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DE1059972B - Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Waehler, z. B. fuer Umsteuervorgaenge in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer einen elektronischen Waehler, z. B. fuer Umsteuervorgaenge in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

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Publication number
DE1059972B
DE1059972B DES57840A DES0057840A DE1059972B DE 1059972 B DE1059972 B DE 1059972B DE S57840 A DES57840 A DE S57840A DE S0057840 A DES0057840 A DE S0057840A DE 1059972 B DE1059972 B DE 1059972B
Authority
DE
Germany
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voltage
selector
output
transistor
voter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57840A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Peter Gerke
Dipl-Ing Heinz-Ortwin Renner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority to NL238128D priority Critical patent/NL238128A/xx
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES57840A priority patent/DE1059972B/de
Priority to GB9613/59A priority patent/GB892852A/en
Priority to US803935A priority patent/US2993093A/en
Priority to CH7179059A priority patent/CH364531A/de
Publication of DE1059972B publication Critical patent/DE1059972B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker
    • H04Q3/52Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements
    • H04Q3/521Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker using static devices in switching stages, e.g. electronic switching arrangements using semiconductors in the switching stages

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatentes 1 028 623 ist ein elektronischer Wähler, der z. B. für Umsteuervorgänge in Fernmeldeanlagen verwendet werden kann. Solche Umsteuervorgänge sind bei der Fernwahl von Bedeutung, bei der mehrere Verbindungswege in wählbarer Reihenfolge zur Verfugung stehen. Zur Auswahl des zu benutzenden Weges sind Umsteuerwähler für die selbsttätige Umweglenkung vorgesehen.
Der im Hauptpatent angegebene elektronische Umsteuerwähler hat mehrere Eingänge und Ausgänge. Die Eingänge sind über elektronische Schaltmittel mit den Ausgängen verbunden. Das Freisein bzw. Besetztsein eines Ausganges wird durch ein bestimmtes Freipotential kenntlich gemacht. Dieser Wähler ist in der Weise aufgebaut, daß die Eingänge des Wählers sowohl mit jeweils zugeordneten Wählerausgängen über einen elektronischen Schalter als auch über Koppelgleichrichter entsprechender Durchlaßrichtung mit den elektronischen Schaltern anderer Ausgänge stufenweise in wählbarer Folge gekoppelt sind. Dadurch wird bei Kennzeichnung eines bestimmten Einganges dieser bei Freisein des zugeordneten Wählerausganges auf diesen geleitet und bei Besetztsein des zugeordneten Wählerausganges auf den nächsten freien Ausgang umgeleitet. Um hochahmige Eingänge des Wählers zu erzielen, wird vor die ursprünglichen Wählereingänge jeweils eine Verstärkerstufe vorgeschaltet.
Bei diesem Wähler wird im gegebenen Fall der elektronische Schalter einer bestimmten Stufe durch eine Kennzeichnungsspannung beeinflußt, die über die erwähnten Koppelgleichrichter zugeführt wird. Diese Koppelgleichrichter sind jeweils über mehrere Stufen des Wählers in Reihe geschaltet. Die Koppelgleichrichter werden bei der Beeinflussung des elektronischen Schalters der betrachteten bestimmten Stufe durch die Kennzeichnungsspannung in Durchlaßrichtung beansprucht. Dabei ist es unvermeidlich, daß ein, wenn auch geringer Spannungsabfall an den Koppelgleichrichtern auftritt, wodurch die Höhe der Kennzeichnungsspannung hinter den Koppelgleichrichterri niedriger als vor ihnen ist. Es ist daher nicht ohne weiteres möglich. Wähler aufzubauen, bei denen beliebig viele derartige Koppelgleichrichter in Reihe geschaltet sind. Es darf also nur eine begrenzte Zähl von Koppelgleichrichtern in Reihe geschaltet sein. Deshalb kann eine Umweglenküng unter Berücksichtigung von beliebig' vielen Stufen des Wählers nicht vorgesehen werden. . . .
Aufgabe der Erfindung ist es,: diese Einschränkung zu vermeiden und die Anwendungsfähigkeit der Wähler in vorteilhafter Weise zu erweitern. Dies wird dadurch erreicht, daß den Koppelgleichrichtern zugeordnete S'chaltmittel vorgesehen sind, mit deren Hilfe der Spannungsabfall kompensiert wird, der an -den Schaltungsanordnung
für einen elektronischen Wähler,
z.B. für Umsteuervorgänge in Fernmelde-r insbesondere Fernsprechanlagen
Zusatz zum Patent 1 028 623
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
ls Berlin und München,
München 2, Witteisbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Peter Gerke, München-Solln,
und Dipl.-Ing. Heinz-Ortwin Renner, München,
sind als Erfinder genannt worden
Koppelgleichrichtern bei Beanspruchung in Durchlaßrichtung durch eine Kennzeichnungsspannung auftritt. Auf diese Weise kann z. B. eine Umweglenkung unter Berücksichtigung von beliebig vielen möglichen Verbindungswegen stattfinden. -
Bei den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen werden als den Koppelgleichrichtern zugeordnete Schaltmittel Kompensationsschalter verwendet, die in Reihe mit den betreffenden Koppelgleichrichtern liegen und welche, wenn an ihren Eingängen die Kennzeichnungsspannung auftritt, eine damit gleichartige und mindestens um den Betrag des Spannungsabfalls größere Ausgangsspannung an ihren Ausgängen abgeben. . ,..-...
Fig. 1 zeigt die Prinzipschaltung für ein Ausr führungsbeispiel eines ■ elektronischen: Wählers- gemäß dem Hauptpatent,. der" keinen Kompensationsschalter.
hat; .
