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DE1939069C - Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach anein anderhegender Beutel o dgl - Google Patents

Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach anein anderhegender Beutel o dgl

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Publication number
DE1939069C
DE1939069C DE19691939069 DE1939069A DE1939069C DE 1939069 C DE1939069 C DE 1939069C DE 19691939069 DE19691939069 DE 19691939069 DE 1939069 A DE1939069 A DE 1939069A DE 1939069 C DE1939069 C DE 1939069C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stack
press
ram
cuff
chamber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19691939069
Other languages
English (en)
Other versions
DE1939069A1 (de
Inventor
Fnedhelm 4544 Lad bergen Rocker Hermann 7419 Hulben Brinkmeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DE19691939069 priority Critical patent/DE1939069C/de
Priority to GB3655270A priority patent/GB1317802A/en
Priority to US58763A priority patent/US3650087A/en
Priority to FR707028127A priority patent/FR2053338B1/fr
Priority to JP45067245A priority patent/JPS4825114B1/ja
Publication of DE1939069A1 publication Critical patent/DE1939069A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1939069C publication Critical patent/DE1939069C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zusammenpresen und Verpacken von Stapeln flach aneinanderliegender Beutel od. dgl. mit einem Preßraum, in den der Stapel mittels eines Preßstempels unter Mitnahme einer vor der Einführseite des Preßraumes bereitgehaltenen, zur Bildung einer Verpackungsmanschette bestimmten Manschettenbahn aus thermoplastischem Kunststoff geführt wird, w<>-
bei die Manschettenbahn durch eine Querschweißnaht aus zwei von drehbar gelagerten Rollen abgewickelten Folienbahnen gebildet und vor der Preßraumeinführseite mindestens ein quer bewegliches Faltwerkzeug zum Umfalten der Manschettenbahn um die denv Preßstempel zugekehrte Stapelseite vorgesehen ist, dem Werkzeuge zum Anbringen von Querschweißnähten zwischen den aneinandergedrückten Enden der den Stapel umschlingenden Manschettenbahnschlaufe und zum Trennen der beiden Manschettenbahnlagen zwischen je einer die Manschette schließenden und einer die neuen Manschettenbahnenden verbindenden Schweißnaht zugeordnet sind.
Eine Vorrichtung dieser Gattung ist durch die
so USA.-Patentschrift 2 741 885 schon bekanntgeworden.
Eine weitere Vorrichtung zum Verpacken von Beuteln ist durch die deutsche Auslcgeschrift 1 161 509 bekanntgeworden. Der Stapel wird mittels eines Preßstempels in einen Preßschacht unter Mitnahme eines vor dem Schacht in Stellung gehaltenen, in der erforderlichen Länge zugeschnittenen Papierstreifens hineingeschoben und dort zusammengepreßt. Sodann werden die aus dem Preßschacht heraushängenden Enden des Papierstreifens durch Faltklingen auf die dem Preßstempel zugekehrte Stapelseite umgelegt und durch ein Preßwerkzeug mittels eines vorher aufgebrachten Klebstoffauftrages miteinander verklebt.
Diese bekannten Beute! packmaschinen haben nur eine sehr geringe Produktionsleistung, weil die die Manschette schließende Klebstelle genügend lange unter Druck gehalten werden muß, um ihr Lösen
I 939
unter der Spannung des zusammengepreßten Stapels nach dem Abheben des Andrückwerkzeuges mit Sicherheit auszuschließen. Außerdem machen das Vorziehen und das Bereitstellen des langen Papier-Streifens vor dem Preßschachi jeweils einen gesonderten Arbeitsgang des Vorziehwerkzeuges erforderlich, der ebenfalls einen verhältnismäßig großen Zeitaufwand bedingt. Die bekannten Beutelpackmas^hinen sind zudem in der Herstellung kostspielig, weil sie neben den die Stapel zusammenpressenden Werkzeugen besondere Werkzeuge zum Vorziehen und Beleimen des die Manschette bildenden Papierstreifen* und besonders gesteuerte FaItmesser zum Umlegen der Streifenenden auf ü.e rückwärtige Stapelseite sowie ferner Mittel zum weiteren \ufrechterhalten des Preßdrucks nach dem Rückzug des Preßstempels benötigen.
