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DE2036475C - Phasenkohärente Empfängerschaltung - Google Patents

Phasenkohärente Empfängerschaltung

Info

Publication number
DE2036475C
DE2036475C DE19702036475 DE2036475A DE2036475C DE 2036475 C DE2036475 C DE 2036475C DE 19702036475 DE19702036475 DE 19702036475 DE 2036475 A DE2036475 A DE 2036475A DE 2036475 C DE2036475 C DE 2036475C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
phase
frequency
amplifier
degenerate
signal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19702036475
Other languages
English (en)
Other versions
DE2036475B2 (de
DE2036475A1 (de
Inventor
Robert Dr.-Ing. 7503 Neureut. GOIs 3-48 Maurer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DE19702036475 priority Critical patent/DE2036475C/de
Priority to GB1265671*[A priority patent/GB1342958A/en
Priority to AU31109/71A priority patent/AU452091B2/en
Priority to US00164673A priority patent/US3784916A/en
Priority to CA118,938A priority patent/CA941908A/en
Publication of DE2036475B2 publication Critical patent/DE2036475B2/de
Publication of DE2036475A1 publication Critical patent/DE2036475A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE2036475C publication Critical patent/DE2036475C/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung befaßt sich mit einer phasenkohärenten Empfängerschaltung, bestehend aus einem parametrischen Vorverstärker und einem nachgeschalteten Phasendetektor, mit dessen Hilfe die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals der Schaltung und der Phase des Referenzsignals eines spannungsgesteuerten Oszillators gebildet und über ein Regelfilter diesem zur Nachregelung zugeführt wird. Von diesem Referenz-Oszillator wird durch Frequenzvervielfachung die Pumpfrequenz für den parametrischen Vorverstärker abgeleitet.
Die Erfindung und die damit erzielten Vorteile sollen an Hand eines Ausführungsbeispiels unter Bezugnahme auf die Figuren im folgenden näher erläutert werden.
F i g. 1 zeigt das Prinzipschaltbild eines bekannten phasenkohärenten Empfängers mit parametrischem Vorverstärker;
F i g. 2 zeigt die Schaltung eines quasi-degenerierten bzw. degenerierten nicht reziproken parametrischen Vorverstärkers;
F i g. 3 zeigt die Richtungen der Ströme und Spannungen an den Reaktanzdioden des parametrischen Vorverstärkers;
' F i g. 4 zeigt die Schaltung des Aufwärtsmischers einschließlich der Rauschquellen;
F i g. 5 zeigt die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer;
F i g. 6 zeigt die Neutralisation dieser Mischerkette;
F i g. 7 zeigt den gesamten Verstärkervierpol mit den Rauscheinströmungen am Ein- und Ausgang;
F i g. 8 zeigt den Verstärkervierpol mit der totalen Rauscheinströmung am Eingang.
In der F i g. 1 ist das Blockschaltbild einer phasenkohärenten Empfängerschaltung, wie sie bei·- pielsweise bei Satelliten-Nachrichtensystemen Verwendung findet, dargestellt. Mit Hilfe eines Phasendetektors wird bei dieser Schaltung die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals Us und der Phase eines spannungsgesteuerten Oszillators Up0 gebildet, welche über ein Regelfilter an den Oszillator zurückgeführt wird und diesen in seiner Phase bzw. Frequenz nachregelt. Wenn die Phase qs des Eingangssignals mit der Phase Ψρο des Referenzsignals übereinstimmt, dann verschwindet das Regelsignal Ur am Ausgang des Regelfilters, wodurch der stabile Punkt des Regelsystems gegeben ist. Der spannungsgesteuerte Oszillator dient als Grundoszillator; mit Hilfe eines Frequenzvervielfachers wird von ihm das Pumpfrequenzsignal Up abgeleitet, welches dem parametrischen Vorverstärker als Pumpspannung zugeführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese bekannte phasenkohärente Empfängerschaltung so weiterzubilden, daß sie einen erhöhten Signalrauschabstand aufweist, wodurch die Sicherheit derartiger Schaltungen verbessert wird bzw. die Reichweite für eine gesicherte Nachrichtenübertragung erheblich vergrößert wird.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei der eingangs beschriebenen phasenkohärenten Empfängerschaltung der parametrische Vorverstärker nicht reziprok ausgebildet ist und eine Pumpfrequenz aufweist, die gleich der doppelten Signalfrequenz ist, und daß der Frequenzvervielfacher als Frequenzverdoppler wirkt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist dieser nicht reziproke parametrische Vorverstärker aus einer an sich bekannten (deutsche Aus legeschrift 1 120 525) Kettenschaltung eines Aufwärts- und Abwärtsmischers gebildet, deren Dioden von einer Pumpquelle verschiedenphasig durchgesteuert werden; der Rückwirkungsleitwert des Verstärkers, dessen Gesamtschaltung in der F i g. 2 dargestellt ist, ist neutralisiert.
