DE2711636A1 - Schaltungsanordnung zum liefern eines schutzsignals, insbesondere zur dunkelsteuerung einer fernsehbildroehre bei ablenkstoerungen - Google Patents
Schaltungsanordnung zum liefern eines schutzsignals, insbesondere zur dunkelsteuerung einer fernsehbildroehre bei ablenkstoerungenInfo
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Description
PHILIPS PATENTVERWALTUNG GMBH., Steindamm 94, 2000 Hamburg 1,
"Schaltungsanordnung zum Liefern eines Schutzsignals, insbesondere
zur Dunkelsteuerung einer Fernsehbildröhre bei Ablenkstörungen"
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zum
Liefern eines Schutzsignals beim Nicht-Auftreten eines periodischen,
vorzugsweise impulsförmigen,(ersten) Signals, insbesondere
zur Dunkelsteuerung einer Fernsehwiedergabeanordnung bei Störungen der Ablenkung.
Bei bekannten Fernsehempfänger-Schaltungen dieser Art wurde der an
der Ablenkspule auftretende Rücklaufimpuls gleichgerichtet und daraus eine Öffnungsspannung abgeleitet, die eine die Röhre sperrende
Vorspannung aufhob, solange die Ablenkung ordnungsgemäß arbeitete, Um die erforderliche Öffnungs-Gleichspannung zu gewinnen, ist dabei
ein Ausgleichskondensator erforderlich mit einer Entladezeitkonstante, die groß ist gegenüber der Periode der Ladeimpulse und
die bei der Vertikalablenkung also wenigstens 100 msec beträgt. Eine solche Schaltung eignet sich daher nicht für integrierte
Schaltungen, bei denen grössere Kapazitäten nicht mit integriert werden können und daher außerhalb angeschlossen werden müßten:
Das erfordert mindestens einen Anschlußkontakt, deren Zahl jedoch eng beschränkt ist.
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Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Schaltungsanordnung
der genannten Art so aufzubauen, daß ein grösserer Kondensator nicht erforderlich ist, so daß die Schaltung ohne Schwierigkeiten
integriert werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch ein vom ersten Signal unabhängiges, vorzugsweise mit gleicher Frequenz
periodisches zweites Signal ein das Entstehen des Schutzsignals vorbereitender Schaltzustand hergestellt und bei oder vor Auftreten des
nächsten Intervalles des ersten Signals wieder aufgehoben.
Es wird also praktisch in jeder Periode des zu prüfenden ersten Signals das Schutzsignal, das z.B. den Elektronenstrom einer Bildröhre
sperrt, vorbereitet, jedoch in oder vor der unmittelbar folgenden Periode wieder aufgehoben, wenn die normale Funktion auftritt.
Dadurch ergibt sich eine sehr schnelle Wirkung, die nicht durch große Zeitkonstanten verzögert ist.
Das Schutzsignal kann durch Aufladung eines Kondensators erhalten werden,
dessen Spannung einen Schwellwert überschreitet, wenn das erste Signal nicht normal auftritt. Die Zeitkonstante der Kondensatorladung
kann sehr klein sein derart, daß schon im zweiten Ladeintervall nach fehlender Entladung der Schwellwert überschritten wird.
über das Auftreten des Schutzsignals kann schon innerhalb einer
Periode entschieden werden, wenn das zweite Signal, insbesondere mit einer Flanke eines enthaltenen Impulses, eine bistabile
Schaltstufe in eine zweite Stellung überführt und wenn das erste Signal, insbesondere mit einer wenig später auftretenden
Flanke eines enthaltenen Impulses, die Schaltstufe zurücksetzt
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(ρ
und wenn die Schaltstufe in der zweiten Stellung das Schutzsignal
liefert, wenn nicht zurückgesetzt wurde.
Vorzugsweise erfolgen in einem Fernsehwiedergabegerät bei einer Dunkeltaststufe, die während des Rücklaufes der Ablenkung, insbesondere
der Vertikalablenkung, von einem Austastsignal gesteuert wird und dann ein Dunkelstellungssignal an die Wiedergabeeinrichtung, insbesondere
eine Elektronenstrahlröhre liefert, die Umschaltung und die Zurücksetzung der bistabilen Schaltstufe innerhalb des Austastintervalles,
und in der zweiten Stellung der bistabilen Schaltstufe tritt das Dunkelstellungssignal unabhängig von dem Austastsignal auf.
