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DE1176287B - Anordnung zum Nachweis von Fehl-zuendungs- bzw. Zuendversagerzustaenden in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage - Google Patents

Anordnung zum Nachweis von Fehl-zuendungs- bzw. Zuendversagerzustaenden in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage

Info

Publication number
DE1176287B
DE1176287B DEE20367A DEE0020367A DE1176287B DE 1176287 B DE1176287 B DE 1176287B DE E20367 A DEE20367 A DE E20367A DE E0020367 A DEE0020367 A DE E0020367A DE 1176287 B DE1176287 B DE 1176287B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit
discharge vessel
ignition
grid
voltage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE20367A
Other languages
English (en)
Inventor
John Desmond Ainsworth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
English Electric Co Ltd
Original Assignee
English Electric Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by English Electric Co Ltd filed Critical English Electric Co Ltd
Publication of DE1176287B publication Critical patent/DE1176287B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J13/00Discharge tubes with liquid-pool cathodes, e.g. metal-vapour rectifying tubes
    • H01J13/02Details
    • H01J13/48Circuit arrangements not adapted to a particular application of the tube and not otherwise provided for

Landscapes

  • Generation Of Surge Voltage And Current (AREA)

Description

  • Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage.
  • Unter Fehlzündung bzw. Zündversager in einem Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage ist ein Zustand zu verstehen, bei welchem die Bogenentladung und damit die Stromleitung in dem Entladungsgefäß ausbleibt, obwohl zur Zündung ausreichend positive Gitter- und Anodenspannungen anliegen. Derartige Zustände können beispielsweise beim Versagen des Zündbogens auftreten.
  • Anordnungen zum Nachweis von Störzuständen allgemeiner Art (Fehlzündungen, Durchzündungen, Rückzündungen) an Entladungsgefäßen von Stromrichteranlagen sind an sich bekannt. Die bekannten Anordnungen gehen von der Verwendung jeweils nur einer Meßgröße (Anodenspannung bzw. -strom oder Gitterspannung bzw. -strom) für die Überwachung des Entladungsgefäßes auf die betreffenden Störzustände aus. Die Erfindung bezweckt eine Vervollkommnung der Störüberwachung für den besonderen Fall der Fehizündungs- bzw. Zündversagerzusfände.
  • Zu diesem Zweck kennzeichnet sich eine Anordnung der genannten Art gemäß der Erfindung durch eine erste Schaltung, welcher als Eingangsgröße ein Signal zugeführt wird, das ein Maß für die Anoden-Kathoden-Spannung an dem überwachten Entladungsgefäß im Zustand der Fehlzündung darstellt, und deren Ausgangssignal einen charakteristischen Wert annimmt, sobald die Anoden-Kathoden-Spannung den zur Zündung normalerweise erforderlichen Mindestwert um einen vorgegebenen Betrag überschreitet, durch eine zweite Schaltung, welcher als Eingangsgröße ein Signal zugeführt wird, das ein Maß für die Gitter-Kathoden-Spannung an dem überwachten Entladungsgefäß im Zustand der Fehlzündung darstellt, und deren Ausgangssignal einen charakteristischen Wert annimmt, sobald die Gitter-Kathoden-Spannung den zur Zündung normalerweise erforderlichen Mindestwert um einen vorgegebenen Betrag überschreitet, durch eine »UND«-Schaltung, welche auf die Ausgangssignale der ersten und der zweiten Schaltung anspricht und ein Ausgangssignal erzeugt, wenn diese gleichzeitig ihren charakteristischen Wert annehmen, sowie durch eine Zeitverzögerungs-Relaisschaltung, welcher das Ausgangssignal der UND-Schaltung zugeführt wird und die eine Anzeige- bzw. Sicherheitsvorrichtung auslöst, wenn das Ausgangssignal deT UND-Schaltung während einer die normale Zünddauer der Röhre übersteigenden Zeitdauer anhält. Indem gemäß der Erfindung der überwachungsanordnung sowohl eine dem Gitterkreis als auch eine dem Anodenkreis des Entladungsgefäßes entnommene Größe zugeführt wird, wird eine völlig eindeutige, unfehlbare und zuverlässige Störüberwachung und gegebenenfalls -anzeige erzielt.
