[go: up one dir, main page]

DE1179498B - Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter - Google Patents

Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter

Info

Publication number
DE1179498B
DE1179498B DEN22144A DEN0022144A DE1179498B DE 1179498 B DE1179498 B DE 1179498B DE N22144 A DEN22144 A DE N22144A DE N0022144 A DEN0022144 A DE N0022144A DE 1179498 B DE1179498 B DE 1179498B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
plates
press plates
press
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN22144A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Kfm Dr Oec Fried Kratzert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NIEDERMAYR PAPIERWARENFABRIK AG
Original Assignee
NIEDERMAYR PAPIERWARENFABRIK AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NIEDERMAYR PAPIERWARENFABRIK AG filed Critical NIEDERMAYR PAPIERWARENFABRIK AG
Priority to DEN22144A priority Critical patent/DE1179498B/de
Publication of DE1179498B publication Critical patent/DE1179498B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B25/00Packaging other articles presenting special problems
    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Container Filling Or Packaging Operations (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Verpacken zusammenpreßbarer Güter Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum versandfertigen Verpacken von zusammenpreßbaren Gütern, wie z. B. Tüten oder Beutel, in beliebige Umhüllungen, insbesondere Weichpackungen aus Papier.
  • Es ist üblich, Tüten und Beutel vor dem Versand mit Packpapier einzuschlagen, zusammenzupressen und in gepreßtem Zustand mit Kordel zu verschnüren. Diese Art der Verpackung ist sehr personalaufwendig und kostspielig. Man hat versucht, das Verfahren durch den Einsatz von automatischen Verschnürmaschinen mit eingebautem Preßbalken zu verbessern. Da diese Maschinen sehr teuer sind und das Verpacken in einem besonderen Arbeitsgang getrennt von der Beutelherstellung erfolgen muß, befriedigt diese Lösung nicht. Ein anderer, schon beschrittener Weg besteht darin, die Beutel bereits an der Herstellungsmaschine von den Maschinenhilfskräften in Kartons aus Voll- oder Wellpappe verpacken zu lassen. Hauptnachteil dieses Verfahrens sind die hohen Kosten für Verpackungsmittel, die bei den meisten Beutelsorten in keinem tragbaren Verhältnis zum Wert des Inhalts stehen. Außerdem erfordert das umfangreiche Beutelsortiment der meisten Beutelfabriken die laufende Beschaffung und Lagerung einer entsprechenden Vielzahl unterschiedlicher Kartongrößen und -ausführungen. Dabei verbietet es sich aus Raumgründen, die Kartons füllreif aufgestellt zu lagern.
  • Vielmehr müssen Vollkartonagen jeweils vor der Befüllung noch geheftet, Wellpappkartons aufgestellt und am Boden mit Klebestreifen verklebt werden. Uberläßt man diese Arbeit dem Personal an der Beutelmaschine, so muß man dort entweder mit geringeren Maschinenleistungen rechnen oder mehr Personal einsetzen. Schließlich lassen sich die Beutel beim manuellen Einfüllen in Kartons nicht so stark pressen wie mit Hilfe einer Presse.
  • Es ist bereits eine Vorrichtung zum Verpacken von Windeln bekannt, bei der durch zwei teleskopartig gegeneinander verschiebbare Blechmäntel ein oben offener Füllraum entsteht, der im Zustand maximaler Pressung unten durch die Oberfläche einer Ausstoßplatte und in ungepreßtem Zustand durch diese Platte und einen Teil der Grundfläche des Arbeitstisches verschlossen wird. Als Verpackungsmittel dienen Beutel oder Säcke, die nach dem Zusammenpressen von oben ein Stück über die Preßvorrichtung gezogen und anschließend mit den Händen festgehalten werden, so daß die Ausstoßplatte die gepreßten Windeln aus der Preßvorrichtung nach oben in den leeren Sack oder Ben- tel schieben kann. Der gefüllte Beutel oder Sack wird anschließend nach oben abgezogen, was bei entsprechendem Gewicht des Inhalts erheblicher Anstrengung bedarf.
