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DE1910535C - Magnetkernmatrix zur Umcodierung von Information - Google Patents

Magnetkernmatrix zur Umcodierung von Information

Info

Publication number
DE1910535C
DE1910535C DE1910535C DE 1910535 C DE1910535 C DE 1910535C DE 1910535 C DE1910535 C DE 1910535C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
core
information
group
coupled
cores
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Alberto Dr. Mailand Ciaccia (Italien)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Italtel SpA
Original Assignee
Societa Italiana Telecomunicazioni Siemens SpA
Publication date

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Description

I w 2
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Magnet- besteht, daß jeder Kern eine Wicklung trügt, die zur
Heinmatrix zur Umcodierung von Information, die in Markierung des Kernes on cino Gleichstromquelle
einem m-wcrtigen Code dargestellt ist, insbesondere unschließbar Ist, welche einen den Kern in den SUtu-
zur Umcodierung von Wahlziffern in Fornspreeh- gungszustand aussteuernden Gleichstrom liolort, daß
und Fernschreibnetzen in einen 1-aus^i-Code, S mit allen Kernen ein Abtastdraht gekoppeIt ist, der
In Femsprech-und Fcrnschreibanlagon tritt oft die von einem Wechselstrom solche Amplitude durchAufgabe auf, eine Wahlnummcr, die aus höchstens K (lossen ist, daß er den SUtUgungsziw and eines durch Ziffern besteht, welche in einem m-wertigen Code Markierung gesättigten Kernes nicht zi.lindern verdargcstelli sind, in eine einzige, in einem l-aus-κ- mag, daß eine Anordnung zum Markieren der Ziffern Code dargestellte Information umzusetzen. Hierzu ist «■ der umzucodlerenden, Informa ionin.(ton venchrade·
lern bestehen und sich voneinander nur meiner
*«*« ** «w. in die ,η*,
Eingangsinformalionen nur ein einziger Ausgang ao weJ -"j,., Vuriiegenden Magnetkernmatrix arbeiten
erregt werden soll die Magnetkerne, die eine rechteckförmige Hystere-
D.ese Probleme treten insbesondere in Femsprech- sisschle?fe habeili ahnlich wie Magnetverstärker. Die
anlagen auf. wobei dann dte umzucodlerenden nume- VerW(,ndunvon Magnetkernen in Magnetverstär-
rischen Informationen aus den von den Teilnehmern k it fc,b kannti siefie zB. die Veröffentlichung gewählten Nummern bestehen, unter denen sich so- 5 tkern.Transistor.Reiais.Baustein, eine neue
WoI1I Nummern befinden können, die jeweils eine Funlftionseinheit für die Vermittlungstechnik«, die in
eigene Richtung bestimmen sowie Nummern, die sich d Zeitschrift »Informationen Fernsprech-Vermitt-
nur um eine Aller in einer bestimmten Stelle unter- lungstechnike, Heft März 1965, Seite U)I, erschiescheiden und die gleiche Richtung bestimmen. j*· .
Ks ist bekannt, zur Lösung der obenerwähnten 3° Vorzugsweise enthält die vorliegende Magnetkern-Aurgaben Decoder zu verwenden, die mit Relais- . .^- Rvon Magnetringkernen, die in
oder Diodenmalnzen arbeiten. Nachteilig an diesen Q . K nen angcorünet sind. In jeder
bekannte hinrichtungen ist ihre verhältnismäßig Q ^ d J t Rdhe entspricht jedem Magnet-
gmlk Sioranfalligkeit und der /.ur Hers ellung und ^™Ρ^ Kennzeichen des verwendeten m-wertigen
tJbcrwachung erforderliche Aufwand. Relaismatrizcn 35 c Die Markierung eines Kernes kann z.B. durch
nehmen aulk-rdcm verhalmiunaBig viel Raum ein ™SSaUkOntakt «folien, der beim Schließen
, oin»?. ternei. ans .der deutschen Patentschrift c h die obenerwUhnte Wicklung flie.
