DE1011481B - Transistor-Gleichrichterschaltung - Google Patents
Transistor-GleichrichterschaltungInfo
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D1/00—Demodulation of amplitude-modulated oscillations
- H03D1/14—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles
- H03D1/18—Demodulation of amplitude-modulated oscillations by means of non-linear elements having more than two poles of semiconductor devices
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Description
DEUTSCHES
In Empfängern mit Transistoren besteht die Schwierigkeit, daß zur Aussteuerung des Niederfrequenzverstärkers
mit der von der Empfangsdiode gelieferten Niederfrequenz eine Leistung erforderlich
ist. Deshalb muß der Belastungswiderstand der Diode entsprechend klein sein, wodurch wiederum der Eingangsschwingungskreis
der Diode bedämpft wird. Das gleiche gilt auch für die Diode, die zur Gewinnung
der Regelspannung für die selbsttätige Regelung dient, weil zur Regelung von Transistoren ebenfalls
eine Leistung erforderlich ist.
Bei Empfängern mit Röhren ist eine Gleichrichterschaltung
bekannt, die eine lineare Gleichrichtung ergibt, ohne den Schwingungskreis zu bedampfen. Diese
bekannte Schaltung besteht aus einem Anodengleichrichter mit einem Kathodenwiderstand, der nur für
die Hochfrequenz, jedoch nicht für die Niederfrequenz
kapazitiv überbrückt ist. An dem Kathodenwiderstand tritt die bei der Gleichrichtung entstandene Niederfrequenzspannung
auf, die einerseits gegenkoppelnd auf den Eingang der Verstärkerröhre wirkt und andererseits zum Niederfrequenzverstärker geführt
wird.
Man könnte daran denken, einen Transistor-Gleichrichter nach Art dieser bekannten Schaltung aufzubauen,
wobei das Gitter der Röhre durch die Basis des Transistors und die Kathode der Röhre durch den
Emitter zu ersetzen wäre, um gleichartige Verhältnisse zu erhalten. Dann wäre eine hohe Leistung bei
linearer Gleichrichtung und ohne Bedämpfung des Eingangsschwingungskreises des Gleichrichters zu
erwarten.
Bei einer solchen Anwendung macht sich jedoch eine Schwingneigung bemerkbar, die nicht in jedem
Falle zur Selbsterregung zu führen braucht, aber doch eine Verzerrung der Niederfrequenzspannung
verursacht. Die Schwingneigung wird durch die große Emitter-Basis-Kapazität hervorgerufen, wie weiter
unten bei der Beschreibung der Fig. 2 näher erklärt werden soll.
Die Erfindung zeigt wie dieser Nachteil beseitigt werden kann. Erfindungsgemäß liegt die gleichzurichtende
Wechselspannung zwischen der Basis des Transistors und Erde, und der Kollektor liegt über die
Betriebsspannungsquelle an Erde, und zwischen Emitter und Erde liegt die Reihenschaltung eines für
die Hochfrequenz kapazitiv überbrückten Widerstandes, an dem die durch die Gleichrichtung erhaltene
Spannung auftritt, und einer so bemessenen Induktivität, daß die durch die große Emitter-Basis-Kapazität
verursachte Schwingneigung der Schaltung beseitigt ist. Die zusätzlich eingeschaltete Induktivität
bewirkt eine hochfrequente Gegenkopplung, welche die positive Rückkopplung teilweise oder ganz auf-Transistor-Gleichrichterschaltung
Anmelder:
Telefunken G.m.b.H.,
Berlin NW 87, Sickmgenstr. 71
Berlin NW 87, Sickmgenstr. 71
Dr. Günter Meyer-Brötz, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
hebt. Es handelt sich hierbei nicht um eine der bekannten Neutralisierungsschaltungen für Transistoren,
weil bei Anwendung der Erfindung der Eingang des Transistors nicht vom Ausgang entkoppelt wird.
Es ist übrigens bekannt, in einer Anoden-Gleichrichterschaltung mit Röhre diese durch einen Transistor
zu ersetzen, jedoch liegt bei dieser bekannten Schaltung mit geerdeter Basis und eingangsseitiger
Steuerung am Emitter der Belastungswiderstand am Kollektor, so daß im Gegensatz zur erfindungsgemäßen
Schaltung die gegenkoppelnde Wirkung des Belastungswiderstandes fehlt und deshalb der Eingangskreis
durch den Transistor bedämpft wird.
Nachfolgend soll die Erfindung an Hand der Zeichnung näher erklärt werden.
Die Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Ohne die erfindungsgemäß eingeschaltete
Induktivität L ist die Schaltung so aufgebaut, wie sie von einem Anodengleichrichter mit Verstärkerröhre,
wie gesagt, bekannt ist. Der Eingangsschwingungskreis Sch liegt zwischen der Basis B des Transistors T
und Erde, und der Kollektor K ist über die Betriebsspannungsquelle Q mit Erde verbunden. Zwischen
Emitter E und Erde liegt die Reihenschaltung einer Induktivität L und eines Widerstandes R, der durch
die Kapazität C überbrückt ist. Die bei der Gleichrichtung auftretende Niederfrequenzspannung NF tritt
am Punkt A auf. Die Induktivität L bewirkt, wie erwähnt, eine hochfrequente Gegenkopplung.
