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DE7010464U - In verschiedene gebrauchsformen einstellbarer schneepflug. - Google Patents

In verschiedene gebrauchsformen einstellbarer schneepflug.

Info

Publication number
DE7010464U
DE7010464U DE19707010464 DE7010464U DE7010464U DE 7010464 U DE7010464 U DE 7010464U DE 19707010464 DE19707010464 DE 19707010464 DE 7010464 U DE7010464 U DE 7010464U DE 7010464 U DE7010464 U DE 7010464U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
carrier
connection points
shares
plow
snow plow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19707010464
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xaver Fendt and Co
Original Assignee
Xaver Fendt and Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xaver Fendt and Co filed Critical Xaver Fendt and Co
Priority to DE19707010464 priority Critical patent/DE7010464U/de
Publication of DE7010464U publication Critical patent/DE7010464U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Agricultural Machines (AREA)

Description

X. FENDT & CO.
MASCHINEN- UND SCHLEPPERFABRIK
MARKTOBERDORF/ALLGAU den
WS Π FEl DSTRASSE 31 1139
In verschiedene Gebrauchsformen
einstellbarer Schneepflug.
Die Neuerung betrifft einen gegenüber einem Fahrzeug höhenverstellbaren Schneepflug mit zwei verschwenkbaren Scharen,
die in verschiedene Gebrauchsformen, wie zu einer durchlaufenden gerade- oder schrägstehenden Schar und mit einer
Spitze kombiniert zur ICeilform verstellbar sind, wobei jede
Schar mindestens zwei Anschlußpunkte aufweist, die teilweise
an einem Träger festgelegt sind.
Die deutsche Patentschrift 339 650 zeigt einen Schneepflug,
der über zwei schwenkbare Arme und zwei, an den Scharen angeordneten Anschlußpunkten, mit einem in der Mitte an der Stirnseite eines Trägers liegenden Drehpunkt verbunden sind. Zwei
weitere, außenliegende Anschlußpunkte verbinden die Schare I mit dem Pahrzeug unmittelbar. Abgesehen davon, daß die äuße- | Ten Ansehlußpunkte keinen Sehneedruek aufnehmen können, da | sie nur als Pührungspunkte dienen, ist die Höhenverstellbar- | keit durch die nur teilweise an dem Träger festgelegten An- | ichlußpunkte der Sehare unbefriedigend gelöst. |
Bei der Schrägstellung des Pfluges muß nahezu der gesamte |
Sehneedruek vom vorderen, in der Mitte liegenden Schwenkla- |
ger aufgenommen werden. Um Terformungen der Schare zu ver— |
melden, muß dies entsprechend steif ausgebildet sein. Wei— |
terhin ist bei dieser lösung eine "Überlastsicherung bei f
schräg stehend em oder geradestehendem Pflug nicht vorgesehen, |
bzw. ist der Einbau konstruktiv nicht möglich. I
Diese überlastsicherung ist jedoch erwünscht, da die Schare vor Beschädigungen beim Auftreffen des Pfluges auf ein Hindernis geschützt sein sollen. Die Verstellung des Pfluges in seine Schrägstellung bzw. in Keilform ist durch eine Bedienungsperson verhältnismäßig schwierig zu bewerkstelligen.
Der Neuerung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Schneepflug zu schaffen, der sich durch seine hohe Biegesteifigkeit, seine einfache Verstellmöglichkeit in die verschiedenen Gebrauchsformen und durch eine vorhandene Überlastsicherung bei schräg- bzw. geradestehender Schar auszeichnet.
Diese Aufgabe wird nach der Neuerung dadurch gelöst, daß sämtliche Anschlußpunkte der Schare auf einem gemeinsamen, nahezu über die gesamte Breite der Schare verlaufenden Träger liegen und die durchlaufend gerade- oder schrägstehenden Schare mit an sich bekannten Überlastsicherungen in ihrer Eäumstellung gehalten werden, während bei keilförmig verstelltem Pflug mindestens die außenliegenden Anschlußpunkte am Träger festgelegt sind* Durch diese Anordnung werden die Schare nahezu auf ihrer gesamten Breite unterstützt, sodaß der Schneedruck gleichmäßig in den Träger eingeleitet wird.
Ein weiteres Merkmal besteht nach der Neuerung darin, daß jeder der Anschlußpunkte mindestens zwei hintereinanderliegende Anschlußstellen aufweist, mit denen die Sehare wahlweise drehbar um den Träger oder drehfest mit dem Träger zu verbinden isind. Bei einer vorhandenen Überlastsicherung ist somit jede Schar drehbar um den Träger gelagert, während bei Verstellung des Schneepfluges in seine geilform eine drehfeste Verbindung mit dem Träger erreicht wird.
Bach der Neuerung sind die Schare an dem Träger über "hinter— einanderliegende AnscMlußstellen durch Steekbolzenverbindungen festgelegt. Die Steekbolzenverbindungen gewährleisten einen
14 Λ · · #
leichten, werkzeuglosen Umbau des Pfluges, wobei diese Arbeit durch eine Person getätigt werden kann.
Nach der Neuerung wird der Umbau des Schneepfluges dadurch erleichtert, daß jede einzelne Schar beim Verstellen des Schneepfluges in die Keilform an ihrem außenliegenäen Anschlußpunkt über die vorne liegende Anschlußstelle mit dem Träger verbunden ist. Bei geradestehender Schar muß somit üar der außen liegende Steckbolzen in die vorne liegende Anschlußstelle gebracht werden, sodaß jede Schar nach Lösen des innen liegenden Steckbolzens leicht um den Träger in ihre Pfeilstellung verschwenkt werden kann.
