DE2322563C3 - Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln - Google Patents
Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus KunststoffbeutelnInfo
- Publication number
- DE2322563C3 DE2322563C3 DE19732322563 DE2322563A DE2322563C3 DE 2322563 C3 DE2322563 C3 DE 2322563C3 DE 19732322563 DE19732322563 DE 19732322563 DE 2322563 A DE2322563 A DE 2322563A DE 2322563 C3 DE2322563 C3 DE 2322563C3
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- arms
- blocks
- press arms
- stacks
- pressing
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000004806 packaging method and process Methods 0.000 title claims description 3
- 238000003825 pressing Methods 0.000 claims description 18
- 238000004804 winding Methods 0.000 claims description 8
- 239000000123 paper Substances 0.000 description 5
- 239000006096 absorbing agent Substances 0.000 description 2
- 238000000034 method Methods 0.000 description 2
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 2
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 2
- 239000000853 adhesive Substances 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000005520 cutting process Methods 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000012856 packing Methods 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 description 1
- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
- 239000011343 solid material Substances 0.000 description 1
Description
45
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum selbsttätigen
Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere au·. Kunststoffbeuteln,
mit einer drehbar angeordneten Wickeleinrichtung, die den vorderen Teil des jeweiligen Stapels
ergreifende, radial zur Drehachse bewegbar angeordnete und im Vemältnis zur Länge der Stapel oder Blökke
schmale Preßteile aufweist, wobei die Drehachse in der Längsrichtung der Preßteile verläuft, mit einem auf
den Umfang des zu wickelnden Bündels einwirkenden Widerlager, mit einer Abgabeeinrichtung und mit einer
Einrichtung zum Aufbringen von Mitteln zum Zusammenhalten der abgestreiften Bündel. 6c
Bei einer aus der US-PS 29 62 847 bekannten Vorrichtung dieser Art, die zum Einrollen von Zeitungen in
einen Papierumschlag dient, der von einer zulaufenden Papierbahn abgetrennt wird, wird die gefaltete Zeitung
mit vorauslaufender Fallkante unter gleichzeitiger Zuführung des Einschlagpapiers zwei Paaren von drehbaren
Greiferarmen zugeführt, die die Zeitung zusammen mit dem Einschlagpapier im vorderen Randbereich erfassen
und zu einer zylindrischen Rolle zusarnmenwikkeln. Mit der bekannten Vorrichtung lassen sich Zeitungen
wickeln, da Zehungspapier ein relativ festes Materia!
darstellt und außerdem die vordere Faltkante der
Zeitung einen festen Wickelkern bildet Dagegen läßt sich die bekannte Vorrichtung nicht zum Wickeln von
Kunststoffbeutelstapeln oder Stapeln aus flexiblem Material
einsetzen, weil die den Beutelstapel nur punktförmig am Rand ergreifenden Greifer dessen Querschnitt
in der Klemm- und Einspannebene tonnenförmig verformen wurden, so daß sich dieser höchstens zu einem
mit Falten und Materialverwerfungen versehenen, unordentlichen und nicht mehr brauchbaren Wickel aufwickeln
lassen würde. Aus diesem Grunde werden Stapel aus flexiblen flachen Werkstücken noch heute von
Hand zu einem Paket zusammengerollt, mit einem Gummiband umwickelt und in Kartons oder auf ein
Förderband abgelegt. Des weiteren ist es bekannt, die an der Stapelbildestelle gebildeten einzelnen Stapel in
einer der Stapelbildestelle nachgeordneten Heftvorrichtung zu einem Vorratsblock zusammenzuheften,
der sodann ebenfalls von Hand zusammengerollt, eingewickelt und abgelegt wird.
Ein Nachteil einer derartigen Verpackungsart besteht in dem großen Aufwand an manueller Arbeit.
