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DE1265470B - - Google Patents

Info

Publication number
DE1265470B
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plow
carrier
articulated arms
articulated
force
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1265470D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1265470B publication Critical patent/DE1265470B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/36Ploughs mounted on tractors
    • A01B3/40Alternating ploughs
    • A01B3/42Turn-wrest ploughs

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

GUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND
DEUTSCHES
PATENTAMT
AUSLEGESCHRIFT
Int. CL:
AOIb
Deutsche Kl.: 45 a - 3/42 a 2-
Nummer: 1 265 470
Aktenzeichen: H 58796 HI/45 a
Anmeldetag: 15. März 1966
Auslegetag: 4. April 1968
Es sind Anbaudrehpflüge bekannt, bei denen die Energie zum Wenden des Pfluges dadurch gewonnen wird, daß der mit dem Drehlager verbundene Pflugträger nach dem Anheben mittels einer Dreipunktaufhängung, nach Lösen einer Verriegelung sich ein Stück absenkt, wobei die Drehachse des Pfluges im wesentlichen eine Bewegung parallel zu sich selbst ausführt. Nach einem Lösungsvorschlag dieser Art besteht der das Drehlager mit dem Befestigungsgestänge verbindende Pflugträger aus einer im wesentlichen vertikalen Stange, an der das Drehlager mittels einer Führungshülse verschiebbar ist. Eine Feder verbindet einen Arm am unteren Ende der Führungshülse mit einem oberen Arm an dem Träger. In Arbeitsstellung liegt die Hülse an einem oberen Anschlag an dem Pflugträger an; eine Bewegung der Hülse nach unten wird durch die durch eine Raste gesperrte Drehvorrichtung verhindert. Ein weiterer Anschlag am unteren Ende des Pflugträgers begrenzt die Fallhöhe des Pfluges. Dieser Vorschlag hat folgende Nachteile:
Auch bei sehr kräftiger und genauer Ausführung der zum Absenken vorgeschlagenen im wesentlichen vertikalen Führungsteile treten durch die ungünstige Beanspruchung erhebliche Reibungskräfte und Abnutzungen auf. Da außerdem der untere freiliegende Teil der Führungsstange beim Pflügen unvermeidbar mit Schlamm und Erde bedeckt wird, ist nach kurzer Betriebsdauer die sichere Wirkungsweise der Vorrichtung in Frage gestellt. Den gleichen Nachteil haben auch die Vorschläge, bei denen der mit dem Drehlager fest verbundene Bauteil zum Absenken über Langlochführungen mit dem mit dem Befestigungsgestänge verbundenen Pflugträger verbunden ist.
Nach einem anderen bekannten Vorschlag soll das Absenken des Drehpfluges zur Gewinnung der Drehenergie dadurch erfolgen, daß das mit dem Drehlager fest verbundene Bauteil über im wesentlichen in Pfluglängsrichtung nach hinten verlaufende Lenker mit dem Träger verbunden wird, deren Verschwenkbewegung durch einen oberen und unteren Anschlag an dem Träger begrenzt wird.
Abgesehen davon, daß diese Ausführung keine reine Parallelverschiebung der Drehachse des Pfluges zu sich selbst bringt, bedingt dieser Vorschlag eine größere Baulänge des Pfluges, was ebenfalls nachteilig ist.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich ebenfalls auf einen Anbaudrehpflug, bei dem die für das Wenden erforderliche Energie durch teilweises Absenken des mit dem Drehlager verbundenen Pflugträgers ge-Anbaudrehpflug
Anmelder:
HUARD — U. C. F. Societe Anonyme des
Anciens Ets. Huard, Carriere-Guyot,
Fondeur et Union Charrues-France,
Chateaubriant, Loire-Atlantique (Frankreich)
Vertreter:
Dr. H. Collenbusch, Patentanwalt,
8501 Schwaig, Parkstr. 2 b
Als Erfinder benannt:
Henri Despretz,
Chateaubriant, Loire-Atlantique (Frankreich)
Beanspruchte Priorität:
Frankreich vom ]5. Oktober 1965 (35 213
Departement Seine)
Wonnen wird, wobei die Drehachse des Pfluges im wesentlichen eine Bewegung parallel zu sich selbst ausführt, bei dem jedoch die Nachteile der bekannten Ausführungen nicht vorhanden sind.
