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DE1182755B - Anordnung zum Nachweis von Durchzuendungszustaenden in dem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage - Google Patents

Anordnung zum Nachweis von Durchzuendungszustaenden in dem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage

Info

Publication number
DE1182755B
DE1182755B DEE20378A DEE0020378A DE1182755B DE 1182755 B DE1182755 B DE 1182755B DE E20378 A DEE20378 A DE E20378A DE E0020378 A DEE0020378 A DE E0020378A DE 1182755 B DE1182755 B DE 1182755B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
output signal
grid
discharge vessel
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20378A
Other languages
English (en)
Inventor
John Desmond Ainsworth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Electric Co Ltd
Original Assignee
English Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Electric Co Ltd filed Critical English Electric Co Ltd
Publication of DE1182755B publication Critical patent/DE1182755B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/48Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for

Landscapes

  • Other Investigation Or Analysis Of Materials By Electrical Means (AREA)

Description

  • Anordnung zum Nachweis von Durchzündungszuständen in dem Quecksilberdampf-Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Nachweis von Durchzündungszuständen in den Ouecksilberdampf-Entladungsgefäßen von Stromrichteranlagen.
  • Unter Durchzündung versteht man bekanntlich bei Entladungsgefäßen von Stromrichteranlagen einen Zustand, bei welchem die Sperrwirkung der Entladungsröhre versagt, derart, daß auch während der Sperrperiode des Entladungsgefäßes ein Strom in Durchlaßrichtung fließt; bei gittergesteuerten Röhren bedeutet dies einen Zustand, wo bei Anliegen einer negativen Gittersteuerspannung das Entladungsgefäß leitend bleibt (von den Vorgängen während der verhältnismäßig kurzen Kommutationszeit kann hierbei abgesehen werden); diese Definition trifft insbesondere auf sogenannte »Breitimpuls«-Systeme zu, bei denen der Gitterimpuls in seiner zeitlichen Erstreckung mit der nominellen Leitfähigkeitsperiode der Röhre unter Außerachtlassung der Kommutations- bzw. Umschaltzeit zusammenfällt.
  • Anordnungen zum Nachweis von Störzuständen allgemeiner Art (Fehlzündungen, Durchzündungen, Rückzündungen) an Entladungsgefäßen von Stromrichteranlagen sind an sich bekannt. Die bekannten Anordnungen gehen von der Verwendung jeweils nur einer Meßgröße (Anodenspannung bzw. -strom oder Gitterspannung bzw. -strom) für die Überwachung des Entladungsgefäßes auf die betreifenden Störzustände aus. Die Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung der Störüberwachung für den besonderen Fall der Durchzündung.
  • Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Anordnung der genannten Art gemäß der Erfindung durch eine erste Schaltung, welcher als Eingangsgröße ein aus dem Gitterkreis des Entladungsgefäßes abgeleitetes Signal zugeführt wird und die ein Ausgangssignal während derjenigen Perioden .erzeugt, in denen kein positiver Steuerimpuls am Gitter des Entladungsgefäßes anliegt, durch eine zweite Schaltung, der als Eingangsgröße ein Signal zugeführt wird, das ein Maß für den im Kathodenkreis des Entladungsgefäßes fließenden Strom darstellt und welche ein Ausgangssignal erzeugt, wenn dieser Strom einen kleinen Bruchteil des im leitenden Zustand des Entladungsgefäßes normalerweise fließenden Stroms übersteigt, durch eine auf die Ausgangssignale der ersten und der zweiten Schaltung ansprechende UND-Schaltung, die ein Ausgangssignal bei gleichzeitigem Auftreten dieser Ausgangssignale erzeugt, sowie durch eine Relaisvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der UND-Schaltung eine Anzeige- bzw. Sicherheitsvorrichtung auslöst. Indem in der vorstehend bezeichneten Weise der Überwachungsanordnung sowohl eine dem Gitterkreis als auch eine dem Kathodenkreis des Entladungsgefäßes entnommene Größe zugeführt wird, wird eine völlig eindeutige, unfehlbare und zuverlässige Störüberwachung und gegebenenfalls -anzeige erzielt.
