DE1220901B - Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in FernsprechvermittlungsanlagenInfo
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- DE1220901B DE1220901B DEST22797A DEST022797A DE1220901B DE 1220901 B DE1220901 B DE 1220901B DE ST22797 A DEST22797 A DE ST22797A DE ST022797 A DEST022797 A DE ST022797A DE 1220901 B DE1220901 B DE 1220901B
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03K—PULSE TECHNIQUE
- H03K17/00—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking
- H03K17/51—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used
- H03K17/80—Electronic switching or gating, i.e. not by contact-making and –breaking characterised by the components used using non-linear magnetic devices; using non-linear dielectric devices
- H03K17/81—Switching arrangements with several input- or output-terminals, e.g. multiplexers, distributors
-
- H—ELECTRICITY
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- Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
MTEHTAWTE S
Int. CL:
H04m
Deutsche Kl.: 21 a3 - 30/01
Nummer:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
Aktenzeichen:
Anmeldetag:
Auslegetag:
St 22797 VIII a/21 a3
9. Oktober 1964
14. Juli 1966
9. Oktober 1964
14. Juli 1966
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen
in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen.
In Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen besteht an verschiedenen Stellen die Aufgabe, von
mehreren, gleichzeitig angebotenen Markierungen eine für eine weitergehende Behandlung bzw. von
mehreren freien Leitungsstücken eines für einen Verbindungsaufbau auszuwählen.
Für die Erfüllung dieser Aufgaben werden sogenannte Auswahlschaltungen eingesetzt. Man unterscheidet
zwei grundsätzliche Typen derartiger Schaltungen. Bei der ersten Type der systematischen Auswahlschaltungen
werden die Eingänge in einer vorgegebenen Reihenfolge abgetastet und z. B. der erste
markierte Eingang ausgewählt. Bei der zweiten Type der statisch arbeitenden Auswahlschaltungen wird,
gegeben durch die Toleranzen der Bauelemente und der Eingangssignale und durch die Konfiguration der
markierten Eingänge, irgendeiner von diesen Eingängen ausgewählt. Dabei werden bei beiden Typen
nach erfolgter Auswahl alle anderen Eingänge gesperrt, und der Zustand, in dem einer der markierten
Eingänge ausgewählt ist, ist stabil.
Die Erfindung gehört zur zweiten Type der statistisch arbeitenden Auswahlschaltungen. Derartige
Schaltungen stellen sequentielle Kreise dar, bei denen die Ausgänge auf verschiedene Eingänge zurückgekoppelt
werden. Aus diesem Grunde besitzen bekannte Schaltungen für jeden Eingang ein aktives
Bauelement. Die Anzahl der Rückkopplungswege und damit der Entkopplungselemente pro Eingang
entspricht etwa der Zahl der Eingänge. Deshalb nimmt der gesamte Aufwand an Entkopplungselementen
mehr als linear mit der Zahl der Eingänge zu. Es sind auch schon zweidimensional ansteuernde
Auswahlschaltungen bekannt, jedoch beträgt auch hier die Zahl der notwendigen Entkopplungsmittel
noch ein Mehrfaches der Zahl der Eingänge.
Die Schaltungsanordnung gemäß, der Erfindung gestattet es, mit 2 η aktiven Bauelementen 2" Eingänge
zu erfassen und benötigt dabei nur 2" Entkopplungselemente.
Dies stellt das erreichbare Minimum an Aufwand dar.
