DE3523049A1 - Brettspiel - Google Patents
BrettspielInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63F—CARD, BOARD, OR ROULETTE GAMES; INDOOR GAMES USING SMALL MOVING PLAYING BODIES; VIDEO GAMES; GAMES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00173—Characteristics of game boards, alone or in relation to supporting structures or playing piece
- A63F3/00574—Connections between board and playing pieces
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
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- A63F3/00—Board games; Raffle games
- A63F3/00697—Playing pieces
-
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- A63F9/00—Games not otherwise provided for
- A63F9/06—Patience; Other games for self-amusement
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Description
Die Erfindung betrifft ein Brettspiel mit einem Spielbrett und Spielfiguren. Das Spielbrett ist durch Linien
5 oder vorzugsweise Ausnehmungen von rechteckiger oder vorteilhafterweise quadratischer Gestalt in Felder für die
Spielfiguren unterteilt.
Bisher ist bei Brettspielen das Spielbrett meistens durch Linien in verschiedene Quadrate oder dergleichen unterteilt.
Diese Quadrate oder ähnlichen Felder sind dem Fortschritt des Spiels zugeordnet, und der Spieler bewegt
die Spielfiguren über die Spielfläche in einer durch die Regeln des Spiels bestimmten Weise. Die Spiele werden
meistens von einer Person allein als Solitairspiel oder von zwei oder mehr Spielern gespielt. Bei Spielen für
zwei oder mehr Spieler hängen die Züge oder der Fortt schritt des Spiels entweder von der Geschicklichkeit oder
j vom Glück des Spielers oder meistens von einer Kombina-
y 20 tion der beiden ab. Es gibt nur sehr wenige Brettspiele,
die von einer oder mehreren Personen gespielt werden können. Und es gibt auch nur sehr wenige Brettspiele, bei
denen die Spielfiguren durch Geschicklichkeit oder Glück oder einer Kombination dieser beiden Faktoren benutzt
5 werden.
Für Brettspiele ist es typisch, daß die Spielfiguren .längs der Oberfläche des Bretts bewegt werden, wenn sie
im Verlauf des sich ändernden Spiels verlagert werden. Die Spielfiguren sind meistens gleich und haben den
gleichen Wert. In manchen Spielen werden aber auch Spielfiguren verwendet, die sich zwar voneinander unterscheiden,
aber je einen besonderen. Wert haben. Das bekannteste dieser Spiele ist vermutlich das Schachspiel. Die Spielfiguren
einiger Brettspiele haben zwei Werte, und dann kann sich im Verlauf des Spiels der Wert einer Spielfigur
durch Umdrehen ändern, oder der Wert einer Spielfigur kann auf andere Weise geändert werden, beispielsweise
beim Damespiel.
Die bekannten Brettspiele gehen davon aus, daß sich der Wert auf dem Spielbrett ändert, mit anderen Worten die
Spieloberfläche bestimmt den Verlauf des Spiels, und die Spielfiguren werden auf dem Spielbrett bewegt, auf dem
sich die Spielsituation ändert.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Brettspiel zu schaffen, bei dem sich die Spielsituation ständig ändert, ohne daß
die Spielfiguren ihren Platz ändern, die mindestens drei Werte haben, welche leicht und erkennbar zu ändern sind.
Mit der Erfindung soll auch ein Brettspiel geschaffen werden, welches mit den gleichen Spielfiguren als SoIitairspiel
oder als Spiel für zwei oder mehr Spieler als Geschicklichkeits- oder Glücksspiel oder als Kombination
der beiden benutzt werden kann.
Die Lösung der der Erfindung zugrundeliegenden Aufgabe wird mit einem Brettspiel erreicht, dessen Hauptmerkmal
darin besteht, daß die Spielfiguren Würfel oder kubische Klötze sind, die auf jeder Seite mit einem Symbol gekennzeichnet
sind. Insgesamt sind mindestens drei verschiedene Symbole benutzt, mit denen der Klotz so gekennzeichnet
ist, daß mindestens zwei Paare einander entsprechender Seiten entstehen, so daß die Symbole der entsprechenden
Seiten gleich sind, sich aber von den Symbolen der anderen Seiten unterscheiden. Gemäß der Erfindung wird
also eine Spielfigur benutzt, die bisher bei Brettspielen 0 keine Verwendung gefunden hat, nämlich ein dreidimensionaler
Würfel, von dem alle drei Dimensionen genutzt werden. Damit hat eine Spielfigur mindestens drei Werte.