211) «m chic binar-dezimale Decodierungsma rix . d Sättigungszustand aus-
bekannt, bei der je zwei Kerne eine magnetische hin- ' J ' b 6
licit bilden, von denen jede eine Wicklung traut, die 4° slc"ert- .
zur Markierung des betreuenden K-mnaares an emc ^ m" a!K^rnen d?r T;en R^e gekoppelte
fi. !,',-.TMTM-Hl-. .,nsri-r.cüb::; l?l, > - · >. ....... die weehsektromdi.rchftae ^ tunpsdraht prüft
Kerne der h.nhe.i in den Sättigungszustand aus- den Zustand jedes Kerne,. Be. jeder un.zua.dic-rcn-
steuernden Gleichstrom liefern. Die Kerne tragen »er- de» ^ahl (Wahlnummer) mit h Ziffern v« ; ^K)
nur Wechselstromwicklungen, die entsprechend dem 45 wird in der Matrix em Antwortdraht ausgewählt, der
Binärende /wischen eine Wechselstromquellc und den nur mit dcn den betreffenden Codeziffern entspre-
Dc/imal/illcrn zugeordnete Lampen geschaltet sind. chenden h Kernen gekoppelt und mi* dem Eingang
Schließlich ist aus der deutschen Patentschrift eines Schwellwertverstärkers verbunden ist. Die
1 2.V) 363 eine Schaltungsanordnung mit magneti- h Ziffern entsprechen ebenso vielen Gruppen von
sehen Koppelelementen zur Codeumsetzung für Fern- 5<> Kernen, wobei die erste Ziffer der ersten Gruppe,
sprechvermittlungsanlagcn bekannt, die eine Matrix di^ zweite Ziffer der zweiten Gruppe usw. zugeord-
mit einer Reihe aus verschiedenen Gruppen von n.ct ist' wenn man die Gruppen von 1 bis K nume-
Rinukerncn mit rechteckiger Resisschleife enthält. r'crt·
Der vorliegenden lirlindung liegt die Aufpabe zu- Wenn sich ein Magnetkern im Ruhezustand befin-
gruiule, einen einfachen und betriebssicheren Magnet- 55 det, d. h., wenn die zugehörige Wicklung nicht er-
kcm-Umcodicrer für einen »i-wertigen Code in einen regt ist, bewirkt der Wechselstrom im Abtastungs-
l-aus-;i-Code anzugeben, der sich durch ein hohes d™ht eine periodische Umschaltung der magneu-
Verhältnis des Nulzausgangssignals auf einer Aus- sehen Induktion im Kern zwischen dem positiven
Haiii-sleilimg für den bei Teiladressierimg auftreten- "nd dem negativen Sättigungswert, wobei in jedem
den Störausy,ant>,ssigiuilen auszeichnet. 6o mit diesem Kern gekoppelten Antwortdraht ein Si-
Dies wird gemäß der Ι·γΠιηΙιιιι{> b-;i einer Magnet- gnal induziert wird.
kernmatrix der eingangs genannten Art datlurch er- Wenn sich der Magnetkern dagegen infclge einer
reicht, daß die Matrix einer Reihe aus K Gruppen mit Markierung im Arbeitszustand (Sättigungszustand)
je in Majinetringkcrnen mit rechteckförmiger llyste- befindet, so kann das durch den Abtastwechsclstrom
resisüchleifc einhält, wobei K die maximale Anzahl 65 erzeugte Magnetfeld keine nennenswerte Änderung
der Ziffern der Inl'orniation ist und in jeder Gruppe der Induktion bewirkeil, und im Antwortdraht wird
eine eindeutige Zuordnung /wischen ilen in Zeichen daher auch kein nennenswertes Signal induziert. Im
Ί··- f'ddi's und den /»Magnetkernen der Gruppe erstercji Fall soll das im Anlworldraht induzierte
Signal als »I« und im letzteren Falle «Is Signal »0« bezeichnet werden,
Wenn einer oder mehrere der Kerne, die mit einem bestimmten Anlwortdraht gekoppelt sind, nicht murkiert werden, werdon durch diese Kerne Signale mit dem Wert »1« erzeugt, die sich addieren und den mit dem betreuenden Antwortdraht gekoppelten VersUlrkor gesperrt halten.
Die einer markierten numerischen Information entsprechenden Magnetkerne befinden sich dagegen alle im Arbeitszustand, und auf dem zugehörigen Antwortdraht treten /i Signale »0« auf, die trotz inner Addition nicht in der Lage sind, den entsprechenden Verstärker gesperrt zu halten.
