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DE1267270B - Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld - Google Patents

Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld

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Publication number
DE1267270B
DE1267270B DE19661267270 DE1267270A DE1267270B DE 1267270 B DE1267270 B DE 1267270B DE 19661267270 DE19661267270 DE 19661267270 DE 1267270 A DE1267270 A DE 1267270A DE 1267270 B DE1267270 B DE 1267270B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
connection
subscriber
arrangement according
data wire
switching
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19661267270
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Schlueter
Hilmar Schoenemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Alcatel Lucent Deutschland AG
Original Assignee
Standard Elektrik Lorenz AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Standard Elektrik Lorenz AG filed Critical Standard Elektrik Lorenz AG
Priority to DE19661267270 priority Critical patent/DE1267270B/de
Publication of DE1267270B publication Critical patent/DE1267270B/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/54Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker in which the logic circuitry controlling the exchange is centralised

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4057WW PATENTAMT Int. CI.:
H 04 m
AUSLEGESCHRIFT
H04q
Deutsche Kl.: 21a3-38
Nummer: 1267 270
Aktenzeichen: P 12 67 270.7-31
Anmeldetag: 11. Mai 1966
Auslegetag: 2. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld.
In Fernsprechvermittlungsanlagen ist es erforderlieh, zu verschiedenen Zeiten einer Verbindung vor dem Aufbau, während des Aufbaues und während des Bestehens Informationen über die Art, den Schaltzustand, die Berechtigung und die Positionsnummer der beteiligten Geräte und Anschlußorgane ίο der Zentralsteuerung für die weiteren Schaltmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Bei den bekannten Anlagen werden diese Informationen durch eine Reihe von verschiedenen Schaltmaßnahmen erhalten. Beim Ansteuern eines Kennungszuordners wird die Berechtigung des abgefragten Anschlußorgans erhalten. Eine Identifizierungseinrichtung liefert die Positions- oder Rufnummer eines Teilnehmers. Die Gerätepositionsnummern werden wiederum durch andere Abfrageeinrichtungen gewonnen. Um also die erforderlichen Steuerungsinformationen zu erhalten, sind eine Anzahl unterschiedlicher Schaltgeräte zu belegen, und die darüber erhaltenen Informationen sind dann meistens zu speichern, damit sie für die gesamte Dauer des Aufbaues und des Bestehens einer Verbindung zur Verfügung stehen. Die Speicherung dieser Teilinformationen kann vermieden werden, wenn diese verschiedenen Schaltgeräte und Zuordner für die verschiedenen Verbindungsphasen immer wieder belegt werden.
Schon diese kurzen Ausführungen lassen erkennen, daß bei den bekannten Anlagen die Ableitung der Steuerungsinformationen bei einem zentral gesteuerten Koppelfeld eine Vielzahl von Schaltvorgängen erfordert. Erschwerend kommt dabei hinzu, daß die gesamte Steuerungsinformation aus Einzelinformationen zusammengepreßt wird, die an verschiedenen Stellen von verschiedenen Geräten oft auch noch zu verschiedenen Zeiten genommen werden.
Aus den deutschen Patentschriften 1 103 988, 1 182 307 und 1 186 113 sind Anordnungen bekannt, bei denen einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel Identifizierungsimpulse zuführbar sind und bei denen an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel daraufhin die der geschalteten Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben. Diese vorwiegend der Teilnehmeridentifizierung dienenden Anordnungen sind nur in bestimmten Schaltphasen des Verbindungsaufbaues zur Ableitung von bestimmten Steuerungsinformationen geeignet und erfordern zudem meist von den üblichen Schaltgliedern der Anlage getrennte Zugriff smittel.
