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DE1167081B - Winkeldrehpflug - Google Patents

Winkeldrehpflug

Info

Publication number
DE1167081B
DE1167081B DEB67336A DEB0067336A DE1167081B DE 1167081 B DE1167081 B DE 1167081B DE B67336 A DEB67336 A DE B67336A DE B0067336 A DEB0067336 A DE B0067336A DE 1167081 B DE1167081 B DE 1167081B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
plow
arm
angle frame
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB67336A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Puls
Franz Scheer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN ALBERT BRAUN FA
Original Assignee
JOHANN ALBERT BRAUN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN ALBERT BRAUN FA filed Critical JOHANN ALBERT BRAUN FA
Priority to DEB67336A priority Critical patent/DE1167081B/de
Publication of DE1167081B publication Critical patent/DE1167081B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs
    • A01B3/421Turn-wrest ploughs with a headstock frame made in one piece

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Internat. Kl.: AOIb
Deutsche Kl.: 45 a-3/42
Nummer: 1167081
Aktenzeichen: B 67336 III / 45 a
Anmeldetag: 21. Mai 1962
Auslegetag: 2. April 1964
Die Erfindung betrifft einen an die Dreipunktanbauvorrichtung einer Zugmaschine anbaubaren Winkeldrehpflug, bei dem die Grindel an dem Rahmen des Winkelrahmens zur Auseinanderspreizung schwenkbar gelagert sind und die Drehachse des die Pfluggrindel tragenden Winkelrahmens in Arbeitsstellung des Pfluges mit der Pflugsohlenebene parallel liegt.
Bei Winkeldrehpflügen wird angestrebt, die die Pflugschare tragenden Grindel so auseinander zu spreizen, daß die Grindel quer zur Drehachse einen solchen Abstand voneinander aufweisen, daß die gewünschten Arbeitswerkzeuge ohne Schwierigkeiten angebracht werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist es bekannt, einen Winkeldrehpflug so auszubilden, daß die Drehachse des die Pfluggrindel tragenden Winkelrahmens in Arbeitsstellung des Pfluges schräg nach vorn zur Pflugsohlenebene geneigt ist, und zwar in einem größeren Winkel als er zur Korrekturverschwenkung der Pflugkörper erforderlich ist. Hierdurch wird erreicht, daß die Grindel auseinander schwenken und sich die hinteren Grindelenden voneinander entfernen, so daß es möglich ist. die erforderlichen Zubehörteile und ein unter Umständen zweites Pflugschar ohne Schwierigkeiten unterzubringen. Bei dieser bekannten Konstruktion ist es aber erforderlich, den ganzen Winkeldrehrahmen aus seiner bisher üblichen Lage zu verschieben, d. h., der Winkeldrehrahmen muß gegenüber den Koppeln des Dreipunktgestänges geneigt sein. Durch die divergierende Anbringung der Pflugansätze am Drehstück wird zusätzlich eine sehr hoch hinausschwenkende Anordnung des sich in der Ruhestellung befindenden Werkzeuges bedingt, so daß dadurch auch ein hochliegender Gesamtschwerpunkt des Pfluges erreicht wird, der insbesondere bei Hanglagen unerwünscht ist, da er zu einer Unstabilität der gesamten Schlepperpflugeinheit führt.
Bei einer bekannten Vorrichtung liegt die Drehachse des Winkelrahmens in Arbeitsstellung des Pfluges zwar parallel zur Pflugsohlenebene, jedoch hat diese bekannte Einrichtung den Nachteil, daß die Drehachse sehr hoch gegenüber der gewünschten Lage, nämlich etwa in Grindelhöhe, kommt, so daß daher der Angriffspunkt der Zugkraft ungünstig liegt, wodurch die Schlepperräder entlastet werden, was einmal eine Durchdrehgefahr der Schlepperräder bedingt, zum anderen eine schlechte Steuermöglichkeit bewirkt.
Schließlich ist eine Vorrichtung bekanntgeworden, bei welcher die Grindel an den Armen des Winkelrahmens schwenkbar gelagert sind, so daß sie sich im ausgehobenen Zustand der Pflugschare nach hinten auseinanderspreizen. Diese bekannte Einrichtung hat Winkeldrehpflug
Anmelder:
Fa. Johann Albert Braun,
Münster, Weseler Str. 264
Als Erfinder benannt:
Werner Puls,
Franz Scheer, Münster
den. Nachteil, daß die Abstützung für den oder die Grindel unmittelbar an dem festen Grundkörper erfolgt, und daß diese Abstützung im wesentlichen starr ist, d. h. sich in ihrer Länge während des Drehvorganges nicht verändern kann. Dies bedingt, daß die sich nicht in Arbeitsstellung befindenden Pflugkörper ebenfalls hoch über die Mittelachse des Pfluges ausgehoben werden, so daß hierdurch ein sehr hoch verlagerter Schwerpunkt des Pfluges erreicht wird, der zu Unstabilitäten führt. Außerdem ist bei dieser bekannten Einrichtung ein relativ hoher Kraftaufwand zur Ausführung der Drehbewegung erforderlich.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung der Nachteile dieser bekannten Vorrichtungen einen Winkeldrehpflug zu schaffen, bei welchem die beiden Grindel auseinandergespreizt werden, so daß der erforderliche Raum zwischen diesen Grindeln zum Unterbringen der verschiedenen Werkzeuge gewährleistet ist. Dieses der Erfindung zugrunde liegende Ziel wird dadurch erreicht, daß die durch Anschläge begrenzte Schwenkbewegung der Grindel um eine zum Winkelrahmenarm parallele Achse erfolgt und die Spreizung der Grindel durch das Gewicht der am Ende der Grindel angeordneten Pflugkörper erzielt wird.
Hierbei ist es einmal möglich, in dem hinteren Arm des Winkelrahmens ein den Grindel aufnehmendes Langloch vorzusehen und das vordere Ende des Grindels im vorderen Arm des Winkelrahmens drehbar bzw. schwenkbar zu lagern.
