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Die
Erfindung betrifft einen Bausatz für ein Gesellschaftsspiel umfassend
eine Spielunterlage, die als Brett, Matte, Plane oder Karton oder
dergleichen ausgebildet ist, Spielfiguren, Spielsteine und Anweisungskarten
sowie mindestens einen Würfelstein.
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Derartige
Gesellschaftsspiele sind als sogenannte Brettspiele bekannt, z.
B. das unter der Bezeichnung „Monopoly" im Handel erhältliche
Spiel.
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Der
Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen neuen Bausatz für ein Gesellschaftsspiel
zu entwickeln.
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Diese
Aufgabe löst
die Erfindung mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1. Der Bausatz
umfaßt
- a) eine das Spielfeld aufweisende oder tragende
Spielunterlage als starre oder flexible Platte oder Matte ausgebildet,
- b) Spielfiguren mit daran vorzugsweise lösbar angeordneten Spielsteine-Aufnahmebehältern,
- c) Spielsteine, die in den Spielsteine-Aufnahmebehälter anordenbar
sind,
- d) Anweisungskarten
- e) Würfelstein
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Mit
den Bauteilen des Bausatzes wird ein interessantes neues Gesellschaftsspiel
ermöglicht.
Die Bauteile eröffnen
in ihrer Kombination attraktive Spielgestaltungen. Von besonderer
Bedeutung ist die Ausgestaltung der Spielfiguren mit den Spielsteine-Aufnahmebehältern. Auf
die Spielfiguren ist jeweils vorzugsweise, lösbar,
ein Aufnahmebehälter aufgesetzt.
Diese Aufnahmebehälter
sind so gestaltet, daß sie
einen hohlen Aufnahmeraum zur Aufnahme von Spielsteinen aufweisen.
Während
des Spielverlaufes werden in den Aufnahmebehälter Spielsteine aufgenommen
und
aus dem Aufnahmebehälter
Spielsteine wieder herausgegeben.
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Das
Spiel kann insbesondere als Erkenntnisspiel realisierbar sein, wobei
der durch die Spielfiguren-Positionsfelder auf dem Spielfeld gebildete
Laufweg der Spielfiguren den Lebensverlauf darstellen kann und die
Spielsteine, die während
des Verlaufs des Spiels in den Aufnahmebehälter der jeweiligen Spielfigur auf
und abgegeben werden, können
als negative Steine sog. Belastungssteine und als positive Steine,
sog. Erkenntnissteine oder Glückssteine
ausgebildet sein.
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Über den
Würfelstein
und die Anweisungskarten kann die Auf- und Abgabe der diversen Spielsteine sowie
das Voranschreiten der Spielfiguren auf den Spielfiguren-Positonsfeldern,
bestimmt werden.
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Bei
bevorzugten Ausführungen
ist vorgesehen, daß der
Aufnahmebehälter
mit mindestens einer der Spielfiguren formschlüssig verbindbar ist und zwar
durch Aufstecken und Aufsetzen oder dergleichen. Auf diese Weise
wird die lösbare
Verbindung technisch sicher und während des Spielverlaufs gut
für die
Spielteilnehmer handhabbar realisiert.
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Vorzugsweise
ist der Aufnahmebehälter
als starrer Behälter
ausgebildet. Damit wird es möglich,
die Spielsteine auf einfache Weise in den Aufnahmebehälter einzugeben
und aus dem Aufnahmebehälter
wieder zu entnehmen.
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Vorzugsweise
kann vorgesehen sein, daß der
Aufnahmebehälter
mehrere Aufnahmefächer
als voneinander getrennte Aufnahmeräume aufweist. Es können damit
unterschiedliche Spielsteine in dem Aufnahmebehälter geordnet aufgenommen,
und jeweils auf einfache Weise die jeweiligen Steine selektiv herausgenommen
werden.
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Bei
bevorzugten Ausführungen
ist vorgesehen, daß der
Aufnahmebehälter
oben offen ausgebildet ist und/oder von oben befüllbar ausgebildet ist. Damit
wird eine sehr vorteilhafte Handhabung beim Eingeben der Spielsteine
in den Aufnahmebehälter
und beim Herausnehmen der Spielsteine aus dem Aufnahmebehälter ermöglicht.
Für die
lösbare
Befestigung des Aufnahmebehälters
auf der Spielfigur ist von Vorteil, wenn bügel- oder clipsartige Elemente
an den Aufnahmebehälter
angeordnet sind, die auf die Spielfigur aufsetzbar sind.
