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DE1011481B - Transistor-Gleichrichterschaltung - Google Patents

Transistor-Gleichrichterschaltung

Info

Publication number
DE1011481B
DE1011481B DET12149A DET0012149A DE1011481B DE 1011481 B DE1011481 B DE 1011481B DE T12149 A DET12149 A DE T12149A DE T0012149 A DET0012149 A DE T0012149A DE 1011481 B DE1011481 B DE 1011481B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transistor
earth
circuit
rectifier
emitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET12149A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Guenter Meyer-Broetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET12149A priority Critical patent/DE1011481B/de
Priority to GB929257A priority patent/GB806231A/en
Publication of DE1011481B publication Critical patent/DE1011481B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03DDEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
    • H03D1/00Demodulation of amplitude-modulated oscillations
    • H03D1/14Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
    • H03D1/18Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of semiconductor devices

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Nonlinear Science (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)
  • Amplifiers (AREA)

Description

DEUTSCHES
In Empfängern mit Transistoren besteht die Schwierigkeit, daß zur Aussteuerung des Niederfrequenzverstärkers mit der von der Empfangsdiode gelieferten Niederfrequenz eine Leistung erforderlich ist. Deshalb muß der Belastungswiderstand der Diode entsprechend klein sein, wodurch wiederum der Eingangsschwingungskreis der Diode bedämpft wird. Das gleiche gilt auch für die Diode, die zur Gewinnung der Regelspannung für die selbsttätige Regelung dient, weil zur Regelung von Transistoren ebenfalls eine Leistung erforderlich ist.
Bei Empfängern mit Röhren ist eine Gleichrichterschaltung bekannt, die eine lineare Gleichrichtung ergibt, ohne den Schwingungskreis zu bedampfen. Diese bekannte Schaltung besteht aus einem Anodengleichrichter mit einem Kathodenwiderstand, der nur für die Hochfrequenz, jedoch nicht für die Niederfrequenz kapazitiv überbrückt ist. An dem Kathodenwiderstand tritt die bei der Gleichrichtung entstandene Niederfrequenzspannung auf, die einerseits gegenkoppelnd auf den Eingang der Verstärkerröhre wirkt und andererseits zum Niederfrequenzverstärker geführt wird.
Man könnte daran denken, einen Transistor-Gleichrichter nach Art dieser bekannten Schaltung aufzubauen, wobei das Gitter der Röhre durch die Basis des Transistors und die Kathode der Röhre durch den Emitter zu ersetzen wäre, um gleichartige Verhältnisse zu erhalten. Dann wäre eine hohe Leistung bei linearer Gleichrichtung und ohne Bedämpfung des Eingangsschwingungskreises des Gleichrichters zu erwarten.
Bei einer solchen Anwendung macht sich jedoch eine Schwingneigung bemerkbar, die nicht in jedem Falle zur Selbsterregung zu führen braucht, aber doch eine Verzerrung der Niederfrequenzspannung verursacht. Die Schwingneigung wird durch die große Emitter-Basis-Kapazität hervorgerufen, wie weiter unten bei der Beschreibung der Fig. 2 näher erklärt werden soll.
Die Erfindung zeigt wie dieser Nachteil beseitigt werden kann. Erfindungsgemäß liegt die gleichzurichtende Wechselspannung zwischen der Basis des Transistors und Erde, und der Kollektor liegt über die Betriebsspannungsquelle an Erde, und zwischen Emitter und Erde liegt die Reihenschaltung eines für die Hochfrequenz kapazitiv überbrückten Widerstandes, an dem die durch die Gleichrichtung erhaltene Spannung auftritt, und einer so bemessenen Induktivität, daß die durch die große Emitter-Basis-Kapazität verursachte Schwingneigung der Schaltung beseitigt ist. Die zusätzlich eingeschaltete Induktivität bewirkt eine hochfrequente Gegenkopplung, welche die positive Rückkopplung teilweise oder ganz auf-Transistor-Gleichrichterschaltung
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickmgenstr. 71
Dr. Günter Meyer-Brötz, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
hebt. Es handelt sich hierbei nicht um eine der bekannten Neutralisierungsschaltungen für Transistoren, weil bei Anwendung der Erfindung der Eingang des Transistors nicht vom Ausgang entkoppelt wird.
Es ist übrigens bekannt, in einer Anoden-Gleichrichterschaltung mit Röhre diese durch einen Transistor zu ersetzen, jedoch liegt bei dieser bekannten Schaltung mit geerdeter Basis und eingangsseitiger Steuerung am Emitter der Belastungswiderstand am Kollektor, so daß im Gegensatz zur erfindungsgemäßen Schaltung die gegenkoppelnde Wirkung des Belastungswiderstandes fehlt und deshalb der Eingangskreis durch den Transistor bedämpft wird.
Nachfolgend soll die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erklärt werden.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ohne die erfindungsgemäß eingeschaltete Induktivität L ist die Schaltung so aufgebaut, wie sie von einem Anodengleichrichter mit Verstärkerröhre, wie gesagt, bekannt ist. Der Eingangsschwingungskreis Sch liegt zwischen der Basis B des Transistors T und Erde, und der Kollektor K ist über die Betriebsspannungsquelle Q mit Erde verbunden. Zwischen Emitter E und Erde liegt die Reihenschaltung einer Induktivität L und eines Widerstandes R, der durch die Kapazität C überbrückt ist. Die bei der Gleichrichtung auftretende Niederfrequenzspannung NF tritt am Punkt A auf. Die Induktivität L bewirkt, wie erwähnt, eine hochfrequente Gegenkopplung.
Ohne diese Induktivität würde die Schaltung zur Selbsterregung neigen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die den Widerstand R in Fig. 1 überbrückende Kapazität C bildet nämlich zusammen mit der relativ großen Kapazität zwischen Basis B und Emitter E, die in Fig. 1 und 2 gestrichelt dargestellt ist, eine Dreipunktschaltung. Es wird dann also eine zur Kollektorspannung gegenphasige Wechselspannung zur Basis zurückgeführt. Diese positive Rückkopp·
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1 Oil
lung wird durch eine hochfrequente Gegenkopplung mittels der Induktivität L teilweise oder ganz ausgeglichen. Im letzteren Falle ist in Fig. 2 die Kapazität C durch die Induktivität L kompensiert.
Die Basis B kann gemäß Fig. 1 über einen Spannungsteiler R1 und R2 eine negative Vorspannung erhalten, so daß schon im Ruhezustand ein kleiner Emitterstrom fließt. Durch eine solche Vorspannung kann man den hochfrequenten Eingangswiderstand des Transistors bei sehr kleiner Aussteuerung in der gewünschten Weise beeinflussen.
Der Widerstand R kann ziemlich klein bemessen werden, z. B. 1 kß, weil er im Verhältnis des Emitterstroms zum Basisstrom, z. B. 50 : 1, vergrößert auf der Eingangsseite des Transistors erscheint.
Es folgt nun ein Zahlenbeispiel für die Bemessung der Schaltung: L = 0,5 mH, C = 10 nF, R = 1 kß, Hochfrequenz = 100 kHz.
Die Stromverstärkung des Transistors ist α = 0,96. Hieraus berechnet sich ein Hochfrequenz-Eingangswiderstand von 18 kü. Bei kleiner Aussteuerung ist der Hochfrequenz-Eingangswiderstand jedoch durch den differentiellen Widerstand der Gleichrichterstrecke gegeben, der bei sehr kleiner Aussteuerung einige 100 kQ betragen kann. Die Eingangskapazität ist ziemlich konstant 200 pF. Für Hochfrequenzspannungen oberhalb etwa 300 mV arbeitet der Gleichrichter praktisch linear. Die Leistungsverstärkung beträgt 10 db, so daß man gegen eine Diode einen Gewinn von 13 db hat. Ein Diodengleichrichter hat nämlich bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 1 eine Dämpfung von 3 db.

