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DE1186113B - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE1186113B
DE1186113B DET24537A DET0024537A DE1186113B DE 1186113 B DE1186113 B DE 1186113B DE T24537 A DET24537 A DE T24537A DE T0024537 A DET0024537 A DE T0024537A DE 1186113 B DE1186113 B DE 1186113B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
identification
circuit arrangement
arrangement according
evaluation
lines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET24537A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Schaffert
Dipl-Ing Heinz Wirtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET24537A priority Critical patent/DE1186113B/de
Publication of DE1186113B publication Critical patent/DE1186113B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen Es sind Fernsprechnebenstellenanlagen bekannt, bei denen allen Nebenstellen ein Leitungsbündel gemeinsam ist, mit dessen Kennzeichnungsleitungen die einzelnen Nebenstellen individuell verbunden sind und über das eine Nebenstelle identifiziert wird und ihre Berechtigung zu den verschiedenen Verkehrsmöglichkeiten festgestellt werden kann. Die Verbindung von der Nebenstelle zu dem gemeinsamen Leitungsbündel erfolgt durch Ankopplungsdioden, die von einem dem Teilnehmer zugeordneten Rangierpunkt auf die jeweils in Betracht kommenden Kennzeichnungsleitungen (I- und B-Leitungen) rangiert werden. Wird als Rangierpunkt ein Ausgang eines auch für andere Aufgaben benutzten Stromkreises, z. B. der d-Ader-Ausgang des Teilnehmerkoppelers benutzt, der gleichzeitig für andere Schaltaufgaben verwendet wird, z. B. zum Halten der an einem Verbindungsaufbau beteiligten Koppelfeldrelais dient, dann steht zur Identifizierung nur ein geringer Spannungshub zur Verfügung, welcher nicht ausreicht, um über das Bündel der I- und B-Leitungen die bei der bekannten Anordnung als Relais ausgebildeten Auswerte- und Anzeigeschaltmittel zu betätigen, die bei jeder Kennzeichnungsanforderung empfangsbereit angeschaltet werden.
  • Die Erfindung bezweckt, auch in diesen Fällen der Mitbenutzung für andere Schaltaufgaben eine sichere Kennzeichnung der einzelnen Nebenstellen zu ermöglichen. Dies erreicht die Erfindung dadurch, daß die allen Teilnehmern gemeinsamen Kennzeichnungsleitungen als Auswerteschaltmittel je ein bistabiles Speicherelement enthalten sowie auf ein definiertes Potential derart vorgespannt sind, daß die Ankopplungsdioden so lange gesperrt sind, als eine Kennzeichnung nicht erforderlich ist.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt F i g. 1 die prinzipielle Schaltungsanordnung einiger Kennzeichnungsleitungen und einiger Teilnehmer, F i g. 2 eine Schaltungsanordnung eines bistabilen Speicherelementes, F i g. 3 eine andere Schaltungsanordnung eines bistabilen Speicherelementes, F i g. 4 eine Schaltungsanordnung zur Umsetzung dekadischer Kennzeichnungen in binäre Kennzeichnungen mittels mehrerer bistabiler Speicherelemente.
  • Bei der in F i g. 1 dargestellten Schaltungsanordnung sind mehrere Kennzeichnungsleitungen KL vorgesehen, welche mit KL 1, KL 2 ... KL x bezeichnet sind. Jede dieser Kennzeichnungsleitungen ist mit einem bistabilen Speicherelement in Gestalt eines Ringkernes K verbunden, so daß ein Stromfluß in der Kennzeichnungsleitung den Magnetisierungszustand des zugeordneten Ringkernes K zu verändern vermag.
  • Das eine Ende der Kennzeichnungsleitung KL ist über einen Spannungsteiler - gebildet aus einem der Widerstände Re, einer der Entkopplungsdioden De sowie dem Widerstand R V 1 und einer Zenerdiode Z1 - auf einen bestimmten Spannungswert vorgespannt. Der Widerstand R V 1 und die Zenerdiode Z1 bilden einen Spannungsteiler, der an dem Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand und der Zenerdiode einen bestimmten negativen Spannungswert führt. Dieser negative Spannungswert wird über die Entkopplungsdioden De jeder der Kennzeichnungsleitungen KL zugeführt.
  • An dem anderen Ast der Kennzeichnungsleitungen KL sind die einzelnen Nebenstellen der Fernsprechnebenstellenanlagen angeschaltet, und zwar jeweils ein der Nebenstelle zugeordneter Rangierpunkt dT. In F i g. 1 sind die Rangierpunkte dT 1, dT 2 und dT 3 dreier verschiedener Teilnehmer dargestellt. Dieser Rangierpunkt liegt über einem Widerstand RT an positivem Potential. Die Verbindung des Rangierpunktes mit einer oder mehreren Kennzeichnungsleitungen KL erfolgt über Ankopplungsdioden Dr.