- . Fig· 2 und 3- zeigen zwei Prinzipschaltungen für elektronische Wähler mit Kompensationsschaltertf, und Fig. 4 und 5 zeigen vollständige Schaltungen für je eine Stufe dieser beiden elektronischen Wähler, wobei zu ihrem Aufbau Transistoren verwendet sind.
Es wird nun zunächst der Aufbau und die Arbeitsweise des in Fig. 1 dargestellten elektronischen Wählers beschrieben. Dieser Wähler entspricht unter anderem dem in Fig. 2 des Hauptpatentes dargestellten-Wähler.' Dem Hauptpatent entsprechende Wähler können jedoch auch anders· aufgebaut sein. Der.elektronische Wähler
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gemäß Fig. 1 hat drei gleichartige Wählerstufen. Der Wählereingang e 1 der ersten Stufe ist über den Verstärker Vl mit dem KennzahlenpunktKPl verbunden, von wo im gegebenen FaHnder Wählereingang e 1 zur Anforderung eines Wähleräusganges durch eine Kennzeichnungsspannung ausgesteuert wird. Vom Verstärker Vl gelangt dann eine bestimmte Kennzeichnungsspannung zu dem elektronischen SchalterSIt und zum Koppelgleichrichter GIl dieser Wählerstufe. Der elektronische SchalterSIt wird außerdem noch von der zugehörigen Ausgangsmarkierader mit Hilfe des Kontaktes g 1 beeinflußt. Durch diesen Kontakt wird gekennzeichnet, ob der Wählerstufenausgang frei oder belegt ist. Wenn der Wählerstufenausgang frei ist, ist der Kontakt gl geschlossen, und es kann der elektronische Schalter S Ii durch die über den Verstärker Vl zugeführte Kennzeichnungsspannung in diejenige Schaltstellung gebracht werden, bei der er an seinen Ausgang a I eine derartige Spannung abgibt, daß das dort angeschlossene Auswerteorgan E1 gesteuert wird. Der elektronische Schalter SIt hat außerdem noch die Eigenschaft, daß in dieser Schaltstellung sein Eingang derart beeinflußt wird, daß die dorthin gelieferte Kennzeichnungsspannung weitgehend zusammenbricht. Infolgedessen wirkt sie sich in diesem Fall über den Koppelgleichrichter Gl 1, der durch sie auf Durchlaß beansprucht .werden würde, nicht auf den an dem anderen Pol dieses Koppelgleichrichters angeschlossenen elektronischen Schalters S2t der zweiten Wählerstufe aus. Wenn dagegen der Wählerstufenausgang belegt und der Kontakt g 1 geöffnet ist, so kann der elektronische Schalter SIt nicht, wie vorher, in die betreffende Schaltstellung gebracht werden. In diesem Fall wird die vom Verstärker Vl gelieferte Kennzeichnungsspannung über den Koppelgleichrichter GIl zum elektronischen Schalter S2t der zweiten Wählerstufe und eventuell auch zum elektronischen Schalter 6*31 der dritten Wählerstufe geleitet. Wenn bei dem elektronischen Schalter 5* 21 der zugehörige Kontakt g2 geschlossen ist, so kommt dieser in diejenige Schaltstellung, bei der das an ihn angeschlossene Auswerteorgan E2 anspricht. Hierdurch wird der zum Kennzahlenpunkt KP 1 gehörende Wählereingang auf den Ausgang der zweiten Wählerstufe geleitet. Wenn auch der Kontakt g 2 nicht geschlossen ist, so wird die Durchlaßspannung über den Koppelgleichrichter Gl 2 zum elektronischen Schalter 6*21 der dritten Wählerstufe geleitet, wo sich die entsprechenden Vorgänge wie vorher abspielen. Wenn ein elektronischer Schalter über mehrere Koppelgleichrichter zum Ansprechen zu kommen hat, so kann, worauf bereits eingangs hingewiesen wurde, der störende, aber zunächst unvermeidliche Spannungsabfall an diesen Koppelgleichrichtern das Ansprechen verhindern.
Die einseitig gerichtete. Leitfähigkeit der Koppelgleichrichter bewirkt, daß die Umsteuerung von Wählerausgängen auf Ausgänge .anderer Wählerstufen nur in Richtung von der ersten Wählerstufe zur zweiten oder dritten, aber nicht in umgekehrter Richtung vor sich gehen kann. Es ist also; für die Wählerstufen eine Umsteuerreihenfolge bestimmter Richtung vorhanden. Die in der Schaltung vorhandenen Verstärker Vl, V2 oder VZ können auch eingespart werden, wenn bereits von den Kennzahlenpunkten selber geeignete Spannungen zur Kennzeichnung zur Verfügung gestellt werden. Dies gilt auch für die in den Fig. 2 und 3 angegebenen Verstärkerstufen.'
