DE807821C - Pendelrueckkopplungsempfaenger - Google Patents
PendelrueckkopplungsempfaengerInfo
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D11/00—Super-regenerative demodulator circuits
- H03D11/02—Super-regenerative demodulator circuits for amplitude-modulated oscillations
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- Superheterodyne Receivers (AREA)
- Circuits Of Receivers In General (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 5. JULI 1951
p 27684 Villa I 2ia* D
Pendelrückkopplungsempfänger haben wegen ihrer überaus hohen Empfindlichkeit und Einfachheit weit
verbreitete Anwendung gefunden, und zwar insbesondere zudem Empfang von hochfrequenten (3 bis 30 MHz)
Trägerwellen. Der Grund dafür liegt in erster Linie darin, daß die rückgekoppelte Schwingstufe eine sehr
geringe Trennschärfe hat, da ihre Bandbreite auch bei sehr sorgfältiger Ausführung zumindest ein sich
bis zum Dreifachen der Pendelfrequenz erstreckendes Frequenzband umfaßt. Die Pendelfrequenz ist vorteilhaft
zumindest das Doppelte der höchsten Frequenz der Modulationskomponenten der empfangenen
Welle. Wenn also die höchste Modulationsfrequenz beispielsweise 5000 Hz beträgt, muß die Pendelfrequenz
zumindest 10000 Hz sein, und die Bandbreite des Empfängers umfaßt dann ein sich über 30000 Hz
erstreckendes Frequenzband. Eine derartige Bandbreite ist im Mittelwellengebiet der Rundfunkwellen
völlig unzulässig, da hier der Trägerwellenabstand 10 kHz beträgt. Im Kurzwellengebiet (100 bis 10 m)
kann diese geringe Trennschärfe jedoch vorteilhaft sein, da es gewöhnlich sehr schwierig ist, die Frequenz
von im Höchstfrequenzgebiet arbeitenden Sendern völlig konstant zu halten, so daß die geringe Trennschärfe
des Pendelrückkopplungsempfängers die Möglichkeit gibt, mit ihm Sendungen trotz der Frequenzschwankungen
des Senders ohne Unterbrechungen zu empfangen.
Ein zweiter Grund für die bevorzugte Anwendung des Pendelrückkopplungsempfängers im Hochfrequenzgebiet
besteht darin, daß sich in diesem Fall die Frequenz der empfangenen Welle von der Pendelfrequenz
in größerem Maße unterscheidet als beim Empfang von Wellen niedrigerer Frequenz. Dies ist
deshalb wichtig, weil der Pendelrückkopplungsempfänger infolge seiner überaus hohen Empfindlichkeit
dazu neigt, Störzeichen, deren Frequenz eine hohe obere Harmonische der Pendelfrequenz ist, zu emp-
fangen. Es ist daher vorteilhaft, wenn die niedrigste Frequenz des Betriebsfrequenzbereiches des Empfängers
zumindest das Hundertfache der Pendelfrequenz beträgt.
Ein Nachteil der Pendelrückkopplungsempfänger besteht darin, daß die in der Schwingstufe während
jeder Pendelperiode erzeugten Schwingungen ausgestrahlt werden können, wenn man dies nicht durch
besondere Maßnahmen verhindert. Diese Strahlung
ίο hat entsprechend der Arbeitsweise der Schwingstufe
die Form einer impulsmodulierten Welle, deren Modulationskomponenten sich über einen sehr großen Teil
des Frequenzbandes erstrecken können, so daß der Empfänger den Betrieb von innerhalb eines Umkreises
von mehreren Kilometern gelegenen anderen Empfängern stören kann. Diese Eigenschaft des
Pendelrückkopplungsempfängers hat es oft unmöglich gemacht, die Schwingstufe unmittelbar an die Empfangsantenne
anzuschließen. Man hat daher zwischen die Antenne und die Schwingstufe eine oder mehrere
Trägerfrequenzverstärkerstufen eingefügt. Diese Maßnahme erhöht jedoch die Kosten des Empfängers
wesentlich und ist überdies auch nicht immer dazu geeignet, die Strahlung ganz zu unterdrücken.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Pendelrückkopplungsempfänger,
in welchem der Schwingstufe eine Überlagerungsschwingung zugeführt wird
und der Resonanzkreis der Schwingstufe auf die sich aus der überlagerung der empfangenen Welle mit der
Überlagerungsschwingung ergebende Zwischenfrequenz abgestimmt ist.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert. Fig. 1 ist eine Schaltskizze einer bevorzugten
Ausführungsform des erfindungsgemäßen Empfängers; Fig. 2 stellt die Arbeitsweise dieses Empfängers
veranschaulichende Diagramme dar; die Fig. 3, 4 und 5 zeigen verschiedene andere Ausführungsformen der Erfindung, und Fig. 6 stellt die Arbeitsweise
des Empfängers gemäß Fig. 5 veranschaulichende Diagramme dar.
