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DE1067945B - - Google Patents

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Publication number
DE1067945B
DE1067945B DENDAT1067945D DE1067945DA DE1067945B DE 1067945 B DE1067945 B DE 1067945B DE NDAT1067945 D DENDAT1067945 D DE NDAT1067945D DE 1067945D A DE1067945D A DE 1067945DA DE 1067945 B DE1067945 B DE 1067945B
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DE
Germany
Prior art keywords
cathode
voltage
anode
circuit
ignition
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1067945D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1067945B publication Critical patent/DE1067945B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02HEMERGENCY PROTECTIVE CIRCUIT ARRANGEMENTS
    • H02H7/00Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions
    • H02H7/10Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers
    • H02H7/12Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers
    • H02H7/1209Emergency protective circuit arrangements specially adapted for specific types of electric machines or apparatus or for sectionalised protection of cable or line systems, and effecting automatic switching in the event of an undesired change from normal working conditions for converters; for rectifiers for static converters or rectifiers for converters using only discharge tubes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Einanodenstromrichtergefäße mit Gas- bzw. Metalldampfentladung, bei denen die Kathode einen über einen Isolierzylinder von dem innenliegenden aktiven Teil getrennten äußeren inaktiven Teil für den Rücklauf des kondensierten Metalldampfes bzw. Quecksilbers aufweist. Bei solchen Stromrichtergefäßen hat sich ergeben, daß bei einer spezifisch hohen Belastung des Gefäßes in unerwünschter Weise auf dem inaktiven Teil der Kathode ein Brennfleck hervorgerufen werden kann, nachdem der Brennfleck auf dem aktiven Teil der Kathode zum Erlöschen gekommen ist. Das Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil kann offenbar verschiedene Ursachen haben.
Eine dieser Ursachen kann darin bestehen, daß der Anodenstrom beim Stromnulldurchgang eine sehr große Steilheit aufweist, die zum Erlöschen des Kathodenfleckes führen kann. Hierdurch kann, da bei diesem Vorgang im allgemeinen das Potential des Kessels auf einen erhöhten Wert ansteigt, ein Brennfleck auf dem inaktiven Teil dadurch erzeugt werden, daß der metallische Kessel über eine von ihm getragene Isolierschicht mit dem Kathodenquecksilber nach Art eines kapazitiven Zünders zusammenarbeitet.
Eine weitere Ursache für das Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode kann eine Folgeerscheinung davon sein, daß das von dem Kessel auf den inaktiven Teil der Kathode abtropfende kondensierte Quecksilber zur Bildung eines Quecksilberfadens Anlaß gibt. Der entstandene Quecksilberfaden bildet dann eine Kurzschlußbrücke zwischen Kessel und Kathode. Der Kessel wird infolgedessen von seinem betriebsmäßigen Potential auf das Potential der Kathode heruntergerissen. Das hat eine Einströmung der im Plasma enthaltenen positiven Ladungsträger in die nunmehr vergrößerte Kathodenoberfläche zur Folge, so daß der Einstrom der positiven Ladungsträger in den Kathodenfleck abgeschwächt wird und somit dessen Lebensbedingungen verringert werden, so daß infolgedessen der Kathodenfleck zum Erlöschen kommt.
Reißt der zwischen Kessel und inaktivem Teil der Kathode gebildete Quecksilberfaden ab, so entsteht an der Abreißstelle ein Zündfunken, der auf dem inaktiven Teil der Kathode zur Bildung eines Brennfleckes Anlaß geben kann. Die Entstehung solcher Brennflecke auf dem inaktiven Teil sind eine sehr nachteilige Erscheinung, denn sie können durch ihre örtliche Erwärmung der Kathode zu einer thermischen Überlastung auf dem inaktiven Teil der Kathode und damit zu einer Zerstörung des Kathodenbehälters führen.