Dadurch wird einerseits erreicht, daß das Vorbereiten und Zurückstellen des Schutzsignals sich in normalem Betrieb nicht auswirkt
und daß andererseits die Dunkeltaststufe dann, wenn sie das Schutzsignal liefert, unabhängig von der normalen Ansteuerung ist.
Vorzugsweise werden zur Ansteuerung impulsförmige Signale verwendet,
deren Flanken ggf. ein wenig gegeneinander verzögert sind. Solche geringen Verzögerungen lassen sich auch in integrierter Technik herstellen.
Im übrigen ist eine Schaltungsanordnung nach der Erfindung nicht mit den für die normale Funktion erforderlichen Schaltzeitpunkten
verkoppelt, so daß keine engen Toleranzen eingehalten zu v/erden brauchen.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung beispielsweise
näher beschrieber., in der
Fig. 1 ein Prinzipschaltbild der Erfindung darstellt, Fig. 2 auftretende Signale über der Zeit wiedergibt und
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Fig. 3 eine mehr detaillierte Schaltung wiedergibt, in der die Dunkeltaststufen der Vertikalablenkung eines Fernsehempfängers
von einer bistabilen Schaltstufe angesteuert wird.
In Fig. 1 wird ein (zweites) Signal 2, das z.B. aus den in Fig. 2a
dargestellten positiven Impulsen besteht, über eine Diode 11 und einen Widerstand 12 einem Kondensator 13 zugeführt. Dem Kondensator
13 liegt ein Entladeschalter 14 parallel, der im Takte eines ersten Signals 1 geschlossen wird, wie es in Fig. 2b
dargestellt ist. Der Kondensator wird somit, wie Fig. 2c zu entnehmen ist, vom Zeitpunkt t.., in dem die Vorderflanke des Signals 2
auftritt, aufgeladen und mittels des Schalters 14 im Zeitpunkt t2
der Vorderflanke des Signals 1 wieder schnell entladen. Der Kondensator 13 kann eine in Fig. 2c gestrichelt angedeutete Aufladekurve
15 aufweisen, deren Zeitkonstante etwa das Doppelte der Breite der in Fig. 2a und 2b dargestellten Impulse bzw. etwa ein Drittel
der Periode dieser Impulse beträgt.
Die Spannung des Kondensators 13 wird einer Schwellwertanordnung 16
zugeführt, die ein Schutzsignal am Ausgang S liefert, wenn ein bestimmter Schwellwert überschritten ist, der in Fig. 2c
als gestrichelte Linie 16 eingetragen ist. Man erkennt, daß im normalen Betrieb die Ladekurve 15 den Schwellwert 16 nicht erreicht,
weil der Kondensator 13 im Zeitpunkt to bereits wieder entladen
wird. Wenn diese Entladung aber nicht erfolgt, ergibt sich eine Aufladung des Kondensators 13 während der von t.. bis t3 reichenden
Impulsbreite des Signals 1. Die Selbstentladezeitkonstante des Kondensators
13 ist sehr groß gegenüber der Impulsperiode, so daß die in einem solchen Fall erhaltene Spannung am Anfang des nächsten Impulses
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noch vorhanden ist und die Aufladung entsprechend der Kurve 17 - die einer mit neuem Anfangspunkt gezeichneten Kurve 15 entspricht
- weitergeht, so daß schnell der Schwellwert 16 überschritten und das Schutzsignal ausgelöst wird.
In Fig. 3 ist 21 die Vertikalablenk-Endstufe, die einen säge-
zahnförmigen Strom an die Vertikalablenkspule 22 liefert, deren
unteres Ende an Erde liegt. Die Stufe 21 wird von einer Batterie B
gespeist, die eine positive Spannung von z.B. 20 V gegenüber Erde liefert.
Das von Masse bzw. Erde abgewandte Ende der Spule 22, an dem während des Rückschlages der Ablenkung ein positiver Spannungsimpuls
auftritt, ist in bekannter Weise über eine Diode 23 mit der Batterie B verbunden derart, daß der Rückschlagimpuls
etwa auf die Spannung der Batterie B begrenzt und Energie an die Batterie zurückgeführt wird.
Dieser an der Diode 23 auftretende Spannungsimpuls wird im Rahmen der Erfindung einem pnp-Transistor 24 zwischen Emitter und
Basis zugeführt, so daß sich ein entsprechender Kollektorstromimpuls ergibt, der an der Klemme 1 das erste - Signal liefert.