  • Die schaltungsmäßige Verwirklichung der überwachungsanordnung gemäß der Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. Nach bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, daß die erste Schaltung einen Begrenzerverstärker, dem als Eingangsignal eine zwischen Kathode und einem im Gitterstromkreis liegenden Strombegrenzerwiderstand abgegriffene Spannung zugeführt wird und der während Zeitperioden, in denen ein Gitterimpuls anliegt und in der zeitlichen Erstreckung mit diesem Gitterimpuls zusammenfallendem Ausgangssignal erzeugt, eine Dehnstufe, welche eine Dehnung des Ausgangssignals des Begrenzerverstärkers um eine kurze Zeitperiode bewirkt, sowie eine Inversinons- bzw. NEIN-Schaltung aufweist, welche die Polarität des Ausgangssignals der Dehnstufe umkehrt.
  • Entsprechend kann nach einer weiteren Ausführungsform vorgesehen sein, daß auch die zweite Schaltung einen Begrenzerverstärker aufweist, dem als Eingangsgröße der Spannungsabfall an einem in der Kathodenleitung des Entladungsgefäßes liegenden Widerstand zugeführt wird.
  • Unter Begrenzerverstärker ist eine an sich bekannte Verstärkerschaltung zu verstehen, die bei Auftreten des (verhältnismäßig großen) Eingangssignals in den Sättigungszustand durchgesteuert wird, derart, daß sich als Ausgangsgröße im wesentlichen ein Rechteckimpuls ergibt, dessen Flanken mit den Nulldurchgängen der Eingangsspannung zusammenfallen; beispielsweise kann ein derartiger Begrenzerverstärker durch einen p-n-p-Transistor in Emitterschaltung mit negativ vorgespanntem Kollektor gebildet werden, bei dem die Basiselektrode über eine Gleichrichterdiode mit dem Emitter verbunden ist.
  • Eine »UND-Schaltung« ist eine binär arbeitende, auch unter der Bezeichnung Koinzidenzschaltung bekannte logische Schaltung mit zwei oder mehreren elektrischen Eingängen und einem Ausgang, wobei Eingangs- und Ausgangsgrößen jeweils nur zwei verschiedene Werte (»EIN« bzw. »AUS«) annehmen können und die Ausgangsgröße den Zustand »EIN« nur annimmt, wenn gleichzeitig beide Eingänge sich im »EIN«-Zustand befinden, d. h. mit anderen Worten, ein Ausgangssignal nur bei gleichzeitigem Auftreten beider Eingangssignale auftritt; ein beispielsweise aus der Technik der Digital-Rechenanlagen bekanntes einfaches Beispiel einer derartigen UND-Schaltung ist eine Diode.
  • Unter einer Dehnstufe wird hier eine an sich bekannte Schaltung verstanden, die nach dem Binärsystem arbeitet, also im wesentlichen zwei stabile Zustände besitzt, wobei einer im »EIN«-Zustand befindlichen Eingangsgröße einer beliebigen Zeitdauer Ti eine im »EIN«-Zustand befindliche, im gleichen Zeitpunkt beginnende Ausgangsgröße der Zeitdauer Tl+T2 entspricht, wobei T., eine Konstante darstellt. Beispielsweise kann eine derartige Dehnstufe durch eine Transistorstufe verwirklicht werden, welche einen p-n-p-Transistor in Emitterschaltung mit negativ vorgespanntem Kollektor aufweist, wobei zwischen Emitter und Masse ein Kondensator liegt; die Eingangsgröße wird der Basis zugeführt, die Ausgangsgröße am Emitter abgenommen.
  • Unter Inversions- bzw. Negatorschaltung wird eine an sich bekannte logische NEIN-Schaltung verstanden, d. h. also eine Binärschaltung mit zwei stabilen Zuständen, wobei einer im EIN-Zustand befindlichen Eingangsgröße eine im »AUS«-Zustand befindliche Ausgangsgröße entspricht und umgekehrt. Eine derartige Inversions- bzw. NEIN-Schaltung wird beispielsweise durch eine Transistorstufe gebildet, welchen einen p-n-p-Transistor in Emitterschaltung aufweist, dessen Basis mit der Verbindungsstelle zweier einen Spannungsteiler bildenden Widerstände verbunden ist. Das Eingangssignal wird dem einen Ende dieses Spannungsteilers zugeführt, während das andere Ende mit einer positiven Spannungsquelle verbunden ist; das Ausgangssignal wird am Kollektor abgenommen.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung zum Nachweis von Durchführungszuständen kann vorteilhaft mit einer Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen kombiniert werden; in diesem Fall ergibt sich der Vorteil, daß das Ausgangssignal des vom Gitterkreis gesteuerten Begrenzerverstärkers der ersten Schaltung gleichzeitig der Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen zugeführt werden kann, wodurch ein Begrenzerverstärker und die Schaltvorrichtung zur Ableitung des Eingangssignal aus dem Gitterkreis eingespart werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in einer Quecksilberdampf-Stromrichteranlage ist in der Zeichnung dargestellt; in dieser zeigt F i g. 1 ein schematisches Blockschaltbild der Vorrichtung, F i g. 2 ein zugehöriges detailliertes Schaltbild dieser Vorrichtung.