Bei der durch die genannte USA.-Patentschrift ·> 741 885 bekanntgewordenen Beutelverpackungs-Errichtung ist ein Zusammenpressen des Beutel-,urne!,.in der Richtung, in der er in den Frcßraum eingeführt wird, nicht möglich, und die Beutel liefen und aus seiner PreBstellung in eine ^ im Bereich einer Abwurfschurre fur den P^ Stapel schwenkbar sein, um auch cue ewmuu verpackten Stapels aus ^m u FreaU™ „" :lhafL
matisieren. Weiterhin ist es «J™!? IT ^Jj wenn die Lagerung der einen ^nw.e^r DaC*e ° kun<i ist und sich der Preßraum bei «mer ;*Qwch . » von dieser Schweißbacke wegbewegt. Aur w«, wird vermieden, daß die Schwaßvorr^ng una
ihre Zuleitungen zusammen nut dem rreoKiu
und. her geschwenkt werden müssen. Alifn.hire_
Im Schwenkbereich kann zwischen fler«w™" stellung und der Abwurfstellung; de^E ^0J656 ortsfestes zylindrisches Halteblech zur ^1™^1*
des Herausfallen des Stapels aus eiern .
vorgesehen sein. Nach einem ^aeren' "* vorteilhaften Vorschlag kann ^™*^1^ raum eine Klemmeinnchtung zum Festklemmen ae^
Stapels während der SchwenKpewegung vi ■'B _ a° sein. Schließlich ist es auch möglich, Jen PreBraum an seiner in Schwenknchtung hegenden Seiteoffen auszubilden und den Preßraum in der ™a"™:
USA.-Patentschrift 2 741 885, eine Vorrichtung zu stallen, mit der Stapel flach aneinanderfügender •).-utel od. dgl. unter Verringerung des Stapelblumen, zusammengepreßt und die Stapel in diesem „.,ammengepreßten Zustand mit der Manschette ,, thermoplastischem Kunststoff verschossen we, "iiese Aufgabe wird be, einer Vorrichtung der ein-,,ngs beschriebenen Art erfindungsgemäß dadurch Gelöst, daß bei an sich bekannter Pressung des Stapels in Einführrichtung des Preßstempels gegen Cin Widerlager des Preßraumes der PreßstempH nach 4c eifolgter Stapelpressung senkrecht zu den herzustellenden Schweißnähten entlang der Unterseite des St,pels beweglich angeordnet ist und daß das Fallwerkzeug auf gleicher Höhe wie der Preßstempel am I-nde seinet Preßstrecke angeordnet ist und dem bewegten Preßstempel zur Aufrechterhaltung
ä r»;:
und
„rz5rmei2
Indem der Stapel in Einführrichtung des Preßstempeis gegen ein Widerlager des Preßraumes gedrückt wird, läßt sich eine Zusammenpressung des
losen Beutelstapels unter beträchtlicher Volumenverringerung erreichen. Durch die Wegbewegung des Preßstempels in zu seiner Preßrichtung senkrechter Richtung und durch das ihm unmittelbar folgende Faltwerkzeug, das am Ende seiner Querbewegung πϊ dem Werkzeug zum Anbringen der Quer- «nähte und \um Trennen zusammenwirkt, wird der Preßdruck im Preßraum unverändert bis 3£iS£S
führungsform kann »^ ™5 "^,"„T für den auf eine besondere Fes*^™Tn ng ^Γ alle„ Stapel im Preßraum verzichtet weiden. Bei aue vorstehend erwähnten ^"hmng^ormen können die zu verpackenden Beutelstapel nut im^aJel "
ei J lige beibehalten, die l^g «f£
Verschieben der Beutel
schräger Anordnung der Bp^m
hierfür im Bewegungs*™?νί**Π entsprechende A^tutzflacheV
In der nachstehe „den ^^^ Ausfuhrungsbeispile der Erfindung an
Zeichnung .nahe^erla"\e^h[unSe5p el der erfin-F1 g. 1 ein erstes Ausfuhrungsbeispel^ der ern
dungsgemaßen Vornchtung m.t 1' Schweiften g befindlichem FaIt- und Schweißwerk«ug
stellung nach F1 g. I.