Die Symbole sind so auf den Seiten der Spielfigur vorgesehen, daß sich der Wert der Spielfigur bzw. des Klotzes
bei einem Drehen um 90° ändert. Dadurch ändert sich die Spielsituation, während die Spielfigur an Ort und Stelle
bleibt. Zur Kennzeichnung können als Symbole verschiedene Farben, Buchstaben, Zahlen, Figuren und dergleichen
benutzt werden.
Im folgenden ist die Erfindung mit weiteren vorteilhaften
Einzelheiten anhand eines schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. In den Zeichnungen
zeigt:
Fig. 1 ein Spielbrett gemäß der Erfindung unter einem
Winkel von oben gesehen;
Winkel von oben gesehen;
Fig. 2 eine Spielfigur für das Brettspiel gemäß Fig. 1;
Fig. 3 eine Anordnung von Spielfiguren auf dem Brettspiel in einer Ausgangsstellung, von oben unter
einem Winkel gesehen;
einem Winkel gesehen;
Fig. 4 ein Beispiel für verwendbare Symbole.
Das in Fig. 1 gezeigte Spielbrett 1 ist quadratisch und weist sechzehn quadratische Ausnehmungen 5 auf, die
quadratisch angeordnet sind, d.h. zu viert nebeneinander und zu viert übereinander. Spielfiguren 2 der in Fig. 2
/ gezeigten Art in Form von Würfeln oder kubischen Klötzen
werden in den Ausnehmungen 5 angeordnet. Bei dem Brettspiel gemäß Fig. 1 ist eine Trennlinie 3 zu sehen, die
das Brett für zwei Spieler in zwei Teile unterteilt, sowie ein Symbol, in diesem Fall eine Farbe als Kennzeichnung
4, die an den Ecken der beiden Teile des Spielfeldes angebracht ist.
Bei dem in Fig. 2 als Spielfigur 2 gezeigten Klotz hat jede Seite ein Symbol, und einander gegenüberliegende
Seiten bilden dabei Paare entsprechender Symbole, die sich von den Symbolen der anderen Seiten unterscheiden.
In Fig. 2 ist z.B. die Oberseite und Unterseite des Klotzes rot, die Vorderseite und Rückseite des Klotzes
weiß und die linke und rechte Seite desselben schwarz.
In Fig. 3 sind die Spielfiguren in einer möglichen Ausgangssituation
auf dem Spielbrett angeordnet. Für das Spielen von Geschicklichkeitsspielen sind alle Klötze
gleich und jeder hat drei verschiedene Symbole, die paar-
weise an entgegengesetzten Seiten gleich sind. Es könnte
auch einer oder.mehrere der in Fig.3 gezeigten Klötze mit
vier verschiedenen Symbolen versehen sein. Dazu könnte z.B. die einer weißen Seite gegenüberliegende Seite blaue
Farbe aufweisen. Dadurch würde ein Zufallselement in den
Verlauf des Spiels eingeschaltet.
Die Ausgangssituation gemäß Fig. 3 gilt für ein Spiel mit zwei Personen, und die Farben der Spieler gehen aus der
Oberseite der Klötze hervor. Ein Spieler hat die schwarzen Klötze, und der andere die roten Klötze. Damit sind
die weißen Klötze neutral. Angestrebt wird nun, durch Drehen der Klötze um 90° vier Klötze der eigenen Farbe zu
der des Gegners zu bringen oder vier weiße Klötze in einer waagerechten oder senkrechten Reihe anzuordnen. Die
Klötze können nach folgenden Regeln gewendet werden: 1.) Es ist erlaubt, die eigene Farbe frei.zu drehen, so
daß Weiß oder die Farbe des Gegners entsteht. 2.) Es ist erlaubt, die weißen Klötze zu der eigenen
Farbe zu wenden.
3.) Es ist erlaubt, die Farbe des Gegners zur weißen Farbe zu wenden. · Wenn ein Spieler im Verlauf des Spiels
die Farbe des Gegners ein zweites, drittes oder weiteres mal zu weiß ändert, kann der Gegner bei seinem nächsten
Zug den von ihm gewünschten Klotz zweimal hintereinander wenden. Die Farbe des Gegners darf nur einmal zu weiß gewendet
werden.
4.) Ein weißer Klotz kann frei zur Farbe des Gegners gewendet
werden, und der Gegner darf dann während seines nächsten Zuges keinen weißen Klotz berühren.
Andere Regeln sind wie folgt:
5.) Der Gegner darf den zuletzt gewendeten Klotz nicht drehen.