  • In F i g. 1 ist eine Röhre V einer Quecksilberdampf-Gleichrichtanlage schematisch durch einen Röhrenkolben 10 angedeutet, welcher eine Anode 11, eine in Form eines Quecksilbernapfes ausgebildete Kathode 12 sowie eine Reihe von Gittern mit einem Steuerzündgitter 13 und Spannungsabstufungsgitter 14 aufweist. Der Anoden-Kathoden-Kreis der Röhre ist in geeigneter, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise geschaltet, weist jedoch einen Reihenwiderstand 15 auf, an dem zur Gewinnung einer Anzeige des Kathodenstromes ein Signal gebildet wird, das ein Maß für die an dem Widerstand abfallende Spannung darstellt. Die Röhre wird durch ein Gitterimpulssignal gesteuert, das dem Gitter-Kathoden-Kreis über einen Transformator 16 zugeführt wird. Die Sekundärwicklung dieses Transformators 16 ist durch eine geeignete Spannungsquelle 17 vorgespannt und führt über einen Widerstand 18 dem Gitter 13 das Steuergittersignal für die Röhre V zu. Die Leitungen 19 liefern ein Maß für die Gitter-Kathodenspannung der Röhre, wenn durch den Widerstand 18 kein Strom fließt.
  • Das den Spannungsabfall an dem Widerstand 15 darstellende Signal wird einem Begrenzerverstärker 20 zugeführt, der ein Ausgangssignal von einer bestimmten, fest vorgegebenen Amplitude erzeugt, wenn ein ausreichender Kathodenstrom durch die Röhre V fließt. Das an den Leitungen 19 auftretende Signal, welches das Vorhandensein des Gitterimpulses wiedergibt, wird einem Begrenzerverstärker 21 zugeführt, der ebenfalls ein Signal vorgegebener Amplitude während Zeitperioden, in denen ein Gitterimpuls vorliegt, erzeugt. Das Ausgangssignal des Begrenzerverstärkers 21 hat die Form von in ihrer zeitlichen Erstreckung mit dem Gitterimpuls zusammenfallenden Impulsen und wird einer Impulsdehnvorrichtung 22 zugeführt, welche eine Dehnung der zeitlichen Dauer dieser Impulse um eine kurze Zeitperiode (beispielsweise von 60°, bezogen auf die Gitterimpulsfrequenz) bewirkt; die gedehnten Impulse werden als Ausgangsgröße der Vorrichtung 22 sodann durch einen Wechselrichter23 wechselgerichtet, um ein Ausgangssignal zu erhalten, das zum Vergleich mit dem von dem Begrenzerverstärker 20 gelieferten Signal geeignet ist. Gleichzeitiges Auftreten einer Ausgangsgröße der Vorrichtung23 und des Begrenzerverstärkers20 wird mit einer UND-Nachweisvorrichtung 24 nachgewiesen, welche die Anzeige des Durchzündungszustandes liefert. In dem Blockschaltbild der F i g. 1 ist auch eine Anzeige von Fehlzündungszuständen vorgesehen. Zwischen der Anode 11 und der Kathode 12 liegt ein Spannungsteiler 25 mit mehreren Abzapfungen, die in der gezeigten Weise mit den Gittern 14 verbunden sind. Diese Potentiometer-Gitter-Anordnung dient zur Steuerung des Spannungsgradienten in der Röhre V, bevor diese durch Zufuhr eines Gitterimpulses über den Transformator 16 zur Stromleitung veranlaßt wird. Im Zustand der Fehlzündung zieht der Spannungsteiler 25 keinen Strom über die Gitter 14, und ein über die Ausgangsleitungen 26 an einer geeigneten Anzapfung entlang des Spannungsteilers 25 abgenommenes Signal liefert ein Maß der Anoden-Kathoden-Spannung der Röhre V. Übersteigt die Amplitude dieses über die Leitungen 26 zugeführten Signals einen vorgegebenen Pegel, wenn über den Transformator 16 ein Gitterimpuls anliegt, so muß ein Fehlzündungszustand angezeigt werden. Zu diesem Zweck wird gemäß F i g. 1 das an den Leitungen 26 auftretende Signal einem Begrenzerverstärker 27, das an den Leitungen 19 auftretende Signal einem Begrenzerverstärker 28 zugeführt, wobei die in dieser Weise gebildeten Signale in einem UND-Detektor 29 verglichen werden, der bei gleichzeitigem Auftreten dieser Signale die erforderliche Anzeige liefert. Um Fehlanzeigen infolge der normalen Zündverzögerung der Röhre, insbesondere bei Einschaltung der Röhre im anfänglichen kalten Zustand, zu vermeiden, erfolgt die von dem Detektor 29 bewirkte UND-Anzeige über ein Zeitrelais mit fester Verzögerung 30, das nur dann unter Anzeige eines Fehlzündungszustandes betätigt wird, wenn die Ausgangsgröße des UND-Detektors 29 während einer vorgegebenen festen Zeitdauer, beispielsweise von 200 Mikrosekunden bei einer üblichen 50-Hz-Anlage, anhält.