  • Die schaltungsmäßige Verwirklichung der überwachungsanordnung gemäß der Erfindung kann in verschiedener Weise erfolgen. Nach bevorzugten Ausführungsformen ist vorgesehen, daß die erste Schaltung einen Begrenzerverstärker aufweist, dem als Eingangsgröße eine an einem zwischen Anode und Kathode des überwachten Entladungsgefäßes liegenden Spannungsteiler abgegriffene Spannung zugeführt wird, die im Zustand der Fehlzündung ein Maß für die anliegende Anoden-Kathoden-Spannung darstellt; entsprechend kann auch die zweite Schaltung einen Begrenzerverstärker aufweisen, dem als Eingangsgröße eine zwischen Kathode und einem im Gitterstromkreis des überwachten Entladungsgefäßes liegenden Strombegrenzerwiderstand abgegriffene Spannung zugeführt wird.
  • Um die Fehlzündungsanzeige in Fällen, wo die Fehlzündung intermittierend auftritt, aufrechtzuerhalten, kann nach einer weiteren Ausführungsform eine Speichervorrichtung vorgesehen werden, welcher das Ausgangssignal der Zeitverzögerungs-Relaisschaltung zugeführt wird.
  • Unter Begrenzerverstärker ist eine an sich bekannte Verstärkerschaltung zu verstehen, die bei Auftreten des (verhältnismäßig großen) Eingangssignals in den Sättigungszustand durchgesteuert wird, derart, daß sich als Ausgangsgröße im wesentlichen ein Rechteckimpuls ergibt, dessen Flanken mit den Nulldurchgängen der Eingangsspannung zusammenfallen; beispielsweise kann ein derartiger Begrenzerverstärker durch einen p-n-p-Transistor in Emitterschaltung mit negativ vorgespanntem Kollektor gebildet werden, bei dem die Basiselektrode über eine Gleichrichterdiode mit dem Emitter verbunden ist.
  • Eine »UND-Schaltung« ist eine binär arbeitende, auch unter der Bezeichnung Koinzidenzschaltung bekannte logische Schaltung mit zwei oder mehreren elektrischen Eingängen und einem Ausgang, wobei Eingangs- und Ausgangsgrößen jeweils nur zwei verschiedene Werte (»EIN« bzw. »AUS«) annehmen können und die Ausgangsgröße den Zustand »EIN« nur annimmt, wenn gleichzeitig beide Eingänge sich im »EIN«-Zustand befinden, d. h. mit anderen Worten, ein Ausgangssignal nur bei gleichzeitigem Auftreten beider Eingangssignale auftritt; ein beispielsweise aus der Technik der Digital-Rechenanlagen bekanntes einfaches Beispiel einer derartigen UND-Schaltung ist eine Diode.
  • Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung an Hand einer Quecksilberdampfgleichrichtanlage an Hand der Zeichnung; in dieser zeigt F i g. 1 ein Blockschaltbild der Vorrichtung, F i g. 2 ein detailliertes Schaltbild der Vorrichtung. In F i g. 7 ist eine Röhre V einer Quecksilberdampf bogengleichrichteranlage schematisch durch einen Röhrenkolben 10 angedeutet, der eine Anode 11, eine als Quecksilbernapf ausgebildete Kathode 12 sowie eine Reihe von Gittern mit einem Steuergitter 13 und Spannungsabstufungsgittern 14 aufweist. Die Röhre ist mit ihrem Anoden-Kathodenkreis in beliebiger, in der Zeichnung nicht dargestellter Weise angeschlossen und wird durch ein der Primärwicklung eines Transformators 15 zugeführtes Gittersteuersignal gesteuert. Die Sekundärwicklung des Transformators 15 ist durch eine geeignete Spannungsquelle 16 vorgespannt und führt das Steuergittersignal für die Röhre V über einen Widerstand 17 dem Gitter 13 zu. Zwischen der Anode 11 und der Kathode 12 liegt ein Spannungsteiler 18, der mehrere mit den Gittern 14 in der dargestellten Weise verbundene Anzapfungen aufweist. Diese Potentiometer-Gitter-Anordnung dient zur Steuerung des Spannungsgradienten in der Entladung innerhalb der Röhre V, wobei die Stromleitung durch einen über den Transformator 15 gegebenen Zündimpuls veranlaßt wird. Der Widerstand 17 dient lediglich zur Begrenzung des Gitterstroms. Bei Fehlzündung tritt an dem Widerstand 17 kein Spannungsabfall auf, so daß der an den Leitungen 19, die in der gezeigten Weise mit der Kathode der Röhre V und dem gitterseitigen Ende des Widerstands 17 verbunden sind, auftretende Spannungsabfall ein Maß der Gitter-Kathoden-Spannung der Röhre im Zustand der Fehlzündung darstellt. Der Spannungsabfall