Die Lagerung des Schneepfluges, der an einem Fahrzeug mit einem untenliegenden Getriebegehäuse angeordnet ist, erfolgt nach der Neuerung dadurch, daß der Träger an einem Holm mit zwei nach hinten weisenden Stangen befestigt ist, wobei die Stangen schwenkbar zur Fahrtrichtung am Getriebegehäuse aufgehängt sind. Durch diese Anordnung wird die entgegengesetzt zur Fahrtrichtung wirkende Kraftkomponente des Schneedruckes aufgenommen.
Die Seitenkomponenten des Schneedruckes werden nach der Nmaerung dadurch aufgenommen, daß die Stangen nahe ihrem vordsrsn 2-ü.ä.s durch eisen Hilfsrahmen ^shalten wer
Vorteilhaft ist es nach der Neuerung weiterhin, daß der Pflug unterhalb einer Ladepritsche vor den Vorderrädern angeordnet ist. Die Ladepritsche ermöglicht durch Auflegen von Ballastgewicht die Vorderräder zu belasten, sodaß das Fahrzeug sieher in seiner Spur geführt wird.
Die Vorteile der Neuerung bestehen zusammenfassend insbesondere darin, daß der Schneepflug eine hohe Biegesteifigkeit aufweist und daß er insbesondere leicht und werkzeuglos von einer Bedienungsperson eingestellt werden kann.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Neuerung dargestellt und wird im folgenden näher "beschrieben! Hierbei zeigen:
Figur 1 ein landwirtschaftlicher Geräteträger, ait einem Schneepflug in Seitenansicht;
Figur 2 die Halterung des Schneepfluges in der Draufsieht; figur 5 die Anordnung des Pfluges beim Verschwenken in ein«
Keilform;
Figur 4 den Schneepflug in Keilform in der Draufsicht.
In Figur 1 ist der vordere Teil eines landwirtschaftlich genutzten Geräteträgers 1 mit einem vorgebauten Schneepflug 2 dargestellt. Dieser Schneepflug besteht im wesentlichen aus zwei, seitlich gesehen hintereinander liegenden Scharen 3» die mit U-förmig gestalteten Anschlußpunkten 4 an einea Träger 5 festgelegt sind. Eine tiberlast sicherung 6, die sich aus einer, unter Federeinwirkung stehenden Bolle 7, die gelenkig bei 8 an jeweils einer Schar 3 gelagert ist, und aus einem nach oben weisenden Arm 9, der drehfest mit dem Träger verbunden ist, zusammensetzt, hält die Schare 3 in der Eäumsteliung·
Bei Belastungsstößen an der Eäumkante 10 weicht dia Holle T infolge des auftretenden Drehmoments gegen die Wirkung einer Feder 11 nach oben aus, sodaß sich die Sehare 3 um den Träger 5 drehen.
Die Anordnung der Schare 3 soll im folgenden anhand von Figur 2 beschrieben werden.
Die Ansehlußpunkte 4 umfassen sämtlich den Träger 5 und weisen darüber hinaus je zwei Anschlußstellen 12 und 13 auf, die so angeordnet sind, daß mit Hilfe eines Steckbolzene 14-, der wahlweise jeweils in die vordere, bzw. hinten liegende
Anschlußstelle 12, 13 gebracht werden kann, einmal eine
drehfeste Verbindung der Sehare 3 mit dem träger 5 und
jfcjTwmT »in* V#rbindang5 bei der die Sehare 3 wb. den träger 5
drehbar gelagert sind, hergestellt wird. Bei einer vorhandenen Überlastsicherung (figur 1) wird daher die hinten liegen- · de Anschlußstelle 13, gesehen in fahrzeuglängsriehtung:, ge- J wählt. I
Der Träger 5 ist seinerseits über weitere Ansehlußpunkte 15 |
an einem Holm festgelegt. Der Holm 16 ist an zwei nach hinten I
verlaufenden Stangen 17 befestigt, die an einem Getriebege- |
häuse 18 bei 19 schwenkbar zur fahrtrichtung gelagert sind J
(HgUT 1). Ss wäre jedoch auch denkbar, den !Präger 5 direkt |
i«n den Stangen 17 zu befestigen. Die Lajerstelle 19 nimmt |
daher nur die, der fahrtrichtung entgegengesetzt verlaufen- J
de Kraftkomponente des Schneedruckes auf. Ss ist denkbar, |
diese Kraftkomponente zur Betätigung eines an sich bekannten >
Segelsteuergerätes heranzuziehen, das eine Hubvorrichtung 1 für den Schneepflug 2 betätigt, sodaß dieser bei konstantem
Schneedruck gefahren werden kann. Die auftretenden Seitenkrafte werden durch einen Hilfsrahmen 20, der am fahrzeug 1
angeordnet ist, aufgefangen.
In figur 3 ist teilweise der Pflug 2 in seiner Stellung vor j
dem Verschwenken in die Keilform (gestrichelte Lage) darge- j
stellt·Um diese Arbeit zu erleichtern, braucht der Steck- |
bolzen 14 nur aus seiner hinteren ibchlußstelle 13 in die ]
vordere Anschlußstelle 12 gebracht werden. Der Steckbolzen 14 !
des innen, etwa in fahrzeugmitte liegenden Anschlußpunktes 4 :
wird vor dem Verschwenken herausgenommen. :
In figur 4 ist der Pflug 2 in seiner Keilform dargestellt.
Hierzu wird nach dem Verschwenken der beiden Schare 3 eine
Spitze eingesetzt, die sich über eine Querstrebe 22 und
■*>
• ft ·
t · S
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mit einer Schraube 23 verspannt* an den "beiden Seharen 3 abstützt. Die innen liegenden AnsehluBpunkte 4 sind weiter über eine Stange 24 miteinander verbanden.
Soll der Pflug 2 schräggestellt werden, so wird je nach Bäumriehtung feedarfsweiee eins der beiden Anschlußstellen die den Träger 5 mit dem Holm 16 verbinden, gelöst, sodaß die Schar· 3 zusammen mit dem iEräger 5 um den noch verbleibenden Pestpunkt versehwenkt werden können. Der Abstand von Träger 5 zu Holm 16 wird durch eine weitere Stange an der jeweiligen Seite überbrückt·
f )- 7 -