Die Kernanordnung entspricht also einer logischen UND-Schaltung für das Signal »0« und wird bei einer bevorzugten Ausflihrungsform dadurch ergänzt, daß der /i-ten Kerngruppe, ausschließlich der ersten Gruppe, ein (m-Hl)-ter Kern zugeordnet wird, der erregt ist, wenn die /i-te Ziffer nicht markiert ist. Mit diesem zusätzlichen Kern sind der Abtastungsdraht und die den Wahlnummern mit (/i-l) ZiIfem entsprechenden Antwortdrähte gekoppelt. Mit diesem zusätzlichen Kern können jedoch auch, was jedoch nicht wesentlich ist, Antwortdrähte gekoppelt werden, welche Wahlnunimern mit weniger als (Λ —1) Ziffern entsprechen. Wenn einer von den m Kernen der /i-ten Gruppe markiert wird, ist der (mfl)-te Kern der gleichen Gruppe nicht erregt, und in allen mit ihm gekoppelten Antwortdrähten wird ein Signal »1« induziert. Dadurch wird vermieden, daß die Markierung einer Wahlnummer mit h oder mehr Ziffern die Aktivierung nicht nur des entsprechenden Ausganges, sondern auch die Aktivieri"ig des der Wahlnummer mit (Λ-1) entsprechfivkn (i.iiviu zugeordneten'Aufganges verursacht. Die Markierung der Nummer abjg darf ja nicht die Aktivierung des der Nummer ab zugeordneten Ausgange·.; verursachen.
Wim .Jic Aktivierung eines einzigen Ausganges durch η uhr"*.· numerische Informationen aus /ι Ζ·ί ft-rr. ('</)■'*, -,frluri^l. wnbei sich die Infrn ·■·- tionen in einer Ziffer derselben Stelle unterscheiden, so ist es erforderlich, die Einrichtung mit einer Art von logischen Addierschaltungen (ODER-Schaltungen) zu versehen. Diese ODER-Schaltungen werden durch eine zweite Reihe von höchstens K Gruppen mit je /Ji Magnetkernen gebildet, wobei ii. diese Reihe wie bei der ersten Reihe jede Gruppe einer Ziffer entspricht.
Die Magnetkerne der zweiten Reihe tragen je zwei in entgegengesetztem Sinne wirkende, also z. B. gegensinnig gewickelte Wicklungen. Die eine Wicklung ist für die Markierung bestimmt, während die andere von einem solchen Gleichstrom durchflossen ist, daß das resultierende Magnetfeld bei einer Markierung des betreffenden Kernes 0 ist.
Die Kerne der zweiten Reihe sind ebenfalls mit einem Abtastungsdraht gekoppelt, der von einem sinusförmigen Strom durchflossen wird, der phasenglcich mit dem sinusförmigen Abtastungssignal der ersten Kernreihe ist.
Zur Realisierung der logischen Addition wird jeder Informationsgruppe, die das gleiche Ausgangssignal erzeugen soll, ein Antwortdraht zugeordnet, der mit denjenigen Kernen der ersten Reihe, die den allen Informationen gemeinsamen (Ii— 1) Ziffern entsprechen und mit allen Kernen derjenigen Gruppe fli-.r zweiten Reihe, die der restlichen Ziffer entspricht, mit Ausnahme der Kerne, die den Ziffern zugeordnet sind, für die die logische Addition vorgenommen werden soll, gekoppelt ist. Wird eins Information von Ii Ziffern markiert, so wird mil' dem
Ihrer Gruppe zugeordneten AntworUlruht kein Signal erzeugt, weil, wie bereite erwähnt, alle (/ι - I) Kerne der ersten Reihe im Antwortdraht das Signal »0« induzieren und der markierte Magnetkern der zweiten Reihe ebenfalls das Signal »0« induziert,
ίο weil er nicht mit dem Antwortdraht verkettet ist. Dadurch wird der zugehörige Verstärker angesteuert, da an diesem das Gcsumtsigmtl 0 liegt.
Wenn eine numerische Information markiert wird, die sich von den Informationen einer Gruppe der
is obengenannten Art nur im Wert der veränderbaren Ziffer, welcher nicht' der Gruppe angehört, unterscheidet, so wird in der der veränderbaren Ziffer entsprechenden Gruppe in der zweiten Kernreihe ein Kern markiert, der mit dem Antwortdraht der ge-
ao nannten Informationsgruppe gekoppelt ist, und in diesem Draht ein Signal induziert, weil er infolge der Markierung die Vormagnetisierung 0 aufweist. Das sinusförmige Abtastungssignal ist daher imstande, die Induktion dieses Kernes zwischen den beiden Sättigungswerten umzuschalten, wobei der mit dem Antwortdraht verkettete Fluß schwankt und im Antwortdraht ein Signal induziert wird, das die Aktivierung des zugehörigen Verstärkers verhindert.