Nach der Erfindung wird ein Anbaudrehpflug mit einem mittels einer Dreipunktaufhängung an dem Schlepper befestigten, mit dem Drehlager starr verbundenen Pflugträger und einer mit einer lösbaren Vorrichtung versehene Drehvorrichtung der im Vorausgehenden genannten Art vorgeschlagene bei dem mittels einer oder zweier am Pflugträger befestigter Achsen seitlich abstehende Gelenkarme schwenkbar am Pflugträger gelagert sind, wobei die Achse oder die Achsen etwa parallel bzw. bis zu ±45° geneigt zur Pflugdrehachse angeordnet sind, so daß jeder der Gelenkarme in einer Ebene verschwenkt werden kann, die etwa senkrecht bzw. bis zu ±45° geneigt zur Pflugdrehachse liegt, wobei die unteren Lenker der Dreipunktaufhängung gelenkig an den Enden der Gelenkarme befestigt sind und diese in bekannter Weise mit einem Hebelsystem in Verbindung stehen, über das der mit einer Verriegelung versehene drehbare Teil des Pfluges nach Lösen der Verriegelung gedreht werden kann.
Wird der Pflug in bekannter Weise über das Dreipunktgestänge angehoben und die Verriegelung gelöst, so führt dieser mit seinem Träger eine Fallbewe-
809 537/121
gung bis zu einem Anschlag aus, durch die über ein Zugglied der schwenkbare Pflugteil in Drehbewegung versetzt wird. Nach Durchführung einer Vierteldrehung bewegt sich der drehbare Pflugteil auf Grund seiner kinetischen Energie bis zu einem diese Bewegung begrenzenden Endanschlag.
Es ist zwar ein Anbaudrehpflug bekannt, bei dem der mit dem Pfluglager versehene Träger eine horizontale Querwelle aufweist, die an beiden Enden je einen im wesentlichen nach unten ragenden Kurbelarm aufweist, an deren Enden die unteren Lenker der Dreipunktaufhängung gelenkig befestigt sind. Mit der Querwelle ist ferner ein weiterer Hebelarm fest verbunden, der über Zugglieder an dem mit einer Verriegelung versehenen schwenkbaren Pflugteil angreift. Nach dem Anheben des Pfluges und Lösen der Verriegelung verschwenkt der Pflug um die Querwelle bis zu einem Anschlag und bewirkt damit die Verschwenkung des drehbaren Pflugteiles. Der Vorteil der vorliegenden Erfindung, nämlich die für das Wenden des Pfluges erforderliche Energie durch eine Parallelverschiebung des Trägers beim Absenken zu erhalten, ist hier nicht vorhanden.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung sollen die Achsen der Gelenkarme um einen solchen Winkel nach hinten abwärts geneigt sein, daß sie etwa senkrecht zu der Kraftrichtung F liegt, die sich als Resultierende aus dem im Schwerpunkt des Pfluges angreifenden Pfluggewicht G und der in Richtung der oberen Gelenkstange der Dreipunktaufhängung verlaufenden Kraft P ergibt.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen und den Patentansprüchen. In den Abbildungen stellt dar
F i g. 1 eine Seitenansicht des vorderen Teiles des Drehpfluges nach der Erfindung,
F i g. 2 eine Ansicht der Anordnung in Längsrichtung,
F i g. 2 a einen Teil der an sich bekannten Verklinkvorrichtung des Drehpfluges,
F i g. 3 bis 5 drei Schemazeichnungen zur Erläuterung der Wirkungsweise des Drehpfluges nach der Erfindung.
In den F i g. 1 und 2 stellen 1 und 2 untere Gelenkstangen und 3 die obere Gelenkstange der Dreipunktbefestigung des Traktors dar. Die Gelenkarme 4 und 5 sind um ihre Achsen 6 bzw. 7 schwenkbar, welche drehbar in dem Pflugträger 8 vorgesehen sind. Die Stange 3 ist an dem oberen Teil des Pflugträgers 8 angelenkt. Der um die Längsachse 10 verdrehbare Arbeitsteil 9 des Drehpfluges ist auf dem feststehenden Teil 8 durch eine nicht dargestellte Vorrichtung, welche auf den Teil 8 α einwirkt, verriegelt. Die Achsen 6 und 7 liegen in je einer zur Mittellängsebene des Pfluges parallelen Längsebene und somit auch parallel zueinander. Die genannten Achsen 6 und 7 sind vorzugsweise in bezug auf die Wendeachse 10 so angeordnet, daß sie etwa senkrecht zur Richtung der sich entwickelnden Kraft F liegen, wenn der Pflug sich in angehobener Stellung befindet. Die Kraft F ist eine Funktion des Gewichtes G des Pfluges, das dieser in seinem Schwerpunkt hat.