Gemäß einem anderen Vorschlag ist am vorderen Arm des Winkelrahmens eine Klinke angeordnet und das vordere Ende des Grindels in diesem vorderen
409 557/141
Arm in einem Langloch geführt, während der Grindel am hinteren Arm des Winkeldrehrahmens drehbar gelagert ist. Hierbei ist es möglich, das vordere Ende des Grindels mittels der Klinke festzulegen, wobei diese Festlegung beispielsweise in der Arbeitsstellung des Pfluges für den Grindel erfolgt und beim Ausheben des Pfluges und Wenden desselben die Klinke, unter Umständen automatisch, über einen entsprechenden Anschlag gelöst wird, so daß nunmehr der Grindel auf Grund des sich an seinem anderen Ende befindenden durch die Pflugkörper bedingten Gewichtes in dem Langloch über den Anschlag der Klinke hinaus gleiten kann, wodurch die Spreizung des hinteren Grindelendes erzielt wird.
Bei der Verwendung eines zweiarmigen Winkeldrehrahmens erfolgt im Gegensatz zu der vorher beschriebenen vierarmigen Ausführungsform des Rahmens die Lagerung derart, daß das dem Winkeldrehrahmen zugewandte Ende des Grindels an dem Arm drehbar gelagert ist und der Grindel eine nach außen und unten gerichtete Bewegung ausführen kann, aber durch ein Widerlager an einer nach oben und innen gerichteten Bewegung gehindert wird, so daß hierdurch eine vollkommen starre Lagerung des Grindels während des Pflugbetriebes, d. h. während des Eingriffes der an diesem Grindel gehalterten Pflugkörper in den Boden gewährleistet ist.
Durch diese erfindungsgemäßen Konstruktionen wird eine automatische Spreizung erreicht, aber der Schwerpunkt des Pfluges niedrig gehalten. Die Tatsache, daß der sich in Ruhestellung befindliche Grindel etwas zur Landseite ausschwenkt, ist nicht nachteilig, sondern sogar erwünscht, da hierdurch beim Pflügen an Hanglagen eine bessere Stabilität des Pfluges erreicht wird.
Weitere Vorteile und Merkmale der erfindungsgemäßen Konstruktion gehen aus der nachfolgenden Beschreibung an Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele, auf die die Erfindung aber nicht beschränkt ist, hervor.
Von den Zeichnungen zeigt
Abb. 1 einen vierarmigen Winkeldrehrahmen gemäß der Erfindung in Arbeitsstellung,
Abb. 2 den Winkeldrehrahmen gemäß Abb. 1 in ausgehobener Stellung,
A b b. 3 eine Aufsicht auf den Rahmen in seiner Transport- oder ausgehobenen Stellung,
Abb. 4 eine Aufsicht auf den Rahmen in der Arbeitsstellung,
A b b. 5 einen gemäß der Erfindung ausgebildeten zweiarmigen Winkeldrehrahmen in der Arbeitsstellung,
A b b. 6 in größerem Maßstab die Lagerung des Grindelendes in Arbeitsstellung an dem Arm des Winkeldrehrahmens und
A b b. 7 die Konstruktion gemäß A b b. 6 in der ausgehobenen Lage.
In den Zeichnungen ist mit 1 die eigentliche Drehwelle des Winkelrahmens bezeichnet, auf welcher die Arme 2, 3, 4 und 5 angesetzt sind. Der Winkeldrehrahmen ist an die Dreipunktanbauvorrichtung einer entsprechenden Zugmaschine angelenkt. Mit 6 und 7 sind die Grindel und mit 8, 9, 10 und 11 die an den Grindeln 6 und 7 festgelegten Pflugkörper bezeichnet.
Das jeweilige vordere Ende der Grindel 6 und 7 ist bei der in A b b. 1 dargestellten Ausführungsform an den Armen 2 und 3 bzw. 4 und 5 mittels einer Haltevorrichtung 12 festgelegt, die beispielsweise U-förmig ausgebildet ist, wobei in den beiden Schenkeln 13 und 14 dieses U's der Grindel gehalten wird. Zu diesem Zweck ist in dem Schenkel 14 eine Bohrung und an dem Grindel 6 eine Widerlagerscheibe 15 vorgesehen, während in dem Schenkel 13 das Grindelende in einem Langloch geführt ist. Außerdem ist an dem Schenkel 13 eine Klinke 16 angebracht, die im wesentlichen winkelförmig ausgebildet ist, wobei das Grindelende hinter den Klinkenvorsprung greift und hier in Arbeitsstellung arretiert wird. Das andere Ende dieser Klinke 16 gelangt beim Ausheben des Pfluges beispielsweise mit einer Koppel des Dreipunktgestänges in Kontakt, wodurch die Klinke verdreht und das Ende des Grindels 6 freigegeben wird. Auf Grund des an dem diesem Ende entgegengesetzten Ende angeordneten und durch die Pflugkörper 8 und 9 gebildeten Gewichtes schwenkt nach Lösen der Klinke der Grindel nach unten aus, so daß nunmehr das vordere
ao Ende des Grindels in dem Langloch nach oben und innen gleitet. Hierdurch wird die erforderliche Spreizung der Grindelenden erreicht.
Diese ausgeschwenkte Lage ist in A b b. 2, 3 und 4 dargestellt, wobei gemäß A b b. 4 die Pflugkörper 8
as und 9 in Arbeitsstellung stehen.
Bei dem in den A b b. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Ende des Grindels 17 an dem einen Arm 18 des Winkelrahmens in zwei plattenförmigen Körpern eingefaßt, die so ausgebildet sind, daß das Teil 19 dieser Körper über den Drehpunkt 20 des Grindelendes hinausgreift und mit einem nockenartigen Vorsprung ausgerüstet ist, das Teil 21 aber gegenüber diesem Drehpunkt zurückversetzt ist. Hierdurch wird erreicht, daß in der Arbeitsstellung des Pfluges der Grindel 17 an dem nockenartigen Vorsprung 22 des Teiles 19 anliegt und hierdurch auf Grund des durch den Bodenwiderstand hervorgerufenen Drukkes fest gelagert ist, während bei Anheben und Ausheben der Pflugkörper der Grindel etwas nach unten und außen abkippen kann (gemäß Abb. 7).

