DE19702523A1 - Fang den Kaiser Brettspiel - Google Patents
Fang den Kaiser BrettspielInfo
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Description
Das zur Patentierung vorliegende Spiel soll als Zusatzpatent zu dem von mir am,
23.02.1996 eingereichten Patent "Pflanzengerüst Systeme" mit dem Aktenzeichen
196 06 770.7-23 Anmeldernr. 73 28 583 Javanbakhsh, Hassan, angemeldet werden.
Es gehört zur Familie der Brettspiele und soll den Namen "FANG DEN KAISER"
haben, weil das Ziel des Spiels ist eine gegnerische Spielfigur genannt "Kaiser" zu
fangen bzw. zu treffen.
Das Spielbrett bzw. -tableau besteht in seiner kleinsten Form 18 aus einem
rechteckigen oberflächenstrukturierten Kunststoffbodensegment, homogen
herstellbar im Spritzgußverfahren, in dessen Oberfläche "negative" 8 Steckver
bindungen eingearbeitet sind, die ein Raster bilden mit dem Abstand jeweils eines
äußeren Spielfigurendurchmessers 12 von etwa einem Zentimeter von Mittelpunkt
zu Mittelpunkt der "negativen" Steckverbindungen 8.
Diese Tableauelemente 18 können außerdem mittels sich in das Steckver
bindungsraster des Spielfeldes einfügende 15 bzw. 30 "Positive" 5 Steckver
bindungen in der kürzeren bzw. längeren Seitenfläche bestehend aus einem
Zapfen 5 und ergänzender 15 bzw. 30 "negativer" 6 Steckverbindungen bestehend
aus einem passenden Rundloch 6 auf bzw. in der kürzeren bzw. längeren
Seitenfläche der Elemente 18 ineinandergesteckt und zu einer Spielfläche
beliebiger Größe 22, 23 verbunden werden.
Steckverbindungen in "positiver" Form 12, wie nach Unteranspruch 7 der
Patentanmeldung "Pflanzengerüst Systeme" bestehen aus runden Scheiben von
etwa einem Zentimeter Durchmesser mit einem eingearbeiteten äußeren Ring 11,
einem runden Zapfen 5 in der Mitte und einer ringförmigen Vertiefung 10 zwischen
äußerem Ring 11 und Zapfen 5.
Steckverbindungen in "negativer" Form 8, wie nach Unteranspruch 7 der
Patentanmeldung "Pflanzengerüst Systeme" sind die zur "positiven" 12 Form
konkaven oder "negativen" 8 Scheiben kleineren Durchmessers d. h. mit einem
passenden Rundloch 6 zur Aufnahme des Zapfens 5 in der Mitte, welches von
einem in die ringförmige Vertiefung 10 der "positiven" 12 Steckverbindung
passenden Ring 7 umgeben ist.
Luftdicht zusammengepreßt mit glatten Oberflächen bilden "positive" 12 und
"negative" 8 Steckverbindungen einen festen Verbund.
Die Mittelpunkte der in die Oberfläche des Spieltableaus 18 eingearbeiteten
"negativen" Steckverbindungen 8 liegen senkrecht über den imaginären
Kreuzungspunkten der Quadratdiagonalen eines Linienrasters aus Quadraten
parallel zu den Seitenrändern.
Dieses Linienraster kann auch auf der Oberfläche des Spieltableaus 4 aus einem
Raster mit "negativen" Steckverbindungen 8 im Zentrum der Quadrate eines nicht
sichtbaren Quadratrasters parallel zu den Seitenrändern mit sichtbaren
Kreuzungen 9 der Diagonalen dieser Quadrate zwischen den "negativen" Steckver
bindungen 8 bis zum Außenring 11 der auf die "negativen" 8 Steckverbindungen
aufgesteckten "positiven" 12 Steckverbindungen bestehen
oder
zur besseren Orientierung schachbrettartig 1 und zweifarbig mit "negativen" 8
Steckverbindungen im Zentrum jedes Quadrates sein.