Claims (5)

• 3 t 1 ι > ■ • atf i . » - 7 SehutzansDrüche
1. Gegenüber «ines fahrzeug höhenverstelllsarer Seineepilug mit zwei verschwenkbaren Seigren, die in verschiedene Gebrauehsformen wie zu einer durchlaufenden gerade- oder sehrägstehenden Schar und mit einer Spitze kombiniert zur Xeilf orm -verstellbar sind, wobei jede einzelne Senar mindestens zwei Ansehlußpunkte aufweist, die teilweise an einem Träger festgelegt sind,
dadurch gekennzeichnet, daß bei gerade- und sehrägstehendem Pflug (2) sämtliche Anschlußpunkte (4) der Schare (3) auf einem gemeinsamen, nahezu über die gesamte Breite der Schare (3) verlaufenden Träger Ϊ5) liegen und die Schare (3) ait an sieh bekannten Überlasteicherungen (6) in ihrer Bäomstellung gehalten werden, während bei keilförmig verstelltem Pflug (2) mindestens die auSenliegenden Ansehlußpunkte (4) am Träger (5) festgelegt sind.
2« Schneepflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Anschlußpunkte (4) mindestens zwei Anschlußstellen (12, 13) aufweist, mit denen die Schare (3) wahlweise drehbar gegenüber oder drehfest mit dem Träger (5) zu verbinden sind.
3· Schneepflug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schare (3) an dem Träger (5) über hintereinanderliegende Anschlußstellen (12, 13) durch Steckbolzenverbindungen festgelegt sind.
4. Schneepflug nach Anspruch 1-3» dadurch gekennzeichnet, daß jede einzelne Schar (3) beim Verstellen des Schneepfluges (2) in die Keilform an ihrem außen liegenden Anichlußpunkt (4) über die vorne liegende Anschlußstelle (12) mit dem Träger (5) verbunden ist.
» ϊ s * * a
5. Schneepflug, der an. einem iahrzeog sit einem unten, etwa in der Mitte liegenden Getriebegehäuse angeordnet ist, nach 3sindeetens einem u.er Ansprüche 1-4, dadorch gelcennzeicimet, daS der Träger mit einem Holm \16) mit zwei nach hinten weisenden Stangen (17) fest verbinden ist, die ihrerseits schwenkbar üut Fahrtrichtung am Getriebegehäuse (18) aufgehängt sind·
6· Sciaieepflug nach Aaspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen (17) nahe ihrem vorderen Sade durch einen Hilfsrahmen (20) gehalten werden·
Sr-Tmnmm^lnsr fiahh »·ΐη^»«±^τη8 igJTiaM dft? Inspriiche 1 — 6,'
dadurch geJcennzeichnet, daS der ^flug (2) unterhall} einer ladepritsche ύοτ den Torderrädern angeordnet let·
DE19707010464 1970-03-21 1970-03-21 In verschiedene gebrauchsformen einstellbarer schneepflug. Expired DE7010464U (de)

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Publication Number Publication Date
DE7010464U true DE7010464U (de) 1970-07-16

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ID=6610351

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DE19707010464 Expired DE7010464U (de) 1970-03-21 1970-03-21 In verschiedene gebrauchsformen einstellbarer schneepflug.

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