Im folgenden soll versucht werden, den Grad der Verbesserung, welcher sich durch die erfindungsgemä ße Verwendung des beschriebenen nicht reziproken oder degenerierten parametrischen Vorverstärkers ergibt, rechnerisch zu erfassen.
Die Schaltung
des quasi-degenerierten nicht reziproken parametrischen Verstärkers
Zunächst soll die Schaltung des quasi-degenerierteii nicht reziproken parametrischen Verstärkers betrachtet werden, von der man dann auf den degenerierter Fall übergehen kann. In F i g. 2 ist die Schaltung des Verstärkers dargestellt. Sie enthält am Eingang unc Ausgang der Mischerkette je einen Signalkreis, ar welchen der Signalgenerator bzw. die Last angeschlos sen sind. Wenn die Frequenz des unteren Seitenbande: ρ — s in der Nähe der Signalfrequenz s liegt, so könnet die Signalkreise am Ein- und Ausgang gleichzeitij zur Abstimmung auf die Frequenzen des Signals unc des unteren Seitenbandes dienen. Die Verbindunj zwischen dem parametrischen Auf- und Abwärts mischer wird dann nur durch den Parallelkreis bein oberen Seitenband p + s zwischen den Klemmen 1' und dargestellt. Die Spannung der Pumpfrequenz p, welch für den phasenkohärenten Betrieb mit Hilfe eine Frequenzvervielfachers vom Referenzoszillator ab
geleitet werden soll, wird den beiden hier als ideal angenommenen Reaktanzdioden mit verschiedener Phase über einen externen Phasenschieber zugeführt. Für den Fall, daß
ΔΨ = Ψρ,\ — 9>ρ,2= ±^5-
eingestellt wird, kann die dann phasennichtreziproke Mischerkette durch einen rein imaginären Neutralisationsleitwertj^ zwischen den Ein- und Ausgangsklemmen.in Rückwärtsrichtung vollständig entkoppelt
werden. Die Konversionsmatnx des quasi-degenerierten Auf- bzw.
Abwärtsmischers
Für die in F i g. 3 eingezeichneten Richtungen der Ströme und Spannungen an der idealen Reaktanzdiode gelten die Konversionsgleichungen:
i;
l'p*s
jsOl) J(p-s)Cll)* -j(p-s)Ö0)
C(1> 0 j(p+s)Cl0]
W-*
(2-1)
wobei die Glieder mit C_a) vernachlässigt wurden. Wenn man entsprechend der F i g. 4 die Signalkreise am Eingang und Ausgang hinzufügt, sowie die durch die Verlustleitwerte hervorgerufenen unkorrelierten Rauscheinströmungen bei den Frequenzen sup ± s, so erhält man mit den Abkürzungen
y; + jsO0) = (2-2)
die Konversionsmatrix des quasi-degenerierten Auf- bzw. Abwärtsmischers einschließlich der Rauscheinströmungen zu:
Ip + S
Ys jsC"
-j(p-s)Cl)* y„*_s -j(p+s)eu ο
Die Kettenschaltung
von Auf- und Abwärtsmischer
Durch die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer entsprechend der F i g. 5 ergeben sich an den 40 wobei Klemmen /' und i die Bedingungen:
-jsÖu* Us + L
0 Up*-s
Yp + S Up + S_ Jp + S_
Ip + s.l + lp + s.2
(2-3)
(3-2)
X + s = X + sA +
Lp + sA — —lp
s.2
Llp + sA ~ l±p
gesetzt wurde.
