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DE1078187B - Pruefschaltung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur UEberwachung von Potentialquellen - Google Patents

Pruefschaltung fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen zur UEberwachung von Potentialquellen

Info

Publication number
DE1078187B
DE1078187B DES60309A DES0060309A DE1078187B DE 1078187 B DE1078187 B DE 1078187B DE S60309 A DES60309 A DE S60309A DE S0060309 A DES0060309 A DE S0060309A DE 1078187 B DE1078187 B DE 1078187B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potential
gate
output
circuit
sources
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES60309A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Phys Alan Darre
Dipl-Ing Hans Hoeschler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES60309A priority Critical patent/DE1078187B/de
Publication of DE1078187B publication Critical patent/DE1078187B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/22Arrangements for supervision, monitoring or testing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Tests Of Electronic Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
kl. Zl a° Oö/äU
INTERNAT. KL. H 04IU
PATENTAMT
S60309VIIIa/21a3
ANMELDETAG: 20. OKTOBER 1958
B EKANNTMACHÜNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 24. MÄRZ 1960
Bestimmte Organe in Fernsprechvermittlungssystemen enthalten eine größere Anzahl von Relais oder anderen Schaltungselementen, die sich bei ordnungsgemäßem Arbeiten des Organs jeweils in vorgeschriebener Anzahl in Arbeitslage zu befinden haben. Dabei 5 sind verschiedene Fälle möglich. Es kann sein, daß ein ordnungsgemäßes Arbeiten nur dann vorliegt, wenn sich jeweils nur ein Schaltungselement in Arbeitslage befindet oder beispielsweise gerade zwei oder gerade drei usw. Es kann aber auch sein, daß ein ordnungsgemäßes Arbeiten vorliegt, wenn z. B. ein oder zwei Schaltungselemente oder in einem anderen Fall ein oder zwei oder drei Schaltungselemente oder z. B. zwei oder drei Schaltungselemente usw. sich in Arbeitslage befinden. Ganz allgemein sind bei den vorstehend erwähnten Fällen außer der jeweils kleinsten und größten gleichzeitig vorgeschriebenen Anzahl auch alle dazwischenliegenden Anzahlen vorgeschrieben. Es kann auch die jeweils kleinste und größte gleichzeitig vorgeschriebene Anzahl zu einer Anzahl zusammenfallen.
Der ordnungsgemäße Zustand einer solchen Gruppe von Schaltungselementen kann nun in der Weise überwacht werden, daß man eine Prüfeinrichtung vorsieht, die ein Signal, z. B. in Form eines Signalpotentials, abgibt, wenn sich die Schaltungselemente in vorgeschriebener Anzahl in Arbeitslage befinden.
Es sind nun bereits Schaltungsanordnungen bekannt, die als Prüfeinrichtungen bei bestimmten Sonderfällen der vorgeschriebenen Anzahlen verwendet werden können.
Wenn das Signal zu liefern ist, wenn gerade ein einziges Schaltungselement sich in Arbeitslage befindet, kann ein sogenanntes exklusives Mischgatter verwendet werden. Ein exklusives Mischgatter hat mehrere Eingänge und einen Ausgang und gibt an seinem Ausgang ein Signal ab, wenn gerade einem seiner Eingänge ein bestimmtes Potential zugeführt wird. Es sind nun bereits exklusive Mischgatter mit verschiedenem Aufbau bekannt. So sind z. B. exklusive Mischgatter bekannt, die mit Hilfe von Magnetkernen oder Transfluxoren aufgebaut sind. Derartige exklusive Mischgatter werden mit Hilfe von Impulsen gesteuert und geben impulsartige Signale ab. Meistens ist es jedoch erwünscht, daß das betreffende Signal statisch abgegeben wird. Derartige exklusive Mischgatter beanspruchen einen größeren Aufwand und benötigen auch aktive Schaltungselemente, insbesondere wenn sie eine größere Anzahl von Eingängen besitzen.
Wenn das Signal stets zu liefern ist, wenn mehr als ein, also mindestens zwei Schaltungselemente sich in Arbeitslage befinden, so kann ein sogenannter Mehrdeutigkeitsprüfer verwendet werden. Ein der-Prüfschaltung für Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
zur überwachung von Potentialquellen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dr.-Phys. Alan Darre und Dipl.-Ing. Hans Höschler,
München,
sind als Erfinder genannt worden
artiger Mehrdeutigkeitsprüfer gibt dann ein Signal ab, wenn gleichzeitig mehrere Schaltungselemente einer Mehrzahl von funktionell zusammengehörenden Schaltungselementen die Arbeitslage einnehmen. Derartige Mehrdeutigkeitsprüfer sind z. B. im Patent 1 038 613 angegeben worden.
Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man Prüfschaltungen, welche das Signal statisch abgeben, für alle beliebigen, erwähnten Überwachungsfälle mit verhältnismäßig geringem Aufwand aufbauen kann. In Ausgestaltung der Erfindung wird ferner gezeigt, wie man in besonders einfacher Weise besondere Spezialfälle dieser Prüfschaltungen aufbauen kann. Schließlich wird gezeigt, wie man die schaltungstechnische Entwicklungsarbeit, die für Mehrdeutigkeitsprüfer gemacht wurde, für die Schaffung exklusiver Mischgatter ausnutzen kann, und umgekehrt.
Im folgenden werden Mischgatter, exklusive Mischgatter, Koinzidenzgatter, Mehrdeutigkeitsprüfer und verwandte Schaltungen als Gatterschaltungen bezeichnet.
Die erfindungsgemäßen Prüfschaltungen werden
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durch Potentialquellen gesteuert, die an den zu überwachenden Schaltungselementen vorhanden sind. Unter diesen Potentialquellen sind Schaltungspunkte zu verstellen, an denen zeitlich wechselnde Schaltpotentiale auftreten, die man in Ruhe- und Arbeits-Potentiale einteilen kann, wobei die Ruhepotentiale den Ruhezustand und die Arbeitspotentiale den Arbeitszustand der betreffenden Potentialquelle bzw. die betreffende Betriebslage des dazugehörenden Schaltungselementes anzeigen. Die als Potentialquellen wirkenden Schaltungspunkte können z. B. auch durch Anschlüsse von Relaiskontakten dargestellt werden, so daß dann der Schaltungszustand der zugehörigen Relais überwacht wird. Damit die beabsichtigte Überwachung möglich ist, muß vorausgesetzt werden, daß zwischen den Ruhepotentialen einerseits und den Arbeitspotentialen andererseits genügend große Potentialunterschiede bestehen. Es sollen jedoch jeweils die Ruhepotentiale untereinander und die Arbeitspotentiale untereinander hinreichend wenig voneinander abweichen.
Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung handelt es sich also um eine Prüfschaltung, welche eine Mehrzahl von Potentialquellen, die entweder jeweils ein Ruhepotential oder ein Arbeitspotential aufweisen, dadurch überwacht, daß sie ein Signal abgibt, wenn das Arbeitspotential von Potentialquellen in vorgeschriebener Anzahl geliefert wird, wobei zwischen der jeweils kleinsten und größten gleichzeitig vorgeschriebenen Anzahl keine dazwischenliegende Anzahl als vorgeschriebene Anzahl fehlt. Sie ist dadurch gekennzeichnet, daß an die Potentialquellen jeweils die Eingänge einer ersten Gatterschaltung, welche das Arbeitspotential weiterleitet, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen mindestens gleich der jeweils kleinsten vorgeschriebenen Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist, und die Eingänge einer zweiten Gatterschaltung, welche das Arbeitspotential zu ihrem Ausgang weiterleitet, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen größer als die jeweils größte vorgeschriebene Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist, angeschlossen sind, und daß der Ausgang der ersten Gatterschaltung an den Durchlaßeingang eines Sperrgatters und der Ausgang der zweiten Gatterschaltung an den Sperreingang des Sperrgatters angeschlossen ist, dessen Ausgang das Signal liefert.
Der Aufbau von erfindungsgemäßen Schaltungsanordnungen wird an Hand der Fig. 1 bis 8 erläutert.
Fig. 1 zeigt das Schema der erfindungsgemäßen Prüfschaltung zur Überwachung von η Potentialquellen;
Fig. 2 zeigt das Schema eines exklusiven Mischgatters für zwei Potentialquellen;
Fig. 3 und 4 zeigen zwei Realisierungsbeispiele für exklusive Mischgatter für zwei Potentialquellen;
Fig. 5 zeigt das Schema eines exklusiven Mischgatters für drei Potentialquellen;
Fig. 6 zeigt einen in einfacher Weise mit Hilfe eines exklusiven Mischgatters aufgebauten Mehrdeutigkeitsprüfer ;
Fig. 7 zeigt ein exklusives Mischgatter für drei Potentialquellen bzw. eine Prüfschaltung, welche ein Signal abgibt, wenn eine oder zwei Potentialquellen dieser drei Potentialquellen das Arbeitspotential liefern;
Fig. 8 zeigt eine Prüfschaltung, die ein Signal abgibt, wenn gerade zwei Potential quellen von η Potentialquellen das Arbeitspotential liefern.