Die Fig. 2 zeigt die Schaltung eines elektronischen Wählers, bei dem Kompeifsationsschalter verwendet werden. Die KompensatiönSschalter sind hier den Eingängen der "elektronischen Schalter in den einzelnen Wählerstufen vorgeschaltet. So ist in der ersten Wählerstufe der Kompensationsschalter SIl dem elektronischen Schalter SIt, in der zweiten Wählerstufe der Kompensationsschalter S22 dem elektronischen Schalter ^21 vorgeschaltet usw. Bei jeder betreffenden Wählerstufe ist der Koppelgleichrichter, der von der in der Umsteuerreihenfolge vorhergehenden Wählerstufe herführt, am Eingang des Kompensationsschalters
ίο angeschlossen. So ist am Eingang des Kompensationsschalters £22 der zweiten Wählerstufe der von der ersten Wählerstufe herführende Koppelgleichrichter GIl und am Eingang des Kompensationsschalters SZZ der dritten Wählerstufe der von der zweiten Wählerstufe herführende Koppelgleichrichter Gl 2 angeschlossen. Außerdem ist jeweils der Koppelgleichrichter, der zur in der Umsteuerreihenfolge folgenden Wählerstufe wegführt, am Verbindungspunkt zwischen, dem Ausgang des Kompensationsschalters und dem elektronischen Schalter der betreffenden Wählerstufe angeschlossen. So ist am Ausgang des Kompensationsschalters S11 der Koppelgleichrichter Gl 1, am Ausgang des Kompensationsschalters S 22 der Koppelgleichrichter G12 angeschlossen usw. Bei der Schaltung gemaß Fig. 2 kompensieren die Kompensationsschalter den Spannungsabfall an den Koppelgleichrichtern, da im gegebenen Fall die Kennzeichnungsspannung jeweils auf die Reihenschaltung eines Kompensationsschalters und eines Koppelgleichrichters einwirkt.
Außerdem werden hier die Kompensationsschalter zugleich vorteilhafterweise auch als Verstärker an den einzelnen Wählerstufen mitbenutzt und erleichtern die Aussteuerung der elektronischen Schalter in diesen Wählerstufen.
Der elektronische Wähler nach Fig. 2 arbeitet ganz analog zu dem in Fig. 1 dargestellten. Wenn z. B. vom Kennzahlenpunkt KP 2 her der Eingang des elektronischen Schalters S2t der zweiten Wählerstufe des elektronischen Wählers mit Kennzeichnungsspannung beaufschlagt wird, so gelangt, falls der Kontakt g2 geöffnet ist und daher der elektronische Schalter 612 ί nicht ansprechen kann, diese Spannung über den Koppelgleichrichter Gl 2 und den Kompensationsschalter 5 33 zum Eingang des elektronischen Schalters 5"3i. Der Spannungsabfall am Koppelgleichrichter Gl 2 wird dabei durch den Kompensationsschalter S 33 kompensiert. Zur ersten Wählerstufe gelangt keine Kennzeichnungsspannung, da der dort hinführende Koppelgleichrichter GIl in Sperrichtung beansprucht wird. Wenn dagegen der Kontakt g 2 geschlossen ist, so spricht der elektronische Schalter S21 der zweiten Wählerstufe an und verhindert unter anderem dadurch auch eine Weiterleitung der Kennzeichnungsspannung zur dritten Wählerstufe. Bei anderen Betriebsfällen des Wählers spielen sich die Vorgänge entsprechend ab. Die Fig. 3 zeigt eine andere Prinzipschaltung für einen elektronischen Wähler mit Kompensationsschaltern. Die Kompensationsschalter sind hier ebenfalls in Reihe mit den Koppelgleichrichtern geschaltet, jedoch so, daß sie lediglich den Spannungsabfall an den Koppelgleichrichtern kompensieren und auf die Verstärkung in den einzelnen Wählerstufea selber keinen Einfluß haben. So ist der Kompensationsschalter 5121 in die Verbindungsleitung für den Kop- pelgleichrichter Gl 1 der ersten Wählerstufe mit dem Verstärker Vl und dem elektronischen Schalter 5" 1, der Kompensationsschalter 6*231 in die Verbindungsleitung für den Köppelgleichrichter Gl 2 in der zweiten Wählerstufe mit dem Verstärker V 2 und dem elektronischen Schalter S2 eingefügt usw. Als besondere
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Maßnahme ist'hier· ferner vorgesehen, daß die Aus-, gangsmarkieradern mit Hilfe ihrer Kontaktegl, g2. und g3 statt auf die elektronischen. Schalter in den Wählerstufen- nunmehr auf die Kompensationsschalter arbeiten. Die Kontakte gl, §"2 und g3 sind daher an die Kompensationsschalter 6" 121, 523f und 5 34 t angeschlossen. Die Kompensationsschalter müssen hier noch besondere Eigenschaften haben. Sie dürfen nämlich ihre Ausgangsspannung nur dann abgeben, wenn. c, bei der Wählerstufe, bei der der betreffende Koppelgleichrichter durch die Kennzeichnungsspannung beaufschlagt wird, der Wählerstufenausgang besetzt ist. Außerdem muß dann die Kennzeichnungsspannung am Eingang der Kompensationsschalter so weit zusammenbrechen, daß der elektronische Schalter der betreffenden Wählerstufe nicht ansprechen kann, wodurch verhindert wird, daß ein Wählereingang auf den Ausgang dieser Wählerstufe geleitet wird.
Die Vorgänge im elektronischen Wähler werden nun an Hand eines Betriebsfalles erläutert. Vom Kenn- ao zahlenpunkt KP 2 gelangt eine Kennzeichnungsspannung auf den Eingang des elektronischen Schalters S 2. An diesen Eingang sind zugleich der Koppelgleichrichter Gl 1 und über den Kompensationsschalter t 5231 der Koppelgleichrichter Gl2 angeschlossen. Die am Eingang des elektronischen Schalters S 2 auftretende Spannung hat eine derartige Polarität, daß der Koppelgleichrichter GZ1 in Sperrichtung beansprucht wird. Daher wird die erste Wählerstufe nicht beeinflußt. Wenn der Wählerausgang der zweiten Wählerstufe frei ist, so hat der Kontakt g2 eine derartige Betriebslage, daß über die dort zugeführte Spannung der Kompensationsschalter 5" 231 so beeinflußt wird, daß er weiterhin nur diejenige Betriebslage einnimmt, in der er keine Ausgangsspannung abgibt. Daher wird in diesem Fall die dritte Wählerstufe nicht beeinflußt. In der zweiten Wählerstufe kommt der elektronische Schalter S2 in diejenige Betriebslage, bei der er eine Ausgangsspannung abgibt, unter deren Einfluß das Auswerteorgan E 2 anspricht. Damit besteht eine Verbindung zwischen Eingang und Ausgang der zweiten Wählerstufe.