Dieser Nachteil stellt für die Hersteller von Beuteln, insbesondere in Gebieten, in denen ein Mangel an Arbeitskräften
herrscht, ein echtes Problem dar. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die so verpackten Stapel
bzw. Vorratsblöcke, die nur verhältnismäßig lose gewickelt sein können, während ihres Weitertransportes
bzw. ihrer Lagerung einen verhältnismäßig großen Platzbedarf haben.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, die eingangs beschriebene Vorrichtung derart weiterzubil
den, daß es möglich ist, auch aus Kunststoffbeutelr od. dgl. flachen, flexiblen Gegenständen gebildete Sta
pel zu kompakten Paketen aufzuwickeln.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch ge löst, daß die Preßteile als zwei sich über die gesamte
Breite des jeweiligen Stapels erstreckende, auf Füh rungsstangen verschiebbar angeordnete Preßarme aus
gebildet sind, wobei als Abgabeeinrichtung ein über die ganze Länge der Preßarme bewegbar angebrachtei
Abstreifer vorgesehen ist. Die Preßarme ergreifen die Stapel oder Blöcke in einem schmalen, vorzugsweise ar
der Vorderkante liegenden Bereich, pressen sie zusam men und wickeln sie bei der nachfolgenden Drehbewe
gung zu Paketen auf, worauf das gebildete Paket ban deroliert wird und abgelegt werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung können di<
Preßarme entgegen der Preßrichtung divergierend! Anlaufflächen aufweisen, mit denen in Richtung de
Drehachse der Einwickeleinrichtung verschiebbar! Steuerrollen zusammenwirken. Durch das Verschiebet
der Steuerrollen auf den divergierenden Aufiaufflächei
werden die Preßarme in ihre Preßstellung bewegt. Be sonders vorteilhaft ist es dabei, wenn die Steuerrollei
an dem als Steuerscheibe ausgebildeten Abstreifer ge lagert sind, der Ausnehmungen tür die Preßarme auf
weist. Die Steuerscheibe hat auf diese Weise eine Dop pelfunktion, indem sie einerseits die Preßbewegung de
Preßarme steuert und andererseits das jeweils fertij gewickelte Paket von den Preßarmen abstreift. Zur Be
tätigung der Steuerscheibe kann am Geste!! der erfin dungsgemäßen Vorrichtung ein Arbeitszylinder gela
gert sein, dessen Kolbenstange mit der Betätigungs stange der Steuerscheioe über ein Drehgelenk verbun
den ist. Durch das Drehgelenk wird gewährleistet, daß
die Kolbenstange des Arbeitszylinders nicht an der Drehbewegung der Steuerscheibe teilnimmt und so Beschädigungen
der Kolben- bzw. Zylipderdichtungen vermieden werden. Zur Vermittlung der zum Aufwikkein
erforderlichen Drehbewegung können die Preßarme gegen Federwirkung auf den Führungsstangen verschiebbar
angeordnet sein.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. In dieser
zeigt
F i g. 1 die Vorrichtung in der Vorderansicht,
F i g. 2 die Vorrichtung in der Seitenansicht,
F i g. 3 die Pre3arme der Vorrichtung in perspektivischer Darstellung und die
F i g. 2 die Vorrichtung in der Seitenansicht,
F i g. 3 die Pre3arme der Vorrichtung in perspektivischer Darstellung und die
F i g. 4 bis 8 die Vorrichtung in schematischer Darstellung
in den einzelnen Arbeitsphasen jeweils in Vorder- und Seitenansicht.