Zunächst wird der Aufbau der erfindungsgeniäßen Schaltungsanordnung, der in der Fig. 1 dargestellt ist, erläutert. Es sind hier die η Potentialquellen Ql... Qn vorhanden. An diese η Potentialquellen sind die beiden Gatterschaltungen GSi und GS2, welche jeweils η Eingänge haben, angeschlossen, und zwar derart, daß an jeder Potentialquelle je ein Eingang der beiden Gatterschaltungen liegt. Die Gatterschaltung GS1 leitet das Arbeitspotential von Potentialquellen zu ihrem Ausgang weiter, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen mindestens gleich der jeweils kleinsten vorgeschriebenen Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist. Die Gatterschaltung GS2 leitet das Arbeitspotential von Potentialquellen zu ihrem Ausgang weiter, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen größer als die jeweils größte gleichzeitig vorgeschriebene Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist. An den Ausgang der Gatterschaltung GSl ist der Durchlaßeingang 1 des Sperrgatters >S und an den Ausgang der Gatterschaltung G S 2 ist der Sperreingang 2 des Sperrgatters S angeschlossen. Wenn das Arbeitspotential nur dem Durchlaßeingang 1 des Sperrgatters zugeführt wird, tritt es auch an seinem Ausgang α auf. Wenn es dagegen gleichzeitig auch dem Sperreingang 2 zugeführt wird, so tritt es nicht mehr am Ausgang α auf.
Die kleinste vorgeschriebene Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen sei mit Xl bezeichnet, und die größte gleichzeitig vorgeschriebene Anzahl sei mit X 2 bezeichnet. Wenn weniger als Xl Potentialquellen das Arbeitspotential liefern, so gelangt zu keinem Eingang des Sperrgatters S das Arbeitspotential. Es tritt daher auch nicht an seinem Ausgang α auf. Wenn mehr als Xl, aber weniger als X 2 Potential quellen das Arbeitspotential liefern, so wird es durch die Gatterschaltung GSl zum Durchlaßeingang 1 des Sperrgatters weitergeleitet, dessen Ausgang α gibt dann, wie verlangt, das Arbeitspotential als Signalpotential ab. Wenn mehr als X 2 Potential quellen das Arbeitspotential liefern, so wird es durch die Gatterschaltung GS 2 auch zum Sperreingang 2 des Sperrgatters 6" weitergeleitet, was zur Folge hat, daß am Ausgang α des Sperrgatters das Arbeitspotential als Signalpotential nicht mehr vorhanden ist. Die Schaltungsanordnung arbeitet also in der verlangten Weise. Es können nun auch die Anzahlen Xl und X 2 untereinander gleich sein. In diesem Fall wird, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen kleiner oder größer als X I = X 2 ist, beim Ausgang α kein Arbeitspotential als Signalpotential vorhanden sein. Es wird aber dort auftreten, wenn diese Anzahl gerade gleich X1=X2 ist.
Die Fig. 2 bis 8 zeigen Prüfschaltungen für verschiedene Spezialfälle.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen Prüfschaltungen zur Überwachung von zwei Potentialquellen, welche ein Signal abzugeben haben, wenn eine beliebige der beiden Potentialquellen das Arbeitspotential liefert. Die vorgeschriebene Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist hier also gleich X=I. Es handelt sich um exklusive Mischgatter.
Die Fig. 2 zeigt das Aufbauschema dieser Prüfschaltungen. Als erste Gatterschaltung kann in diesem Spezialfall das Mischgatter M verwendet werden, da bekanntlich Mischgatter die Eigenschaft haben, ein ihren Eingängen zugeleitetes bestimmtes Potential zu ihrem Ausgang weiterzuleiten. Als zweite Gatter-
1 U7Ö Ib/
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schaltung kann das Koinzidenzgatter K mit zwei Ein- geeigneter Bemessung der betreffenden Widerstände gangen verwendet werden. Dieses leitet ein bestimmtes wird das Potential am Abgriff diesmal so negativ, daß zugeführtes Potential zu seinem Ausgang weiter, wenn es negativer als das Emitterpotential ist, so daß der
beiden Eingängen, also mehr als X Eingängen, dieses Transistor Ts leitend wird. Dadurch wird der AusPotential zugeführt wird. Das Arbeitspotential stellt 5 gang α der Prüfschaltung niederohmig an die Span-
hier jeweils das bestimmte Potential dar. nung Uz gelegt, welche positiver als das Arbeits-
Die Fig. 3 zeigt ein Realisierungsbeispiel für eine potential ist. Das vorher dort als Signalpotential vorderartige Prüfschaltung. Als Mischgatter ist hier eine handene Arbeitspotential wird dadurch unterdrückt, Reihenschaltung aus zwei Widerständen verwendet. und es tritt daher in diesem Betriebsfall dort, wie ver-Es sind dies die Widerstände RmI und Rm2. Die io langt, nicht auf. Es wird also diesmal kein Signal abdem Mittelpunkt der Reihenschaltung abgewandten gegeben.