Der dargestellte Empfänger enthält eine Dunkeltaststufe 26, die an ihrem Ausgang während des Rücklaufes der Vertikalablenkung ein
Signa]/liefert, durch das die Bildwiedergabeanordnung, insbesondere
eine Bildröhre, dunkelgetastet wird, z.B. durch Sperren des Bildröhrenstromes. Die Stufe 26 wird gegenüber Erde gespeist
von einer Batterie A mit z.B. +12 V Spannung, an die der Kollektor eines npn-Transistors 27 angeschlossen ist, dessen Emitter-
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zweig die Reihenschaltung der Widerstände 28, 29 und 30 von 3,9, 2,2 bzw. 4,7 kOhm enthält. Der Abgriff zwischen den Widerständen 29
und 30 ist mit der Basis eines npn-Transistors 31 verbunden, dessen
Emitter geerdet und dessen Kollektor über einen großen Widerstand oder aber eine noch wesentlich hochohmigere Stromquellenschaltung
mit der Speiseleitung A verbunden ist.
Normalerweise, im Hinlauf der Ablenkung, ist der Transistor 27 stromführend
durch ein von der Klemme 3 zugeführtes Austastsignal, das im Hinlauf bei +5 V und im Kücklauf bei Null Volt liegt. Im Hinlauf
liegt der Emitter des Transistors 27 auf etwa +4,3 V und die Basis des Transistors 31 auf einem positiven Potential von etwa 0,7 Volt,
so daß sein Kollektor Strom führt und die Kollektor-Spannung niedrig ist. Wenn dagegen die Basis des Transistors 27 von der Klemme 3 im
Rücklaufintervall gesperrt wird, nehmen der Emitter des Transistors 27 und die Basis des Transistors 31 Erdpotential an und die Kollektorspannung
von Transistor 31 steigt entsprechend einem an die Klemme D angeschlossenen Belastungswiderstand 33. Dadurch entsteht
ein positives Dunkeltast-Signal D, durch das der Bildröhrenstrom in jeder Vertikalperiode während des Rücklaufes gesperrt wird.
Nach der Erfindung wird der Dunkeltaststufe 26 an der Klemme S das Schutzsignal zum Verbindungspunkt der Widerstände 28 und 29 zugeführt,
das von einer bistabilen Schaltstufe 40 geliefert wird. Der Stufe 40 wird an einer Klemme das zweite Signal 2 zugeführt,
das etwa Fig.2a entspricht; da dieses Signal vorzugsweise mit
seiner vorderen Flanke steuert, kann es auch erheblich kürzer sein und z.B. aus einem rechteckförmigen Signal 41 abgeleitet
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sein, das über einen differentiierenden Längskondensator 42, ggf.
mit Querwiderstand 43a im Bereich seiner ansteigenden Flanke kurze positiv gerichtete Impulse liefert. Dieses Signal steuert die Basis
eines npn-Transistors 43, dessen Kollektor mit der Klemme verbunden
ist, der das erste Signal 1 vom Transistor 24 zugeführt wird.
Zwei npn-Transistoren 44 und 45 bilden eine bistabile Schaltstufe,
wobei die Emitter an Erde liegen, die Basis des Transistors 45 mit dem Kollektor des Transistors 44 und weiter über einen Arbeitswiderstand
46 von 3,3 kOhm mit der Speisequell a A verbunden ist; die Basis des Transistors 44 liegt am Kondensator des Transistors
und damit am Eingang des ersten Signals 1 sowie weiter über einen Widerstand 47 von 3,3 kOhm am Kollektor des Transistors 45, der
über einen Arbeitswiderstand 48 mit der Speisequelle A verbunden ist
und außerdem mit der Kathode einer Diode 49, deren Anode das Schutzsignal S für die Dunkeltaststufe 26 entnommen wird.
Im Ruhezustand während des Verr.ikal-Hinlaufes sind die Transistoren
43 und 45 stromlos; es fließt Strom über die Widerstände 48 und 47 zur Basis des Transistors 44, v>nd dessen Kollektorspannung
ist infolge des Spannungsabfalles am Widerstand 46 so niedrig, daß der Transistor 45 gesperrt gehalten wird. An der Kathode der
Diode 49 tritt also eine insbesondere durch die Widerstände 47 und 48 gegebene bestimmte positive Spannung auf, die höher ist als die
während des Vertikal-Hinlaufes am Verbindungspunkt zwischen den Widerständen 28 und 29 entstehende positive Spannung; die Diode 49
ist also gesperrt.