Fig. 1 Draufsicht und Schnitt Spieltableauelementteilbereiche mit Musteralternativen
- a) schachbrettartiges Muster von "negativen" Steckverbindungen
- b) Muster aus Raster von "negativen" Steckverbindungen in vereinfachter Form (siehe unter "Ergänzende Bemerkungen") ohne Linien
- c) Muster aus Raster von "negativen" Steckverbindungen ohne Linien
- d) Muster aus Raster von "negativen" Steckverbindungen mit sichtbaren Kreuzungen der Diagonalen
- e) Schnitt Spieltableauelement des Muster aus Raster von "negativen" Steckverbindungen ohne Linien
- f) Schnitt Spieltableauelement des Muster aus Raster von "negativen" Steckverbindungen mit sichtbaren Kreuzungen der Diagonalen
Fig. 2 Beispiel "Kaiser" Spielfigur als Napoleon
Fig. 3 Beispiel "Soldaten" Spielfigur als napoleonische Soldaten
Fig. 4 Beispiel "Kaiser" Spielfigur als Mäusekaiser
Fig. 5 Beispiel "Soldaten" Spielfigur als Mäusesoldaten
Fig. 6 Spielfigur als Unterfigur
- a) Perspektive
- b) Schnitt
Fig. 7 Draufsicht und Schnitt Spieltableauelemente mit Grundaufstellungsbeispielen
- a) Draufsicht Spieltableauelement mit Muster aus Raster von 30 mal 15 "negativen" Steckverbindungen auf der Oberseite und 15 mal 30 "positiven" Steckverbindungen bestehend aus einem Zapfen und ergänzender 15 mal 30 "negativer" Steckverbindungen bestehend aus einem passenden Rundloch auf bzw. in den Seitenflächen und Grundaufstellung als markierte Pfeilform der Spielfiguren auf "negative" Steckverbindungen
- b) Draufsicht Spieltableauelement zusammensteckbar mit Spieltableau element nach a) mit Grundaufstellung in markierter M-Form und markierter Fächerform
- c) Schnitt Spieltableauelement
Fig. 8 Beispiele für Erweiterungsmöglichkeiten des Spielfeldes aus zusammen
gesteckten Spieltabelauelementen
- a) Quadratische Form aus 8 zusammengesteckten Spieltableauelementen
- b) Kreuzform aus 6 zusammengesteckten Spieltableauelementen
Fig. 9 Spielwürfel
Fig. 10 Schnitt Spielfigur als Unterfigur in vereinfachter Form vorgesehen für
Spieltableau nach Fig. 1b).
Spielfiguren bestehen aus Unterfiguren 17, 25 und Symbolfiguren 13, 14, 15, 16.
Unterfiguren 17, 25 haben "positive" 5, 10, 11 Steckverbindungen auf der
Unterseite, "negative" 6, 7 Steckverbindungen oben und eine Gesamthöhe von
etwa 1,5 Zentimetern.
Sie können mit ihrer "positiven" Steckverbindung 5, 10, 11 auf der Unterseite
senkrecht auf jeden imaginären Kreuzungspunkt des Tableaurasters 1, 2, 3, 4,
senkrecht über dem Mittelpunkt der "negativen" Steckverbindungen 6 und 7 des
Spieltableaus 18 aufgesteckt und positioniert sowie aufeinandergesteckt als
Abschnitte zu größerer Höhe gestapelt werden.
Jeder Spieler hat z. B. 30 gleiche Symbolfiguren als "Soldaten" 14, 16 seiner Farbe,
die mit ihren "positiven" Steckverbindungen 12 auf der Unterseite auf 30 Unter
figuren 17, 25 aufgesteckt sind und eine größere Symbolfigur 13, 15, den "Kaiser"
mit einer weiteren Unterfigur 17, 25 seiner Farbe sowie einen Spielwürfel 24
z. B. Napoleon als "Kaiser" 13 (17 oder 25) und seine "Soldaten" 14 (17 oder 25)
gegen Caesar und seine Legionäre (in Zeichnungen nicht dargestellt) oder
"Mäusekaiser" 15 (17 oder 25) und seine "Soldaten" 16 (17 oder 25) gegen
"Katzenkaiser" und seine "Soldaten" (in Zeichnungen nicht dargestellt)
Die rechteckige Tableaugrundform mit einem Raster von z. B. 30 mal 15
eingearbeiteten "negativen" Steckverbindungen 8 über den imaginären Kreuzungs
punkten eines Spielfeldrasters 18 aus 30 mal 15 Quadraten mit oder ohne
Diagonalen wird für seine Mindestgröße mit einem gleichen rechteckigen 30 mal 15
Tableauelementen 18 ergänzt und erweitert zu z. B. 30 mal 30, kann aber auch z. B.
für eine höhere Anzahl der Mitspieler zu 45 mal 30, 60 mal 30, 60 mal 45, 60 mal
60 22 usw. Quadrate großen Spieltableaus oder auch als kreuzförmige 23 oder
rechteckige Gesamttableauform aus weiteren Tableauelementen 18 zusammen
gesteckt werden.
