DE3922286A1 - Verfahren und einrichtung zum detektieren einer verminderung der eingangsspannung fuer eine stromversorgung - Google Patents
Verfahren und einrichtung zum detektieren einer verminderung der eingangsspannung fuer eine stromversorgungInfo
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Description
Die Erfindung betrifft Stromversorgungen und insbesondere
ein Verfahren und eine Einrichtung zum Detektieren einer
Verminderung, wie ein unmittelbar bevorstehender oder tatsäch
licher Verlust, der Eingangsleistung oder -spannung für eine
geregelte Stromversorgung.
Es ist bekannt, Einrichtungen wie Mikroprozessoren mit
elektrischer Leistung aus einer Versorgungseinrichtung zu
versorgen und eine Anzeige für einen unmittelbar bevor
stehenden Verlust der Eingangsleistung oder -spannung (d.h.
aus der öffentlichen Stromversorgung) vorzusehen, so daß
Daten im flüchtigen Bereich des Mikroprozessors nicht
verlorengehen, also durch den Mikroprozessor Schritte
unternommen werden können, um diese Daten zu erhalten. Eine
derartige bekannte Stromversorgungseinrichtung wird als
halbwellen-pulsbreitenmoduliertes geregeltes Schaltnetzteil
bezeichnet, das auch manchmal Rücklauf-Schaltnetzteil genannt
wird. Diese Art von Stromversorgung bewirkt eine Isolierung
durch die Verwendung eines Transformators. Eine Isolierung
ist wegen der Spannungsempfindlichkeit der Verbraucherlast
notwendig, die beispielsweise bei einem nominellen Spannungs
wert von 5 Volt arbeitet. Somit kann jeder der Last direkt
zugeführter Spannungsstoß aus dem Netz leicht zur Zerstörung
oder schweren Beschädigung einer solchen empfindlichen Last
führen.
Üblicherweise ist bei derartigen Stromversorgungen auf der
Quellenseite der Stromversorgung eine Detektionseinrichtung
vorgesehen und es wird ein Alarmsignal mittels einer geeigne
ten isolierenden Einrichtung, wie einem optischen Koppler
auf die Lastseite (beispielsweise zum Mikroprozessor) über
tragen. Derartige Vorgehensweisen, eine Isolation zu erreichen,
sind im allgemeinen zufriedenstellend und haben sich auch
gut bewährt, jedoch leiden sie an mindestens zwei Hauptmängeln.
Der erste besteht darin, daß der Spannungswert auf der Quellen
seite (beispielsweise 120 oder 220 Volt) auf Netzspannungen
ausgelegte Bauteile benötigen, die kostspieliger und aufwen
diger sind als auf Signalspannungen ausgelegte Bauteile.
Der zweite Hauptnachteil besteht darin, daß der isolierende
Koppler selbst eine potentielle Fehlerquelle ist und darüber
hinaus auch ein ziemlich teueres Bauteil.
Es ist daher ein Ziel der vorliegenden Erfindung, ein Ver
fahren und eine Einrichtung zum Detektieren einer Verminde
rung der Eingangsspannung für eine Stromversorgung zu schaffen,
die auf einen unmittelbar bevorstehenden oder tatsächlichen
Verlust der Spannung anspricht.
Ein weiteres Ziel besteht darin, ein Schema für die Erzeugung
eines elektrisch isolierten Ausgangssignals anzugeben, das
einen unmittelbar bevorstehenden Verlust der Eingangsleistung
für eine pulsbreitenmodulierte geregelte Schalteinrichtung
anzeigt, ohne eine getrennte isolierende Einrichtung zu
benötigen.
Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, ein wenig
aufwendiges und damit kostengünstiges Schema zum Erzeugen
eines isolierten Ausgangssignals anzugeben, das einen
unmittelbar bevorstehenden Verlust der Eingangsleistung
anzeigt und bei dem die Notwendigkeit für eine getrennte
isolierende Einrichtung durch die Ausnutzung der natürlichen
Isolationseigenschaften eines Transformators der Stromver
sorgung entfällt.