Für jede Kerngruppe der zweiten Reihe ist ein weiterer Kern vorgesehen, der eine Wicklung trägt, die von Gleichstrom durchflossen wird, wenn ein beliebiger Kern der zugehörigen Gruppe markiert wird. Jeder Antwortdraht, der mit den Magnetkernen jener Gruppe eine ODER-Schaltung bildet, wird
zuerst durch den erwähnten Hilfskern geführt. Werden ein oder mehrere Kerne der Gruppe markiert, so induziert du tl·.1' '.-·.■'..■ i.Jn i;:>J 1 <m Antwortdraht, Ui1'' die ODRR Schaltung arbeitet in der obenerwähnten Wei«·.. vvirf! il\i.,i.!:!iuicrweis«: kein Kern markiert, ho >tuiii.*ic«t r'.< H'liv.urn ein Signa? i-.n / ntwotUiaht, weil die ::vht rregtc Wif fc'.iint ι·.;: rieht gesättigt i.ii't. D^«.Jurrv-. ·. \(Vrä "'.^ aali, wenn die ankommende Ziffer nicht markiert wird, in den mit den Kernen der Gruppe gekoppclten Antwortdrähten Signale »0« induziert werden, welche irrtümlicherweise als das Vorhandensein markierter Ziffern angesehen werden könnte.
Bei der vorliegenden Anordnung werden die Ausgangsverstärker erregt, wenn die Amplitude des Si-
gnals auf dem zugehörigen Antwortdraht den Wert Null hat, während der Verstärker im Ruhezustand gehalten wird, wenn die Amplitude des ihm zugeführten Signals einen beliebigen anderen Wert als Null hat. Damit ist das Verhiiltnis der Amplitude des den Ruhezustand bewirkenden Signals zur Amplitude des den Arbeitszustand bewirkenden Signals groß (theoretisch unendlich), auch wenn die crstcrc minimal ist, weil schon ein einziger Kern eine elektromotorische Kraft im Antwortdraht induziert.
Wegen des großen Verhältnisses zwischen den beiden Amplituden ist eine einwandfreie Erkennung des Aktivierungspegels durch den Ausgangsverstärker gewährleistet.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung näher erläutert, es zeigt
Fig. 1 zwei Magnetkerne einer ersten Gruppenreihe der Matrix sowie die beiden entsprechenden Kerne einer zweiten Gruppenreihe der Matrix,
ί 910 535
Fig. 2 cine schaltbildmäßigc Darstellung der in Antwortdraht d, der der Wahlnummer 41 entspricht, Fig. 1 gezeigten Anordnung und das Signal »Null« erzeugt werden, wenn der der
F i g. 3 ein Schaltbild einer Ausführungsform der Wahlnummcr 4155 entsprechende Ausgang ange-Erfindung. steuert wird, dies gilt auch für alle ähnlichen Fälle,
In Fig. 1 sind oben die beiden dem Codezeichen 5 in denen sich eine Nummer aus einer Erweiterung C und CIl entsprechenden Kerne einer beliebigen einer oder mehrerer anderer Nummern ergibt. Um Gruppe der ersten Reihe sowie unten die entspre- die Antwort der Matrix eindeutig zu machen, wird chcnden Kerne der zweiten Reihe dargestellt. jeder Kerngruppe, mit der Ausnahme der ersten
Wenn das Zeichen C durch Schließen des ent- Gruppe, ein elfter Magnetkern hinzugefügt, der ebensprechenden Kontaktes c markiert wird, fließt Strom 10 falls mit dem Abtastungsdraht r gekoppelt ist und durch in Reihe geschaltete Wicklungen Wx und JK2 eine Erregerwicklung trägt, die von Strom durchflosdcr entsprechenden Kerne über einen Widerstand/?, sen wird, wenn ein zugehöriger Kontakt N geschlos-ZUm negativen l'ol einer Stromquelle. Im Kern der sen ist. Dieser Kontakt ist im Ruhezustand gcschlosersten Reihe wird dadurch ein magnetisches Gleich- sen und öllnet sich, wenn ein beliebiger anderer feld erzeugt, während im Kern der zweiten Reihe 15 Kontakt der zugehörigen Gruppe erregt wird. Der das Magnetfeld 0 herrscht, da die von der Wick- Draht d wird durch die ihn identifizierenden Kerne
der ersten und zweiten Gruppe sowie die elften Kerne der dritten und vierten Gruppe hindurchgeführt. Bei der Markierung der Wahlnummcr 4155 20 wird sowohl der Kontakt N der dritten Gruppe als auch der Kontakt N der vierten Gruppe infolge der Markierung der dritten und vierten Ziffer geöffnet, so daß des elfte Kern dieser beiden Gruppen nicht
erregt wird.
