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DE1211279B - Schaltungsanordnung zur UEberwachung einzelner mehrstelliger Kennzahlen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberwachung einzelner mehrstelliger Kennzahlen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen

Info

Publication number
DE1211279B
DE1211279B DEM65042A DEM0065042A DE1211279B DE 1211279 B DE1211279 B DE 1211279B DE M65042 A DEM65042 A DE M65042A DE M0065042 A DEM0065042 A DE M0065042A DE 1211279 B DE1211279 B DE 1211279B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
digits
matrix
code
circuit arrangement
reading
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM65042A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Guido Frank
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DEM65042A priority Critical patent/DE1211279B/de
Publication of DE1211279B publication Critical patent/DE1211279B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Sub-Exchange Stations And Push- Button Telephones (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur überwachung einzelner mehrstelliger Kennzahlen in Femmelde-, insbesondere Femsprechnebenstellenanlagen In Fernmelde-, insbesondere Ferrisprechnebenstellenanlagen ist es des öfteren notwendig, bestimmte mehrstellige Kennzahlen zu überwachen, damit beim Auftreten derartiger Kennzahlen bestimmte Schaltungsvorgänge durchgeführt werden können. So ist es in Feriisprechnebenstellenanlagen häufig erwünscht, daß Teilnehmer, die keine Fernwahlberechtigung besitzen, doch bestimmte Fernwahlverbindungen, die zu ganz bestimmten Teilnehmern führen, aufbauen können, etwa weil es sich in diesem Fall um Verbindungen zu Stellen handelt, die mit dem Inhaber der betreffenden Nebenstellenanlage in einer dauernden Geschäftsverbindung stehen. Es kommt aber auch der umgekehrte Fall vor, daß Teilnehmer, die an sich fernwahlberechtigt sind, daran gehindert werden müssen, ganz bestimmte Fernwahlverbindungen herzustellen. In diesen Fällen ist es notwendig, daß die einzelnen Rufnummern, die der betreffende Teilnehmer wählt, überwacht werden, damit bei der Aussendung einer ganz bestimmten Rufnummer die betreffende Verbindung entweder gesperrt oder aber gestattet wird.
  • Zur Durchführung derartiger Überwachungsmaßnahmen einzelner mehrstelliger Kennzahlen sind bereits Anordnungen bekannt, bei denen mit Hilfe von Wählern, die in geeigneter Weise verdrahtet sind, eine überwachung der Rufnummern mit den obengenannten Zielen erfolgt. Diese Anordnungen sind vor allen Dingen dann, wenn es sich um vielstellige Rufnummern handelt, sehr umfangreich und damit teuer und besitzen einen weiteren schwerwiegenden Nachteil darin, daß -eine Änderung der Rufnummern bzw. eine nachträgliche Einspeicherung weiterer zu überwachender Rufnummern nur sehr schwer möglich ist.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile bekannter Anordnungen zur überwachung einzelner mehrstelliger Kennzahlen in Femmelde-, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen dadurch, daß in einer aus Speicherkern gebildeten Matrix, deren eine Koordinaten zur Einspeicherung der einzelnen Ziffernwerte und deren andere Koordinaten zur Festlegung der Stellenwerte dieser Ziffernwerte dienen, den je- weils zu überwachenden Kennzablen zugeordnete und durch ihre Führung den Wert der einzelnen Ziffern der jeweils zugeordneten Kennzahl kennzeichnende Lesedrähte vorgesehen sind, die bei der Zuführung eines Ruckstellimpulses für alle Kerne der Matrix nur dann einen bzw. keinen Leseimpuls führen, wenn sämtliche Ziffern einer in der Matrix eingespeicherten Kennzahl Ziffern einer zu überwachenden Kennzahl sind. Das Auftreten bzw. Nichtauftreten eines Leseimpulses auf den erwähnten Lesedrähten kann dann zur Auslösung eines bestimmten Schaltvorganges, also beispielsweise zur Trennung oder zur Freigabe einer Verbindung, ausgewertet werden.