  • Der Rangierpunkt dT eines Teilnehmers kann in einem auch für andere Zwecke benutzten Stromkreis liegen. Für den Rangierpunkt dT 1 ist beispielsweise durch die Kontakte KA, KB, KC angedeutet, daß dieser Rangierpunkt dT 1 in einer Hilfsader ld liegt, die über drei Koppelstufen mit einem Innenverbindungssatz IVS verbunden ist. In dem Stromkreis über die Hilfsader ld sollen gleichzeitig die Relais der Koppelstufe erregt gehalten werden. Zu diesem Zwecke ist in jeder Koppelstufe ein Relais M über einen Kontakt der Koppelstufe mit der Hilfsader 1d verbunden.
  • Die Hilfsader ld ist im Betriebszustand an dem Innenverbindungssatz IVS mittels eines Kontaktes F 1 an einen Spannungsteiler angeschlossen, der aus dem Widerstand R V2 und einer Zenerdiode Z2 gebildet wird. Der Verbindungspunkt von Widerstand R V2 und Zenerdiode Z2 führt einen bestimmten negativen Spannungswert, der einen Erregungsstrom für die Halterelais MA, MB und MC der drei Koppelstufen fließen läßt. Das an dem Rangierpunkt dT 1 auftretende negative Potential hat die gleiche Höhe wie das an dem anderen Ende der Kennzeichnungsleitungen KL liegende negative Potential, so daß kein Strom über die Kennzeichnungsleitungen fließt und die bistabilen Speicherelemente K nicht beeinflußt werden.
  • Soll die Kennzeichnung eines Teilnehmers vermittelt werden, dann wird in dem Innenverbindungssatz IVS, mit dem der betreffende Teilnehmer verbunden ist, an die Klemme I ein erhöhtes negatives Potential vorübergehend angeschaltet. Dieses erhöhte negative Potential durchdringt die Ankopplungsdioden Dr und bewirkt eine Sperrung der Entkopplungsdioden De an dem anderen Ende der Kennzeichnungsleitungen. Es kommt daher ein Stromfluß über die Kennzeichnungsleitung und den mit ihr verbundenen Widerstand Re zustande, welcher das bistabile Speicherelement K1, KZ und Kx umsteuert.
  • Bei der in F i g. 2 dargestellten Schaltungsanordnung wird der Magnetkern Kx der Kennzeichnungsleitung KLx durch eine über den Widerstand Re gespeiste Wicklung ständig nach dem einen Remanenzzustand vorgespannt. Der über die Kennzeichnungsleitung KZ x verlaufende Abfrageimpuls vermag allein die Magnetisierung des Kernes nicht in den anderen Remanenzzustand umzusteuern. Der Abfrageimpuls wird jedoch durch einen weiteren Impuls unterstützt, der in einem von dem Transistor TRa gesteuerten Stromkreis fließt, sobald an die Klemme LKI ein negativer Impuls angelegt wird. Dieser negative Impuls an der Klemme LKI tritt synchron mit dem negativen Impuls an der Klemme 1 des Innenverbindungssatzes IVS auf. Beide Impulse zusammen magnetisieren den Kern Kx so stark, daß sein Magnetisierungszustand umschlägt. Hierdurch wird in der mit dem Transistor TRb verbundenen Wicklung ein Impuls erzeugt, der ein Kennzeichnungspotential an der Klemme LKA auftreten läßt.
  • Bei der in F i g. 3 dargestellten Schaltungsanordnung wird der Kern Kx durch den Abfrageimpuls auf der Leitung KL x in einer Richtung umgesteuert, in der der in der Auswertewicklung erzeugte Impuls den Transistor TRb nicht zu öffnen vermag, so daß bei dieser Umsteuerung kein Auswertepotential an der Klemme LKA auftritt. Erst wenn zu einem späteren Zeitpunkt ein Leseimpuls an die Klemme LLI gelegt wird, wird der Kern Kx in den Ausgangszustand zurückgesteuert, und diese Änderung des Magnetisierungszustandes bewirkt eine Öffnung des Transistors TRb und damit ein Auswertepotential an der Klemme LKA.
  • Die Kennzeichnungsleitungen KL können in bekannter Weise zur Kennzeichnung der Nummer eines Teilnehmers dienen. Hierbei kann eine Kennzeichnungsleitung unmittelbar einem dekadischen Zahlenwert zugeordnet sein, so daß zur Kennzeichnung von zehn Teilnehmern zehn Kennzeichnungsleitungen erforderlich sind. Mittels mehrerer binärer Speicherelemente kann aber auch eine Codierung vorgenommen werden, so daß die Darstellung eines Ziffernwertes sofort in Form eines binären Codes erfolgt.
