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DE1034583B - Schwenkvorrichtung fuer die Verbindung zwischen einer Strangbrikettpresse und den Kuehlrinnen eines Kuehlrinnenschrankes - Google Patents

Schwenkvorrichtung fuer die Verbindung zwischen einer Strangbrikettpresse und den Kuehlrinnen eines Kuehlrinnenschrankes

Info

Publication number
DE1034583B
DE1034583B DER17771A DER0017771A DE1034583B DE 1034583 B DE1034583 B DE 1034583B DE R17771 A DER17771 A DE R17771A DE R0017771 A DER0017771 A DE R0017771A DE 1034583 B DE1034583 B DE 1034583B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
motor
trough
swivel
cooling
switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17771A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Joachim Rolff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOACHIM ROLFF DIPL ING
Original Assignee
JOACHIM ROLFF DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOACHIM ROLFF DIPL ING filed Critical JOACHIM ROLFF DIPL ING
Priority to DER17771A priority Critical patent/DE1034583B/de
Publication of DE1034583B publication Critical patent/DE1034583B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/0005Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing for briquetting presses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Schwenkvorrichtung für die Verbindung zwischen einer Strangbrikettpresse und den Kühlrinnen eines Kühlrinnenschrankes Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwenkvorrichtung für die Verbindung zwischen einer Strangpresse, mit welcher Braunkohle brikettiert wird, und (Ion zugehörigen Kühlrinnen. Die .Kühlrinnen sind bekanntlich als sogenannte Kühlrinnenschränke angeordnet, und die Brikettpresse muß, nachdem eine Kühlrinne gefüllt ist, mittels einer Schwenkrinne mit einer leeren Kühlrinne verbunden werden.
  • Es ist bereits eine Schwenkvorrichtung bekannt, gemäß welcher d"m Umschalten der Schwenkrinne mechanisch selbsttätig erfolgen soll. Zu diesem Zweck sind die Achsen der Kühlrinnen an dem Ende, welches nach der Strangpresse weist, auf einem Kreis angeordnet, und vor den Kühlrinnen ist eine kreisförmige Scheibe angeordnet, welche das freie Ende der Schwenkrinne kugelbeweglich trägt. Das andere Ende ist an einem festen Stützpunkt beweglich gehalten und hier kugelbeweglich mit der. festen Rinne verbunden, welche zur Strangpresse führt.
  • Das Umschalten wird von der .Brikettpresse mittels eines elektrischen, Kontaktes bewirkt, der einen Hubmagneten schaltet.. Jeweils beim Einschalten des Magneten hebt dieser eine Klinke an, die in Sperrzähnen eingreift, welche außen an der kreisförmigen Scheibe angebracht sind. Die Sperrzähne entsprechen genau der Zahl der Kühlrinnen, und der Hub des Magneten ist so bemessen, daß die Klinke die Kreisscheibe jeweils um eine Teilung weiterbewegt. Eine solche Einrichtung kann insofern nicht einwandfrei arbeiten, als die Verstellbarkeit für die Schwenkrinne allein von einem Hubmagneten geleistet werden muß und das Umschalten oder Umführen der Schwenkrinne von einer Kühlrinne zur anderen niemals so genau erfolgen kann, daß sich die Schwenkrinne in der neuen Stellung genau mit der nächsten leeren Kühlrinne deckt. Infolgedessen hat die bekannte Einrichtung auch kennen Eingang in die praktische Technik gefunden.
  • Es ist nun die Aufgabe der Erfindung, diese Schwenkvorrichtung zu verbessern, um dadurch ein sicheres und selbsttätiges Arbeiten zu gewährleisten.
  • Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß eine Uhr mit einem eüektrrischen Schalter vorgesehen ist, welche nach Füllung der Kühlrinne einen Nebenmotor betätigt, der seinerseits eine Einrichtung zuln Öffnen eines Bodenstückes der Schwenkrinne während der Umschaltbewegung sowie gegebenenfalls zum Ausbrechen des Brikettstranges (Öffnungseinrichtung) bewegt, daß ein Nebenschalter der Öffnungseinrichtung sowohl mit einem weiteren Motor (Hauptmotor) wie auch mit dem Nebenmotor durch getrennte elektrische Leitungen verbunden ist und den ersteren nasch Öffnung dies Bodenstückes ein- sowie den Nebenmotor ausschaltet, daß der Hauptmotor an der mit Schaltrocken versehenen Drehscheibe angreift, die jeweils einen Hauptschalter betätigen, daß dieser Hauptschalter wiederum getrennt mit dem Hauptmotor und dem Nebenmotor elektrisch derart verbunden ist, daß der Hauptmotor nach erfodgtsr Bewegung der Schwenkrinne in die nächste Betriebslage ausgeschaltet sowie die Öffnungseinrichtung durch den Nebenmotor in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt wird, und daß ein weiterer, mit dem Nebenmotor verbundener Nebenschalter so im Bereich der Öffnungseinrichtung angeordnet ist, da:ß er nach deren Schließung den Nebenmotor stillsetzt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine Schwenkvorrichtung in Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II, Fig.3 das Abgabeende der Schwenkrinne in der normalen Arbeitsstellung, teils in Ansicht, teils im Schnitt, in vergrößertem Maßstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie. IV-IV, Fig. S einen Querschnitt durch die Schwenkrinne nach der Linie V - V, Fig. 6 dis Abgabeende der Schwenkrinne mit geöffnetem Boden, teils in Ansicht, teils im Schnitt, Fig. 7 einen Querschnitt durch die Schwenkrinne bei Stellung der Öffnungseinrichtung im normalen Betrieb gemäß d'er Linie VII-VII, Fig.8 einen Querschnitt durch die Schwenkrinne nach Öffnung des Bodenstückes und bei herabgedrückter Ausbrechrolle gemäß Linie VIII-VIII.
  • Die Schwenkrinne 1 ist an der Stelle 2 allseitig gelenkig, d. h. kugelbeweglich mit der zu der nicht gezeichneten Brikettpresse führenden Anschlußri.nne 3 verbunden. Die Anschlu&rinne ist auf einem Fundament 4 fest angeordnet. Das Abgabeende der Schwenkrinne 1 ist ebenfalls, wie die Fig. 3 und 6 in vergröß,ertem Maßstab zeigen, in einer Drehscheibe 5 kugelbeweglich gelagert, und zwar mit Hilfe eines Zwischenstückes 6, welches an 'ein äußeren Ende der Schwenkrinne befestigt ist und dieses umgibt. Das Zwischenstück ist an seinem äußeren Umfang kugelig ausgebildet und ist mit dieser kugeligen Außenfläche 7 in einer entsprechenden Bohrung 8 der Drehscheibe 5 gehalten (vgl. auch Fig.4). Die Drehscheibe ist auf diese Weise drehbar gelagert. Sie kann, wie später beschrieben, jeweils um einen Winkel von 60° geschwenkt werden, so daß die Bohrung 8 nacheinander ,die verschiedenen Stellungen einnimmt, die in Fig. 4 als gestrichelte Kreise 64 und 78 bis 81 dargestellt sind. Deren Mittelpunkte liegen auf einem Kreis 20 um dile Drehachse 9. Zur Lagerung der Drehscheibe dient ein Zapfen 10, welcher an der Stirnwand 11 des Kühlrinnenschrankes befestigt ist. Die Mitte der Drehscheibe ist hierzu mit einem Lager 12 versehen. Außerdem ist außen eine Halteschraube 13 auf dem Zapfen 10 angeordnet. Gegenüber der Bohrung 8 bzw, den Kreisen 64 und 78 bis 81 der Drehscheibe, und zwar betrachtet in der Ruhelage der Drehscheibe, sind in dem Kühlrinrnenschrank sechs Kühlrinnen angeordnet, von denen die beiden Kühlrinnen 14 und 15 in Fig.3 eingezeichnet sind. Die Kühlrinnen sind mit Hitife von Zwischenstücken 16 bzw. 17 an der Stirnwand des Kühlschrankes befestigt. Zum besseren Übergang dies Brikettstranges von der Schwenkrinne zu der Kühlrinne ist die Öffnung 18 bzw. 19 der letzteren nach außen hin konisch erweitert. Die Kühlrinnen des Kühlrinnenschrankes sind parallel zueinander angeordnet, und zwar so, daß ihre Längsachsen auf einem Kreis, nämlich dem Kreis 20, durch die Mittelpunkte der Kreise 8, 64 und 78 bis 81 liegen. Die Küh.lsin.nen haben beispielsweise eine Länge von 40 biss 60 m und sind, wie Fig. 2 zeigt, von einem Dach 21 abgedeckt. Die Kühlrinnen sind in mehreren Ständern 22 gehaltem.