  • Für die Führung der Lesedrähte ergeben sich grundsätzlich zwei Möglichkeiten. Die eine besteht darin, daß die den zu überwachenden Kennzahlen zugeordneten Lesedrähte durch alle zur Festlegung eines Ziffernwertes der betreffenden Kennzahl nicht in Anspruch genommenen Keine jeder Zeile dei M-atrix geführt sind, während die andere Möglichkeit darin besteht' daß die zur Einspeicherung der einzelnen Ziffern einer zu -überwachenden Kennzahl in jeder Zeile der Matrix dienenden Speicherkerne mit den durch diese Kerne geführten und parallel an ein bestimmtes Potential angeschalteten Lesedrähten je- weils zeilenweise die Eingangsleitung einer UND-Schaltung bilden, deren Ausgang nur dann ein die Einspeicherung einer auszuwertenden Kennzahl anzeigendes Potential führt, wenn das an den Lesedraht einer der Zeilen angeschaltete Eingangspotential der UND-Schaltung nicht über die Lesedrähte anderer Zeilen der Matrix kompensiert wird. Zweckmäßig wird bei der erstgenannten Möglichkeit für die Führung der Lesedrähte ein zusätzlicher Speicherkern vorgesehen, durch den diese Drähte geführt sind und der bei jeder Einspeicherung einer Kennzahl in seinen Speicherzustand geschaltet wird, wobei der durch diesen Kern auf einem Lesedraht hervorgerufene Leseimpuls durch einen oder mehrere Leseimpulse anderer, die Einspeicherung der Ziffern der betreffenden Kennzahl vornehmenden Keine kompensiert bzw. unwirksam gemacht wird.
  • Handelt es sich um die Auswertung von beispielsweise n Kennzahlen mit gleicher Eingangsziffer oder -ziffernfolge, so werden zweckmäßig n UND-Schaltaugen gebildet, die sich jeweils aus einer - die Speicherlage der die erste Ziffer bzw. Ziffernfolge auswertenden Torschaltung und je -einer den jeweils restlichen Ziffernfolgen zugeordneten Leseleitung zusammensetzen. Bei dieser Ausbildung der erfindungsgemäßen Matrix ist es nicht notwendig, daß so viele Zeilen vorhanden sind, wie die zu überwachenden Kennzahlen aufweisen, sondern es besteht auch die Möglichkeit, zur Auswertung von Kennzahlen, deren Stellenzahl die Zahl der Speicherzeilen einer Matrix übersteigt, mehrere durch die Stellenzahl der einzelnen Kennzahlen überwachende Schaltmittel nacheinander wirksam gemachte Lesedrähte vorzusehen und diese den jeweiligen Ziffernwerten entsprechend durch Kerne jeweils gleicher Speicherzeilen zu führen. Auf diese Weise ist es beispielsweise möglich> eine 16stelfige zu überwachende Kennzahl mit Hilfe einer Matrix auszuwerten, die lediglich acht Speicherzeilen umfaßt.
  • In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt -Fig* 1 die für die Einspeicherung von Kennzahlen in die Matrix notwendigen Einrichtungen, F i g. 2 die Verdrahtung der einzelnen Keine, F i g. 3 und 4 die Führung eines Lesedrahtes bei Sperrung einer einzelnen Zahl, F i g. 5 die Führung des Lesedrahtes bei Freischaltung einer einzelnen Zahl, F i g. 6 die Führung eines Lesedrahtes bei Frei-; schaltung mehrerer Zahlen, F i g. 7 eine andere Möglichkeit der Führung des Lesedrahtes bei Freischaltung mehrerer Zahlen und F i g. 8 eine Schaltungseinzelheit, die notwendig wird, wenn einer zu überwachenden Kennzahl mehrere Lesedfähte zugeordnet werden.