6.) Der letzte weiße Klotz muß unverändert bleiben. Wenn ein Spiel gespielt wird, bei dem mindestens eine Spielfigur
vier verschiedene Symbole aufweist, dann wird dieses vierte Symbol, beispielsweise eine vierte Farbe, wenn das
Symbol auftaucht, nach oben gewendet, und danach darf die
-6-entsprechende SpieLfigur nicht mehr gewendet werden.
Mit dem Spielbrett und den Spielfiguren gemäß der Erfindung
lassen sich Solitairspiele spielen, wenn man die Spielfiguren willkürlich auf dem Spielbrett anordnet und
versucht, mit so wenig Zügen wie möglich eine bestimmte Situation zu erreichen, beispielsweise die Ausgangslage.
Das Brettspiel kann aber auch als Brettspiel für drei Personen benutzt werden, wobei jeder Spieler eine gleiche
Anzahl von Spielfiguren erhält, d.h. bei der Ausgangssituation sind fünf Spielfiguren mit jedem Symbol nach oben
gewendet. Wenn dann einer der Spieler in eine Situation kommt, in der er nur noch eine Spielfigur im Spiel hat,
scheidet er aus, und das Spiel wird als normales Spiel zwischen zwei Spielern fortgesetzt.
Das Brettspiel weist vorzugsweise auch eine Gruppe von Karten oder sonstiges Zubehör auf, welches mit Symbolen
entsprechend den Symbolen auf den Spielfiguren gekennzeichnet ist. Dann werden die Spielfiguren entsprechend
dem Zubehör auf dem Spielbrett gewendet.
Das Spielbrett und die Spielfiguren können unter verschiedensten Abwandlungen des Spiels benutzt werden. Der
Charakter des Brettspiels gemäß der Erfindung ist vielseitig, weil die drei Dimensionen der als Spielfiguren
benutzten Klötze eine Reihe von Alternativen bieten. Natürlich kann die Form des Spielbretts anders als quadratisch
wie beim hier gezeigten Ausführungsbeispiel sein. Außerdem kann die Zahl der Spielfiguren anders gewählt
sein, so daß statt der 4x4 = 16 kubischen Klötze mit dem entsprechenden Spielbrett beispielsweise 3x3,
5x5, 4x6 oder eine sonstige Zahl von Klötzen und ein entsprechendes Spielbrett benutzt werden kann. Das Spiel
gemäß der Erfindung eignet sich für die verschiedensten von einer, zwei oder drei Personen zu spielenden Spiele,
und die Spiele können auf Geschicklichkeit, Glück oder einer Kombination der beiden beruhen.
Claims (4)
1. Brettspiel mit einem Spielbrett, auf dem der Ort
für Spielfiguren in Form rechteckiger, vorzugsweise quadratischer Ausnehmungen begrenzt ist, und mit Spielfiguren,
die als kubische Klötze ausgebildet sind, deren Seiten mit mindestens drei verschiedenen Symbolen so gekennzeichnet
sind, daß paarweise einander gegenüberliegende Seiten die gleichen Symbole haben, welche sich von
den Symbolen der anderen Seiten unterscheiden,
dadurch gekennz eichnet, daß die Anzahl der Spielfiguren (2) der Anzahl Ausnehmungen (5) entspricht, und daß jeweils eine Spielfigur (2) jeder Ausnehmung (5) durch Drehen anpaßbar ist.
dadurch gekennz eichnet, daß die Anzahl der Spielfiguren (2) der Anzahl Ausnehmungen (5) entspricht, und daß jeweils eine Spielfigur (2) jeder Ausnehmung (5) durch Drehen anpaßbar ist.
2. Brettspiel nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Spielbrett (1) durch eine Trennlinie (3) in zwei gleiche Teile
unterteilt ist, die jeweils die gleiche Anzahl Ausnehmungen (5) und Spielfiguren (2) aufweisen.
3. Brettspiel nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des
Spielbretts (1) mit einer Kennzeichnung (4) versehen sind, die einem Symbol entspricht.
4. Brettspiel nach Anspruch 1, zu dessen Brett eine Anzahl von Karten oder sonstigem Zubehör gehört,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zubehör mit Symbolen entsprechend den Symbolen der Spielfiguren versehen j:. t .
dadurch gekennzeichnet, daß das Zubehör mit Symbolen entsprechend den Symbolen der Spielfiguren versehen j:. t .
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|---|---|---|---|
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- 1985-06-27 FR FR8509826A patent/FR2566673A1/fr not_active Withdrawn
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