Dies geschieht auf einfache und bequeme Weise, indem die Tableauelemente 18
mittels 15 mal 30 "positiver" Steckverbindungen 5 bestehend aus einem Zapfen 5
und ergänzender 15 mal 30 "negativer" Steckverbindungen 6 bestehend aus einem
passenden Rundloch 6 auf bzw. in den Seitenflächen der Elemente 18 ineinander
gesteckt und zu einer Spielfläche beliebiger Größe 22, 23 verbunden werden.
Als Grundform für zwei Personen wird auf zwei zusammengesteckten Tableau
bauelementen 18 mit 30 mal 30 Quadraten bzw. "negativen" 8 Steckverbindungen
gespielt.
Jeder Spieler hat 30 Spielfiguren aus Unterfigur 17, 25 mit aufgesteckten gleichen
Symbolfiguren 14, 16 bzw. "Soldaten" gleicher Farbe und eine größere bzw.
höhere individuelle Symbolfigur 13, 15, den "Kaiser" auf einer weiteren gleichen
Unterfigur 17, 25 seiner Farbe sowie einen Spielwürfel 24.
Als Grundaufstellung setzt bzw. steckt jeder Spieler seine 31 Spielfiguren mit ihrer
"positiven" 5, 10, 11(12) Fußsteckverbindung auf die "negativen" 6, 7 (8) Steckver
bindungen des Spieltableaus 18 (1, 2, 3, 4) in folgenden
symmetrisch gegenüberliegenden Formationen:
Pfeilform 19
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 15 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableau elementhälften 18 aus 15 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken Eckfeld zum oberen mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom unteren rechten Eckfeld zum oberen mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften. Oder M-Form 20
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 8 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableauelementhälften 18 aus 15 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken Eckfeld zum oberen mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom unteren rechten Eckfeld zum oberen mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften 18, dann 6 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableauelementhälften 18 vom oberen linken Eckfeld zum unteren mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom oberen rechten Eckfeld zum unteren mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften. Die restlichen beiden der 30 Spielfiguren werden zur Schließung der "M" Form auf das 15 und 16 Feld der zweiten Reihe von unten gesteckt. Oder Fächerform 21
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der unteren Randreihe des Spieltableauelementes 18 aus 30 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken bzw. rechten Eckfeld bis zum jeweils fünften Feld von links bzw. von rechts, dann eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der zweiten Reihe von unten jeweils vom sechsten Feld bis zum zehnten Feld von links bzw. von rechts, dann eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der dritten Reihe von unten jeweils vom elften Feld bis zum fünfzehnten Feld von links bzw. von rechts, die die Fächerform schließt.
Pfeilform 19
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 15 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableau elementhälften 18 aus 15 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken Eckfeld zum oberen mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom unteren rechten Eckfeld zum oberen mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften. Oder M-Form 20
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 8 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableauelementhälften 18 aus 15 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken Eckfeld zum oberen mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom unteren rechten Eckfeld zum oberen mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften 18, dann 6 Figuren auf den 2 Diagonalen der Spieltableauelementhälften 18 vom oberen linken Eckfeld zum unteren mittleren bzw. rechten Eckfeld bzw. vom oberen rechten Eckfeld zum unteren mittleren bzw. linken Eckfeld der Spieltableauhälften. Die restlichen beiden der 30 Spielfiguren werden zur Schließung der "M" Form auf das 15 und 16 Feld der zweiten Reihe von unten gesteckt. Oder Fächerform 21
30 Spielfiguren bzw. "Soldaten" 14, 16 (17 oder 25) bilden eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der unteren Randreihe des Spieltableauelementes 18 aus 30 mal 15 Steckverbindungen vom unteren linken bzw. rechten Eckfeld bis zum jeweils fünften Feld von links bzw. von rechts, dann eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der zweiten Reihe von unten jeweils vom sechsten Feld bis zum zehnten Feld von links bzw. von rechts, dann eine Reihe von jeweils 5 Figuren auf der dritten Reihe von unten jeweils vom elften Feld bis zum fünfzehnten Feld von links bzw. von rechts, die die Fächerform schließt.
