DE1267270B - Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld - Google Patents
Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem KoppelfeldInfo
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- Exchange Systems With Centralized Control (AREA)
Description
BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND DEUTSCHES 4057WW PATENTAMT
Int. CI.:
H 04 m
AUSLEGESCHRIFT
H04q
Nummer: 1267 270
Aktenzeichen: P 12 67 270.7-31
Anmeldetag: 11. Mai 1966
Auslegetag: 2. Mai 1968
Die Erfindung betrifft eine Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld.
In Fernsprechvermittlungsanlagen ist es erforderlieh,
zu verschiedenen Zeiten einer Verbindung vor dem Aufbau, während des Aufbaues und während
des Bestehens Informationen über die Art, den Schaltzustand, die Berechtigung und die Positionsnummer der beteiligten Geräte und Anschlußorgane ίο
der Zentralsteuerung für die weiteren Schaltmaßnahmen zur Verfügung zu stellen. Bei den bekannten
Anlagen werden diese Informationen durch eine Reihe von verschiedenen Schaltmaßnahmen erhalten.
Beim Ansteuern eines Kennungszuordners wird die Berechtigung des abgefragten Anschlußorgans erhalten.
Eine Identifizierungseinrichtung liefert die Positions- oder Rufnummer eines Teilnehmers. Die
Gerätepositionsnummern werden wiederum durch andere Abfrageeinrichtungen gewonnen. Um also die erforderlichen
Steuerungsinformationen zu erhalten, sind eine Anzahl unterschiedlicher Schaltgeräte zu belegen,
und die darüber erhaltenen Informationen sind dann meistens zu speichern, damit sie für die gesamte Dauer
des Aufbaues und des Bestehens einer Verbindung zur Verfügung stehen. Die Speicherung dieser Teilinformationen
kann vermieden werden, wenn diese verschiedenen Schaltgeräte und Zuordner für die verschiedenen
Verbindungsphasen immer wieder belegt werden.
Schon diese kurzen Ausführungen lassen erkennen, daß bei den bekannten Anlagen die Ableitung der
Steuerungsinformationen bei einem zentral gesteuerten Koppelfeld eine Vielzahl von Schaltvorgängen erfordert.
Erschwerend kommt dabei hinzu, daß die gesamte Steuerungsinformation aus Einzelinformationen
zusammengepreßt wird, die an verschiedenen Stellen von verschiedenen Geräten oft auch noch zu
verschiedenen Zeiten genommen werden.
Aus den deutschen Patentschriften 1 103 988, 1 182 307 und 1 186 113 sind Anordnungen bekannt,
bei denen einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel Identifizierungsimpulse
zuführbar sind und bei denen an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel daraufhin die der geschalteten
Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben. Diese vorwiegend der Teilnehmeridentifizierung
dienenden Anordnungen sind nur in bestimmten Schaltphasen des Verbindungsaufbaues
zur Ableitung von bestimmten Steuerungsinformationen geeignet und erfordern zudem meist von
den üblichen Schaltgliedern der Anlage getrennte Zugriff smittel.
Anordnung zur Ableitung von
Steuerungsinformationen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
mit zentral gesteuertem Koppelfeld
Steuerungsinformationen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
mit zentral gesteuertem Koppelfeld
Anmelder:
Standard Elektrik Lorenz Aktiengesellschaft,
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
7000 Stuttgart-Zuffenhausen,
Hellmuth-Hirth-Str. 42
Als Erfinder benannt:
Heinz Schlüter, 7014 Kornwestheim;
Hilmar Schönemeyer, 7257 Ditzingen
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen zu schaffen, bei der eine Art integrierter Zuordner
geschaffen wird, der in jeder Schaltphase des Verbindungsaufbaues direkt von den Schaltgliedern der
Anlage angesteuert werden kann und grundsätzlich alle die betroffene Verbindung kennzeichnenden
Steuerungsinformationen der Zentralsteuerung bereitstellt. Die Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen
in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem
Koppelfeld, bei der einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel Identifizierungsimpulse
zuführbar sind und bei der an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel daraufhin
die der geschalteten Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben, ist nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß als Zugriffsmittel der mit den Teilnehmerschaltungen gekoppelte Anreizsucher
und eine mit den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenadern gekoppelte Rufnummernpyramide
und Positionsnummernpyramide verwendet sind, daß als Zuordnungsmittel an den teilnehmerindividuellen
Punkten der Datenader Zuordner für die Rufnummer, für die Positionsnummer und die
Kennungen der Teilnehmer und an den verbindungssatzindividuellen Punkten ein die Art und Positionsnummer der Verbindungssätze kennzeichnender Zuordner
angeschaltet sind und daß alle Zuordnungsmittel über einen gemeinsamen Informationskanal mit
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einer Auswerteeinrichtung der Zentralsteuerung ver- zu, wenn die Zentralsteuerung ZSt die Teilnehmerbunden
sind. Auf diese Weise können der Zentral- schaltung TS über die Positionsnummernpyramide PP
Steuerung mit einem Identifizierungsimpuls alle Infor- oder über die Rufnummernpyramide RP direkt anmationen
über den mit dem Verbindungsweg gekop- steuert.