Der Empfänger gemäß Fig. 1 enthält eine Schwingstufe,
welche aus einer Elektronenröhre 10 mit einer Steuerelektrode 11 und einer Anode 12 sowie aus
einem aus einer Spule 13 und den miteinander in Reihe geschalteten Kondensatoren 14 und 15 zusammengesetzten
Parallelresonanzkreis besteht. Dieser Resonanzkreis ist auf eine Frequenz abgestimmt,
welche von der Frequenz der empfangenen amplitudenmodulierten Trägerwelle verschieden ist, und
zwar zweckmäßig unterhalb dieser Frequenz liegt. Die Kathode 16 der Elektronenröhre 10 ist an den
Verbindungspunkt der Kondensatoren 14 und 16 angeschlossen
und ist über eine Hochfrequenzdrosselspule 17 und einen Kathodenwiderstand 9 geerdet.
Dieser Widerstand hat die Wirkung, daß die Steuerelektrode 11 eine negative Vorspannung derartiger
Größe erhält, daß sie die Röhre sperrt. Der obenerwähnte Resonanzkreis enthält aus den weiter unten
darzulegenden Gründen auch einen Kondensator r8 und eine Spule 19.
Die zur Herbeiführung d;r Pendelrückkopplung erforderliche
Löschspannung wird von einem Schwingungserzeuger 20 geliefert, der seine Anodenspannung
' von der Spannungsquelle -f· B erhält und an einen
aus der Spule 21 und dem Kondensator 22 bestehenden Resonanzkreis angeschlossen ist, welcher auf die
die Pendelfrequenz darstellende Betriebsfrequenz des Schwingungserzeugers abgestimmt ist. Die sich in
diesem Kreis ergebenden Schwingungen werden über die Spule 13 der Anode 12 der Röhre 10 zugeführt.
Die vom Antennensystem 24, 25 empfangene Trägerwelle gelangt über den auf die Frequenz dieser
Welle abgestimmten Eingangskreis 23 zu den Eingangselektroden der Elektronenröhre 10.
Der Empfänger enthält weiterhin Mittel, um der Schwingstufe eine Hilfsschwingung zuzuführen, deren
Frequenz sich von derjenigen der empfangenen Trägerwelle um diejenige Frequenz unterscheidet, auf
welche der Resonanzkreis 13, 14, 15 abgestimmt ist.
Durch die Mischung dieser Schwingung mit der empfangenen Welle entsteht in der Schwingstufe eine
Schwingung, welche in Übereinstimmung mit der Amplitudenmodulation der empfangenen Welle amplitudenmoduliert
ist und eine der Resonanzfrequenz des Resonanzkreises 13, 14, 15 gleiche Frequenz hat.
Diese Schwingung wird im folgenden der Einfachheit halber in Anlehnung an den üblichen Überlagerungsempfang zwischenfrequente Schwingung genannt. Die
obenerwähnte Hilfsschwingung wird vom Schwingungserzeuger 26 erzeugt, dessen Ausgangskreis mit
einer Spule 27 gekoppelt ist, welche in Reihenschaltung mit den Spulen 13 und 21 im x\nodenkreis der
Röhre 10 liegt. Der Schwingungserzeuger 26 erhält seine Anodenspannung ebenfalls von der Spannungsquelle AB.
Im Falle eines mit linearer Arbeitsweise betriebenen Empfängers sind weiterhin Mittel zum Ableiten der
Amplitudenmodulationskomponenten der zwischenfrequenten Schwingung vorgesehen. Diese umfassen
eine über einen Kondensator 31 an den Resonanzkreis 13, 14 und 15 der Schwingstufe angeschlossenen
Diodengleichrichter 29, der mit einem Belastungswiderstand 30 verbunden ist. Dieser Belastungswiderstand
ist über eine Hochfrequenzdrosselspule 32 an den Eingangskreis eines Tonfrequenzverstärkers 33
angeschlossen, dessen Ausgangskreis mit einem Lautsprecher 34 in Verbindung steht. Im Falle eines mit
logarithmischer Arbeitsweise betriebenen Empfängers können die Teile 29 bis 32 weggelassen werden, da in
diesem Falle der Ausgangskreis der Röhre 10 in üblicher Weise direkt an den Verstärker 33 angeschlossen
werden kann.
Die Frequenz des Pendelspannungserzeugers 20 ist niedriger als diejenige der vom Schwingungserzeuger
26 gelieferten Hilfsschwingung, der empfangenen Trägerwelle und der Schwingungen in der Schwingstufe.
Die Amplitude der Pendelspannung soll vorzugsweise größer sein als diejenige der empfangenen Trägerwelle
und der Hilfsschwingung.