Gemäß der Erfindung werden diese und andere Ziele durch
Verfahren und Einrichtung nach den Patentansprüchen erreicht.
Gemäß der Erfindung ist ein pulsbreitenmoduliertes geregeltes
Schaltnetzteil vorgesehen, bei dem ein Kondensator wiederholt
durch eine Eingangsspannung auf einen diese repräsentierenden
Wert geladen wird. Per Kondensator wird dann durch eine
Transformator-Primärwicklung über eine Schalteinrichtung
entladen, die periodisch leitend und wahlweise nichtleitend
gemacht wird. Die Ausgangsspannung der Stromversorgung wird
erzeugt unter Verwendung einer Transformator-Sekundärwicklung,
die mit einer Einrichtung zusammengeschaltet ist, welche einen
Stromfluß in der Sekundärwicklung nur dann zuläßt, wenn die
Schalteinrichtung auf der Primärseite nichtleitend ist. Die
Spannung über der Sekundärwicklung wird während der Abwesenheit
des Stromes durch diese Wicklung gemessen und ein Zeitgeber
signal während der Perioden erzeugt, in denen diese Spannung
einen vorgegebenen Wert überschreitet. Wenn das Zeitgeber
signal für eine vorgegebene Zeitspanne ausbleibt, wird ein
eine Verminderung der Quellenspannung anzeigendes Alarmsignal
erzeugt.
Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung
anhand der Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Schaltschema, das ein typisches pulsbreiten
moduliertes geregeltes Schaltnetzteil zeigt, bei dem ein
Ausführungsbeispiel der Erfindung angewendet wird,
Fig. 2 ein Blockschaltbild, das einen der in Fig. 1
gezeigten Schaltungsblöcke genauer darstellt,
Fig. 3 ein auf dieselbe Zeitbasis bezogenes Diagramm,
das die zeitliche Lage von mehreren Schwingungsformen anzeigt
und zum Verständnis der Erfindung nützlich ist, und
Fig. 4 ein Schaltschema, das ein anderes Ausführungs
beispiel der in Fig. 1 gezeigten Spannungsüberwachungsein
richtung darstellt.
Fig. 1 zeigt in teilweise schematisierter Form und teilweise
als Blockschaltbild eine typische pulsbreitenmodulierte
Schaltstromversorgungseinrichtung (die oft als Rücklauf-
Schaltnetzteil bezeichnet wird), die über eine Überwachungs
schaltung nach der vorliegenden Erfindung verfügt. In Fig. 1
zeigt der Teil der Zeichnung außerhalb des gestrichelten
Blocks 46 das übliche Schaltnetzteil, während der Teil inner
halb des gestrichelten Blocks die dem Schaltnetzteil zuge
ordnete erfindungsgemäße Überwachungsschaltung darstellt.
Eine Quelle einer elektrischen Spannung (Leistung), bei
spielsweise eine Leitung der öffentlichen Stromversorgung,
ist durch einen Anschluß 10 dargestellt. Dieser Anschluß ist
mit einem Vollwellengleichrichter 12 verbunden, dessen Gleich
stromausgang einem Anschluß einer Primärwicklung 14 eines
insgesamt mit 16 bezeichneten Transformators zugeführt wird.
Das andere Ende der Primärwicklung 14 ist mit einer geeigneten
Schalteinrichtung verbunden, die hier als Drain-Elektrode
eines Feldeffekttransistors (FET) 18 dargestellt ist. Die
Source-Elektrode des FET ist mit dem gemeinsamen Anschluß 20
der Schaltung verbunden. Die Gate-Elektrode des Transistors 18
ist mit einem Pulsbreitenregler 34 verbunden, der im folgenden
beschrieben werden wird. In Verlauf der Beschreibung wird sich
ergeben, daß andere Schalteinrichtungen, wie ein "Standard"-
Transistor anstelle des FET 18 verwendet werden können. Der
Verbindungspunkt oder Knoten 22 des Gleichrichters 12 und
der Wicklung 14 ist mit einem Anschluß eines Kondensators 24
verbunden, dessen anderer Anschluß mit der gemeinsamen
Schiene 20 in Verbindung steht.