  • In F i g. 1 ist angenommen, daß die Anordnung mit einer Mitlaufeinrichtung ML einer Femsprechnebenstellenanlage in Verbindung steht, durch die die einzelnen Stromstoßreihen, die ein Teilnehmer abgibt, aufgenommen und umkodiert werden. Außerdem wird in der Mitlaufeinrichtung ML bzw. in der dieses Mitlaufwerk belegenden Amtsübertragung das jeweilige Ende einer Impulsreihe festgestellt, das über die Leitungen !reg und CTL6 in die dargestellte Anordnung gemeldet wird. Die überwachung bestimmter Kennzahlen 'bzw. - die Auslösung von Schaltvorgängen in der angeschlossenen Nebenstellenanlage, also im Mitlaufwerk ML bzw. in der damit verbundenen Amtsübertragung, erfolgt durch die Zuführung negativer Impulse an die Leitung K seitens der dargestellten Einrichtung.
  • Die Einspeicherung der einzelnen Ziffernwerte -einer in der Mitlaufeinrichtung ML einlaufenden Rufnummer erfolgt im Viererkode über die Leitungen a 1, a 2, a 3 und a 4. Infolgedessen weist die Matrix vier Spaltenleitungen auf, während die Zahl der Zeilen dieser Matrix durch die Stellenzahl der höchstmöglichen Rufnummer bestimmt wird. Wird vorausgesetzt, daß jeder zu überwachenden Rufnummer nur ein Lesedraht zugeordnet ist, so stimmt die Zahl der Speicherzeilen mit der Zahl der Stellen der Rufnummer überein. Werden andererseits jeder zu -überwachenden Rufnummer zwei Lesedrähte zugeordnet, die nacheinander wirksam gemacht werden, so braucht die Matrix nur die halbe Zahl an Speicherzeilen aufzuweisen.
  • Es sei im folgenden angenommen, daß die EiniichtungML durch einen Amtsverbindungssatz bereits belegt ist und die erste Impulsreilie zum Amt ausgesendet wird. Am Ende dieser Impulsreihe entsteht mit einer Verzögerung von etwa 8 msec am Punkt !reg ein positiver Impuls, so daß die Zählkette ZK, die aus den bistabilen MultivibratorenFl, F2 und F3 besteht, um eine Stufe fortgeschaltet wird. Durch diese Zählkette ZK erfolgt die binäre Zählung der Zahl der einzelnen Stromstoßreihen, und bei jeder Fortschaltung der Zählkette wird ein entsprechender Befehl in die Umkodiereinrichtung UC gegeben, durch die der durch die Zählkette ZK bereitgestellte Binärcode, der die Zahl der eben eingelaufenen Stromstoßreihen wiedergibt, in den Kode 1 aus n umgewandelt wird, um damit die entsprechende Zeilenleitung der Matrix wirksam zumachen. Durch die Potentiale der Zählkette ZK wird der Umkodierer UC vorbereitend so eingestellt, daß beim Eintreffen eines Impulses über die Leitung n 1 die jeweils bereitgestellte Treiberstafe Ul 'bis U7 betätigt wird. Nach dem Einlaufen der ersten Im- pulsreihe findet somit durch den über den Eingang n1 kommenden Impuls eine Betätigung der Treiberstufe Ul statt. Dieser an den Eingang n1 angeschaltete Impuls wird aus der positiven Impulsflanke des am Eingang CTL6 erscheinenden Impulses erzeugt, und zwar etwa 8 ms nach Auftreten der Impulsflanke am Eingang !reg. Läuft diese positive Impulsflanke 'am Eingang CTL6 ein, so wird im Baustein Y ein Impuls mit einer Dauer von etwa 10 Rsee erzeugt. Dieser Impuls gelangt auf die Gatterschaltungen G 1 und G 2. Die Gatterschaltung G 1 ist dann durchlässig, wenn die Zählkette ZK auf die Stellungen 1 bis 7 geschaltet ist, d. h. während der Einspeicherung der ersten bis siebten Ziffer einer aufzunehmenden Kennzahl. Über die UND-Schaltung G 1 wird der Einspeichertreiber ETR betätigt, der an seinem Ausgang n1 einen kräftigen Stromirapuls negativer Polarität auf die Widerstände Rh 1 bis Rh 7 gibt. Dieser Impuls gelangt ferner über die ZenerdiodeD5 auf die WiderständeRvl bis Rv4 und macht über die Umkodierschaltung UC die Treiberstufe Ul wirksam.