Anordnung zur Ableitung von
Steuerungsinformationen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
mit zentral gesteuertem Koppelfeld
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Heinz Schlüter, 7014 Kornwestheim;
Hilmar Schönemeyer, 7257 Ditzingen
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen zu schaffen, bei der eine Art integrierter Zuordner geschaffen wird, der in jeder Schaltphase des Verbindungsaufbaues direkt von den Schaltgliedern der Anlage angesteuert werden kann und grundsätzlich alle die betroffene Verbindung kennzeichnenden Steuerungsinformationen der Zentralsteuerung bereitstellt. Die Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld, bei der einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel Identifizierungsimpulse zuführbar sind und bei der an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel daraufhin die der geschalteten Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben, ist nach der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß als Zugriffsmittel der mit den Teilnehmerschaltungen gekoppelte Anreizsucher und eine mit den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenadern gekoppelte Rufnummernpyramide und Positionsnummernpyramide verwendet sind, daß als Zuordnungsmittel an den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenader Zuordner für die Rufnummer, für die Positionsnummer und die Kennungen der Teilnehmer und an den verbindungssatzindividuellen Punkten ein die Art und Positionsnummer der Verbindungssätze kennzeichnender Zuordner angeschaltet sind und daß alle Zuordnungsmittel über einen gemeinsamen Informationskanal mit
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einer Auswerteeinrichtung der Zentralsteuerung ver- zu, wenn die Zentralsteuerung ZSt die Teilnehmerbunden sind. Auf diese Weise können der Zentral- schaltung TS über die Positionsnummernpyramide PP Steuerung mit einem Identifizierungsimpuls alle Infor- oder über die Rufnummernpyramide RP direkt anmationen über den mit dem Verbindungsweg gekop- steuert.
pelten Teilnehmer und Verbindungssatz zugeführt 5 Es spielt keine Rolle, ob die Zentralsteuerung ZSt werden. Dabei ist besonders von Vorteil, daß die den Identifizierungsimpuls Id einem oder mehreren Identifizierungsimpulse entsprechend der Schaltphase der Anschaltepunkte A, B, C oder E zuführt. In jedes Verbindungsaufbaues gerade in den beteiligten dem Fall werden der Auswertung A W in der Zentral-Schaltgliedern der Anlage angeschaltet werden steuerung ZSt über den gemeinsamen Informationskönnen. So kann bei abgehender Verbindung der An- ίο kanal IK alle zugeordneten Informationen geliefert, reizsucher bei der Feststellung eines rufenden Teil- Ein Positionsnummernzuordner PO an der Datennehmers gleich die Ableitung der benötigten Steue- ader d der Teilnehmerschaltung TS liefert die Posirungsinformationen einleiten, oder bei ankommender tionsnummer des Teilnehmeranschlusses, während Verbindung kann auf Grund der gewählten Rufnum- der Rufnummernzuordner RO die Rufnummer der mer über die Ansteuerung der Rufnummernpyramide 15 Teilnehmerschaltung TS liefert. Schließlich gibt bei gleich die Positionsnummer und die Kennung (Be- dieser Identifizierung ein Kennungszuordner KO alle rechtigung) des gerufenen Teilnehmers gewonnen den Teilnehmer betreffenden Kennungen, wie Berechwerden. tigungen usw., ab. Die Netzzuordner NO1 und NO 2
Um eindeutige Steuerungsinformationen zu erhal- geben den Verlauf der Verbindung über das Koppelten, werden die einzelnen Verbindungen im one-at-a- 20 feld KN an und der Verbindungssatzzuordner VSO time-Verfahren mit Identifizierungsinipulsen beauf- kennzeichnet den an der Verbindung beteiligten Verschlagt. Dabei ist es jedoch durchaus möglich, gleich- bindungssatz VS.
zeitig mehreren Anschaltepunkten einer Verbindung Es sollen an Hand der Fig. 1 einige Betriebsfälle
Identifizierungsimpulse zuzuführen. näher erläutert werden.
