DE2036475C - Phasenkohärente Empfängerschaltung - Google Patents
Phasenkohärente EmpfängerschaltungInfo
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- DE2036475C DE2036475C DE19702036475 DE2036475A DE2036475C DE 2036475 C DE2036475 C DE 2036475C DE 19702036475 DE19702036475 DE 19702036475 DE 2036475 A DE2036475 A DE 2036475A DE 2036475 C DE2036475 C DE 2036475C
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Description
Die Erfindung befaßt sich mit einer phasenkohärenten
Empfängerschaltung, bestehend aus einem parametrischen Vorverstärker und einem nachgeschalteten
Phasendetektor, mit dessen Hilfe die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals der Schaltung
und der Phase des Referenzsignals eines spannungsgesteuerten Oszillators gebildet und über ein Regelfilter
diesem zur Nachregelung zugeführt wird. Von diesem Referenz-Oszillator wird durch Frequenzvervielfachung
die Pumpfrequenz für den parametrischen Vorverstärker abgeleitet.
Die Erfindung und die damit erzielten Vorteile sollen an Hand eines Ausführungsbeispiels unter
Bezugnahme auf die Figuren im folgenden näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines bekannten phasenkohärenten Empfängers mit parametrischem
Vorverstärker;
F i g. 2 zeigt die Schaltung eines quasi-degenerierten bzw. degenerierten nicht reziproken parametrischen
Vorverstärkers;
F i g. 3 zeigt die Richtungen der Ströme und Spannungen an den Reaktanzdioden des parametrischen
Vorverstärkers;
' F i g. 4 zeigt die Schaltung des Aufwärtsmischers einschließlich der Rauschquellen;
F i g. 5 zeigt die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer;
F i g. 6 zeigt die Neutralisation dieser Mischerkette;
F i g. 7 zeigt den gesamten Verstärkervierpol mit den Rauscheinströmungen am Ein- und Ausgang;
F i g. 8 zeigt den Verstärkervierpol mit der totalen Rauscheinströmung am Eingang.
In der F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer phasenkohärenten
Empfängerschaltung, wie sie bei·- pielsweise
bei Satelliten-Nachrichtensystemen Verwendung findet, dargestellt. Mit Hilfe eines Phasendetektors wird
bei dieser Schaltung die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals Us und der Phase eines spannungsgesteuerten
Oszillators Up0 gebildet, welche über
ein Regelfilter an den Oszillator zurückgeführt wird und diesen in seiner Phase bzw. Frequenz nachregelt.
Wenn die Phase qs des Eingangssignals mit der Phase
Ψρο des Referenzsignals übereinstimmt, dann verschwindet
das Regelsignal Ur am Ausgang des Regelfilters, wodurch der stabile Punkt des Regelsystems
gegeben ist. Der spannungsgesteuerte Oszillator dient als Grundoszillator; mit Hilfe eines Frequenzvervielfachers
wird von ihm das Pumpfrequenzsignal Up abgeleitet,
welches dem parametrischen Vorverstärker als Pumpspannung zugeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte phasenkohärente Empfängerschaltung so
weiterzubilden, daß sie einen erhöhten Signalrauschabstand aufweist, wodurch die Sicherheit derartiger
Schaltungen verbessert wird bzw. die Reichweite für eine gesicherte Nachrichtenübertragung erheblich
vergrößert wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs beschriebenen phasenkohärenten
Empfängerschaltung der parametrische Vorverstärker nicht reziprok ausgebildet ist und eine Pumpfrequenz
aufweist, die gleich der doppelten Signalfrequenz ist, und daß der Frequenzvervielfacher als Frequenzverdoppler
wirkt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dieser nicht reziproke parametrische Vorverstärker
aus einer an sich bekannten (deutsche Aus legeschrift 1 120 525) Kettenschaltung eines Aufwärts-
und Abwärtsmischers gebildet, deren Dioden von einer Pumpquelle verschiedenphasig durchgesteuert
werden; der Rückwirkungsleitwert des Verstärkers, dessen Gesamtschaltung in der F i g. 2 dargestellt
ist, ist neutralisiert.