  • Nach einer anderen Verfahrensweise werden Cellulosetücher kontinuierlich mittels in einem Kanal schräg zueinander verlaufender Fördergurte, die das zu verpackende Gut gepreßt in eine Haltevorrichtung aus Blechbacken befördern, mit einer Manschette überzogen und in einem weiteren analog verlaufenden Preßvorgang mit einer weiteren, quer zur ersten verlaufenden Manschette versehen. Dieses Verfahren eignet sich nur für völlig gleichförmige Güter und für stets gleichbleibende Packungseinheiten.
  • Es ist ferner bekannt, Fische zwischen gewölbten Preßschalen mit Hilfe einer Vorrichtung zusammenzupressen, so daß die Schalen im gepreßten Zustand einen offenen Zylinder bilden, der an seinen Enden durch übergezogene Schließringe zusammengehalten und manuell in eine Tonne gestellt wird. Mit Hilfe einer weiteren Vorrichtung werden die Preßschalen aus der senkrecht stehenden offenen Tonne nach oben herausgezogen, während eine runde auf den Füllraum abgestimmte Preßplatte den Inhalt festhält. Dieses Verfahren ist umständlich und zeitraubend, läßt dem Inhalt nach Entfernung der Preßschalen mit Schließringen relativ viel Raum sich wieder auszudehnen und ist für die Verwendung von Weichpackungen als Umhüllung ungeeignet.
  • Schließlich ist eine Maschine zum Einbringen von gestapelten Briefumschlägen in Schachteln bekanntgeworden, die sich zum Zusammenpressen zweier waagerecht übereinander angeordneter Andrückplatten bedient, von denen die untere gleichzeitig als Auflagefläche für den Briefumschlagstapel dient.
  • Die Andrückplatten sind mit Schlitzen versehen, durch welche Vorschubleisten verlaufen, die die Andrückplatten in jeder Arbeitsstellung überragen und deren Aufgabe es ist, nach dem Überstülpen der Schachtel auf den gepreßten Stapel diesen samt Schachtel aus den Andrückplatten heraus auf einen darunter befindlichen Arbeitstisch zu schieben. Bei einer derartigen Anordnung kann der gepreßte Stapel nur mit einer Umhüllung überzogen werden, deren offenes Ende höchstens bis zum Stapelrand bzw. bis zur Vorschubleiste reicht. Da jedoch Umhüllungsteile zum späteren Verschließen notwendig sind, müssen diese wie die Deckel bei einem Karton auf den Kartonkörper umgelegt sein. Das schließt die Verwendung von Beuteln oder Säcken als Verpackung aus, denn bei diesen darf das obere Ende nicht wie bei einem Karton bis zur späteren Fiillhöhe eingeschlitzt und umgeklappt sein, weil sonst eine erhebliche Beschädigungsgefahr bestünde und kein dichter und einfacher Verschluß durch kreuzbodenförmiges Einschlagen und Verkleben des freien Schlauchendes mehr möglich wäre. Außerdem können bei dieser Vorrichtung nur verhältnismäßig stabile Verpackungsmittel, wie Kartons, Verwendung finden, da das gefüllte Packstück im Verlauf der Ausstoßbewegung zunehmend nach unten auf den Arbeitstisch abkippt und infolge der dadurch erzeugten Schräglage Gefahr läuft, durch die Kanten der noch nicht völlig entfernten Andrückplatten beschädigt zu werden.