  • Die in F i g. .4 dargestellte Schaltungsanordnung zeigt beispielsweise die Verbindung der Rangierpunkte dT 1 bis dT 10 von zehn Teilnehmern mit zehn Hilfsleitungen HL 1 bis HL 10. Diesen zehn Hilfsleitungen HL sind vier Speicherkerne KX 1, KX 2, KX 4, KX8 zugeordnet, und die einzelnen Hilfsleitungen HL ... sind derart mit mehreren Speicherkernen verknüpft, daß z. B. im Dualcode mehrere Speicherkerne zur Darstellung eines Ziffernwertes beeinflußt werden. Beispielsweise ist die Hilfsleitung HL 5 mit den Speicherkernen KX 1 und KX4 verknüpft, so daß beide durch einen Abfrageimpuls beeinflußt werden. Die Hilfsleitung HL7 ist beispielsweise mit den Speicherkernen KX 1, KX 4 und KX2 verknüpft, so daß diese drei Kerne durch einen Abfrageimpuls beeinflußt werden. Hierdurch kann in bekannter Weise die Zahl der binären Speicherelemente wesentlich herabgesetzt werden.
  • Sollen beispielsweise in einer Fernsprechneben-Stellenanlage mit mehreren hundert Nebenstellen dreistellige Rufnummern identifiziert werden, so sind hierfür in bekannter Weise nur dreimal vier Ringkerne K in je einer Anordnung gemäß F i g. 4 erforderlich. Darüber hinaus können zur Kennzeichnung der verschiedenen Berechtigungen der einzelnen Nebenstellen noch weitere Kennzeichnungsleitungen mit Ringkernen vorgesehen sein, mit denen die Rangierpunkte der einzelnen Nebenstellen entsprechend verbunden sind.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung für Fernsprechnebenstellenanlagen zur Kennzeichnung einzelner Teilnehmeranschlüsse mittels eines allen Teilnehmern gemeinsamen Bündels von über Ankopplungsdioden angekoppelten Kennzeichnungsleitungen, die zu Auswerte- und Anzeigeschaltmitteln führen, die bei jeder Kennzeichnungsanforderung empfangsbereit angeschaltet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die allen Teilnehmern gemeinsamen Kennzeichnungsleitungen (KL) als Auswerteschaltmittel je ein bistabiles Speicherelement (K1 bis Kx) enthalten sowie auf ein definiertes Potential derart vorgespannt sind, daß die Ankopplungsdioden (Dr ... ) so lange gesperrt sind, als eine Kennzeichnung nicht erforderlich ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein auf der Verbindungseinrichtung (IVS) zur Kennzeichnung angelegtes Anforderungspotential die Ankopplungsdiode (Dr) durchdringt und eine Beeinflussung des bistabilen Speicherelementes (K ... ) ermöglicht.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsverhältnisse beider Enden jeder Kennzeichnungsleitung (KZ) über Zenerdioden (Z I und Z2) festgelegt sind.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorspannungskreis der Kennzeichnungsleitungen (KL) eine Entkopplungsdiode (De) enthält, welche durch das Anforderungspotential gesperrt wird.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes bistabile Element (K) unter einer Vorspannung steht und nur durch koinzident auftretende Impulse auf der Kennzeichnungsleitung (KL) und einem Taktgeber umgesteuert werden kann.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Umsteuerung eines Kernes bei der Umsteuerung unter dem Einfluß des Abfrageimpulses erfolgt.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswertung der Umsteuerung eines Kernes bei dessen Rückführung in die Ausgangslage unter dem Einfluß eines Leseimpulses erfolgt. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kennzeichnungshilfsleitungen (HL 1 bis HL 10) codiert mit mehreren bistabilen Speicherelementen (KX1 bis KX 8) verbunden sind, so daß die Kennzeichnung des Dezimalwertes einer Teilnehmerleitung durch Beeinflussung mehrerer binärer Speicherelemente in Codedarstellung erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1103 988.
DET24537A 1963-08-21 1963-08-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen Pending DE1186113B (de)

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Publications (1)

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DE1186113B true DE1186113B (de) 1965-01-28

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ID=7551509

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DET24537A Pending DE1186113B (de) 1963-08-21 1963-08-21 Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1267270B (de) * 1966-05-11 1968-05-02 Standard Elektrik Lorenz Ag Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103988B (de) * 1959-10-15 1961-04-06 Telefonbau Schaltungsanordnung zur Identifizierung eines Teilnehmers und/oder des von einem Teilnehmer belegten oder diesen Teilnehmer belegenden Verbindungssatzes in Fernsprechnebenstellenanlagen

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