Im folgenden soll versucht werden, den Grad der Verbesserung, welcher sich durch die erfindungsgemä ße
Verwendung des beschriebenen nicht reziproken oder degenerierten parametrischen Vorverstärkers ergibt,
rechnerisch zu erfassen.
Die Schaltung
des quasi-degenerierten nicht reziproken parametrischen Verstärkers
Zunächst soll die Schaltung des quasi-degenerierteii
nicht reziproken parametrischen Verstärkers betrachtet werden, von der man dann auf den degenerierter
Fall übergehen kann. In F i g. 2 ist die Schaltung des Verstärkers dargestellt. Sie enthält am Eingang unc
Ausgang der Mischerkette je einen Signalkreis, ar welchen der Signalgenerator bzw. die Last angeschlos
sen sind. Wenn die Frequenz des unteren Seitenbande: ρ — s in der Nähe der Signalfrequenz s liegt, so könnet
die Signalkreise am Ein- und Ausgang gleichzeitij zur Abstimmung auf die Frequenzen des Signals unc
des unteren Seitenbandes dienen. Die Verbindunj zwischen dem parametrischen Auf- und Abwärts
mischer wird dann nur durch den Parallelkreis bein oberen Seitenband p + s zwischen den Klemmen 1' und
dargestellt. Die Spannung der Pumpfrequenz p, welch für den phasenkohärenten Betrieb mit Hilfe eine
Frequenzvervielfachers vom Referenzoszillator ab
geleitet werden soll, wird den beiden hier als ideal angenommenen Reaktanzdioden mit verschiedener
Phase über einen externen Phasenschieber zugeführt. Für den Fall, daß
ΔΨ = Ψρ,\ — 9>ρ,2= ±^5-
eingestellt wird, kann die dann phasennichtreziproke Mischerkette durch einen rein imaginären Neutralisationsleitwertj^
zwischen den Ein- und Ausgangsklemmen.in Rückwärtsrichtung vollständig entkoppelt
werden. Die Konversionsmatnx
des quasi-degenerierten Auf- bzw.
Abwärtsmischers
Für die in F i g. 3 eingezeichneten Richtungen der Ströme und Spannungen an der idealen Reaktanzdiode
gelten die Konversionsgleichungen:
i;
l'p*s
jsOl)
J(p-s)Cll)* -j(p-s)Ö0)
C(1> 0 j(p+s)Cl0]
W-*
(2-1)
wobei die Glieder mit C_a) vernachlässigt wurden. Wenn man entsprechend der F i g. 4 die Signalkreise am Eingang
und Ausgang hinzufügt, sowie die durch die Verlustleitwerte hervorgerufenen unkorrelierten Rauscheinströmungen
bei den Frequenzen sup ± s, so erhält man mit den Abkürzungen
y; + jsO0) =
(2-2)
die Konversionsmatrix des quasi-degenerierten Auf- bzw. Abwärtsmischers einschließlich der Rauscheinströmungen
zu:
Ip + S
Ys jsC"
-j(p-s)Cl)* y„*_s
-j(p+s)eu ο
Die Kettenschaltung
von Auf- und Abwärtsmischer
von Auf- und Abwärtsmischer
Durch die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer entsprechend der F i g. 5 ergeben sich an den 40 wobei
Klemmen /' und i die Bedingungen:
| -jsÖu* | Us | + | L |
| 0 | Up*-s | ||
| Yp + S | Up + S_ | Jp + S_ | |
| Ip + s.l | + lp + s.2 | ||
(2-3)
(3-2)
X + s = X + sA +
Lp + sA — —lp
s.2
Llp + sA ~ l±p
gesetzt wurde.
(3-1) Für die Spannungen beim unteren Seitenband am
45 Ein- und Ausgang des Verstärkers erhält man aus dei
zweiten Zeile für den Auf- bzw. Abwärtsmischer mil Die Ströme, Spannungen und Leitwerte des Auf- der Bedingung:
wärtsmischers sind dabei mit dem Index 1, die des
Abwärtsmischers mit dem Index 2 bezeichnet. Die
Gleichung (2-3) gilt sowohl für den Aufwärts- alj auch 50
Tür den Abwärtsmischer.
wärtsmischers sind dabei mit dem Index 1, die des
Abwärtsmischers mit dem Index 2 bezeichnet. Die
Gleichung (2-3) gilt sowohl für den Aufwärts- alj auch 50
Tür den Abwärtsmischer.
