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DE1117090B - Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffverbindungen der Elemente der 4. Hauptgruppe des Periodischen Systems mit den Ordnungszahlen 14 bis 50 - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffverbindungen der Elemente der 4. Hauptgruppe des Periodischen Systems mit den Ordnungszahlen 14 bis 50

Info

Publication number
DE1117090B
DE1117090B DEK36959A DEK0036959A DE1117090B DE 1117090 B DE1117090 B DE 1117090B DE K36959 A DEK36959 A DE K36959A DE K0036959 A DEK0036959 A DE K0036959A DE 1117090 B DE1117090 B DE 1117090B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
elements
sodium hydride
production
main group
periodic table
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK36959A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Herbert Jenkner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kali Chemie AG
Original Assignee
Kali Chemie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kali Chemie AG filed Critical Kali Chemie AG
Priority to DEK36959A priority Critical patent/DE1117090B/de
Publication of DE1117090B publication Critical patent/DE1117090B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B33/00Silicon; Compounds thereof
    • C01B33/04Hydrides of silicon
    • C01B33/043Monosilane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B6/00Hydrides of metals including fully or partially hydrided metals, alloys or intermetallic compounds ; Compounds containing at least one metal-hydrogen bond, e.g. (GeH3)2S, SiH GeH; Monoborane or diborane; Addition complexes thereof