  • Die Schwenkrinne besteht, wie Fig. 7 zeigt, im wesentlichen aus den beiden Seitenwänden 82 und 83, dem Borten 84, welcher die Seitenwände miteinander verbindet, und den Führungsschienen 85 und 86. Zur Befestigung der Führungsschienen sind Querschienen 87 vorgesehen. Statt der Bodenfläche 84 können auch hier Führungsschienen angeordnet sein, und zwar in der Art, wie sie am Abgabeende der Schwenkrinne vorhanden sind (vgl. Fig. 5). Zwischen dem Boden 84 und den Schienen 85 und 86 wird der Brikettstrang 88 vorwärts geschoben.
  • Im Bereich des Abgabeendes ist der Boden der Schwenkrinne, wie insbesondere die Fig. 3, 5 und 6 zeigen, mit einem in Längsrichtung bewegbaren Bodenstück 23 versehen, das. einerseits in dis Zwischenstück 6 einschoben ist und andererseits so endet, daß der Boden 24 der Schwenkrinne es um ein Stück 25 überdeckt, so daß der Brikettstrang gut von der eigentlichen Schwenkrinne auf das Bodenstück 23 hinübergeführt werden kann. Zweckmäßig ist sowohl die Schwenkrinne als auch das Bodenstück 23 zur Verstärkung und Führung mit Stegen 26 bis 28 (Fig. 5) versehen, welche mit dem jeweiligen Boden oder den passenden Teilion der Schwenkrinne verbunden sind. An dem Bodenstück 23 ist ein aus zwei Hebeln 30 und' 31 bestehendes Winkelgestänge angelenkt. Der Hebel 30 ist in dem Punkt 32 drehbar in dein Bock 33 gehalten, welcher seinerseits auf der Schwenkrinne fest angeordnet ist. Außerdem ist auf der Drehachse 89 in dem Bock 33 ein weiterer Hebel 34 befestigt, welcher an seinem äußeren Ende eine Druckrolle 35 trägt. Der Hebel 31 ist mittels eines Zwischenstückes 36 gelenkig mit dein Bodenstück 23 verbunden. Das Bodenstück 23 ruht auf zwei an den Seitenwänden der Schwenkrinne angeordneten Führungsleisten 90 und 91. An dem Winkelgestänge, und zwar etwa in der Mitte dts Hebels 30, greift eine Schubstange 37 an, die über e1i.n Verbindungsstück 38 mit einer weiteren Stange 39 in Verbindung steht. Die Stange 39 ist in zwei Halteböcken 40 und 41 seitlich der Schwenkrinne gehalten und geht in ein weiteres Gestänge am Aufnahmeende der Schwenkrinne über.' D'iesets Gestänge besteht aus einem gelenkig mit der Stange 39 verbundenen Hebel 42 und einem doppelten Hebedarm 43. Der doppelte Hebelarm ist etwa in der Mitte in einem mit der Anschlußrinne verbundenen Lagerbock 44 derart gehalten, daß sein unteres Ende, welches mit dem Gestänge 42 der Öff- nungsvorrichtung gelenkig verbunden ist, in Nähe der Anschlußstelle 2 der Schwenkrinne 1 an die Anschlußrinne 3 liegt. An dem anderen Ende des Hebels 43 ist eine Schubstange 45 angelenkt. Die Schubstange 45 greift an einer Kurbelwelle 46 an, die mit einem Nocken 47 versehen ist und über ein nicht gezeichnetes Getriebe von einem Antriebsmotor 48 in Bewegung gesetzt wird. Der Antriebsmotor 48 ist zweckmäßig als Bremsmotor ausgebiild'et und in der Nähe des Anschlußendes der Rinne 3 auf dieser oder auf einem besonderen Maschinengestell aufgestellt. Dieser Motor wird im folgenden mit Nebenmotor bezeichnet.
