DE7342404U - Vorrichtung zur kraftuebertragung fuer rotationsverdampfe - Google Patents
Vorrichtung zur kraftuebertragung fuer rotationsverdampfeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D3/00—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping
- B01D3/08—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping in rotating vessels; Atomisation on rotating discs
- B01D3/085—Distillation or related exchange processes in which liquids are contacted with gaseous media, e.g. stripping in rotating vessels; Atomisation on rotating discs using a rotary evaporator
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zwecke der Kraftübertragung vom Antrieb auf die getriebenen Teile eines Rotationsverdampfers.
Rotationsverdampfer sind als Arbeitsgeräte in der chemischen Industrie bekannt. Sie bestehen im allgemeinen aus einem Antriebsteil mit Motor und Regelgetriebe, einen vorzugsweise aus Glas gefertigten Dampfdurchführungsrohr mit dem Destillierkolben als getriebenen Teilen und einer feststehenden Kühleinrichtung mit Dichtung und Auffanggefäß. Die gesamte Anordnung ist mit Befestigungsmitteln zur Anbringung an einem Stativ oder anderen zweckdienlichen Haltevorrichtungen versehen. Die vom Antrieb erzeugte Drehbewegung wird durch Kraftübertragungsmittel verschiedenster Ausführung auf das Dampfdurchführungsrohr und dem damit fest verbundenen Destillierkolben übertragen, so dass letzterer, entsprechend der eingestellten Drehzahl in eine gleichmäßige Rotationsbewegung versetzt wird. Es ist dabei wichtig, dass das vom Antrieb angebotene Drehmoment möglichst verlustfrei den zu bewegenden Teilen des Gerätes übertragen wird. Gleichzeitig müssen aber Antrieb und getriebene Teile in einfacher Weise voneinander lösbar sein. Bekannte Kraftübertragungsvorrichtungen an Rotationsverdampfern
vermitteln das Drehmoment fast ausschließlich über Reibungskräfte, somit also über einen Kraftschluss. Der Wirkungsgrad dieser Vorrichtungen ist damit von der Größe des Reibungskoeffizienten zwischen den zu verbindenden Materialien und der Anpresskraft abhängig. Bei bekannten Vorrichtungen wird z.B. der Kraftschluss über eine um das glatte Dampfdurchführungsrohr gelegte Spannmanschette erreicht, die ihrerseits fest mit dem Abtrieb verbunden ist. Hier ist von Nachteil, dass die Spannkraft der notwendigerweise elastischen Manschette im Laufe der Zeit nachlässt oder sich durch Temperatureinwirkung ändert. Außerdem steht das gläserne Dampfdurchführungsrohr dabei stets unter mechanischer Spannung, was zu Beschädigungen oder Ausfall führen kann. Eine andere bekannte Lösung verwendet mit Schliffkonus versehene Dampfdurchführungsrohre, die in eine entsprechende ebenfalls konische Bohrung im Abtriebsflansch eingreift. Hier besteht, bei gutem Kraftschluss, jedoch häufig die Schwierigkeit das Dampfdurchführungsrohr wieder aus dem Flansch zu lösen. (Gefahr des Glasbruches). Dieser Umstand erschwert eine praktische und einfache Handhabung des Geräts. Die Erfindung stellte sich die Aufgabe, die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen, wobei der Wirkungsgrad der Kraftübertragung optimiert und die Handhabung des Geräts vereinfacht werden.
Den Grundgedanken der Erfindung bildet eine formschlüssige, leicht lösbare Verbindung zwischen dem treibenden und getriebenen Teil des Gerätes.
Anhand der beigefügten Zeichnungen wird die Erfindung beispielsweise erläutert ohne hierauf beschränkt zu sein.
In der Zeichnung I ist ein vollständiger Rotationsverdampfer in bekannter Aufbauweise als Erläuterungshilfe dargestellt. Das Gerätegehäuse 1 ist mit dem darin befindlichen Getriebe und dem Antriebsmotor 2 an einem Haltestativ 3 befestigt. Das Dampfdurchführungsrohr 4 ist mit dem Verdampferkolben 5 durch einen Schliffkonus verbunden und
kann durch die hinter der Öffnung 6 befindliche Kraftübertragungsvorrichtung in Drehbewegung versetzt werden. Das freie Ende des Dampfdurchführungsrohrs 4 ragt in den feststehenden Kühler 7 mit der Destillationsvorlage 8.