lung H'j, erzeugte magnetomotorische Kraft durch eine magnetomotorische Kraft kompensiert wird, welche von einer im entgegengesetzten Sinne gewickelten Wicklung W3 erzeugt wird.
Die Wicklung W3, die in Reihe mit entsprechenden Wicklungen der anderen Kerne der zweiten Reihe liegt, ist ständig durch einen Gleichstrom erregt, der über einen Widerstand R* fließt.
Die erste und die zweite Kernreihe sind jeweils 25 Im Antwortdraht d wird durch die beiden erwähn-
mit einem Abtastungsdraht r bzw. s gekoppelt. Die ten Kerne ein Signal »Hins« induziert, das uen Vr.r-
Abtaslungsdrähte werden von phasengleichen Ab- stärker Ai gesperrt hält. Wenn die Nummer 41 mar-
tastwechselströmcn durchflossen. Mit /, und /ä sind kiert worden wäre, so wäre sowohl der elfte Kern
die Ausgangsdrülue der beiden Kernreihen bczeich- der dritten Gruppe als auch der der vierten Gruppe
net. ersterer ist mit dem ersten Kern der ersten Reihe 30 erregt, und auf dem Antwortdraht d würde das Si-
(der dem Codezeichen C entspricht) und letzterer gnal »Null« auftreten. Zur Unterscheidung des der
mit dem zweiten Kern der zweiten Reihe (der dem Nummer 41 zugeordneten Ausganges von dem der
Codezeichen C'+ 1 entspricht) gekoppelt. Nummer 4155 genügt es, den Draht d mit dem elften
Fig. 2 zeigt die gleiche Schaltung wie Fig. 1 Kern der dritten Gruppe zu koppeln. Die Kopplung
unter Verwendung von Schaltzeichen, wie sie von 35 dieses Drahtes mit dem elften Kern der vierten
Mayer und Karnaugh angegeben wurden Gruppe dient lediglich dazu, das eventuell in diesem
(s. »Proceedings of the IRE«, Mai 1955. S. 572; Draht induzierte Signal »Eins« zu verstärken. Die
R. K. R i c h a r d, »Digital computer components and Kontakte N können auch im Ruhezustand offen-
circuils«, Verlag D. Van Nostrand Company. Inc., gehalten werden, in diesem Fall wird der elfte Kern
New York). " 40 sowohl der dritten als auch der vierten Gruppe bei
F i g. 3 zeigt das Schaltbild einer praktischen Aus- der Markierung der Wahlnummer 41 wie irgendein
führungsform der Erfindung, in der K~4 und /»=10 anderer Kern markiert. Die Verhältnisse liegen also sind.
Mit l·', 2°. 3° und 4J sind die vier Gruppen zu
jeweils zehn Kernen bezeichnet, die der ersten, zwei- 45
ten. dritten bzw. vierten Ziffer, die markiert wird,
entsprechen. Im Falle einer vierstelligen Zahl entsprechen diese Gruppen dann den Tausendern. Hundertern. Zehnern und Einem. Die Gruppen der zweiten Reihe entsprechen der Gruppen 2 . 3 und 4C s° zur Erläuterung angenommen werden, daß es sich der eisten Reihe. Die erste Gruppe der zweiten dabei um die letzte Ziffer handeln soll. Diese VerReihe, die der ersten ZilTer entspricht, entfällt, weil hältnissc Hegen beim Antwortdraht /1 vor. der den sie im vorliegenden Fall nicht erforderlich ist. numerischen Informationen 7322,7323 und 7325 zu-
liei dem dargestellten AusfUhrungsbeispiel ist die geordnet und mit einem Verstarker A, gekoppelt ist.