Die Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs-
und Datenverarbeitungsanlagen, bei der als Anbietzeichen ein Schalter in einer Leitung geschlossen
wird, ist dadurch gekennzeichnet, daß die Eingangsleitungen über Dioden in codierter Verteilung
Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von
mehreren angebotenen Markierungen in
Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen,
insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen
mehreren angebotenen Markierungen in
Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen,
insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen
Anmelder: ,
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
Stuttgart-Zuffenhausen, Hellmuth-Hirth-Str. 42
ίο Als Erfinder benannt:
Dipl.-Phys. Friedrich Ulrich,
Stuttgart-Weilimdorf;
Dipl.-Ing. Berhard Villinger, Stuttgart
durch aus zwei Gruppen magnetischer Elemente gebildete Paare derart hindurchgeführt werden, daß
ao jede Leitung in jedem Paar nur durch eines der beiden
magnetischen Elemente hindurchgeführt ist, und jedem Paar zwei Verstärkerelemente zugeordnet sind,
deren Eingänge in jeweils einem magnetischen Element des Paares derart eingefädelt sind, daß ein Impuls
in einer Eingangswicklung des einen magnetischen Elementes im Ausgangskreis dieses Verstärkerelementes
einen Sperrimpuls im anderen magnetischen Element des Paares bewirkt.
Das der Schaltungsanordnung zugrunde liegende Auswählprinzip läßt sich auch auf anders codierte Einschleifungen anwenden, jedoch liegt das Minimum an aufzuwendenden aktiven Elementen bei der rein binär codierten Verteilung.
Das der Schaltungsanordnung zugrunde liegende Auswählprinzip läßt sich auch auf anders codierte Einschleifungen anwenden, jedoch liegt das Minimum an aufzuwendenden aktiven Elementen bei der rein binär codierten Verteilung.
Ein Ausführungsbeispiel zeichnet sich dadurch aus, daß als magnetische Elemente Magnetringkerne
und als Verstärkerelemente Transistoren angeordnet sind.
Die Funktion der Auswählschaltung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Die Zeichnung
zeigt den Schaltplan einer Auswählschaltung mit acht Eingängen. Als Anbietzeichen wird einer
der Schalter 51 bis 58 geschlossen, es können auch mehrere Schalter gleichzeitig geschlossen werden. Die
Eingangsleitungen 5el bis Se 8 sind über Dioden Dl
bis D 8 in binär codierter Verteilung durch die beiden Gruppen von Magnetkernen Kl, K3, KS und
K2, K4, K6 gefädelt. Jeder Kern einer Gruppe
bildet mit einem Kern der anderen Gruppe ein Paar, die Fädelung ist dabei so vorgenommen, daß jede
Eingangsleitung nur durch einen der beiden Kerne jedes Paares hindurchführt. Ein Schrägstrich am
Schnittpunkt zwischen Eingangsleitung und Magnet-
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kern soll bedeuten, daß die Eingangsleitung im betreffenden Kern eingefädelt ist.
In jedem Magnetkern (z. B. K4) ist der Eingangskreis (z. B. E4) eines Verstärkerelementes (ζ. Β. Γ 4)
eingeschleift, wobei die Einschleifung der beiden Eingänge pro Paar so erfolgt, daß bei Schließen eines
der Schalter Sl bis S 8 der durch den jeweiligen Kern fließende Strom das entsprechende Verstärkerelement
öffnet. Der Ausgang (z. B. A 4) jedes Verstärkerelementes ist als Sperrwicklung in dem jeweiligen anderen
Magnetkern (z. B. K3) des Paares eingefädelt.
Ein über den Magnetkern des Eingangskreises auf ein Verstärkerelement übertragener Impuls bewirkt,
daß der paarweise zugeordnete Magnetkern im Ausgangskreis dieses Verstärkerelementes einen Sperrimpuls
erhält.
Liegt zum Beispiel nur die Markierung der dritten Eingangsleitung Se 3 vor, ist also nur der Schalter 53
geschlossen, dann werden die Transistoren Tl, T3
und T 6 ausgesteuert. Zur Stromversorgung dient die Spannung — U. Über die Ausgangskreise der Transistoren
Tl, T3 und T6 und'die Magnetkerne Kl,
K 4 und K 5 werden alle Eingangsleitungen außer der Leitung Se3 gesperrt. Der Zustand ist für die
Dauer der Umklappzeit der Magnetkerne stabil. Weitere hinzukommende Markierungen haben keinen
Einfluß.