Die Wirkungsweise des Empfängers wird an Hand der Kurven der Fig. 2 erläutert. Die Kurve A stellt die
mit der niederfrequenten Schwingung des Pendelspannungserzeugers 20 vereinigte hochfrequente Hilfsschwingung
des Schwingungserzeugers 26 dar. Diese vereinigten Schwingungen werden dem Anodenkreis
der Röhre 10 zugeführt und steuern daher die Schwing-
stufe. Dlt Kondensator i8 und die Spule 27 sind so
bemessen, daß diese beiden Schaltelemente in Verbindung mit dem Kondensator 22 bei der Frequenz
der vom Schwingungserzeuger 26 gelieferten Hilfsschwingung
in Resonanz sind. Da der Kondensator 22 größer ist als der Kondensator 18, ergibt sich die
Hilfsschwingung in erster Linie am Kondensator 18. Während derjenigen Zeiträume, in welchen die der
Anode 12 der Röhre 10 zugeführte Spannung gering ist,
arbeitet die Röhre mit einer nicht linearen Eingangs-Ausgangs-Charakteristik, und infolgedessen entsteht
in diesen Zeiträumen im Resonanzkreis 13, 14, 15 eine
zwischenfrequente Schwingung von einer Frequenz, welche gleich dem Unterschied zwischen der Frequenz
der vom Schwingungserzeuger 26 erzeugten Hilfsschwingung und derjenigen des der Schwingungsstufe
über den Resonanzkreis 23 zugeführten empfangenen Welle ist. Die Frequenz der Hilfsschwingung ist, wie
bereits erwähnt, so gewählt, daß die Zwischenfrequenz gleich der Resonanzfrequenz des Kreises 13, 14, 15
wird. Demnach ist die durch die Kurve B dargestellte Überlagerungssteilheit infolge dieser nicht linearen
Charakteristik in denjenigen Zeitpunkten t0 und I1 am
größten, in welchen die Anodenspannung der Röhre 10 klein ist. Die Amplitude der durch die Überlagerung
im Resonanzkreis 13, 14, 15 erzeugten zwischenfrequenten
Schwingung ändert sich gemäß der Kurve C mit der Zeit, wobei die größte Amplitude dieser
Schwingung von der Amplitude der empfangenen Welle abhängt. Die Leitfähigkeit des Resonanzkreises
13, 14, 15 wechselt unter der Einwirkung der der
Schwingstufe zugeführten Pendelspannung gemäß der Kurve /) zwischen negativen und positiven Werten,
so daß die Schwingstufe die durch die Kurve E dargestellten Perioden maximaler Empfindlichkeit hat.
Während dieser Empfindlichkeitsperiode entsteht im Resonanzkreis 13, 14, 15 infolge der Pendelrückkopplung
eine zwischenfrequente Schwingung, deren Amplitude so lange zunimmt, bis die Leitfähigkeit des
Kreises positive Werte annimmt, wonach die Amplitude dieser Schwingung nach einer Exponentialkurve
abnimmt. Das Entstehen und Abklingen der zwischenfrequenten Schwingung ist durch die Kurve F dargestellt.
Die Amplitude dieser Schwingung ist vielfach größer, als diejenige der durch die Überlagerung ursprünglich
entstandenen zwischenfrequenten Schwingung. Dieser Größenunterschied ist in Wirklichkeit so
bedeutend, daß die Kurve C kaum erkennbar sein würde, wenn sie im selben Maßstab gezeichnet wäre
wie die Kurve F, so daß es nötig war, für die beiden Kurven verschiedene Maßstäbe zu wählen. Die Anfangsamplitude
der durch die Pendelrückkopplung entstehenden zwischenfrequenten Schwingung hängt
von der während der Periode der höchsten Empfindlichkeit der Schwingstufe erzeugten zwischenfrequenten
Schwingung ab. Es kommt also eine durch Pendelrückkopplung bewirkte Verstärkung der abgeleiteten
modulierten Zwischenfrequenzspannung und somit auch eine ebensolche Verstärkung der empfangenen
Welle zustande. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, zu bemerken, daß die Amplitude der durch
Überlagerung im Resonanzkreis 13, 14, 15 erzeugten,
durch die Kurve C dargestellten zwischenfrequenten Schwingung ungefähr in den Zeitpunkten der sich aus
der Kurve E ergebenden größten Empfindlichkeit der Schwingstufe am größten ist, so daß also die größtmögliche
Verstärkung der empfangenen Welle gesichert ist. Infolge dieser Tatsache hat der erfindungsgemäße
Empfänger eine hohe Empfindlichkeit und das Verhältnis der Zeichenspannung zur Rauschspannung
ist sehr günstig. Die zwischenfrequente Schwingung der Schwingstufe wird im Gleichrichter 29
gleichgerichtet, und am Belastungswiderstand 30 ergeben sich daher ihre Amplitudenmodulationskomponenten,
welche denjenigen der empfangenen Welle entsprechen. Diese Komponenten gelangen über den
Tonfrequenzverstärker ^2 zum Lautsprecher 34.