Ein Verbindungssatz der Anlage ist eingangs- und 25
ausgangsseitig mit dem Koppelfeld der Anlage ver- Abgehende Verbindung
bunden. Damit der Verlauf der Verbindung vor und
nach dem Verbindungssatz eindeutig festgestellt wer- Bei einer abgehenden Verbindung identifiziert der
den kann, sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, Anreizsucher AzS die anreizende Teilnehmerschaldaß ein Verbindungssatz eingangs- und ausgangsseitig 30 tung TS und markiert die Teilnehmerschaltung TS mit der Datenader verbunden ist und daß diese Teile unmittelbar an der Datenader d. Nach der Zusamder Datenader getrennt von der Zentralsteuerung an- menschaltung des Anreizsuchers AzS mit der Zentralsteuerbar sind. steuerung ZSt wird der Identifizierungsimpuls Ida Ist eine Anlage in mehrere Steuerungsgruppen dem Anschaltepunkt A zugeführt. Dieser Impuls unterteilt, dann kann die erfindungsgemäße Anord- 35 greift über die Teilnehmerschaltung TS direkt auf die nung zur Ableitung der Steuerungsinformationen über Datenader d durch. Die Zentralsteuerung Zst empeinen gemeinsamen integrierten Zuordner dadurch fängt über den Informationskanal IK die Positionsrealisiert werden, daß bei einer in Steuerungsgruppen nummer und die Kennungen der Teilnehmerschaltung unterteilten Anlage ein gemeinsamer Informations- TS und stellt auf Grund dieser Informationen einen kanal und ein die Steuerungsgruppen zu verschie- 40 Verbindungsweg zu einem Verbindungssatz VS her. denen Zeiten bedienender Identifizierungsimpulsver- Stellt der Anreizsucher AzS statt einer unmitteltedler vorgesehen sind. baren Markierung der Teilnehmerschaltung TS die Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen Positionsnummer in irgendeiner Weise als Adresse näher erläutert. Es zeigt zur Verfügung, dann kann bei deren Auswertung die Fig. 1 ein Prinzipschaltbild der Anordnung nach 45 Positionsnummernpyramide PP eingestellt werden, der Erfindung, Die Zentralsteuerung ZSt gewinnt dann die Posi-F i g. 2 bis 4 die Ankopplung eines Kennungszu- tionsnummer und die Kennungen der Teilnehmerordners, eines Positionsordners und eines Rufnum- schaltung TS durch Zuführung eines Identifizierungsmernzuordners an die teilnehmerindividuellen Daten- impulses Idb über die Positionsnummernpyramide ädern, 50 PP, die den Impuls Idb der Datenader d dieser Teil-F i g. 5 die Ansteuerung und Identifizierung eines nehmerschaltung TS zuführt.
Verbindungssatzes, Entspricht in der Anlage die Rufnummer der Teil-
Fig. 6 die Identifizierung im Koppelfeld und nehmerschaltungTS zugleich deren Positionsnummer,
F i g. 7 die erfindungsgemäße Anordnung bei einer dann sind die Punkte d und d' identisch, und es ist
in Steuergruppen unterteilten Anlage. 55 nur eine der Pyramiden PP oder RP vorgesehen. Der
In Fig. 1 ist schematisch die Anordnung nach der Punkte ist fest mit dem Punkt ei' verbunden. Wei-
Erfindung dargestellt. Beim Verbindungsaufbau über chen die Rufnummer und die Positionsnummer einer die Koppelstuf en KSl und KS 2 des Koppelf eldeslöV Teilnehmerschaltung TS voneinander ab, dann kön-
wird parallel zu den Sprech- bzw. Steueradern eine nen die Punkte d und d' beliebig zugeordnet werden.
Datenader d durchgeschaltet, über die eine Verbin- 60 Bei der Anordnung nach der Erfindung ist eine eindung zwischen dem Verbindungssatz VS, der Teil- adrige Verbindung für diese Zuordnung ausreichend.
nehmerschaltung TS und allen an einer Verbindung Über diese Zuordnungsverbindung kann in beiden beteiligten Geräte besteht. Die Zentralsteuerung ZST, Richtungen identifiziert werden.
z. B. ein Markierer, hat daher über eine Anschaltung,
ζ. B. einen Anreizsucher AzS oder ein Registerkop- 65 Ankommende Verbindung
pelfeld AnS, Zugriff zu der Teilnehmerschaltung TS,
dem Verbindungssatz VS und allen übrigen an der Bei ankommenden Verbindungen und keiner ZuVerbindung beteiligten Geräten. Dies trifft auch dann Ordnung zwischen Positionsnummern und Rufnum-
mern wird über die Positionsnummernpyramide PP ohne direktes Anschalten des Anreizsuchers AzS an die Teilnehmerschaltung TS identifiziert.
