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DE1537421B2 - - Google Patents

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Publication number
DE1537421B2
DE1537421B2 DE19671537421 DE1537421A DE1537421B2 DE 1537421 B2 DE1537421 B2 DE 1537421B2 DE 19671537421 DE19671537421 DE 19671537421 DE 1537421 A DE1537421 A DE 1537421A DE 1537421 B2 DE1537421 B2 DE 1537421B2
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DE
Germany
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output
counter
circuit
outputs
control circuit
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Pending
Application number
DE19671537421
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English (en)
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DE1537421A1 (de
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Publication date
Application filed filed Critical
Publication of DE1537421A1 publication Critical patent/DE1537421A1/de
Publication of DE1537421B2 publication Critical patent/DE1537421B2/de
Pending legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06FELECTRIC DIGITAL DATA PROCESSING
    • G06F11/00Error detection; Error correction; Monitoring
    • G06F11/22Detection or location of defective computer hardware by testing during standby operation or during idle time, e.g. start-up testing
    • G06F11/26Functional testing
    • G06F11/273Tester hardware, i.e. output processing circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L12/00Data switching networks
    • H04L12/02Details
    • H04L12/06Answer-back mechanisms or circuits
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04LTRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
    • H04L17/00Apparatus or local circuits for transmitting or receiving codes wherein each character is represented by the same number of equal-length code elements, e.g. Baudot code
    • H04L17/02Apparatus or circuits at the transmitting end

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  • Computer Hardware Design (AREA)
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  • Electronic Switches (AREA)
  • Dc Digital Transmission (AREA)
  • Error Detection And Correction (AREA)

Description

1 2
Die Erfindung bezieht sich auf einen Generator zur Fig. 3 in den Teilfiguren 3 A bis 3 F das elek-
Erzeugung einer Folge von binär codierten Zeichen trische Schaltbild des übrigen Teils des Generators
mit einer einen Zähler enthaltenden Ansteuerschaltung, mit den Codierschaltungen.
mit von dieser zu betätigenden, fest eingestellten Der Generator besitzt drei Hauptteile: den An-
Codierschaltungen, die "Zeichen erzeugen und mit 5 steuerteil, den Codierteil und den Ausgangsteil. Er
einer an die Codierschaltungen angeschlossenen stellt eine Quelle binär codierter Daten dar, die an
Ausgangsschaltung. acht parallelen Datenleitungen zur Verfügung stehen,
Bei einem bekannten Generator dieser Art geben wovon eine als Paritätsbitleitung dient. Die einzelnen binäre Teilerstufen unter Steuerung durch einen Codierschaltungen ermöglichen die Erzeugung von Zähler Auslösesignale ab, die gleichzeitig an Schal- io bis zu 128 verschiedenen Binärcodegruppen, unter tungen zur Kombination der Schritt- und Zeichen- Verwendung eines siebenstufigen Zählers. Der Gesamtfolgen angelegt werden. ablauf Zählerstand kann nach Wunsch erhöht oder