Anschlüsse der Widerstände Rm ί und Rm2 bilden Die Fig. 4 zeigt eine Variante der Schaltung gemäß die Eingänge, und der Mittelpunkt 1 der Reihen- Fig. 3, bei der ein Widerstand eingespart ist. Das schaltung bildet den Ausgang des Mischgatters. Das Mischgatter ist wieder aus den beiden Widerständen Koinzidenzgatter ist hier ebenfalls aus Widerständen 15 RmI und Rm2 aufgebaut, und das Sperrgatter beaufgebaut. Sie bilden eine Sternschaltung. Es sind steht wieder aus dem Transistor Tj und dem Kollektordies die Widerstände Rk 1 und Rk 2, welche an die widerstand Rt. Die Versorgung der Prüfschaltung mit steuernden Potentialquellen Q1 und Q 2 angeschlossen Potentialen ist genauso wie bei der Prüfschaltung sind, und der Widerstand Rv, der an eine Hilfs- gemäß Fig. 3. Bei der Prüfschaltung gemäß Fig. 4 potentialquelle mit dem Potential Uv angeschlossen 20 werden für das Koinzidenzgatter die an die Potentialist. Als Sperrgatter ist der pnp-Transistor Ts in quellen angeschlossenen Widerstände RmI und Rm2 Emitterschaltung verwendet. Seine Basis ist an den des Mischgatters mitbenutzt. An den Mittelpunkt der Sternpunkt der Sternschaltung aus den Wider- Reihenschaltung der Widerstände Rm 1 und Rm2 ist ständen RkI, Rk2 und Rv angeschlossen, der zugleich der Widerstand Rk angeschlossen, dessen dem Mitteiden Ausgang des Koinzidenzgatters, welches aus 25 punkt abgewandter Anschluß den Ausgang des Kodiesen Widerständen gebildet wird, darstellt. Der inzidenzgatters bildet und an den die Basis des Tran-Kollektor des Transistors Ts ist über den Kollektor- sistors Ts angeschlossen ist. Außerdem wirkt sich widerstand Rt an den Ausgang des Mischgatters an- dort noch über den Widerstand Rv das feste Hilfsgeschlossen. Die Basis stellt den Sperreingang 2 und potential Uv aus. Wenn nur eine der beiden Potentialdas dem Kollektor abgewandte Ende des Kollektor·' 30 quellen, z. B. die Potential quelle Ql, das negative Widerstandes Rt den Durchlaßeingang 1 des durch Arbeitspotential hat, so tritt wie bei der Prüfschaltung den Transistor realisierten Sperrgatters dar. Der gemäß Fig. 3 über die Widerstände RmI und Rt am Kollektor bildet den Ausgang α der Prüfschaltung. Ausgang α das negative Arbeitspotential als Signal-Der Emitter des Transistors Ts ist an eine Potential- potential auf. Außerdem findet über die Widerstände quelle mit dem Potential Uz angeschlossen. Die 35 Rv, Rk und RmI ein Potentialabfall statt, wodurch Potentialdifferenz zwischen den Potentialen Uv und das Basispotential negativer wird. Bei geeigneter Di- Uz wirkt sich im Ruhezustand der Prüfschaltung auf mensionierung der betreffenden Widerstände bleibt die Emitter-Basis-Strecke des Transistors Ts aus. In jedoch in diesem Betriebsfall auch bei dieser Schaltung diesem Fall liegt an dieser Strecke eine Spannung die Basis noch positiver als der Emitter, so daß der derartiger Polarität und Höhe, daß der Transistor Ts 40 Transistor Ts gesperrt bleibt. Wenn dagegen das gesperrt ist, d. h., seine Basis ist positiver als sein negative Arbeitspotential an beiden Potentialquellen Emitter. vorhanden ist, so wird ähnlich wie bei der Schaltung
Es wird nun die Arbeitsweise der Prüfschaltung gemäß Fig. 3 das Potential am Abgriff und an der erläutert. Das an den Potentialquellen Ql und Q 2 Basis des Transistors noch negativer, und zwar, wenn gegebenenfalls vorhandene Arbeitspotential ist nega- 45 die Widerstände geeignet dimensioniert sind, so tiver als das am Emitter des Transistors liegende negativ, daß die Basis negativer als der Emitter wird, Potential Uz. Wenn eine der beiden Potentialquellen wodurch der Transistor Ts leitend gemacht wird und dieses negative Arbeitspotential aufweist, z. B. die das vorher am Ausgang α vorhandene negative Ar-Potentialquelle Ql, so wirkt sich dieses über die. beitspotential unterdrückt wird. Es ergibt sich also, Widerstände Rm 1 und Rt auch am Ausgang α der 50 daß die Prüfschaltungen gemäß den Fig. 3 und 4 eben-Prüfschaltung aus, wodurch dort das Signal abge- falls als exklusives Mischgatter arbeiten,