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie IU Ul
Fi ρ 2 A,lcflihriin«beisDiel in der
Fig. 4 em weiteres **nW Übergabestellung entsprechendF,g. 2!und
F i g. 5 em le Utes Ausführung* βΙ8^β\,™1 ^g liegender Anordnung ^rForder^und Preßstrecke
Die Vorrichtung nach Fig. 1 ^*J ™we!^m liehen aus dem Preßraum oder PreBsctocWl, dem ,0 Preßstempel 20, ^r Schwealback^und werkzeug 4, das gleichzeitig a»s d^
dem Widerlager benachbarten Ende drehbar gelagert packenden Beutel. Im Preßschacht l ist ein
5 6
richtung verstellbares Widerlager 9 befestigt, das auf Der zu verpackende Beutelstapel 5/ wird von Hand
die gewünschte Dicke des Stapels St einstellbar ist. oder mechanisch auf dem Auflagerost 26 abgelegt.
Der Preßstempel 20 ist auf einer oder mehreren Der Preßstempel 20 befindet sich dabei in seiner seitlichen Führungsstangen 21 mittels des Druck- unteren, strichpunktiert dargestellten Totlage, aus mittelzylinders 22 in Transportrichtung α gegen den 5 der er sich nunmehr in Transportrichtung α aufwärts Preßschacht 1 vor und zurück bewegbar. Die Füh- gengen den Preßschacht 1 voranbewegt. Hierbei hebt rungsstangen 21 sind in einem Kreuzkopf 23 be- er den Stapel Si vom Auflagerost 26 ab, schiebt ihn festigt, der mittels des Transportzylinders 24 auf unter Mitnahme der aus den Folienbahnen F1, F 2 zwei Führungen 25 rechtwinkelig zur Transport- gebildeten Manschettenbahn in den Preßschacht 1 richtung α vor und zurück bewegbar ist. Die Gesamt- io und preßt ihn dort auf das gewünschte Maß zuanordnung der beschriebenen Teile ist dabei so ge- sammen. Anschließend wird der Preßstempel 20 troffen, daß der Preßstempel 20 in der einen (rechten) mittels des Druckmittelzylinders 24 unter BeiEndlage des Kreuzkopfes 23, wie strichpunktiert dar- behaltung seiner oberen Preßstellung seitlich (nach gestellt, mit dem Preßschacht 1 fluchtet und sich in links) aus dem Bereich des im Preßschacht 1 befindder anderen, in vollen Linien dargestellten Endlage 15 liehen Stapels Si fortbewegt, während sich das FaItaußerhalb der Flucht des Preßschachtes 1 befindet. werkzeug 4 in gleicher Richtung und mit gleicher Die Druckmittelzylinder 22 und 24 sind durch an Geschwindigkeit in Bewegung setzt. Das Faltsich bekannte, in der Zeichnung nicht dargestellte werkzeug 4 folgt somit dem Preßstempei 20 und Steuerorgane in Folgeschaltung so gesteuert, daß der übernimmt das Stützen des Stapels und die Aufrecht-Preßstempel 20 die in F i g. 1 gestrichelt eingezeich- ao erhaltung des Preßdrucks in dem gleichen Maße, wie neten Bewegungen a, b, c und d ausführt. Der Preß- der Preßstempel 20 den Stapel freigibt. Dabei zieht stempel 20 ist gabelförmig ausgebildet, wie aus es die Folienbahn F 2 über die untere, rückwärtige F i g. 3 ersichtlich, während eine mit der linken Stapelfläche und führt sie mit ihrer vorderen Rolle Preßschachtwand fluchtende Führungswand 19 für 14 bis in den Bereich der Schweißbacke 3 und der den zu verpackenden Beutelstapel S/ entsprechende 35 unter derselben verlaufenden Folienbahn Fl. Nun-Längsschlitze aufweist, durch die der Preßstempel 20 mehr bewegt sich die Schweißbacke 3 abwärts gegen hindurchzugreifen vermag. An der Führungswand 19 die beiden von der Rolle 14 unterstützten Folienist ein Auflagerost 26 für die zu verpackenden bahnen Fl, F 2 voran und vollzieht die Trenn-Stapel S/ im Bereich der unteren Totlage des Preß- schweißung, die einerseits die den Stapel umgebende Stempels 20 vorgesehen, dessen Schlitze mit den 30 Manschette M durch eine Schweißnaht 17' schließt Längsschlitzen der Führungswand 19 fluchten. und von den Folienbahnen abtrennt und andererseits
Das Faltwerkzeug 4 arbeitet mit der Schweiß- letztere erneut durch die Schweißnaht 17 miteinander backe 3 zusammen, ist jedoch unbeheizt. Dieses FaIt- verbindet. Diese Schweißstellung der Vorrichtung werkzeug4 ist vor der Öffnung des Preßschachtes 1 entspricht der Darstellung in Fig. 1.