  • Die vorliegende Erfindung hat sich zum Ziel gesetzt, eine Lösung zu bieten, die die Nachteile der genannten Vorrichtungen vermeidet, ein sicheres Einstapeln auch ungleichförmiger Füllgüter gestattet, die Verwendung von Weichpackungen als Packmittel erlaubt sowie eine schnelle und bequeme Bedienung ermöglicht. Sie geht dabei aus von einer Vorrichtung mit zwei das Verpackungsgut zusammendrückenden Preßplatten, über die ein Behälter aus Pappe, Papier od. dgl. gezogen wird, während sie das zusammengedrückte Gut halten und mit einem parallel zu den Preßplatten waagerecht beweglichen Schieber, der als Anschlag für das Verpackungsgut und zum Ausschieben der Packung aus dem Bereich zwischen den Preßplatten dient. Die eigentliche erfinderische Neuheit besteht darin, daß unterhalb der senkrecht stehenden Preßplatten eine waagerecht liegende, nach unten abschwenkbare Auflageplatte für das Verpackungsgut vorgesehen ist, die beim Ausschieben der Packung die gleiche Bewegung wie der Schieber ausführt, daß der Schieber in Richtung der Preßplatten zusammendrückbar ausgebildet ist, so daß er bei jeder Stellung der beiden Preßplatten den Abstand zwischen diesen überbrückt, ohne sie seitlich zu überragen, und daß die Preßplatten an Haltearmen befestigt sind, die ebenfalls innerhalb des durch die horizontalen Längskanten der Preßplatten begrenzten Raumes liegen.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung werden die Auflageplatte und der Schieber ortsfest, die Preßplatten dagegen herausschiebbar angeordnet, was durch die Bewegung geringerer Massen maschinentechnisch von Vorteil sein kann.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung näher dargestellt, und zwar zeigt Ab b. 1 eine perspektivische Ansicht der wesentlichen Vorrichtungsteile, A b b. 2 und 3 zwei von verschiedenen möglichen Ausführungsformen des Schiebers 3, Abb. 4 bis 9 verschiedene zur Verwendung mit der Vorrichtung zweckmäßig ausgebildete Verpackungsmittel.
  • Die Vorrichtung gemäß A b b. 1 besteht aus zwei das Verpackungsgut zusammendrückenden Preßplatten 1, über die ein Behälter vorzugsweise aus Papier oder Pappe gezogen wird, während die Preßplatten 1 das zusammengedrückte Gut halten, und aus einem parallel zu den Preßplatten 1 waagerecht beweglichen Schieber 3, der als Anschlag für das Verpackungsgut und zum Ausschieben der Packung aus dem Bereich zwischen den Preßplatten dient.
  • Unterhalb der senkrecht stehenden Preßplatten 1 befindet sich eine um das Gelenk 5 nach unten abschwenkbare Auflageplatte 2. Sie bildet zusammen mit den Preßplatten 1 und dem Schieber 3 zunächst einen vierseitig begrenzten, vorn und oben offenen Raum, in den sich das Füllgut bequem einstapeln läßt. Beim späteren Ausschieben der Packung führt die Auflageplatte 2 die gleiche Bewegung wie der Schieber 3 aus und trägt dabei die Packung. Das Ausschieben der Packung aus den Preßplatten 1 kann selbstverständlich auch dadurch ersetzt werden, daß die Auflageplatte 2 und der Schieber 3 feststehen und die Preßplatten 1 nach hinten herausgezogen werden.
  • Der Schieber 3 ist in Richtung der Preßplattenbewegung zusammendrückbar ausgebildet. Er überbrückt in jeder Stellung der beiden Preßplatten 1 den Abstand zwischen diesen, ohne die Preßplatten 1 seitlich zu überragen. Da die Preßplatten 1 außerdem an Haltearmen 4 befestigt sind, die ebenfalls innerhalb des durch die horizontalen Längskanten der Preßplatten 1 begrenzten Raumes liegen, kann die als Verpackungsmittel vorgesehene Umhüllung mit ihrem offenen Ende über den gepreßten Stapel hinaus so weit übergezogen werden, daß der Stapel mit den Preßplatten 1 auch bei Verwendung von Beuteln oder Säcken so weit in das Innere der Verpackung gelangt, daß die Kanten 7 der Preßplatten 1 auf den Boden aufstoßen.