Ohne diese Induktivität würde die Schaltung zur Selbsterregung neigen, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
Die den Widerstand R in Fig. 1 überbrückende Kapazität C bildet nämlich zusammen mit der relativ
großen Kapazität zwischen Basis B und Emitter E, die in Fig. 1 und 2 gestrichelt dargestellt ist, eine
Dreipunktschaltung. Es wird dann also eine zur Kollektorspannung gegenphasige Wechselspannung
zur Basis zurückgeführt. Diese positive Rückkopp·
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1 Oil
lung wird durch eine hochfrequente Gegenkopplung mittels der Induktivität L teilweise oder ganz ausgeglichen.
Im letzteren Falle ist in Fig. 2 die Kapazität C durch die Induktivität L kompensiert.
Die Basis B kann gemäß Fig. 1 über einen Spannungsteiler R1 und R2 eine negative Vorspannung erhalten,
so daß schon im Ruhezustand ein kleiner Emitterstrom fließt. Durch eine solche Vorspannung
kann man den hochfrequenten Eingangswiderstand des Transistors bei sehr kleiner Aussteuerung in der
gewünschten Weise beeinflussen.
Der Widerstand R kann ziemlich klein bemessen werden, z. B. 1 kß, weil er im Verhältnis des Emitterstroms
zum Basisstrom, z. B. 50 : 1, vergrößert auf der Eingangsseite des Transistors erscheint.
Es folgt nun ein Zahlenbeispiel für die Bemessung der Schaltung: L = 0,5 mH, C = 10 nF, R = 1 kß,
Hochfrequenz = 100 kHz.
Die Stromverstärkung des Transistors ist α = 0,96. Hieraus berechnet sich ein Hochfrequenz-Eingangswiderstand
von 18 kü. Bei kleiner Aussteuerung ist der Hochfrequenz-Eingangswiderstand jedoch durch
den differentiellen Widerstand der Gleichrichterstrecke gegeben, der bei sehr kleiner Aussteuerung
einige 100 kQ betragen kann. Die Eingangskapazität ist ziemlich konstant 200 pF. Für Hochfrequenzspannungen
oberhalb etwa 300 mV arbeitet der Gleichrichter praktisch linear. Die Leistungsverstärkung beträgt
10 db, so daß man gegen eine Diode einen Gewinn von 13 db hat. Ein Diodengleichrichter hat nämlich
bei einem angenommenen Wirkungsgrad von 1 eine Dämpfung von 3 db.
Claims (1)
- PatentanspruchTransistor-Gleichrichter, der nach Art eines Röhren-Anoden-Gleichrichters arbeitet, insbesondere zur Empfangsgleichrichtung in Überlagerungsempfängern, dadurch gekennzeichnet, daß die gleichzurichtende Wechselspannung zwischen der Basis des Transistors und Erde liegt und daß der Kollektor über die Betriebsspannungsquelle an Erde liegt und daß zwischen Emitter und Erde die Reihenschaltung eines für die Hochfrequenz kapazitiv überbrückten Widerstandes, an dem die durch die Gleichrichtung erhaltene Spannung auftritt, und einer so bemessenen Induktivität liegt, daß die durch die große Emitter-Basis-Kapazität verursachte Schwingneigung der Schaltung beseitigt ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Funkschau, 1954, S. 134; "Proceedings I. R. E., Juli 1955, S. 845; ■■■■■Bell syst, techn. Journ., April 1951, S. 410.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 58ί/296 6.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12149A DE1011481B (de) | 1956-04-25 | 1956-04-25 | Transistor-Gleichrichterschaltung |
| GB929257A GB806231A (en) | 1956-04-25 | 1957-03-21 | Improvements in or relating to rectifier circuit arrangements using transistors |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET12149A DE1011481B (de) | 1956-04-25 | 1956-04-25 | Transistor-Gleichrichterschaltung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1011481B true DE1011481B (de) | 1957-07-04 |
Family
ID=7546927
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET12149A Pending DE1011481B (de) | 1956-04-25 | 1956-04-25 | Transistor-Gleichrichterschaltung |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1011481B (de) |
| GB (1) | GB806231A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1906957A1 (de) * | 1968-02-15 | 1969-11-06 | Rca Corp | WM-Detektorschaltung |
| DE1541546B1 (de) * | 1965-11-29 | 1971-03-11 | Rca Corp | Schaltungsanordnung zur verstaerkungsregelung |
| DE2142172A1 (de) * | 1970-08-26 | 1972-03-02 | Rca Corp | Demodulatorschaltung |
-
1956
- 1956-04-25 DE DET12149A patent/DE1011481B/de active Pending
-
1957
- 1957-03-21 GB GB929257A patent/GB806231A/en not_active Expired
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1541546B1 (de) * | 1965-11-29 | 1971-03-11 | Rca Corp | Schaltungsanordnung zur verstaerkungsregelung |
| DE1906957A1 (de) * | 1968-02-15 | 1969-11-06 | Rca Corp | WM-Detektorschaltung |
| DE2142172A1 (de) * | 1970-08-26 | 1972-03-02 | Rca Corp | Demodulatorschaltung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB806231A (en) | 1958-12-23 |
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