[go: up one dir, main page]

DE1031792B - Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden

Info

Publication number
DE1031792B
DE1031792B DEZ4192A DEZ0004192A DE1031792B DE 1031792 B DE1031792 B DE 1031792B DE Z4192 A DEZ4192 A DE Z4192A DE Z0004192 A DEZ0004192 A DE Z0004192A DE 1031792 B DE1031792 B DE 1031792B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aluminum
trialkyl
reaction
hydrogen
olefins
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEZ4192A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr E H Karl Ziegler Dr
Dr Hans-Georg Gellert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
E H KARL ZIEGLER DR DR
Original Assignee
E H KARL ZIEGLER DR DR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by E H KARL ZIEGLER DR DR filed Critical E H KARL ZIEGLER DR DR
Priority to DEZ4192A priority Critical patent/DE1031792B/de
Priority to DEZ5308A priority patent/DE1048276B/de
Publication of DE1031792B publication Critical patent/DE1031792B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F5/00Compounds containing elements of Groups 3 or 13 of the Periodic Table
    • C07F5/06Aluminium compounds
    • C07F5/061Aluminium compounds with C-aluminium linkage
    • C07F5/065Aluminium compounds with C-aluminium linkage compounds with an Al-H linkage

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture Of Metal Powder And Suspensions Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden In dem Patent 961537 ist ein Verfahren vorgeschlagen worden, nach dem man Aluminiumalkylhydride und Aluminiulntrialkyle durch Zusammenlagerung von Aluminium, Olefinen und Wasserstoff herstellen kann. Die Reaktion erforderte die Anwesenheit von Dialkylaluminiumhalogeniden als Katalysatoren, und daraus erwachsen für die Aufarbeitung der Reaktionsprodukte gewisse Schwierigkeiten, weil es häufig nicht ganz leicht ist, die Aluminiumtrialkyle von den halogenhaltigen Dialkvlaluminiumhalogeniden zii trennen.
  • Es wurde nun die Beobachtung gemacht, daß man die Vereinigung von Aluminium, Wasserstoff und Olefinen auch ohne jeden Katalysator in die Wege leiten kann, wenn man die Oberfläche des Aluminiums auf andere Weise aktiviert und die Bildung einer Oxvdschicht verhindert.
  • Es ist allgemein bekannt, daß die Oberfläche jedes Teilchens von metallischem Aluminium durch eine sehr dünne und fest anhaftende Oxydschicht passiviert ist. Auf diese Tatsache ist es zurückzuführen, daß Aluminium überhaupt als Material für die verschiedensten Gebrauchsgegenstände dienen kann. Diese passive Oxydschicht muß sich nach einer mechanischen Verletzung der Oberfläche jeweils mit großer Geschwindigkeit wieder neu bilden. Auch diese Annahme ist für die Erklärung der Haltbarkeit von Ahiminiumgegenständen im täglichen Gebrauch unerläßlich.
  • Würde man versuchen, durch eine rein mechanische Mahl- oder Zersnannungsoperation die reine Aluminiumoberfläche freizulegen, so würde eine solcher Versuch so lange nur einen geringen Erfolg haben, als man nicht gleichzeitig dafür Sorge trägt, daß sich die Oxvdschicht nicht wieder neu bilden kann. Gelingt es aber. die Neubildung der Oxydschicht bei der Vermahlung zu unterbinden, so wird man unter Umständen mit dem Auftreten völlig neuer Reaktionen. nämlich derjenigen des metallischen Aluminiums selbst, rechnen können.
  • Gemäß dem erfindungsgemäßen Verfahren ist es nun dadurch in außerordentlich einfacher Weise möglich, etwas Derartiges zu verwirklichen, daß man die Aktivierung- der Oberfläche des Aluminiums dadurch in die Wege leitet, daß man ein Aluminium verwendet, das unter Ausschluß von Sauerstoff zerkleinert worden ist. Dies kann dadurch erfolgen, daß man Aluminium in einer geeigneten Mahl- oder Zerspannungsvorrichtung unter einer Aluminiumtrialkvlschicht, zweckmäßig dem bei der gewünschten Reaktion selbst herzustellenden Altilniniulntrialkvl, zerkleinert.