  • Die Drehscheiibe 5 ist an ihrem äußeren Rand mit einem Schneckengewinde 49 versehen, welches mit der Schnecke 50 im Eingriff steht. Die Drehscheibe kann an ihrem äußeren Rand statt dessen auch zylindrisch ausgeführt und hier mit einem Schneckenrad versehen sein. Die Schnecke 50 ist auf einer Welle 51 angeorähet, die über eine Kupplung 52 mit einem Elektromotor 53 verbunden ist. Der Elektromotor ist auf ,einem Gestell 54 aufgestellt. Die Drehscheibe ist mit sechs Schaltnocken 68 versehen, welche zweckmäßigerweise in Richtung des Umfanges verschoben und auf de richtige Stellung eingestellt werden können. Wie Fig.4 zeigt, betätigen die Schaltnocken einem. Endschalter, und' zwar den Hauptschalter 55. Dieser Schalter steht über elektrische Leitunzen 56 mit dem Hauptmotor 53 in Verbindung.
  • Der Nocken 47 der Kurbelwelle 46 dient ebenfalls zur Betätigung von Endschaltern. Wie Fig. 1 zeigt, sind auf entsprechenden Gestellen 57 ' und 58 Endschalter 59 und 60 angeordnet. Der Schalter 59 wird im folgenden mit äußerer Nebenschalter, der Endschafer 60 dagegen mit innerer Nebenschalter bezeichnet. Die Schaltei- 55, 59 und 60 sind zweckmäß.igerweise verschiebbar angeordnet, so daß sie auf eine richtige Lage in bezug auf die Stellung der Schaltnocken eingestellt werden können.
  • Unterhalb des Abgabeendes der Schwenkrinne ist gemäß Fig. 1 eine Grube 61 mit einem Förderer 62 vorgesehen. Die Förderrichtung des Förderers steht dabei senkrecht zur Zeiclknebene.
  • Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Einrichtung ist folgende: Von einer Uhr 96 wird in dem Augenblick, in dem eine Kühlrinne gerade mit Briketts gefüllt oder besser beinahe gefüllt ist, der Nebenmotor 48 über einen elektrischen Schalter 97, der durch die elektrische Leitung 98 mit dem Nebenmotor verbunden ist, in Betrieb gesetzt. Der Nocken 47 dreht sich dann aus d'er in. Fig. 1 gezeichneten Stellung um einen passenden Winkel von beispielsweise 180°. Nach dieser Drehung rückt der Nocken 47 den inneren Nebenschalter 60 aus, der mit dem Nebenmotor elektrisch verbunden. ist und diesen somit abschaltet. Während dieser Bewegung des Nockens wird die Schubstange 45 nach rechts geführt und bewegt den doppelarmigen Hebel 43 und damit das Gestänge 42, 39, 37. Auf diese Wise werden die Hebel 30 und 31 zusammen mit dem Bodenstück 23 nach links geführt. Somit wird der Boden der Schwenkrinne an dieser Stelle geöffnet, so daß die Briketts nach unten ausfallen können. Damit das Ausbrechen des Brikettstranges auch mit Sicherlidit erfolgt, drückt die Ausbrechrolle 35 von oben auf den. Brikettstrang. Diese Arbeitsstellung ist in dien Fig. 6 und 8 dargestellt. Die herabgefallenen Briketts werden mittels der Fördervorrichtung 62 (Fig. 1) seitlich abgeführt.
  • Der innere Nebenschalter 60 schaltet bei Betätigung durch den Nocken 47 nicht nur allein den Nebenmotor aus, sondern setzt gleichzeitig auch den Hauptmotor 53 in Betrieb. Dieser dreht mittels der Antriebswelle 51 und der Schnecke 50 die Drehscheibe 5 um einen Winkel von 60° weiter. Somit wird die Schwenkriun.e mit ihrem Abgabeende vor die nächste Kühlrinne geführt. Die nächste Kühlrinne ist bei Drehung der Drehscheibe in Richtung des Pfeiles 63 diejenige Rinne, welche sich hinter dem Kreis 64 gemäß Fig. 4 befindet. In dieser Stellung betätigt der Schaltnocken 68 den Hauptschalter 55, welcher nunmehr den Motor 53 ausschaltet und gleichzeitig den Nebenmotor 48 wieder in Betrieb setzt. Der Nebenmotor 48 dreht sich nunmehr so weit, bis die Kurbelwelle mit dem Nocken 47 sowie die gesamte Öffnungseinrichtung in die ursprüngliche Lage gemäß Fig. 1 bzw. 3 zurückgekehrt ist. In dieser letzten Stellung angekommen, betätigt der Nocken 47 den äußeren Nebenschalter 59, der den Nebenmotor ausschaltet.