numerische Information 4155 dem Antwortdraht α S3 Der Aniwortdraht b durchsetzt nach dem zweiten
eindeutig zugeordnet. Bei der Markierung der Zahl Kern der dritten Gruppe der ersten Reihe alle Kerne
4155 sind die Kontakte 4. I, 5 bzw. 5 der ersten. der vierten Gruppe in der zweiten Reihe mit Aus-
zweilen, dritten b/w. vierten Gruppe geschlossen. nähme derjenigen Kerne, die den unterschiedlichen
Die entsprechenden Kerne können dann ihren Mo- letzten Zi(Tern der drei numerischen Informationen
gnetisicrungs/usiand unter dem P.influü des Abtnst- 60 zugeordnet sind. Der Verstärker /42 wird dann offcn-
weihselstromcs nicht mehr andern, dn sie durch die sichtlich nur dann angesteuert, wenn eine der cr-
Markicrunp gesättigt worden sind. Auf dem Am- wähnten Informationen auftritt. Die den Markicwortdraht α tritt dcnicntspicchcnd ein Ausgangs- rungskontaktcn 7, 3 und 2 entsprechenden Kerne in signal nul, das der Summe aus vier Null-Signalen der ersten, zweiten bzw. dritten Gruppe liefern, wie
entspricht, wodurch ein zugehöriger Verstärker /1, 63 oben erläutert wurde, ja ebenfalls dns Signal «Null«,
ungesteucrl wird, was jedoch erst erfolgt, nachdem Die teilweise mit dem Draht /> gekoppelten Kerne
alle vier /ilfern mm kiert worden sind. der vierten Gruppe der zweiten Reihe induzieren in Hei einer derartigen Matrix konnte auch aus dem diesem Antwortdrnhi /> mir Hirn »'·,■ Signale »Null·.
so. als ob die Wahlnummer 41 durch zwei Ziffern N ergänzt wäre (41 NN).
Es kann nun der Fall auftreten, daß das Ergebnis einer Umcodicrung für mehrere umzucodierendc Nummern, welche sich nur um den Wert einer Ziffer in einer bestimmten Stelle voneinander unterscheiden, gleich sein soll. Der Einfachheit halber soll
wenn die den Kontakten 2, 3, 5 entsprechenden Kerne markiert sind. Wäre irgendein anderer Kern markiert, so träte mindestens ein Signal »Eins« auf, und der entsprechende Verstärker würde dann nicht angesteuert,
Ein zusätzlich vorgesehener Kern Q verhindert die Ansteuerung des Verstärkers, wenn er keine Polarisation aufweist, welche durch die Markierung eines beliebigen Kontaktes 1 bis 0 der vierten Gruppe der zweiten Reihe bewirkt wird. Damit wird die Möglichkeit ausgeschaltet, daß der Verstärker angesteuert wird, wenn im betrachteten Fall ein anderer Kontakt als 2, 3, oder 5 fehlerhaft geschlossen wird. Es kann z. B. nicht geschehen, daß der Verstärker angesteuert wird, wenn der Kontakt 7 mangelhaft schließt, d. h., ohne daß der entsprechende Kern in der vierten Gruppe polarisiert wird, da der Kern Q, da er nicht polarisiert ist, dann das Signal »Eins« induziert.
Ähnliche Verhältnisse können sich auch bei einem Antwortdraht ergeben, der einer Gruppe von dreizifferigen Informationen zugeordnet ist, z. B. den Zahlen 251, 253, 257, 258 und 259, denen der mit einem Verstärker A3 elektrisch gekoppelte Drahte· entspricht. Hier erfüllt der Kern R die gleiche Aufgabe wie der Kern Q bei einer vierstelligen Information. Entsprechendes gilt für den Kern P, der für zwcizifferigc Informationen vorgesehen ist.