(3-1) Für die Spannungen beim unteren Seitenband am
45 Ein- und Ausgang des Verstärkers erhält man aus dei zweiten Zeile für den Auf- bzw. Abwärtsmischer mil Die Ströme, Spannungen und Leitwerte des Auf- der Bedingung:
wärtsmischers sind dabei mit dem Index 1, die des
Abwärtsmischers mit dem Index 2 bezeichnet. Die
Gleichung (2-3) gilt sowohl für den Aufwärts- alj auch 50
Tür den Abwärtsmischer.
Mit den Bedingungen für die Kettenschaltung nach Gleichung (3-1) erhält man aus der dritten Zeile der Gleichung (2-3):
U*-Si =
Mp-s.2 = J ip-s.l — l*-s.2 —
ψ-s.i
, (3-3) • (3-4)
Vp + s — J
Wenn man die Spannung Up±s in die erste Zeile (3-2) des Auf- bzw. Abwärtsmischers einsetzt, so erhall
man die Via polgleichungen der nicht neutralisierten Mischerkette. Diese Gleichungen lauten:
+ .s) I C1'" 12 .s- (p - s)! C1'"I2
.v) C1'"* Cj"
yp+s
u>-2
(3-5)
. .S-C1 1"* r. .-.. .S-C,1" .„
Ln + s Lp-S.
I _ ^Ti^i ^' J/ , I V + * (P+ S)|C2"'|2 S (p - S) ι W2; - ι ι
's.2 — y y.s.1 H- is. 2 + y TTi 1 ·Η.ν.2
i-p + s [ ±p + s Lp-s.2
sC^]* SC2 )
Η" is. 2 +./ ^ [ip + s. 1 + ip + s, 2] ~./ ^i Ip-s. 2 ·
ip + s Lp-s.2
Die Signaleigenschaften γ _ s(ρ + s) C1"'* C2'"
des neutralisierten quasi-degenerierten Verstärkers l0 -12— y^ j ^r,
Die Signaleigenschaften des quasi-degenerierten sic + slC"* C(1)
Verstärkers erhält man mit Hilfe der Vierpolkonstan- Y21 = —— '—-1 ! /j£
ten, welche bei Neutralisation entsprechend der >^
^f^ F'S-6JP! den Gleichungen (3-5) ,5 folgen. Bei Resonanz und mit und (3-6) fur den rauschfreien Fall ι,, ip±s= 0 zu:
_ Iy-(I)I J'n I /-(1) 1^(1)1 J?'_T I
/^d) _ Iy-(I)I J'n I /-(1) 1^(1)1
20
s(p - s)|C,(1)|2 sowie den Abkürzungen
J22= X.
%-°·1 (4-1) G _ S(P + S)IC'"!2
Gp-.i = G. + C. + C, (4-3) und
5?-s.2 ' 3o Gp-s.2 = GL+GC,2 + G0. (4-4)
Ergeben sich aus den Gleichungen (4-1) für den quasi-degenerierten Fall s χ ρ — s die Gleichungen:
L, =[g. + Gc-,, + GD -
Nach Gleichung (4-5) wird für G0 = %, in Rück- und mit den Vierpolkonstanten ausgedrückt: wärtsrichtung vollständige Entkopplung erreicht. Für
diesen Fall folgt aus Gleichung (4-5) mit
G, = GL, Gc1 = Gc.2 = Gc ** - IjIJ^P "
und der Abkürzung
jC(i)i Für den neutralisierten quasi-degenerierten Ver-
ß = _ (4-6) 50 stärker erhält man dann mit den Vierpolkonstanten
Gs + Gc+ GD nach Gleichung (4-7):
die Gleichung:
i,-Bf1 + Oc + GJD-^H. H-T) j5
L.2 = -J2GdM^ + [Gs + Gc + GD[[1 - i?2]I/sJ.
Der Uberfaeuneseewinn Der Übertragungsgewinn in Rückwärtsrichtung
des qS^d£^?VMikm fc ergibt sich in entsprechender Weise wie Gleichung (4-9)
Der Ubertragungsgewinn des Verstärkers in Vorwärtsrichtung ist durch das Verhältnis der Wirkleistung am Lastleitwert und der verfügbaren Wirk- ^ _ .ß Usl _ 4GsGt|^2|2 · leistung des Signalgenerators gegeben. Man erhält är *Ul J^2 ~ [YnJ22 -Y12Y2J2 i4"31^ dafür allgemeb: 65
= 4GsGt
(4-8)
Wegen G0 = %, d. h. Y12 = 0, ist Lür = 0.
Die Rauscheigenschaften des quasi-degenerierten Verstärkers
Zur Berechnung der Rauscheinströmungen am Eingang und Ausgang des quasi-degenerierten Ver- 5 stärkers setzt man in den Gleichungen (3-5) und (3-6) UsA = -L4.2 =0 und erhält:
Die Mittelwerte der Rauschstromquadrate de Gleichung (5-7) sind durch die Nyquistbeziehunge
[T^]2 = AKT(G5+ G^1)Af; O2 = AK.TGc.2Af
Il IsA + J ~~y""—Lip+j.ι + Jp + ,. 2 J
(5-1)
= L
,2
ίίρ + sA + ip + s.2]
15 bzw.
lip*-, ,I2 = A KT[G,+G^1)Af;
il^2 = AKTG^1Af
Up+.,., I2 = AKTG^1Af;
\ϊ^\2 = 4XTGp+s,2/l/
(5-8)
p+., . + Zp+5.212 = 4KTGp+sAf
4--S.2
J.J-,.2·
Für die Schaltung nach F i g. 7 gelten die Beziehungen
(5-2) gegeben.
Mit den Bedingungen
20
L1 = III !/..I +1,2 Ü.2+J1
(5-3) ,, ι
aus denen man die totale Rauscheinströmung am und den Beziehu en Eingang des Verstärkers zu 6
tk (5"4)
erhält, Tür die nunmehr nach F i g. 8 die Gleichungen gellen: 35
Vp. 1 ~ <Pp. 2 — — ~2 '
.3-Gp-s. ι = Gp_s 2= Gs+ Gc+ GD
η
Yn Gf"* _ (G5 + Gc + GD) (1 - ß2)
γ r<"*
±21 kl
2Gr
(5-9)
IsA = Iu UsA +V,2Ü.2 +Χ« is.2 = YlI UsA + Γ22 Ü.2 ■
(5-5)
Füri„, folgt damit aus den Gleichungen (5-1) und 40
G2 p+S Gp+S p+s
sowie β nach Gleichung(4-6) erhält man:
IU2
AKTAf
-G+C ι (Gs+Gc+GD)2(1-/?2)2
- «, + «c. 1 H 77^2 Gr. 2
ill. . *»V^J .Ä
hot — ls.i γ is, 2 Jy+ P~
Ä2\ Jp-s. ί
(5-10)
sd"
Lp-s.2
. SC}"*
Die Rauschzahl des quasi-degenerierten Verstärker!
und somit für den Mittelwert des totalen Rauschstrom- wird dann 1^ dem Rauschstromquadrat der Signalquadrates bei Resonanzabstimmung des Verstärkers: quelle
[^|2 =
als Bezugsgröße
(DU
t+GD+Gc)2{l-4Gl
(5-7)
65
{5-11,
Bei Vernachlässigung der Signalkreisverluste Die Kettenschaltung von Auf- und Abwärtsmischer
für den degenerierten Fall
G11 = GC2 = 0
Für die Kettenschaltung des degenerierten Auf- und
erhält man aus der Gleichung (5-11) die einfache 5 Abwärtsmischers gelten wieder die Bedingungen nach Beziehung: Gleichung (3-1), womit sich dann bei entsprechender
Behandlung wie in Abschnitt 3 die Vierpolgleichungen
(5-12) I0 L Yis UsA J
die für große Verstärkung β -* 1 und G0 < G5 den , 3,S2C1"'* Cj"
Wert Y3 s y2
Fs2=3db (5-13) (6-3)
annimmt. ι _ JS ^i
i.V. 2 — y
Die Konversionsmatrix des degenerierten -3v
Auf- bzw. Abwärtsmischers Gegenüber dem quasi-degenerierten Fall, wo
L "2 >3S JS 2 Ux.2 J ~5·2
s — d % s ergeben.
war und die Signalspannungen Ux, Up^s,Up+s das
nichtlineare Element steuerten, gilt nun im degene- -«·'_ = e^2'.v. 1
rieilen Fall: 25 Li. 1
s = ρ — s bzw. ρ = 2s I7*
/,_ und l/+; = U3 °" '
U9 = (/,_, und l/p+;. = U35 l°" ' ii.2
Für den rauschfreien Fall mit [s = ^+5 = 0 lauten 30 damit die Konversionsgleichungen (2-3) für den degenerierten Auf- bzw. Abwärtsmischer:
Ic1 111I = |c«'|
35 und Gß nach Gleichung (4.2) foljgt aus den Gleichun.
' ' gen (6-3) bei Resonanzabstimmung von Y1; Y-
/ j, = - j 3 SC(1 > U5 +%sU3s. und χ,: '
(6-4)
Ui =
/.,.2= GDe'(VrV2)
Wenn man wieder
II
einstellt und mit einem rein imaginären Leitwert Yn entsprechend dem Bild 6 die Mischerkette neutralisieri so folgt aus den Gleichungen (6-4) bei Resonanzabstimmung und Neutralisation mit G0=Yn:
(6-5)
Den maximalen, negativen Wirkleitwert am Eingang des Verstärkers erhält man mit der Phasenbedingung
— (6-6)
und damit wegen U2 = ° aus der zweiten Zeile der Gleichung (6-5)
2GD|t/..,| ;
(G,, + G1-. 2 + G0H U4,21
die Bedingung
-(H
(6-7)
die für
G4. = G,. und Gr] = G,- 2 = G(
mit β nach Gleichung (4-6) den Wert
'/.V.2 - V.V.. = arccotg/i Wert. Mit den Phasenbedingungen nach den Gleichungen (6-6) und (6-8), sowie für
G4 = G,. und G/,., = G( 2 = G1 folgt aus den Gleichungen (6-5):
LsA = [G,, + Gf + G0][I -/Z]U4,,
(6-10)
(6-8) "5 /4,2 = -/2GnU,.
_ -y 2 (.rc colg/l-~
annimmt. Für große Verstärkung mit ß-*\ folgt + [G4. + G,- + G„] [l aus Gleichung (6-8):
üer Übertragungsgewinn _ ( _|_ Jj_ (6_9) 20 des degenerierten Verstärkers
Mit Hilfe der Vierpolkonstanten aus der Gleichung
In diesem Fall erreicht auch der negative Wirkleit- (6-10) erhält man für den Ubertragungsgewinn des wert am Ausgang des Verstärkers seinen maximalen degenerierten Verstärkers nach der Gleichung (4-9):
Luv (leg- = —
IG, +Gc +G0T U-If]2 _ -J 2 (.n: c«g/I -Ji
1 -/ie
und mit
(6-11)
arc cotg β % -j-
;ur fi-Werte in der Nähe von Eins:
wobei
a-.(6-12) Pr.2 _ HÜ22 Luv quasi
' r. 1 UsI
Die Verbesserung, welche man damit durch den thasenkohärenlen Betrieb erhält, ist durch das Verhältnis der übertrasiungsgewinne zwischen dem degenerierten und quasi-degenericrten Fall durch die ikziehung:
40 = Fquasi · Luv quasi (6-15)
das Verhältnis der Leistungen der unkorrelierten Rauschsignale am Ausgang und Eingang darstellt. Die übertragung der Leistungen der korrelierten Nutzsignale ist jedoch durch die Beziehung
45
Lüvdeg. =
Luv quasi
(1 —
= (1 + ßf (6-13) Luv dcg.
(6-16)
entsprechend den Gleichungen (4-10) und (6-12) gegeben. Für große Verstärkungen mit ß-*i erhalt man eine Verbesserung V= 16 = 12 db.