Die Kraftübertragungsvorrichtung ist in Zeichnung II im Längsschnitt dargestellt. Die Durchführungshülse 9 mit dem Antriebsschneckenrad 10 ist im Gerätegehäuse 1 beispielsweise mit Kugellagern drehbar gelagert. Die Durchführungshülse 9 weist an einem Ende eine Erweiterung 11 auf, die mit ihren Anschlägen oder Mitnehmerstiften 12 die Mitnehmernocke 13 des durchgesteckten Dampfdurchführungsrohres 4 formschlüssig verbindet und eine schlupffreie Mitnahme des letzteren ermöglicht. Zur Gewährleistung eines zentrischen, schlagfreien Laufes des Dampfdurchführungsrohres 4 und zur Verhinderung des Herausgleitens aus der Durchführungshülse 9 sind in letzterer Halteringe 14 aus vorzugsweise elastischem Material angeordnet. Diese Halteringe haben keine Funktion der Drehbewegungsübertragung.
Erfindungsgemäß wird das Dampfdurchführungsrohr 4 mit seiner Mitnehmernocke 13 beim Einführen in die Hülse 9 so gedreht, dass die Nocke 13 durch die Nuten 15 an der Erweiterung 11 der Hülse 9 eingeführt werden kann. Danach wird das Dampfdurchführungsrohr 4 entgegen der Hülsendrehrichtung bis zum Anschlag 12 verdreht, sodass die Mitnehmernocke 13 des Dampfdurchführungsrohres 4 in Formschluss kommt. Beim Herausnehmen des Dampfdurchführungsrohres wird in umgekehrter Weise verfahren. Auf diese Weise ist eine formschlüssige aber trotzdem leicht lösbare Kraftübertragung gewährleistet.
Claims (2)
1. Vorrichtung zur Kraftübertragung für Rotationsverdampfer, dadurch gekennzeichnet, dass der hülsenförmige, treibende Teil an einem Ende eine nuten- oder schlitzförmige Öffnung und einen oder mehrere im Innern angeordnete Anschläge, vorzugsweise Mitnehmerstifte aufweist, die mit einer Mitnehmernocke am Umfang des getriebenen Teils eine formschlüssige, jedoch wieder lösbare Verbindung bilden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Inneren des hülsenförmigen treibenden Teils mindestens ein oder mehrere Halteringe aus vorzugsweise elastischem Material zur Zentrierung und Verdrehungssicherung des getriebenen Teils aufweist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737342404U DE7342404U (de) | 1973-11-28 | 1973-11-28 | Vorrichtung zur kraftuebertragung fuer rotationsverdampfe |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19737342404U DE7342404U (de) | 1973-11-28 | 1973-11-28 | Vorrichtung zur kraftuebertragung fuer rotationsverdampfe |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7342404U true DE7342404U (de) | 1974-03-14 |
Family
ID=6641517
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19737342404U Expired DE7342404U (de) | 1973-11-28 | 1973-11-28 | Vorrichtung zur kraftuebertragung fuer rotationsverdampfe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7342404U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2524373A1 (de) * | 1975-06-02 | 1976-12-16 | Janke & Kunkel Kg | Vorrichtung zum kuppeln eines einem rotationsverdampfer zugehoerenden dampfdurchfuehrungsrohres mit einem angetriebenen mitnehmerrohr |
| DE3519704A1 (de) * | 1985-06-01 | 1986-12-04 | Janke & Kunkel GmbH & Co KG Ika - Werk, 7813 Staufen | Rotationsverdampfer |
| DE3940994C1 (en) * | 1989-12-12 | 1991-04-11 | Janke & Kunkel Gmbh & Co Kg Ika-Labortechnik, 7813 Staufen, De | Coupling of a vapour tube to a driver tube with a driver lug - uses a tube with at least one axial and radial recess, against which the lug is seated |
-
1973
- 1973-11-28 DE DE19737342404U patent/DE7342404U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2524373A1 (de) * | 1975-06-02 | 1976-12-16 | Janke & Kunkel Kg | Vorrichtung zum kuppeln eines einem rotationsverdampfer zugehoerenden dampfdurchfuehrungsrohres mit einem angetriebenen mitnehmerrohr |
| DE3519704A1 (de) * | 1985-06-01 | 1986-12-04 | Janke & Kunkel GmbH & Co KG Ika - Werk, 7813 Staufen | Rotationsverdampfer |
| DE3940994C1 (en) * | 1989-12-12 | 1991-04-11 | Janke & Kunkel Gmbh & Co Kg Ika-Labortechnik, 7813 Staufen, De | Coupling of a vapour tube to a driver tube with a driver lug - uses a tube with at least one axial and radial recess, against which the lug is seated |
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