geben wird. Längs der Widerstände Rv und RkI In der Fig. 5 ist das Aufbauschema eines exfindet ein Potentialabfall von dem festen Hilfs- klusiven Mischgatters, an welches drei Potentialpotential Uv zum Arbeitspotential der Potential- quellen angeschlosesn sind, dargestellt. Abgesehen von quelle Ql statt. Am Abgriff zwischen diesen beiden 55 dem Unterschied, daß an Stelle des Koinzidenz-Widerständen greift daher die Basis des Transistors gatters K, das in der Schaltung gemäß Fig. 2 vor- Ts ein Potential ab, das negativer als vorher ist. Die handen ist, in der Schaltung gemäß Fig. 3 der Mehr-Widerstände RkI, Rk2 und Rv sind nun derart deutigkeitsprüferP in die Schaltung eingefügt ist, ist dimensioniert, daß dieses Potential jedoch noch posi- das Aufbauschema hier genauso wie bei dem in Fig. 2 tiver als das Emitterpotential ist. Der Transistor Ts 60 dargestellten exklusiven Mischgatter. Der Mehrbleibt daher gesperrt und beeinträchtigt die Signal- deutigkeitsprüfer hat die Eigenschaft, wie bereits erabgabe am Ausgang α der Prüfschaltung nicht. Nun wähnt wurde, daß er an seinem Ausgang ein Signal mögen beide Potentialquellen das negative Arbeits- abgibt, wenn mehr als eine Potentialquelle der hier potential aufweisen. Dann wirkt sich das negative vorhandenen drei Potentialquellen Ql ... Q3 das Ar-Arbeitspotential auch über den Widerstand Rk2 auf 65 beitspotential liefert. In diesem Fall wird über den die Basis des Transistors Ts aus. Dadurch wird der Sperreingang 2 des Sperrgatters die Weitergabe des Potentialabfall zwischen dem Hilfspotential Uv und Arbeitspotentials durch das Sperrgatter ähnlich wie dem Arbeitspotential an den Potentialquellen derart bei der Schaltung gemäß Fig. 2 unterbunden. Die Arbeeinflußt, daß das am Abgriff und damit an der beitsweise der Schaltung ist also ganz analog zu der Basis liegende Potential negativer als vorher ist. Bei 70 gemäß Fig. 2. Verwendet man jeweils ein Mischgatter
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und einen Mehrdeutigkeitsprüfer mit mehr als drei, das negative Arbeitspotential haben, so wird, sofern etwa η Eingängen, so erhält man auf diese Weise ein die Widerstände RpI... Rp3 und Rv in geeigneter exklusives Mischgatter zur Überwachung von η Po- Größe gewählt sind, die Basis negativer als der tentialquellen. Emitter, so daß der Transistor Ts leitend wird und
Es läßt sich nun auch erreichen, daß die Prüfschal- 5 dadurch verhindert, daß das negative Arbeitspotential tung nach Fig. 5 durch Vornahme einer bestimmten am Ausgang α der Schaltung vorhanden ist. Dieser Änderung die Arbeitsweise der vorher verwendeten Vorgang findet wie bei den Schaltungen gemäß den zweiten Gatterschaltung, also eines Mehrdeutigkeits- Fig. 3 und 4 statt. Wenn alle drei Potentialquellen prüfers, annimmt. Zu diesem Zweck ist als zweite das negative Arbeitspotential haben, so wird die Gatterschaltung nunmehr ein exklusives Mischgatter io Basis noch negativer, und der Transistor Ts ist ebenzu verwenden. Eine derartige Schaltung zeigt die falls leitend. Das negative Arbeitspotential ist daher Fig. 6. Die Arbeitsweise dieser Schaltung ist wie auch in diesem Fall am Ausgang α nicht vorhanden,
folgt: Wenn eine der Potentialquellen C 1...Qn Eine Schaltung der Art, wie sie in Fig. 7 darge-