Wenn dagegen der Ausgang der zweiten Wählerstufe S 2 besetzt ist, hat der Kontakt g2 eine derartige Betriebslage, daß über die durch ihn zugeführte Spannung der Kompensationsschalter 5" 231 so beeinflußt wird, daß er in die Betriebslage kommen kann, in der er seine Ausgangsspanung abgibt. Wenn nun der Eingang der zweiten Wählerstufe mit Kennzeichnungsspannung beaufschlagt wird, so gelangt vom Ausgang des Kompensationsschalters über den Koppelgleichrichter Gl 2 dessen Ausgangsspannung zur dritten Wählerstufe und ruft dort die entsprechenden Vorgänge wie in der zweiten Wählerstufe hervor. Gleichzeitig bricht am Eingang des Kompensationsschalters S23 t infolge seiner Schalterfunktion die dort liegende-Kennzeichnungsspannung zusammen. Dadurch wird verhindert, daß der elektronische Schalter 52 anspricht.
Bei dieser Schaltung verhindern die Koppelgleichrichter, daß die an den Eingängen der elektronischen Schalter 6"2 und S3 gegebenenfalls auftretenden Kennzeichnungsspannungen eine derartige Einwirkung auf die Kompensationsschalter haben, daß deren Arbeitsweise gestört werden könnte. Wenn die Kornpensationsschalter selber so aufgebaut sind, daß keine störenden Einwirkungen von einer in dier Umsteuerreihenfolge nachfolgenden Wählerstufe auf die vorhergehende auftreten können- und daher ,λ auch,. , die· a? Funktionen der Koppelgleichrichter mit übernehmen, kann man diese selbstverständlich durch, einen ein-, fachen Leitungskurzschluß, ersetzen. ■
Die Fig. 4 und 5-zeigen Schaltungsbeispiele für elektronische Wähler, die entsprechend· den vorstehend be-.· schriebenen Prinzipschaltungen aufgebaut sind und. bei denen zur Realisierung der Schalter Transistoren verwendet sind. ---..-. .-*-.. - '..:,
Die Fig, 4 zeigt die dritte Stufe eines -elektronischen Wählers, bei dem die Kompensationsschalter fürdie^ Kompensierungdes Spannungsabfalls und für die Verstärkung- in den einzelnen Wählerstufen zugleich be-, nutzt werden. Diese Wählerstuf e enthält die pnp-Tran-sistoren T 3, T331, T 332 und T 3 t.. Im Vergleich "zu.-der Prinzipschaltung der Fig. 2 entspricht der Transistor T 3 dem Verstärker V 3, der Transistor T 331? mit dem Transistor Γ 332 zusammen dem Kompen-?- sationsschalter 533 und der TransistorT3t dem elektronischen Schalter 531. Zur dritten Wählerstufe führt der Koppelgleichrichter Gl 2, und von dort weg führt der Koppelgleichrichter G13. Die ■ Transistoren X3, T 331 und T 332 sind in Emitterschaltung verwendet, und in Kette geschaltet. Sie haben die Kollektqrwiderständei?32, i?34 und R 35. Außerdem sind noch die Basisvorwiderstände J? 31 und R 36 zur Zuführung von Basisvorspannungen vorgesehen. Der Widerstand i?_33-dient zur richtigen Bemessung der/von der vorher-; gehenden Wählerstufe über den Koppelgleichrichter Gl2 zugeführten Spannung.JDer Gleichrichter G'3 verhindert eine Ableitung diener Spannung über den Transistor T 3, wenn dieser-leitend ist. Die Schaltung für den Transistor T3t ist so ausgeführt, daß sie als Koinzidenzschaltung wirkt und der Transistor leitend wird, wenn der Kontakt g 3 geschlossen ist, also der Wählerstufenausgang frei ist und gleichzeitig am Kollektor des Transistors.T332, welcher den Ausgange des Kompensationsschalters darstellt, die Ausgangsspannung auftritt. Der Transistor T3t hat den Basisvorwiderstand R 37, an dessen freiem Ende entweder die über den Kontakt g 3 zugeführte Spannung —£76 oder die über den Widerstand R 39 zugeführte Spannung — E/l liegt. Am Emitter des Transistors T3t sind noch der Emitterwiderstand R 38 und das Auswerteorgan £3 angeschlossen. Auf die Emitter, Kollektoren und Basen der Transistoren arbeiten die Betriebsspannungen· —U1 bis -— U 6, von denen in dieser Reihenfolge die folgende jeweils negativer gegen Masse als die vorhergehende ist. In der Fig. 4 ist auch ein zahlenmäßiges Beispiel dafür angegeben, wie groß diese Spannungen gemacht werden können.