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Wasserstoffverbindungen der Elemente der 4. Hauptgruppe des Periodischen Systems mit den Ordnungszahlen 14 bis 50 Gegenstand des Hauptpatents 1055 511 ist ein Verfahren zur Herstellung von Hydriden des Siliciums, Germaniums und Zinns, das durch Umsetzung der Halogenide, auch der zum Teil organisch substituierten Halogenide, dieser Elemente der 4. Hauptgruppe des Periodischen Systems mit durch sogenannte Aktivatoren in den reaktionsfähigen Zustand versetztem Natriumhydrid gekennzeichnet ist.
  • Unter dem Begriff »Aktivatoren« werden Verbindungen verstanden, die das in den gebräuchlichen Lösungsmitteln praktisch unlösliche und daher für Hydrierungen wenig geeignete Natriumhydrid in den aktiven, d. h. unmittelbar vor der Reaktion reaktionsfähigen, gelösten Zustand versetzen. »Gelöst« bedeutet, daß der Aktivator geeignet ist, mit Natriumhydrid eine Komplexverbindung zu bilden, die in dem angewendeten Suspensions- bzw. Lösungsmittel gelöst ist. Nach der Reaktion des Natriumhydrids mit dem Halogenid eines der obengenannten Elemente wird der Aktivator unverändert wieder freigesetzt und ist in der Lage, sofort neues Natriumhydrid zu aktivieren. Es genügt daher, solche als Aktivatoren bezeichnete Verbindungen, zu denen Boralkyle, Borsäureester und Aluminiumalkyle gemäß dem Hauptpatent 1055 511 gerechnet werden, in nur geringen Mengen einzusetzen. Vorzugsweise werden je nach Art der Ausgangsstoffe 0,1 bis 30 Molprozent, bezogen auf das Natriumhydrid, verwendet, die eine glatte und nahezu quantitative Reaktion gewährleisten.
  • Es wurde nun gefunden, daß außer den bereits genannten Bor- und Aluminiumalkylen sowie Borsäureester auch Alkylaluminiumverbindungen, insbesondere Alkylaluminiumhydride, das Natriumhydrid in geeigneter Weise aktivieren. Bezüglich der Menge, die, bezogen auf das Natriumhydrid, zugesetzt werden müssen, gilt das gleiche wie bei den erstgenannten Verbindungen. Eine Zugabe von 0,1 bis 30 Molprozent genügt, damit das Natriumhydrid glatt reagieren kann.
  • Zum Unterschied gegenüber den Bor- und Aluminiumalkylen, sowie Borsäureestern, können die Alkylaluminiumhydride auch erst in dem Reaktionsgemisch hergestellt werden. So werden die Alkylaluminiumhalogenide durch das Natriumhydrid in die entsprechenden Hydride übergeführt, bevor die eigentliche Reduktion der Halogenide des Siliciums, Germaniums und Zinns einsetzt.
  • Als reduzierbare Verbindungen gelten außer den Tetrahalogeniden auch die teilweise organisch substituierten Halogenide von Silicium, Germanium und Zinn. Die organischen Reste neben 1, 2 oder 3 Halogenatomen sind Alkyle, Aryle oder auch ungesättigte Radikale. Unter Halogeniden werden Fluoride, Bromide und Jodide, vorzugsweise aber die Chloride, verstanden.
  • Die Umsetzung findet in einem Suspensions- bzw. Lösungsmittel statt. Als solches eignet sich besonders hochsiedendes Mineral- oder Paraffinöl. Die Temperaturen, bei denen die Reaktionen durchgeführt werden, betragen bis zu 200°C, meist zwischen 80 und 150° C. Beispiel 1 51,5 Gewichtsteile Natriumhydrid, suspendiert in 350 Gewichtsteilen Paraffinöl, wurden mit 33 Gewichtsteilen Diäthylaluminiumchlorid (Chlorgehalt 33°/0) bei 120°C aktiviert: Zwischen 100 und 120°C wurden daraufhin 90,6 Gewichtsteile SiC14, gelöst in 50 Gewichtsteilen Paraffinöl, zugetropft. Das entstandene S' H4 wurde zur Ausbeutebestimmung durch ein auf 800°C erhitztes Quarzrohr geleitet, wobei durch thermische Zersetzung des SiH4 reinstes Si entstand. Erhalten wurden 14,3 Gewichtsteile Si = 96°/o der Theorie.
  • Beispiel 2 Vier hintereinandergeschaltete Reaktionsgefäße, beschickt mit je 55 Gewichtsteilen NaH (suspendiert in 400 Gewichtsteilen Paraffinöl), wurden mit je 20 Gewichtsteilen Diäthylaluminiumhydrid aktiviert. In die -ersten drei Reaktionsgefäße wurden nacheinander je 80 Gewichtsteile SiC14 (gelöst in 50 Gewichtsteilen Paraffinöl) bei einer Reaktionstemperatur von 85°C zugetropft. Das entstandene Si H4 wurde zur Ausbeutebestimmung gemäß Beispiel 1 thermisch zersetzt. Erhalten wurden 37 Gewichtsteile reinstes Si = 93,50/, der Theorie.
  • Beispiel 3 Es wurde gemäß Beispiel 1 gearbeitet. An Stelle von 33 Gewichtsteilen Diäthylaluminiumchlorid wurden jedoch 122 Gewichtsteile zugegeben. Durch Eintropfen von 82 Gewichtsteilen Si C14 verdünnt mit 50 Gewichtsteilen Paraffinöl, entstand sofort SiH4, welches in über 95 °%ger Ausbeute erhalten werden konnte. Die Reaktionstemperatur betrug 80 °C.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Weiterbildung des Verfahrens zur Herstellung von Wasserstoffverbindungen der Elemente der 4. Hauptgruppe des Periodischen Systems mit den Ordnungszahlen 14 bis 50 aus Halogenverbindungen derselben und Alkalihydrid gemäß Patent 1055 511, dadurch gekennzeichnet, daß die Halogenide bzw. Organohalogenide dieser Elemente mit durch Alkylaluminiumverbindungen, insbesondere Alkylaluminiumhydride, aktiviertem Natriumhydrid umgesetzt werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Aktivator für das Natriumhydrid in Mengen von 0,1 bis 30 Molprozent, bezogen auf das Natriumhydrid, eingesetzt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsetzung in einem Suspensions-bzw. Lösungsmittel bei Temperaturen bis zu 200'C durchgeführt wird.
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