Gegenstand der Erfindung ist eine Lösung, durch welche diesem Nachteil vorgebeugt wird. Bei einer
Schutzschaltung
für Einanodenstromrichtergefäße
mit Gas- bzw. Metalldampfentladung
Anmelder:
Siemens-Schuckertwerke
Aktiengesellschaft,
Berlin und Erlangen,
Erlangen, Werner-von-Siemens-Str. 50
Dr.-Ing. Werner Schmalenberg, Berlin-Siemensstadt,
und Dipl.-Ing. Reinmar Hübner-Kosney,
Berlin-Schlachtensee,
sind als Erfinder genannt worden
Schutzschaltung für Einanodenstromrichtergefäße mit Gas- bzw, Metalldampfentladung, bei denen die Kathode einen über einenTsolierzylinder von dem aktiven Teil getrennten inaktiven Teil aufweist, werden zur Beseitigung bzw. Vorbeugung eines Brennfleckes auf dem inaktiven Teil der Kathode gemäß der Erfindurig die Abweichungen in der PotentialdifFerenz zwischen Hilfselektroden und der Kathode vom betriebsmäßigen Wert, welche abhängig von dem Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode entweder zufolge einer sehr großen Steilheit beim StiOmnulldurchgang des Verbraucherstromes oder abhängig von dem Abreißen eines zwischen Kessel und inaktivem Teil der Kathode durch das zurückfließende kondensierte Quecksilber gebildeten Ouecksi Iberfadens stattfindet oder welche bereits abhängig von der Entstehung der leitenden Brücke in Form dieses Quecksilberfadens auftreten, zur Einleitung einer neuen Zündung eines Kathodenfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode benutzt.
Durch die Zündung eines neuen Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode erlischt dann erfahrungsgemäß ein auf dem inaktiven Teil der Kathode bestehender Brennfleck wegen der für ihn bestehenden ungünstigeren Lebensbedingungen.
Im Rahmen dieser grundsätzlichen Lösung ergeben sich erfindungsgemäß verschiedene Lösungswege. So kann nach dem einen Lösungsweg bereits das Absinken der betriebsmäßig zwischen Kessel und Kathode bestehenden Spannungsdifferenz, welches mit der Bildung der Kurzschlußbrücke aus dem Queck-
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silberfaden zwischen dem Kessel und dem inaktiven Teil der Kathode entsteht, für die Herbeiführung einer erneuten Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode benutzt werden. Eine solche Anordnung, z. B. auf der Grundlage eines Spannungsrückgangrelais, hat den Vorzug, daß sie auf jeden Fall, wenn eine solche Kurzschlußbriicke entstanden ist, zu einer vorsorglichen erneuten Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil führt, und zwar auch dann, wenn der Brennfleck in Wirklichkeit gar nicht verschwunden ist. Eine solche Schutzschaltung stellt dann auf jeden Fall eine vorbeugende Maßnahme dar, so daß bereits, bevor der Hauptbrennfleck zufolge des gebildeten Quecksilberkurzschlußfadens zum Erlöschen kommt, die Maßnahme der erneuten Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil eingeleitet wird.
Nach den weiteren Lösungswegen wird das Hochreißen der Spannungen ausgenutzt, welches zwischen Hilfselektroden des Gefäßes und der Kathode entsteht, sobald der Brennfleck auf dem aktiven Teil zum Erlöschen gekommen ist, oder die erhöhte Spannung, welche dann zwischen einer Hilfselektrode und der Kathode besteht, sobald sich zufolge des Abreißens des Quecksilberfadens zwischen Kessel und Kathode durch den dabei entstehenden Funken ein Brennfleck auf dem inaktiven Teil der Kathode gebildet hat. In diesem Sinne kann erfindungsgemäß nach der einen Lösung abhängig von dem Ansteigen der Erregeranoden-Kathoden-Spannung, welches mit dem Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil auftritt, über den betriebsmäßigen Erregeranoden-Kathoden-Spannungswert die erneute Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode eingeleitet werden. Nach der anderen Lösung kann die erneute Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil eingeleitet werden abhängig von der Erhöhung des Erregeranoden - Kathoden - Spannungswertes, welche dann zustande kommt, wenn der Brennfleck auf dem inaktiven Teil der Kathode gezündet worden ist.
Es gibt auch Entladungsgefäße, bei denen eine für den Zündvorgang benutzte Hilfsanode während des Betriebes des Gefäßes weiterhin als Erregeranode benutzt ist. Auch in einem solchen Falle kann die Erfindung vorteilhafte Anwendung finden. Die Einleitung der Zündung eines neuen Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode kann dann abhängig von der Abweichung erfolgen, welche in der Spannung zwischen dieser Zünderregeranode und der Kathode beim Erlöschen des Brennfleckes bzw. nach der Entstehung des Brennfleckes auf dem inaktiven Teil von dem betriebsmäßigen Wert auftritt.