mittels des Druckmittelzylinders 12 quer verschieb- 35 Während des beschriebenen Trennschweiß vorbar angeordnet und weist eine Vielzahl von auf quer ganges wird der Preßstempel 20 in der linken Totzur Bewegungsrichtung verlaufenden Achsen . ge- lage des Kreuzkopfes 23 vom Druckmittelzylinder 22 lagerten, lose drehbaren Rollen auf, mittels derer es abwärts in seine untere Totlage bewegt und anleicht zwischen zwei Führungsschienen und auf der schließend durch Querbewegen des Kreuzkopfes 23 rückwärtigen Seite des im Preßschacht befindlichen 4° mittels des Druckmittelzylinders 24 wieder in seine Stapels abrollt. Die Rollen sind zwischen ihren der strichpunktiert dargestellte Ausgangsstellung ge-Führung in den Führungsschienen dienenden seit- bracht.
liehen Abschnitten und dem Mittelabschnitt unter- Während des Zurücklaufens der Schweißbacke 3 brachen, weil sich die Mittelrollen in zur Dreh- und des auch als unbeheizte Schweißbacke wirkenden richtung der Seitenroilen entgegengesetzter Dreh- 45 FaIiWerkzeuges 4 wird die Manschettenbahn Fl. F 2 richtung drehen müssen. Die Schweißbacke 3 ist erneut vor der Preßschachtöffnung in Stellung gein an sich bekannter Weise mit einer geschärften bracht. Gleichzeitig vollführt der Preßschacht 1 seine Trennschweißschneide 13 versehen, die durch eine in Schwenkbewegung in den Bereich der Schurre 8 und der Zeichnung nicht dargestellte, in der Schweiß- wieder zurück, um den soeben gebündelten Beutelbacke untergebrachte elektrische Heizung auf die er- 50 stapel S/ an letztere abzugeben. Während der forderliche Schweißtemperatur gebracht wird. Die Schwenkbewegung kann der Stapel St durch ein längs Schweißbacke 3 ist an der linken Preßschachtwand des Schwenkweges des Preßschachtes 1 verlaufendes quer zum Faltwerkzeug 4 verschiebbar gelagert und zylindrisches Halteblech am Herausgleiten aus dem mittels des Dnickmittelzylinders 11 auf und ab be- Preßschacht 1 gehindert werden. Es ist auch mögwegbar. 55 lieh, den Stapel Sf entsprechend den Ausführungs-
Zur Bildung der um den Stapel herumzulegenden beispielen nach den Fig. 1 und 2 während dieser Manschette M dienen zwei gleiche Folienbahnen F1, Schwenkbewegung nicht durch ein Halteblech ab-F 2, die auf zwei Vorratsrollen 15,16 aufgewickelt zustutzen, sondern durch eine Klemmvorrichtung im sind und im Bereich der Preßschachtöffnung durch PreBschacht 1 festzuhalten. Auf diese Weise wird eine Querschweißnaht 17 miteinander verbunden 60 verhindert, daß die frische Trennschweißnaht mögsind. Die linke Folienbahn F1 wird über zwei Um- licherweise beim Hinweggleiten über das zylindrische lenkrollen in die Ebene des Faltwerkzeuges 4 um- Halteblech beeinträchtigt wird. Außerdem kann keine gelenkt, während die rechte Folienbahn F 2 zwischen gegenseitige Behinderung zwischen diesem zylinzwci benachbarten Hollen des Faltwerkzeuges 4 hin- drischen Halteblcch und der Schweißvorrichtung 3 durchgeführt und in die erwähnte Ebene umgelenkt 65 auftreten. Um die Klemmung herbeiführen zu künwärd. ncn, ist die Seitenwand 30 des Prcßschachtcs 1 bei
Die gesamte Vorrichtung ist leicht gegen die Senk- dem Ausführungsbcispicl nach Fig. 1 mit einem in
rechte geneigt. der Darstellung nicht erkennbaren Fenster versehen.