Die "Kaiser" Spielfigur 13, 15 aufgesteckt auf eine Unterfigur 17 oder 25 wird bei
diesen Grundformen jeweils auf die fünfzehnte oder sechzehnte Steckverbindung
der 30 gegenüberliegenden "negativen" Steckverbindungen 8 der Randreihen des
Spieltableaus 18 aufgesteckt.
Selbstverständlich sind auch andere symmetrische Grundaufstellungen möglich.
Der erste Spieler würfelt und setzt eine beliebige seiner Spielfiguren nach der
gewürfelten Augenzahl gradlinig und in einem Zug ins Spielfeld wahlweise
rechtwinklig zu seiner Grundaufstellungsreihe oder diagonal solange keine eigene
oder gegnerische Spielfigur ein Feld besetzt oder der Spielfeldrand tangiert wird.
Der zweite Spieler würfelt und setzt nach gleichen Regeln.
Jeder Spieler hat nach dem Würfeln beim Ziehen einer eigenen beliebigen
Spielfigur folgende Möglichkeiten zur Wahl
- - gradlinig nach vorne, zurück, zur rechten oder zur linken Seite
- - gradlinig diagonal nach vorne halblinks oder halbrechts
- - gradlinig diagonal nach hinten halblinks oder halbrechts
bis die Zahl der gewürfelten Augen erfüllt ist.
Wenn eine gegnerische oder eigene Spielfigur ein Feld im gradlinigen Zug besetzt
hat er folgende Möglichkeiten zur Wahl
- - zur rechten oder zur linken Seite rechtwinklig ausweichen
- - diagonal nach vorne halblinks oder halbrechts ausweichen
- - diagonal nach hinten halblinks oder halbrechts ausweichen
- - auf demselben Weg zurücksetzen
bis die Zahl der gewürfelten Augen erfüllt ist.
Wenn der Spielfeldrand senkrecht oder diagonal tangiert wird hat er folgende
Möglichkeiten zur Wahl
- - zur rechten oder zur linken Seite rechtwinklig ausweichen
- - diagonal nach hinten bzw. nach vorne halblinks oder halbrechts ausweichen
- - auf demselben Weg zurücksetzen
bis die Zahl der gewürfelten Augen erfüllt ist.
Der Sinn des Spiels besteht darin, daß jeder Spieler anstreben sollte, nach den
beschriebenen Zugmöglichkeiten mit einer eigenen Spielfigur d. h. Symbolfigur
(Soldat oder Kaiser) mit eigener Unterfigur den gegnerischen "Kaiser" zu treffen
und das Spiel dadurch zu gewinnen.
Um dieses Ziel zu erreichen, kann er,
wenn er nach den beschriebenen Zugmöglichkeiten ein von einer gegnerischen
Spielfigur bzw. "Soldat" besetztes Feld mit einem "Soldat" trifft, deren Symbolfigur
auf der Spitze weg legen und seine erfolgreiche bzw. angreifende gesamte
Spielfigur auf die gegnerische Unterfigur aufstecken.
Dieser Vorgang wiederholt sich, wenn eine gegnerische Spielfigur bzw. ein "Soldat"
anderer Farbe dieses besetzte Feld mit gegnerischer Symbolfigur an der Spitze
wiederum trifft.
Die oberste Unterfigur zusammen mit ihrer gleichfarbigen Symbolfigur auf der
Spitze ist immer berechtigt weiterzuziehen und die gegnerische Unterfigur ohne
aufgesteckte Symbolfigur zurückzulassen als besetztes neutralisiertes Feld, dem
alle eigenen und gegnerischen "Soldaten" ausweichen müssen nach den
beschriebenen Zugmöglichkeiten und das auch nicht übersprungen werden darf.
Die "Kaiser" Spielfiguren haben erweiterte und variablere Zugmöglichkeiten um
sich besser zu schützen und um deren Angriffsmöglichkeiten zum Besetzen
gegnerischer Felder zu erhöhen.
Nur die beiden "Kaiser" Spielfiguren können bei einem Zug von gegnerischen
Unterfiguren alleine oder als oberste Unterfigur von mehreren Unterfiguren
abwechselnder Farbe ohne aufgesteckte Symbolfigur besetzte und neutralisierte
Felder beim überspringen mitnehmen bzw. sie als Unterfiguren im Zielfeld zum
aufstocken nutzen.
Von Unterfiguren der eigenen Farbe besetzte und neutralisierte Felder können von
den "Kaisern" entweder übersprungen werden oder sie können ihnen ausweichen
nach den beschriebenen Zugmöglichkeiten.
