DE1098595B - Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren - Google Patents
Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von VerschiebeankermotorenInfo
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- DE1098595B DE1098595B DED31002A DED0031002A DE1098595B DE 1098595 B DE1098595 B DE 1098595B DE D31002 A DED31002 A DE D31002A DE D0031002 A DED0031002 A DE D0031002A DE 1098595 B DE1098595 B DE 1098595B
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- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K7/00—Arrangements for handling mechanical energy structurally associated with dynamo-electric machines, e.g. structural association with mechanical driving motors or auxiliary dynamo-electric machines
- H02K7/10—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters
- H02K7/12—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking
- H02K7/125—Structural association with clutches, brakes, gears, pulleys or mechanical starters with auxiliary limited movement of stators, rotors or core parts, e.g. rotors axially movable for the purpose of clutching or braking magnetically influenced
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Description
- Nachstelleinrichtung für die Bremse von Verschiebeankermotoren Verschiebeankermotoren werden im allgemeinen mit einer Kegelreibungsbremse ausgerüstet, die beim Einschalten des Motors von der magnetischen Axialkraft entgegen der Wirkung einer Feder gelüftet wird. Da bei einem solchen Motor der Luftspalt zwischen Ständer und Läufer, der sich mit dem Abrieb des Bremsbelages vergrößert, ein bestimmtes Maß nicht überschreiten darf, muß dafür gesorgt werden, daß die Bremsscheibe oder der Bremsring diesem Verschleiß entsprechend nachgestellt werden kann. Im allgemeinen macht man die Bremsscheibe nachs.tellbar und verbindet diese daher über eine Vielnutzverzahnung axial verschiebbar mit der Motorwelle. Gegen ungewollte axiale Verschiebungen wird die Bremsscheibe durch einen auf die Motorwelle aufgeschraubten Gewindering gesichert, mit dem die Nabe der Bremsscheibe durch Schrauben verbunden ist.
- Wenn die Bremse nachgestellt werden muß, dann werden nach dem Entfernen eines Teiles des Motorgehäuses diese Schrauben gelöst und danach durch Verdrehen des Gewinderinges von diesem die Bremsscheibe um den erforderlichen Betrag verschoben, worauf die Schraubverbindung zwischen Bremsscheibe und Gewindering wieder hergestellt und das Gehäuse geschlossen wird.
- Eine solche Verstelleinrichtung ist dort unzweckmäßig, wo an -dem Motor bremsseitig ein zweiter :Motor über ein Getriebe angeschlossen ist, oder wo die Bremse aus anderen Gründen in Richtung der Motorachse nicht oder nur sehr schwer zugänglich ist. In solchen Fällen muß vor dem Nachstellen der Bremse erst der zweite Motor mit dem Getriebe abgenommen oder das sonstige Hindernis beseitigt werden. Dies ist nicht nur mühevoll, sondern in vielen Fällen, z. B. dort, wo eine solche Motorkombination als Antriebsmaschine für einen Elektroflaschenzug dient, wegen der schlechten Zugänglichkeit gar nicht ohne weiteres durchführbar.
- Die Erfindung zeigt einen Weg, wie auch dort, wo die Bremse axial nicht ohne weiteres zugänglich ist, die Bremse ohne vorherige Demontage nachgestellt werden kann. Sie macht dabei von einer bekannten Nachstelleinrichtung für die Bremse eines Verschiebeankermotors Gebrauch, wobei ein Teil der Bremse mit der ihn tragenden Welle axial verschiebbar verbunden und durch einen auf der gleichen Welle gelagerten, mit radialen Bohrungen versehenen und von einem Gewindedes axial verschiebbaren Bremsenteils getragenen unverschiebbaren Nachstellring gegen ungewollte axiale Verlagerungen gesichert ist. Erfindungsgemäß ist dieser Nachstellring als Spannring ausgebildet. Er ist also an einer Stelle quer durchschnitten; durch eine Spannschraube können die durch die Trennung entstandenen Stirnflächen einander genähert und damit der Durchmesser des Ringes verkleinert werden.