Die Erfindung ist auch dann anwendbar, wenn in einem Entladungsgefäß eine besondere Zündanode neben einer oder mehreren besonderen Erregeranoden benutzt wird und somit die eigentliche Zündanode nach Abschluß des Zündvorganges nicht mehr an einer besonderen Spannungsquelle liegt. Mit dem Auftreten eines Brennfleckes auf dem inaktiven Teil entsteht dann auch eine gegenüber der betriebsmäßigen Spannungsdifferenz erhöhte Spannungsdifferenz zwischen dieser Zündanode und der Kathode. Diese Abweichung kann im Sinne der Erfindung für die Steuerung der Zündeinrichtung zur Erzeugung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode ausgenutzt werden.
Mit dem Auftreten eines Brennfleckes auf dem inaktiven Teil der Kathode tritt auch eine Erhöhung der betriebsmäßig zwischen Kessel und Kathode bestehenden Spannung auf. Diese Abweichung vom normalen betriebsmäßigen Spannungswert zwischen
Kessel und Kathode kann erfindungsgemäß ebenfalls ausgenutzt werden, um die Einleitung der Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil herbeizuführen.
Wird erfindungsgemäß das Ansteigen der Erregeranoden-Kathoden-Spannung über den betriebsmäßigen Wert für die Einleitung der Steuerung der Zündeinrichtung für die Zündung eines Kathodenfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode benutzt, so ist zu berücksichtigen, daß dieser angestiegene Spannungswert nur sehr kurzzeitig auftritt. Es erweist sich daher als zweckmäßig, in einem solchen Falle eine Schaltung zur Steuerung der Zündeinrichtung zu benutzen, welche bereits auf Grund dieses kurzzeitigen Wertes ihre Aufgabe erfüllt. Es wird daher für diese Zwecke vorzugsweise eine entsprechende Schaltung benutzt, welche bereits auf Grund eines ihr zugeführten Impulses die Steuerung der Zündeinrichtung herbeiführt. In einer solchen Schaltung empfiehlt es sich dabei sinngemäß, Glieder zu benutzen, welche mit einer sehr geringen Eigenzeit arbeiten. Solche Einrichtungen würden vorzugsweise Röhrenschaltungen mit Elektronenröhren oder Gasentladungsröhren, wie z. B. auch Glimmröhren bzw. Glimmrelais oder Schaltungen sein, die mit Transistoren arbeiten, wobei die letzteren insbesondere den Vorzug der größeren Lebensdauer ihrer Schaltelemente aufweisen.
Entsprechende Ausführungsbeispiele für die Anwendung der Erfindung veranschaulichen die Figuren der Zeichnung.
In Fig. 1 bezeichnet 1 ein Einanodenstromrichtergefäß mit der Kathode 2, dem gegenüber deren Behälter über die Isolation 3 elektrisch getrennten Kessel 4, der Hauptanode 5, der Zündanode 6 und der Erregeranode 7. Die Quecksilberkathode 2 ist durch einen in den Kathodenbehälter eingesetzten Isolierzylinder 8 in einen inneren aktiven Teil 9 und einen äußeren inaktiven Teil 10 getrennt. In den letzteren fließt das beim Betrieb des Stromrichtergefäßes an den Kesselwänden 4 kondensierte Quecksilber zurück. An dem Stromrichtergefäß ist gegenüber der Zündanode 6 eine Spritzzündeinrichtung 11 vorgesehen, durch welche das Gefäß gezündet wird. Die Spritzzündeinrichtung 11 wird von einer an den Spannungsklemmen 12 und 13 liegenden Spannungsquelle über die Hilfseinrichtung 14 gespeist. Die Einrichtung 14 ist derart aufgebaut, daß die Spritzzündeinrichtung 11 kommandomäßig von Hand gesteuert werden kann. Sie ist jedoch außerdem derart eingerichtet, daß sie abhängig von der Spannung wirksam wird, welche zwischen der Erregeranode 7 und der Kathode 2 besteht, wenn diese Erregeranoden-Kathoden-Spannung einen Wert annimmt, der den betriebsmäßigen Erregeranoden-Kathoden-Spannungswert überschreitet. Hierfür sind die Erregeranode 7 über die Leitung 15 und die Kathode 2 über die Leitung 16 mit der Einrichtung 14 verbunden.