Die Gelenkarme 4 und 5 können auch um eine einzige Achse schwenkbar sein, welche in der Mittelebene des Pfluges liegt; die beiden Achsen 6 und 7 sind dann zu einer vereinigt.
Die Gelenkarme 4 und 5 sind mit Befestigungsgliedern 11 und 12 versehen, an welchen Stangen 13 und 14 gelenkig befestigt sind, die mit ihrem anderen Ende mit der Achse 15 verbunden sind. Die Achse 15 durchsetzt den Pflugträger 8 innerhalb einer kreisbogenförmigen Aussparung 8 b, deren Mitte die Achse 16 bildet, um die auch der Hebel 17 schwenkbar ist. Das andere Ende des Hebels 17 ist über eine Stange 18 mit der Verhakvorrichtung 19 verbunden, welche dazu dient, den Teil 9 des Pfluges in Drehung zu versetzen. Ein einstellbarer Anschlag 8 c dient dazu, die Endlage des Hebels 17 einzustellen.
Dieser Anschlag 8 c kann auch durch einen Anschlag an dem unteren Teil des Trägers 8 ersetzt werden, wodurch die Gelenkarme 4 und 5 unmittelbar in ihrer Bewegung begrenzt werden.
Fig. 2a zeigt eine an sich bekannte Verklinkungsanordnung. Auf der Welle 10 ist eine Nabe 20 festgekeilt, welche eine Kerbe 21 und zwei radiale Anschläge 22 und 23 aufweist. Das Gelenkstück 19, an dem die Stange 18 gelenkig befestigt ist, ist drehbar auf der Nabe 20 vorgesehen. Eine Klinke 24, die sich mit der Einkerbung 21 verklinkt, ist schwenkbar um die das Gelenkstück 19 durchsetzende Achse 25 vorgesehen.
F i g. 3 zeigt den Pflug in angehobener Stellung. Der drehbare Teil 9 ist auf dem feststehenden Teil 8 verriegelt.
F i g. 4 zeigt den drehbaren Teil 9 des Pfluges entriegelt, was ein Verschwenken der Gelenkarme 4 und 5 unter der Wirkung des Pfluggewichtes (Kraft F) bewirkt hat. Die Stangen 13 und 14 verstellen über den Hebel 17, der nach oben schwenkt, und über die Stange 18 das Gelenkstück 19. Die Klinke 24 verklinkt sich in der Kerbe 21 und versetzt damit die Nabe 20 und infolgedessen auch die Achse 10 in Drehung. Kommt nun das Gelenkstück 19 in die Vertikallage, so stützt sich der Hebel 17 gegen den Anschlag 8 c; die Nabe 20 und somit auch der drehbare Teil 9 drehen sich auf Grund ihrer kinetischen Energie weiter, bis sich einer der Anschläge 22 oder 23 gegen die Klinke 24 abstützt.
Wird nun der Pflug wieder auf den Boden aufgesetzt (F i g. 5), so daß mit dem Arbeiten begonnen werden kann, so gelangen die Gelenkarme 4 und 5 wieder in ihre Ausgangsstellung, wodurch sich die Klinke 24 des Verklinkungssystems in der Kerbe 21 verriegelt.
Diese Wiederverklinkung erfolgt einerseits unter dem Einfluß der Gewichte der Arme 4 und 5 und der Stangen 1 und 2, welche bei ihrer Bewegung nach unten den Mechanismus 13, 14, 15, 17, 18, 19, 24 mitbewegen. Diese Bewegung ist aber ebenso durch die bevorzugt gewählte Schräglage der Achsen 6 und 7 hervorgerufen, da durch diese Lage die Zugkraft, die auf die Stangen 1 und 2 der Lagerung ausgeübt wird, diese Abwärtsbewegung unterstützt.
Der Pflug ist nunmehr für eine neue Wendung vorbereitet.
Das gleiche Wendeprinzip wird mit um die gleiche Achse schwenkbaren Gelenkarmen erhalten.
Bei der erfindungsgemäßen Anordnung der Gelenkarme 4 bzw. 5 ergibt sich ein weiterer bedeutender Vorteil, nämlich das genaue parallele Absenken des Drehpfluges und kein Verschwenken wie bei den meisten bekannten Systemen. Dies hat zur Folge, daß zu Beginn der Furche beim Eindringen der Pflugschar in den Boden ein günstigster Arbeits-
winkel eingehalten werden kann. In angehobener Lage des Drehpfluges ist ferner eine große Bodenfreiheit vorhanden.