Der aus dem Kondensator 15 und der Spule 19 bestehende
Serienresonanzkreis ist auf die Frequenz der empfangenen Welle abgestimmt, um die Kathode 16
der Röhre 10 für diese Frequenz zu erden und dadurch eine Gegenkopplung zu vermeiden. Dadurch ergibt
sich die größtmögliche Spannung zwischen der Steuerelektrode 11 und der Kathode 16 der Röhre 10, und
infolgedessen hat die im Resonanzkreis 13, 14,15 durch
Überlagerung erzeugte zwischenfrequente Schwingung die größte Amplitude. Die Schaltelemente 15 und ig
verbessern demnach die Überlagerungssteilheit des Empfängers. Der Serienresonanzkreis 15, 19 ist übrigens
in der Regel nur dann erforderlich, wenn die Resonanzfrequenz des Resonanzkreises 13, 14, 15 sehr
nahe zur Frequenz der empfangenen Welle gelegen ist; wenn sich die Zwischenfrequenz dagegen von der
Frequenz der empfangenen Welle wesentlich unterscheidet, kann die Spule 19 weggelassen werden, denn
dann genügt der Kondensatcr 15 allein zur wirksamen Erdung der Kathode 16 der Röhre 10.
Es ist im allgemeinen vorteilhaft, wenn die Zwischenfrequenz sich von der Frequenz der empfangenen
Welle in großem Maße unterscheidet. Dies hat unter anderem den Vorteil, daß der Eingangsresonanzkreis
23 bei der Zwischenfrequenz einen geringen Widerstand hat, so daß sich in diesem Kreis praktisch keine
zwischenfrequente Schwingung ergeben kann, und infolgedessen kann auch das Antennensystem 24, 25
keine zwischenfrequente Schwingung ausstrahlen, obzwar die Schwingstufe unmittelbar an die Antenne
angekoppelt ist.
Es ist augenscheinlich, daß der Eingangskreis 23 des Empfängers nur über die Röhre 10 mit dem Resonanzkreis
13, 14, 15 gekoppelt und dieser daher vom
Antennensystem 24, 25 gut isoliert ist. Dies hat den wichtigen Vorteil, daß der genannte Resonanzkreis
durch den Antennenwiderstand nur wenig belastet ist und infolgedessen höhere Werte negativer Leitfähigkeit
mit entsprechend höherer Entdämpfung erreichen kann. Ein weiterer Vorteil der genannten Tatsache
besteht in der Erhöhung der Betriebsstabilität der Schwingstufe sowie darin, daß Änderungen des Antennenwiderstandes
bzw. der Antennenbelastung weder die Entdämpfung noch die Stabilität ungünstig beeinflussen können.
Die im erfindungsgemäßen Empfänger durch die Pendelrückkopplung bewirkte Verstärkung ergibt sich
bei einer konstanten Zwischenfrequenz. Dies hat den Vorteil, daß der Empfänger über einen verhältnis-
mäßig weiten Empfangsfrequenzbereich abgestimmt werden kann, ohne daß sich die Verstärkung dabei
wesentlich ändert.
Die Anwendung einer im Verhältnis zur Frequenz der empfangenen Welle niedrigen Zwischenfrequenz
ist aus verschiedenen Gründen wünschenswert. Beim Empfangen von Trägerwellen sehr hoher Frequenz
(30 bis 300 MHz) ermöglicht die Anwendung einer verhältnismäßig niedrigen Zwischenfrequenz den Betrieb
der Schwingstufe unter Bedingungen, unter welchen die größtmögliche Verstärkung leichter erreicht
werden kann. Überdies hat der Empfänger hierbei eine wesentlich erhöhte Empfindlichkeit, da
die niedrige Zwischenfrequenz die Anwendung einer noch viel niedrigeren Pendelfrequenz möglich macht,
welche ihrerseits die größtmögliche Betriebsstabilität der Schwingstufe gewährleistet.
Schließlich hat der erfindungsgemäße Empfänger noch den Vorteil, daß zu der zur Umwandlung der
empfangenen Trägerwelle in eine zwischenfrequente Schwingung erforderlichen Überlagerung und zur
Herbeiführung der Pendelrückkopplungswirkung nur eine einzige Röhre erforderlich ist. Bei logarithmischer
Arbeitsweise der Schwingstufe erfüllt diese Röhre gleichzeitig die Funktion der Mischröhre, der Zwischenfrequenzverstärkerröhre
und der Demodulatorröhre eines üblichen Überlagerungsempfängers, wobei diese sämtlichen Funktionen von einer einfachen Triode
ausgeführt werden können. Bei linearer Arbeitsweise der Schwingstufe führt diese einzige Röhre ebenfalls
alle obengenannten Funktionen mit Ausnahme derjenigen des Demodulators aus; hierfür ist hierbei eine
zusätzliche Röhre erforderlich.
Der Empfänger gemäß Fig. 3, dessen den Teilen des Empfängers gemäß Fig. 1 entsprechende Teile mit
denselben Bezugszeichen bezeichnet sind wie dort, unterscheidet sich von dem Empfänger gemäß Fig. 1
nur in der Art und Weise der Zuführung der Pendelspannung und der örtlich erzeugten Hilfsschwingung
zur Schwingstufe. Der Ausgangskreis des die Pendelspannung liefernden Schwingungserzeugers 20 ist hier
mit dem Anodenkreis des Schwingungserzeugers 26 gekoppelt, welcher hier eine Hilfsschwingung erzeugt,
deren Amplitude erheblich größer ist als im Falle des Empfängers gemäß Fig. 1. Die Schwingung des
Schwingungserzeugers 20 moduliert die Hilfsschwingung mit einem Modulationsgrad von zumindest 100 °/0.