In Fig. 2 ist eine Schaltungsanordnung wiedergegeben, wie sie beispielsweise für die Einrichtung 14 nach Fig. 1 gewählt werden kann. In dieser Schaltung bezeichnet 17 ein Stromtor. An dessen Gitter-Kathoden-Strecke ist über die Klemmen 18 und 19 die Erregeranoden-Kathoden-Strecke durch die Leitungen 15 bzw. 16 angeschlossen. 20 bezeichnet eine Gleichspannungsquelle, welche für die Erregeranoden- Kathoden-Spannung als Vergleichsspannung wirksam ist, so daß also eine Steuerung des Stromtores erst dann stattfindet, wenn die Gegenspannung 20 überwunden wird. Zur Speisung der Anoden-Kathoden-Strecke
des Stromtores 17 dient eine an die Klemmen 19 und 21 angeschlossene Gleichspannungsquelle. In der Anodenzuleitung des Stromtores 17 liegt ein Reihenwiderstand 22 und die Betätigungsspule 23 für den Schalter 24, welcher die Kontaktbrücken 25 bis 27 besitzt. Die Kontaktbrücke 25 arbeitet mit den ruhenden Gegenkontakten 28 und 29, die Kontaktbrücke 26 mit den ruhenden Gegenkontakten 30 und 31 und die Kontakte 27 mit den ruhenden Gegenkontakten 32 und 33 zusammen. In der Zuleitung zwischen der Klemme 21 und dem Kontakt 30 liegt der Widerstand 34, in der Zuleitung zwischen der Klemme 21 und dem ruhenden Kontakt 32 der Widerstand 35. An die Klemmen 36 und 37 ist die Spule der Spritzzündeinrichtung 11 nach Fig. 1 angeschlossen. Überschreitet der an den Klemmen 15 und 16 auftretende Spannungswert der Erregeranoden-Kathoden-Strecke des Stromrichtergefäßes 1 infolge eine am inaktiven Teil der Kathode gebildeten Brennfleckes seinen betriebsmäßigen Wert, so wird das Stromtor 17 so gesteuert, daß es an seiner Anoden-Kathoden-Strecke durchlässig wird. Hierdurch wird die Betätigungsspule 23 des Schalters 24 gespeist, so daß dessen Schaltbrücken in die Einschaltstellung geführt werden. 38 bezeichnet einen zweipoligen Schalter, durch den die Spritzzündeinrichtung 11 von Hand kommandomäßig bedient werden kann. Die ruhenden Kontakte des zweipoligen Schalters 38 sind mit 39 bis 42 bezeichnet. Seine beiden Schaltbrücken tragen die Bezeichnungen 43 und 44. Die ruhenden Kontakte 39 und 40 sind an die ruhenden Kontakte 32 und 33 angeschlossen, die ruhenden Kontakte 41 und 42 an die ruhenden Kontakte 30 und 31. 47 bezeichnet eine motorische Steuereinrichtung für das Schal to rgan 48, welches mit den ruhenden Gegenkontakten 49 und 50 zusammenarbeitet. Wie das symbolische Zeichen (~) an der Wirkungslinie zwischen dem Symbol der motorischen Steuereinrichtung 47 und dem Schaltorgan 48 andeutet, kann dieses Schaltorgan an sich über die motorische Steuereinrichtung, sobald der Motor in Gang gesetzt ist, periodisch geöffnet und geschlossen werden, um auf diese Weise eine Erregerspule für die Spritzzündeinrichtung entsprechend periodisch zu speisen und jeweils in der Zwischenzeit zwischen zwei Speise-Perioden der Erregerspule der Spritzzündeinrichtung den von ihr betätigten Pumpenkolben wieder in seine Ausgangsstellung zurückkehren zu lassen. Die motorische Steuereinrichtung für das Schaltorgan 48 ist außerdem derart eingerichtet, daß die Schaltbrücke 48 jeweils in der Ausgangsstellung der Steuereinrichtung 47 vor deren erneuter Speisung die beiden Gegenkontakte 49 und 50 überbrückt. Auch nach Abschaltung von 47 von den eigentlichen Steuerleitungen wird noch durch die Wirkung von 47 die Überbrückung der Kontakte 49 und 50 herbeigeführt. Auf diese Weise ist über die Kontakte 48 bis 50 im Ruhezustand die Erregerspule der Spritzzündeinrichtung bereits über die Klemme 19 an den einen Pol derjenigen Spannungsquelle angeschlossen, welche an den Klemmen 19 und 21 liegt.