Die Rauschzahl
des degenerierten Verstärkers
Bei der Berechnung des Rauschverhaltens des
degenerierten Verstärkers ist darauf zu achten, daß
RauschsignaleunkorreliertNutZsignaleaberkorreiiert
verstärkt werden. Die üblichen Methoden, weiche nur die Rauschbeiträge berücksichtigen, versagen daher Man muß nun von der Definitionsgieichung der Rauschzahl ausgehen, welche von dem Verhältnis der Signalrauschabstände am Eingang und am Ausgang des Verstärkers ausgeht
Es gilt somit:
gegeben. Man erhält dann aus den Gleichungen (6-14), (6-15) und (6-16) für die Rauschzahl des degenerierten Verstärkers den Zusammenhang:
Fdeg. =
Fquasi Luv quasi _ Fquasi Luv deg. V
(6-17)
55 Mit Fquasi nach Gleichung (5-11) und V nach Gleichung (6-13) folgt dann:
60 Fdeg. =
l+ß2
(6-18)
Fdeg. =
PsA P,:
(6-14)
P,2 ' 3 G1(I+Pf
Nach Gleichung (6-18) ist demnach die Rauschzahl des degenerierten Verstärkers um den Fauqr V = (I + pf kleiner als die Rauschzahl des quasidegenerierten Verstärkers geworden.
Der Signalrauschabstand am Ausgang des Verstärkers ist demnach durch den phasenkohärentec Betrieb wesentlich gegenüber dem Signalrauschabstand am Eingang des Verstärkers verbessert worden. Für große Verstärkung mit ß—*\ und fur GD < Gs folgt aus Gleichung (6-18) für
Fdeg. as 1/8 === -9 ab. (6-19)
Dies bedeutet, daß eine gemäß der Erfindung ausgeführte phasenkohärenteEmpfängerschaltung besonders geeignet ist für die Nachrichtenübertragung mit Raumfahrzeugen, da hierbei die Empfindlichkeit des Empfängers für die Reichweite und Sicherheit der Nachrichtenübertragung von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Phasenkohärente Empfängerschaltung, bestehend aus einem parametrischen Vorverstärker und einem nachgeschalteten Phasendetektor, mit dessen Hilfe die Differenz zwischen der Phase des Eingangssignals der Schaltung und der Phase des Referenzsignals eines spannungsgesteuerten Oszillators gebildet und über ein Regelfilter diesem zur Nachregelung zugeführt wird und daß von diesem Oszillator durchFrequenzvervielfachung die Pumpfrequenz für den parametrischen Vorverstärker abgeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß der parametrische Vorverstärker nicht reziprok ausgebildet ist und eine Pumpfrequenz aufweist, die gleich der doppelten Signalfrequenz ist und daß der Frequenzvervielfacher als Frequenzverdoppler wirkt.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der parametrische Vorverstärker aus der Kettenschaltung eines Aufwärts- und Abwärtsmischers besteht, deren Dioden von einer Pumpquelle verschiedenphasig durchgesteuert werden, und daß der Rückwirkungsleitwert des Verstärkers neutralisiert ist.
3. Schaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sie Anwendung findet für die Nachrichtenübertragung mit Raumfahrzeugen.
DE19702036475 1970-07-23 1970-07-23 Phasenkohärente Empfängerschaltung Expired DE2036475C (de)

Priority Applications (5)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702036475 DE2036475C (de) 1970-07-23 Phasenkohärente Empfängerschaltung
GB1265671*[A GB1342958A (en) 1970-07-23 1971-05-03 Phase coherent receivers
AU31109/71A AU452091B2 (en) 1970-07-23 1971-07-12 Phase coherent receiver circuit
US00164673A US3784916A (en) 1970-07-23 1971-07-21 Coherent phase receiver circuit
CA118,938A CA941908A (en) 1970-07-23 1971-07-23 Coherent phase receiver circuit

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19702036475 DE2036475C (de) 1970-07-23 Phasenkohärente Empfängerschaltung

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE2036475B2 DE2036475B2 (de) 1972-05-25
DE2036475A1 DE2036475A1 (de) 1972-05-25
DE2036475C true DE2036475C (de) 1972-12-28

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