  • Die Kerne Kll bis K74 werden stets durch zwei sich addierende Halbströme in die jeweilige Speicherlage geschaltet. Die in den horizontalen Einspeicherdrähten fließenden Halbströme werden mit Hilfe der Ziffernzählkette ZK durch die Treiberschaltung Ul bis U7, wie bereits erwähnt, erzeugt. Die Widerstände Rh 1 bis Rh 7 sind so bemessen, daß im horizontalen Einspeicherdraht gerade die Hälfte des für den betreffenden Kein notwendigen Einspeicherstromes fließt. Ebenso sind die Widerstände Rv 1 bis Rv4 so dimensioniert, daß auch in den senkrechten Einspeicherdrähten der halbe Speicherstrom fließt. Fließen durch einen bestimmten Speicherkern die erwähnten Halbströme in horizontaler und vertikaler Richtung, so wird der betreffende Kern in seine Speicherlage gekippt. Dies gilt für alle Keine Kll bis K74. Der Kein KO ist so bewickelt, daß er allein durch den horizontalen Einspeicherstrom bereits in seine Speicherlage gekippt werden kann.
  • Die Zenerdiode D 5 hat die Aufgabe, über die vertikalen Einspeicherdrähte nur dann einen Stromfluß zuzulassen, wenn an die Punkte a 1 bis a 4 zur Kennzeichnung der einzelnen Ziffernwerte in der Mitlaufeinrichtung ML ein hinreichend positives Potential angelegt wird. Das negative Potential hingegen, das anzeigt, daß keine Information gespeichert ist, wird durch einen relativ hochohmigen Spannungsteiler um einige Volt im Spannungswert verfälscht. Um zu verhindern, daß infolge dieses verfälschten negativen Potentials in den vertikalen Einspeicherleitungen kleine Fehlströme fließen, ist die ZenerdiodeD5 vorgesehen. Außerdem ist jeder der Eingänge al bis a4 noch mit einer Schaltungsanordnung ausgestattet, die aus den Widerständen R 1 bis R4, den Kondensatoren Cl bis C4 sowie den Dioden D 1 bis D 4 besteht. Die Kondensatoren C 1 bis C4 haben die Aufgabe, das Potential, das an den Punkten a 1 bis a 4 durch das Mitlaufwerk ML angeschaltet ist, zu speichern. Die Widerstände R 1 bis R 4 sind so bemessen, daß einerseits die Funktion der Zähleinrichtung im Mitlaufwerk ML nicht beeinträchtigt wird und andererseits die Kondensatoren Cl bis C4 innerhalb der - Verzögerungszeit von 8 msec das Potential der Punkte a 1 bis a 4 mit hinreichender Genauigkeit angenommen haben. Außerdem müssen die Kondensatoren C 1 bis C 4 noch so bemessen sein, daß sie während des etwa 10 #tsec währenden Einspeicherstromirapulses ihre Ladespannung angenähert halten. Die Dioden D 1 bis D 4 dienen der gegenseitigen Entkoppelung der vertikalen Einspeicherdrähte.
  • Ist die siebte Ziffer in der Zählkette ZK aufgenommen worden, so wird über die Ausgänge der einzelnen Flip-Flops Fl bis F3 sowie die UND-Schaltung G3 die Verstärkerstufe UO betätigt, so daß die Impulse des Zeitgliedes Y das UND-Gatter G 1 nicht mehr passieren können. Nunmehr ist durch das UND-Gatter G3 das UND-Gatter G2 durchlässig geschaltet, so daß eine positive Impulsflanke am Punkt CTLö über die Impulsstufe Y und das UND-Gatter G2 zum Ausspeichertreiber ATr gelangen kann. Dieser Treiber ATr liefert einen starken Stromimpuls auf die Rückstelleitung R, die durch alle Kerne von KO bis K74 mit gleicher Windungszahl hindurchgeschleift ist. Jeder eingespeicherte Kein erzeugt während des Rückstellvorganges einen Leseimpuls. Die in eingespeicherten Kernen entstehenden Leseimpulse werden mit Hilfe von in F i g. 1 nicht dargestellten, aber in den F i g. 3 bis 7 wiedergegebenen Lesedrähten und Diodenkombinationen dazu benutzt, zu erkennen, ob die in der Matrix jeweils eingespeicherte Zahlenkombination mit einer markierten freigeschalteten bzw. gesperrten Zahlenkombination identisch ist.