  • Am Schieber 3 sind zwei in Richtung der Preßplattenbewegung auseinander und aufeinander zu bewegbare Führungsstücke 11 mit mindestens je einem Vorsprung 10 angeordnet, die durch Lenker 12 gehalten werden oder in den Schlitzen 14 befestigt sind und mittels Federn 13 an die Preßplatten 1 angedrückt werden. Die Vorsprünge 10 gleiten in Aussparungen 6 der Preßplatten 1 und gewährleisten, daß z.B. bei einem blattartigen Füllgut auch die an den Preßplatten 1 anliegenden äußersten Teile des eingefüllten Stapels sicher mit ausgestoßen werden. Zur schnelleren Anpassung an verschiedene Stapelgrößen können die Preßplatten 1 aus mehreren in einem Abstand übereinander und auswechselbar angeordneten Einzelplatten bestehen, zwischen denen die Vorsprünge 10 der Führungsstücke 11 gleiten.
  • Wenn das Packstück nach dem Überstülpen der Umhüllung während des Ausstoßvorgangs im Zustand maximaler Pressung gehalten wird, entsteht bei starkem Preßdruck, wie er zum Erreichen prallgefüllter Packungen an sich notwendig ist, zwischen den Preßplatten und dem Füllgut eine starke Reibung, zu deren Überwindung erhebliche Kraft aufgewendet werden muß und die zur Beschädigung des gepreßten Inhalts führen kann, vor allem wenn es sich um noch mit frischem Leim getränkte Papierumschläge oder Beutel handelt. Zur Beseitigung dieses Nachteils ist erfindungsgemäß vorgesehen, den Antrieb der Preßplatten 1 so auszubilden, daß die Preßplatten mit Beginn des Ausstoßvorgangs entspannt werden und ein Druckausgleich zwischen Stapel, Preßplatten und äußerer Umhüllung stattfindet. Die dadurch erzielte Verminderung der Reibung ermöglicht es, mit geringer Kraft für das Ausstoßen auszukommen, was rein manuelle Bedienung und eine entsprechend einfache und preiswürdige Konstruktion gestattet.
  • Zu Beginn des Verpackungsvorgangs weisen die Preßplatten 1 einen Abstand voneinander auf, der ein leichtes Einschichten des Füllguts erlaubt. Ist dies geschehen, werden die Preßplatten 1 zueinander bewegt und das Füllgut damit auf ein vorher festgelegtes Maß zusammengepreßt. Danach wird die Auflageplatte 2 ein Stück nach unten abgeklappt, damit genügend Raum für das Überstülpen des Verpackungsmittels entsteht. Das Füllgut wird in diesem Stadium im gepreßten Zustand durch die Preßplatten 1 gehalten. Nun wird das Verpackungsmittel, z. B. ein Beutel oder Sack, der so bemessen ist, daß er gerade noch leicht über das Füllgut samt Preßplatten 1 geschoben werden kann, so weit übergestülpt, daß die Kanten 7 der Preßplatten 1 am Boden anstoßen. Es folgt das Wiederhochklappen der Auflageplatte 2 und das Entspannen der Preßplatten 1. Durch das Bestreben des Füllguts, sich wieder auszudehnen, werden die Preßplatten 1 von innen gegen die Verpackung gedrückt, wodurch ein Druckausgleich erfolgt. Durch einfaches Vorziehen der Auflageplatte 2 mit gleichlaufender Bewegung des Schiebers 3 wird das Packstück nunmehr von den Preßplatten 1 abgezogen, an der Stirnseite eingeschlagen und mit Klebestreifen verklebt. Damit ist der Verpackungsvorgang beendet. Der Trennvorgang kann in umgekehrter Weise so verlaufen, daß die Auflageplatte 2 und der Schieber 3 mit dem Packstück stehenbleiben und die Preßplatten 1 nach hinten herausgezogen werden.