Es wird nun die Arbeitsweise dieser Wählerstufe bei den beiden Betriebsfällen beschrieben. Zunächst möge der Wählerstufe vom Kennzahlenpunkt KP 3 eine Kennzeichnungsspannung zugeführt werden, um eine leitfähige Verbindung zwischen dem Eingang und dem Ausgang dieser Wählerstufe zu bekommen. Im Ruhezustand der Wählerstufe ist nun der Kontakt k 3, der für diesen Zweck vorgesehen ist, geöffnet. Daher ist der Transistor Γ 3 unter dem Einfluß der auf ihn einwirkenden Betriebsspannungen — U 2, —{75 und — U 6 leitend, da seine Basis negativer als sein Emitter ist. Seine Emitterspannung —U2 wirkt deshalb über seinen Kollektor auf die Basis des angekoppelten Transistors T 331 ein, an dessen Emitter die Spannung — i/3 liegt und dessen Kollektor unter dem Einfluß der Spannung ^U5 steht. Seine Basis- ist daher positiver als sein Emitter, und er ist daher gesperrt. Der Emitter des Transistors Γ 332 liegt an "der Spannung —1/4. Sein Kollektor liegt über den Kollektorwiderstand R 35 an der Spannung — E/6. Seine Basis steht unter dem Einfluß der Kollektorspannung des
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Transistors T 331. Diese ist negativer als die Emitterspannung — [74 des Transistors T 332, und daher ist dieser leitend. Am Kollektor des Transistors TZt liegt daher die Spannung —[74. Die gleiche Spannung wirkt über den Widerstand R 38 auf seinen Emitter ein. Zwischen seinem Emitter und seinem Kollektor liegt daher kein Spannungsgefälle, und der Transistor TZt ist daher nicht leitend. Das Auswerteorgan BZ wird in diesem Fall nicht zum Ansprechen gebracht.
Nunmehr möge der Kontakt k 3 geschlossen werden, wodurch sich die Massespannung als Kennzeichnungsspannung auf die Basis des Transistors TZ auswirkt und wodurch dieser gesperrt wird. Daher wird seine Kollektorspannung negativer und wird auch negativer als die Emitterspannung des an ihm mit seiner Basis angeschlossenen Transistors T 331, der daher nunmehr leitend wird. Dessen Kollektorspannung wird daher positiver, wodurch der Transistor Γ 332 gesperrt wird. Auf den Kollektor des Transistors TZt wirkt nunmehr über den Widerstand R35 die Spannung — [76 ein. Bei geeigneter Basisspannung kann daher der Transistor TZt leitend werden. Wenn der Ausgang dieser Wählerstufe frei ist, so wirkt sich auf die Basis des Transistors TZt die Spannung — i/6 aus, da dann der Kontakt g Z geschlossen ist, und der Transistor TZt wird leitend, wodurch dem Auswerteorgan E 3 eine um so viel negativere Spannung als zuvor zugeführt wird, daß es anspricht. Durch das Leitendwerden des Transistors TZt wird fernerhin bewirkt, daß, wenn der Transistor T 332 gesperrt ist, dem Koppelgleichrichter Gl Z eine weniger negative Spannung zugeführt wird, als wenn der Transistor TZt ebenfalls gesperrt ist. Der Koppelgleichrichter Gl 3 wird nämlich nunmehr von einem Abgriff des aus den Widerständen R35 und RZB bestehenden Spannungsteilers gespeist, dessen Widerstände R 35 und i?38 durch den leitenden Transistor TZt verbunden sind. Der Spannungsteiler liegt zwischen den Spannungen
— [76 und der nur wenig negativen Spannung — [74. Die dem Koppelgleichrichter GlZ jetzt zugeführte Spannung ist wesentlich weniger negativ als die Spannung — [76 und kann eine folgende Wählerstufe nicht beeinflussen.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß es besonders vorteilhaft ist, an den Emitter des Transistors TZt einen weiteren Transistor in Emitterschaltung mit seiher Basis als Verstärkerstufe anzuschließen. Man kann dann dessen Betriebsspannungen so einstellen, daß er auch leitend wird, wenn der Transistor TZt leitend wird. In diesem Zustand gleicht sich seine Basisspannung seiner Emitterspannung an, die wesentlich weniger negativ als die Spannung — [7 6 gewählt Werden kann. Diese Spannung wird dann über die leitende Kollektor-Emitter-Strecke des Transistors TZt und über den Gleichrichter GlZ der nächsten Wählerstufe zugeführt. Da sie wesentlich weniger negativ als die Spannung — [76 ist, kann sie diese jedoch nicht beeinflussen.
Wenn der Ausgang der Wählerstufe dagegen besetzt ist, so ist der Kontakt gZ geöffnet, und auf die Basis wirkt sich die gegen die Emitterspannung -Ui positivere Spannung—Ui aus. In diesem Fall kann der Transistor TZt nicht leitend werden. Gleichzeitig wirkt sich über den Widerstand R 35 die Spannung
— [76 auf den Koppelgleichrichter GlZ und auf die dort weiterhin angeschlossene folgende Wählerstufe aus, ohne daß eine Spannungsanhebung über den Transistor TZt und den Widerstand R38 erfolgt. Diesmal kann die folgende Wählerstufe beeinflußt werden.