Claims (4)

Patentansprüche: 30
1. Magnetkernmatrix zur Umcodierung von Information, die in einem /n-wertigen Code dargestellt ist, insbesondere zur Umcodierung von Wahlziffern in Fernsprech- und Fernschreibnetzen in einen l-aus-/!-Code, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix eine Reihe aus K Gruppen (1°, 2 , 3', 4 ) mit je in Magnetringkernen mil rcchtcckförmigcr Hystcresisschleife enthält, wobei A' die maximale Anzahl der Ziffern der Information ist und jeder Gruppe eine eindeutige Zuordnung zwischen den in Zeichen des Codes und den m Magnetkernen der Gruppe besteht, daß jeder Kern eine Wicklung (W1) trägt, die zur Markierung des Kernes an eine Glcichstronuiuelle anschließbar ist, welche einen den Kern in den Sätligungszustand aussteuernden Gleichstrom liefert, daß mit allen Kernen ein Abtasldiahl (») gekoppelt ist, der von einem Wechselstrom solcher Amplitude durchflossen ist, daß er den Sättigungszustand eines durch Markierung gesättigten Kernes nicht /u andern vermag, daß eine Anordnung zum Markieren der Ziffern der umzucodierenden Information in den verschiedenen Kerngruppen vorgesehen ist, daß für jede umzucodierende Information ein Antwortdraht («, />, <\ A) vorgesehen ist, der in jeder Gruppe nur mit dem durch die Information markierten Kern gekoppelt ist. und daß jeder Antwortdraht mit einem Verstärke (A1 bis AJ gekoppelt ist, der ein das Vorhanden sein der betreffenden Information anzeigende Ausgangssignal liefert, wenn im zugehörigei Aiitwortdraht keine Signale durch den im Abtast draht fließenden Wechselstrom induziert werden
2. Magnetkernmatrix nach Anspruch 1, da durch gekennzeichnet, daß einer /j-ten Gruppi aus in Kernen, mit Ausnahme der ersten Gruppe ein (m -f l)-ter Kern zugeordnet ist, der durcl eine Erregerwicklung erregt wird, wenn die /7-ti Ziffer der umzucodierenden Information nich markiert ist und daß mit diesem zusätzliche! Kern außer dem Abtastdraht die den Informa tionen aus (/> — 1) Ziffern entsprechenden Ant wortdrähte gekoppelt sind.
3. Magnetkernmatrix nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Matrix eiiu zweite Reihe aus K Gruppen mit je in Magnet kernen emhält, weiche den nt Codezeichen ent sprechen, daß jeder Kern der zweiten Reihe mi einem wechselstromdurchfiossenen Abtastdralv (r) und jeweils zwei Wicklungen (H^, W3) gekoppelt ist, von denen die eine (Wn) ständig vor einem den Kern in den Sättigungszustand aus steuernden Gleichstrom durchflossen ist, wahrem die zweite (W2) bei Markierung der dem betrel fenden Kern entsprechenden Ziffer mit cineiv Gleichstrom erregt wird, welcher das resultierende Feld im Kern auf einen solchen Wert ein stellt, daß der im Abtastdrahl fließende Wechsel strom den Kern umzumagnetisieren vermag ium daß diejenigen Informationen mit /1 Zilferr (Λ ganzzalilig und I</;<A'), die sich nur im Wert einer Zilfenistellc unterscheiden und denen ein und dasselbe Ausgangssignal entsprechen soll, ein einziger Antwortdraht (/>) zugeordnet ist. do mil den (/1 1) Kernen der ersten Kernreihe, die den allen diesen Informationen gemeinsamen (Ii I) Ziffern entsprechen, und mit allen Kor ncn der zweiten Kernroiho. welche zu der Gruppi. gehören, die der im Weil wechselnden ZitTcrnstelk· entspricht, und Ziffern zugeordnet sind, die in der betreffenden ZilTemsielle der Informationen nicht vorkommen, gekoppelt ist.
4. Magneikeinmatrix nach Anspruch 3. dadurch gekenu/eiclinel, daß jeder Kcrngruppe dei /weilen Reihe ein /usül/licher Korn (/'. (J. K) zugeordnet ist, der mit dom AhtnMungsdraht (.0 gekoppelt ist, im Ruhezustand keine Vormugnolisiciung aufweist und mit einer Wicklung 'vorsehen iM, die mil einem den Kern in die Sättigung aussteuernden Gleichstrom gespeist wird, wenn weitstem einet der anderen Kerne diosei Gruppe mmkieti ist. und da» mit diesem /u südlichen Korn «lic Aniwortdriihio gekoppoll sind, die mit irgendeinem anderen Kern tier Gruppe gekoppelt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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