Bei einer Zuordnung zwischen Positionsnummern und Rufnummern wird bei ankommenden Verbindüngen die Rufnummernpyramide RP eingestellt. Die Zentralsteuerung ZSt führt den Identifizierungsimpuls Idc dem Anschaltepunkt C und damit der Rufnummernpyramide RP zu. Über die Rangierung d-d' und den Positionsnummernzuordner PO empfängt die Zentralsteuerung ZSt die Positionsnummer des gerufenen Teilnehmers. Gleichzeitig können über den Ausgang der Rufnummernpyramide RP die Kennungen über den Kennungszuordner KO gewonnen werden. Dabei ist es im Prinzip beliebig, ob die Kennungen auf der Positionsnummernseite oder der Rufnummernseite der Rangierungen abgegriffen werden. Nach der Auswertung dieser Informationen wird über die Zentralsteuerung ZSt die Verbindung zum gerufenen Anschluß aufgebaut. Ist die angesteuerte Teilnehmerschaltung TS besetzt, dann ist ihre Datenader d zu einem Verbindungssatz VS durchgeschaltet. Neben der Positionsnummer und den Kennungen des gewünschten Teilnehmers empfängt die Zentralsteuerung ZSt über die Zuordner NOl und NO 2 sowie VSO auch den bereits aufgebauten Verbindungsweg und den belegten Verbindungssatz VS. Daraus ist einerseits abzuleiten, daß die gerufene Teilnehmerschaltung TS besetzt ist, andererseits kann z. B. in Fernsprechnebenstellenanlagen daraus die Aussage gewonnen werden, ob die Teilnehmerschaltung TS mit einem Innenverbindungssatz oder mit einem Amtsverbindungssatz verbunden ist. In Abhängigkeit davon kann sich z. B. der Vermittlungsplatz aufschalten. .
Handelt es sich bei einer bestehenden Verbindung z. B. um eine Verbindung in einer Fernsprechnebenstellenanlage und der Vermittlungsplatz wünscht Kenntnis davon mit welcher Teilnehmerschaltung TS ein bestimmter Verbindungssatz zusammengeschaltet ist, dann schaltet die Zentralsteuerung ZSt an den Anschaltepunkt E den Identifizierungsimpuls Ide an. Die Rufnummer der angeschalteten Teilnehmerschaltung TS wird dann über den Verbindungssatz VS, die durchgeschaltete Datenader d, die Teilnehmerschaltung TS, die Rangierung d-d' vom Rufnummernzuordner RO auf den gemeinsamen Informationskanal IK gegeben. Dabei kann die Zentralsteuerung wirksam werden.
In Fernsprechvermittlungsanlagen werden eine Reihe von Teilnehmererkennungen erst dann ausgewertet, wenn ein rufender Teilnehmer seine Wahlinformation abgesetzt hat und der gerufene Teilnehmer besetzt ist. Die Kennung des rufenden Teilnehmers wird über die durchgeschaltete Datenader erneut identifiziert. Es wird geprüft, ob die rufende Teilnehmerschaltung TS auf schalteberechtigt ist. Die Kennung der rufenden Teilnehmerschaltung TS braucht in diesem Fall nicht im Verbindungssatz VS oder im Register zwischengespeichert werden. Es gibt verschiedene Betriebsfälle, in denen eine derartige nachträgliche Identifizierung der Kennung erfolgt.
Soll überprüft werden, welche Endgeräte über welche Koppelvielfache und Zwischenleitungen des Koppelfeldes KN zusammengeschaltet werden, dann wird der Identifizierungsimpuls den beteiligten Geräten zugeführt. Auf dem Informationskanal IK erscheinen dann die von den Netzzuordnern NO1 und NO 2 abgegebenden Informationen, die das Koppelvielfach und die Nummer der Zwischenleitung, d. h. die Adressen der beteiligten Schaltglieder, kennzeichnen. Eine derartige Identifizierung von Schaltgeräten ist besonders bei teilausgelösten Verbindungen von Bedeutung.