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Sobald das zweite Signal 2 den Transistor 43 kurzfristig aussteuert/
geht die Spannung an der Basis des Transistors 44 unter den Grenzv/ert von etwa 0,7 V zurück, so daß sein Kollektorstrom
zu Null wird; die Kollektorspannung steigt an, und über den Widerstand 46 fließt Strom zur Basis des Transistors 45, dessen Kollektor
dann geöffnet wird, so daß die Kollektor-Emitter-Spannung auf einen sehr niedrigen Wert zurückgeht. Die Spannung an der
Kathode der Diode 49 ist dann niedriger als der Wert, der bei gesperrter Diode 49 zwischen den Widerständen 28 und 29 vorhanden
war. Die Diode 49 wird somit stromdurchlässig, und die Spannung an den Widerständen 29 und 30 wird auf den niedrigen Wert der
Kollektor-Emitter-Spannung des Transistors 45 abgesenkt, so daß damit der Transistor 31 gesperrt wird. An der mit dem Kollektor
des Transistors 31 verbundenen Ausgangskiemme tritt dann ein Dunkelstellungssignal
D auf, wie es auch durch die in negativer Richtung gehenden Teile des Signales an der Klemme 3 bewirkt wird. Das über
die Diode 49 zugeführte Schutzsicnal S bewirkt das Dunkelstellungssignal
D aber unabhängig davon, welches Potential das Signal an der Klemme 3 aufweist.
Wenn die Ablenkung in Ordnung ist und im Rücklauf, also vor dem folgenden Hinlauf-Intervall, an der Ablenkspule 22 ein positiver
Impuls auftritt, wird der Transistor 24 geöffnet und von seinem Kollektor ein erstes Signal 1 der Basis des Transistors 44 zugeführt,
der dadurch geöffnet wird, so daß seine Kollektor-Emitter-Spannung einen sehr niedrigen Wert annimmt und der Transistor
gesperrt wird. Damit ist der anfangs erwähnte Normalzustand der bistabilen Stufe 40 wieder hergestellt, die Diode 49 ist gesperrt
und die Steuerung des Dunkelsteilungssignals D erfolgt lediglich durch das Austastsignal 3. -
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In der Regel wird das das Schutzsignal S zunächst auslösende zweite
Signal 2 auftreten zn einem Zeitpunkt t1 (vgl. Fig. 2a), der ein
wenig später liegt gegenüber der Vorderflanke des Austastimpulses im Zeitpunkt t (vgl. Fig. 2e). Im Rückschlagintervall, das zwischen
den Zeitpunkten t und t. des Austastsignals liegt/ tritt
dann vom Transistor 24 her das erste Signal 1 auf, das etwa Fig. 2b
entspricht. Im Zeitpunkt t- seiner Vorderflanke wird das Schutzsignal
S wieder unwirksam gemacht; es bleibt also gemäß Fig. 2 nur zwischen den Zeitpunkten t- und t2 vorhanden, wirkt sich aber nicht
aus, da durch das Austastsignal 3 über dem Transistor 27 der Zweig mit den Widerständen 28, 29 und 30 ohnehin stromlos und der Transistor
31 gesperrt waren, so daß am Ausgang ein Dunkelstellungssignal D gemäß dem ersten in Fig. 2e dargestellten Impuls 51 zwischen
den Zeitpunkten t und t, auftritt. Das zwischen dem Zeitpunkt
t. und dem Seitpunkt t' des folgenden Austastimpulses liegende
Hinlaufintervall mit normaler Signalübertragung bleibt unbeeinflußt.
Wenn jedoch die Ablenkung nicht richtig arbeitet und der Rückstellungsimpuls
über den Transistor 24 nicht auftritt, bleibt die bistabile Schaltstufe 40 in der Stellung, bei der ein andauerndes
Schutzsignal S geliefert wird: Unabhängig von der Ansteuerung des Transistors 27 wird dann der Transistor 31 dauernd gesperrt, und
unmittelbar nach der Störung ergibt sich an einem zweiten Impuls (vgl. Fig. 2g) statt einer den Bildröhrenstrom wieder freigebenden
Flanke 53 ein Sperrsignal 54. Sollte die Funktion der Ablenkung wieder einsetzen, so v:üree dieses Sperrsignal unmittelbar wieder
beseitigt werden.
Die steuernde Flanke des impulsförmigen der Klemme 2 zugeführten
Signals kann von der Vorderflanke des Vertikal-Synchronimpulses
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gebildet werden. Gegebenenfalls kann die steuernde Vorderflanke
dieses Signals um einen Bruchteil, z.B. 5 bis 25 %, der Rücklaufdauer gegenüber der Vorderflanke des Austastsignals 3 verzögert
sein. In entsprechender Weise kann ggf. die vom Transistor 24 zugeführte steuernde Vorderflanke des Rücklaufimpulses,
die die Rückstellung der bistabilen Schaltstufe 40 bewirkt, um z.E. 5 bis 25 % der Rücklaufdauer verzögert sein. Eine solche
Verzögerung kann auch durch eine Taktschaltung erfolgen, die z.B. mit der Frequenz der Horizontal-Ablenkung die steuernde
Flanke um den gewünschten Betrag verschiebt, bevor sie der Schaltstufe
40 zugeführt wird.