  • Wie bereits erwähnt, sind in den F i g. 3 bis 7 verschiedene Matrizen noch einmal getrennt dargestellt, wobei die jeweils gespeicherten Keine aus Gründen der Übersichtlichkeit stark ausgezogen sind.
  • In F i g. 2 ist ein einzelner Kein Kn dargestellt, an Hand dessen die Strom -und Spannungsrichtungen der Kerne K 11 bis K 74 abgelesen werden können. Der Kein K n in F i g. 2 weist eine horizontale Einspeicherleitung TS-h und eine vertikale Einspeicherleitung TS-v auf. Führen beide Einspeicherleitungen den jeweils notwendigen Halbstrom, so wird der Kern K n in seine Speicherlage übergeführt. Gelangt nun auf die Leitung R ein Rückstellimpuls, so wird der Kein Kn zurückgekippt, und als Folge dieses Zurückkippens führt die LeseleitungL einen Leseimpuls. Die Strompfeile sind so eingezeichnet, daß Strom von + nach - fließt. Am Punkt L entsteht .durch den Rückspeicherstromirapuls, der mit dem Abfragestromimpuls identisch ist, ein negativer Impuls, wenn der Kern vorher eingespeichert worden ist.
  • Die F i g. 3 zeigt die Sperrung der Zahl 1671815. Der Lesedraht ist dabei durch den Zusatzkern KO sowie in den einzelnen Speicherzeilen durch alle diejenigen Keine geführt, die zur Einspeicherung der genannten Ziffernfolge nicht in Anspruch genommen sind. Es ist dabei davon ausgegangen, daß die Einspeicherung der einzelnen Ziffemwerte im Viererkode erfolgt, so daß in jeder Speicherzeile vier Speicherkerne vorgesehen sind, mit Ausnahme der ersten Speicherzeile, die noch den ZusatzkernK0 aufweist.
  • Wird der Rückstellimpuls auf die LeitungR in Fig. 1 gegeben, so entsteht durch das Rückkippen des Kernes K 0, der in jedem Fall unigespeichert wird, ein negativer Impuls, während an den Kernen K12, K13, KI4 bis K72 bei Einspeicherung der genannten Sperrzahl keine Gegenimpulse entstehen, so daß die negative Spannung des Kernes K 0 sich bis zu einer Entkopplungsdiode DK 1 in F i g. 1 fortpflanzt. Damit gelangt der entsprechende Leseirapuls an den Eingang K der Mitlaufeinrichtung ML und bewirkt dort die Sperrung der betreffenden Verbindung. Wäre einer der schwach ausgezogen dargestellten Keine bei der Einspeicherung der erwähnten Ziffernfolge umgekippt worden, so wäre auf den entsprechenden Lesedraht außer dem negativen Impuls des Kernes K 0 noch ein positiver Impuls des betreffenden Kernes gelangt, der den Impuls des Kernes K 0 kompensiert hätte, so daß in diesem Fall kein Auswerteimpuls am EingangK des Mitlaufwerkes ML in Erscheinung hätte treten können. Bei der Umspeicherung mehrerer Keine, durch die die Leseleitung geschleift ist, hätte sich der negative Impuls des Kernes K 0 in einen positiven Impuls umgewandelt, der infolge der DiodenDK1 und DSW ebenfalls nicht den Eingang X hätte beeinflussen können.