Ein Rückkopplungspfad zur Regelung des FET 18 und damit des
Stromversorgungsteils insgesamt enthält eine Transformator-
Sekundärwicklung 26, die mit einem Ende mittels eines ge
eigneten Gleichrichters, wie einer Diode 28 mit einer Platte
eines Kondensators 30 verbunden ist. Das andere Ende des
Kondensators 30 ist mit dem anderen Ende der Transformator-
Sekundärwicklung 26 und auch mit der gemeinsamen Schiene 20
verbunden. Der Verbindungspunkt der Diode 28 und des Konden
sators 30, nämlich ein Knoten 32, ist über eine Leitung 33
mit dem Pulsbreitenregler 34 verbunden, um diesem ein Rück
kopplungssignal zuzuführen. Der Ausgang des Reglers 34 ist
über eine Leitung 36 mit der Gate-Elektrode des FET 18 ver
bunden, um den Leitungszustand dieses Transistors und damit
den Betrieb des Stromversorgungsteils zu regeln, wie später
noch beschrieben wird.
Auf der Ausgangsseite des Transformators 16 befindet sich
eine Sekundärwicklung 36 in einer Serienschaltung mit einem
Gleichrichter, wie einer Diode 40 und einem Ausgangs-Filter
kondensators 42. Der Verbindungspunkt der Diode 40 und des
Kondensators 42, nämlich ein Knoten 41 ist mit einer
Leitung 44 verbunden, auf der die Versorgungsspannung für
die Last erscheint, für welche die Schaltung angewendet
werden soll, also beispielsweise die Versorgung für einen
Mikroprozessor. Der Verbindungspunkt der Wicklung 38 und des
Kondensators 42 ist mit dem Massepotential verbunden.
Die erfindungsgemäße Detektionsschaltung ist in dem ge
strichelten Block 46 dargestellt. Diese Schaltung enthält
einen aus in Serie geschalteten Widerständen 50 und 52 be
stehenden Spannungsteiler, wobei ein Ende des Spannungs
teilers mit dem Verbindungspunkt, einem Knoten 39 der
Sekundärwicklung 38 und der Diode 40 und das andere Ende
mit dem Massepotential und der Basis einer geeigneten Schalt
einrichtung, wie einem Transistor 54, verbunden ist. Der
Emitter des Transistors 54 ist mit der Verbindung der beiden
Widerstände 50 und 52 verbunden, während der Kollektor über
einen Transistor 55 mit einem Anschluß 56 in Verbindung steht,
dem eine Bezugsspannung zugeführt wird. Der Kollektor des
Transistors 54 ist auch über eine Leitung 57 mit einem ge
eigneten Zeitgeber, wie einem monostabilen Multivibrator 58
verbunden. Das Ausgangssignal des monostabilen Multivibrators
58 auf einer Leitung 60 ist das Alarmsignal, das gemäß der
vorliegenden Erfindung erzeugt wird. Dieses Signal ist für
jeden gewünschten Zweck verfügbar, so um einen angeschlossenen
Mikroprozessor zu veranlassen, seine flüchtigen Daten zu
schützen. Wie sich aus der weiteren Beschreibung noch ergeben
wird, wird das Alarmsignal bei einer Verminderung der Eingangs
spannung am Anschluß 10 erzeugt, wie sie mit einem unmittelbar
bevorstehenden oder tatsächlichen Verlust der Leistung oder
bei einem starken Abfall der Netzspannung auftreten würde.