Beim Aufschalten ankommender Verbindungen auf eine besetzte Teilnehmerschaltung TS ist häufig eine Prüfung erforderlich, wie viele Verbindungen bereits aufgeschaltet sind. Damit kann verhindert werden, daß weitere Verbindungen aufgeschaltet werden. In diesem Fall wird nach der Ansteuerung der Teilnehmerschaltung TS über die Endpyramide PP oder RP der Identifizierungsimpuls auf die Datenader d gegeben. Über den Informationskanal IK erhält man die Anzahl der an dieser Datenader d im Endkoppelvielfach aufgeschalteten Verbindungen und auch die Weise der Belegungsart der Teilnehmerschaltung TS.
In den F i g. 2 bis 4 ist die Anschaltung des Kennungszuordners KO, des Positionsnummernzuordners PO und des Rufnummernzuordners RO an die teilnehmerindividuelle Datenader d gezeigt. Alle Figuren lassen erkennen, daß die Ansteuerung der Zuordner KO, PO und KO über den Anreizsucher AzS und die Datenader d aus dem Koppelfeld KN erfolgen kann. Als Zuordnungselemente sind in allen Fällen Dioden gezeigt. Die teilnehmerindividuellen Datenadern d sind auch über die Positionsnummernpyramide PP und/oder die Rufnummernpyramide RP ansteuerbar. Es lassen sich bei jeder Ansteuerung die gesamten den betreffenden Teilnehmeranschluß TS kennzeichnenden Informationen gewinnen. Am Ausgang der Zuordner PO und RO steht die Information in dekadischer Form, wie die Bezugszeichen T, H, Z, E andeuten, oder in codierter Form.
In F i g. 4 ist die Rufnummernpyramide RP gezeigt, deren Ausgänge d' entsprechend der Zuordnung mit den Datenadern d der Teilnehmerschaltungen TS rangiert sind. Diese Datenadern d werden auch von den Ausgängen des Positionsnummernzuordners PO nach F i g. 3 erreicht.
F i g. 5 zeigt, daß ein Verbindungssatz VS eingangs- und ausgangsseitig mit dem Koppelfeld KN verbunden ist. Die Datenadern dE und dA sind individuell ansteuerbar, wie die zwei von der Zentralsteuerung ZSt kommenden Steueradern andeuten. In jedem Fall wird über den am Verbindungssatz VS angeschalteten Verbindungssatzzuordner VSO die Art und die Positionsnummer des Verbindungssatzes dem gemeinsamen Informationskanal IK zugeführt.
Die Koppelvielfache KVn und KVm nach Fig. 6 sind ein Teil des Koppelfeldes KN. Sind an einer Verbindung die Zwischenleitungen da 1, ab 1 und de 1 beteiligt, dann ist der Kontakt 1 im Koppelvielfach KVn und KVm geschlossen. Die zugeordneten Adern im Datennetz sind ebenfalls zusammengeschaltet. Kommt aus der Richtung des Verbindungssatzes VS oder der Teilnehmerschaltung TS auf der Datenader d ein Identifizierungsimpuls, dann erreicht dieser auch die Koppelvielfache KVn und KVm. Im Koppelvielfach KVm liegt das Identifizierungspotential an den Dioden Dm 11 und Dm 12. Über die Diode DmIl erhält man die Positionsnummer des Koppelvielfachs KVm und über die Diode Dm 12 die Nummer der belegten Zwischenleitung dbl. Am Positionsnummernpunkt liegt das Vielfach aller Dioden des gleichen Koppelvielfachs und am Zwischenleitungsnummernpunkt das Viel-
fach aller Dioden der gleichzahligen Ausgänge dei Koppelvielfache dieser Stufe.
