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DE807040C - Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe - Google Patents

Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe

Info

Publication number
DE807040C
DE807040C DEF620A DEF0000620A DE807040C DE 807040 C DE807040 C DE 807040C DE F620 A DEF620 A DE F620A DE F0000620 A DEF0000620 A DE F0000620A DE 807040 C DE807040 C DE 807040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
gear
guide ring
reduction gear
disks
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF620A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1645787U (de
Inventor
Harald Danklefsen
Ernst Rinnert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Frieseke and Hoepfner GmbH
Original Assignee
Frieseke and Hoepfner GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Frieseke and Hoepfner GmbH filed Critical Frieseke and Hoepfner GmbH
Priority to DEF620A priority Critical patent/DE807040C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE807040C publication Critical patent/DE807040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H13/00Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members
    • F16H13/06Gearing for conveying rotary motion with constant gear ratio by friction between rotary members with members having orbital motion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Friction Gearing (AREA)

Description

  • Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibrädergetriebe für Kleinantriebe Die Erfindung betrifft ein Umlaufrädergetriebe, welches vorteilhaft als Reibscheiben-Untersetzungsgetriebe ausgebildet ist und für Kleinantriebe, vornehmlich als Antriebsäggregat bei elektrischen Handprothesen _@iiNvendung finden soll. Als :1ntriebskraft kommen bei solchen Prothesen Kleinmotoren zur Anwendung, deren Drehzahl für 'den gedachten Zweck ganz erheblich untersetzt werden muß, um bei einem vorgesehenen kleinsten Volumen dennoch die erforderliche hohe Leistung abgelten zu können.
  • Getriebe, die dein Zweck dienen sollen, ebenfalls eine Untersetzung herbeizuführen, sind in der einschlägigen Praxis bereits mehrfach bekannt: sie sind aller in der Regel in ihrem .Aufbau ziemlich kompliziert, beanspruchen deshalb viel lZaum und sind auch verhältnismäßig schwer an Gewicht. Dieser letztere Umstand und die erhebliche Raumbeanspruchung gestalten ihre Anwendung bei elektrischen Handprothesen äußerst schwierig. 11111z11 kommt mich als weiterer Nachteil, daß solche bekannten Getriebe 1>e1 ihrer Inbetriebnahme eine sehr starke Geräuschentwicklung erkennen lassen, die durch die Resonanz der Prothesenteile noch wesentlich gesteigert wird und erfahrungsgemäß sehr störend wirkt.
  • Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, den Aufbau eines geräuscharmen Untersetzungsgetriebes so zu gestalten, claß bei geringster Raumbeanspruchung und geringstem Gewicht große Einfachheit der Bedienung und eine leichte Übersichtlichkeit und Zugiinglichkeit gewährleistet ist, ohne daß die Betriebssicherheit, selbst bei einer robusten I>ehandlung, in irgendeiner Beziehung gemindert wird.
  • Das wird nach (lein erfindungsgemäßen Vorschlag dadurch erreicht, claß bei einem als Untersetzungsgetriehe ausgebildeten Reibrädergetriebe die Achsen der in bekannter Weise planetenartig gruppierten Iteibradscheiben in mit der Antriebswelle verbundenen 1-Ialtern schräg zur Sonnenradachse in Radialsrlilitzen der Halter eingelagert sind.
  • Die Schräglagerung der Achsen und die damit bewirkte geneigte Stellung der Reibradscheiben erweist :ich als besonders vorteilhaft, denn dadurch ist es möglich, durch einen zentral in Richtung auf die lZeibradscheiben hin ausgeübten Druck das ganze System mit guter Wirkung gleichmäßig kraftschlüssig zu machen, wobei ein selbst geringer zentral ausgeübter Druck gleichmäßig verteilt, und infolge der günstigen Anstellwinkel verstärkt, sich bis zur Abrollfläche an einem äußeren Führungskranz fortsetzt. Als besonders vorteilhaft erweist es sich dabei, wenn gemäß der Erfindung die zentral auszuübende Druckwirkung durch ein Sonnenrad kleinen Durchmessers, das Balligen Umfang aufweist und (las unter dem Einfluß einer Axialdruckfeder steht, bewirkt wird, denn unter dem Einfluß der Axialdruckfeder wird auf diese Weise eine radial sich fortpflanzende Dauerdruckausübung gewährleistet. Die Größe dieser Dauerdruckkraft längt dabei von der jeweiligen Dimensionierung der Druckfeder ab. Nach einem weiteren erfindungsgemäßen Vorschlag besitzt der für alle planetenartig gruppierten Reibradscheiben gemeinsame ,iuliere Führungskranz an seiner Innenfläche einen hallig erhöhten Ringwulst, an dem die Umfänge der IZeibradscheiben zur Anlage kommen. Die Umfänge cler IZeibradscheiben weisen demgegenüber nach der Erfindung eine vorteilhaft nach innen gewölbte Kehlung auf, vermittels welcher die Reibradsrheihenunifänge an dem äußeren Führungskranz eine sichere Führung haben. Andererseits bietet aber diese Kehlung eine günstige Angriffsfläche für den Ansatz des Balligen Sonnenradumfanges.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung erfordert lediglich genau rundlaufende Reibflächen (Anlageflächen) sowohl beim Sonnenrad als auch bei den Reibradscheiben und bei dem Ringwulst des äußeren Führungskranzes und selbstverständlich auch übereinstiniinende wirksame Außendurchmesser der zu einem Planetensystem vereinigten Reibradscheiben, nicht aller die Einhaltung bestimmter Solldurchniesser. Bei solcher Ausbildung der technischen Mittel werden diese in einem gewissen Sinn verschleißunempfindlich, und die Herstellung eines solchen Getriebes wird damit erheblich vereinfacht und somit verbilligt. Infolge der vorteilhaften Aushildung der Reib- bziv. Anlageflächen ist es ermöglicht. in jedem Einbau- oder Verschleißzustand immer eine lassende Berührungslinie zu schaffen.