Diese modulierte Hilfsschwingung gelangt über die Spule 27 zur Empfangsröhre, um dort die Pendelrückkopplung
zu bewirken und gleichzeitig die empfangene Welle in eine zwischenfrequente Schwingung
umzuwandeln. Obzwar hier der Anode der Röhre 10 nur eine Wechselspannung zugeführt wird, kann in
der Schwingstufe infolge der durch die Röhre 10 bewirkten Halbwellengleichrichtung doch eine zwischenfrequente
Schwingung entstehen, da die Röhre mittels des sich aus der genannten Gleichrichtung ergebenden
durchschnittlichen Anodenstromes ebenso arbeitet, wie wenn sie eine Anodengleichspannung erhielte.
Im übrigen entspricht die Wirkungsweise des Empfängers derjenigen der Anordnung gemäß Fig. 1 und
braucht daher nicht näher erläutert zu werden.
Der Empfänger gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von demjenigen gemäß Fig. 1 darin, daß er einen Sperrschwingungserzeuger 41 enthält, mit dessen Hilfe wiederholte Impulse erzeugt werden kpnnen, deren Frequenz sich um die Zwischenfrequenz von der Frequenz der empfangenen Welle unterscheidet. Weiterhin enthält der Empfänger Mittel zur Ableitung einer die Pendelrückkopplung herbeiführenden Pendelspannung aus dem Sperrschwingungserzeuger. Diese Mittel umfassen einen in den Kathodenkreis der Elektronenröhre des Sperrschwingungserzeugers eingeschalteten Widerstand 42, zu welchem ein Kondensator 43 parallel geschaltet ist, um am Widerstand 42 eine angenähert sägezahnförmige Pendelspannung zu erzeugen. Diese Spannung wird über einen Widerstand 44 und eine Trägerfrequenzdrosselspule 45 der Steuerelektrode 11 der Empfangsröhre 10 zugeführt.
Der Empfänger gemäß Fig. 4 unterscheidet sich von demjenigen gemäß Fig. 1 darin, daß er einen Sperrschwingungserzeuger 41 enthält, mit dessen Hilfe wiederholte Impulse erzeugt werden kpnnen, deren Frequenz sich um die Zwischenfrequenz von der Frequenz der empfangenen Welle unterscheidet. Weiterhin enthält der Empfänger Mittel zur Ableitung einer die Pendelrückkopplung herbeiführenden Pendelspannung aus dem Sperrschwingungserzeuger. Diese Mittel umfassen einen in den Kathodenkreis der Elektronenröhre des Sperrschwingungserzeugers eingeschalteten Widerstand 42, zu welchem ein Kondensator 43 parallel geschaltet ist, um am Widerstand 42 eine angenähert sägezahnförmige Pendelspannung zu erzeugen. Diese Spannung wird über einen Widerstand 44 und eine Trägerfrequenzdrosselspule 45 der Steuerelektrode 11 der Empfangsröhre 10 zugeführt.
Der Kathodenkreis der Röhre 10 enthält einen Kathodenwiderstand
46, welcher über einen Ableitwiderstand 47 mit der die Anode 12 der Röhre 10 über
die Spule 13 speisenden Spannungsquelle -\-B verbunden
ist. Die durch den Schwingungserzeuger 41 erzeugten Impulse werden über einen Kondensator 48
der Steuerelektrode 11 der Röhre 10 zugeführt. Die
Größe der Widerstände 46 und 47 ist so gewählt, daß die Elektronenröhre 10 mit Ausnahme derjenigen
Zeitspannen, in welchen die sich am Widerstand 42 ergebende sägezahnförmige Spannung einen gewissen
Schwellwert überschreitet, gesperrt ist. Während dieser Zeitspannen kommt eine normale Pendelrückkopplungswirkung
zustande.