Arbeitspotential hat, so gelangt dieses über das Misch- stellt ist, wird auch oft impulsartig betrieben, d. h., die gatter M zum Durchlaßeingang 1 des Sperrgatters 5" 15 Arbeitspotentiale treten impulsartig auf. Es ist dann und über das exklusive Mischgatter E zum Sperr- erwünscht, daß der Transistor Ts möglichst schnell eingang 2 des Sperrgatters 6". Das Sperrgatter 5 leitend gemacht wird, damit nicht vorübergehend ein liefert an seinem Ausgang, wie verlangt, dabei noch falsches Signalpotential am Ausgang α der Schaltung kein Signalpotential. Wenn mindestens zwei auftritt. Zu diesem Zweck ist es vorteilhaft, den beliebige der Potentialquellen Q1... Arbeits- 20 Widerständen RpI, Rp2 und Rp3 Kondensatoren potential liefern, so gelangt dieses über das Misch- parallel zu schalten, über die sich bei geeigneter Digatter M wieder zum Durchlaß eingang 1 des Sperr- mensionierung die Arbeitspotentiale besonders schnell gatters 5". Über das exklusive Mischgatter E dagegen auf der Basis des Transistors Ts auswirken können,
gelangt kein Arbeitspotential zum Sperreingang 2 des Man kann nun die Widerstände RpI... Rp 3 und
Sperrgatters 6". Das Sperrgatter 51 liefert daher an 25 Rv auch so bemessen, daß die Basis des Transistors Ts seinem Ausgang das Signalpotential. Am Ausgange erst dann negativer als dessen Emitter wird, wenn des Mehrdeutigkeitsprüfers tritt also, wie verlangt, alle drei Potentialquellen das negative Arbeitspotential ein Signalpotential nur dann auf, wenn mehr als haben. In diesem Fall gibt die Prüfschaltung am Auseine Potentialquelle das Arbeitspotential liefert. gang α das Arbeitspotential als Signalpotential ab,
Die Prüf schaltungen gemäß den beiden Fig. 5 und 30 wenn eine oder zwei Potential quellen das negative 6 haben dasselbe Aufbauschema und unterscheiden Arbeitspotential haben. Es liegt dann eine Prüfsich nur darin, daß an einer bestimmten Stelle einmal schaltung vor, bei der die vorgeschriebene kleinste ein Mehrdeutigkeitsprüfer und einmal ein exklusives Anzahl von Arbeitspotential liefernden Potential-Mischgatter verwendet ist. Die Prüfschaltung selber quellen gleich Zl = I und die gleichzeitig vorgehat jeweils die Funktionsweise der dort nicht ver- 35 schriebene größte Anzahl von Arbeitspotential lief ernwendeten Gatterschaltung. Durch die Fig. 5 und 6 den Potentialquellen gleich Z2=2 ist. Mit einer wird also dargestellt, wie man einen Mehrdeutigkeits- analog aufgebauten Schaltungsanordnung kann man prüfer zu einem exklusiven Mischgatter oder umge- auch beispielsweise vier Potentialquellen usw. in gekehrt ausgestalten kann. Beide Prüf schaltungen können wünschter Weise überwachen.
auch zur Überwachung von mehr als drei Potential- 40 Die Fig. 8 zeigt eine Prüfschaltung, die dann ein quellen verwendet werden. Signal abgibt, wenn gerade zwei Potentialquellen
Die Fig. 7 zeigt ein Realisierungsbeispiel für das das Arbeitspotential liefern. Als erste Gatterschaltung exklusive Mischgatter gemäß Fig. 5. Als Mischgatter ist hier der Mehrdeutigkeitsprüfer P verwendet, ist hier die Sternschaltung aus den an die Potential- Realisierungsbeispiele für Mehrdeutigkeitsprüfer sind quellen Ql... G 3 angeschlossenen Richtleitern GmI, 45 bereits erwähnt worden. Als zweite Gatterschaltung Gm2 und Gm3 verwendet. Der Sternpunkt 1 bildet ist hier eine Schaltungsanordnung £ verwendet, welche den Ausgang des Mischgatters. Als Mehrdeutigkeits- dann das Arbeitspotential weiterleitet, also an ihrem prüfer ist hier die Sternschaltung aus den Wider- Ausgang ein Signal liefert, wenn mindestens drei ständen RpI, RpI und Rp 3 und Rv verwendet. An beliebige Potential quellen das Arbeitspotential liefern, einem Ende dieser Sternschaltung, hier an dem dem 50 Eine Schaltung, die für diesen Zweck verwendet Sternpunkt abgewendeten Anschluß des Widerstandes werden kann, ist in der Zeitschrift »Bell Laboratories Rv, liegt das feste Hilfspotential Uv, die anderen Record«, Januar 1952, Vol. XXX, Nr. 1, S. 11, be-Enden der Sternschaltung sind an die Potentialquellen schrieben. Die Prüfschaltung gemäß Fig. 8 eignet sich Ql-... Q 3 angeschlossen. Der Sternpunkt bildet den z. B. zur Überwachung einer Codieranlage, die nach Ausgang des Mehrdeutigkeitsprüfers. Das Sperr- 55 dem Code 2 von η arbeitet. Sie gibt jeweils dann ein gatter 61 wird durch den Transistor Ts mit dem Signal ab, wenn sich dieser Code eingestellt hat.