Mit den Bedingungen für die Kettenschaltung nach Gleichung (3-1) erhält man aus der dritten Zeile der
Gleichung (2-3):
U*-Si =
Mp-s.2 = J
ip-s.l — l*-s.2 —
ψ-s.i
, (3-3) • (3-4)
Vp + s — J
Wenn man die Spannung Up±s in die erste Zeile
(3-2) des Auf- bzw. Abwärtsmischers einsetzt, so erhall
man die Via polgleichungen der nicht neutralisierten Mischerkette. Diese Gleichungen lauten:
+ .s) I C1'" 12 .s- (p - s)! C1'"I2
.v) C1'"* Cj"
yp+s
u>-2
(3-5)
. .S-C1 1"* r. .-.. .S-C,1" .„
Ln + s Lp-S.
I _ ^Ti^i ^' J/ , I V + * (P+ S)|C2"'|2 S (p - S) ι W2; - ι ι
's.2 — y y.s.1 H- is. 2 + y TTi 1 ·Η.ν.2
i-p + s [ ±p + s Lp-s.2
sC^]* SC2 )
Η" is. 2 +./ ^
[ip + s. 1 + ip + s, 2] ~./ ^i Ip-s. 2 ·
ip + s Lp-s.2
Die Signaleigenschaften γ _ s(ρ + s) C1"'* C2'"
des neutralisierten quasi-degenerierten Verstärkers l0 -12— y^ j ^r,
Die Signaleigenschaften des quasi-degenerierten sic + slC"* C(1)
Verstärkers erhält man mit Hilfe der Vierpolkonstan- Y21 = —— '—-1 ! /j£
ten, welche bei Neutralisation entsprechend der >^
^f^ F'S-6JP! den Gleichungen (3-5) ,5 folgen. Bei Resonanz und mit
und (3-6) fur den rauschfreien Fall ι,, ip±s= 0 zu:
_ Iy-(I)I J'n I /-(1) 1^(1)1 J?'_T I
/^d) _ Iy-(I)I J'n I /-(1) 1^(1)1
20
s(p - s)|C,(1)|2 sowie den Abkürzungen
J22= X.
%-°·1 (4-1) G _ S(P + S)IC'"!2
Gp-.i = G. + C. + C, (4-3)
und
5?-s.2 ' 3o Gp-s.2 = GL+GC,2 + G0. (4-4)
Ergeben sich aus den Gleichungen (4-1) für den quasi-degenerierten Fall s χ ρ — s die Gleichungen:
L, =[g. + Gc-,, + GD -
Nach Gleichung (4-5) wird für G0 = %, in Rück- und mit den Vierpolkonstanten ausgedrückt:
wärtsrichtung vollständige Entkopplung erreicht. Für
diesen Fall folgt aus Gleichung (4-5) mit
diesen Fall folgt aus Gleichung (4-5) mit
G, = GL, Gc1 = Gc.2 = Gc ** - IjIJ^P "
und der Abkürzung
jC(i)i Für den neutralisierten quasi-degenerierten Ver-
ß = _ (4-6) 50 stärker erhält man dann mit den Vierpolkonstanten
Gs + Gc+ GD nach Gleichung (4-7):
die Gleichung:
i,-Bf1 + Oc + GJD-^H. H-T) j5
L.2 = -J2GdM^ + [Gs + Gc + GD[[1 - i?2]I/sJ.
Der Uberfaeuneseewinn Der Übertragungsgewinn in Rückwärtsrichtung
des qS^d£^?VMikm fc ergibt sich in entsprechender Weise wie Gleichung (4-9)
Der Ubertragungsgewinn des Verstärkers in Vorwärtsrichtung
ist durch das Verhältnis der Wirkleistung am Lastleitwert und der verfügbaren Wirk- ^ _ .ß „ Usl _ 4GsGt|^2|2 ·
leistung des Signalgenerators gegeben. Man erhält är *Ul J^2 ~ [YnJ22 -Y12Y2J2 i4"31^
dafür allgemeb: 65
= 4GsGt
(4-8)
Wegen G0 = %, d. h. Y12 = 0, ist Lür = 0.