  • Wie aus dem in F i g. 2 dargestellten detaillierten Schaltbild ersichtlich ist, können für die Funktionen der Begrenzerverstärker 21 und 28 nach dem Blockschaltbild der F i g. 1 gemeinsame Schaltungsteile verwendet werden. Bei der in F i g. 2 verwendeten Schaltung finden Transistoren von p-n-p-Typ. Anwendung. Der mit 21128 bezeichnete Begrenzerverstärker weist in der gezeigten Form einen Transistor 31 in Emitter-Basis-Schaltung auf. Zwischen Basis und Emitter des Transistors liegt eine Diode 32. Diese Diode 32 bewirkt eine Begrenzung des positiven Anstieges des Basispotentials. Das Eingangssignal wird dem Begrenzer21128 über eine Spannungsteilerschaltung aus Widerständen 33 und 34 zugeführt. Von der Verbindungsstelle zwischen den beiden Widerständen wird der Basis des Transistors 31 ein Signal zugeführt, während das andere Ende des Widerstandes 34 mit dem negativen Pol einer Vorspannungsquelle - V1 verbunden ist. Das Ausgangssignal des Begrenzerverstärkers 21128 wird am Kollektor des Transistors 31 abgenommen, der ferner über einen Widerstand 35 mit derselben negativen Spannungsquelle - V1 verbunden ist.
  • Die Wirkungsweise ist derart, daß das Eingangssignal des Begrenzerverstärkers 21128 normalerweise negativ ist und dementsprechend die Basis des Transistors 31 negativ gehalten wird, so daß die Kollektor-Emitter-Strecke in ihrem leitfähigen Zustand ist und die Ausgangsgröße des Begrenzers einen Wert von nahezu Null besitzt. Bei Zufuhr des die Zündung der Röhre V steuernden positiven Gitterimpulses über den Transformator 16 kann je nach dem Verhältnis der Widerstandswerte der Widerstände 33, 34 und der Vorspannungspotentiale der Schaltung die Basis des Transistors 31 ein positives Potential annehmen, dessen Größe durch die Wirkung der Diode 32 begrenzt ist, jedoch zur Sperrung des Transistors ausreicht. In diesem Zustand sinkt das Ausgangssignal des Begrenzers 21128 auf den niedrigen negativen Wert - V1. Liegt daher an der Röhre V der Gitter-Impuls an, so liefert der Begrenzer 21/28 einen stark negativen Ausgangsimpuls.
  • Der Begrenzerverstärker 27 besteht aus Schaltungsteilen ähnlicher Art wie .der Begrenzer 21/28 und liefert in entsprechender Weise ein Ausgangssignal, dessen Größe normalerweise nahezu Null ist, jedoch auf den Wert - V1 absinkt, sobald der Röhrenschaltung das überspannungs-Eingangs-Steuersignal zugeführt wird. Der UND-Detektor 29 besteht lediglich aus der Diode 36, sobald das Ausgangssignal des Begrenzerverstärkers 27 entsprechend der vorstehend beschriebenen Wirkungsweise stark negativ zu werden sucht, wird dies durch die Diode 36 verhindert, falls der Transistor 31 sich in seinem leitfähigen Zustand befindet. Die Diode 36 wird jedoch unwirksam, wenn die Ausgangsgröße des Begrenzers 21/28 ebenfalls stark negativ ist. Das dem Relais 30 zugeführte Ausgangssignal ist daher nur. dann stark negativ, wenn den Begrenzern 21128 und 27 die geeignete Kombination überpositiver Eingangsgrößen gleichseitig zugeführt wird.