pelten Teilnehmer und Verbindungssatz zugeführt 5 Es spielt keine Rolle, ob die Zentralsteuerung ZSt
werden. Dabei ist besonders von Vorteil, daß die den Identifizierungsimpuls Id einem oder mehreren
Identifizierungsimpulse entsprechend der Schaltphase der Anschaltepunkte A, B, C oder E zuführt. In jedes
Verbindungsaufbaues gerade in den beteiligten dem Fall werden der Auswertung A W in der Zentral-Schaltgliedern
der Anlage angeschaltet werden steuerung ZSt über den gemeinsamen Informationskönnen. So kann bei abgehender Verbindung der An- ίο kanal IK alle zugeordneten Informationen geliefert,
reizsucher bei der Feststellung eines rufenden Teil- Ein Positionsnummernzuordner PO an der Datennehmers
gleich die Ableitung der benötigten Steue- ader d der Teilnehmerschaltung TS liefert die Posirungsinformationen
einleiten, oder bei ankommender tionsnummer des Teilnehmeranschlusses, während Verbindung kann auf Grund der gewählten Rufnum- der Rufnummernzuordner RO die Rufnummer der
mer über die Ansteuerung der Rufnummernpyramide 15 Teilnehmerschaltung TS liefert. Schließlich gibt bei
gleich die Positionsnummer und die Kennung (Be- dieser Identifizierung ein Kennungszuordner KO alle
rechtigung) des gerufenen Teilnehmers gewonnen den Teilnehmer betreffenden Kennungen, wie Berechwerden.
tigungen usw., ab. Die Netzzuordner NO1 und NO 2
Um eindeutige Steuerungsinformationen zu erhal- geben den Verlauf der Verbindung über das Koppelten,
werden die einzelnen Verbindungen im one-at-a- 20 feld KN an und der Verbindungssatzzuordner VSO
time-Verfahren mit Identifizierungsinipulsen beauf- kennzeichnet den an der Verbindung beteiligten Verschlagt.
Dabei ist es jedoch durchaus möglich, gleich- bindungssatz VS.
zeitig mehreren Anschaltepunkten einer Verbindung Es sollen an Hand der Fig. 1 einige Betriebsfälle
Identifizierungsimpulse zuzuführen. näher erläutert werden.
Ein Verbindungssatz der Anlage ist eingangs- und 25
ausgangsseitig mit dem Koppelfeld der Anlage ver- Abgehende Verbindung
bunden. Damit der Verlauf der Verbindung vor und
nach dem Verbindungssatz eindeutig festgestellt wer- Bei einer abgehenden Verbindung identifiziert der
den kann, sieht eine Weiterbildung der Erfindung vor, Anreizsucher AzS die anreizende Teilnehmerschaldaß
ein Verbindungssatz eingangs- und ausgangsseitig 30 tung TS und markiert die Teilnehmerschaltung TS
mit der Datenader verbunden ist und daß diese Teile unmittelbar an der Datenader d. Nach der Zusamder
Datenader getrennt von der Zentralsteuerung an- menschaltung des Anreizsuchers AzS mit der Zentralsteuerbar
sind. steuerung ZSt wird der Identifizierungsimpuls Ida Ist eine Anlage in mehrere Steuerungsgruppen dem Anschaltepunkt A zugeführt. Dieser Impuls
unterteilt, dann kann die erfindungsgemäße Anord- 35 greift über die Teilnehmerschaltung TS direkt auf die
nung zur Ableitung der Steuerungsinformationen über Datenader d durch. Die Zentralsteuerung Zst empeinen
gemeinsamen integrierten Zuordner dadurch fängt über den Informationskanal IK die Positionsrealisiert
werden, daß bei einer in Steuerungsgruppen nummer und die Kennungen der Teilnehmerschaltung
unterteilten Anlage ein gemeinsamer Informations- TS und stellt auf Grund dieser Informationen einen
kanal und ein die Steuerungsgruppen zu verschie- 40 Verbindungsweg zu einem Verbindungssatz VS her.