in das eine Preßplatte 31 eingefügt ist, die durch den die Schweißvorrichtung 40 ortsfest unabhängig vom
Druckmittelzylinder 32 belastbar ist, so daß der Preßschacht an einem ortsfesten Maschinenteil 41
Stapel gegen die andere Wand 33 des Preßschachtes befestigt sein kann, da die Schwenkbewegung ebenso
gepreßt und hierdurch in dem Schacht gehalten wird. wie in F i g. 4 in Pfeilrichtung erfolgen kann. Diese
Die Fig. 2 zeigt den'Preßschacht nach Fig. 1 in 5 Ausführungsform ist besonders vorteilhaft. Die ausgeschwenkter Stellung, jedoch mit einer Variante Schweißvorrichtung 40 wird, wie in F i g. 5 darder Klemmvorrichtung. Bei dieser kann über einen gestellt, durch einen Druckmittelzylinder 42 hin und an dem Schacht drehbar gelagerten Hebel 34 ein sich her bewegt, um beim Einschieben des Stapels 5/ in über die ganze Länge der Schachtwand 35 er- den Preßraum, der nunmehr nur noch durch die zwei streckender, an dem Hebel befestigter, in der Dar- io Wände 43 und 44 gebildet ist, den freien Raum, den stellung nicht erkennbarer Teilabschnitt der Schacht- in der Darstellung die Rolle 45 einnimmt, zu wand von dem im Punkte 36 drehbar gelagerten schließen. Sobald der Stapel seine Ubergabestellung Druckmittelzylinder 37 in die Klemmstellung und erreicht hat, gleitet er einfach von der Widerlageraus dieser herausgeschwenkt werden. fläche 43 ab und gelangt beispielsweise auf ein ge-
Die Verwendung einer Klemmvorrichtung, wie sie 15 neigtes Blech, das ihn auf ein Förderband od. dgl.
in den F i g. 1 und 2 gezeigt ist, erlaubt auch eine weiterleitet.
Schwenkung des Preßschachtes 1 in Richtung der in Bei einer in der Zeichnung nicht dargestellten
F i g. 4 eingetragenen Pfeile aus der Arbeite- in die weiteren Verbesserung entfällt der in F i g. 5 dar-
Übergabestellung, womit erreicht wird, daß die gestellte Antrieb 42 für die Schweißvorrichtung und
Schweißvorrichtung 3,11 ortsfest angeordnet werden ao wird diese lediglich unter Federspannung in Rich-
kann, während bei der Ausführung nach den Fig. 1 tung auf den Spalt gehalten und durch den Preß-
und 2 erforderlich ist, daß diese Schweißvorrichtung stempel 20' in die dargestellte Arbeitsstellung unter
und ihre Zuleitungen zusammen mit dem Preßschacht Spannung der Feder beim Einschieben des Stapels in
hin und her geschwenkt werden müssen. den Preßraum zunickgedrückt, anschließend von
Die Fig. S schließlich zeigt eine Ausführungsform as dem Faltwerkzeug4 übernommen und nach dem mit liegender Anordnung der Förder- und Preß- Rückzug desselben aus dem Spalt mittels einer an strecke, bei der sowohl auf eine Schurre als auch auf ihm angeordneten keilförmigen Gleitbahn unter langeine besondere Festhaltevorrichtung für den Stapel samer Entspannung der Feder zur Abdeckung des im Schacht verzichtet werden kann und wobei auch Spaltes wieder freigegeben.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