Die Phase der vom Sperrschwingungserzeuger 41 erzeugten Pendelspannung ist derart, daß die größte
Empfindlichkeit der Schwingstufe immer dann eintritt, wenn der Sperrschwingungserzeuger 41 einen
Impuls erzeugt. Die zwischenfrequente Schwingung wird daher durch Überlagerung im Resonanzkreis 13,
14, 15 in derselben Weise erzeugt wie beim Empfänger
gemäß Fig. 1. Andererseits ergibt sich die maximale Amplitude der infolge der Pendelrückkopplung im
genannten Resonanzkreis entstehenden zwischenfrequenten Schwingung in denjenigen Zeiträumen, in
welchen der Sperrschwingungserzeuger 41 keinen Impuls erzeugt. Infolgedessen kann es nicht vorkommen,
daß eine zwischenfrequente Schwingung nennenswerter Amplitude sich mit den vom Schwingungserzeuger
erzeugten Impulsen vereinigt und zusammen mit diesen eine Schwingung von der Frequenz der empfangenen
Welle ergibt, die durch die Antenne ausgestrahlt werden könnte. Die Schaltelemente 15 und
19 des Kathodenkreises können jedoch aus den in Verbindung mit Fig. ι erläuterten Gründen erwünscht
sein, um die Kathode 16 wirksam zu erden, so daß sich infolge der größtmöglichen Spannung zwischen
der Steuerelektrode 11 und der Kathode 16 der Röhre 10 die wirksamste Umwandlung der empfangenen
Welle in die zwischenfrequente Sshwingung ergibt.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Anordnung gemäß Fig. 4 ist augenscheinlich, daß der Schwingungserzeuger
41, dessen Elektronenröhre eine einfache Triode sein kann, sowohl als Überlagerungsschwingungserzeuger
als auch als Pendelspannungsquelle wirkt. Im Falle eines mit logarithmischer Arbeitsweise
betriebenen Empfängers genügt also eine
vereinigte Diode und Triode zur Erfüllung der Funk- ]
tion der Miscliröhre, des Überlagerungssclrwingungs- j
erzeugers, des Zwischenfrequenzverstärkers und des Demodulators eines üblichen Überlagerungsempfängers,
wobei diese gleichzeitig auch noch als Pendelspannungsquelle wirkt. Bei linearer Arbeitsweise benötigt
man nur noch eine zweite Röhre zur Demodulation.
Fig. 5 zeigt einen zum Empfang frequenz- oder
ίο phasenmodulierter Wellen geeigneten Pendelrückkopplungsempfänger
gemäß der Erfindung. Dieser Empfänger entspricht im wesentlichen demjenigen gemäß
Fig. 4. Er hat zwei Schwingstufen mit verschiedenen Betriebsfrequenzen, welche im Frequenzband
x5 auf je einer Seite einer gegebenen Zwischenfrequenz in
gleichen Abständen von dieser Zwischenfrequenz liegen. Der eine Kreis enthält die Elektronenröhre 10'
mit den Eingangselektroden 11, 16, deren als Anode dienendes Schirmgitter 12' an einen auf die eine der
ao genannten Betriebsfrequenzen abgestimmten Resonanzkreis 13, 14, 15 angeschlossen ist. Die andere
Schwingstufe enthält die Elektronenröhre 10/ mit den Eingangselektroden U11, i6a, deren Schirmgitter I2a'
an einen auf die andere genannte Betriebsfrequenz abgestimmten Resonanzkreis 13 a, 14^, 15 a angeschlossen
ist. Die Eingangselektroden 11, 16 und iie, i6a der
beiden Röhren sind mit einem für beide Röhren gemeinsamen Eingangsresonanzkreis 23 und mit dem
Sperrschwingungserzeuger 41 verbunden.
Die Anoden 12 und 12 Λ der Röhren 10' und 10a'
sind an je ein Ende der-Primärwicklung 50 eines Ausgangstransformators
51 angeschlossen, dessen Sekundärwicklung 52 mit dem Lautsprecher 34 verbunden
ist. Die Größe der dem Schirmgitter 12' und I2a'
zugeführten positiven Spannung kann mittels eines j einstellbaren Spannungsteilers 53 geregelt werden.
Den Kathodenwiderstand 46' der Röhren 10' und io„'
bildet ein Spannungsteiler 46' mit geerdetem Gleitkontakt 54, mit dessen Hilfe die beiden Schwingstufen
gegenseitig ausgeglichen werden können. Die Form der sich am Kathodenwiderstand 42 des Sperrschwin- !
gungserzeugers 41 ergebenden sägezahnförmigen Pen- j delspannung wird durch das aus den Widerständen 55
und 56 und dem Kondensator 57 bestehende Siebnetz- !
werk etwas geändert. Der Zweck dieser Änderung besteht darin, die logarithmische Arbeitsweise der
Schwingstufen zu sichern und eine in ihrer Form einer Wahrscheinlichkeitsfunktion entsprechende Frequenzcharakteristik
der Resonanzkreise 13, 14, 15 und 13 „,
I4„, 15,, zu erreichen. Dies gewährleistet die Unempfindlichkeit
des Empfängers für Amplitudenänderun- ; gen des empfangenen Zeichens und eine lineare Eingangs-Ausgangs-Charakteristik
der Schwingstufen.