denen Zeiten bedienender Identifizierungsimpulsver- Stellt der Anreizsucher AzS statt einer unmitteltedler
vorgesehen sind. baren Markierung der Teilnehmerschaltung TS die Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen Positionsnummer in irgendeiner Weise als Adresse
näher erläutert. Es zeigt zur Verfügung, dann kann bei deren Auswertung die Fig. 1 ein Prinzipschaltbild der Anordnung nach 45 Positionsnummernpyramide PP eingestellt werden,
der Erfindung, Die Zentralsteuerung ZSt gewinnt dann die Posi-F i g. 2 bis 4 die Ankopplung eines Kennungszu- tionsnummer und die Kennungen der Teilnehmerordners,
eines Positionsordners und eines Rufnum- schaltung TS durch Zuführung eines Identifizierungsmernzuordners
an die teilnehmerindividuellen Daten- impulses Idb über die Positionsnummernpyramide
ädern, 50 PP, die den Impuls Idb der Datenader d dieser Teil-F
i g. 5 die Ansteuerung und Identifizierung eines nehmerschaltung TS zuführt.
Verbindungssatzes, Entspricht in der Anlage die Rufnummer der Teil-
Fig. 6 die Identifizierung im Koppelfeld und nehmerschaltungTS zugleich deren Positionsnummer,
F i g. 7 die erfindungsgemäße Anordnung bei einer dann sind die Punkte d und d' identisch, und es ist
in Steuergruppen unterteilten Anlage. 55 nur eine der Pyramiden PP oder RP vorgesehen. Der
In Fig. 1 ist schematisch die Anordnung nach der Punkte ist fest mit dem Punkt ei' verbunden. Wei-
Erfindung dargestellt. Beim Verbindungsaufbau über chen die Rufnummer und die Positionsnummer einer
die Koppelstuf en KSl und KS 2 des Koppelf eldeslöV Teilnehmerschaltung TS voneinander ab, dann kön-
wird parallel zu den Sprech- bzw. Steueradern eine nen die Punkte d und d' beliebig zugeordnet werden.
Datenader d durchgeschaltet, über die eine Verbin- 60 Bei der Anordnung nach der Erfindung ist eine eindung
zwischen dem Verbindungssatz VS, der Teil- adrige Verbindung für diese Zuordnung ausreichend.
nehmerschaltung TS und allen an einer Verbindung Über diese Zuordnungsverbindung kann in beiden
beteiligten Geräte besteht. Die Zentralsteuerung ZST, Richtungen identifiziert werden.
z. B. ein Markierer, hat daher über eine Anschaltung,
ζ. B. einen Anreizsucher AzS oder ein Registerkop- 65 Ankommende Verbindung
pelfeld AnS, Zugriff zu der Teilnehmerschaltung TS,
dem Verbindungssatz VS und allen übrigen an der Bei ankommenden Verbindungen und keiner ZuVerbindung
beteiligten Geräten. Dies trifft auch dann Ordnung zwischen Positionsnummern und Rufnum-
mern wird über die Positionsnummernpyramide PP ohne direktes Anschalten des Anreizsuchers AzS an
die Teilnehmerschaltung TS identifiziert.
Bei einer Zuordnung zwischen Positionsnummern und Rufnummern wird bei ankommenden Verbindüngen
die Rufnummernpyramide RP eingestellt. Die Zentralsteuerung ZSt führt den Identifizierungsimpuls
Idc dem Anschaltepunkt C und damit der Rufnummernpyramide
RP zu. Über die Rangierung d-d' und den Positionsnummernzuordner PO empfängt die
Zentralsteuerung ZSt die Positionsnummer des gerufenen Teilnehmers. Gleichzeitig können über den
Ausgang der Rufnummernpyramide RP die Kennungen über den Kennungszuordner KO gewonnen werden.