  • Das Relais30 weist einen Transistor37 in Emitterbasisschaltung auf, dessen Basis mit der Verbindungsstelle der beiden Widerstände 38 und 39, die einen Spannungsteiler bilden, verbunden ist. Das Eingangssignal wird dem einen Ende dieses Spannungsteilers zugeführt; das andere Ende des Spannungsteilers ist mit der positiven Klemme einer Vorspannungsquelle + V2 verbunden. Der Wert von V2 wird so eingestellt, daß bei Zufuhr des stark negativen Signals als , Eingangsgröße die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors leitend wird und am Kollektor des Transistors 37 das Ausgangssignal des Gesamtsystems auftritt. Durch die Wirkung eines zwischen dem Eingang dieses Relais und dem Emitter des Transistors 37 liegenden Kondensators 40 wird eine Zeitverzögerung in dieses Relais eingeführt. Der Kondensator 40 bewirkt, daß- der Aufbau des stark negativen Eingangssignals sich verlangsamt, derart, das ein Signal, dessen Dauer .unterhalb eines vorgegebenen Wertes bleibt, keine Betätigung des Relais herbeiführt. Die Abgabe eines »Fehlzündungs«-Signals stellt sich in der in. der Zeichnung gezeigten Schaltung als Betätigung des Relais, d. h. als Einschaltung des Transistors 37, dar.
  • Der Begrenzerverstärker 20 besteht ebenfalls aus Bauteilen ähnlicher Art wie die Begrenzer 21/28 und 27 und wirkt gleichfalls in der Weise, daß er ein Ausgangssignal liefert, dessen Größe bei Kathodenstrom Null einen Wert von etwa Null besitzt, jedoch auf einen stark negativen Wort .absinkt, sobald der Kathodenstrom den Normalwert um einen kleinen Bruchteil von beispielsweise 5 % übersteigt. Das Ausgangssignal des Begrenzers 20 -wird einem UND-Detektor 24 zugeführt, der einen Transistor 41 in Emitterbasisschaltung aufweist, dessen Basis mit der Verbindungsstelle zweier einen Spannungsteiler bildender Widerstände 42 und 43 verbunden ist. Das Eingangssignal wird dem einen Ende dieses Spannungsteilers zugeführt, dessen anderes Ende mit einer positiven Spannungsquelle -I- V2 verbunden ist. Der Wert von V2 ist so gewählt, daß bei Zuführung des stark negativen Signals als Eingangsgröße die Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors 41 leitend wird; dieser Zustand kann zur Bildung eines »Durchzündungs«-Anzeigesignals im Kollektorkreis des Transisttors dienen. Diese Wirkungsweise hängt jedoch von der Wirkung der Vorrichtung 22123 ab, welche die Funktionen der Vorrichtungen 22 und 23 aus F i g. 1 erfüllt und durch das Ausgangssignal des Begrenzers 21128 gesteuert wird. Die Vorrichtung 22/23 weist eine Transistorstufe, welche die Impulsdehnung bewirkt, sowie eine zweite Transistorstufe, welche die Wechselrichtung bewirkt, auf. Die Impulsdehnung erfolgt durch den Transistor 44, zwischen dessen Emitter und Erde ein Kondensator 45 liegt. Der Kollektor des Transistors ist über einen Widerstand 46 mit einer Spannungsquelle - Vr verbunden. Die Eingangsgröße für die Vorrichtung 22/23 wird der Basis des Transistors 44 zugeführt, die Ausgangsgröße am Emitter des Transistors abgenommen. Die Schaltung wirkt in der Weise, daß beim Anlegen negativer Impulse an die Basis des Transistors der Kondensator 45 zu einer negativen Aufladung veranlaßt wird, was zur Abgabe eines negativen Ausgangssignals für die Dauer des Eingangsimpulses und eine kurze darauffolgende Periode führt. Die Wechselrichterstufe der Vorrichtung weist einen Transistor 47 in Emitterbasisschaltung auf, dessen Basis mit der Verbindungsstelle zweier einen Spannungsteiler bildender Widerstände 48 und 49 verbunden ist. Das Ausgangssignal vom Emitter des Transistors 44 wird dem einen Ende dieses Spannungsteiles zugeführt, dessen anderes Ende mit einer positiven Spannungsquelle 4- V, verbunden ist. Bei Fehlen einer negativen Aufladung des Kondensators 45 ist das Basispotential des Tranisstors 47 positiv, und der Transistor 47 verhindert somit nicht, daß vom Begrenzer 20 zugeführte, stark negative Ausgangssignale den UND-Detektor 24 erreichen. Ist jedoch der Kondensator 45 negativ aufgeladen und ist diese negative Aufladung hinreichend stark, daß die Basis des Transistors 47 ein negatives Signal erhält, so wird der Transistor leitend, was verhindert, daß der Kollektor sich auf einem stark negativen Potential befindet. Da ,der Kollektor 47 mit dem Eingang des UND-Detektors 24 verbunden ist, wirken die Vorrichtung 22/23 und der Begrenzer 20 hinsichtlich der UND-Überwachung durch die Vorrichtung 24 zusammen.