- Dieser Nachstellring ist beim Gegenstand der Erfindung durch eine verschließbare Öffnung im Maschinengehäuse z. B. mit einem Ringschlüssel zugänglich und weist in diesem Falle radiale Bohrungen für den Angriff des Ringschlüssels auf. An Stelle der radialen Bohrungen können auch derart angeordnete Stifte od. dgl. Erhöhungen vorgesehen sein, über die der Ring mittels eines Schraubenziehers od. dgl. verdreht werden kann.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt: Hier sind der Hauptmotor mit 1 und der Zusatzmotor mit 2 bezeichnet. Beide Motoren sind über das Getriebe 3 miteinander verbunden. Die Welle 4 des abtreibenden Getriebeteiles weist eine Verzahnung 4 a auf, auf welcher der Bremsring 5 gelagert ist, der mit der auf der Motorwelle 1 a befestigten Bremsscheibe 6 zusammenwirkt. Der Bremsring 5 weist ein Gewinde 5 a auf, von dem der bei 7 a geschlitzte Nachstellring 7 getragen wird, der sich einerseits am Bund 4 b der Welle 4 und andererseits an dem Wälzleger 8 abstützt und damit gegen axiale Verlagerung gesichert ist. Mit 9 ist eine Schraube bezeichnet, mittels welcher der Ring zusammengezogen und damit auf dem Gewinde 5 a festgepreßt werden kann. Für den Angriff eines Ringschlüssels sind in dem Nachstellring 7 radiale Bohrungen 7 b vorgesehen, die nach Entfernen des deckelartigen Gehäuseteiles 10 zugänglich sind.
- Wird der Ring 7 verdreht, dann verlagert sich der Bremsring 5 in axialer Richtung, weil .der Ring 7 gegen eine solche Verlagerung gesichert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Nachstelleinrichtung für die Bremse von Verschiebeankermotoren, wobei ein Teil der Bremse mit der ihn tragenden Welle axial verschiebbar verbunden und durch einen auf der gleichen Welle gelagerten, mit radialen Bohrungen versehenen und von einem Gewinde des axial verschiebbaren Bremsenteils getragenen, unverschxebbaren Nachstellring gegen ungewollte axiale Verlagerungen gesichert ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Nachstellring als Spannring ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 679 076, 710135, 963 350, 1000 915.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31002A DE1098595B (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED31002A DE1098595B (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098595B true DE1098595B (de) | 1961-02-02 |
Family
ID=7040737
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED31002A Pending DE1098595B (de) | 1959-07-03 | 1959-07-03 | Nachstelleinrichtung fuer die Bremse von Verschiebeankermotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098595B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679076C (de) * | 1937-12-12 | 1939-07-28 | Carl Flohr Akt Ges | Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse |
| DE710135C (de) * | 1939-08-23 | 1941-09-04 | Demag Akt Ges | Verschiebeankermotor mit verstellbarer Bremsscheibe und verstellbarer Bremsfeder |
| DE1000915B (de) | 1955-12-31 | 1957-01-17 | Demag Zug Gmbh | Verschiebeankermotor mit gegenueber seiner Welle axial verschiebbarer Bremsscheibe |
| DE963350C (de) * | 1955-08-21 | 1957-05-09 | Demag Zug Gmbh | Verschiebeankermotor mit gegenueber seiner Welle axial verschiebbarer Bremsscheibe |
-
1959
- 1959-07-03 DE DED31002A patent/DE1098595B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE679076C (de) * | 1937-12-12 | 1939-07-28 | Carl Flohr Akt Ges | Verschiebeankermotor mit eingebauter Bremse |
| DE710135C (de) * | 1939-08-23 | 1941-09-04 | Demag Akt Ges | Verschiebeankermotor mit verstellbarer Bremsscheibe und verstellbarer Bremsfeder |
| DE963350C (de) * | 1955-08-21 | 1957-05-09 | Demag Zug Gmbh | Verschiebeankermotor mit gegenueber seiner Welle axial verschiebbarer Bremsscheibe |
| DE1000915B (de) | 1955-12-31 | 1957-01-17 | Demag Zug Gmbh | Verschiebeankermotor mit gegenueber seiner Welle axial verschiebbarer Bremsscheibe |
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