Die Wirkungsweise der Anordnung wird an Hand der in Fig. 6 dargestellten Diagramme erläutert. Die vom Sperrschwingungserzeuger 41 erzeugten Schwingungen haben die durch die Kurve H dargestellte Form. Demzufolge entspricht die durch die nicht lineare Betriebscharakteristik der Röhren 10' und ioa' veranlaßte Überlagerungssteilheit der Schwingstufen der Kurve I. In den Resonanzkreisen 13, 14, 15 und I3„, X4n· 15α werden daher zwischenfrequente Schwingungen erzeugt, deren Amplitude von der Frequenzabweichung der empfangenen Welle von ihrer Mittelfrequenz abhängt, wobei diese Amplitudenänderungen infolge der erwähnten Abstimmung der Resonanzkreise auf beiderseits der Zwischenfrequenz gelegene Resonanzfrequenzen in den beiden Kreisen einander entgegengesetzt sind. Die Kurve / stellt den Amplitudenverlauf der zwischenfrequenten Schwingung in dem einen der genannten Resonanzkreise dar. Die vom Sperrschwingungserzeuger 41 während einer jeden seiner Schwingungsperioden erzeugten Impulse werden durch die in den Kathodenkreis des Schwingungserzeugers geschalteten Schaltelemente 42, 43 summiert und ergeben die durch die Kurve K dargestellte sägezahnförmige Pendelspannung. Die Siebelemente 55, 56, 57 ändorn die Wellenform dieser Pendelspannung in der Weise, daß sich eine durch die Kurve L dargestellte Pendelspannung ergibt, welche eine logarithmische Arbeitsweise der Empfangsröhren herbeiführt und eine einer Wahrscheinlichkeitsfunktion entsprechende Frequenzcharakteristik der Resonanzkreise 13, 14, 15 und I3„, i4„, 15,, sichert. Die resultierenden Änderungen der Leitfähigkeit der Schwingstufen zeigt die Kurve M. Infolge dieses Verlaufes der Leitfähigkeitsänderungen ergibt sich eine gemäß der Kurve Λ7 verlauf endeÄnderung der Empfindlichkeit der Schwingstufen für zwischenfrequente Schwingungen. Das Anwachsen und Abklingen der während dieser Empfindlichkeitsperioden infolge der Pendelrückkopplung entstehenden zwischenfrequenten Schwingungen ist durch die Kurve O dargestellt. Da die Röhren 10' und ioa' logarithmisch arbeiten, ändert sich der durchschnittliche Anodenstrom dieser Röhren in Abhängigkeit von der Amplitude der durch die Pendelrückkopplung verstärkten zwischenfrequenten Schwingungen. Die Ausgangsleistungen der Röhren 10' und io„' werden durch den Transformator 51 differentiell vereinigt, so daß sich im gemeinsamen Ausgangskreis beider Röhren die Modulationskomponenten der empfangenen Welle ergeben, welche dem Lautsprecher 34 zugeführt werden. Das die Wellenform der Schwingungen des Schwingungserzeugers 41 ändernde Siebnetzwerk 55, 56, 57 kann auch beim Empfänger gemäß Fig. 4 verwendet werden, um die erwünschte Arbeitsweise der Schwingstufe und die erwünschte Trennschärfecharakteristik des Empfängers zu erreichen.
Die Wirkungsweise der Anordnung wird an Hand der in Fig. 6 dargestellten Diagramme erläutert. Die vom Sperrschwingungserzeuger 41 erzeugten Schwingungen haben die durch die Kurve H dargestellte Form. Demzufolge entspricht die durch die nicht lineare Betriebscharakteristik der Röhren 10' und ioa' veranlaßte Überlagerungssteilheit der Schwingstufen der Kurve I. In den Resonanzkreisen 13, 14, 15 und I3„, X4n· 15α werden daher zwischenfrequente Schwingungen erzeugt, deren Amplitude von der Frequenzabweichung der empfangenen Welle von ihrer Mittelfrequenz abhängt, wobei diese Amplitudenänderungen infolge der erwähnten Abstimmung der Resonanzkreise auf beiderseits der Zwischenfrequenz gelegene Resonanzfrequenzen in den beiden Kreisen einander entgegengesetzt sind. Die Kurve / stellt den Amplitudenverlauf der zwischenfrequenten Schwingung in dem einen der genannten Resonanzkreise dar. Die vom Sperrschwingungserzeuger 41 während einer jeden seiner Schwingungsperioden erzeugten Impulse werden durch die in den Kathodenkreis des Schwingungserzeugers geschalteten Schaltelemente 42, 43 summiert und ergeben die durch die Kurve K dargestellte sägezahnförmige Pendelspannung. Die Siebelemente 55, 56, 57 ändorn die Wellenform dieser Pendelspannung in der Weise, daß sich eine durch die Kurve L dargestellte Pendelspannung ergibt, welche eine logarithmische Arbeitsweise der Empfangsröhren herbeiführt und eine einer Wahrscheinlichkeitsfunktion entsprechende Frequenzcharakteristik der Resonanzkreise 13, 14, 15 und I3„, i4„, 15,, sichert. Die resultierenden Änderungen der Leitfähigkeit der Schwingstufen zeigt die Kurve M. Infolge dieses Verlaufes der Leitfähigkeitsänderungen ergibt sich eine gemäß der Kurve Λ7 verlauf endeÄnderung der Empfindlichkeit der Schwingstufen für zwischenfrequente Schwingungen. Das Anwachsen und Abklingen der während dieser Empfindlichkeitsperioden infolge der Pendelrückkopplung entstehenden zwischenfrequenten Schwingungen ist durch die Kurve O dargestellt. Da die Röhren 10' und ioa' logarithmisch arbeiten, ändert sich der durchschnittliche Anodenstrom dieser Röhren in Abhängigkeit von der Amplitude der durch die Pendelrückkopplung verstärkten zwischenfrequenten Schwingungen. Die Ausgangsleistungen der Röhren 10' und io„' werden durch den Transformator 51 differentiell vereinigt, so daß sich im gemeinsamen Ausgangskreis beider Röhren die Modulationskomponenten der empfangenen Welle ergeben, welche dem Lautsprecher 34 zugeführt werden. Das die Wellenform der Schwingungen des Schwingungserzeugers 41 ändernde Siebnetzwerk 55, 56, 57 kann auch beim Empfänger gemäß Fig. 4 verwendet werden, um die erwünschte Arbeitsweise der Schwingstufe und die erwünschte Trennschärfecharakteristik des Empfängers zu erreichen.