Claims (4)

Patentansprüche:
1. An die Dreipunktanbauvorrichtung einer Zugmaschine anbaubarer Winkeldrehpflug, bei dem die Grindel an den Armen des Winkelrahmens zur Auseinanderspreizung schwenkbar gelagert sind und die Drehachse des die Pfluggrindel tragenden Winkelrahmens in Arbeitsstellung des Pfluges mit der Pflugsohlenebene parallel liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die durch Anschläge begrenzte Schwenkbewegung der Grindel um eine zum Winkelrahmenarm parallele Achse erfolgt und die Spreizung der Grindel durch das Gewicht der am Ende der Grindel angeordneten Pflugkörper (8, 9, 10, 11) erzielt wird.
2. Pflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein am hinteren Arm (3, 5) des Winkelrahmens angeordnetes, den Grindel aufnehmendes Langloch und eine schwenkbare Lagerung des vorderen Endes des Grindels im vorderen Arm (2, 4) des Winkelrahmens.
3. Pflug nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine am vorderen Arm (2, 4) des Winkelrahmens angeordnete Klinke (16) zur Halterung des in einem Langloch des Armes (2, 4) ge-
führten Grindels und eine schwenkbare Lagerung des Grindels im hinteren Arm (3, 5) des Winkelrahmens.
4. Pflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem zweiarmigen Winkelrahmen das dem Winkelrahmen zugewandte Ende des Grindels an dem Arm schwenkbar gelagert ist und die Grindel eine nach außen und unten gerichtete Bewegung ausführen können, an einer nach oben und innen gerichteten Bewegung aber durch ein Widerlager gehindert werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 046 381;
deutsche Patentschrift Nr. 1 038 323.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
409 557/141 3.64 © Bundesdruckerei Berlin
DEB67336A 1962-05-21 1962-05-21 Winkeldrehpflug Pending DE1167081B (de)

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DEB67336A DE1167081B (de) 1962-05-21 1962-05-21 Winkeldrehpflug

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DEB67336A DE1167081B (de) 1962-05-21 1962-05-21 Winkeldrehpflug

Publications (1)

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DE1167081B true DE1167081B (de) 1964-04-02

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ID=6975484

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DEB67336A Pending DE1167081B (de) 1962-05-21 1962-05-21 Winkeldrehpflug

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DE (1) DE1167081B (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038323B (de) 1958-01-09 1958-09-04 Ventzki G M B H Eislingen Winkeldrehpflug
DE1046381B (de) * 1958-04-26 1958-12-11 Dieter Kratzenberg Dipl Ing Winkeldrehpflug mit grosser Arbeitsbreite

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1038323B (de) 1958-01-09 1958-09-04 Ventzki G M B H Eislingen Winkeldrehpflug
DE1046381B (de) * 1958-04-26 1958-12-11 Dieter Kratzenberg Dipl Ing Winkeldrehpflug mit grosser Arbeitsbreite

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