  • Beispiel l 250 g Aluminiumgrieß werden in einer mit Stickstoff gefüllten Kugelmühle mit 21/21 Aluminiumtriisobutyl 10 Stunden lang naß vermahlen, alsdann wird die ziemlich dünn fließende Suspension in einen 8-1-Autoklav übergeführt. Hierin läßt man die Suspension zunächst absitzen und zieht dann 1500 ccm Alurniniumtriisobutyl wieder klar ab. Man. füllt 1,8 kg Isobuten ein und preßt anschließend Wasserstoff bis zu 200 Atm. auf. Erwärmt man jetzt unter Schütteln oder Rotierenlasserl des Autoklav s auf 110 bis 120° C, so nimmt der Druck in 4 bis 5 Stunden bis auf 60 Atm. ab. Man läßt abkühlen und entspannt Wasserstoff und etwas als Nebenprodukt entstandenes Isobutan. Läßt man anschließend den flüssigen Autoklavinhalt ab, so erhält man 2500 ccm praktisch reines Aluminiumtriisobutyl. Es haben sich somit 1500 ccm Aluminiumtriisobutyl neu gebildet. Das aus dem Autoklav herausgezogene flüssige Produkt sieht zunächst noch etwas dunkel aus, da es die Verunreinigungen des angewandten Aluminiums sowie noch etwas unverändertes Aluminium suspendiert enthält. Es kann aber von diesen Beimengungen sehr leicht durch Zentrifugieren, Destillieren (im Vakuum) oder Filtrieren befreit werden.
  • Arbeitet man bei diesem Versuch mit einer höheren als der angegebenen Temperatur, so geht die gesamte Reaktion schneller. Das Reaktionsprodukt enthält dann erhebliche Anteile an Diisobutvlaluminiumhydrid, das durch eine Nachbehandlung mit Isobutylen bei etwa 100° C in Aluminiumtriisobutylumgewandelt werden kann. Allgemein können, wie im Patent 961537 beschrieben wurde, die Dialkylaluminiumhydride zum Hauptprodukt werden. Es bedarf dann nur einer Nachbehandlung der Dialkylaluminiunlhydride mit Olefinen, um sie restlos in Äluminiumtrialkyle überzuführen. Man kann das erfindungsgemäße Verfahren in mannigfacher Weise variieren. Es ist z. B. nicht nötig, während der ersten Aktivierung des Aluminiums unter Vermahlen bei Gegenwart von reinem und konzentriertem Aluminiumtrialkyl zu arbeiten. Zur Sicherstellung einer guten Wirkung der Kugelmühle ist es zwar nötig, mit einem Verhältnis von Festkörper zu Flüssigkeit von etwa 1 : 10 zu arbeiten, wie es in dem Beispiel beschrieben worden ist. Es genügt jedoch bereits zur Erzielung der vollen Aktivierungswirkung, wenn man eine Lösung des Aluminiumtrialkyls anwendet, zweckmäßig. . eine . Lösung in dem Olefin, «-elches später dann zur Reaktion dienen soll. In dem oben beschriebenen Beispiel kann man also etwa 80 bis 90°/a der zu Beginn benötigten 2'/21 Aluminiumtriisobutyl durch flüssiges Isobutylen selbst ersetzen. Natürlich muß dann die Kugelmühle in diesem besonderen Fall für einige Atmosphären Überdruck fest sein, und es müssen auch geeignete Vorkehrungen getroffen werden, um den unter Druck stehenden Inhalt der Kugelmühle sicher in den Autoklav überzuführen.
  • Selbstverständlich kann man die Zerkleinerung des Aluminiums auch in dem Reaktionsgefäß selbst vornehmen und etwa in einen Rollautoklav Aluminiumgrieß, Aluminiumtrialkyl, Mahlkugeln, Olefin und Wasserstoff gleichzeitig einfüllen. Technisch bietet ein solches Vorgehen jedoch unzweifelhaft Nachteile gegenüber der Mahlung in einer besonderen Kugelmühle. Das Hauptreaktionsgefäß muß ja gegenüber einem Druck von 100 bis 200 Atm. während der Reaktion fest sein. Während der ersten aktivierenden Mahloperation dagegen ist eine derart hohe Festigkeit bei weitem nicht nötig: Es leuchtet ein, daß es unzweckmäßig ist, einen hochwertigen druckfesten Reaktionsraum durch das Hinzufügen von Mahlkugeln zu verkleinern.
  • Für die Ausführung des erfindungsgemäßen Verfahrens sind hier rotierende Druckgefäße vorgeschlagen worden. Es bedarf keiner weiteren Erwähnung, daß statt dessen auch mit geeigneten Rührautoklaven würde gearbeitet werden können.