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Von
besonderem Vorteil ist es, wenn der Aufnahmebehälter als rucksackartiger Aufnahmebehälter ausgebildet
ist. Ein solcher Aufnahmebehälter
kann vorteilhafter Weise im oberen Bereich der Spielfigur angeordnet,
vorzugsweise lösbar
aufgesetzt sein und kann auch vorzugsweise als von oben befüllbar ausgebildet werden.
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Von
besonderem Vorteil ist es, wenn die Spielfigur, vorzugsweise sämtliche
Spielfiguren, mit einer Formgestaltung einer menschlichen Person,
vorzugsweise mit Kopf, Rumpf, Armen und Beinen ausgebildet ist bzw.
sind. Derart gestaltete Spielfiguren ermöglichen eine vorteilhafte Identifizierung
der Spielteilnehmer mit ihrer jeweiligen Spielfigur. In diesem Zusammenhang
ist die Ausgestaltung des Aufnahmebehälters als rucksackförmiger Aufnahmebehälter vorteilhaft.
Wenn das Spiel als Erkenntnisspiel ausgeführt wird, können die Spielsteine vorzugsweise
als Belastungs-, Erkenntnis- und Glückssteine ausgebildet sein,
die in den rucksackförmigen
Aufnahmebehälter
von der Spielfigur getragen werden, d. h. während des Spielverlaufs jeweils
auf einfache Weise aufgenommen und auf einfache Weise aus dem Rucksack
wieder abgegeben werden können.
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Von
besonderem Vorteil für
eine optimale Identifizierung ist es, wenn die Spielfiguren untereinander unterschiedlich
ausgebildet sind, vorzugsweise werden die Spielfiguren in diesem
Zusammenhang auch als männliche
oder weibliche Personen ausgebildet.
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Eine übersichtliche
Gestaltung während
des Spielverlaufs wird erhalten, wenn die Karten-Stapelfelder für die Anweisungskarten
in mindestens einem Randbereich des Spielfeldes der Spielunterlage
angeordnet sind und in dem übrigen
Bereich des Spielfeldes der Spielunterlage die Spielfiguren-Positionsfelder,
vorzugsweise verteilt angeordnet sind.
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Der
vorgesehene Würfelstein
kann vorzugsweise als ein symmetrischer Polyeder ausgebildet sein,
d. h. z. B. als geometrischer Würfel,
Oktaeder oder Dodekaeder. Von besonderem Vorteil für eine hochvariable Spielgestaltung
ist es, wenn der Würfelstein
eine erste Anzahl von Außenflächen mit
Zahlenmarkierungen und eine zweite Anzahl von Außenflächen mit anderen Markierungen,
z. B. Farbmarkierungen trägt.
Diese unterschiedlichen Markierungen können für das Voranschreiten bzw. die
Auf- und Abgabe der Spielsteine bestimmend sein.
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Bei
bevorzugten Ausführungen
ist die Spielunterlage so ausgebildet, daß auf den Spielfiguren-Positionsfeldern
mindestens eine Spielfigur positionierbar ist und die Spielfiguren-Positionsfelder
auf dem Spielfeld entlang eines Laufweges, der vorzugsweise serpentinenartig
ausgebildet ist, angeordnet sind. Der Laufweg kann in mindestens
zwei Laufwegabschnitte, d. h. einem ersten Laufwegabschnitt und
einem zweiten Laufwegabschnitt, vorzugsweise in drei Laufwegabschnitte
ausgebildet sein und das Spielfeld kann in mindestens zwei bzw.
drei Spielfeldabschnitte ausgebildet sein.
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Hierbei
ist der erste Laufwegabschnitt dem ersten Spielfeldabschnitt und
der 2. Laufwegabschnitt in dem zweiten Laufwegabschnitt angeordnet.
Der gegebenenfalls dritte Laufwegabschnitt und weitere Laufwegabschnitte
kann bzw. können
dann in einem dritten Spielfeldabschnitt bzw. weiteren Spielfeldabschnitten
angeordnet sein.
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Die
Spielfeldabschnitte können
auf dem Spielfeld jeweils von oben nach unten angeordnet sein, d.
h. im Falle von drei Spielfeldabschnitten kann der erste Spielfeldabschnitt
im unteren Bereich des Spielfeldabschnittes, der zweite Spielfeldabschnitt
im mittleren Abschnitt und der dritte Spielfeldabschnitt im oberen Bereich
des Abschnittes angeordnet sein.