  • Als Verpackung können Beutel und Säcke beliebigen Materials ein- oder mehrlagig oder in Kombination verschiedener Materialien sowie auch Kartons Verwendung finden. Es ist auch möglich, verschiedene Umhüllungen nacheinander auf den gepreßten Block aufzuziehen. Als zweckmäßig haben sich Beutel oder Säcke mit geklebtem Boden erwiesen, wobei Beutel oder Säcke in Kreuzbodenform ebenso formgerechte Packstücke ergeben wie Beutel oder Säcke in Blockbodenform. Die Beutelfabrik hat auf diese Weise die Möglichkeit, sich mit vorhandenen Maschinen ihre Verpackungsmittel ohne große Kosten selbst anzufertigen und diese im Gegensatz zu Kartons mit geringem Raumbedarf füllreif zu lagern.
  • Die als Verpackung Verwendung findenden Beutel oder Säcke werden zum Zwecke des leichteren Überziehens am oberen Rand mit nach außen umklappbaren Laschen oder Streifen versehen, die man leicht ergreifen kann, ohne mit den Fingern zwischen Umhüllung und Platten 1 fassen zu müssen. In A b b. 4 sind halbkreisförmige Laschen 16 und in Abt.5 rechteckige Laschen 17 gezeigt. Sie befinden sich jeweils an den einander gegenüberliegenden Beutelseiten. Derartige Laschen können in der gleichen Weise erzeugt werden wie die bekannten zum Öffnen des Beutels oder Sackes verwendeten Daumenlappen.
  • Wie in Ab b. 6 dargestellt, können auch umklappbare Streifen angebracht sein. Sie sind dadurch erreichbar, daß während der Fertigung die Papierbahn (bei mehreren Lagen die äußere oder auch mehrere Lagen) in geeignete Weise am oberen Rand mit senkrechten Schlitzen 18 versehen wird.
  • Bei mehrlagigen Beuteln oder Säcken können nach außen umklappbare Streifen auch in der Weise gewonnen werden, daß die Lagen 19, 20 und 21 gemäß A b b. 7 an ihren Enden so gestaffelt ausgeführt werden, daß sich die Verlängerungslappen 8 der Außenlage 19 jeweils gegenüberstehen. Dabei ist es zweckmäßig, die seitlichen Begrenzungen der Lappen 8 auf der Höhe der späteren Längskanten 9 des Packstücks anzuordnen.
  • Die einzelnen Beutelbündel sind in der Regel am Bodenende dicker als am gegenüberliegenden Einfüllende. Man kann diese Ungleichheit ausgleichen, indem man abwechselnd die Bodenenden der Bündel nach oben oder unten schichtet. Bei Packungen mit ungleicher Bündelanzahl (z.B. fünf Bündel zu hundert Beutel) entsteht jedoch ein Packstück, das an einem Ende dicker ist als am anderen. Die Folge hiervon ist, daß der als Verpackung dienende Beutel oder Sack, der ja überall die gleiche Breite aufweist, an einem Ende einem stärkeren Innendruck ausgesetzt wird als am anderen. Dem kann durch eine entsprechende Materialstärke Rechnung getragen werden. Es ist jedoch auch möglich, den Beutel lediglich am stärker beanspruchten Teil durch einen innen angebrachten rundum verlaufenden Streifen 22 gleichen oder ähnlichen Materials, wie in A b b. 8 gezeigt, zu verstärken. Dieser Streifen kann auch länger gewählt werden als der Breite der zur Fertigung des Beutels oder Sacks verwendeten Materialbahn entspricht, so daß er an der Längskante übersteht und in Form eines Lappens 23 durch die Längsklebenaht nach außen reicht. Bei dieser Ausgestaltung erfüllt der Verstärkungsstreifen zugleich die Funktion eines Aufreißstreifens für die fertige Packung. Wenn es nur auf den Effekt des leichten Aufreißens ankommt, ist es auch möglich, den innen aufgebrachten Streifen auf ein Teilstück24 zu begrenzen, wie Abb. 9 zeigt.