am Widerstand 18 bildet die Anoden-Kathoden-Spannung der Röhre. so daß im Zustand der Fehlzündung, wenn also kein Strom aus dem Widerstand 18 über die Gitter 14 fließt, der Strom in dem Widerstand 18 entsprechend proportional der Anoden-Kathoden-Spannung ist. Demgemäß liefern die Ausgangsleitungen 20, die mit der Kathode der Röhre V einerseits und einer geeignet gewählten Anzapfung entlang dem Widerstand 18 andererseits verbunden sind, ein Signal, das ein Maß für die Anoden-Kathoden-Spannung im Zustand der Fehlzündung darstellt. Die an den Ausgangsleitungen 19 und 20 auftretenden Signale werden Begrenzerverstärkern 21 bzw. 22 zugeführt. Diese Begrenzerverstärker wirken in der Weise, daß sie eine hochempfindliche Anzeige für einen Zustand, in dem das Eingangssignal einen vorgegebenen Pegel übersteigt, liefern, wobei die Ausgangsgröße des Begrenzers einen Wert besitzt, der eine Anzeige für diesen Zustand ist. So kann beispielsweise der Begrenzerverstärker 22 in der Weise arbeiten, daß er ein normalerweise negatives Ausgangssignal vom Wert nahezu Null liefert und dieses Signal einen stark negativen Wert annimmt, sobald die den Eingang des Begrenzers 22 bildende Anoden-Kathoden-Spannungs-Anzeige um 5 °/o den normalen Scheitelwert der Anoden-Kathoden-Spannung überschreitet. Entsprechend kann der Begrenzer 21 in der Weise arbeiten, daß er ein stark negatives Ausgangssignal nur dann liefert, wenn die Gitter-Kathodenspannung die normale Gitterzündspannung um beispielsweise 50 Volt übersteigt (die Einstellung des Begrenzers 21 kann so beispielsweise zu 70 Volt für eine Niederspannungsröhre und bis zu 150 Volt für eine 100-kV-Röhre gewählt werden). In dieser Weise stellen die Ausgangsgrößen der beiden Begrenzer 21 und 22 zusammen eine Anzeige für einen Fehlzündungszustand in der Röhre V dar, jedoch nur dann. wenn sie beide gleichzeitig stark negativ sind. Dieser Zustand kann mit dem UND-Detektor 23 festgestellt werden, der von herkömmlicher, aus der Technik der Digital-Rechenanlagen bekannter Bauweise sein kann. Die Ausgangsgröße des Detektors 23 wird sodann einem Zeitvergrößerungsrelais mit fester Verzögerung 24 zugeführt, das auf die zeitliche Dauer des Ausgangssignals des Detektors 23 anspricht und ein Fehlzündungs-Anzeigesignal liefert, falls die UND-Anzeige länger als eine vorgegebene Periode andauert. Bei einer üblichen 50-Hz-Anlage kann die vorgegebene Zeitdauer beispielsweise 200 Mikrosekunden betragen. Die begrenzte Zeitverzögerungswirkung des Relais 24 soll die normale Zündverzögerung der Röhre, insbesondere im kalten Zustand, berücksichtigen.
  • In F i g. 2 ist eine nach den vorstehend an Hand der F i g. 1 beschriebenen Grundsätzen aufgebaute Schaltung dargestellt. Die Begrenzerverstärker 21 und 22, der UND-Detektor 23 und das Zeitverzögerungsrelais mit fester Verzögerung 24 weisen in dem dargestellten Falle je eine Transistorschaltung auf. Der Begrenzerverstärker 21 in F i g. 2 besitzt einen Transistor 25 vom p-n-p-Typ. Der Transistor 25 ist in Emitterbasis-Schaltung geschaltet; zwischen der Basis und dem Emitter des Transistors liegt eine Diode 26. Diese Diode 26 dient zur Begrenzung des positiven Anstiegs des Basispotentials in bezug auf das Emitterpotential. Das Eingangssignal wird dem Begrenzer 21 über eine Spannungsteilerschaltung der Widerstände 27, 28 zugeführt. Von der Verbindungsstelle zwischen diesen beiden Widerständen wird der Basis des Transistors 25 ein Signal zugeführt; das andere Ende des Widerstandes 28 liegt am negativen Pol einer Vorspannungsquelle - V1. Das Ausgangssignal des Begrenzers 21 wird am Kollektor des Transistors 25 abgenommen, der über einen weiteren Widerstand 29 ebenfalls an der gleichen negativen Vorspannungsquelle - V1 liegt.