  • Nach einer gewissen Zeit, welche, im Betrieb gemessen, an der Uhr 96 eingestellt wird'., wird von. der Uhr und dem elektrischen Schalter 97 der Nebenmotor 48 erneut in Betrieb gesetzt, so daß das oben beschriebene Spiel wieder von vorn beginnt. Die Zeit, welche an der Uhr eingestellt wird, ist zweckmäßigerweise so bemessen, daß der Nebenmotor eingeschaltet wird, sobald die Kühlrinne mit frischen, warmen Briketts gefüllt ist, damit die urgekühlten Briketts nicht vorzeitig die Kühlrinne verlassen. Bei dieser Zeitbestimmung handelt es sich um einen Erfahrungswert, der also einmal die Zeit der Füllung einer Kühlrinne und zum anderen die Zeit des gesamten Schaltvorganges umfaßt. Auf diese Weise ist für eine sichere und selbsttätige Arbeitsweise der Schwenkvorrichtung gesorgt.
  • Wie oben beschrieben, ist der Nebenmotor 48 einschließlich des Getriebes sowie der Kurbelwelle und der Schalter `irri Bereich des Abgabeendes der Anschlußrinne 3 aufgestellt. Dies ergibt den Vorteil, daß man von einem feststehenden Motor aus die öffnungsvorrichtung betätigen kann. Außerdem ist es auf diese Weise möglich, mehrere nebeneinander angeordnete Schwenkrinnen von einem einzigen Nebenmotor aus zu betätigen. Eitee: derartige Einrichtung mit drei nebeneinander angeordneten Schwenkrinnen ist in Fig. 2 dargestellt. Die Kurbelwd1le 46 des Nebenmotors arbeitet in diesem Falle gleichzeitig auf drei Öffnungsvorrichtungen. Der Hauptmotor 53 ist ebenfalls in der Lage, die drei' Drehscheiben 5, 5', 5" gleichzeitig weiterzudrehen. Dabei ist nur die eine Drehscheibe 5 mit Schaltnocken 68 versehen, die den Hauptschalter 55 betätigen. Die drei Schwenkrinnen sind räumlich so in den Drehscheiben gelagert, daß in jeder Stellung ein Ausgleich der durch die einzelnen Drehscheiben auf den Hauptmotor 53 ausgeübten Drehmomente gegeben ist. Zum Beispiel würden die Schwenkrinnen 1 und 1" bei der Stellung gemäß Fig. 2 je einzeln eine Drehung der Scheiben 5" bzw. 5 entgegen dem Uhrzeigersinn bewirken, während die Rinne 1' die Drehscheibe 5' im Uhrzeigersinn drehen würde. Der Ausgleich vollzieht sich also durch die Verbindung der drei Scheiben über die drei Schnecken 50, 50' und 50" bzw. die gemeinsame Schneckenwelle 51.
  • Zweckmäßigerweise sind sowohl der Hauptmotor 53 als auch der Nebenmotor 48 als sogenannte Bremsmotoren, d. h. solche Motoren, die im Augenblick des Ausschalbens sofort zum Stillstand kommen, ausgebildet.
  • Das Gestänge der Öffnungsvorrichtung ist in zweckmäßiger Weise, wie in den Fig. 7 und 8 dargestellt, kn Bereich des Abgabeemdes der Schwenkrinne doppelseitig ausgebildet. Zu diesem Zweck ist außer dem Hebel 30 ein weiterer Hebel 92 vorgesehen. Dieser ist einerseits an der Aahse 89 befestigt und andererseits an der Achse 93 drehbar gehalten. Die Achse 93 ist über Zwischenstücke 36 mit dem Ausbrechschieber 23 verbunden. Auf diese Art werden in sehr sicherer Weise Verkantungen und dadurch mögliche Betriebsstörungen. vermieden.