Wird also durch eine an der Erregeranoden-Kathoden-Strecke auftretende Spannung, die gegenüber dem betriebsmäßigen Wert dieser Spannung erhöht ist, der Schalter 24 in die Einschaltstellung übergeführt, so wird durch die Überbrückung der Kontakte 30 und 31 durch die Schaltbrücke 26 auch der zweite Pol der Spule der Spritzzündeinrichtung an die Spannungsquelle 19 und 21 angeschlossen, so daß ein erster Spritzzündvorgang durchgeführt wird.
Durch die Überbrückung der Kontakte 28 und 29 des Schalters 24 durch die Schaltbrücke 25 wird die Anoden-Kathoden-Strecke des Stromtores 17 überbrückt, so daß dieses zum Erlöschen kommt. Gleichzeitig wird jedoch ein Selbsthaltestromkreis für die Speisung der Spule 23 des Schalters 24 geschaffen.
Dieser Stromkreis verläuft von der Klemme 21 über den Widerstand 22, die Spule 23, die Kontakte 29, 25, 28, die Leitung 46, die Schaltkontakte 50, 48,
49 und die Leitung 45 zurück zur Klemme 19. Durch das Überbrücken der ruhenden Kontakte 32 und 33 durch die Schaltbrücke 27 wird auch die motorische Steuereinrichtung 47 für das Schaltorgan 48 an Spannung gelegt und beginnt daher zu arbeiten, indem sie nach dem erfolgten Spritzzündvorgang die Kontaktbrücke 48 von den Gegenkontakten 49 und 50 abhebt, wodurch der Selbsthaltestromkreis für den Schalter 24 bzw. dessen Betätigungsspule 23 unterbrochen wird und daher die Schaltbrücken des Schalters 24 von den Gegenkontakten abgehoben werden. Wie bereits angeführt, ist aber die motorische Steuereinrichtung 47 derart eingerichtet, daß sie die Kontaktbrücke 48 nach ihrem Abheben von den Gegenkontakten 49 und
50 auch selbsttätig anschließend wieder in die Ausgangsstellung zurückführt, in welcher die Kontakte 49 und 50 überbrückt sind. Ist inzwischen auf dem aktiven Teil der Kathode ein entsprechender Brennfleck gebildet worden, so ist die Erregeranoden-Kathoden-Spannung an den Klemmen 18 und 19 des Stromtores auf einen solchen Wert abgesunken, daß das Stromtor 17 nicht mehr gezündet wird. Besteht aber die Störung in dem Stromrichtergefäß noch, so hat die Erregeranoden-Kathoden-Spannung an den Klemmen 18 und 19 noch einen entsprechenden erhöhten Wert, und es wird das Stromtor 17 erneut gezündet, so daß über die Betätigungsspule 23 der Schalter 24 wieder eingeschaltet wird. Es wiederholt sich dann ein erneutes Spiel für die Durchführung einer Spritzzündung, wie es bereits geschildert worden ist.
Tritt bei dem Entladungsgefäß der Betriebsfall ein, daß die Erregung erlischt und kein Kathodenfleck sowohl im inaktiven als auch im aktiven Teil vorhanden ist, so wird durch das Ansteigen der Erregeranodenspannung auf den Leerlaufwert die Steuereinrichtung 14 für die Einleitung eines neuen Zündspritzvorganges zum Ansprechen gebracht. Die Schaltung übernimmt somit auch die Funktion der üblicherweise für das Erlöschen vorgesehenen Wiederzündeinrichtung.
Durch ein Betätigen des zweipoligen Schalters 38 in seiner Einschaltrichtung, wobei dessen Schaltbrücken 43 und 44 die Gegenkontakte 39 und 40 bzw. 41 und 42 überbrücken, wird über die Kontakte 41 und 42 der zweite Pol der Erregerspule der Spritzzündeinrichtung über die Klemme 36 an Spannung gelegt, und gleichzeitig wird über die Kontakte 39, 43 und 40 die motorische Steuereinrichtung der Schaltbrücke 48 an Spannung gelegt. Solange also der zweipolige Schalter 38 in der Einschaltstellung gehalten wird, arbeitet die Spritzzündeinrichtung, und zwar mit einer entsprechenden periodischen Wiederholung der Spritzvorgänge, die durch das Arbeiten der motorischen Steuereinrichtung 47 bestimmt ist, welche die Schaltbrücke 48 steuert. Bei der Freigabe des Schalters 38 kommt die Spritzzündeinrichtung außer Betrieb, aber die Steuereinrichtung 47 sorgt auch in diesem Falle wieder dafür, daß auf jeden Fall die Schaltbrücke 48 in die Stellung übergeführt wird, in welcher sie die beiden Kontakte 49 und 50 überbrückt.