Dabei ist es im Prinzip beliebig, ob die Kennungen auf der Positionsnummernseite oder der Rufnummernseite
der Rangierungen abgegriffen werden. Nach der Auswertung dieser Informationen wird
über die Zentralsteuerung ZSt die Verbindung zum gerufenen Anschluß aufgebaut. Ist die angesteuerte
Teilnehmerschaltung TS besetzt, dann ist ihre Datenader d zu einem Verbindungssatz VS durchgeschaltet.
Neben der Positionsnummer und den Kennungen des gewünschten Teilnehmers empfängt die Zentralsteuerung
ZSt über die Zuordner NOl und NO 2 sowie VSO auch den bereits aufgebauten Verbindungsweg
und den belegten Verbindungssatz VS. Daraus ist einerseits abzuleiten, daß die gerufene
Teilnehmerschaltung TS besetzt ist, andererseits kann z. B. in Fernsprechnebenstellenanlagen daraus die
Aussage gewonnen werden, ob die Teilnehmerschaltung TS mit einem Innenverbindungssatz oder mit
einem Amtsverbindungssatz verbunden ist. In Abhängigkeit davon kann sich z. B. der Vermittlungsplatz
aufschalten. .
Handelt es sich bei einer bestehenden Verbindung z. B. um eine Verbindung in einer Fernsprechnebenstellenanlage
und der Vermittlungsplatz wünscht Kenntnis davon mit welcher Teilnehmerschaltung TS
ein bestimmter Verbindungssatz zusammengeschaltet ist, dann schaltet die Zentralsteuerung ZSt an den
Anschaltepunkt E den Identifizierungsimpuls Ide an. Die Rufnummer der angeschalteten Teilnehmerschaltung
TS wird dann über den Verbindungssatz VS, die durchgeschaltete Datenader d, die Teilnehmerschaltung
TS, die Rangierung d-d' vom Rufnummernzuordner RO auf den gemeinsamen Informationskanal
IK gegeben. Dabei kann die Zentralsteuerung wirksam werden.
In Fernsprechvermittlungsanlagen werden eine Reihe von Teilnehmererkennungen erst dann ausgewertet,
wenn ein rufender Teilnehmer seine Wahlinformation abgesetzt hat und der gerufene Teilnehmer
besetzt ist. Die Kennung des rufenden Teilnehmers wird über die durchgeschaltete Datenader erneut
identifiziert. Es wird geprüft, ob die rufende Teilnehmerschaltung TS auf schalteberechtigt ist. Die
Kennung der rufenden Teilnehmerschaltung TS braucht in diesem Fall nicht im Verbindungssatz VS
oder im Register zwischengespeichert werden. Es gibt verschiedene Betriebsfälle, in denen eine derartige
nachträgliche Identifizierung der Kennung erfolgt.
Soll überprüft werden, welche Endgeräte über welche Koppelvielfache und Zwischenleitungen des
Koppelfeldes KN zusammengeschaltet werden, dann wird der Identifizierungsimpuls den beteiligten
Geräten zugeführt. Auf dem Informationskanal IK
erscheinen dann die von den Netzzuordnern NO1
und NO 2 abgegebenden Informationen, die das Koppelvielfach und die Nummer der Zwischenleitung,
d. h. die Adressen der beteiligten Schaltglieder, kennzeichnen. Eine derartige Identifizierung von Schaltgeräten
ist besonders bei teilausgelösten Verbindungen von Bedeutung.
Beim Aufschalten ankommender Verbindungen auf eine besetzte Teilnehmerschaltung TS ist häufig
eine Prüfung erforderlich, wie viele Verbindungen bereits aufgeschaltet sind. Damit kann verhindert werden,
daß weitere Verbindungen aufgeschaltet werden. In diesem Fall wird nach der Ansteuerung der Teilnehmerschaltung
TS über die Endpyramide PP oder RP der Identifizierungsimpuls auf die Datenader d
gegeben. Über den Informationskanal IK erhält man die Anzahl der an dieser Datenader d im Endkoppelvielfach
aufgeschalteten Verbindungen und auch die Weise der Belegungsart der Teilnehmerschaltung TS.