  • Zur Ausübung des Verfahrens in einem größeren Maßstab eignet sich besonders ein senkrecht stehender druckfester Reaktionsturm, in den von oben her der flüssige Brei des aktivierten Aluminiums eingeschleust werden kann und durch den von unten her Druckwasserstoff im Kreislauf eingeführt wird, der dann die Aufwirbelung des Aluminiums und die Durchmischung des Rohrinhalts besorgt. Flüssiger Aluminiumbrei kann aus einer Suspension von feingemahlenem Aluminium in reinem Aluminiumtriallcyl oder in einer Lösung des Aluminiumtrialkyls in dem Olefin, welches später zur Reaktion dienen soll, bestehen. Im ersten Fall muß selbstverständlich mit dem Druckwasserstoff oder sonstwie das Olefin in den Reaktionsturm eingeführt werden.
  • Für die Überführung des Aluminiums in eine für das erfindungsgemäße Verfahren geeignete aktivierte Form ist, wie im Beispiel beschrieben, die Verwendung von Aluminiumgrieß und einer Kugelmühle sehr zweckmäßig, insbesondere auch deshalb, weil die auf diese Weise erhaltene breiig flüssige Form des Aluminiums leicht durch Rohrleitungen transportiert werden kann. Aber selbstverständlich ist dies nicht die einzige Art, nach der man das Aluminium aktivieren kann.
  • Ähnliche Wirkungen lassen sich erzielen, wenn man massive Aluminiumblöcke mit einer geeigneten Vorrichtung unter flüssigen Aluminiumalkylen zerspant. Eine solche Vorrichtung erfordert natürlich einen größeren apparativen Aufwand, da man auch während dieser Operation den Zutritt von Luft vollständig ausschließen muß.
  • Gemäß der zu Beginn der Beschreibung gegebenen Erklärung kommt es bei dem erfindungsgemäßen Verfahren darauf an, daß man bei der mechanischen Freilegung der Aluminiumoberfläche die Rückbildung passiver Oxydschichten verhindert. Die Zugabe der als Reaktionsprodukt erwünschten Aluminiumverbindung während der Verrnahlung ist eine besonders einfache und zweckmäßige Verwirklichung dieses Grundgedankens. Selbstverständlich könnte man etwas ähnliches auch dadurch erzielen, daß man bei Gegenwart eines anderen sehr luftempfindlichen Stoffs, z. B. unter Zusatz eines Zinkalkyls, oder der Lösung einer Grignard-Verbindung arbeitet. Allein es leuchtet ohne weiteres ein, daß ein solches Vorgehen mit Komplikationen für die spätere Isolierung der Reaktionsprodukte in reiner Form verbunden ist.
  • Man kann die Vermahlung auch bei Gegenwart von Alkylaluininiumhalogeniden vornehmen. Auch dann wird eine wesentlich bessere Aktivierung des Aluminiums erreicht als gemäß dem Verfahren des Patents 961537 mit derartigen Halogenverbindungen allein. Auch bei diesem Vorgeben bereitet die Isolierung der gewünschten Reaktionsprodukte, wie in dem Patent geschildert, gewisse Schwierigkeiten. Das Verfahren kann jedoch zweckmäßig dann angewandt werden, wenn man die Fabrikation eines bestimmten Aluminiumtrialkyls beginnt und dementsprechend das fertige gewünschte Reaktionsprodukt noch nicht in Händen hat. In dem Maße, wie während der Fabrikation das gewünschte Reaktionsprodukt anfällt, werden dann die halogenhaltigen Beiprodukte mehr und mehr aus dem Reaktionsprodukt verschwinden.
  • Schließlich kann man die Rückbildung der passiven Oxydschicht auf dem Aluminium auch dadurch verhindern, daß man während der mechanischen Zerkleinerung unter völligem Ausschluß von Feuchtigkeit und in einem inerten Gas, z. B. Stickstoff oder Argon, arbeitet. Auch dann wird zweckmäßig in einer Kugelmühle naß vermahlen. Die Wirkung dieser Verfahrensmodifikation ist meistens nicht ganz dieselbe wie diejenige, die man durch Vermahlen bei Gegenwart von Aluminiumtrialkylen erzielt, jedoch ist diese Verfahrensmodifikation durchaus brauchbar. Beispiel 2 In einem Rührkessel von 2001 Inhalt werden 501 Aluminiumtriäthyl intensiv gerührt. Jedoch wird dabei Sorge getragen, daß