Die in diesen Schaltungen zusammengesetzten erniedrigt werden, wenn mehr oder weniger Stufen im Zeichen werden dann stets gleichzeitig in ein Mischfeld Zähler verwendet werden. Eine Folge von bis zu eingegeben. In diesem Mischfeld wird auch die Ablauf- 15 128 Codegruppen kann mittels einer Wählanordnung folge der am Mischfeld anliegenden Zeichen fest- programmiert werden, die selektiv die Ausgangsgelegt. Mit dem bekannten Generator kann eine Folge Stellungsklemmen einer Zähler- und Folgematrix mit von bestimmten Zeichen bei jedem Zählerdurchlauf den Eingangsklemmen des Codierteiles verbindet. Jede in einer von der Zeichenfolgeschaltung festgelegten binäre Codierschaltung des Codierteiles kann in einer Reihenfolge abgegeben werden. Dies mag zur Prüfung ao Zeichenfolge mehr als einmal verwendet werden, von Fernschreibern, dem Anwendungsgebiet des be- Ein gerades und ungerades Paritätssignal wird bei der kannten Generators, durchaus ausreichen, beim Testen Erzeugung jedes Binärcodezeichens geliefert und kann von Eingangsstufen komplizierterer Geräte, beispiels- von der Bedienungsperson auf die Ausgangsdatenleiter weise den Eingabeeinheiten von Datenübertragungs- gegeben werden. Die Steuerschaltung und die Wähl- und Datenverarbeitungsgeräten, erweist sich diese 25 anordnung ermöglichen es, Paritätsfehler über die starre Zeichenfolge jedoch als bedeutender Nachteil. Wählanordnung beliebig an bestimmte Stellen der Mit dem bekannten Generator ist es nicht möglich, Codezeichenfolge hineinzuprogrammieren, um dadurch frei gewählte Zeichen oder Zeichengruppen beliebig die Überprüfung der Paritätskontrollschaltungen zu oft und in beliebiger Reihenfolge zu wiederholen. Es erlauben, falls solche in dem zu überprüfenden kann lediglich die Zeichenfolge wiederholt werden, 30 Eingabegerät vorhanden sind. Der Steuerteil erlaubt die durch die Zeichenfolgeschaltung festgelegt ist. die kontinuierliche Wiederholung des ausgewählten
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Codes der Folge und ermöglicht selektiv die aufein-Generator zur Erzeugung einer Folge von binär anderfolgende Erzeugung von Codezeichen auf dreicodierten Zeichen zu schaffen, der es ermöglicht, frei erlei Weise:
wählbare Zeichen oder Zeichengruppen beliebig oft 35 L Eine Einzelschrift-Betriebsart erlaubt ein manuundm beliebiger Reihenfolge zu wiederholen d]es Weiterschalten und die Auslösung eines _ Dies wird erfindungsgemaß dadurch erreicht, daß Codes bd Niederdrücken eines Druckknopfs, jede der Codierschaltungen durch ein an ihren Eingang gelegtes Auslösesignal derart aktivierbar ist, daß 2. Durch geeignetes Schalten von Steuersignalen an ihrem Ausgang ein binär codiertes Zeichen erscheint, 40 kann immer ein Codezeichen in einer durch daß die Ansteuerschaltung Ausgänge aufweist, welche Einstellen von Steckverbindungen festgelegten unter Steuerung durch den Zähler der Reihe nach Folge von abgegebenen Codezeichen als Folge jeweils ein Auslösesignal für die Codierschaltungen eines Spannungsschrittes auf einer Steuerleitung, abgeben, und daß zwischen die Ausgänge der Codier- wie einer Frei/Besetzt-Leitung, übertragen werden, schaltungen eine Wählanordnung eingefügt ist, in 45 3. Eine Betriebsart mit festem (im Generator oder welcher Verbindungen zwichen dem Eingang jeder außerhalb angebrachten) Taktgeber erlaubt die Codierschaltung und einen oder mehreren, für jede Übertragung der Codezeichen der Zeichenfolge Codierschaltung verschiedenen Ausgängen der An- mjt vorher bestimmter, kontinuierlicher Gesteuerschaltung einstellbar sind. schwindigkeit.