Die Rauscheigenschaften des quasi-degenerierten Verstärkers
Zur Berechnung der Rauscheinströmungen am Eingang und Ausgang des quasi-degenerierten Ver- 5
stärkers setzt man in den Gleichungen (3-5) und (3-6) UsA = -L4.2 =0 und erhält:
Die Mittelwerte der Rauschstromquadrate de Gleichung (5-7) sind durch die Nyquistbeziehunge
[T^]2 = AKT(G5+ G^1)Af;
O2 = AK.TGc.2Af
Il — IsA + J ~~y""—Lip+j.ι + Jp + ,. 2 J
(5-1)
= L
,2
ίίρ + sA + ip + s.2]
15 bzw.
lip*-, ,I2 = A KT[G,+G^1)Af;
il^2 = AKTG^1Af
Up+.,., I2 = AKTG^1Af;
\ϊ^\2 = 4XTGp+s,2/l/
(5-8)
p+., . + Zp+5.212 = 4KTGp+sAf
4--S.2
J.J-,.2·
Für die Schaltung nach F i g. 7 gelten die Beziehungen
(5-2) gegeben.
Mit den Bedingungen
20
L1 = III !/..I +1,2 Ü.2+J1
(5-3) ,, ι
aus denen man die totale Rauscheinströmung am und den Beziehu en
Eingang des Verstärkers zu 6
tk
(5"4)
erhält, Tür die nunmehr nach F i g. 8 die Gleichungen gellen: 35
Vp. 1 ~ <Pp. 2 — — ~2 '
.3-Gp-s. ι = Gp_s 2= Gs+ Gc+ GD
η
Yn Gf"* _ (G5 + Gc + GD) (1 - ß2)
Yn Gf"* _ (G5 + Gc + GD) (1 - ß2)
γ r<"*
±21 kl
2Gr
(5-9)
IsA = Iu UsA +V,2Ü.2 +Χ«
is.2 = YlI UsA + Γ22 Ü.2 ■
(5-5)
Füri„, folgt damit aus den Gleichungen (5-1) und 40
G2 p+S Gp+S p+s
sowie β nach Gleichung(4-6) erhält man:
IU2
AKTAf
-G+C ι (Gs+Gc+GD)2(1-/?2)2
- «, + «c. 1 H 77^2
Gr. 2
ill. . *»V^J .Ä
hot — ls.i γ is, 2 Jy+ P~
Ä2\ Jp-s. ί
(5-10)
sd"
Lp-s.2
. SC}"*
Die Rauschzahl des quasi-degenerierten Verstärker!
und somit für den Mittelwert des totalen Rauschstrom- wird dann 1^ dem Rauschstromquadrat der Signalquadrates
bei Resonanzabstimmung des Verstärkers: quelle
[^|2 =
als Bezugsgröße
(DU
t+GD+Gc)2{l-4Gl
(5-7)
65
{5-11,
Bei Vernachlässigung der Signalkreisverluste Die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer
für den degenerierten Fall
G11 = GC2 = 0
G11 = GC2 = 0
Für die Kettenschaltung des degenerierten Auf- und
erhält man aus der Gleichung (5-11) die einfache 5 Abwärtsmischers gelten wieder die Bedingungen nach
Beziehung: Gleichung (3-1), womit sich dann bei entsprechender
Behandlung wie in Abschnitt 3 die Vierpolgleichungen
(5-12) I0 L Yis UsA J
die für große Verstärkung β -* 1 und G0
< G5 den , 3,S2C1"'* Cj"
Wert Y3 s y'·2
Fs2=3db (5-13) (6-3)
annimmt. ι _ JS ^i
i.V. 2 — y
Die Konversionsmatrix des degenerierten -3v
Auf- bzw. Abwärtsmischers Gegenüber dem quasi-degenerierten Fall, wo
L "2 >3S JS 2 Ux.2 J ~5·2
s — d % s ergeben.
war und die Signalspannungen Ux, Up^s,Up+s das
nichtlineare Element steuerten, gilt nun im degene- -«·'_ = e^2'.v. 1
rieilen Fall: 25 Li. 1
s = ρ — s bzw. ρ = 2s I7*
/,_ und l/+; = U3 °" '
U9 = (/,_, und l/p+;. = U35 l°" ' ii.2
Für den rauschfreien Fall mit [s = ^+5 = 0 lauten 30
damit die Konversionsgleichungen (2-3) für den degenerierten Auf- bzw. Abwärtsmischer:
Ic1 111I = |c«'|
35 und Gß nach Gleichung (4.2) foljgt aus den Gleichun.