im oberen Teil des Kessels noch genügend freier Raum vorhanden ist, in den Aluminiumtriäthyl möglichst nicht hineinspritzt. Der Kessel ist wegen der Selbstentzündlichkeit des Aluminiumtriäthyls selbstverständlich mit einem Schutzgas, z. B. Argon oder Wasserstoff, gefüllt. Im oberen Teil des Rührkessels wird mittels einer geeigneten Armatur das untere Ende eines Rohres aus Grauguß oder Graphit eingeführt, das durch eine geeignete elektrische Heizung, z. B. unmittelbar durch einen sehr starken Strom bei Niederspannung oder mittels Hochfrequenzinduktion, auf eine Temperatur oberhalb des Schmelzpunktes des Aluminiums erhitzt werden kann. Dieses untere Ende des Rohres ist durch eine feine Düse aus Grauguß verschlossen, an der vorbei durch eine zweite Düse ein Strom des verwandten Schutzgases unter einigen Atin. Druck in den Reaktionsraum eintreten kann. In das vorgeheizte Rohr wird von oben eine längere Aluminiumstange mit dem unteren Ende eingeschoben, und es wird die zugeführte elektrische Energie so reguliert, daß das Aluminium in dem Tempo nachschmilzt, in dem aus der Düse geschmolzenes Aluminium austritt und durch den Gasstrom zerstäubt wird. Das zerstäubte Aluminium suspendiert sich in dieser Weise unmittelbar in dem gerührten Aluminiuintriäthyl.
  • Das für die Zerstäubung notwendige, laufend in das Reaktionsgefäß eintretende Schutzgas wird in geeigneter Weise abgeführt. Es kann durch einen Kompressor wieder komprimiert und im Kreislauf erneut für die Zerstäubung verwandt werden. Die durch das geschmolzene Aluminium laufend in den Reaktionskessel eintretende Wärmeenergie wird durch eine geeignete Kühlung des Kessels abgeführt.
  • In dieser Weise läßt sich leicht eine sehr feine Suspension von Aluminium in Aluminiunitriäthyl mit einem Gehalt an Aluminium von etwa 10% herstellen. Man kann dieser Zerstäubung auch sehr gut mit einem Kreislauf des Aluminiumtriätliyls verbinden. In diesem Fall zieht man an einer geeigneten Stelle des Reaktionskessels laufend eitle dünne Aluminiumsuspension ab, läßt an einer geeigneten Stelle des Kreislaufs durch Anbringen einer entsprechenden Erweiterung das Aluminium sich absetzen und entnimmt hier laufend eine viel Aluminium enthaltende breiige Suspension. Das aluminiumarme oder aluminiumfreie Alumin.i.umtriätliyl wird unter entsprechender Ergänzung in den Reaktionskessel zurückgeführt.
  • Die breiige Suspension füllt man in einen senkrecht stehenden druckfesten Reaktionsturm ein, in den man im Kreislauf von unten her Wasserstoff eintreten läßt, so daß das Aluminium aufgewirbelt wird. An einer zweiten Stelle preßt man laufend Äthylen in den Reaktionsturm ein, und man reguliert den ganzen Prozeß zweckmäßig so, daß in dem austretenden Wasserstoff nur noch wenig oder kein unverändertes Äthylen vorhanden ist. Der Reaktionsturm ist selbstverständlich auf der als besonders zweckmäßig erkannten Temperatur von etwa 110 bis 120° C zu halten. An sich braucht man nicht unbedingt auf das Verschwinden des Äthvlens im Wasserstoffkreislauf zu achten. Es leuchtet aber ein, daß es aus wirtschaftlichen Gründen zweckmäßig ist, die Zugabegeschwindigkeit des Äthylens so einzuregulieren, daß man keine unnötig großen Gasmengen umpumpen oder gar wieder komprimieren muß, um den Kreislauf aufrechtzuerhalten. In dem Reaktionsturm bildet sich laufend Aluminiumtriäthyl entsprechend dem Verbrauch von Aluminium, Wasserstoff und Äthylen neu, so daß man einige Zeit nach Beginn am oberen Ende kontinuierlich Altiminiumtriäthyl abziehen kann. Man pumpt, wenn dieser Punkt erreicht ist, eine entsprechende Menge Aluminiumtriäthyl in Form der Aluminiumtriäthyl-Aluminium-Suspension wieder unten in den Reaktionsturm hinein. Das abgezogene Aluminiumtriäthyl wird zum Teil der Zerstäubungsvorrichtung für das Aluminium wieder zugeführt.