Kollektorwiderstand Rt realisiert, und zwar in der Es wird nun die Arbeitsweise dieser Schaltung
gleichen Weise wie bei den Prüf schaltungen gemäß (Fig. 8) erläutert. Wenn gerade zwei der Potentialden Fig. 3 und 4. Auch hier ist das Arbeitspotential quellen Ql... Qn Arbeitspotential haben, so leitet der Potentialquellen negativ. Wenn es bei einer 60 der Mehrdeutigkeitsprüfer P dieses Arbeitspotential Potentialquelle vorhanden ist, so wirkt es sich über zum Durchlaß eingang 1 des Sperrgatters weiter, an einen der entsprechend gepoltenRichtleiter Gm 1... Gm 3 dessen Ausgang α daher ebenfalls das negative Arund über den Widerstand Rt auf den Ausgang α der beitspotential als Signalpotential auftritt. Wenn nur Prüfschaltung aus. Über einen der Widerstände eine oder keine der Potentialquellen Q1... Qη RpI... Rp 3 wirkt es auch auf die Basis des Tran- 65 das Arbeitspotential hat, so wird vom Mehrdeutigsistors Ts ein. Bei geeigneter Dimensionierung der keitsprüf er P das Arbeitspotential nicht weitergegeben, Widerstände RpI... Rp3 und Rv bleibt bei dem und es tritt daher auch nicht am Ausgang α der Prüf-Tränsistor Ti in diesem Betriebsfall die Basis noch schaltung auf. Wenn mehr als zwei der Potentialpositiver als der Emitter, so daß der Transistor Ts quellen Q1... Q η das Arbeitspotential haben, so tritt gesperrt bleibt. Wenn dagegen zwei Potentialquellen 70 auch am Ausgang der Schaltungsanordnung E das
Arbeitspotential auf und damit auch am Sperreingang 2 des Sperrgatters 5. In diesem Fall ist daher am Ausgang α der Prüfschaltung kein Arbeitspotential vorhanden, es wird also kein Signal dort abgegeben.
In analoger Weise lassen sich Prüfschaltungen aufbauen, die an ihrem Ausgang ein Signal liefern, wenn gerade m von η Potentialquellen das Arbeitspotential haben (m<in). Der Mehrdeutigkeitsprüfer P ist dann durch eine Gatterschaltung zu ersetzen, die das Arbeitspotential zu ihrem Ausgang weiterleitet, wenn mindestens m der η angeschlossenen Potentialquellen das Arbeitspotential haben, und die Schaltungsanordnung E ist durch eine Gatterschaltung zu ersetzen, die das Arbeitspotential weiterleitet, wenn mehr als m der an sie angeschlossenen η Potentialquellen das Arbeitspotential haben. Derartig aufgebaute Prüfschaltungen haben den Vorteil, daß das gewünschte Signal auch dann sicher und eindeutig abgegeben wird, wenn η und m große Zahlen sind. Sie eignen sich z.B. zur Überwachung von Codieranlagen, die nach dem Code m von η arbeiten.

Claims (15)

Patentansprüche:
1. Prüfschaltung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, welche eine Mehrzahl von Potentialquellen, die jeweils entweder ein Ruhepotential oder ein Arbeitspotential aufweisen, dadurch überwacht, daß sie ein Signal abgibt, wenn das Arbeitspotential von Potentialquellen in vorgeschriebener Anzahl geliefert wird, wobei zwischen der jeweils kleinsten und größten gleichzeitig vorgeschriebenen Anzahl keine dazwischenliegende Anzahl als vorgeschriebene Anzahl fehlt, dadurch gekennzeichnet, daß an die Potentialquellen (Q 1, Q2, Q3... Qη in Fig. 1) jeweils die Eingänge (1.. .n) einer ersten Gatterschaltung (GSl), welche das Arbeitspotential weiterleitet, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen (Ql... Qn) mindestens gleich der jeweils kleinsten vorgeschriebenen Anzahl (Zl) von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist, und die Eingänge (1... n) einer zweiten Gatterschaltung (GS2), welche das Arbeitspotential zu ihrem Ausgang weiterleitet, wenn die Anzahl der Arbeitspotential liefernden Potentialquellen (Ql... Qn) größer als die jeweils größte vorgeschriebene Anzahl (Z 2) von Arbeitspotential liefernden Potentialquellen ist, angeschlossen sind und daß der Ausgang der ersten Gatterschaltung (GSl) an den Durchlaßeingang (1) eines Sperrgatters (S) und der Ausgang der zweiten Gatterschaltung (GS 2) an den Sperreingang (2) des Sperrgatters (S) angeschlossen ist, dessen Ausgang (a) das Signal liefert.
2. Prüfschaltung nach Anspruch 1, die ein Signal abzugeben hat, wenn eine einzige beliebige Potentialquelle das Arbeitspotential liefert (exklusives Mischgatter), .dadurch gekennzeichnet, daß als erste Gatterschaltung (GSl) ein Mischgatter (M in Fig. 2) verwendet ist.
3. Prüfschaltung nach Anspruch2, bei der zwei Potentialquellen zu überwachen sind, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite Gatterschaltung (GS2) ein Koinzidenzgatter (K) verwendet ist.