Vor der Beschreibung der Betriebsweise der in Fig. 1 gezeigten
Schaltung wird Bezug genommen auf Fig. 2, die als Blockschalt
bild die Einzelheiten einer möglichen Ausführungsform des
in Fig. 1 gezeigten Pulsbreitenreglers 34 darstellt. Das
Rückkopplungssignal auf der Leitung 33 wird einer summierenden
Verbindung 70 zugeführt, deren anderes Eingangssignal das
Bezugssignal vom Block 72 ist. Dieses Bezugssignal hat einen
Wert, der die gewünschte Betriebsausgangsspannung der Schal
tung auf der Leitung 44 repräsentiert. (Aus der Anordnung
in Fig. 1 wird ersichtlich, daß wegen der Ähnlichkeit der
den beiden Sekundärwicklungen 26 und 38 zugeordneten Schal
tungen das Ausgangssignal auf der Leitung 44 direkt propor
tional zu dem Signal auf der Leitung 33 sein wird.) Das
Ausgangssignal der summierenden Verbindung 70 ist ein Fehler
signal (V Fehler), das dem nichtinvertierenden Eingang eines
Vergleichers 74 zugeführt wird. Das andere Eingangssignal zu
dem Vergleicher 74 an den invertierenden Eingang ist das
Ausgangssignal eines Rampenfunktionsgenerators 78, der unter
Steuerung eines Oszillators 76 eine Rampenfunktion fester
Frequenz und mit vorgegebener maximaler Amplitude erzeugt.
Das Ausgangssignal (PBM-Ausgang) des Reglers 34 wird der
Gate-Elektrode des FET 18 zugeführt und dient dazu, den
Transistor auszuschalten, wenn die Rampenfunktion größer ist
als der Wert des Signals V Fehler.
Die Funktion der gerade unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2
beschriebenen Schaltung ist besser verständlich in Verbindung
mit den verschiedenen Schwingungsformen in Fig. 3, die in
Bezug auf dieselbe Zeitbasis aufgetragen sind. Man erkennt,
daß der Kondensator 24 auf im wesentlichen die Ausgangsspannung
des Gleichrichters 12 aufgeladen wird, wenn der Transistor 18
nichtleitend ist, und sich über die Primärwicklung 14 ent
lädt, wenn der Transistor 18 leitend ist. Die Polaritäts
punkte an den verschiedenen Transformatorwicklungen 14, 26
und 38 geben die gegenseitigen Polaritäten dieser Wicklungen
wieder.
Es sei hier angenommen, daß die Spannung am Kondensator 24
in ihrem Wert abnimmt, wie es durch die mit V C bezeichnete
Linie in der obersten Spur der Fig. 3 dargestellt ist. Diese
abnehmende Spannung könnte sich aus einem unmittelbar bevor
stehenden Verlust der Eingangsspannung am Anschluß 10 ergeben.
Mit der abnehmenden Kondensatorspannung V C liefert der die
Transformator-Sekundärwicklung 26 und den dieser zugeordneten
Kondensator 30 enthaltende Rückkopplungspfad ein Rückkopplungs
signal zu dem Pulsbreitenregler 34 auf der Leitung 33. Dieses
Rückkopplungssignal wird mit dem Bezugssignal von dem Block 72
in der Verbindung 70 kombiniert, um ein Signal (V Fehler) zu
erhalten, das in seinem Wert zunimmt. Das letztere Signal
ist durch die zweite Spur in Fig. 3 dargestellt. Das V Fehler-
Signal dient als ein Eingangssignal für den Vergleicher 74.
Das andere Eingangssignal für den Vergleicher 74 ist das
Rampenausgangssignal des Rampenfunktionsgenerators 78. Dieses
Rampensignal hat eine konstante maximale Amplitude und eine
konstante Frequenz. Somit wird das Ausgangssignal des Puls
breitenreglers, nämlich das Ausgangssignal des Vergleichers
74, so beschaffen sein, daß es eine immer weiter zunehmende
Länge der Zeit gibt, in der der Transistor 18 in dem einge
schalteten Zustand gehalten wird. Dies ist durch die dritte
Spur in Fig. 3 dargestellt, wo das auf dem hohen Wert liegen
de Signal die "Ein-Zeit" des Transistors und der Teil mit
dem niedrigen Wert die "Aus-Zeit" repräsentiert.