i 939 069 Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinanderliegender Beutel od. dgl. mit einem Preßraum, in den der Stapel mittels eines Preßstempels unter Mitnahme einer vor der Einführseite des Preßraumes bereitgehaltenen, zur Bildung einer Verpackungsmanschette bestimmten Manschettenbahn aus thermoplastischem' Kunststoff geführt wird, wobei die Manschettenbahn durch eine Querschweißnaht aus zwei von VorratsroHen abgewickelten Folienbahnen gebildet und vor der Preßraumeinführseite mindestens ein quer bewegliches Faltwerkzeug zum Umfalten der Manschettenbahn um die dem Preßstempel zugekehrte Stapelseite vorgesehen ist, dem Werkzeuge zum Anbringen von Querschweißnähten zwischen den aneinandergedrückten Enden der den Stapel umschlingenden Manschettenbahnschlaufe und zum Trennen der beiden Manschettenbahnlagen zwischen je einer die Manschette schließenden und einer die neuen Manschettenbahnenden verbindenden Schweißnaht zugeordnet sind, d a durch gekennzeichnet, daß bei an sich bekannter Pressung des Stapels (St) in Einführrichtung (α) des Preßstempels (20) gegen ein Widerlager (9) des Preßraumes (1) der Preßstempel (20) nach erfolgter Stapelpressung senkrecht zu den herzustellenden Schweißnähten (17, 17') entlang der Unterseite des Stapels beweglich angeordnet ist und daß das Faltwerkzeug (4) auf gleicher Höhe wie der Preßstempel (20) am Ende seiner Preßstreckc angeordnet ist und dem quer bewegten Preßstempel (20) zur Aufrechterhaltung des Preßdrucks im Preßraum (1) unmittelbar folgt und am Ende seiner Querbewegung mit den Werkzeugen (3) zum Anbringen der Querschweißnähte (17.17') und zum Trennen zusammenwirkt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gc kennzeichnet, daß der Preßraum (1) an seinem Widerlagerende drehbar gelagert und aus seine«· Preßstellung in eine Abwurfstellung im Bereich einer Abwurfschurre (8) für den verpackten Stapel (5/) schwenkbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerung der einen Schweißbacke (3) ortsfest ist und daß sich der Preßraum (1) bei seiner Schwenkung von dieser Schweißbacke wegbewegt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Schwenkbereich zwischen der Aufnahmestellung und der Abwurfstellung des Preßraumes ein ortsfestes zylindrisches Halteblech der Abwurfschurre (8) das Herausfallen des Stapels (St) aus dem Preßraum (1) verhindert.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß am Preßraum (1) eine Klemmeinrichtung (31, 32, 34 bis 37) zum Festklemmen des Stapels (St) während der Schwenkbewegung vorgesehen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßraum an seiner in Schwenkrichtung liegenden Seite offen und daß der Preßraum in der Aufnahmestellung und die Bewegungsrichtung des Preßstempels (20'\ zur Waagerechten geneigt sind, wobei der Preßraum nach oben durch eine senkrechte Stellung in die Abwurfstellung geschwenkt wird, in welcher der Stapel über die zur Waagerechten geneigte Widerlagerfläche (43) abrutscht
7. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißbacke (40) in Richtung zum Preßstempel (20') unter Federwirkung steht und durch den Preßstempel (200 in die Arbeitsstellung unter Spannung der Feder beim Einschieben des Stapels in den Preßraum zurückgedrückt wird, anschließend von dem Faltwerkzeug (4) festgehalten und nach dessen Rückzug mittels einer an ihm angeordneten keilförmigen Gleitbahn unter langsamer Entspannung der Feder zur Abdeckung des Spaltes in der Stapelführungsfläche im Bewegungsbereich des Preßstempels (20'), durch den sich das Faltwerkzeug (4) mit seiner vordersten Rolfe (45) in der Schweißstellung hindurch erstreckt, wieder freigegeben wird.
DE19691939069 1969-07-31 1969-07-31 Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach anein anderhegender Beutel o dgl Expired DE1939069C (de)

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