Claims (4)

Die Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel für eine Schaltung zur Herbeiführung der Steuerung der Spritzzündeinrichtung 11, in welcher Transistoren als Schaltungselemente benutzt sind. 51 und 52 bezeichnen die beiden Eingangsklemmen der Schaltung, an welche analog dem Schaltungsbeispiel nach Fig. 2 die Leitungen 15 und 16 angeschlossen sind, welche ihrerseits z. B. mit der Erregeranode bzw. mit der Kathode des Stromrichtergefäßes verbunden sind. Die Schaltung enthält weiter die beiden Transistoren 53 und 54, z. B. des p-n-p-Typs, welche zusammen eine Verstärkerkaskade mit dem Transistor 53 als Vorverstärker und dem Transistor 54 als Endverstärker bilden, ein Relais 55, welches zur Einschaltung der Spritzzündeinrichtung dient, eine Gegenspannungsquelle 56 zum Vergleich mit der an die Klemmen 51 und 52 angelieferten Erregeranoden-Kathoden-Spannung sowie die Spannungsquelle 57, von welcher über die Kollektor-Emitter-Strecke der beiden Transistoren 53 und 54 die Spule des Relais 55 gespeist wird. In der Schaltung sind ferner noch die Widerstände 58 bis 61 vorgesehen. Wie aus der an der Spannungsquelle 56 der Vergleichsspannungsquelle eingetragenen Polarität zu entnehmen ist, fließt von deren Pluspol normalerweise ein Strom über die Widerstände 59 bis 61. Hierdurch entsteht an den Widerständen 60 und 61 als Teilwiderständen des aus den Widerständen 59 bis 61 gebildeten Spannungsteilers je eine Teilspannung zwischen der Basiselektrode und der Emitterelektrode des Transistors 53 bzw. des Transistors 54, so daß in diesem Zustand an der Basis der Transistoren jeweils positives Potential gegenüber dem Emitterpotential liegt. Diese Spannung sorgt also dafür, daß die Transistoren 53 bzw. 54 des p-n-p-Typs in ihrem Sperrzustand mit einer gewissen Vorspannung gesichert werden, wodurch gleichzeitig auch die an den Transistoren auftretenden Leckströme abgeführt werden. Steigt nun die Spannung z. B. an der Erregeranoden-Kathoden-Strecke des Stromrichtergefäßes zufolge einer Störung an diesem in dem angegebenen Sinne auf einen solchen Wert an, daß an dem Widerstand 59 der Reihenschaltung aus den beiden Widerständen 58 und 59 ein Spannungsabfall entsteht, der die Summe aus der Spannung an der Batterie 56 und den Schwellwertspannungen der Emitter-Basis-Strecken der beiden Transistoren 53 und 54 überschreitet, so werden diese Emitter-Basis-Strecken der beiden Transistoren 53 ünd 54 derart elektrisch gespeist, daß" diese Transistoren an ihren Emitter-Kollektor-Sfrecken leitend werden: Hierdurch fließt ein entsprechender Summenstrom, der von der Batterie 57 geliefert wird, über die Wicklung des Relais 55, welches die Steuerung der Spritzzündeinrichtung 11 z. B. wieder über einen motorisch gesteuerten, periodisch ein- und ausschaltenden Schalter nach Art von 47-48 herbeiführt. Wie aus der Darstellung zu erkennen ist, bleibt das Relais 55 so lange eingeschaltet, bis die Erregeranoden-Kathoden-Spannung an den Klemmen 51 und 52 wieder auf den betriebsmäßigen Wert absinkt. Es überwiegt dann die Spannung der Vergleichsspannungsquelle 56 derart, daß sie durch den an den Widerständen 60 und 61 erzeugten Spannungsabfall die Basiselektroden der beiden Transistoren 53 und 54 wieder positiv macht, so daß diese Transistoren an ihren Emitter-Kollektor-Strecken wieder gesperrt werden. Die Schaltung enthält noch ein elektrisches Ventil 62,' welches parallel zu dem Widerstand 59 liegt. Dieses ist aus Schutzgründen vorgesehen. Tritt im Falle einer Rückzündung der Hauptentladungsstrecke des Einanodengefäßes der Betriebszustand ein, daß an der Erregeranoden-Kathoden-Strecke eine solche Potentialdifferenz