  • In F i g. 4 ist die Sperrung der gleichen Zahl 1671815 mit Hilfe einer Diodenverknüpfung dargestellt. Durch jeden eingespeicherten Kein sind Dioden geführt, die zu einem UND-Gatter zusammengeschaltet sind. Der Kein Kll ist an Stelle einer Diode mit einem Widerstand beschaltet. Geht der Kern Kll bei Zuführung des Rückstellimpulses in seine Nullage zurück, kann der dadurch entstehende negative Impuls nur dann ungehindert zur Entkopplungsdiode DK in F i g. 1 gelangen, wenn alle stark gezeichneten Dioden in F i g. 4 gesperrt sind. Dies ist aber nur dann der Fall, wenn auch sämtliche stark gezeichneten Kerne in ihre Speicherlage auf Grund der aufgenommenen Sperrzahl umgesteuert waren. Ist dies nicht der Fall, so wird der negative Impuls des Kernes Kll durch eine dieser Dioden kompensiert und kann infolgedessen nicht zur Diode DK und damit zum Eingang N des Mitlaufwerkes ML gelangen. Die Sperrung einer bestimmten Zahl ist also mit zwei verschiedenen Leseschleifenverdrahtungen möglich, wobei man immer der Schaltung mit dem geringeren Aufwand den Vorzug geben wird.
  • Eine ganz ähnliche Anordnung ergibt sich bei der Freischaltung einer bestimmten Zahl, die in F i g. 5 dargestellt ist. In F i g. 5 sei wiederum angenommen, daß gerade die Zahl in der Matrix der F i g. 1 eingespeichert ist, die freigeschaltet werden soll. Der Lesediaht wlid dann durch die Kerne K 11, K 13 bis K74 hindurchgezoge'n, die durch die eingespeicherte Zahl 0810225 nicht in ihre Speicherlage gelangt sind. Wird - nun auf den Rückstelldralit R der F i g. 1 ein Rückstellim puls gegeben, so gelangt kein Impuls auf die 'Entkopplunisdiode DK- des Lesedrahtes L in F i g. 5, so daß auch das Mtlaufwerk ML nicht zur Sperrung der 'betreffenden Verbindung angereizt wird. Bei dieser *Verdrahtung der Matrix ist durch den Kern KO kein Lesedraht geführt.
  • Bei einer Anordnung nach F i g. 5 ist es jedoch. nicht mö,glich,-.mehrere Leseschleifen zur Freischalfünh dürchzufädein,- d. h. mehrere'ireizuschaltende mehrstellige- -Rufnummern vorzusehen. Würden mehrere solcher Leseschleifen durchgefädelt werden, so würde dies zur Falschauslösung von Verbindungen durch gegenseitige Verknüpfung f4ren.
  • Die Anordnung #nach F i. g. 7 hingegen gestattet die Freischaltung von beliebigen, beispielsweise mit 0 beginnenden, Zahlenkombinationen, wobei mehrere Leseschleifen L l> L2 und L 3 durchgezogen werden können. Die Beschaltung der KerneK12 und KI4 in der. ersten Speicherieile deutet an, #daß die Zahl 0 an erster Stelle grundsätzlich gesperrt ist, und zwar mit einer Sperrverdralitun## analog F i Z. 4. Der negative Sperrimpuls aus den Kernen KI2 und K14 wird jedoch durch die Leseschleifen L 1, L 2 oder L 3 dann kompensiert, wenn in einer dieser Leseschleifen kein Leseimpuls durch einen- zurückkippenden Speicherkern induziert wird, d. h. wenn in jeder Speicherzeile die entsprechende Ziffer der freizuschaltenden Nummer einges_peichert wurde. In F i g. 7 ist die Leseschleife so durch die Kernegeführt, daß sie nur Keine durchzieht, die bei -der vorliegenden Sperrzahl nicht eingespeichert worden sind. Damit wird der negative Impuls, der in den Kernen K12 und K14 induziert, wird, -über die -Leseschleife Ll gegen Erde abgeführt und kann somit nicht wirksam werden.
  • Die Freischaltung- der Zahl 0810225- kann jedoch aüch mit Hilfe einer Schaltungsanordnung, wie sie in F i g. 6 dargestellt ist, vorgenommen werden. Mierbei liefert der Kern KO »einen negativen Leseimpuls. Dieser negative Leseimpuls kann nur dann nicht zur Entkopplungsdiode DK und damitzum Eingang 9 des Mitlaufwerkes ML gelangen, wenn in allen stark gezeichneten Kernen K 12, K 14 bis K 73 ein positiver Impuls entsteht, der den negativen Impuls gerade aufhebt bzw. überkompensiert.