Arbeiten in einer Fernsprechvermittlungsanlage mehrere Steuerungsgruppen unabhängig voneinander, dann kann, wie F i g. 7 zeigt, über einen Identifizierungsimpulsverteiler Id-IV ein gemeinsamer integrierter Zuordner verwendet werden. Der Impulsverteiler gibt jeweils nur einer Steuerungsgruppe ZStI bis ZSt 4 Zugriff zu den integrierten Zuordnern der Steuerungsgruppen. Auf diese Weise ist es möglich, für jede Steuerungsgruppe Informationen aus den verschiedenen Anlagenteilen über einen gemeinsamen Informationskanal IK zu gewinnen. Wie in F i g. 7 angedeutet ist, werden von dem Impulsverteiler zyklisch die Identifizierungsimpulse 1 bis 4 den Steuerungsgruppen zugeführt.
Mit den Zuordnungsmitteln NOl und NO 2 (F i g. 1) kann in einfacher Weise die Anzahl der an einer Verbindung beteiligten Teilnehmer ermittelt werden. Führt man der teilnehmerindividuellen Datenader d einen Identifizierungsimpuls zu, dann ergibt sich aus den Identitäten der Koppelvielfache und Zwischenleitungen automatisch die Anzahl der von diesen Teilnehmeranschluß abgehenden Verbindungen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld, bei der einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel Identifizierungsimpulse zuführbar sind und bei der an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel daraufhin die der geschalteten Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß als Zugriffsmittel der mit den Teilnehmerschaltungen (TS) gekoppelte Anreizsucher (AzS) und eine mit den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenadern (d) gekoppelte Rufnummernpyramide (RP) und Positionsnummernpyramide (PP) verwendet sind, daß als Zuordnungsmittel an den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenader (d) Zuordner für die Rufnummer (RO), für die Positionsnummer (PO) und die Kennungen (KO) der Teilnehmer und an den verbindungssatzindividuellen Punkten ein die Art und Positionsnummer der Verbindungssätze (VS) kennzeichnender zuordner (VSO) angeschaltet sind und daß alle Zuordnungsmittel (PO, RO1 KO, VSO) über einen gemeinsamen Informationskanal (IK) mit einer Auswerteeinrichtung (AW) der Zentralsteuerung (ZSt) verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleitungen (db 1, dbl) der Datenadern (d) im Koppelfeld (KVn, KVm) über Zuordnungsmittel (NO 1, NOl) auf den gemeinsamen Informationskanal (IK) geführt sind und daß die Zuordnungsmittel (Dm 11, Dm 12, Dm21, Dm22) die Positionsnummer des Koppelvielfachs und die Nummer der Zwischenleitung kennzeichnen (Fig. 6).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsimpulse (Ida, Idb, ldc, Ide) im one-at-a-time-Verfahren angeschaltet werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehreren Anschaltepunkten (A, B, C, E) einer Verbindung ein Identifizierungsimpuls (Ida, Idb, ldc, Ide) zuführbar ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungssatz (VS) eingangs- (dE) und ausgangsseitig (dÄ) mit der Datenader (d) verbunden ist und daß diese Teile der Datenader getrennt von der Zentralsteuerung (ZSt) ansteuerbar sind (Fig. 5).
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer in Steuerungsgruppen (ZStI, ZStI, ZStZ, ZStA) unterteilten Anlage ein gemeinsamer Informationskanal (IK) und ein die Steuerungsgruppen zu verschiedenen Zeiten bedienender Identifizierungsimpulsverteiler (Id-IV) vorgesehen sind (F i g. 7).
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die im Koppelfeld (KVn, KVm) vorgesehenen Zuordnungsmittel (NOl, NO 2) die Anzahl der an einer teilnehmerindividuellen Datenader (d) aufgeschalteten Verbindungen identifiziert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1103 988, 1182 307, 1186113.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 574/49 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
DE19661267270 1966-05-11 1966-05-11 Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld Withdrawn DE1267270B (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1103988B (de) * 1959-10-15 1961-04-06 Telefonbau Schaltungsanordnung zur Identifizierung eines Teilnehmers und/oder des von einem Teilnehmer belegten oder diesen Teilnehmer belegenden Verbindungssatzes in Fernsprechnebenstellenanlagen
DE1182307B (de) * 1963-05-02 1964-11-26 Telefonbau & Normalzeit Gmbh Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen
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Legal Events

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