Die vierte Spur in Fig. 3 illustriert die Spannung V S , wie
sie an dem Knoten 39 anliegt, nämlich dem Verbindungspunkt
der Transformator-Sekundärwicklung 38 und der Diode 40.
Dies ist der Eingang zu der Detektionsschaltung nach der
vorliegenden Erfindung. Aus den Grundkenntnissen über
Transformatoren und aus den oben angegebenen Polaritäten
ergibt sich, daß die Spannung an dem Knoten 39 proportional
ist zu einer Konstanten (-K) mal dem Wert der Spannung des
Kondensators 24, der Spannung V C . Weiter ist in dieser
vierten Spur ein Schwellwert V TH gezeigt. Der Wert V TH wird
durch den Spannungsteiler 50, 52 in Verbindung mit der
Bezugsspannung an dem Anschluß 56 erzeugt und definiert die
Grenze für den korrekten Betrieb der Last durch die Ausgangs
spannung V L des Stromversorgungsteils, wie sie an der Leitung
44 anliegt. Wie weiter oben angegeben, wird die Spannung V L
mit einer Proportionalitäts-Konstante proportional der an dem
Knoten 32 erscheinenden Spannung sein. V L ist als ein konstan
ter Wert angegeben, da es die geregelte Ausgangsspannung der
Schaltung ist.
Wenn der Transistor 18 leitend ist, wird die Spannung des
Kondensators 24 der Primärwicklung 14 des Transformators 16
zugeführt. Wegen der Phasenlage der Transformatorwicklungen
und der Orientierung der Dioden 28 und 40 bezüglich der
Sekundärwicklungen, kann die Energie von dem Kondensator 24
nur auf den Kern des Transformators übertragen werden. Wenn
der Transistor 18 abschaltet und aufhört zu leiten, kehren
sich die Spannungen an den verschiedenen Transformator
wicklungen um und die Energie in dem Kern wird auf die
Ausgangs-Filterkondensatoren, die Kondensatoren 30 und 42
übertragen.
Die Reglerfunktion regelt die Ausgangsenergie über das
Verhältnis Pulsbreite/Aus-Periode. Dieses Verhältnis gleicht
den Energiezufluß an den Ausgangsbedarf an, um auf diese Weise
V L solange wie möglich konstant zu halten. So ist in Fig. 3
zu sehen, daß mit abnehmender Spannung V C an dem Konden
sator 24 eine zunehmend lange "Ein-Zeit" des Transistors 18
nötig ist.
Noch unter Bezugnahme auf die vierte Spur in Fig. 3 wird die
Spannung V S an der Transformator-Sekundärwicklung 38 mit ab
nehmender Spannung V C zunehmend weniger negativ bis sie,
wie zu der Zeit t 0 gezeigt, eine kleinere Magnitude hat als
die Schwellwertspannung. Entsprechend der Beschreibung weiter
oben und wie durch die fünfte Spur in Fig. 3 angegeben,
erscheint das Zeitsignal V TS, wie es an der Leitung 57 auf
tritt und das dem monostabilen Multivibrator 58 zugeführt
wird, solange wie das Signal V S über der Schwellwertspannung
liegt. Somit wird zu allen Zeitpunkten mit Ausnahme des
letzten Zeitpunktes, wie in Fig. 3 in der fünften Spur ge
zeigt, das Signal V TS den Schwellwert (vgl. z.B. zur Zeit t 1)
während der Periode der Basisfrequenz von dem Oszillator 76
überschreiten, wodurch der monostabile Multivibrator 58
zurückgesetzt wird. Somit wird bis zu diesem letzten Zeitpunkt,
wie in der letzten Spur der Fig. 3 gezeigt, das Ausgangssignal
des monostabilen Multivibrators auf einem den zufrieden
stellenden Betrieb anzeigenden hohen Wert sein. Jedoch in der
letzten, zum Zeitpunkt t₀ beginnenden Periode ändert sich
aufgrund der Tatsache, daß das Signal V TS den Schwellwert
nicht überschritten hat, das Zeitsignal nicht von dem hohen
auf den niedrigen Wert und es wird dem monostabilen Multivi
brator somit kein Signal zugeführt und, wie in der untersten
Spur zum Zeitpunkt t 2 gezeigt, der monostabile Multivibrator
wird gesperrt und erzeugt ein Alarmsignal.