Die in der Umsteuerreihenfolge folgende Wählerstufe ist nun genauso aufgebaut wie die in Fig. 4 dargestellte Wählerstufe. Es kann daher, um die Auswirkung der Zuleitung der negativen Kennzeichnungsspannung über den Koppelgleichrichter Gl Z zu err' kennen, dementsprechend angenommen werden, daß der durch keine andere Kennzeichnungsspannung beaufschlagten Wählerstufe der Schaltung gemäß Fig. 4 über den Koppelgleichrichter G12 dieselbe Spannung
ίο zugeführt wird. Der Transistor TZ ist im Ruhezustand und daher leitend, und der Transistor T331 ist zunächst gesperrt. Über den Koppelgleichrichter Gl 2 wird durch die zugeführte negative Kennzeichnungsspannung die Basis um so viel negativer gemacht, daß sie negativer als seine Emitterspannung wird, so daß der Transistor T 331 leitend wird. Der Gleichrichter G 3 wird in Sperrichtung beansprucht und verhindert dabei, daß die über den Koppelgleichrichter Gl 2 zugeführte Spannung durch die am Emitter des leitenden Transistors TZ liegende, weniger negative Spannung — [72 unterdrückt wird. Die angeschlossenen Transistoren T332 und TZt ändern nun ebenfalls ihre Betriebslage, und das Auswerteorgan E Z spricht an, sofern der Wählerstufenausgang frei ist. Wenn er nicht frei ist, so wird über den Koppelgleichrichter Gl Z die nächste dort angeschlossene Wählerstufe in entsprechender Weise beeinflußt. In ganz analoger Weise spielen sich die anderen Betriebsfälle bei einem derartigen elektronischen Wähler mit Transistoren ab.
Die Fig. 5 zeigt die dritte Stufe und einen Teil der '"·'· vierten Stufe eines elektronischen Wählers, bei dem die Verstärkerwirkung der Kompensationsschalter nur für die Kompensierung des Spannungsabfalls an den Koppelgleichrichtern ausgenutzt wird und bei dem die zu den Ausgangsmarkieradern gehörenden Kontakte an die Kompensationsschalter statt an die elektronischen Schalter in den Wählerstufen angeschlossen sind. Bei dieser Wählerstufe ist kein Verstärker vorgesehen, der den Verstärkern Vl, V2, VZ .. . bei den anderen Wählern entspräche. Zur dritten Wählerstufe gehören die pnp-Transistoren TZ, TZiIt und TZ42t. Im Vergleich zu der Prinzipschaltung der Fig. 3 entsprechen der Transistor TZ dem elektronischen Schalter SZ und die beiden Transistoren T3411 und T342i dem Kompensationsschalter SZit. Von der zweiten Wählerstufe her führt der Koppelgleichrichter Gl 2 zur dritten Wählerstufe, und von dort führt der Koppelgleichrichter GlZ zur vierten Wählerstufe hin. Der Transistor T 3 wird in Emitterschaltung verwendet und ebenso der Transistor T 342 £. Sie haben die Kollektorwiderstände R 38 und i?34. Außerdem sind bei ihnen noch die Basisvorwiderstände RZ7 und RZZ zur Zuführung von Basisvorspannungen vorgesehen. Die Schaltung für den Transistor T3411 ist so ausgeführt, daß sie als Koinzidenzschaltung wirkt und der ■ Transistor leitend wird, wenn der Umschaltekontakt:
§■3 in der Ruhelage ist. Dies ist der Fall, wenn der Wählerstufenausgang frei ist und wenn gleichzeitig an seiner Basis, welche den Eingang des Kompensationsschalters darstellt, die Kennzeichnungsspannung ätif-
' tritt. Der Transistor T 3411 hat den Kollektorwiderstand 2? 31. Am Emitter sind die Widerstände R 35 und i?36 angeschlossen. Über den Widerstand R 36 und und den Kontakt g Z wird seine Emitterspannung nach Maßgabe der Betriebszustände des Ausgangs der dritten" Wählerstufe (also ob frei oder besetzt) angelegt. Die Basis des Transistors T 3421 ist über den. Widerstand R 32 an den Transistor T341f angekoppelt. Um das Zusammenarbeiten der dritten Wählerstufe mit der vierten Wählerstufe verdeutlichen
zu können, ist noch von der vierten Wählerstufe der Transistor T4 mit seinen Widerständen R47 und 2? 48 dargestellt. Auf die Emitter, Kollektoren und Basen der Transistoren arbeiten die Betriebsspannungen
U2, — {73, —{74 und —U6, die denen bei der Schaltung gemäß Fig. 4 entsprechen. Bei dieser Schaltung wird das Kennzeichnungspotential von den Kennzahlenpunkten über Widerstände geliefert. Bei dem Kennzahlenpunkt ifP 3 ist das der Widerstand R 39, und beim Kennzahlenpunkt KP 4 ist dies dies der Widerstand R 49.
Es wird nun die Arbeitsweise dieser Wählerstufe bei verschiedenen Betriebsfällen beschrieben. Zunächst möge der dritten Wählerstufe nur vom Kennzahlenpunkt KP 3 her die Kennzeichnungsspannung zügeführt werden, d. h. daß der Wählereingang der dritten Wählerstufe einen Wählerausgang anfordert, damit der Ausgang einer Wählerstufe auf diesen Wählereingang leitend verbunden wird. Diese Spannung wird dadurch zugeleitet, daß der Umschaltekontakt k 3 in ao seine Arbeitslage kommt. Hierdurch wird statt Masse nunmehr die dagegen negative Spannung — U 6 über den Widerstand R 39 an die Basen der Transistoren T 3 und T341i gelegt. Im Ruhezustand bewirkt die über den Widerstand R37 zugeführte Spannung — U2, daß die Transistoren T 3 und Γ341ί gesperrt sind, da in diesem Falle ihre Basisspannungen nicht negativer als ihre Emitterspannungen sind. Der Transistor T342i ist in diesem Betriebszustand der elektrischen Schaltvorrichtung leitend, da seine Basis an einem Abgriff des aus den Widerständen i?31-7?32-i?33 bestehenden Spannungsteilers angeschlossen ist, der zwischen Masse und der Spannung — U 6 liegt und so bemessen ist, daß die Basis eine Spannung abgreift, die negativer als seine Emitterspannung — U 2 ist. Am Kollektor des Transistors T 3421 liegt, wenn dieser Transistor leitend ist, etwa seine Emitterspannung
— U2. Diese Spannung ist nicht negativ genug, um über den dort angeschlossenen Koppelgleichrichter Gl 3 die folgende Wählerstufe mit dem Transistor T 4 usw. zu beeinflussen. Einwirkungen von dieser Wählerstufe auf den Transistor T342i werden durch die sich gegebenenfalls auswirkende Sperreigenschaft des Koppelgleichrichters Gl 3 vermieden. Es möge nun, wie bereits erwähnt, die Spannung — {76 vom KennzahlenpunktKP3 her über den Widerstand R 39 auf die Transistoren T 3 und T 3411 einwirken. Dies kann sich verschieden auswirken, je nachdem, ob der Ausgang dieser dritten Wählerstufe frei oder besetzt und demnach der Umschaltkontakt g3 in Ruhelage oder Arbeitslage ist.