In den F i g. 2 bis 4 ist die Anschaltung des Kennungszuordners KO, des Positionsnummernzuordners
PO und des Rufnummernzuordners RO an die teilnehmerindividuelle Datenader d gezeigt. Alle Figuren
lassen erkennen, daß die Ansteuerung der Zuordner KO, PO und KO über den Anreizsucher AzS und die
Datenader d aus dem Koppelfeld KN erfolgen kann. Als Zuordnungselemente sind in allen Fällen Dioden
gezeigt. Die teilnehmerindividuellen Datenadern d sind auch über die Positionsnummernpyramide PP
und/oder die Rufnummernpyramide RP ansteuerbar. Es lassen sich bei jeder Ansteuerung die gesamten
den betreffenden Teilnehmeranschluß TS kennzeichnenden Informationen gewinnen. Am Ausgang der
Zuordner PO und RO steht die Information in dekadischer Form, wie die Bezugszeichen T, H, Z, E andeuten,
oder in codierter Form.
In F i g. 4 ist die Rufnummernpyramide RP gezeigt, deren Ausgänge d' entsprechend der Zuordnung
mit den Datenadern d der Teilnehmerschaltungen TS rangiert sind. Diese Datenadern d werden
auch von den Ausgängen des Positionsnummernzuordners PO nach F i g. 3 erreicht.
F i g. 5 zeigt, daß ein Verbindungssatz VS eingangs- und ausgangsseitig mit dem Koppelfeld KN verbunden
ist. Die Datenadern dE und dA sind individuell ansteuerbar, wie die zwei von der Zentralsteuerung
ZSt kommenden Steueradern andeuten. In jedem Fall wird über den am Verbindungssatz VS angeschalteten
Verbindungssatzzuordner VSO die Art und die Positionsnummer des Verbindungssatzes dem gemeinsamen
Informationskanal IK zugeführt.
Die Koppelvielfache KVn und KVm nach Fig. 6
sind ein Teil des Koppelfeldes KN. Sind an einer Verbindung die Zwischenleitungen da 1, ab 1 und
de 1 beteiligt, dann ist der Kontakt 1 im Koppelvielfach KVn und KVm geschlossen. Die zugeordneten
Adern im Datennetz sind ebenfalls zusammengeschaltet. Kommt aus der Richtung des Verbindungssatzes
VS oder der Teilnehmerschaltung TS auf der Datenader d ein Identifizierungsimpuls,
dann erreicht dieser auch die Koppelvielfache KVn und KVm. Im Koppelvielfach KVm liegt das Identifizierungspotential
an den Dioden Dm 11 und Dm 12. Über die Diode DmIl erhält man die Positionsnummer des Koppelvielfachs KVm und über die
Diode Dm 12 die Nummer der belegten Zwischenleitung dbl. Am Positionsnummernpunkt liegt das
Vielfach aller Dioden des gleichen Koppelvielfachs und am Zwischenleitungsnummernpunkt das Viel-
fach aller Dioden der gleichzahligen Ausgänge dei Koppelvielfache dieser Stufe.
Arbeiten in einer Fernsprechvermittlungsanlage mehrere Steuerungsgruppen unabhängig voneinander,
dann kann, wie F i g. 7 zeigt, über einen Identifizierungsimpulsverteiler Id-IV ein gemeinsamer integrierter
Zuordner verwendet werden. Der Impulsverteiler gibt jeweils nur einer Steuerungsgruppe
ZStI bis ZSt 4 Zugriff zu den integrierten Zuordnern
der Steuerungsgruppen. Auf diese Weise ist es möglich, für jede Steuerungsgruppe Informationen
aus den verschiedenen Anlagenteilen über einen gemeinsamen Informationskanal IK zu gewinnen. Wie
in F i g. 7 angedeutet ist, werden von dem Impulsverteiler zyklisch die Identifizierungsimpulse 1 bis 4
den Steuerungsgruppen zugeführt.
Mit den Zuordnungsmitteln NOl und NO 2 (F i g. 1) kann in einfacher Weise die Anzahl der an
einer Verbindung beteiligten Teilnehmer ermittelt werden. Führt man der teilnehmerindividuellen
Datenader d einen Identifizierungsimpuls zu, dann ergibt sich aus den Identitäten der Koppelvielfache
und Zwischenleitungen automatisch die Anzahl der von diesen Teilnehmeranschluß abgehenden Verbindungen.