Mit Fig. 4 wird gezeigt, daß auch andere Arten der Spannungs
überwachung verwendet werden können. Es werden hier gestrichene
Bezugszeichen anstelle der früher gezeigten verwendet und der
Transistor 54 ist durch einen geeigneten integrierten Schal
tungs-Chip, wie Intersil ICL8211 ersetzt. Das Chip-Ausgangs
signal auf der Leitung 57′ ist das Zeitsignal, wie es dem
monostabilen Multivibrator 58 zugeführt werden würde. Wegen
der Ähnlichkeit zwischen diesem Ausführungsbeispiel und dem
oben beschriebenen, erübrigen sich weitere Erläuterungen.
Das beschriebene Spannungsüberwachungssystem benötigt einen
nur verhältnismäßig geringen Aufwand und kommt mit vergleichs
weise wenigen, auf Signalspannungswerte ausgelegten Bauteilen
aus, und es nützt die isolierenden Eigenschaften des Transfor
mators aus, um wirkungsvoll und genau die Spannung zu über
wachen und ein Alarmsignal zu erzeugen, durch das in einer
Last wenn notwendig korrigierende Maßnahmen getroffen werden.
Die vorliegende Erfindung ist unter Bezunahme auf bevorzugte
Ausführungsbeispiele erläutert worden, jedoch ergeben sich
Abänderungen ohne weiteres für den Fachmann. Beispielsweise
sind bestimmte Signale und Darstellungen mit bestimmten
Polaritäten und Beziehungen angegeben worden, es ist jedoch
offensichtlich und kann als äuquivalent angesehen werden,
daß abweichende Polaritäten und eine geeignete Logik gleicher
maßen verwendet werden können.
Claims (14)
1. Verfahren zum Detektieren einer Verminderung der Eingangs
spannung für ein pulsbreitenmoduliertes geregeltes Schalt
netzteil, gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte,
- a) daß ein Kondensator von der Eingangsspannung auf einen diese Spannung repräsentierenden Wert geladen wird,
- b) daß der Kondensator durch eine Transformatorprimar wicklung periodisch entladen wird, indem eine Schalt einrichtung periodisch leitend gemacht und die Schalt einrichtung wahlweise nichtleitend gemacht wird,
- c) daß eine Stromversorgungsausgangsspannung erzeugt wird unter Verwendung einer Transformatorsekundärwicklung, die mit einer Einrichtung zusammengeschaltet ist, die einen Stromfluß durch die Sekundärwicklung nur zuläßt, wenn die Schalteinrichtung nichtleitend ist,
- d) daß eine Spannung über der Sekundärwicklung in Abwesen heit des Stromes durch diese hindurch abgefühlt und ein Zeitgebersignal während Perioden erzeugt wird, wenn die Spannung in ihrer Magnitude einen vorgegebenen Wert überschreitet, und
- e) daß bei Abwesenheit des Zeitgebersignals für eine vorgegebene Zeitdauer ein Alarmsignal erzeugt wird, das die Verminderung der Eingangsspannung anzeigt.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalteinrichtung mit einer vorgegebenen Frequenz
leitend gemacht wird und in Ansprache auf den Wert der
Ladung in dem Kondensator nichtleitend gemacht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorgegebene Zeitdauer größer ist als die Periode der
vorgegebenen Frequenz.