Ein derart aufgebauter Generator ermöglicht es, 5°
einem zu prüfenden Gerät beliebige Folgen von Zeichen Es sei noch darauf hingewiesen, daß sich der größte
zuzuführen. Die Reihenfolge der einzelnen Zeichen Teil der folgenden Beschreibung auf F i g. 1 bezieht,
läßt sich einfach durch Einstellen der Verbindungen Auf die Kombination der Teilfiguren, die die F i g. 2
festlegen, die in der Wählanordnung vorhanden sind. und 3 bilden, wird, soweit erforderlich, Bezug ge-
So können beispielsweise alle im Generator zur 55 nommen, um eine besondere Schaltungsausführung
Verfügung stehenden Zeichen nacheinander in das zu des bevorzugten Ausführungsbeispieles zu zeigen,
prüfende Gerät eingegeben werden, aber auch die In F i g. 1 ist der gesamte Generator 210 als
Eingabe von beliebig ausgewählten Zeichen ist in Kombination von Block- und Logiksymbolen darge-
beliebiger Reihenfolge und mit und ohne Wieder- stellt. Von den verschiedenen Steuerungen abgesehen
holungen jederzeit möglich. Ein Ausführungsbeispiel 60 besteht der Generator 210 aus einer Ansteuerschaltung
der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt 212, die auf der linken Seite und oben in der Mitte
F i g. 1 ein schematisches Schaltbild des erfindungs- dargestellt ist, sowie aus Codierteil 214, der auf der
gemäßen Generators, rechten Seite und unten der Mitte der F i g. 1 gezeigt
Fig. 2 in den Teilfiguren 2A bis 2H das elek- ist. Die Ansteuerschaltung 212 bewirkt die Ablauf trische Schaltbild eines Teils des Generators mit der 65 steuerung jeder der verschiedenen Ausgangszeichen-Ansteuerschaltung einschließlich des Zählers der stellen durch aufeinanderfolgende Auslösesignale zum Matrix zur Binär-Dezimal-Decodierung und der Erzeugen der aufeinanderfolgenden Codezeichen einer Wählanordnung und gewünschten Nachricht. Im dargestellten Ausf ührungs-
beispiel, das mit einem 7stufigen Zähler arbeitet, sind 128 aufeinanderfolgende Zeichenstellen vorhanden, so daß die Verwendung eines Codezeichens mit sieben Bits und einem achten Paritätsbit möglich ist. Der Codierteil 214 umfaßt Codierschaltungen 234, von denen jede ein anderes binär codiertes Zeichen erzeugt, wenn sie in eine Stelle der Zeichenablauffolge durch Herstellen einer Steckverbindung eingefügt werden und diese Stelle durch den Zähler und die Matrix in den Zustand zur Signalerzeugung ausgelöst ist. Eine als Einstecktafel ausgebildete Wählanordnung 216 (eine einstöpselbare Tafel, entweder mit Leitungen oder in gedruckter Schaltung) stellt die Zwischenverbindungen zwischen der Ansteuerschaltung 212 und dem Codierteil 214 her, wodurch die gewünschte Reihenfolge der Codezeichenerzeugung bestimmt wird, die von den aufeinanderfolgend ausgelösten Stellen der Ansteuerschaltung 212 gesteuert werden.
Der dargestellte siebenstufige Zähler 218 bewirkt eine Zählung von Null bis 127, also eine Zählung von 128 diskreten binären Zuständen. Die zwei binären Ausgangsleitungen »0« und »1« jeder Stufe des Zählers 218 sind mit bestimmten Leitungen einer als Diodenmatrix aufgebauten Decodierschaltung 220 verbunden, deren Schaltbild in den Fig. 2E bis 2H gezeigt ist. Die Decodierschaltung wandelt die fortschreitenden binären Zählerstände des Zählers 218 der Reihe nach in einen bestimmten Signalwert an jeweils einer von 128 aufeinanderfolgenden Dezimalstellen um. Die Dezimalstellen sind als 128 Ausgänge 222 der Wählanordnung 216 dargestellt. Der Zähler 218 kann auf verschiedene Weise gesteuert werden, z. B.:
1. in kontinuierlichem Einzelzustand,
2. in einer Einzelschritt-Steuerung mit einem Impuls,
3. mit fester Schrittschaltgeschwindigkeit von ausgewählten Taktgebern,
4. durch befehlsgesteuerte Schrittschaltung, und er kann, wie im folgenden besprochen wird, manuell oder durch ein Nachrichtensignal zurückgestellt werden.