  • Es ist möglich, die Matrix der F i g. 1 bzw. die entsprechenden Ausführungen Ader F i g. 3 bis 7 mehrfach auszunutzen, etwa in der Weise, daß die in F i g. 1 wiedergegebene siebenzeilige Matrix dazu verwendet wird, eine 14steRige Zahl zu sperren. lEerzu ist es notwendig, daß für die erste bis siebente Ziffer und für die achte bis vierzehnte Ziffer jeweils ein getrennter Lesedraht bzw. eine getrennte Verknüpfung vorgenommen wird. In den Schaltungsanordnungen der F i g. 3 bis 7 wurde an der einen Seite des Lesedrahtes jeweils dauernd Erdpotential angelegt. Es ist nun möglich, das Erdpotential an die betreffenden Lesedrähte jeweils über einen Schalter anzulegen, der in Abhängigkeit von der Zahl der einlaufenden Stromstoßreihen gesteuert wird. Dies kann etwa in der Weise erfolgen, daß, wie, in F ig. 1 gestrichelt eingezeichnet ist, an die Zähl-Flip-Flops F 1, F2 und F3 ein weiteres Flip-FlopF4 angeschaltet wird, das -nach dem einmaligen Durchlaufen dür Ziffernzählkette Fl bis F3 betätigt Wird und die erste Leseschleife ab- und die zweite Leseschleife -anschaltet.
  • Ist mehr als eine Ziffernkombination zu sperren oder freizuschalten, dann können die Leseschleifen nicht mehr -durch das Flip-Flop F 4 beschaltet werden, da dies zu Mehrdeutigkeiten führen würde. Es wären dann in diesem Falle alle Kombinationen des ersten Teiles von beschalteten Zahlen zusammen mit allen zweiten Teilen von beschalteten Zahlen in entsprechender Weisb markiert.
  • In diesem Fall ist an Stelle des Flip-Flops F 4 eine Schaltungsanordnung nach F i g: 8 einzufügen. Diese Anordnung besteht iin wesentlichen aus einem Maikierungs-Flip-Flop M-FF, das im Ruhezustand -über den Widerstand-RE mit Hilfe des Speicherkondensators CS Erdpotential an den ersten Lesedraht der betreffenden Zahl anschaltet. Dieser Lesedraht betätigt über die als Schwellwert geschaltete Diode DSW das Markierungs#Flip-Flop M-FF. Der Widerstand RE und der Kondensator CS dienen zur Speicherung der Stellung des Markierungs-Flip-Flops M-FF. Diese Zwischenspeicherung ist notwendig, da ein Flip-Flop-Speicher das Potential zu seiner eigeneu Umschaltung nicht liefern kann. Das Markierungs-Flip-Flop M-FF enthält -außerdem einen Löscheingang GLö. Wurde das Markierungs-Flip-Flop M-FF durch einen Impuls aus dem ersten Lesedraht betätigt, so schaltet es Erdpotential -über die Diode D 8 an den zweiten Lesedraht, Der zweite Lesedraht führt schließlich über eine entsprechende Verknüpfung zu einer Entkopplungsdiode DK.
  • Die Beschaltung, der Speichermatrix nach den F i g. 3 bis 6 kann selbstverständlich auch noch in anderer Weise erfolgen. Es sind insbesondere Schaltkombinationen aus einer Vei-mengung der Schaltungsprinzipien der F i g. 3 bis 7 denkbar.
  • Es kann auch zweckmäßig sein, die Leseimpulse nur während eines bestimmten Zeitpunktes am Eingang K wirksam werden zu lassen. Hierzu -wäre es notwendig, dem Rückstellimpulstreiber A Tr eine IM-pulsstufe nachzuschalten, so daß der Leseimpuls am Eingang K erst nach einer bestimmten eingestellten Verzögerungszeit, die -vom gewählten Kernmaterial abhängt, wirksäm werden kann.