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Ein
besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel
wird anhand der Figuren näher
erläutert.
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Dabei
zeigen:
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1 eine
Draufsichtdarstellung der Spielfeldunterlage,
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2a eine
Seitenansicht einer Spielfigur
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2b eine
Seitenansicht der Spielfigur in 2a, jedoch
mit auf der Spielfigur aufgesetztem rucksackartigen Aufnahmebehälter
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3 drei
Ansichten, nämlich
Vorderansicht, Seitenansicht und Draufsicht eines rucksackartigen
Aufnahmebhälters,
wie in 2b auf der Spielfigur aufgesetzt
dargestellt ist.
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4 vier
Ansichten von vier verschiedenen Spielsteinen, die zur Aufnahme
in dem in 3 dargestellten Aufnahmebehälter bestimmt
sind.
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5 eine
Draufsicht eines als Dodekaeder ausgebildeten Würfelsteins.
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6 ein
tabellarisches Sonnensymbol-Auflageblatt zum Auflegen der Sonnensymbole
der Spieler eines Spielverlaufs.
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7 ein
tabellarisches Spielverlauf-Ergebnisblatt zum Verzeichnen der wesentlichen
Spielergebnisse und Spielereignisse der Spieler eines Spielverlaufs.
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8 ein
Spielverlauf-Berichtblatt zum Verzeichnen der Spielergebnisse des
Spielverlaufs, persönliche
Anmerkungen und Verbesserungsvorschläge der Spieler.
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Die
in den 1 bis 5 dargestellten Bauteile sind
Bauteile eines bevorzugten Ausführungsbeispiels
des erfindungsgemäßen Spielbausatzes.
Bei dem Spiel zu diesem Spielbausatz handelt es sich um ein Brettspiel
für vorzugsweise
mehrere Personen. Insbesondere zwei bis sechs Personen. Brettspiel
bedeutet, daß die
Spielfeldunterlage, auf der das Spielfeld dargestellt ist, ein Brett
oder ein Tisch oder einfach eine starre oder flexible z. B. mattenförmige Tischauflage
ist
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1 zeigt
eine solche Spielfeldunterlage, auf deren nach oben gewandten Oberseite
das Spielfeld 1 aufgebracht ist.
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Das
dargestellte Spielfeld 1 umfaßt Spielfiguren-Positionsfelder 2 und
Karten-Stapelfelder 3.
Die Spielfiguren und die Kartenstapel sind in 1 nicht
dargestellt. Was die Aufteilung und Anordnung der Spielfiguren-Positionsfelder 2 und
Karten-Stapelfelder 3 in 1 betrifft,
ist erkennbar, daß die
Spielfiguren-Positionsfelder 2 entlang
eines serpentinenartigen Laufweges angeordnet sind, der sich von
unten rechts vom Startpunkt bis nach oben erstreckt. In dem dargestellten
Fall sind 114 Spielfiguren-Positionfelder 2 auf diesen
Weg hintereinander angeordnet, wobei jeweils benachbarte Positionsfelder 2 aufeinander
folgende Nummern tragen.
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Die
Karten-Stapelfelder 3 sind im linken Randbereich des Spielfeldes übereinander
angeordnet.
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Das
in 1 dargestellte Spielfeld 1 enthält eine
Dreiteilung. Die Dreiteilung unterteilt das Spielfeld 1 in
einen unteren Abschnitt I, einen mittleren Abschnitt II und
einen
oberen Abschnitt III. Der untere Abschnitt I enthält den ersten
Abschnitt des Laufweges, der mittlere Abschnitt II den zweiten Abschnitt
des Laufweges und der dritte oberste Abschnitt III einen Endbereich
des Laufweges. Die in dem linken Rand des Spielbereiches 1 angeordneten
Karten-Stapelfelder 3 sind den drei Abschnitten des Laufweges
wie folgt zugeordnet: Dem unteren Spielfeldabschnitt sind vier Karten-Stapelfelder 3; dem
2. Abschnitt des Laufweges drei Karten-Stapelfelder 3 und dem obersten
Abschnitt des Laufweges ein Kartenstapelfeld 3 zugeordnet.
Diese Stapelfelder sind im Bereich des linken Spielfeldrands angeordnet.