  • Im Betrieb ist das Eingangssignal des Begrenzers 21 normalerweise negativ, derart, daß die Basis des Transistors 25 auf einem negativen Wert gehalten wird, so daß die Kollektor-Emitter-Strecke leitend ist und die Ausgangsgröße des Begrenzers 21 daher nahezu den Wert Null hat. Sobald dem Transformator 15 der die Zündung der Röhre V steuernde positive Gitterimpuls zugeführt wird, kann, entsprechend dem Verhältnis der Widerstandswerte der Widerstände 27 und 28 und der Vorspannungspotentiale in der Schaltung, die Basis des Transistors 25 ein positives Potential annehmen, dessen Wert durch die Wirkung der Diode 26 begrenzt wird, aber zur Sperrung des Transistors ausreicht. Unter diesen Umständen sinkt das Ausgangssignal des Begrenzers 21 auf den niedrigen Wert - V, ab, d. h., es wird stark negativ.
  • Der Begrenzerverstärker 22 weist ähnliche Schaltelemente wie der Verstärker 21 auf und liefert in entsprechender Weise ein Ausgangssignal, dessen Wert normalerweise nahezu Null ist, das jedoch einen stark negativen Wert anzunehmen sucht, sobald von der Röhrenschaltung ein überschußspannungs-Eingangssteuersignal zugeführt wird.
  • Der UND-Detektor 23 besteht lediglich aus einer Diode 30. Im Falle, daß das Ausgangssignal des Begrenzerverstärkers 22 in der vorstehend beschriebenen Weise stark negativ zu werden beginnt, wird die Diode 30 dies verhindern, sofern der Transistor 25 sich in seinem leitfähigen Zustand befindet. Falls jedoch die Ausgangsgröße des Begrenzers 21 ebenfalls stark negativ ist, wird die Diode 30 unwirksam. Die dem Relais 24 von dem Detektor 23 zugeführte Ausgangsgröße ist daher nur dann stark negativ, wenn die entsprechend stärker positiven Eingangsgrößen den Begrenzern 21 oder 22 gleichzeitig zugeführt werden. Das Relais 24 weist einen Transistor 31 mit geerdetem Emitter auf, dessen Basis mit der Verbindungsstelle zweier Widerstände 32, die einen Spannungsteiler bilden, verbunden ist. Das Eingangssignal wird dem einen Ende dieses Spannungsteilers zugeführt, während dessen anderes Ende mit einer positiven Spannungsquelle + V., verbunden ist. Der Wert von V2 ist so gewählt, daß, wenn das stark negative Signal als Eingangsgröße zugeführt wird, der Kollektor-Emitter-Kreis des Transistors leitend wird und am Kollektor des Transistors 31 das Ausgangssignal des Gesamtsystems abgenommen wird. Durch einen zwischen dem Eingang des Relais und dem Emitter des Transistors 31 liegenden Kondensator 33 wird eine Zeitverzögerung in dieses Relais eingeführt. Durch den Kondensator 33 wird der Aufbau des stark negativen Eingangssignals verlangsamt, so daß ein Signal, dessen Dauer unterhalb eines vorgegebenen Wertes liegt, nicht zur Betätigung des Relais, d. h. zur Einschaltung des Transistors 31 führt.
  • Erforderlichenfalls können besondere Vorrichtungen, wie beispielsweise ein elektromagnetischer Zähler oder eine bistabile Kippschaltung, die von Hand rückgestellt werden muß, vorgesehen werden, um die Fehlzündungsanzeige für den Fall aufrechtzuerhalten, daß die Fehlzündung intermittierend auftritt. Ferner sei darauf hingewiesen, daß die vorstehend beschriebene Schaltung unter normalen Verhältnissen einschließlich Inbetriebnahme, Stillegung und Gittersteuerung korrekt arbeitet. Es sei noch darauf hingewiesen, daß die beschriebenen Schaltungen besonders geeignet sind in Fällen, wo die Röhre V nach einem »Breitimpuls«-System betrieben wird, d. h. nach einem System, bei dem die Länge des Gitterimpulses gleich der nominellen Leitfähigkeitsperiode der Röhre unter Außerachtlassung der Kommutations- bzw. Umschaltzeit ist. Die Schaltung zum Nachweis von Fehlzündungen nach den F i g. 1 und 2 arbeitet jedoch in entsprechender Weise auch in einem »Schmalimpuls«-System, mit der Ausnahme, daß bei diskontinuierlichem Lastgleichstrom, wie etwa bei niedrigen Strömen in einem System vom »Breitimpuls«-Typ, wo mehr als ein Röhrenstromimpuls auf jeden Zyklus entfällt, es nicht als Fehlzündung angezeigt wird, wenn die Röhre während der Extraimpulse (d. h. nach Verschwinden des Gitterimpulses) keinen Strom aufnimmt. Dies ist im übrigen korrekt, da es sich hierbei nicht um einen Röhrenfehler, sondern um einen einem »Schmalimpuls«-System innewohnenden Zustand handelt. Unter einem »Schmalimpuls«-System ist eines zu verstehen, bei dem die Gitterzündimpulse wesentlich kürzer als bei einem sogenannten »Breitimpuls«-System sind.