Claims (1)

  1. Patentansprüche: 1. Schaltungsanordnung zur überwachung einzelner mehrsteRiger Kennzahlen in Fernmelde-, insbesondereFernsprechnebenstellenanlagen, d a - .durch gekennzeichnet, daß in einer aus Speicherkernen (Kll, K12...) gebildeten Matrix, deren eine Koordinaten zur Einspeicherung der einzelnen Ziffernwerte und deren andere Koordinaten zur Festlegung der Stellenwerte dieser Ziffernwerte dienen, den jeweils zu überwachenden Kennzahlen zugeordnete und durch ihre Führung -den Wert der einzelnen Ziffern der je- weils zugeordneten Kennzahl kennzeichnende Lesedrähte vorgesehen sind, die bei der Zuführung eines RückstelEmpulses für alle Kerne der Matrix nur dann einen bzw. keinen Leseimpuls führen, wenn sämtliche Ziffern emier in der Matrix eingespeicherten Kennzahl Ziffern einer zu überwachenden Kennzahl sind. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den zu überwachenden Kennzahlen zugeordneten Lesedrähte durch alle zur Festlegung eines Ziffernwertes der betreffenden Kennzahl nicht in Anspruch genommenen Keine jeder Zeile der Matrix geführt sind. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lesedrähte durch einen zusätzlichen, bei jeder Einspeicherung einer Kennzahl in seinen Speicherzustand geschalteten Speicherkern (KO) geführt sind und der durch diesen Kern (KO) auf einem Lesedraht hervorgerufene Leseimpuls durch einen oder mehrere Leseimpulse anderer, die Einspeicherung der Ziffern der betreffenden Kennzahl vornehmende Kerne kompensiert bzw. unwirksam gemacht wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Einspeicherung der einzelnen Ziffern einer zu überwachenden Kennzahl in jeder Zeile der Matrix dienenden Speicherkerne mit den durch diese Kerne geführten und parallel an ein bestimmtes Potential angeschalteten Lesedrähten jeweils zeilenweise die Eingangsleitung einer UND-Schaltung bilden, deren Ausgang nur dann ein die Einspeicherung einer auszuwertenden Kennzahl anzeigendes Potential führt, wenn das an den Lesedraht einer der Zeilen angeschaltete Eingangspotential der UND-Schaltung nicht über die Lesedrähte anderer Zeilen der Matrix kompensiert bzw. unwirksam gemacht wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch die den einzelnen Ziffern einer zu überwachenden Kennzahl zugeordneten Speicherkerne der einzelnen Zeilen der Matrix je ein durch den Lesedraht der betreffenden Kerne in Verbindung mit einem Richtleiter gebildeter Teilpfad eines Sperrgatters in der Weise gesteuert wird, daß nur bei Einspeicherung aller Ziffern einer zu überwachenden Kennzahl die Sperrung aller Teilpfade erfolgt und daß das dadurch bedingte Nichterscheinen eines Ausgangsimpulses im Auswertezeitpunkt die Einspeicherung einer auszuwertenden Kennzahl kennzeichnet. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung von n Kennzahlen mit gleicher Eingangsziffer oder -ziffernfolge n UND-Schaltungen gebildet sind, die sich jeweils aus einer die Speicherlage der die erste Ziffer bzw. Ziffernfolge auswertenden Torschaltung und je einer den jeweils restlichen Ziffernfolgen zugeordnete Leseleitung zusammensetzen. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Auswertung von Kennzahlen, deren Stellenzahl die Zahl der Speicherzeilen einer Matrix übersteigt, mehrere durch die Stellenzahl der einzelnen Kennzahlen überwachende Schaltmittel nacheinander wirksam gemachte Lesedrähte vorgesehen und den jeweiligen Ziffernwerten entsprechend durch Keine jeweils gleicher Speicherzeilen geführt sind. 8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von einem Lesedraht auf einen anderen durch die die jeweilige Stellenzahl erfassenden Schaltmittel mittels einer bistabilen Schalteinrichtung erfolgt, deren jeweiliger Schaltzustand durch besondere Speichermittel bis zur vollzogenen Umschaltung aufrechterhalten wird.
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