' ' gen (6-3) bei Resonanzabstimmung von Y1; Y-
/ j, = - j 3 SC(1
> U5 +%sU3s. und χ,: '
(6-4)
Ui =
/.,.2= GDe'(VrV2)
Wenn man wieder
II
einstellt und mit einem rein imaginären Leitwert Yn entsprechend dem Bild 6 die Mischerkette neutralisieri
so folgt aus den Gleichungen (6-4) bei Resonanzabstimmung und Neutralisation mit G0=Yn:
(6-5)
Den maximalen, negativen Wirkleitwert am Eingang des Verstärkers erhält man mit der Phasenbedingung
— (6-6)
und damit wegen U2 = ° aus der zweiten Zeile der Gleichung (6-5)
2GD|t/..,| ;
(G,, + G1-. 2 + G0H U4,21
die Bedingung
-(H
(6-7)
die für
G4. = G,. und Gr] = G,- 2 = G(
mit β nach Gleichung (4-6) den Wert
'/.V.2 - V.V.. = arccotg/i Wert. Mit den Phasenbedingungen nach den Gleichungen (6-6) und (6-8), sowie für
'/.V.2 - V.V.. = arccotg/i Wert. Mit den Phasenbedingungen nach den Gleichungen (6-6) und (6-8), sowie für
G4 = G,. und G/,., = G( 2 = G1
folgt aus den Gleichungen (6-5):
LsA = [G,, + Gf + G0][I -/Z]U4,,
LsA = [G,, + Gf + G0][I -/Z]U4,,
(6-10)
(6-8) "5 /4,2 = -/2GnU,.
_ -y 2 (.rc colg/l-~
annimmt. Für große Verstärkung mit ß-*\ folgt + [G4. + G,- + G„] [l -ß
aus Gleichung (6-8):
üer Übertragungsgewinn _ ( _|_ Jj_ (6_9) 20 des degenerierten Verstärkers
Mit Hilfe der Vierpolkonstanten aus der Gleichung
In diesem Fall erreicht auch der negative Wirkleit- (6-10) erhält man für den Ubertragungsgewinn des
wert am Ausgang des Verstärkers seinen maximalen degenerierten Verstärkers nach der Gleichung (4-9):
Luv (leg- = —
IG, +Gc +G0T U-If]2
_ -J 2 (.n: c«g/I -Ji
1 -/ie
und mit
(6-11)
arc cotg β % -j-
;ur fi-Werte in der Nähe von Eins:
wobei
a-.(6-12) Pr.2 _ HÜ22 Luv quasi
' r. 1 UsI
Die Verbesserung, welche man damit durch den thasenkohärenlen Betrieb erhält, ist durch das Verhältnis
der übertrasiungsgewinne zwischen dem degenerierten und quasi-degenericrten Fall durch die
ikziehung:
40 = Fquasi · Luv quasi (6-15)
das Verhältnis der Leistungen der unkorrelierten Rauschsignale am Ausgang und Eingang darstellt.
Die übertragung der Leistungen der korrelierten Nutzsignale ist jedoch durch die Beziehung
45
Lüvdeg.
=
Luv quasi
Luv quasi
(1 —
= (1 + ßf (6-13) Luv dcg.
(6-16)
entsprechend den Gleichungen (4-10) und (6-12) gegeben.
Für große Verstärkungen mit ß-*i erhalt
man eine Verbesserung V= 16 = 12 db.