Im Bereich des rechten Spielfeldrands ist ein weiteres Karten-Stapelfeld 3 angeordnet.
Dieses Karten-Stapelfeld ist der Geburt und somit dem Beginn des
ersten Abschnitts I zugeordnet. Es bildet das beim Spielverlauf
erste Karten-Stapelfeld 3.
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Die
Spielfiguren 5 von denen ein Ausführungsbeispiel in den 2a und 2b gezeigt
ist, haben jeweils die Formgestaltung von menschlichen Personen,
d. h. sie haben einen Körper
mit Kopf, Rumpf, Armen und Beinen. Sie sind unterschiedlich gestaltet,
d. h. sie sind als weibliche oder als männliche Personen ausgebildet.
Sie sind unterschiedlich gekleidet und haben unterschiedliche Haarfarben
sowie unterschiedliche Gesichtszüge.
Der Bausatz enthält
sechs Spielfiguren. Die 2a und 2b zeigen
eine als männliche
Figur ausgestaltete Spielfigur. Die Spielfiguren sind alle unterschiedlich
gestaltet.
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Während des
Spielverlaufs, d. h. zumindest in bestimmten Phasen des Spielverlaufs
z. B. auf dem Laufweg im 1., 2. und 3. Spielfeldabschnitt, tragen
die Spielfiguren 5 einen Aufnahmebehälter 6 für Spielsteine 7.
Ein solcher rucksackförmiger
Aufnahmebehälter 6 ist
in 3 und unterschiedliche Ausführungen von Spielsteinen sind
in 4 dargestellt. 2b zeigt
die Spielfigur mit aufgesetztem Rucksack 6. Bei dem Rucksack 6 handelt
es sich um ein starres Aufnahmegefäß, das in Art eines Rucksacks
am Rücken
der Spielfigur 2 getragen wird, indem bügelförmige Halteelemente 6a des
Rucksacks 6 auf den Schultern der Spielfigur 5 aufgesteckt
sind. Die bügelförmigen Halteelemente 6a sind
starr oder clipsartig elastisch ausgebildet und umgreifen die Schultern
der Spielfigur 6 von obenher. Der Rucksack 6 weist
mehrere hohle nach oben offene Aufnahmefächer 6 h auf, in denen die
Spielsteine 7 angeordnet werden können. Im dargestellten Fall
sind zwei Aufnahmefächer
6 h in dem Rucksack köcherartig von
unten nach oben sich erstreckend, parallel einander angrenzend,
nebeneinander angeordnet. Der Rucksack 6 ist oben offen
und im übrigen
Bereich geschlossen. Zum Befüllen
mit Spielsteinen 7 und zum Entnehmen der Spielsteine 7 kann
der Rucksack 6 von der Spielfigur 5 abgenommen
werden.
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Die
in 4 dargestellten vier Ausführungen von Spielsteinen, nämlich die
Spielsteine 7a, 7b, 7c, 7e sind
in Form und Größe unterschiedlich.
Sie unterscheiden sich in ihrer Farbe. Die Spielsteine 7a und 7b sind schwarz
und stellen sogenannte Belastungssteine dar. Sie sind als unregelmäßige Bruchsteine
ausgeformt. Die Steine 7b sind ca. 2 bis 3 mal so groß wie die
Steine 7a. Die Spielsteine 7c sind in der Darstellung
in 4 linsenförmig
ausgeführt,
können
alternativ jedoch formgleich wie die Steine 7a als Bruchsteine
ausgeformt sein, sind aber in der Farbe grün. Sie stellen Erkenntnissteine
dar. Die Spielsteine 7e sind im Wesentlichen flachlinsenförmig in
Art eines Sonnensymbols mit Strahlenkranz. Sie stellen sogenannte
Glückssteine
dar. Ca. 20 solcher Steine sind in dem in 6 dargestellten
rucksackförmigen
Aufnahmebehälter 6 aufnehmbar.
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Der
in 5 dargestellte Würfelstein 8 ist als
symmetrischer Dodekaeder ausgebildet. Er weist an seinen zwölf Außenflächen Zahlenmarkierungen
und Farbmarkierungen auf. Sechs der Außenflächen tragen Zahlenmarkierungen,
nämlich
die Zahlenangaben 1, 3 und 5, und zwar jeweils zwei Seiten die Zahl
1, zwei Seiten die Zahl 3 und zwei Seiten die Zahl 5. Die anderen
sechs Außenflächen tragen
unterschiedliche Farbmarkierungen bzw. Symbole.
