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DE2436779A1 - Schachspiel oder dergleichen - Google Patents

Schachspiel oder dergleichen

Info

Publication number
DE2436779A1
DE2436779A1 DE19742436779 DE2436779A DE2436779A1 DE 2436779 A1 DE2436779 A1 DE 2436779A1 DE 19742436779 DE19742436779 DE 19742436779 DE 2436779 A DE2436779 A DE 2436779A DE 2436779 A1 DE2436779 A1 DE 2436779A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chess
game
king
pieces
board
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19742436779
Other languages
English (en)
Inventor
Ronald Ray Lucero
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19742436779 priority Critical patent/DE2436779A1/de
Publication of DE2436779A1 publication Critical patent/DE2436779A1/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63FCARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • A63F3/00Board games; Raffle games
    • A63F3/00697Playing pieces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

  • Schachapiel oder dergleichen Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Spiel, das auf einem Brett gespielt wird, insbesondere auf ein Schachspiel für vier Spieler.
  • D«s Schachspiel wird seit Jahrhunderten gespielt und hat seine Beliebtheit bis heute nicht verloren. Während es von vielen als ein sehr faszinierendes und interessantes Spiel betrachtet wird, fordert es ein hohes Maß an geistiger Arbeit, wenn es gut gespielt wird. Ferner ist im allgemeinen langes Lernen und Bemühen erforderlich, um einen gewissen Grad an Konzentrationsfähigkeit beim Spielen des Schachspieles zu erreichen. Das Schachspiel wird daher nicht als besonders unterhaltend angesehen, ist aber von beträchtlichem Interesse für die wenigen Personen, die sehr viel Zeit gewidMet haben, um das Spiel zu spielen.
  • Andererseits können die Komplexität, die Verwicklungen und die praktisch unbegrenzten Kombinationen von Zügen und Situationen, die möglich sind, das Interesse eines jeden über lange Zeitspannen wachhalten. Bei dem Versuch, das Spiel interessanter zu gestalten, wurden verschiedene Vorschläge gemacht, das Schachspiel mit mehr als zwei Personen zu spielen. Jedoch haben solche Vorschläge die Komplexität des Spieles ständig erhöht und in keiner Weise Beliebtheit erlangt.
  • Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, ein Vierspielerschachspiel vorzusehen, welches all das Interessante eines herköiilichen Schachspieles in sich schließt, das aber mehr Entertainment, Ablenkung und Unterhaltung bietet.
  • Die Ziele der vorliegenden Erfindung werden erreicht, und die vorumrissenen Nachteile des Standes der Technik werden durch die vorliegende Erfindung beseitigt. Die vorliegende Erfindung schließt im wesentlichen ein Vierspielerschachspiel ein, welches aus einem Schachbrett und ersten und zweiten Sätzen von Schachfiguren bzw.
  • Schachsteinen besteht. Jeder Satz von Schachfiguren ist in zwei Hälften unterteilt, um vier Halbsätze zu bilden.
  • Jeder Halb satz von Schachfiguren besitzt ein unterschiedliches visuelles Erkennungsmerkmal an diesen, wie bispielsweise eine Farbe, und jeder Halbsatz wird durch einen Spieler geführt. Die Figuren jedes Halbsatzes können über das gesamte Brett bewegt werden. Bei der Schachbrett handelt es sich um ein konventionelles Schachbrett, welches vierundsechzig Quadratfelder aufweist. Die zwei Spieler, welche die Haibsätze des einen Satzes von Schachfiguren führen, bilden ein Team bzw. eine Partei, und machen ihre Züge gemäß bestimmten Regeln, zusätzlich zu den konventionellen Schachregeln.
  • Auf der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen: Fig. 1 eine Draufsicht eines Schachbrettes, mit Sätzen von Schachfiguren auf diesem, wobei die Schachfiguren durch konventionelle Symbole angedeutet und in Bezug auf verschiedene Farben unterschiedlich schraffiert sind, und Fig. 2 eine Draufsicht eines Damespieles nach der vorliegenden Erfindung, wobei die Damesteine in Bezug auf verschiedene Farben unterschiedlich schraffiert sind.
  • Wie in Fig. 1 ersichtlich, ist ein herkömmliches Schachbrett im allgemeinen bei 10 angedeutet und weist abwechselnde dunkle Quadratfelder 11 und helle Quadratfelder 12 auf 1 so angeordnet und vorgesehen, daß insgesamt vierundsechzig Quadratfelder vorhanden sind. Die Farben der schattierten und der klaren Quadratfelder können nach Belieben vorgesehen werden, zum Beispiel, wie die konventionellen roten und schwa»»n Quadratfelder, die bei Schachbrettern verwendet werden, oder irgendeine andere Kombination von kontrastierenden Abstufungen oder Farbgebungen.
  • An dem einen Ende des Brettes befindet sich ein erster Satz von Schachfiguren 13 und an dem entgegengesetzten Ende des Brettes ein zweiter Satz von Schachfiguren 14. Jeder Satz von Schachfiguren ist konventionell vorgesehen, und die einzelnen Steine werden gemäß den Regeln des Schachspieles aufgestellt, wobei die Bauern eine vordere Reihe 15 bilden und die anderen Steine gemäß den Symbolen, die konventionell dafür verwendet werden, aufgestellt sind.
  • Jede Reihe von Schachfiguren wird halbiert, um die Halbsätze 16, 17 an dem einen Ende des Brettes und die Halbsätze 18, 19 an dem anderen Ende des Brettes zu bilden.