Die "Kaiser" können beim Ziehen gegnerische oder eigene Spielfiguren bzw.
"Soldaten" nach Wahl überspringen ober sie können ihnen ausweichen.
Wird eine von einer gegnerischen Spielfigur mit Symbolfigur auf der Spitze bzw.
von einem "Soldat" besetztes Feld von einem "Kaiser" getroffen, kann die
Symbolfigur auf der Spitze weggelegt werden und ihre Unterfigur oder auch ihre
Unterfiguren zum aufstocken der "Kaiser" Spielfigur verwendet werden.
Führend im Spiel ist immer derjenige, dessen "Kaiser" die meisten Unterfiguren hat.
Der Spieler kann ein weiteres Mal würfeln wenn er
- a) eine sechs würfelt
- b) einen "Kaiser" mit mindestens 5 Unterfiguren hat und weitere male für weitere 5 angesammelte Unterfiguren.
Ergänzende Bemerkungen:
- - Die "Kaiser" Figuren für ein Spiel können gleich sein mit verschiedenen Farben oder sich unterscheidenden Symbolen nach Bedarf und Vorlieben.
- - Grundaufstellungen sind auch frei wählbar z. B. als Pfeilform-, M-Form-, Fächerform usw. mit anderer Anzahl von Spielfiguren
- - Alle "negativen" Steckverbindungen für Unterfiguren und Spieltableau können
auch in vereinfachter Form als "negative" Steckverbindungen ohne äußeren
Ring mit um das Maß der Höhe des nun fehlenden äußeren Ringes in der Mitte
vertieften Rundloch produziert werden.
Entsprechend dazu können auch alle "positiven" Steckverbindungen für Unterfiguren, Spieltableau und Symbolfiguren in vereinfachter Form ohne äußeren Ring nur mit Rundzapfen auftreten. - - Als Material zur Herstellung des Spiels können auch Metalle, Holz, Stein usw. verwenden werden.
Claims (10)
1. Anordnung und Verfahren für ein Brettspiel (1 bis 25) herstellbar aus
Kunststoff, gekennzeichnet dadurch daß "positive" (5, 10, 11) und "negative"
(6, 7) Steckverbindungen die Form, die Gestaltung und die Funktion von
Spielfläche, Spielfiguren und Spielablauf stabilisieren bzw. ermöglichen.
2. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
Steckverbindungen in "positiver" (12) Form aus runden Scheiben von etwa
1 cm Durchmesser mit einem eingearbeiteten äußeren Ring (11), einem
runden Zapfen (5) in der Mitte und einer ringförmigen Vertiefung (10)
zwischen äußerem Ring (11) und Zapfen (5).
3. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch
Steckverbindungen in "negativer" (8) Form als die zur "positiven" (12) Form
konkaven oder"negativen" Scheiben kleineren Durchmessers d. h. mit einem
passenden Rundloch (6) zur Aufnahme des Zapfens (5) in der Mitte, welches
von einem in die ringförmige Vertiefung (10) der "positiven" Steckverbindung
(12) passenden Ring (7) umgeben ist.
4. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch
Spieltableauelement (18) als rechteckiges oberflächenstrukturiertes
Kunststoffbodensegment mit Raster aus "negativen" Steckverbindungen (8)
auf der Oberseite bzw. Spielfläche und sich in das Steckverbindungsraster
des Spielfeldes (18) einfügende "positive" (5) Steckverbindungen in der
kürzeren bzw. längeren Seitenfläche bestehend aus einem Zapfen (5) und
ergänzender "negativer" (6) Steckverbindungen bestehend aus einem
passenden Rundloch (6) auf bzw. in der kürzeren bzw. längeren
Seitenfläche.
5. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 4, gekennzeichnet durch
beliebige Erweiterbarkeit (22, 23) durch Zusammenstecken mit gleichen
Tableauelementen (18) der jeweils "positiven" (5) und "negativen" (6)
Steckverbindungen in bzw. auf den Seitenflächen.
6. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch
Tableauoberseite (3) als Spielfläche aus einem Raster aus imaginären
Quadraten parallel zu den Seitenrändern mit "negativen" Steckverbindungen
(8) im Zentrum jedes Quadrates, oder
gekennzeichnet durch Tableauoberseite (4) als Spielfläche aus einem Raster mit "negativen" Steckverbindungen (8) im Zentrum der Quadrate eines nicht sichtbaren Quadratrasters parallel zu den Seitenrändern mit sichtbaren Kreuzungen (9) der Diagonalen dieser Quadrate zwischen den "negativen" (6, 7) Steckverbindungen bis zum Außenring der auf die "negativen" Steckverbindungen (8) aufgesteckten "positiven" (12) Steckver bindungen, oder
gekennzeichnet dadurch daß das Spielfeldmuster schachbrettartig (1) und zweifarbig mit "negativen" (6, 7) Steckverbindungen im Zentrum jedes Quadrates ist, oder
gekennzeichnet dadurch, daß alle "negative" (6, 7) Steckverbindungen (8) des Spieltableaus (18) auch in vereinfachter Form als "negative" (6) Steckverbindungen (8) ohne äußeren Ring (7) mit um das Maß der Höhe des nun fehlenden äußeren Ringes (7) in der Mitte vertieften Rundloch (6) produziert werden können.
gekennzeichnet durch Tableauoberseite (4) als Spielfläche aus einem Raster mit "negativen" Steckverbindungen (8) im Zentrum der Quadrate eines nicht sichtbaren Quadratrasters parallel zu den Seitenrändern mit sichtbaren Kreuzungen (9) der Diagonalen dieser Quadrate zwischen den "negativen" (6, 7) Steckverbindungen bis zum Außenring der auf die "negativen" Steckverbindungen (8) aufgesteckten "positiven" (12) Steckver bindungen, oder
gekennzeichnet dadurch daß das Spielfeldmuster schachbrettartig (1) und zweifarbig mit "negativen" (6, 7) Steckverbindungen im Zentrum jedes Quadrates ist, oder
gekennzeichnet dadurch, daß alle "negative" (6, 7) Steckverbindungen (8) des Spieltableaus (18) auch in vereinfachter Form als "negative" (6) Steckverbindungen (8) ohne äußeren Ring (7) mit um das Maß der Höhe des nun fehlenden äußeren Ringes (7) in der Mitte vertieften Rundloch (6) produziert werden können.
7. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, gekennzeichnet durch für
jeden Spieler gleiche Unterfiguren (17, 25) der Spielfiguren (13, 14, 15, 16)
mit "positiven" (5, 10, 11) Steckverbindungen unten und "negativen" (6, 7)
Steckverbindungen oben.
8. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet dadurch,
daß kleinere Symbolfiguren (14, 16) bzw. "Soldaten" der Spielfiguren mit
"positiven" Steckverbindungen (12) unten und daher aufsteckbar auf die
Spitze einzelner und auf die Spitze mehrerer Unterfiguren (17, 25) nach
Anspruch 7.
9. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 8, gekennzeichnet durch eine
größere Symbolfiguren (13, 15) als "Kaiserfigur" seiner Farbe und/oder seine
Form für jeden Spieler mit "positiven" Steckverbindungen (12) unten und
daher aufsteckbar auf Unterfiguren (17, 25) nach Anspruch 7.
10. Anordnung und Verfahren nach Anspruch 1 bis 9, gekennzeichnet dadurch,
daß alle "negativen" Steckverbindungen für Unterfiguren (17) und
Spieltableau (1, 3, 4) auch in vereinfachter Form (25, 2) als "negative"
Steckverbindungen (6) ohne äußeren Ring (7) mit um das Maß der Höhe des
nun fehlenden äußeren Ringes (7) in der Mitte vertieften Rundloch (6)
produziert werden können und
alle "positiven" Steckverbindungen für Unterfiguren (17), Spieltableau (18) und Symbolfiguren (13, 14, 15, 16) in vereinfachter Form ohne äußeren Ring (11) nur mit Rundzapfen (5) auftreten können.
alle "positiven" Steckverbindungen für Unterfiguren (17), Spieltableau (18) und Symbolfiguren (13, 14, 15, 16) in vereinfachter Form ohne äußeren Ring (11) nur mit Rundzapfen (5) auftreten können.
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| DE1997102523 DE19702523A1 (de) | 1997-01-24 | 1997-01-24 | Fang den Kaiser Brettspiel |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106178484A (zh) * | 2016-08-30 | 2016-12-07 | 许佳 | 一种多功能组合棋 |
-
1997
- 1997-01-24 DE DE1997102523 patent/DE19702523A1/de not_active Ceased
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN106178484A (zh) * | 2016-08-30 | 2016-12-07 | 许佳 | 一种多功能组合棋 |
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