Mit I ist ein Lagerfuß bezeichnet, auf den eine Konsole 2 aufgeschweißt ist. An dieser Konsole 2 ist über
einen Bolzen 3 ein Schwenkrahmen 4 schwenkbar gelagert, der mittels einer Zugfeder 5 gegen einen auf dem
La^erfuß 1 befestigten Anschlag 6 gehalten ist. Des weiteren wirkt mit der Zugfeder 5 ein Stoßdämpfer 7
zusammen, der mit seiner Kolbenstange am Schwenkrahmen 4 und mit seinem Zylinder am Lagerfuß 1 angeordnet
ist. In den oberen Teil des Schwenkrahmens 4 ist eine Lagerbuchse 8 eingelassen, die einen mit einem
Kragen 9 vorgesehenen Zapfen 10 trägt, der durch einen Seegerring axial gesichert ist. Mit dem Kragen 9
ist eine Zahnscheibe 11 fest verschraubt, die mit dem Ritzel 12 eines am Schwenkrahmen 4 angelaschten
Motors 13 in Eingriff steht. In der Mitte der Zahnscheibe 11 und zwar auf ihrer dem Zapfen 10 entgegengesetzten
Seite ist ein Führungsklotz 14 befestigt, der zwei parallel zueinander verlaufende Durchgangsbohirungen
aufweist. In diesen Durchgangsbohrungen sind zwei Stangen 15 geführt, die beidendig aus den Bohrungen
gleichmäßig weit hervorragen. Auf die aus den Bohrungen herausragenden Enden der Stangen 15 sind
mit Gleitbüchsen 16 versehene Hülsen 17, die einen kragenförmigen Ansatz 21 aufweisen, aufgesetzt. Diese
Hülsen 17 werden von den Stangen 15 bereichsweise umschließende Druckfedern, die sich einendig am Führungsklotz
14 abstützen, gegen den Bund 19 von in das stirnseitige Endfi der Stangen 15 eingedrehten Schrauben
20 gepreßt und dort gehalten, solange keine anderen äußeren Kräfte auf die Hülsen 17 einwirken. Die
eigentlichen Preßarme 22 sind mit den kragenförmigen Ansätzen 21 von je zwei nebeneinander angeordneten
Hülsen verbunden. Diese Preßarme sind im Querschnitt U-förmig ausgebildet, wobei die die beiden Schenkel
eines jeden U-Profils verbindenden Stege über den größten Teil ihrer Länge zunächst waagerecht verlaufen,
danach zwecks Bildung einer Ai-flauffläche 23
schräg ansteigen und schließlich in dem Bereich, in welchem die Preßarme mit den kragenförmigen Ansätzen
21 der Hülsen 17 verbunden sind, wieder waagerecht verlaufen. Aus der F i g. 2 ist zu ersehen, daß die U-Profile
der Preßarme einander mit den offenen Seiten zugewandt sind, so daß die eigentlichen, den Preßdruck
auf einen zu pressenden Stapel übertragenden Teile der Preßarme die Profilschenkel 24 sind. Die einzelnen
zu pressenden Stapel oder Blöcke 25 werden den Preßarmen 22 über ein Förderband 26 zugeführt. Das Pres- f)5
sen bzw. die Gegeneinanderbewegung der beiden Preßarme wird über eine Steuerscheibe 27 bewirkt. Diese
Scheibe 27 weist /wei Fenster 28 auf, durch die sich die Preßarme 22 erstrecken. Die Höhe der Fenster entspricht
dabei nahezu dem Höhenunterschied zwischen den beiden parallel zueinander verlaufenden U-Profilstegen
eines jeden Preßarmes 22. Die Steuerscheibe 27 liegt über an ihr befestigten Laufrollen 29 an den
U-Profilstegen der Preßarme 22 an und wird in ihrer
jeweiligen Arbeitsstellung von einer Steuerstange 30 gehalten, die durch je eine Bohrung im Führungsklotz
14, in der Zahnscheibe 11 und in dem Zapfen 10 hindurchgeführt ist und über ein Drehgelenk 31 axial fest,
aber drehbar mit der Kolbenstange 32 einer Kolben-Zylindereinheit 33 verbunden ist. Diese Kolben-Zylindereinheit
33 ist über vier Stangen 34 mit dem Deckel 35 verschraubt, der seinerseits mit der Lagerbuchse 8
verschraubt ist. Um eine größtmögliche Stabilität zu erreichen, ist die Kolben-Zylindereinheit 33 noch über
den Tragarm 36 mit dem Rahmen 4 verbunden.