4. Prüfschaltung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Mischgatter eine Reihenschaltung aus zwei Widerständen (RmI, Rm2 in Fig. 3) verwendet ist, bei der die Enden der Reihenschaltung die Eingänge und der-Mittelpunkt (1) den Ausgang des Mischgatters bilden,
5. Prüfschaltung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein aus Widerständen (Rk 1, Rk 2 in Fig. 3) aufgebautes Koinzidenzgatter mit festem Hilfspotential (Uv) verwendet ist.
6. Prüfschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerstände (Rkl,Rk2,Rv) des Koinzidenzgatters in Sternschaltung angeordnet sind und daß bei der Sternschaltung zwei Enden der Widerstände (Rk 1, Rk 2) die Eingänge und der Sternpunkt (2) den Ausgang des Koinzidenzgatters bilden und das feste Hilfspotential (Kv) am dritten Ende liegt.
7. Prüfschaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß für das Koinzidenzgatter die an die Potentialquellen (Q 1, Q 2 in Fig. 4) angeschlossenen Widerstände (Rm 1, Rm2) des Mischgatters mitbenutzt sind und daß an den Ausgang (1) des Mischgatters ein Widerstand (Rk) angeschlossen ist, dessen diesem Ausgang (1) abgewandter Anschluß den Ausgang (2) des Koinzidenzgatters bildet, und daß an diesen Ausgang über einen weiteren Widerstand (Rv) das feste Hilfspotential (Uv) angelegt ist.
8. Prüfschaltung nach Anspruch 2, bei der mehr als zwei Potentialquellen zu überwachen sind, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite Gatterschaltung (GS 2) ein Mehrdeutigkeitsprüfer (P in Fig. 5) verwendet ist.
9. Prüfschaltung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Mischgatter eine Sternschaltung aus an die Potentialquellen angeschlossenen Richtleitern (GwI... Gm 3 in Fig. 7) verwendet ist, deren Sternpunkt (1) den Ausgang des Mischgatters darstellt.
10. Prüfschaltung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß als Mehrdeutigkeitsprüfer eine Sternschaltung aus Widerständen (Rp 1, Rp 2, Rp 3, Rv in Fig. 7) verwendet ist und daß einem Ende der Sternschaltung ein festes Hilfspotential (Uv) zugeführt ist und an die anderen Enden der Sternschaltung die Potential quellen (Ql, Q 2, Q 3) angeschlossen sind und der Sternpunkt (2) der Ausgang des Mehrdeutigkeitsprüfers ist.
11. Prüfschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Gatterschaltung (GSl) ein Mischgatter (M in Fig. 6) und an Stelle der zweiten Gatterschaltung (GS2) ein exklusives Mischgatter (E) verwendet ist.
12. Prüfschaltung nach Anspruch 1, die ein Signal abzugeben hat, wenn gerade zwei beliebige Potentialquellen das Arbeitspotential liefern, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Gatterschaltung (GSl) ein Mehrdeutigkeitsprüfer (P in Fig. 8) verwendet ist und daß eine Schaltungsanordnung (E) das Arbeitspotential weiterleitet, wenn mindestens drei beliebige Potentialquellen (Q 1... Qn) das Arbeitspotential liefern.
13. Prüfschaltung nach Anspruch 1, die ein Signal abzugeben hat, wenn eine oder zwei beliebige Potentialquellen Arbeitspotential liefern, dadurch gekennzeichnet, daß als erste Gatterschaltung ein Mischgatter (M) verwendet ist und daß die zweite Gatterschaltung· das Arbeitspotential weiterleitet, wenn mindestens drei beliebige Potentialquellen (Q 1... Qn) das Arbeitspotential liefern.
14. Prüfschaltung nach Anspruch 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß als zweite Gatter-
909 76T/8&
schaltung eine Sternschaltung aus Widerständen (Rp t, RpI1 Rp 3, Rv in Fig. 7) verwendet ist und daß an ein Ende der Sternschaltung ein festes Hilfspotential (Uv) angelegt ist und an die anderen Enden der Sternschaltung die Potentialquellen (Ql, Q 2, QS) angeschlossen sind und der Sternpunkt der Ausgang (2) des Mehrdeutigkeitsprüfers ist.
15. Prüfschaltung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als
Sperrgatter (S) ein Transistor (Ts in Fig. 3) in Emitterschaltung mit einem am Durchlaßeingang (1) angeschlossenen Kollektorwiderstand (Rt) verwendet ist, der durch das Arbeitspotential, wenn es an seiner als Sperreingang (2) dienenden Basis auftritt, leitend gemacht wird und dadurch über seine Kollektor-Emitter-Strecke das an seinem Kollektor, der als Ausgang (a) des Sperrgatters (S) dient, gegebenenfalls auftretende Arbeitspotential ableitet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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