Claims (1)

  1. Patentanspruch
    Transistor-Gleichrichter, der nach Art eines Röhren-Anoden-Gleichrichters arbeitet, insbesondere zur Empfangsgleichrichtung in Überlagerungsempfängern, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzurichtende Wechselspannung zwischen der Basis des Transistors und Erde liegt und daß der Kollektor über die Betriebsspannungsquelle an Erde liegt und daß zwischen Emitter und Erde die Reihenschaltung eines für die Hochfrequenz kapazitiv überbrückten Widerstandes, an dem die durch die Gleichrichtung erhaltene Spannung auftritt, und einer so bemessenen Induktivität liegt, daß die durch die große Emitter-Basis-Kapazität verursachte Schwingneigung der Schaltung beseitigt ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Funkschau, 1954, S. 134; "
    Proceedings I. R. E., Juli 1955, S. 845; ■■■■■
    Bell syst, techn. Journ., April 1951, S. 410.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 58ί/296 6.
DET12149A 1956-04-25 1956-04-25 Transistor-Gleichrichterschaltung Pending DE1011481B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET12149A DE1011481B (de) 1956-04-25 1956-04-25 Transistor-Gleichrichterschaltung
GB929257A GB806231A (en) 1956-04-25 1957-03-21 Improvements in or relating to rectifier circuit arrangements using transistors

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET12149A DE1011481B (de) 1956-04-25 1956-04-25 Transistor-Gleichrichterschaltung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1011481B true DE1011481B (de) 1957-07-04

Family

ID=7546927

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET12149A Pending DE1011481B (de) 1956-04-25 1956-04-25 Transistor-Gleichrichterschaltung

Country Status (2)

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DE (1) DE1011481B (de)
GB (1) GB806231A (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1906957A1 (de) * 1968-02-15 1969-11-06 Rca Corp WM-Detektorschaltung
DE1541546B1 (de) * 1965-11-29 1971-03-11 Rca Corp Schaltungsanordnung zur verstaerkungsregelung
DE2142172A1 (de) * 1970-08-26 1972-03-02 Rca Corp Demodulatorschaltung

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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DE2142172A1 (de) * 1970-08-26 1972-03-02 Rca Corp Demodulatorschaltung

Also Published As

Publication number Publication date
GB806231A (en) 1958-12-23

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