Zunächst werden die Vorgänge in der Schaltung beschrieben, die auftreten, wenn der Ausgang frei und der Umschaltekontakt g 3 in der Ruhelage ist. Der Transistor Γ 341 ί ist mit seinem Emitter an den Spannungsteiler R35-R36 angeschlossen, der in diesem Zustand der Schaltung zwischen den Spannungen
U3 und — (76 liegt, womit am Emitter eine Spannung liegt, die negativer als die Spannung — U 3 ist. Der Spannungsteiler R35-R36 ist nun so zu bemessen, daß die Emitterspannung des Transistors T341i noch merklich negativer als die Spannung —{74 ist. Sie muß so negativ sein, daß die bei den verschiedenen Betriebsfällen an der Basis des Transistors T 3411 auftretenden Spannungen positiver als diese Emitterspannung sind, damit der Transistor T341i in jedem Fall gesperrt bleibt. Dies läßt sich durch entsprechende Bemessung des Spannungsteilers i? 35-2? 36 sicher erreichen. Am Emitter des Transistors T 3 dagegen liegt die Spannung — C/4. Der Transistor T 3 ist im Ruhezustand der Schaltung gesperrt. Wenn der Kontakt kZ in die Arbeitslage kommt, wirkt sich über ihn und über den Widerstand 2? 39 die Spannung — ?76 auf die Transistoren T3 und T341i aus. Deren Basen liegen dann nämlich an dem Mittelabgriff des Spannungsteilers 2? 39-2? 37, der zwischen den Spannungen — i72 und —1/6 liegt. Dieser Spannungsteiler ist so zu bemessen, daß die dort in diesem Betriebsfall abgegriffene Spannung negativer als die Emitterspannung
— C/4 des Transistors T 3 und positiver als die Emitterspannung des Transistors Γ 341 ί ist. Daher wird durch die dort abgegriffene Spannung nur der Transistor T 3 leitend gemacht.
Durch die damit verknüpfte Spannungsänderung an seinem Kollektor spricht das dort angeschlossene Auswerteorgan E 3 an und bewirkt damit die leitende Verbindung zwischen dem Eingang dieser Wählerstufe und dem zugehörigen Wählerstufenausgang. Ein Umsteuervorgang findet nicht statt, da der Transistor T 3411 in seiner Ruhelage bleibt.
Es wird nun der Betriebsfall betrachtet, bei dem der Ausgang der Wählerstufe besetzt ist und der Kontakt g3 Masse statt der Spannung— {76 an den Widerstand 2? 36 anlegt. Dadurch wird die Emitterspannung im Vergleich zu dem vorher betrachteten Betriebsfall wesentlich positiver. Sie ist auch positiver als seine Kollektorspannung. Wenn der Umschaltekontakt k 3 in der Arbeitslage ist, so wirkt sich die Spannung
— {76 auf den Transistor T341i über den Widerstand 2? 39 diesmal so aus, daß er leitend wird, da seine Basisspannung negativer als seine Emitterspannung ist. Die Spannung an seinem Kollektor wird infolgedessen positiver, da in seinem leitenden Zustand die positivere Emitterspannung sich nunmehr auch auf den Kollektor auswirkt. Damit erhält aber auch die über den Widerstand R 32 angekoppelte Basis des Transistors T 3421 eine positivere Spannung. Bei geeigneter Dimensionierung der in diesem Zusammenhang wirksamen Widerstände 2? 31, 2? 32 und .R 33 wird diese Basisspannung positiver als die betreffende Emitterspannung, so daß der Transistor Γ 342 ί nunmehr gesperrt wird. Dadurch wird seine Kollektorspannung negativer, da der Kollektor nunmehr nur noch unter dem Einfluß der über den Kollektorwiderstand 7? 34 zugeführten Spannung — i76 steht. Die vom Kollektor über den Koppelgleichrichter Gl 3 der vierten Wählerstufe zugeführte Spannung ist dann so negativ, daß sie sich genauso wie die vom zugehörigen Kennzahlenpunkt KP 4 gegebenenfalls zugeführte Spannung—{76 auswirken kann. Es wird daher in diesem Falle eine Umsteuerung von der dritten auf die folgende angeschlossene Wählerstufe durch den elektronischen Wähler bewirkt.