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Die
Spielregel ist in einer bevorzugten Ausführung wie folgt:
Jedem
Spielteilnehmer wird eine Spielfigur 5 zugeordnet.
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Dabei
wird die Zuordnung vorzugsweise so gewählt, daß eine Identifizierung des
Spielteilnehmers mit der Personendarstellung der Spielfigur 5 möglich wird.
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Während des
Spielverlaufs wird die jeweilige Spielfigur 5 der Spielteilnehmer
auf den Positionsfeldern 2 des Laufweges auf dem Spielfeld
voranschreitend positioniert.
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Der
Laufweg repräsentiert
den Lebensverlauf und zwar der erste Abschnitt des Laufweges die
Kindheitsphase, der zweite Abschnitt des Laufweges die Erwachsenenphase
und der dritte Abschnitt des Laufweges eine Zielphase. Das Voranschreiten
der Spielfiguren 5 wird abhängig von dem Abschnitt des
Laufweges über
den Würfelstein 8 und
die auf den Karten-Stapelfeldern 3 gestapelten Anweisungskarten
bestimmt. Ferner können
auch die Positionsfelder 2 mitbestimmen.
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In
entsprechender Weise wie das Voranschreiten der Spielefiguren 5 wird
auch die Aufnahme und die Abgabe der diversen Spielsteine 7a–7e bestimmt.
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In
der ersten Phase, der Kindheitsphase, erfolgt die Aufnahme von schwarzen
und grünen
Spielsteinen 7a und 7b bzw. 7c. Die Spielsteine
werden jeweils in den Rucksack 6, die Spielfigur 5 eingebracht
und zwar die schwarzen Steine 7a und 7b in das
linke Aufnahmefach und die grünen
Steine 7c in das rechte Aufnahmefach.
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Wie
bereits erwähnt,
bilden die schwarzen Steine 7a und 7b Belastungssteine
und die grünen
Steine 7c Erkenntnissteine. Diese werden also in der Kindheitsphase
aufgenommen.
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Der
Spielverlauf beginnt über
die Startkarte. Ausgehend von dem Startfeld rechts oben im Spielfeld durchläuft die
jeweilige Spielfigur den sogenannten Geburtskanal. Es folgen die
Positionsfelder 1–40.
Das Voranschreiten in dieser gesamten Phase, die die Kindheitsphase
repräsentiert,
wird durch Würfeln
mit dem Würfelstein 8 bestimmt,
d. h. der Spieleteilnehmer würfelt,
jeweils wenn er an der Reihe ist.
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Über die
auf den Stapelfeldern 3 dieses ersten Abschnittes des Laufweges angeordneten
Anweisungskarten, die in der Folge dieses Laufwegeabschnittes den
Lebensabschnitten 0–3
Jahre, 4–10
Jahre, 11–16
Jahre und 17–25
Jahre zugeordnet sind, erfolgt die Zuweisung der schwarzen und grünen Spielsteine 7a und 7b bzw. 7c zur
Aufnahme in den Rucksack 6 der jeweiligen Spielfiguren 5.
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Am
Ende der Kindheitsphase Feld 40 werden die Zwischenstände auf
einem externen Tabellenblatt (T1) notiert.
- – Anzahl
der kleinen schwarzen Belastungssteine 7a
- – Anzahl
der großen
schwarzen Belastungssteine 7b
- – Anzahl
der grünen
Erkenntnissteine 7c
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Aus
je fünf
grünen
Erkenntnissteinen 7c erhält der Spieler zusätzlich ein
Sonnensymbol 7e.
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Diese
Sonnensymbole verkörpern
die in der Kindheit herausgebildeten positiven Persönlichkeitseigenschaften.
Die Sonnensymbole 7e werden offen auf dem in 6 gezeigten
Tabellenblatt (T1) aufgelegt. Für
jeden Spieler ist eine eigene Zeile vorgesehen. Dabei soll der Spieler
sich Eigenschaften zuordnen, die ihm besonders wichtig sind. Es
entsteht damit mit Hilfe der Tabelle ein Vergleich der verschiedenen
Personenprofile der Spieler.
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Der
dem ersten Abschnitt des Laufweges folgende zweite Abschnitt des
Laufweges mit den Positionsfeldern 41–89 repräsentiert die Erwachsenenphase.