  • Die Unteransprüche haben keine selbständige Bedeutung. Für die Maßnahmen nach diesen Ansprüchen wird nur im Zusammenhang mit der Vorrichtung nach Anspruch 1 Schutz begehrt.

Claims (12)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Verpacken zusammenpreßbarer Güter, wie z. B. Stapel von Tüten oder Beuteln, mit zwei das Verpackungsgut zusammendrückenden Preßplatten, über die ein Behälter aus Pappe, Papier od. dgl. gezogen wird, während sie das zusammengedrückte Gut halten, und mit einem parallel zu den Preßplatten waagerecht beweglichen Schieber, der als Anschlag für das Verpackungsgut und zum Ausschieben der Packung aus dem Bereich zwischen den Preßplatten dient, dadurch gekennz e i c h n e t, daß unterhalb der senkrecht stehenden Preßplatten (1) eine waagerecht liegende, nach unten abschwenkbare Auflageplatte (2) für das Verpackungsgut vorgesehen ist, die beim Ausschieben der Packungen die gleiche Bewegung wie der Schieber (3) ausführt, daß der Schieber (3) in Richtung der Preßplattenbewegung zusammendrückbar ausgebildet ist, so daß er bei jeder Stellung der beiden Preßplatten (1) den Abstand zwischen diesen überbrückt, ohne sie seitlich zu überragen, und daß die Preßplatten (1) an Haltearmen (4) befestigt sind, die ebenfalls innerhalb des durch die horizontalen Längskanten der Preßplatten (1) begrenzten Raumes liegen.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auflageplatte (2) und der Schieber (3) ortsfest, die Preßplatten (1) hingegen aus der Packung herausziehbar angeordnet sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Schieber(3) zwei in Richtung der Preßplattenbewegung auseinander und aufeinander zu bewegbare Führungsstücke (11) mit mindestens je einem Vorsprung (10) angeordnet sind und die Vorsprünge (10) in Aussparungen (6) der Preßplatten (1) gleiten.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Preßplatte (1) aus mehreren in einem Abstand übereinander und auswechselbar angeordneten Einzelplatten besteht, zwischen denen die Vorsprünge (10) der Führungsstücke (11) gleiten.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstücke (11) des Schiebers (3) mittels Federn (13) an die Preßplatten (1) angedrückt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Preßplatten (1) so ausgebildet ist, daß die Preßplatten nur bis zum Beginn des Ausschiebens der Packung von den Haltearmen (4) an das Verpackungsgut angedrückt werden.
  7. 7. Verpackungsmittel zur Verwendung mit der Vorrichtung nach Anspruch 1 in Form eines ein- oder mehrlagigen Beutels oder Sacks, dadurch gekennzeichnet, daß sich am oberen Rand an den einander gegenüberliegenden Seiten überstehende Lappen in halbrunder (16) oder eckiger (17) Form befinden.
  8. 8. Verpackungsmittel zur Verwendung mit der Vorrichtung nach Anspruch 1 in Form eines ein-oder mehrlagigen Beutels oder Sacks, dadurch gekennzeichnet, daß an der äußeren oder an mehreren Lagen am oberen Rand Einschnitte (18) in Längsrichtung angebracht sind, die es gestatten, Streifen nach außen umzubiegen.
  9. 9. Verpackungsmittel zur Verwendung mit der Vorrichtung nach Anspruch 1 in Form eines mehrlagigen Beutels oder Sacks, dadurch gekennzeichnet, daß die Beutel- oder Sackenden der einzelnen Lagen (19, 20, 21) so gestaffelt sind, daß an der Außenlage sich gegenüberstehende, nach außen umbiegbare Lappen (8) entstehen.