Claims (9)

  1. PATENT ANSPIICCHI.: 1. Abänderung des Verfahrens zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden durch Umsetzung von Aluminium mit Olefinen und Wasserstoff in Gegenwart von Diallcylaluminiummonohalogeniden nach Patent 961537, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung von Aluminium, Olefinen und Wasserstoff durch Aktivierung der Oberfläche des Aluminiums ohne Katalysatoren in die Wege leitet, indem man ein Aluminium verwendet, das unter Ausschluß von Sauerstoff zerkleinert worden ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aluminium verwendet, das unter einer Schicht von Aluminiumtrialkyl, zweckmäßig dem bei der Umsetzung herzustellenden Altiminiumtrialkyl. zerkleinert worden ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß man mit einem Verhältnis Aluminiumtrialkyl zu Aluminium von etwa 10 : 1 arbeitet.
  4. 4. Verfahren nach Ansprüchen 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet. daß man das Aluminiumtrialkyl zum größten Teil, z. B. bis 90% und darüber, durch das flüssige umzusetzende Olefin selbst ersetzt.
  5. 5. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß man einen Aluminiumgrieß oder Aluminiumspäne verwendet, die in einer Zerkleinerungsvorrichtung, z. B. einer Kugelmühle, unter Luftabschluß gewonnen wurden.
  6. 6. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aluminium verwendet, das bei Gegenwart von Alkylaluminiumhalogeniden zerkleinert worden ist.
  7. 7. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß man ein Aluminium verwendet, das in einem trockenen inerten Gas, insbesondere Stickstoff oder Argon, zerkleinert worden ist. B.
  8. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß man zur kontinuierlichen Durchführung des Verfahrens den flüssigen Brei des aktivierten Aluminiums in Aluminiumtrialkyl oder einer Lösung des Aluminiumtriallcyls, zweckmäßig in dem Olefin, das später zur Reaktion dienen soll, in einen senkrecht stehenden, druckfesten Reaktionsturm einführt und durch von unten eingeführten Druckwasserstoff, gegebenenfalls in Mischung mit Olefin, die Aufwirbelung des Aluminiums und die Durchmischung des Turminhaltes besorgt.
  9. 9. Verfahren nach Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bei Durchführung der Reaktion bei hohen Temperaturen unter Erzielung eines Dialkylaluminiumhydrid enthaltenden Aluminiumtrialkyls das Dialkylaluminiumhydrid durch Nachbehandlung mit Olefinen bei etwa 100° C in Aluminiumtrialkyl übergeführt wird.
DEZ4192A 1954-05-08 1954-05-08 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden Pending DE1031792B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ4192A DE1031792B (de) 1954-05-08 1954-05-08 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden
DEZ5308A DE1048276B (de) 1954-05-08 1956-01-09 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ4192A DE1031792B (de) 1954-05-08 1954-05-08 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden
CH1048276X 1955-01-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1031792B true DE1031792B (de) 1958-06-12