In der Praxis können mehrere Markierungen gleichzeitig erscheinen. In diesem Fall wird wie bei
den bekannten statistischen Auswahlschaltungen schließlich eine Markierung durchkommen und die
anderen werden durch Sperrsignale kompensiert.
Die Nummer der ausgewählten Eingangsleitung kann nach Ablauf des Auswahlvorganges aus den
Schaltzuständen der Transistoren abgeleitet werden.
Zur Anlassung kann in die gemeinsame Erdleitung der Eingangsleitung Sei bis Se8 ein weiterer, nicht
dargestellter, Schalter gelegt werden, der z. B. in Abhängigkeit von mindestens einer angebotenen Markierung,
gesteuert durch einen Indikator, geschlossen wird. Die elektrischen Schleifen Sei bis Se8 können
auch in verschiedene Gruppen mit je einem Erdschalter unterteilt werden. Auf diese Weise können
z. B. mehrere unabhängige Informationsquellen nacheinander mit derselben Auswahleinrichtung bedient
werden. Im dargestellten Beispiel sind nur acht Eingangsleitungen Sei bis Se8 vorhanden, bei einer
größeren Anzahl von Eingangsleitungen steigen die ίο Einsparungen an Entkopplungsmitteln gegenüber
bekannten Anordnungen erheblich. .r
Claims (2)
1. Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren markierten Eingangsleitungen in Vermittlungsund
Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen, dadurch
gekennzeichnet, daß die Eingangsleitungen (Sei bis SeS) über Dioden (Dl bis
D 8) in codierter Verteilung durch aus zwei Gruppen magnetischer Elemente (Kl, K3, K5 und
Kl, K4, K6) gebildete Paare (Kl, Kl und K3, K 4 ...) derart hindurchgeführt werden, daß jede
Leitung in jedem Paar nur durch eines der beiden magnetischen Elemente (Sei in Kl) hindurchgeführt
ist, und jedem Paar zwei Verstärkerelemente (Tl, Tl) zugeordnet sind, deren Eingänge
(El, El) in jeweils einem magnetischen Element des Paares derart eingefädelt sind, daß
ein Impuls in einer Eingangsleitung des einen magnetischen Elementes (Kl) im Ausgangskreis
dieses Verstärkerelementes (Tl) einen Sperrimpuls im anderen magnetischen Element (Kl)
des Paares bewirkt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als magnetische Elemente
(Kl bis K6) Magnetringkerne und als
Verstärkerelemente (Tl bis T6) Transistoren
angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
609 589/63 7.66 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (3)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST22797A DE1220901B (de) | 1964-10-09 | 1964-10-09 | Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen |
| US493448A US3396242A (en) | 1964-10-09 | 1965-10-06 | Selection circuit having magnetic core matrix means |
| GB42762/65A GB1060525A (en) | 1964-10-09 | 1965-10-08 | Circuit arrangement to select one of several offered markings |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST22797A DE1220901B (de) | 1964-10-09 | 1964-10-09 | Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1220901B true DE1220901B (de) | 1966-07-14 |
Family
ID=7459518
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST22797A Pending DE1220901B (de) | 1964-10-09 | 1964-10-09 | Schaltungsanordnung zur Auswahl einer von mehreren angebotenen Markierungen in Vermittlungs- und Datenverarbeitungsanlagen, insbesondere in Fernsprechvermittlungsanlagen |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US3396242A (de) |
| DE (1) | DE1220901B (de) |
| GB (1) | GB1060525A (de) |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2917727A (en) * | 1957-07-29 | 1959-12-15 | Honeywell Regulator Co | Electrical apparatus |
| US3056948A (en) * | 1959-06-15 | 1962-10-02 | Bendix Corp | Magnetic memory circuit |
-
1964
- 1964-10-09 DE DEST22797A patent/DE1220901B/de active Pending
-
1965
- 1965-10-06 US US493448A patent/US3396242A/en not_active Expired - Lifetime
- 1965-10-08 GB GB42762/65A patent/GB1060525A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1060525A (en) | 1967-03-01 |
| US3396242A (en) | 1968-08-06 |
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