Die Rauschzahl
des degenerierten Verstärkers
Bei der Berechnung des Rauschverhaltens des
degenerierten Verstärkers ist darauf zu achten, daß
RauschsignaleunkorreliertNutZsignaleaberkorreiiert
verstärkt werden. Die üblichen Methoden, weiche nur die Rauschbeiträge berücksichtigen, versagen
daher Man muß nun von der Definitionsgieichung der Rauschzahl ausgehen, welche von dem Verhältnis
der Signalrauschabstände am Eingang und am Ausgang des Verstärkers ausgeht
Es gilt somit:
Es gilt somit:
gegeben. Man erhält dann aus den Gleichungen (6-14), (6-15) und (6-16) für die Rauschzahl des degenerierten
Verstärkers den Zusammenhang:
Fdeg. =
Fquasi Luv quasi _ Fquasi Luv deg. V
(6-17)
55 Mit Fquasi nach Gleichung (5-11) und V nach
Gleichung (6-13) folgt dann:
60 Fdeg. =
l+ß2
(6-18)
Fdeg. =
PsA P,:
(6-14)
P,2 ' 3 G1(I+Pf
Nach Gleichung (6-18) ist demnach die Rauschzahl des degenerierten Verstärkers um den Fauqr V
= (I + pf kleiner als die Rauschzahl des quasidegenerierten
Verstärkers geworden.
Der Signalrauschabstand am Ausgang des Verstärkers ist demnach durch den phasenkohärentec
Betrieb wesentlich gegenüber dem Signalrauschabstand am Eingang des Verstärkers verbessert worden. Für
große Verstärkung mit ß—*\ und fur GD
< Gs folgt aus Gleichung (6-18) für
Fdeg. as 1/8 === -9 ab. (6-19)
Dies bedeutet, daß eine gemäß der Erfindung ausgeführte phasenkohärenteEmpfängerschaltung besonders
geeignet ist für die Nachrichtenübertragung mit Raumfahrzeugen, da hierbei die Empfindlichkeit des
Empfängers für die Reichweite und Sicherheit der Nachrichtenübertragung von ausschlaggebender Bedeutung
ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Phasenkohärente Empfängerschaltung, bestehend aus einem parametrischen Vorverstärker
und einem nachgeschalteten Phasendetektor, mit dessen Hilfe die Differenz zwischen der Phase des
Eingangssignals der Schaltung und der Phase des Referenzsignals eines spannungsgesteuerten Oszillators
gebildet und über ein Regelfilter diesem zur Nachregelung zugeführt wird und daß von diesem
Oszillator durchFrequenzvervielfachung die Pumpfrequenz für den parametrischen Vorverstärker abgeleitet
wird, dadurch gekennzeichnet, daß der parametrische Vorverstärker nicht reziprok
ausgebildet ist und eine Pumpfrequenz aufweist, die gleich der doppelten Signalfrequenz ist und
daß der Frequenzvervielfacher als Frequenzverdoppler wirkt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der parametrische Vorverstärker aus der Kettenschaltung eines Aufwärts- und Abwärtsmischers besteht, deren Dioden von einer
Pumpquelle verschiedenphasig durchgesteuert werden, und daß der Rückwirkungsleitwert des Verstärkers
neutralisiert ist.
3. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Anwendung
findet für die Nachrichtenübertragung mit Raumfahrzeugen.
Priority Applications (5)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702036475 DE2036475C (de) | 1970-07-23 | Phasenkohärente Empfängerschaltung | |
| GB1265671*[A GB1342958A (en) | 1970-07-23 | 1971-05-03 | Phase coherent receivers |
| AU31109/71A AU452091B2 (en) | 1970-07-23 | 1971-07-12 | Phase coherent receiver circuit |
| US00164673A US3784916A (en) | 1970-07-23 | 1971-07-21 | Coherent phase receiver circuit |
| CA118,938A CA941908A (en) | 1970-07-23 | 1971-07-23 | Coherent phase receiver circuit |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19702036475 DE2036475C (de) | 1970-07-23 | Phasenkohärente Empfängerschaltung |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2036475B2 DE2036475B2 (de) | 1972-05-25 |
| DE2036475A1 DE2036475A1 (de) | 1972-05-25 |
| DE2036475C true DE2036475C (de) | 1972-12-28 |
Family
ID=
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