Oberhalb des Förderbandes 26 ist eine Banderoliereinrichtung 37 vorgesehen, die im wesentlichen aus
einer Vorratsrolle 38, einer selbstklebenden Banderolenbahn, zwei Vorzugsrollen 39, einem Leitblech 40,
einem Trennmesser 41 sowie einem Andrückorgan 42 besteht.
Das Förderband 26 läuft kontinuierlich und führt die von einer nicht dargestellten Beutelmaschine gebildeten
Stapel der Vorrichtung zu. Wie die F i g. 4 zeigt, wird der vordere Teil des zu verpackenden Stapels 25
von dem Förderband zwischen die offenen Preßarme 22 gebracht. Sodann wird der Zylinder 33 (F i g. 2) derart
mit Druck beaufschlagt, daß die Steuerscheibe 27 von der Steuerstange 30 und der Kolbenstange 32 in
Richtung auf die Kolben-Zylindereinheit hinbewegt wird. Bei dieser Bewegung rollen die Laufrollen 29 auf
den Auflaufflächen 23. Da diese Auflaufflächen schräg verlaufen, die Steuerscheibe 27 mit den daran befestigten
Laufrollen 29 ihre Bewegungsrichtung aber nicht ändert, werden die Preßarme 22 entgegen der Kraft
der Federn 18 gegeneinander bewegt und dadurch der Stapel 25 in seinem vorderen, von den Preßarmen 22
erfaßten Bereich zusammengedrückt (F i g. 5). Danach wird der Motor 13 eingeschaltet. Dieser treibt über das
Ritzel 12 die Zahnscheibe 11 an. Da die Preßarme 22 über die Stangen 15 und den Führungsklotz 14 an der
Zahnscheibe 11 befestigt sind, werden auch diese gemeinsam
im gepreßten Zustand in Pfeilrichtung A der F i g. 6 gedreht und nehmen dabei den Stapel 25 mit.
Da der Abstand zwischen den Preßarmen 22 und dem vorderen dargestellten Ende des Förderbandes wesentlich
geringer ist als die Höhe des zugeführten Stapels 25, wickelt sich dieser während der D'ehbewegung der
Preßarme um letztere herum zu einem Bündel. Da sich je nach Länge des zu wickelnden Bündels der Durchmesser
mehr oder weniger stark ändert, ist der Schwenkrahmen 4 von der Feder 5 gegen den Anschlag
6 in Grundstellung gehalten und kann von dem Bündel selbst, das sich zum einen an dem als Widerlager
wirkenden vorderen Ende des Förderbandes 26 und zum anderen an den Preßarmen abstützt, um den
Bolzen 3 (F i g. 1) verschwenkt werden. Um einen gewissen Zug beim Wickeln zu erreichen, ist die Motordrehzahl
so gewählt, daß die Umfangsgeschwindigkeit des Bündels während des Wickeins größer ist als die
Geschwindigkeit des Förderbandes. Spätestens vor Beginn der letzten vollen Umdrehung der Preßarme wird
die Banderolenbahn von den Vorzugsrollen 39 der Banderoliereinrichtung zum Andrückorgan 42 geführt und
von diesem an das noch nicht fertige Bündel gedrückt. Das vordere Ende der Banderolenbahn klebt nun an
dem Bündel, so daß bei weiterer Drehung die Banderole mitgenommen wird und das Bündel umwickelt. Nach
Beendigung des Wickelvorganges wird die Banderole vom Trennmesser 41 abgeschnitten und das Bünde! ist
fertig. Zu diesem Zeitpunkt wird der Druck in der KoI-ben-Zylindereinheit
33 umgesteuert, so daß sich die Steuerscheibe 27 in Richtung auf das Bündel bewegt.