Es ist nun noch zu zeigen, daß durch das Leitendwerden des Transistors T3411, was ja zugleich bedeutet, daß der Kompensationsschalter anspricht, verhindert wird, daß der Transistor T 3 leitend wird, damit die Eindeutigkeit des Umsteuervorganges gewahrt ist. Andernfalls würde nämlich ein Eingang des Wählers zugleich auf mehrere Ausgänge in verschiedenen Wählerstufen geleitet werden. Es stellt sich nun durch das Leitendwerden des Transistors T 3411 an seiner Basis etwa dieselbe Spannung ein, wie sie an seinem Emitter vorhanden ist. Diese Spannung liegt zwischen Masse und der Spannung — ?73 und ist daher wesentlich weniger negativ als die Spannung—!76, welche gegebenenfalls auf den Transistor T 3 über den Widerstand R39 einwirkt. Sie ist sogar positiv gegen die an dem Emitter des Transistors T 3 liegende Spannung — Γ74 und bewirkt daher, daß der Transistor T 3
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nicht leitend werden kann. Damit ist der gewünschte Effekt erzielt. Man kann diesen Effekt "auch so beschreiben, daß man angibt, daß die von dem Kennzahlenpunkt gelieferte Kennzeichnungsspannung wegen Belastung durch den Transistor T341 f im leitenden Zustand so weitgehend zusammenbricht, daß sie nicht mehr den Transistor T 3 in seinen leitenden Zustand bringen kann.

Claims (7)

Patentansprüche: la
1. Schaltungsanordnung für einen elektronischen Wähler, bei dem die Eingänge sowohl mit jeweils zugeordneten Wählerausgängen über einen elektronischen Schalter als auch über Koppelgleichrichter entsprechender Durchlaßrichtung mit den elektronischen Schaltern anderer Ausgänge stufenweise in wählbarer Folge derart gekoppelt sind, daß bei Kennzeichnung eines bestimmten Einganges dieser bei Freisein des zugeordneten Wählerausganges auf diesen geleitet wird und bei Besetztsein des zugeordneten Wählerausganges auf den nächsten freien Wählerausgang umgeleitet wird, z. B. für Umsteuervorgänge in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, nach Patent 1 028 623, dadurch gekennzeichnet, daß den Koppelgleichrichtern (G/1... G/4) zugeordnete Schaltmittel (SIl... S4A, Fig. 2; S 12 t... S 34 t, Fig. 3) vorgesehen sind, mit deren Hilfe der Spannungsabfall kompensiert wird, der an den Koppelgleichrichtern (G/ 1... Gl4) bei Beanspruchung in Durchlaßrichtung durch eine Durchlaßspannung auftritt.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als den Koppelgleichrichtern (G/1 ... Gl4) zugeordnete Schaltmittel in Reihe mit den betreffenden Koppelgleichrichtern (G/1 . . . G/4) liegende Kompensationsschalter (SH, S 22 ...; S 12 t, S 23 t. ..) vorgesehen sind, welche bei Vorhandensein einer Kennzeichnungsspannung an ihren Eingängen eine damit gleich- artige und mindestens um den Betrag des Spannungsabfalls größere Ausgangsspannung an ihren Ausgängen abgeben.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kompensationsschalter (SIl, S22, S33, 544; Fig. 2) den Eingängen der elektronischen Schalter (SIt, S2t, S3t, Sit) in den Wählerstufen vorgeschaltet sind und daß bei jeder betreffenden Wählerstufe der von der jeweils in der Umsteuerreihenfolge vorhergehenden Wählerstufe herführende Koppelgleichrichter (G/2) am Eingang des zugehörigen Kompensationsschalters (S 33) und der zur in der Umsteuerreihenfolge folgenden Wählerstufe wegführende Koppelgleichrichter (G/3) am Verbindungspunkt zwischen dem Ausgang des Kompensationsschalters (S33) und dem elektronischen Schalter (5"3i). der betreffenden Wähler stufe angeschlossen ist, wodurch der Kompensationsschalter (S 33) zugleich auch als Verstärker in der Wählerstufe mitbenutzt wird.
4. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompensationsschalter (.S 33) durch Hintereinanderschaltung zweier Transistoren (T 331, Γ 332; Fig. 4) in Emitterschaltung gebildet wird.
5. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Koppelgleichrichtern (G/1... G/3; Fig. 3) solche Kompensationsschalter (S 12 t, S23t, S3At) vorgeschaltet sind, welche ihre Ausgangsspannung nur dann abgeben, wenn bei der Wählerstufe, deren betreffender Koppelgleichrichter (GH) beaufschlagt wird, der Wählerausgang besetzt ist, und daß die Kennzeichnungsspannung am Eingang des Kompensationsschalters (S 12 t), wenn dieser die Ausgangsspannung abgibt, infolge dieser Schalter funktion so weit zusammenbricht, daß der elektronische Schalter (S 1) der betreffenden Wählerstufe nicht ansprechen kann,- wodurch verhindert wird, daß ein Wählereingang auf den Ausgang dieser Wählerstufe geleitet wird.
6. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kompensationsschalter durch einen in Koinzidenzschaltung betriebenen ersten Transistor (T 3411; Fig. 5), der bei Koinzidenz zwischen dem Auftreten von Kennzeichnungsspannung und Besetztsein des zugehörigen Wählerausganges in eine bestimmte Betriebslage kommt, und einen zweiten Transistor (T 342 i) in Emitterschaltung gebildet wird, der an die Ausgangselektrode (Kollektor) des ersten Transistors (T 34Ii) angekoppelt ist und der im Koinzidenzfall so gesteuert wird, daß er die vorgesehene Ausgangsspannung des Kompensationsschalters (5"34f; Fig. 3) abgibt.
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Transistor (T34Ii) einen Emitter- und einen Kollektorwiderstand (R 35, R 31) hat, daß an seiner Basis der Eingang der die Kennzeichnungsspannung liefernden Wählerstufe, an seinen Emitter über einen entsprechenden Widerstand (R36) der Ausgang der zugehörigen Wählerstufe (Kontakt g 3) und an seinen 'Kollektor der zweite Transistor (T 342 i) angekoppelt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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