auftritt, daß die Klemme 51 positiv und die Klemme 52 negativ wird, so wird über die Reihenschaltung aus dem elektischen Ventil 62 und dem Widerstand 58 ein entsprechender Strom fließen. Hierbei kann bei anwachsendem Strom die Spannung an dem elektrischen Ventil 62 nur bis auf den Wert ansteigen, der durch die Kennlinie des elektrischen Ventils als spannungsabhängiger nichtlinearer Widerstand vorgegeben ist, so daß die Spannung, die an dem Widerstand 59 und damit am Eingang der Transistorschaltung auftreten kann, auf einen bestimmten Wert begrenzt ist. Es ist an sich für die Wiederzündung von mehranodigen Entladungsgefäßen bekannt gewesen, abhängig von dem Fortfall eines Anodenstromes oder des Stromes über die Kathode ein Relais zum Abfallen zu bringen und dadurch einen Zündstromkreis über eine Zündspannungsquelle höheren Spannungswertes zu schließen, wobei dieser Kreis entweder über eine Hauptanode oder eine besondere Zündanode verläuft und mit dem Brennen des Entladungsgefäßes durch das Ansprechen des in seiner Wicklung wieder gespeisten Relais geöffnet wird. Patentansprüche:
1. Schutzschaltung für Einanodenstromrichtergefäße mit Gas- bzw. Metalldampfentladung, bei denen die Kathode einen über einen Isolierzylinder von dem aktiven Teil getrennten inaktiven Teil aufweist, zur Beseitigung bzw. Vorbeugung eines Brennfleckes auf dem inaktiven Teil der Kathode, dadurch gekennzeichnet, daß Abweichungen in der Potentialdifferenz zwischen Hilfselektroden und der Kathode vom betriebsmäßigen Wert, welche abhängig von dem Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode entweder zufolge einer sehr großen Steilheit beim Stromnulldurchgang des Verbraucherstromes oder abhängig von dem Abreißen eines zwischen Kessel und aktivem Teil der Kathode durch das zurückfließende kondensierte Quecksilber gebildeten Quecksilberfadens stattfinden oder welche bereits abhängig von der Entstehung der leitenden Brücke in Form dieses Quecksilberfadens auftreten, zur Einleitung einer neuen Zündung eines Kathodenfleckes auf dem aktiven Teil der Kathode benutzt werden.
2. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von dem Absinken der betriebsmäßig zwischen Kessel und Kathode bestehenden Spannungsdifferenz, welches durch die Bildung eines Quecksilberfadens zwischen Kessel und inaktivem Teil der Kathode entsteht, die erneute Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil· der Kathode eingeleitet wird.
3. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von dem Hochreißen der Erregeranoden-Kathoden-Spannung, welche mit dem Erlöschen des Brennfleckes auf dem aktiven Teil einsetzt, über den betriebsmäßigen Erregeranoden-Kathoden-Spannungswert die erneute Zündung eines Brennfleckes auf dem aktiven Teil eingeleitet wird.
4. Schutzschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß abhängig von der Erhöhung des Erregeranoden - Kathoden - Spannungswertes nach Zünden des unerwünschten Kathodenfleckes
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176287B (de) * 1960-01-01 1964-08-20 English Electric Co Ltd Anordnung zum Nachweis von Fehl-zuendungs- bzw. Zuendversagerzustaenden in einem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage
DE1182755B (de) * 1960-01-01 1964-12-03 English Electric Co Ltd Anordnung zum Nachweis von Durchzuendungszustaenden in dem Quecksilberdampf-Entladungsgefaess einer Stromrichteranlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE405669C (de) * 1919-12-17 1924-11-07 Johannes Nienhold Einrichtung zum Betrieb von Quecksilberdampfgleichrichtern, die auf elektrischem Wege gezuendet werden

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