  10. 10. Verpackungsmittel zur Verwendung mit der Vorrichtung nach Anspruch 1 in Form eines ein- oder mehrlagigen Beutels oder Sacks, dadurch gekennzeichnet, daß der Beutel oder Sack durch einen innen rundum aufgeklebten Streifen(22) gleichen oder ähnlichen Materials verstärkt ist.
  11. 11. Verpackungsmittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsstreifen mit einem freien, nicht aufgeklebtem Ende (23) durch die Längsnaht herausragt.
  12. 12. Verpackungsmittel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der innen aufgeklebte, durch die Längsnaht nach außen ragende Streifen (24) kürzer ist als der Beutelumfang. ~~~~~~~~ In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1 959; deutscheAuslegeschrift Nr. 1 132 855; britische Patentschrift Nr. 627 218; USA.- Patentschrift Nr. 2500 819.
DEN22144A 1962-09-27 1962-09-27 Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter Pending DE1179498B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN22144A DE1179498B (de) 1962-09-27 1962-09-27 Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEN22144A DE1179498B (de) 1962-09-27 1962-09-27 Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1179498B true DE1179498B (de) 1964-10-08

Family

ID=7342027

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEN22144A Pending DE1179498B (de) 1962-09-27 1962-09-27 Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1179498B (de)

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237490B (de) * 1965-03-13 1967-03-23 Akerlund & Rausing Ab Maschine zum Bilden eines Stapels aus flachgelegten Faltschachteln und zum Einfuehren dieses Stapels in einen Verpackungskarton
DE1247196B (de) * 1965-01-26 1967-08-10 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Zusammendruecken aneinanderliegender Gegenstaende und zum Einschieben des Stapels in einen Verpackungsbehaelter
DE1276540B (de) * 1965-02-11 1968-08-29 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Zusammendruecken und Verpacken von aus flach aneinanderliegenden Beuteln bestehenden Stapeln
DE1278331B (de) * 1964-12-10 1968-09-19 Niedermayr Papierwarenfabrik Vorrichtung zur Verpackung zusammenpressbarer Gueter
DE1511726B1 (de) * 1965-12-09 1970-12-10 Niedermayr Papierwarenfabrik Zusammendrueckbarer Schieber fuer eine Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter
DE1761883B1 (de) * 1968-07-17 1972-05-31 Keller & Co Masch C Vorrichtung zum Abstuetzen von Stapelgut beim Verpacken in einem uebergestuelpten Beutel
DE3147653A1 (de) * 1981-12-02 1983-06-09 Haver & Boecker, 4740 Oelde "vorrichtung zum speichern von einer fuelleinrichtung zuzufuehrenden, aus gestapelten saecken bestehenden buendeln"

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB627218A (en) * 1946-04-23 1949-08-03 Internat Cellu Cotton Products Improvements in a method and apparatus for packaging a pad of superposed cellulosic tissues
US2500819A (en) * 1945-11-13 1950-03-14 James W Hall Packaging machine
DE1040959B (de) 1955-12-05 1958-10-09 Bjoergvin Bjarnason Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von getrockneten Fischen
DE1132855B (de) * 1960-11-19 1962-07-05 Reinhart Schmidt G M B H Einschachtelmaschine fuer gestapelte Briefumschlaege u. dgl.

Patent Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2500819A (en) * 1945-11-13 1950-03-14 James W Hall Packaging machine
GB627218A (en) * 1946-04-23 1949-08-03 Internat Cellu Cotton Products Improvements in a method and apparatus for packaging a pad of superposed cellulosic tissues
DE1040959B (de) 1955-12-05 1958-10-09 Bjoergvin Bjarnason Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von getrockneten Fischen
DE1132855B (de) * 1960-11-19 1962-07-05 Reinhart Schmidt G M B H Einschachtelmaschine fuer gestapelte Briefumschlaege u. dgl.