  • Der Halbsatz 16, welcher den König enthält, wird als "Kings's mein" (Figuren des Königs) bezeichnet, und der andere Halbsatz, welcher die Königin bzw. die Dame enthält, wird als "Queen' men" (Figuren der Dame) bezeichnet.
  • Diese zwei Halbsätze werden als separate Hälften der einen Partnerschaft oder Partei von Spielern angesehen.
  • Jeder der Halbsätze 16-i9 ist mit einer unterschiedlichen Farbe versehen, um in Wirklichkeit vier separate Teams zu bilden. Die entsprechenden Farben, die verwendet werden, sind unwesentlich, die Farben sollten aber kontrastieren und ein angenehmes Muster oder Bild ergeben, wenn man sie mit den Farben der Quadratfelder des Spielbrettes betrachtet.
  • Jeder Spieler führt einen Halbsatz von Schachfiguren, wobei die zwei Spieler an jedem entsprechenden Ende des Brettes ein Team bilden und gemäß wenigen Regeln, die den konventionellen Schachregeln hinzugefügt werden, zusammen spielen.
  • Die Mannschaftsgefährten oder Spieler an einem Ende des Brettes, wie beispielsweise die Spieler 16, 17, und die gegnerische Mannschaft 18, 19 dürfen sich bei Zügen nicht beraten. Jeder Partner muß vor seinem Partner oder seiner Partnerin ohne jede Absprache einen Zug ausführen.
  • Sollte irgendeine Beratung oder Besprechung des einen Partners mit dem anderen Partner stattfinden, ist das Spiel automatisch an das gegnerische Team verwirkt.
  • Jedes Team von zwei Spielern macht zwei Züge hintereinander, was einen (einzelnen) Turnus bildet. Die Figuren des Königs machen immer den ersten Zug bei jedem Turnus. Jedoch darf das Team, welches den ersten Zug des Spieles macht, nur einen Zug machen, welcher mit den Figuren des Königs gemacht wird. Jeder Spieler oder jede Spielerin darf nur jene acht Figuren unter seiner oder ihrer Führung ziehen, mit folgender Ausnahme: ein König im Schach kann die freie Wahl haben, irgendeinen der Steine der Dame statt seine(n) eigenen zu ziehen.
  • Dies stellt einen Zug der Steine des Königs dar, und der König braucht das Schach mit diesem Zug nicht zu unterbrechen. Auch kann ein König den Turm der Dame ziehen, um zu rochieren.
  • Kein einzelner Stein darf mehr als- einmal bei jedem Turnus gezogen werden. Falls ein König im Schach einen der Schachsteine der Dame zieht, darf dieser-Stein durch den Führer der Steine der Dame bis zum nächsten Turnus nicht noch einmal gezogen werden.
  • Jeder Spieler kann die Option geltend machen, zu passen und keinen seiner Steine zu ziehen, außer daß nur ein Passen pro Turnus erlaubt ist und daß beide Spieler eines Teams nicht hintereinander passen dürfen. Falls zum Beispiel alle Schachsteine der Dame verloren sind, hat das Team seine Option verloren, zu passen, und der Führer der Steine des Königs macht für den Rest des Spieles nur einen einzigen Zug pro Turnus.
  • Ein König im Schach darf keinen Zug machen, der ebenfalls im Schach ist, selbst wenn die Steine der Dame dieses Schach während des gleichen Turnus unterbrechen könnten.
  • Der König darf nur entweder im Schach bleiben, wobei somit die Steine der Dame das Schach unterbrechen müssen, oder aber aus dem Schach ziehen.
  • Sollte irgendein Bauer die erste Reihe des gegnerischen Teams erreichen, kann er in irgendeinen Schachstein entweder der Steine des Königs oder der Steine der Dame verwandelt werden0 Zum Beispiel kann ein Bauer der Dame, welcher die erste Reihe der Schachsteine (Offiziere) des Königs erreicht, in die Dame der Steine des Königs verwandelt werden, oder in irgendeinen anderen Stein des gleichen Teams, außer in einem zweiten König.
  • Wie beim konventionellen Schachspiel ist die Partie beendet, wenn eine der Mannschaften in einem Turnus sich nicht herauszubevegen oder ein Schach nicht zu brechen bzw. zu unterbrechen vermag.
  • Die Schachpartie bzw. das Spiel kann auch von zwei Spielern gespielt werden, wobei jeder dann zwei Halbsätze führen würde. Ein Spieler könnte entweder die zwei Halbsätze auf der einen Seite des Brettes führen, oder zwei Halbsätze, welche an entgegengesetzten Seiten des Brettes angeordnet sind.
  • Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, kann die vorliegende Konzeption auch in das konventionelle Damespiel aufgenommen werden, welches dann von vier Spielern gespielt wird, welche die herkömmlichen Dame-Züge durchführen und, wie vorstehend erläutert, an die Reihe kommen. Zu Identifikationszwecken wird jeder Halbsatz von Damesteinen 20-23 mit einer anderen Farbe versehen, damit die vier Halbsätze von den entsprechenden Spielern leicht auseinandergehalten werden können. Das Spiel wird auf einem herkömmlichen Damebrett 24 gespielt.
  • Somit ist klar zu erkennen, daß dje vorliegende Erfindung ein Vierspieler- oder Zweispielerschachspiel hervorgebracht hat, das nach konventionellen Regeln gespielt wird, das aber unterhaltender ist, da die Partner eines Teams versuchen müssen, die Züge der entsprechenden Partner vorauszusehen bzw. zu erahnen. Daher wird das Element der Erfahrenheit etwas verringert bzw. ziemlich reduziert, und Zufall wird eingebracht, was den Reiz und die Spannung des Spieles beträchtlich steigert. Da das Spiel gemäß den herkömmlichen Regeln gespielt wird, wird keine Zeit benötigt, um die Regeln dieses besonderen Spieles zu erlernen, und jeder, der mit den herkömmlichen Schachrgeln vertraut ist, kann sich hinsetzen und dieses Yierapilerspiel spielen, ohne irgendein bestimmtes Training oder Studium.
  • Patentansprück:

Claims (4)

  1. Patentansprüche oder dergleichen U Ein Schachspiel/für vier oder zwei Spieler, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schachbrett, erste und zweite Sätze von Schachfiguren, wobei jeder Satz von Schachfiguren halbiert ist, um einen König-Halbsatz, welcher vier Bauern, einen Läufer, Springer und Turm aufweist, und ein Dame-Halbsatz, welcher vier Bauern, einen Läufer, Springer und Turm aufweist, vorgesehen sind, wobei jeder Halbsatz von Schachfiguren ein unterschiedliches visuelles Erkennungsmerkmal daran aufweist, und daß die Steine jedes Halbsatzes über das gesamte Brett bewegbar bzw. ziehbar sind.
  2. 2. Schachspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das genannte Schachbrett vierundsechzig Quadratfelder aufweist.
  3. 3. Schachspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die genannten visuellen Erkennungsmerkmale Farben sind.
  4. 4 Spiel nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Damespiel.
    e
DE19742436779 1974-07-31 1974-07-31 Schachspiel oder dergleichen Pending DE2436779A1 (de)

Priority Applications (1)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE2436779A1 true DE2436779A1 (de) 1976-02-12

Family

ID=5921980

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19742436779 Pending DE2436779A1 (de) 1974-07-31 1974-07-31 Schachspiel oder dergleichen

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DE (1) DE2436779A1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990004438A1 (en) * 1988-10-18 1990-05-03 Graham Ellsbury A game

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1990004438A1 (en) * 1988-10-18 1990-05-03 Graham Ellsbury A game

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