Claims (7)
1. Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen
mit zentral gesteuertem Koppelfeld, bei der einer über das Koppelfeld schaltbaren Datenader über Zugriffsmittel
Identifizierungsimpulse zuführbar sind und bei der an diese Datenader angeschaltete Zuordnungsmittel
daraufhin die der geschalteten Verbindung zugeordneten Steuerungsinformationen abgeben, dadurch gekennzeichnet, daß
als Zugriffsmittel der mit den Teilnehmerschaltungen (TS) gekoppelte Anreizsucher (AzS) und eine
mit den teilnehmerindividuellen Punkten der Datenadern (d) gekoppelte Rufnummernpyramide
(RP) und Positionsnummernpyramide (PP) verwendet sind, daß als Zuordnungsmittel an den
teilnehmerindividuellen Punkten der Datenader (d) Zuordner für die Rufnummer (RO), für die
Positionsnummer (PO) und die Kennungen (KO) der Teilnehmer und an den verbindungssatzindividuellen
Punkten ein die Art und Positionsnummer der Verbindungssätze (VS) kennzeichnender
zuordner (VSO) angeschaltet sind und daß alle Zuordnungsmittel (PO, RO1 KO, VSO) über
einen gemeinsamen Informationskanal (IK) mit einer Auswerteeinrichtung (AW) der Zentralsteuerung
(ZSt) verbunden sind.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleitungen (db 1,
dbl) der Datenadern (d) im Koppelfeld (KVn,
KVm) über Zuordnungsmittel (NO 1, NOl) auf den gemeinsamen Informationskanal (IK) geführt
sind und daß die Zuordnungsmittel (Dm 11, Dm 12, Dm21, Dm22) die Positionsnummer des
Koppelvielfachs und die Nummer der Zwischenleitung kennzeichnen (Fig. 6).
3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Identifizierungsimpulse
(Ida, Idb, ldc, Ide) im one-at-a-time-Verfahren
angeschaltet werden.
4. Anordnung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichzeitig mehreren
Anschaltepunkten (A, B, C, E) einer Verbindung ein Identifizierungsimpuls (Ida, Idb, ldc, Ide) zuführbar
ist.
5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Verbindungssatz (VS) eingangs-
(dE) und ausgangsseitig (dÄ) mit der Datenader (d) verbunden ist und daß diese Teile der
Datenader getrennt von der Zentralsteuerung (ZSt) ansteuerbar sind (Fig. 5).
6. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer in Steuerungsgruppen
(ZStI, ZStI, ZStZ, ZStA) unterteilten Anlage ein
gemeinsamer Informationskanal (IK) und ein die Steuerungsgruppen zu verschiedenen Zeiten bedienender
Identifizierungsimpulsverteiler (Id-IV) vorgesehen sind (F i g. 7).
7. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch die im Koppelfeld
(KVn, KVm) vorgesehenen Zuordnungsmittel (NOl, NO 2) die Anzahl der an einer teilnehmerindividuellen
Datenader (d) aufgeschalteten Verbindungen identifiziert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 1103 988, 1182 307, 1186113.
Deutsche Patentschriften Nr. 1103 988, 1182 307, 1186113.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
809 574/49 4.68 © Bundesdruckerei Berlin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19661267270 DE1267270B (de) | 1966-05-11 | 1966-05-11 | Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST025370 | 1966-05-11 | ||
| DE19661267270 DE1267270B (de) | 1966-05-11 | 1966-05-11 | Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1267270B true DE1267270B (de) | 1968-05-02 |
Family
ID=25750948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19661267270 Withdrawn DE1267270B (de) | 1966-05-11 | 1966-05-11 | Anordnung zur Ableitung von Steuerungsinformationen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechvermittlungsanlagen mit zentral gesteuertem Koppelfeld |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1267270B (de) |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1103988B (de) * | 1959-10-15 | 1961-04-06 | Telefonbau | Schaltungsanordnung zur Identifizierung eines Teilnehmers und/oder des von einem Teilnehmer belegten oder diesen Teilnehmer belegenden Verbindungssatzes in Fernsprechnebenstellenanlagen |
| DE1182307B (de) * | 1963-05-02 | 1964-11-26 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung zur Pruefung von ueber Koppelfelder durchgeschalteten Verbindungswegen in Fernmeldevermittlungsanlagen |
| DE1186113B (de) * | 1963-08-21 | 1965-01-28 | Telefonbau & Normalzeit Gmbh | Schaltungsanordnung fuer Fernsprechnebenstellenanlagen |
-
1966
- 1966-05-11 DE DE19661267270 patent/DE1267270B/de not_active Withdrawn
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |