DE878376C - Einrichtung zur Verminderung der Abhaengigkeit der Anodenverlust-leistung einer Verstaerkerendstufe von Netzspannungsschwankungen - Google Patents
Einrichtung zur Verminderung der Abhaengigkeit der Anodenverlust-leistung einer Verstaerkerendstufe von NetzspannungsschwankungenInfo
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Description
- Bei Netzschwankungen und Spannungsschwankungen treten in der Endverstärkerstufe, insbesondere in A/B- und B-Schaltung, Schwankungen der Leistungsabgabe auf; insbesondere wird die theoretisch bei der gegebenen -Röhre erreichbare Maximalleistung nicht immer erreicht. Hierfür muß die Röhre stets so beäufschlagt werden, daß bei der höchsten, ständig möglichen Netzspannung die zulässige Anodenverlustleistung nicht überschritten wird. Bei den üblichen Netzgeräten muß zu diesem Zweck die Anodenspannung für die Sollnetzspannung um etwa -.io o/, niedriger gelegt werden, was einen Leistungsvdrlüst von etwa 20 °/, bedeutet.
- Die Erfindung setzt sich die Aufgabe, die Abhängigkeit der hnödenverlustleistung von den Schwankungen der Anodenspannung zu beseitigen.
- Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die zur Gleichrichtung für die Gittervorspannung bestimmte Spannung nicht "unmittelbar am Transformator, sondern über einen passend gewählten nicht linearen Widerstand abgegriffen wird. Dieser nicht lineare Widerstand kann beispielsweise eine Gleichrichteranordnung oder.eine "gesättigte Drosselspule sein: An Hand der Zeichnung, in der einige Ausführungsformen der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt sind, sei der Erfindungsgedanke näher erläutert.
- Es gilt hierfür zunächst die Formel
Die Änderung der Gittervorspannung muß also bei dem gegebenen Beispiel das iAfache der Anodenspannungsänderung betragen. Unter der Voraussetzung; daß die Gittervorspannung aus demselben Netz gewonnen wird wie die Anodenspannung, ändert sie sich also im gleichen Maß wie diese. Die Änderung muß aber, wie bereits bekannt, größer sein. Um diese Verhältnisse zu verwirklichen, wird eine Schaltung gemäß Abb. z benutzt, der erfindungsgemäß ein nicht linearer Widerstand in die Sekundärseite des Netztransformators gelegt ist. = bedeutet den Netztransformator. Auf der Sekundärseite liegt eine Doppelgleichrichterstrecke 2. Dieses Glied wirkt als nicht linearer Vorwiderstand vor dem Gleichrichter q.. Am Kondensator 5 wird die Gitterspannung Ug für die Endstufe abgegriffen. Bei Erhöhung der Netzspannung und konstanter Belastung; wie es z. B. im Gitterkreis ohne Gitter der Fall ist, vermindert sich bei geeigneter Dimensionierung der Widerstand des Gleichrichters und damit sein relativer Anteil am Gesamtspannungsabfall im Sekundärkreis des Transformators i. Die Gitterspannung steigt infolgedessen relativ zur Anodenspannung stärker an als die Spannungsschwankung. Ist die Dimensionierung richtig getroffen, so wird die Änderung der Leistungsabgabe der Endstufe in Abhängigkeit von der Netzspannung gerade kompensiert.ja, . Ua, = Qa, = const., hieraus ergibt sich ja, = _ Q äö = s (Ugo -I- D . Uao) Ugo = S:QÜa- D * Uao. o Hieraus- ergibt sich durch Differenzrechnung der Ausdruck d Ug Uao Qao D l d Ua ' Ugo Ugo S # Ua, 2 + Uzt, _Ua,@i+D1,dUza Ugo , V Ua, ' wobei D Schirmgitterdurchgriff, TI Verstärkung, ja, Anodenstrom und Ua, Anodenspannung und 2a, Anodenverlustleistung bei Leerlauf bedeutet. Setzt man beispielsweise Uaö = 400 V, Ug, = 40 V, D = ro °/o, y = 25 fach, so wird Ug _ d ua Ugo = i, 25 + 10,1 = 1.4 ' Uca , ( - Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform ist in Abb. z dargestellt., Als nicht linearer Widerstand an der Netzspannungsquelle 7 dient eine gesättigte Eisendrossel 3. Diese Eisendrossel besitzt im Sättigungsgebiet. eine nahezu konstante Klemmenspannung U1, die auch bei starken Stromänderungen konstant bleibt. Infolgedessen wird bei Änderung der Netzspannung die Spannungsschwankung am Widerstand R um den Faktor i vermehrt, wobei U, die Klemmenspannung am Widerstand R bedeutet. Der Widerstand R dient zur Einstellung des Arbeitswiderstandes an dem nicht linearen Element.
- Es ist mit dieser Anordnung möglich, die Anodenverlustleistung der Endröhre mit wachsender Netzspannung sogar zu vermindern oder auch den Anodenruhestrom konstant zu halten, wenn die Dimensionierungen entsprechend getroffen werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verminderung der Abhängigkeit der Anodenverlustleistung einer Endstufe von Netzspannungsschwankungen durch Veränderung der Gittervorspannung, vorzugsweise bei B- oder A /B-Verstärkern, dadurch gekennzeichnet, daß dem Gleichrichter für die Gitterspannungserzeugung ein nicht lineares Element vorgeschaltet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das nicht lineare Element als Gleichrichteranordnung ausgebildet ist.
- 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht lineare Widerstand als gesättigte Eisendrossel ausgebildet ist. q.. Einrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem nicht linearen Element und dem Gleichrichter ein Ableitwiderstand zum anderen Netzspannungspol angeordnet ist.
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Applications Claiming Priority (1)
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| DE878376C true DE878376C (de) | 1953-06-01 |
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1951
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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