Das Voranschreiten der Spielsteine 5 wird ausschließlich über die
Anweisungskarten bestimmt, die auf den am linken Rand des Spielfeldes
angeordneten 3 Karten-Stapelfelder 3 gestapelt sind und
zwar in dem der Spieleteilnehmer jeweils eine Karte zieht, wenn
er an der Reihe ist.
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In
den Anweisungskarten kann der Spieler auch aufgefordert werden über positive
Erlebnisse aus seinem Leben zu berichten. Wesentlich in dieser zweiten
Phase ist es, die schwarzen Steine 7a, 7b, die
er in der vorangegangenen 1. Phase aufgenommen hat, abzugeben. Dies
kann auch mit dem Einsatz der grünen
Erkenntnissteine 7c geschehen, indem er schwarze Steine
unter Einsatz entsprechender Anzahl grüner Steine abgibt. Er sollte
die grünen
Steine aber rationell einsetzen, damit zum Ende hin möglichst
viele grüne
Steine 7c im Rucksack 6 verblieben sind. Eine
weitere Möglichkeit
ergibt sich, grüne
Erkenntnissteine 7c umzuwandeln in Sonnensymbole 7e,
abhängig
von den Anweisungskarten.
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Am
Ende der zweiten Phase sind alle schwarzen Steine 7a, 7b aus
dem Rucksack 6 entfernt. Die verbliebenen grünen Erkenntnissteine 7c werden
abschließend
in zusätzliche
Sonnensymbole 7e umgewandelt, die ebenfalls auf dem externen
Tabellenblatt T1 aufgelegt werden.
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Der
dritte Abschnitt des Laufweges mit den Positionsnummern 90–114 repräsentiert
die Zielphase, beginnend mit der Glücksphase (bis Feld 100), übergehend
in die Quellseephase (101–114).
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Das
Voranschreiten der Spielfiguren wird durch die Anweisungskarten
bestimmt, die über
dem Kartenstapel am linken Rand in diesem dritten Wegeabschnitt
gestapelt sind.
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Per
Anweisungskarte werden nun die bisher auf dem Tabellenblatt extern
gesammelten Sonnensymbole 7e Zug um Zug in den Rucksack 6 aufgenommen.
Auf Feld 100 darf der Spieler seinen Rucksack 6 inklusive
der eingefüllten
Sonnensymbole 7e beim Spielleiter abgeben. Die Anzahl der
Sonnensymbole 7e repräsentieren
die Quantität
des Glücks,
die dieser Spieler via Rucksack 6 verinnerlicht hat.
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Nun
hat der Spieler die Berechtigung zum Übertritt in den Quellseebereich 101 114.
Ohne Rucksack 6 und ohne Erkenntnisdrang geht er in diesem
Bereich voran. Die Anweisungskarten können in dieser Spielphase auch
Aufforderungen für
eine Kontaktaufnahme mit Spielern der anderen Spielabschnitte enthalten,
um diese Spieler gegebenenfalls unterstützen zu können.
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Ziel
des Spieles ist ERKENNTNISZUWACHS für jeden Mitspieler.
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Den
Spielern wird in der Endphase des Spiels die Möglichkeit gegeben, sich über den
Verlauf des Spiels zu unterhalten. Hierfür wird eine bestimmte Zeitspanne,
z. B. 10 Minuten gegeben. In dieser Endphase des Spiels kann ein
gemeinsamer Bericht (s. 7) erstellt werden, der den
Erkenntniszuwachs der einzelnen Spieler selbst und untereinander
dokumentiert.
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Basis
hierfür
sind insbesondere die von den Spielern im Verlauf des Spiels vorgetragenen
eigenen Erlebnisberichte.
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Es
kann auch unter den Spielern der interessanteste Spieler ermittelt
werden.
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Basis
hierfür
sind neben den kreativsten Erlebnisberichten beispielsweise
| – die Schnelligkeit
der Spieler | (Reihenfolge
der Spieler beim Übertritt
in die Quellseephase Feld 100) |
| – die Quantität des Glücks | (Anzahl
der aufgenommenen Sonnensymbole) |
| – der entlastende
Weg | (Anzahl
der aufgelösten
schwarzen Steine) |
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Die
Erlebnisberichte, die über
Internet übermittelt
werden, können
ausgewertet werden unter Erstellung neuer Erlebniskarten