Claims (7)
1. Pendelrückkopplungsempfänger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwingstufe eine Überlagerungsschwingung zugeführt wird und der Resonanzkreis
der Schwingstufe auf die sich aus der Überlagerung der empfangenen Welle mit der Überlagerungsschwingung
ergebende Zwischenfrequenz abgestimmt ist.
2. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude
der die Pendelrückkopplung bewirkenderf Pendelspannung größer als diejenige der Überlagerungsschwingungen
ist.
3. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Überlagerungsschwingung der die Pendelspannung
darstellenden Schwingung überlagert und der Schwingstufe zugeführt wird.
4. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß impulsförmige Überlagerungsschwingungen erzeugt werden und diese
mit den die Pendelspannung darstellenden Schwingungen in der Weise synchronisiert sind, daß die
Überlagerungsimpulse der Schwingstufe in deren Perioden höchster Empfindlichkeit zugeführt werden.
5. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch an den Schwingungserzeuger
zur Erzeugung der Überlagerungsimpulse angeschlossene Mittel zur Erzeugung einer
sägezahnförmigen Pendelspannung.
6. Pendelrückkopplungsempfänger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wellenform
der Pendelspannung in der Weise geändert wird, daß sich eine von Amplitudenänderungen der
empfangenen Trägerwelle unabhängige logarithmische Arbeitsweise der Schwingstufe ergibt.
7. Pendelrückkopplungsempfänger nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche zum
Empfang phasen- oder frequenzmodulierter Wellen, gekennzeichnet durch zwei aus je einer Empfangsröhre
und einem an die Röhre angeschlossene Resonanzkreis bestehende, miteinander in Gegentakt
geschaltete Schwingstufen, deren Resonanzkreise auf je eine von zwei beiderseits der Zwischenfrequenz
in gleichen Abständen von dieser Frequenz liegenden Frequenzen abgestimmt sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
1 762 6.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US269668XA | 1946-08-07 | 1946-08-07 | |
| US26556A US2623166A (en) | 1946-08-07 | 1948-05-12 | Superregenerative superheterodyne wave-signal receiver |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807821C true DE807821C (de) | 1951-07-05 |
Family
ID=26701384
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP27684D Expired DE807821C (de) | 1946-08-07 | 1948-12-29 | Pendelrueckkopplungsempfaenger |
Country Status (6)
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| FR (1) | FR949335A (de) |
| GB (3) | GB638204A (de) |
Families Citing this family (1)
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| GB445558A (en) * | 1934-10-10 | 1936-04-14 | Marconi Wireless Telegraph Co | Improvements in or relating to thermionic valve circuit arrangements |
| US2106229A (en) * | 1936-02-11 | 1938-01-25 | Johnson Lab Inc | Preselector system |
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| US2396439A (en) * | 1942-03-16 | 1946-03-12 | Rca Corp | Electron tube circuits |
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| BE460057A (de) * | 1944-09-11 | |||
| US2481852A (en) * | 1944-11-30 | 1949-09-13 | Hazeltine Research Inc | Superregenerative receiver |
| US2476607A (en) * | 1946-09-25 | 1949-07-19 | Conn Ltd C G | Tone frequency oscillator |
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0
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- BE BE488951D patent/BE488951A/xx unknown
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- 1947-07-10 CH CH269668D patent/CH269668A/de unknown
- 1947-07-11 FR FR949335D patent/FR949335A/fr not_active Expired
- 1947-07-21 GB GB19542/47A patent/GB638204A/en not_active Expired
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- 1948-05-12 US US26556A patent/US2623166A/en not_active Expired - Lifetime
- 1948-12-29 DE DEP27684D patent/DE807821C/de not_active Expired
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1949
- 1949-04-22 GB GB10768/49A patent/GB662666A/en not_active Expired
- 1949-04-22 GB GB10769/49A patent/GB662667A/en not_active Expired
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| Publication number | Publication date |
|---|---|
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| GB638204A (en) | 1950-06-07 |
| GB662667A (en) | 1951-12-12 |
| FR949335A (fr) | 1949-08-26 |
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| GB662666A (en) | 1951-12-12 |
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