  • Falls erforderlich, können besondere Vorrichtungen, wie beispielsweise ein elektromagnetischer Zähler oder eine bistabile Schaltung, welche von Hand rückgestellt werden muß, vorgesehen werden, um die Anzeige von Fehlzündungs- bzw. Durchzündungszuständen aufzubewahren, falls diese Anzeigen intermittierend auftreten.

Claims (4)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum Nachweis von Durchzündungszuständen in dem Ouecksilberdampf-Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage, g e -kennzeichnet durch eine erste Schaltung (18, 19, 21, 22, 23), welcher als Eingangsgröße ein aus dem Gitterkreis des Entladungsgefäßes abgeleitetes Signal (bei 19) zugeführt wird und die ein Ausgangssignal während derjenigen Perioden erzeugt, in denen kein positiver Steuerimpuls am Gitter des Entladungsgefäßes anliegt, durch eine zweite Schaltung (15, 20), der als Eingansgröße ein Signal zugeführt wird, das ein Maß für den im Kathodenkreis des Entladungsgefäßes fließenden Strom darstellt und welche ein Ausgangssignal erzeugt, wenn dieser Strom einen kleinen Bruchteil des im leitenden Zustand des Entladungsgefäßes normalerweise fließenden Stromes übersteigt, durch eine auf die Ausgangssignale der ersten und der zweiten Schaltung ansprechende UND-Schaltung (24), die ein Ausgangssignal bei gleichzeitigem Auftreten dieser Ausgangssignale erzeugt, sowie durch eine ReIaisvorrichtung, die in Abhängigkeit vom Ausgangssignal der UND-Schaltung eine Anzeige- bzw. Sicherheitsvorrichtung auslöst.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltung einen Begrenzerverstärker (21), dem als Eingangssignal eine zwischen Kathode und einem im Gitterstromkreis liegenden Strombegrenzerwiderstand (17) abgegriffene Spannung zugeführt wird und der während Zeitperioden, in denen ein Gitterimpuls anliegt und in der zeitlichen Erstreckung mit diesem Gitterimpuls zusammenfallend ein Ausgangssignal erzeugt, eine Dehnstufe (22), welche eine Dehnung des Ausgangssignals des Begrenzerverstärkers (21) um eine kurze Zeitperiode bewirkt, sowie eine Inversions- bzw. NEIN-Schaltung(23) aufweist, welche die Polarität des Ausgangssignals der Dehnstufe (22) umkehrt.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und/ oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltung einen Begrenzerverstärker (20) aufweist, dem als Eingangsgröße der Spannungsabfall an einem in der Kathodenleitung des Entladungsgefäßes liegenden Widerstand (15) zugeführt wird.
  4. 4. Anordnung nach den Ansprüchen 2 und/ oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des vom Gitterkreis gesteuerten Begrenzerverstärkers (21) der ersten Schaltung gleichzeitig eine Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen zugeführt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. 1051966, 1067945.
DEE20378A 1960-01-01 1960-12-30 Anordnung zum Nachweis von Durchzuendungszustaenden in dem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage Pending DE1182755B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051966B (de) * 1958-04-16 1959-03-05 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer Stromrichteranlagen
DE1067945B (de) * 1959-10-29

Patent Citations (2)

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