  • In dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel gehören zu jeder Schwenkrinne sechs Kühlrinnen. Man kann statt dessen aber auch gegebenenfalls weniger. oder auch mehr, beispielsweise acht Kühlrinnen, auf einem Kreis anordnen. An der Drehscheiibe ist dann nur eine der Anzahl der vorhandenen Kühlrinnen entsprechende Zahl von Schaltnocken vorzusehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schwenkvorrichtung für die Verbindung zwischen einer Strangbrikettpresse für Braunkahle und den Kühlrinnen eines Kühlrinnenschrankes, deren Längsachsen auf einem Kreis angeordnet sind, wobei eine Schwenkrinne kugelbeweglich mit einer zur Brikettpresse führenden Anschlußrinne verbunden ist, wobei ferner das Abgabeende der Schwenkrinne kugelbeweglich in einer Drehscheibe gelagert ist und eine Einrichtung varges.ehen ist, welche zum Weiterschaft-en der Drehscheibe von einer Kühlrinne zur nächsten dient, sobald diese .eine Kühlrinne gefüllt ist, dadurch gekennzeichnet, da.ß eine Uhr (96) mit einem elektrischen Schalter (97) vorgesehen ist, welche nach Füllung der Kühlrinne einen Nebenmotor (48) betätigt, der seinerseits eine Einrichtung zum Öffnen eines Bodenstückes (23) der Schwenkrinne während der Umschaltbewegung sowie gegebenenfalls zum Ausbrechen des Brikettstranges (Öffnungseinrichtung) bewegt, d'aß ein Nebenschalter (innerer, 60) der Öffnungseinrichtung sowohl mit einem weiteren Motor (Hauptmotor, 53) wie auch mit dem Nebenmotor (48) durch getrennte elektrische Leitungen verbunden ist und den erstteren nach Öffnung des Bodenstückes (23) einsowie den Nebenmotor ausschaltet, daß der Hauptmotor an der mit Schaltnocken (68) versehenen Drehscheibe (5) angreift, die jeweils einem. Hauptschalter (55) betätigen, daß dieser Hauptschalter (55) wiederum getrennt mit dem Hauptmotor (53) und dem Nebenmotor (48) elektrisch derart verbunden ist, da.ß der Hauptmotor nach erfolgter Bewegung der Schwenkrinne in die nächste Betriebslage ausgeschaltet sowie die Öffnungseinricchtung durch den Nebenmotor (48) in ihre ursprüngliche Lage zurückgeführt wird, und' daß ein weiterer mit dem Nebenmotor (48) verbundener Nebenschalter (äußerer, 59) so im Bereich der Öffnungseinrichtung angeordnet ist, daß er nach deren Schließung den Nebenmotor stillsetz@t.
  2. 2. Schwenkvorrichtung nach Anspruch. 1, dadurch gekennzesc@lnet, daß der Nebenmotor (48) mit Getriebe und den Nebenschaltern (59, 60) feststehend am Abgabeende der Anschlußrinne (3) angeordnet und über ,ein Gestänge mit der Öffnungseinrichtung verbunden ist.
  3. 3. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Schwenkrinnen (1, 1', .1") nebeneinander an eine mehrstempelige Brikettpresse angeschlossen sind und d'aß der Hauptmotor (53) gleichzeitig die außen mit Schneckenrädern (50, 50', 50") versehenen Drehscheiben, (5, 5', 5") über eine gemeinsame Schneckenwelle (51) antreibt.
  4. 4. Schwenkvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeriahnet, daß die Schwenkrinnen räumlich so in dien Drehscheiben angeordnet sind, daß in jeder Stellung der Schwenkrinnen ein Ausgleich der durch die einzelnem Drehscheiben auf den Hauptmotor (53) ausgeübten Drehmomente gegeben, ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 429 218.
DER17771A 1955-11-15 1955-11-15 Schwenkvorrichtung fuer die Verbindung zwischen einer Strangbrikettpresse und den Kuehlrinnen eines Kuehlrinnenschrankes Pending DE1034583B (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE429218C (de) * 1925-04-23 1926-05-20 Heinrich Wolter Vorrichtung zum Umstellen der Brikettkuehlrinnen in Braunkohlenbrikettfabriken

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE429218C (de) * 1925-04-23 1926-05-20 Heinrich Wolter Vorrichtung zum Umstellen der Brikettkuehlrinnen in Braunkohlenbrikettfabriken

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