Family

ID=33030477

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ4192A Pending DE1031792B (de) 1954-05-08 1954-05-08 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden
DEZ5308A Pending DE1048276B (de) 1954-05-08 1956-01-09 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden

Family Applications After (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ5308A Pending DE1048276B (de) 1954-05-08 1956-01-09 Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden

Country Status (1)

Country Link
DE (2) DE1031792B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125925B (de) 1959-02-24 1962-03-22 Ethyl Corp Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden
DE1137014B (de) * 1955-06-15 1962-09-27 Dow Chemical Co Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtralkylen
DE1164405B (de) * 1955-06-07 1964-03-05 Ethyl Corp Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtriaethyl

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1164405B (de) * 1955-06-07 1964-03-05 Ethyl Corp Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtriaethyl
DE1137014B (de) * 1955-06-15 1962-09-27 Dow Chemical Co Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtralkylen
DE1125925B (de) 1959-02-24 1962-03-22 Ethyl Corp Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden

Also Published As

Publication number Publication date
DE1048276B (de) 1959-01-08

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE4039278A1 (de) Verfahren zur herstellung aktiver, reversibel h(pfeil abwaerts)2(pfeil abwaerts) aufnehmender magnesiumhydrid-magnesium-wasserstoff-speichersysteme
DE1185187B (de) Verfahren zur Herstellung von aluminiumorganischen Verbindungen
DE1271095B (de) Verfahren zur Herstellung eines Aluminiumchlorid-Titantrichlorid-Gemisches
DE1031792B (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Aluminiumalkylhydriden
DE1198346B (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Olefinen
DE1443783A1 (de) Verfahren zur Herstellung von alpha-Olefinen aus AEthylen
DD283793A5 (de) Verfahren zur herstellung von beta-siliziumkarbid
DE2337339B2 (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminium durch carbothermische Reduktion von Kyanit
DE1542047C3 (de) Aktivierung von Aluminium
DE2052144C3 (de) Verfahren zur Herstellung von Alkalialuminiumdialkyldihydriden sowie stabile Lösungen von Alkalialuminiumdialkyldihydriden
DE2234653A1 (de) Verfahren zur verhinderung des teilchengroessenwachstums bei der herstellung keramischer produkte
DE1116017B (de) Verfahren zum Entfernen des Oxydfilms auf Aluminiumoberflaechen zwecks Herstellung von aktivem Aluminium
DE1618978B1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Alkylaluminiumverbindungen
DE2107907A1 (de) Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von Alkylaluminiumverbindungen
DE1903066A1 (de) Verfahren zur Hydrolyse von Aluminium-Alkoholaten
DE1282615B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkalimetallaluminiumhydriden
DE1618978C (de) Verfahren zur kontinuierlichen Her stellung von Alkylaluminiumverbindungen
DE2361988A1 (de) Verfahren zur herstellung von trialkylaluminiumverbindungen
DE1125925B (de) Verfahren zur Herstellung von Aluminiumtrialkylen und Alkylaluminiumhydriden
AT215962B (de) Verfahren zur Herstellung von Alkali- oder Erdalkaliboranaten
DE923126C (de) Verfahren zur katalytischen Umsetzung von Kohlenoxyd mit Wasserstoff
AT202566B (de) Verfahren zur Herstellung von Borverbindungen oder Aluminiumverbindungen
DE936745C (de) Verfahren zur Herstellung von elementarem Bor
DE1092916B (de) Verfahren zur Herstellung von hochaktivem Aluminium
DE1118782B (de) Verfahren zur Herstellung von Dialkylaluminiumhydriden und Aluminiumtrialkylen