DE1283929B - Schaltungsanordnung zur Verstaerkungsregelung eines Funkempfaengers - Google Patents
Schaltungsanordnung zur Verstaerkungsregelung eines FunkempfaengersInfo
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- DE1283929B DE1283929B DE1966ST025128 DEST025128A DE1283929B DE 1283929 B DE1283929 B DE 1283929B DE 1966ST025128 DE1966ST025128 DE 1966ST025128 DE ST025128 A DEST025128 A DE ST025128A DE 1283929 B DE1283929 B DE 1283929B
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03G—CONTROL OF AMPLIFICATION
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- H03G1/0005—Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal
- H03G1/0035—Circuits characterised by the type of controlling devices operated by a controlling current or voltage signal using continuously variable impedance elements
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Verstärkungsregelung eines Funkempfängers durch ein veränderbares Dämpfungsglied, dessen Längs- und Querzweig je eine Diode enthält, deren Widerstand von der angelegten Regelspannung abhängig ist.
- Zur Verstärkungsregelung von Transistorgeräten zum Empfang amplitudenmodulierter Schwingungen ist es bekannt, die Basisströme der in die Regelschaltung einbezogenen Transistoren in Abhängigkeit von einer Regelspannung zu verlagern. Wegen der geringen Eingangsspannungsverträglichkeit von Transistorverstärkern läßt es sich nicht vermeiden, daß Empfänger, die nach dem herkömmlichen Prinzip geregelt werden, bei Eingangssignalen mit einer Amplitude von unter 100 mV an der Basis bereits vollkommen übersteuert sind.
- Es gibt deshalb Eingangsschaltungen, in denen parallel zum Eingangskreis eine Dämpfungsdiode liegt, die anspricht bevor eine Übersteuerung des ersten Transistors eintritt (USA.-Patentschrift 3 035 170). Infolge der Bedämpfung des Eingangskreises besteht jedoch wegen der hiedurch verursachten Selektionsverminderung eine erhöhte Gefahr zur Kreuzmodulation.
- Aus diesem Grunde gelangt mitunter eine der in der britischen Patentschrift 413 383 beschriebenen Regelschaltungen wieder zur Anwendung. Diese weist ein Dämpfungsglied auf, dessen Längs- und Querglied je eine Diode enthält, deren Widerstand von der angelegten Regelspannung abhängig ist.
- Es zeigt sich jedoch, daß die Anwendung einer derartigen Schaltung in Empfängern mit wenigen Stufen und knapp ausgelegter Verstärkung keine Vorteile bringt.
- Eine Erhöhung der Eingangsspannungsverträglichkeit und damit auch der Kreuzmodulationsfestigkeit läßt sich nur durch einen erhöhten Aufwand in der Regelschaltung erreichen, der für Geräte der unteren Preisklasse nicht mehr tragbar ist.
- Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine einfache und billige Lösung zur Behebung der. vorgenannten Mängel zu finden.
- Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der Diode im Längszweig des Dämpfungsgliedes die Serienschaltung eines Kondensators mit einem Widerstand parallel geschaltet ist, der so bemessen ist, daß bei der höchsten zu erwartenden Signalspannung der an der Diode wirksame Anteil der. Regelspannung größer ist als die Amplitude der positiven Halbwelle der an der Diode liegenden Signalspannung.
- Durch diese Maßnahmen ist es möglich, ohne jeden weiteren zusätzlichen Aufwand die Eingangsspannungsverträglichkeit eines Transistorempfängers nahezu um den Faktor 10 zu erhöhen. Somit können nunmehr auch einfache Transistorgeräte im Bereich hoher oder stark schwankender Feldstärken einwandfrei arbeiten.
- Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung wird nachstehend an Hand eines Prinzipschaltbildes beschrieben.
- Die von der Antenne 1 kommenden Signale gelangen über den als az-Filter ausgebildeten Eingangskreis mit der Spule 2 und den Kondensatoren 3 und 4 an den Kondensator 5 und von dort aus über das Dämpfungsglied mit den Dioden 6 und 7 sowie über den Kondensator 8 an die Basis des ersten Transistors 9. Der Transistor 9 ist Bestandteil einer Stufe 10, die beispielsweise eine Mischschaltung darstellt. Das Zwischenfrequenzsignal wird über einen Verstärker 11 dem Empfangs- und Regelgleichrichter 12 zugeführt, dessen Niederfrequenzspannung über den Verstärker 13 an den Lautsprecher 14 gelangt.
- Die Regelspannung wird entweder dem Empfangsgleichrichter oder einem getrennten Regelgleichrichter der Stufe 12 entnommen und zur Arbeitspunktregelung der in dem Zwischenfrequenzverstärker 11 enthaltenen Transistoren herangezogen. Außerdem ist auch die Steuerelektrode des Regelverstärkers 15 an die Regelleitung 24 angeschlossen. Es ist aber auch möglich, den Regelverstärker 15, wie es z. B. die deutsche Auslegeschrift 1027 737 zeigt, an den Emitter eines geregelten Transistors des Zwischenfrequenzverstärkers 11 anzuschließen, um so eine zusätzliche Verstärkung der Regelspannung zu erhalten.
- Um eine Übersteuerung der Eingangsstufe 10 bei hohen Feldstärken an der Antenne 1 zu vermeiden, ist ein an sich bekanntes Dämpfungsglied mit den Dioden 6 und 7 vorgesehen. Die Vorspannung der Dioden ist durch den Spannungsteiler mit den Widerständen 16 und 17 und durch die Spannung am Kollektorwiderstand 18 des Regelverstärkers 15 bestimmt. Die Widerstände 19 und 20 dienen zur Entkopplung der Hochfrequenzspannung, und die Kondensatoren 5 und 8 halten die Gleichspannung des Dämpfungsgliedes von den Hochfrequenzstromkreisen fern.
- Erreicht kein oder nur ein schwaches Signal die Antenne 1, so ist das Potential am Kollektor des Regelverstärkers 15 negativ gegenüber dem am Punkt 21. Somit ist die Diode 7 gesperrt und die Diode 6 leitend, so daß die Abschwächung des Signals durch das Dämpfungsglied vernachlässigbar gering ist.
- Nimmt die Feldstärke an der Antenne und damit auch die Regelspannung zu, so verschieben sich die Potentiale an den Dioden derart, daß der Widerstand der Diode 6 ansteigt, während der der Diode 7 abnimmt. Schließlich ist die Diode 6 gesperrt und die Diode 7 in Flußrichtung vorgespannt, weil das Potential am Kollektor des Regelverstärkers 15 gegenüber dem an Punkt 21 positiv geworden ist.
- Übersteigt jedoch die Amplitude der positiven Halbwelle der an der Diode 6 liegenden Signalspannung die durch den Regelverstärker 15 maximal erreichbare Sperrspannung an der Diode 6, dann ist die Übersteuerungsgrenze des Dämpfungsgliedes bereits überschritten. Durch den sehr steilen Anstieg des Sperrwiderstandes der Diode 6 im Längszweig erhöht sich die Dämpfung auf zu große Werte, so daß der Mechanismus der Rückwärtsregelung nicht mehr funktionieren kann. Der erforderliche Durchlaß käme nur dadurch zustande, daß sich an der Diode nur eine so große Gleichspannung einstellt, daß die HF-Spitzen die Vorspannung überschreiten. Dies wird vermieden, wenn gemäß der Erfindung parallel zur Diode 6 die Serienschaltung des Widerstandes 22 mit dem Kondensator 23 gelegt wird. Der Kondensator 23 dient lediglich zur Auftrennung des Gleichstromweges und der Widerstand 22 ist erfindungsgemäß derart bemessen, daß bis zur höchsten zu erwartenden Signalspannung keine Übersteuerung eintreten kann.
- Der Widerstand 22 vermindert den Spannungsabfall der Signalspannung an der Diode 6 und bewirkt, daß eine Regelung durch verstärkte Aussteuerung des Regelverstärkers 15 und damit auch einer stärkeren Verminderung des Durchlaßwiderstandes der Diode 7 über das bisher erreichbare Maß möglich ist.
Claims (1)
- Patentanspruch: Schaltungsanordnung zur Verstärkungsregelung eines Funkempfängers durch ein veränderbares Dämpfungsglied, dessen Längs- und Querzweig je eine Diode enthält, deren Widerstand von der angelegten Regelspannung abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daßderDiode im Längszweig des Dämpfungsgliedes die Serienschaltung eines Kondensators mit einem Widerstand parallel geschaltet ist, der so bemessen ist, daß bei der höchsten zu erwartenden Signalspannung der an der Diode wirksame Anteil der Regelspannung größer ist als die Amplitude der positiven Halbwellen der an der Diode liegenden Signalspannung.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025128 DE1283929B (de) | 1966-03-17 | 1966-03-17 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkungsregelung eines Funkempfaengers |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025128 DE1283929B (de) | 1966-03-17 | 1966-03-17 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkungsregelung eines Funkempfaengers |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1283929B true DE1283929B (de) | 1968-11-28 |
Family
ID=7460417
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1966ST025128 Pending DE1283929B (de) | 1966-03-17 | 1966-03-17 | Schaltungsanordnung zur Verstaerkungsregelung eines Funkempfaengers |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1283929B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2126136A1 (de) * | 1971-05-26 | 1972-12-07 | Blaupunkt Werke Gmbh | Regelbare HF-Eingangsstufe mit einem PIN-Dioden-Netzwerk |
| DE2260072A1 (de) * | 1972-12-08 | 1974-06-20 | Saba Gmbh | Regelbares daempfungsglied mit pindioden |
-
1966
- 1966-03-17 DE DE1966ST025128 patent/DE1283929B/de active Pending
Non-Patent Citations (1)
| Title |
|---|
| None * |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2126136A1 (de) * | 1971-05-26 | 1972-12-07 | Blaupunkt Werke Gmbh | Regelbare HF-Eingangsstufe mit einem PIN-Dioden-Netzwerk |
| DE2260072A1 (de) * | 1972-12-08 | 1974-06-20 | Saba Gmbh | Regelbares daempfungsglied mit pindioden |
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