4. Verfahren zur Erzeugung eines Alarmsignals, das eine
Verminderung der Eingangsspannung für ein pulsbreiten
moduliertes geregeltes Schaltnetzteil anzeigt,
gekennzeichnet durch die Verfahrensschritte,
- a) daß ein Kondensator von der Eingangsspannung auf einen diese Spannung repräsentierenden Wert geladen wird,
- b) daß der Kondensator durch eine Transformatorprimär wicklung periodisch entladen wird, indem eine Schalt einrichtung periodisch leitend gemacht und die Schalt einrichtung wahlweise nichtleitend gemacht wird,
- c) daß eine Stromversorgungsausgangsspannung erzeugt wird unter Verwendung einer Transformatorsekundärwicklung, die mit einer Einrichtung zusammengeschaltet ist, die einen Stromfluß durch die Sekundärwicklung nur zuläßt, wenn die Schalteinrichtung nichtleitend ist,
- d) daß eine Spannung über der Sekundärwicklung in Abwesen heit des Stromes durch diese hindurch abgefühlt und ein Zeitgebersignal während Perioden erzeugt wird, wenn die Spannung in ihrer Magnitude einen vorgegebenen Wert überschreitet, und
- e) daß bei Abwesenheit des Zeitgebersignals für eine vorgegebene Zeitdauer ein Alarmsignal erzeugt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schalteinrichtung mit einer vorgegebenen Frequenz
leitend gemacht wird und in Ansprache auf den Spannungs
wert der Ladung auf dem Kondensator nichtleitend gemacht
wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die vorgegebene Zeitdauer größer ist als die Periode der
vorgegebenen Frequenz.
7. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß
der vorgegebene Spannungswert ungefähr gleich ist einem
gewünschten Wert der Stromversorgungsausgangsspannung.
8. Pulsbreitenmoduliertes geregeltes Schaltnetzteil mit
einem Speicherkondensator (24), der von einer Spannungs
quelle (10) geladen und über eine Transformatorprimär
wicklung (14) auf die Betätigung einer Schalteinrichtung
(18) entladen wird, und einer Transformatorsekundärwicklung
(38), mit der eine Gleichrichtereinrichtung (40) und ein
Filterkondensator (42) in Serie geschaltet sind, um eine
Ausgangslastspannung (V L ) zu erzeugen, wobei die Gleich
richtereinrichtung (40) so polarisiert ist, daß sie
leitend ist, wenn die Schalteinrichtung (18) nichtleitend
ist, und einer Einrichtung (46) zum Detektieren einer
Verminderung der Spannung der Spannungsquelle,
gekennzeichnet durch
- a) einen Spannungswertdetektor (50, 52, 54, 56), der mit der Transformatorsekundärwicklung (38) verbunden ist, um ein Zeitgebersignal zu erzeugen, wenn die Spannung über der Sekundärwicklung (38) in ihrer Magnitude einen vorgegebenen Wert überschreitet, und
- b) eine Zeitgebereinrichtung (58), die auf das Zeitgeber signal anspricht, um ein Alarmausgangssignal zu erzeugen, das eine Verminderung der Spannung als eine Funktion der Dauer des Ausgangssignals anzeigt.
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zeitgebereinrichtung ein wiederauslösbarer monostabiler
Multivibrator (58) mit einer vorgegebenen Sperrzeitdauer
ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch eine
Regeleinrichtung (34), welche die Schalteinrichtung (18)
mit einer vorgegebenen Frequenz periodisch leitend macht,
wobei die Sperrzeitdauer länger ist als die Periode der
Frequenz, mit der die Schalteinrichtung (18) leitend
gemacht ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungswertdetektor einen Widerstandsspannungs
teiler (50, 52) und eine weitere Schalteinrichtung (54)
enthält, die so vorgespannt ist, daß sie zur Erzeugung
des Zeitgebersignals bei dem vorgegebenen Wert leitend
gemacht wird.
12. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der vorgegebene Wert ungefähr gleich ist einem
vorgeschriebenen Wert der Ausgangslastspannung.
13. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der vorgegebene Wert ungefähr gleich ist einem
vorgeschriebenen Wert der Ausgangslastspannung.
14. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß der Spannungswertdetektor (46) einen Widerstands
spannungsteiler (50, 52) und eine weitere Schalteinrichtung
(54) enthält, die so vorgespannt ist, daß sie zur Er
zeugung des Zeitgebersignals bei dem vorgegebenen Wert
leitend gemacht wird.
Applications Claiming Priority (1)
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