Cited By (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1278331B (de) * 1964-12-10 1968-09-19 Niedermayr Papierwarenfabrik Vorrichtung zur Verpackung zusammenpressbarer Gueter
DE1247196B (de) * 1965-01-26 1967-08-10 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Zusammendruecken aneinanderliegender Gegenstaende und zum Einschieben des Stapels in einen Verpackungsbehaelter
DE1276540B (de) * 1965-02-11 1968-08-29 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Zusammendruecken und Verpacken von aus flach aneinanderliegenden Beuteln bestehenden Stapeln
DE1237490B (de) * 1965-03-13 1967-03-23 Akerlund & Rausing Ab Maschine zum Bilden eines Stapels aus flachgelegten Faltschachteln und zum Einfuehren dieses Stapels in einen Verpackungskarton
DE1511726B1 (de) * 1965-12-09 1970-12-10 Niedermayr Papierwarenfabrik Zusammendrueckbarer Schieber fuer eine Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter
DE1761883B1 (de) * 1968-07-17 1972-05-31 Keller & Co Masch C Vorrichtung zum Abstuetzen von Stapelgut beim Verpacken in einem uebergestuelpten Beutel
DE3147653A1 (de) * 1981-12-02 1983-06-09 Haver & Boecker, 4740 Oelde "vorrichtung zum speichern von einer fuelleinrichtung zuzufuehrenden, aus gestapelten saecken bestehenden buendeln"

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3918311C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Umhüllen von Stückgut, insbesondere Stückgutstapeln, mit einer Stretchfolienhaube
DE2352666C3 (de) Vorrichtung zum Verpacken von flachen Gegenständen, wie Beutel, Müllsäcke o.dgl. in Verpackungsbeutel
DE69302992T2 (de) Einheit zum Heisssiegeln von Kunststoffolien zum Umhüllen von palettierten Stapeln von Gegenständen
DE2261416A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum einbringen von faltschachtelzuschnitten od. dgl. in versandkartons
DE3203071A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum automatischen einlegen kastenfoermiger saecke
DE2358546B2 (de) Vorrichtung zum Verpacken von Körpern aus zusammendrückbarem Material, beispielsweise aus Glasfasern bestehendem Isoliermaterial
CH429558A (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entfernen der Umhüllung von Behälterpaketen
DE1179498B (de) Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter
DE2365000A1 (de) Hochleistungsmaschine mit aussetzendem arbeitsablauf zum verpacken von seifenstuecken und dergleichen
DE4103745A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum verpacken eines stapels flacher gegenstaende
DE2529429C3 (de) Aufgußbeutel und Verfahren zum Verpacken von Aufgußbeuteln
DE2552438C2 (de) Ventilsack
DE2612458C2 (de) Verfahren zum Aufrichten und Verkleben von zunächst ebenen, mit Falzlinien und Klebeflächen versehenen Kartonzuschnitten und zum Verpacken von Behältern in den entstehenden Kartons
CH440105A (de) Doppelbahniger Querpacker
DE2200790A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Verpacken von kompressiblem Material und das verpackte Material selbst
DE869729C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Vereinzeln von ineinandergestapelten Behaeltern aus nachgiebigem Material, wie Papier, Pappe od. dgl.
DE1461761A1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Verpackung empfindlicher Formkoerpe
DE2250565B2 (de) Verfahren zum Verpacken von Glasscheiben in einen Kartonbehälter
DE2322563C3 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln
DE4409873C2 (de) Verfahren zum Verpacken von Packgut in ein Packgefäß sowie Verpackungshalbautomat zur Durchführung des Verfahrens
DE2545813A1 (de) Vorrichtung zum verpacken flacher werkstuecke
DE2429307C2 (de) Ausgabebeutel für Kunststoffbeutel
DE2834634A1 (de) Tragebeutel aus papier
DE2018698A1 (de) Verfahren zur Herstellung von Stülpdeckel - und Faltschachteln
DE1939069C (de) Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach anein anderhegender Beutel o dgl