Claims (4)

Patentansprüche: *"
1. Anbaudrehpflug mit einem mittels einer Dreipunktaufhängung an dem Schlepper befestigten, mit dem Drehlager starr verbundenen Pflugträger und einer mit einer lösbaren Verriegelung versehenen Drehvorrichtung, bei dem der Pflugträger nach dem Anheben des Pfluges und Lösen der Verriegelung eine im wesentlichen parallel zu sich selbst erfolgende Absenkbewegung zur Gewinnung der Dreh energie ausführt, dadurch gekennzeichnet, daß mittels einer oder zweier, am Pflugträger (8) befestigter Achsen (6 bzw. 7), seitlich abstehende Gelenkarme (4 bzw. 5) schwenkbar am Pflugträger (8) gelagert sind, wobei die Achse oder die Achsen (6 bzw. 7) etwa parallel bzw. bis zu ±45° geneigt zur Pflugdrehachse (10) angeordnet sind, so daß jeder der Gelenkarme (4 bzw. 5) in einer Ebene verschwenkt werden kann, die etwa senkrecht bzw. bis zu ±45° geneigt zur Pflugdrehachse (10) liegt, wobei die unteren Lenker (1 bzw. 2) der Dreipunktaufhängung gelenkig an den Enden der Gelenkarme (4 bzw. 5) befestigt sind und diese in bekannter Weise mit einem Hebelsystem in Verbindung stehen, über das der mit einer Verriegelung versehene drehbare Teil des Pfluges nach Lösen der Verriegelung gedreht werden kann.
2. Anbaudrehpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkachse oder die Schwenkachsen (6 bzw. 7) der Gelenkarme (4 bzw. 5) so nach hinten abwärts geneigt angeordnet sind, daß sie bei angehobenem Pflug etwa senkrecht zu der aus dem Kräfteparallelogramm aus (F) und (G) gebildeten Resultierenden (F) liegen, wobei (G) die Kraftrichtung des Pfluggewichtes und (P) die Kraftrichtung des oberen Lenkers (3) im angehobenen Zustand des Pfluges bedeuten.
3. Anbaudrehpflug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkarme (4 bzw. 5) im angehobenen Zustand des Pfluges von ihren Schwenkachsen (6 bzw. 7) aus schräg nach abwärts verlaufen und an ihrer Oberseite gelenkig mit je einer Druckstange (13 bzw. 14) verbunden sind, die auf einem am Pflugträger (8) schwenkbar gelagerten Hebel (17) einwirken.
4. Anbaudrehpflug nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Begrenzung der Absenkbewegung des Pflugträgers (8) an diesem ein vorzugsweise einstellbarer Anschlag (8 c) vorgesehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 1 058 293;
französische Patentschriften Nr. 1313 471,
273.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
809 537/121 3. 68 © Bundesdruckerei Berlin
DENDAT1265470D Pending DE1265470B (de)

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