Claims (7)

  1. Patentansprüche: 1. Anordnung zum Nachweis von Fehlzündungs- bzw. Zündversagerzuständen in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefäß einer Stromrichteranlage, gekennzeichnet durch eine erste Schaltung (18, 20, 22), welcher als Eingangsgröße ein Signal (20) zugeführt wird, das ein Maß für die Anoden-Kathoden-Spannung an dem überwachten Entladungsgefäß im Zustand der Fehlzündung darstellt, und deren Ausgangssignal einen charakteristischen Wert annimmt, sobald die Anoden-Kathoden-Spannung den zur Zündung normalerweise erforderlichen Mindestwert um einen vorgegebenen Betrag überschreitet, durch eine zweite Schaltung (17, 19, 21), welcher als Eingangsgröße ein Signal (bei 19) zugeführt wird, das ein Maß für die Gitter-Kathoden-Spannung an dem überwachten Entladungsgefäß im Zustand der Fehlzündung darstellt, und deren Ausgangssignal einen charakteristischen Wert annimmt, sobald die Gitter-Kathoden-Spannung dem zur Zündung normalerweise erforderlichen Mindestwert um einen vorgegebenen Betrag überschreitet, durch eine »UND«-Schaltung (23), welche auf die Ausgangssignale der ersten und der zweiten Schaltung anspricht und ein Ausgangssignal erzeugt, wenn diese gleichzeitig ihren charakteristischen Wert annehmen, sowie durch eine Zeitverzögerungs-Relaisschaltung (24), welcher das Ausgangssignal der UND-Schaltung zugeführt wird und die eine Anzeige- bzw. Sicherheitsvorrichtung auslöst, wenn das Ausgangssignal der UND-Schaltung während einer die normale Zünddauer der Röhre übersteigenden Zeitdauer anhält.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Schaltung einen Begrenzerverstärker (22) aufweist, dem als Eingangsgröße eine an einem zwischen Anode und Kathode des überwachten Entladungsgefäßes liegenden Spannungsteiler (18) abgegriffene Spannung (20) zugeführt wird, die im Zustand der Fehlzündung ein Maß für die anliegende Anoden-Kathoden-Spannung darstellt.
  3. 3. Anordnung nach Ansprüchen 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Schaltung einen Begrenzerverstärker (21) aufweist, dem als Eingangsgröße eine zwischen Kathode und einem im Gitterstromkreis des überwachten Entladungsgefäßes liegenden Strombegrenzerwiderstand (17) abgegriffene Spannung zugeführt wird.
  4. 4. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Speichervorrichtung, welcher das Ausgangssignal der Zeitverzögerungs-Relaisschaltung (24) zugeführt wird.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung einen elektromagnetischen Zähler aufweist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Speichervorrichtung eine bistabile Schaltung aufweist.
  7. 7. Anordnung nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steuergitter des Entladungsgefäßes Gitterimpulse zugeführt werden, deren Dauer gleich der nominellen Leitfähigkeitsperiode der Röhre ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschriften Nr. l 051966, 1067945.
DEE20367A 1960-01-01 1960-12-27 Anordnung zum Nachweis von Fehl-zuendungs- bzw. Zuendversagerzustaenden in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage Pending DE1176287B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1051966B (de) * 1958-04-16 1959-03-05 Siemens Ag UEberwachungseinrichtung fuer Stromrichteranlagen
DE1067945B (de) * 1959-10-29

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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