Das der Klemme 1 zuzuführende Rückstellsignal kann auch einem anderen Amplitudenwert eines freien, nicht begrenzten Rücklaufimpulses
entnommen werden, der dann entsprechend dem etwa sinusförmigen Verlauf der Rücklaufspannung verzögert sein kann.
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L e e r s e i t
Claims (11)
- PHILIPS PATENTVERWALTUNG GMßH, .-271Ί o<26Patentansprüche:Jj Schaltungsanordnung zum Liefern eines Schutzsignals bei NichtAuftreten eines periodischen, vorzugsweise impulsförmigen, (ersten) Signals, insbesondere zur Dunkelsteuerung einer Fernsehwiedergabeanordnung bei Störungen der Ablenkung, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein vom ersten Signal (1) unabhängiges, vorzugsweise mit gleicher Frequenz periodisches zweites Signal (2) ein das Entstehen des Schutzsignals (S) vorbereitender Schaltzustand hergestellt und bei oder vor Auftreten des nächsten Intervalles des ersten Signals (1) wieder aufgehoben wird.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch das, z.B. impulsförmige, zweite Signal (2) die Aufladung eines Kondensators (13) eingeleitet und durch das erste Signal (1) eine Entladung bewirkt wird und daß die Kondensatorspannung, wenn sie einen Schwellwert (16) überschreitet, das Schutzsignal (S) liefert.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zweite Signal (2), insbesondere mit einer Flanke eines enthaltenen Impulses, eine bistabile Schaltstufe (40) in eine zweite Stellung überführt und daß das erste Signal (1), insbesondere mit einer wenig später auftretenden Flanke eines enthaltenen Impulses, die Schaltstufe (40) zurücksetzt und daß die Schaltstufe (40) in der zweiten Stellung das Schutzsignal (S) liefert, wenn nicht zurückgesetzt wurde.PHD 77-016 . - 2 -809838/0291ORIGINAL INSPECTED
- 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Dunkellaststufe in einem Fernsehwiedergabegerät, die während des Rücklaufes der Ablenkung, insbesondere der Vertikalablenkung, von einem Austastsignal (3) gesteuert wird und dann ein Dunkelstellungssignal (D) an die Wiedergabeeinrichtung, insbesondere eine Elektronenstrahlröhre, liefert, die Umschaltung und die Zurücksetzung der bistabilen Schaltstufe (40) innerhalb des Austastintervalles (t bis t.) erfolgen und daß in der zweiten Stellung der bistabilen Schaltstufe unabhängig von dem Austastsi.gnal (3) das Dunkelstellungssignal (D) auftritt.
- 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die steuernde Flanke des impulsförmigen zweiten Signals (2) von der Vorderflanke des Vertikal-Synchronimpulses gebildet ist.
- 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die steuernde Vorderflanke des zweiten Signals (2) um einen Bruchteil, z.B. 5 bis 25 %, der Rücklaufdauer gegenüber der Vorderflanken des Austastsignals (3) verzögert ist.
- 7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 4 bis 6,dadurch gekennzeichnet, daß als erstes Signal (1) der Rücklaufimpuls der Ablenkung dient.
- 8. Schaltungsanordnuno nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellung durch die Vorderflanke des Rücklaufimpulses, gegebenenfalls nach einer Verzögerung von z.B. 5 bis 25 % der Rücklaufdauer, bewirkt wird.77-016 809838/0291
- 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7 oder S, dadurch gekennzeichnet/ daß die Rückstellung durch ein vom Spitzenamplituden-Bereich des Rücklaufimpulses abgeleitetes Signal (1) bewirkt wird.
- 10. Schaltungsanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet/ daß der Rücklaufimpuls einem Amplitudenbegrenzer (23, 24) zugeführt wird, dessen Ausgang das Rückstellsignal liefert.
- 11. Schaltungsanordnung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuersignal für die Rücklaufaustastung der Basis einer Emitterfolgerstufe (27 bis 30) zuge leitet wird und daß das Dunkelstellungssignal dem Emitterwiderstand (28 bis 30) dieser Stufe zugeführt wird.77-016 809838/0291
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