Die Preßarme können aber trotzdem durch die Kraft der Federn 18 noch nicht auseinandergefahren werden.
weil sie von dem Bündel selbst zusammengehalten wer- )0
den. Erst nachdem die Steuerscheibe 27 bei ihrer weiteren Bewegung auf das freie Ende der Preßarme hin das
Bündel von den Preßarmen abgestreift (F ig.8) und beispielsweise auf einen Abförderer geworfen hat, können
die Preßarme wieder in ihre geöffnete Ausgangs- ,5
position (F i g. I) zurückkehren. In demselben Moment, in dem das Bündel abgestreift ist, wirkt der Kraft der
Feder 5 keine andere stärkere Kraft mehr entgegen, so daß sie den Rahmen 4 wieder in seine in den F i g. I und
4 dargestellte Lage zurückschwenkt und zwar gegen den Anschlag 6. Der in F i g. 1 gezeigte Stoßdämpfer 7
verlangsamt die Schwenkbewegung des Rahmens 4, um Beschädigungen zu vermeiden. Während der Rückschwenkung
des Rahmens 4 wird auch die Steuerscheibe in ihre in den F i g. 1, 2 und 4 dargestellte Ausgangsposition
gebracht. Der bisher beschriebene Vorgang wiederholt sich nun, sobald ein weiterer Stapel vom
Förderband 26 der Preßvorrichtung zugeführt wird.
An Stelle der Banderoliereinrichtung 37 können auch andere Mittel zum Zusammenhalten der abgestreiften
Bündel vorgesehen werden. Beispielsweise können die Bündel in vor dem freien Ende der Preßarme durch
eine geeignete Vorrichtung bereitgehaltene Papphüllen od. dgl. eingeschoben werden.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
- Patentansprüche:i/Vomchtijng zürn selbsttätigen Verpacken von Stapein öder Blöcken aus flexiblen flachen Werk-Stücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln, mit einer drehbar angeordneten Wickeleinrichtung, die den vorderen Teil des jeweiligen Stapels ergreifende, radial zur Drehachse bewegbar angeordnete und im Verhältnis zur Länge der Stapel oder Blöcke schmale Preßteile aufweist, wobei die Drehachse in der Längsrichtung der Preßteile verläuft, mit einem auf den Umfang des zu wickelnden Bündels einwirkenden Widerlager, mit einer Abgabeeinrichtung und mit einer Einrichtung zum Aufbringen von Mittein zum Zusammenhalten der abgestreiften Bündel, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßteile als zwei sich über die gesamte Breite des jeweiligen Stapels (25) erstreckende, auf Führungsstangen (15) verschiebbar angeordnete Preßarme (22) ausgebildet sind, wobei als Abgabeeinrichtung ein über die ganze Länge der Preßarme (22) bewegbar angebrachter Abstreifer (27) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßarme (22) entgegen der Preßrichtung divergierende Auflaufflächen (23) aufweisen, mit denen in Richtung der Drehachse der Wikkeleinrichtung verschiebbare Steuerrollen (29) zusammenwirken.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerrollen (29) an dem als Steuerscheibe (27) ausgebildeten Abstreifer gelagert sind, der Ausnehmungen (28) für die Preßarme (22) aufweist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an ihrem Gcstel! (4) ein Arbeitszylinder (33) gelagert ist, dessen Kolbenstange (32) mit der Betätigungsstange (30) der Steuerscheibe (27) über ein Drehgelenk (31) verbunden ist
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßarme (22) gegen Federwirkung auf den Führungsstangen (15) verschiebbar angeordnet sind.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732322563 DE2322563C3 (de) | 1973-05-04 | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln | |
| FR7412918A FR2227998B3 (de) | 1973-05-04 | 1974-04-12 | |