  • I>er ballige 1Zingwulst an der Innenfläche des :iul.ieren Führungskranzes kann nach dem erfin-(lungsgemähen Vorschlag als besonderes Bauelement auf beliebige Weise angebracht sein. Als besonders vorteilhaft und verbilligend für die Herstellung erweist es sich aber, wenn der Ringovulst, wie es die Darstellung zeigt, durch Drücken oder Pressen hergestellt ist.
  • Die Zeichnung zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i ein Querschnitt nach Linie I-1 der Fig. 2. und Fig. 2 ist eine Ansicht, von der Antriebsseite aus gesehen.
  • Der treibende Teil trägt auf seiner Motorwelle i als Verlängerung derselben die axial verschiebbare Hülse 2, die durch die Axialdruckfeder 3 ständig in Richtung auf das Reibscheibensystem hin vorgeschoben wird. Am vorderen Ende der Hülse 2 sitzt das Sonnenrad ,I. Die Hülse 2 nimmt an der Umdrehung der @lotorivelle teil. Zu diesen Zweck ist sie mit Längsschlitzen versehen, in die ein Mitnahinebolzen der Motor-,velle eingreift. Gegen den Umfang des Sonnenrades I, der ballig gestaltet ist, stützen sich die Umfänge der planetenförmig gruppierten Reibradscheiben 5, die zum Zweck eines sicher wirkenden Kraftschlusses eine nach innen gewölbte Auskehlung 6 besitzen. An dem der Angriffsstelle des Sonnenrades .I gegenüber befindlichen Abschnitt jedes Reibscheibenumfanges werden die Auskehlungen 6 unter dem Einfluß der Axialdruckfeder 3 vermittels des Sonnenrades .I gegen den Ringwulst 7 des für alle Reibradschei-1>en 5 gemeinsamen, feststehenden Führungskranzes 8 zum Anliegen gebracht und ständig unter Druck gehalten. Auf diese Weise kommt, wenn sich die Umfänge I der Reibscheiben 5 an dem Führungskranz 8 abwälzen, zwischen dem Führungskranz und den Reibscheibenumfängen eine vorteilhafte Konstanterhaltung der Adhäsionswirkung zustande. Die Stellung der Reibscheibenachseng ist eine zur Sonnenradachse geneigte, wobei die Achsen der Reibradscheiben 5 in Radialschlitzen io der Halter i i ihre Führung haben. Die Halter i i sind mit der abtreibenden Welle 12 fest verbunden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibrädergetriebe für Kleinantriebe, bei welchem planetenartig angeordnete Reibradscheiben zur Anwendung kommen, die mit ihren Umfängen an der Innenfläche eines gemeinsamen äußeren Führungskranzes abrollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen der planetenartig gruppierten Reibradscheiben in entsprechenden, mit der Abtriebswelle verbundenen Haltern schräg zur Sonnenradachse in IZadialschlitzen der Halter eingelagert sind.
  2. 2. Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibrädergetriebe nach .Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein Sonnenrad kleinen Durchmessers finit balligem L-infang, welches unter dem Einfluß einer Axialdruckfeder steht, auf die Umfänge der geneigt stehenden Reibradscheiben eine Dauerdruckwirkung ausgeübt wird. 3. Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibrädergetriebe nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß der allen Reibradscheiben gemeinsame äußere Führungskranz an seiner Innenfläche einen Balligen erhöhten wulst besitzt. d. Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibrädergetriebe nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Umfänge der Reibradscheiben eine nach innen gewölbte Kehlung besitzen, die dem ;@iigriff des Balligen Unifanges des Sonnenrades einerseits und andererseits als Führung an dem Ring-%i-ulst des äußeren Führungskranzes dient. 5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst in Form eines Besonderen Bauelementes mit dem äußeren Führungskranz verbunden ist. 6. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringwulst durch Drücken o. dgl. aus der Innenfläche des Führungskranzes herausgehoben ist.
DEF620A 1950-01-18 1950-01-18 Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe Expired DE807040C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF620A DE807040C (de) 1950-01-18 1950-01-18 Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe

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DEF620A DE807040C (de) 1950-01-18 1950-01-18 Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE807040C true DE807040C (de) 1951-06-25

Family

ID=7082458

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEF620A Expired DE807040C (de) 1950-01-18 1950-01-18 Als Untersetzungsgetriebe ausgebildetes Reibraedergetriebe fuer Kleinantriebe

Country Status (1)

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DE (1) DE807040C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8707305U1 (de) * 1987-05-21 1988-09-08 Neuweg Fertigung GmbH, 7932 Munderkingen Planetengetriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE8707305U1 (de) * 1987-05-21 1988-09-08 Neuweg Fertigung GmbH, 7932 Munderkingen Planetengetriebe

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