| BE143356A BE813894A (fr) | 1973-05-04 | 1974-04-18 | Empaquetage automatique de piles ou de blocs d'articles plats flexibles |
| GB1890874A GB1464925A (en) | 1973-05-04 | 1974-04-30 | Apparatus for the automatic packing of stacks or blocks of flexible flat workpieces particularly synthetic plastics bags |
| IT2226874A IT1010396B (it) | 1973-05-04 | 1974-05-03 | Dispositivo per l imballaggio auto matico di pile o blocchi di pezzi piatti e flessibili in particolare di borse in plastica |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732322563 DE2322563C3 (de) | 1973-05-04 | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2322563A1 DE2322563A1 (de) | 1974-11-14 |
| DE2322563B2 DE2322563B2 (de) | 1975-08-14 |
| DE2322563C3 true DE2322563C3 (de) | 1976-03-18 |
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE69302992T2 (de) | Einheit zum Heisssiegeln von Kunststoffolien zum Umhüllen von palettierten Stapeln von Gegenständen | |
| DE2724100C2 (de) | Automatische Verpackungsmaschine zum Umwickeln einer aus mehreren Einzelpackungen bestehenden Stückguteinheit mit einer Dehnfolie | |
| DE2831621A1 (de) | Vorrichtung zum lagenweisen stapeln von stueckgut auf einer palette | |
| CH616375A5 (de) | ||
| DE2607438A1 (de) | Maschine zum pressen und bandieren von stapeln | |
| DE2358546B2 (de) | Vorrichtung zum Verpacken von Körpern aus zusammendrückbarem Material, beispielsweise aus Glasfasern bestehendem Isoliermaterial | |
| DE2526432A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zum speichern und zufuehren von ventilsaekken zu fuellmaschinen | |
| CH683840A5 (de) | Anlage und Verfahren für die Fertigung von Matratzen. | |
| DE4016484C2 (de) | Verpackungsvorrichtung für Bahnrollen | |
| DE2365000A1 (de) | Hochleistungsmaschine mit aussetzendem arbeitsablauf zum verpacken von seifenstuecken und dergleichen | |
| DE69502995T2 (de) | Maschine zum Verpacken von Kleidungsstücken, wie Strümpfe oder dergleichen, in Schachteln | |
| DE2034696C3 (de) | Vorrichtung zum Zusammenpressen und Verpacken von Stapeln flach aneinanderliegender Beutel od.dgL | |
| DE3432517C2 (de) | Vorrichtung zum Umlegen der einen gefüllten Sack seitlich überragenden Fahnen auf die mit Klebstoffstreifen versehene Sackoberseite | |
| DE2322563C3 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln | |
| EP1515894A1 (de) | Anlage zum verpacken eines in zickzackf rmige schlaufen gele gten flexiblen bandes, insbesondere eines textilbandes | |
| DE2322563B2 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken, insbesondere aus Kunststoffbeuteln | |
| DE2550025C3 (de) | Vorrichtung zum Bündeln von aus flexiblen Gegenständen gebildeten Stapeln | |
| DE1179498B (de) | Vorrichtung zum Verpacken zusammenpressbarer Gueter | |
| DE68904227T2 (de) | Maschine zum anlegen eines siegelfilms, angepasst an das verpacken von paketen, buechern, schreibheften und broschueren, sogar einzeln, mittels eines einwickelbandes. | |
| DE2432511C3 (de) | Vorrichtung zum selbsttätigen Verpacken von Stapeln oder Blöcken aus flexiblen flachen Werkstücken | |
| EP0563649B1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Bildung einer geschlossenen Umhüllung um einen Gegenstand | |
| DE19626041A1 (de) | Verpackungsvorrichtung und Verpackungsverfahren | |
| DE854474C (de) | Maschine zum Einwickeln zylindrischer Hohlkoerper | |
| DE1103228B (de) | Maschine zum Buendeln von Karton-zuschnitten, Briefumschlaegen od. dgl. | |
| DE7717481U1 (de) | Krallenplattenstreifen |