Die 128 Ausgänge 222 können mit geeigneten Einsteckleitungen 224 an jeden der Eingänge der 128 Codierschaltungen angeschlossen werden. Alle 128 Ausgänge können mit einer gemeinsamen Leitung an einen einzigen Eingang 226 der Codierschaltungen angeschlossen werden, falls dies gewünscht wird, wie sich auch jede andere Anzahl der Ausgänge mit einem einzigen der Codierschaltungseingänge 226 verbinden läßt. Eine Signalrückführung über diese parallelen Verbindungen wird durch die Sperrdioden 228 (F i g. 2 G und 2H) in jeder Matrixausgangsleitung zwischen den Ausgängen 222 und ihren zugeordneten Paritätsausgängen 230 verhindert. Letztere werden im folgenden noch näher erläutert. Jeder der Eingänge 226 ist individuell an einen zugeordneten Codierschaltungsverstärker 232 angeschlossen, der in Abhängigkeit eines Signals am zugeordneten Ausgang 222 ein Signal von der richtigen Größe über eine zugeordnete Codierschaltung 234 liefert. Jede der Codierschaltungen besitzt ihren eigenen, individuell codierten Ausgang über eine bis sieben Datenleitungen, die über Diodengatter an den Ausgang des Verstärkers 232 angeschlossen sind, wie Fig. 3 a links oben zeigt. Sämtliche Ausgangsleitungen aller Codierschaltungen 234, die je ein bestimmtes der 8 Bits (das 8. Bit ist ein Paritätsbit) in dem 8-Einheitsausgangscode entsprechen, sind mit gemeinsamen Dateneingängen Cl bis Cl bzw. dem Paritätseingang CP verbunden, wie in Fi g. 1 rechts oben dargestellt ist. Mit anderen Worten heißt dies, daß alle mit »1« bezeichneten Codeleitungen in den Fig. 3 A, 3 B und 3 C mit dem Dateneingang Cl, alle mit »2« bezeichneten Codeleitungen in den Fig. 3 A, 3 B und 3 C mit dem Dateneingang CI usw. verbunden sind.
Jeder der sieben Dateneingänge Cl bis Cl ist über einen zugeordneten Verstärker ADl bis ADl und von diesem aus an eine zugeordnete Normal-Invers-Schaltung 240 angeschlossen, von wo die Schaltungsverbindungsleitungen zu einem zugeordneten Datenausgangsverstärker 242 verlaufen, der ein entsprechendes Signalpotential auf einen zugeordneten Generatorausgang D1 bis Dl auf der Ausgangsanschlußtafel 244 für die achtstelligen Zeichen gibt.
Der achte Dateneingang CP ist ebenfalls über einen zugeordneten Verstärker ADP angeschlossen, aber die Ausgänge des Verstärkers stehen mit dem Gerade-Ungerade-Paritätsschalter 54 in Verbindung, und sie sind davon ausgehend über eine Reihe von Odergattern 251, 252, 253, 254 mit einem Paritätsbit-Ausgangsverstärker 242 P verbunden, der das entsprechende Paritätsbitsignal-Potential auf den Paritäts-Generatorausgang DP auf der Anschlußtafel 244 legt.
Die Normal-Invers-Schaltung 240 für jedes der Codezeichenbits 1 bis 7 wird durch den den Codebitzustand bestimmenden Schalter S1IO gesteuert, und abhängig von der Schalterstellung legt sie die erzeugte Ausgangszeichenkombination im normalen Zeichenzustand oder im invertierten Zeichenzustand an. In der beschriebenen Ausführungsform sind die beiden Werte »kein Strom« und »Strom« bei negativer Spannung. Die Verstärker ADl bis AD 1 und ADP, die gleich sind, werden in der folgenden Beschreibung der Normal-Invers-Schaltung detailliert beschrieben.
Der Gerade-Ungerade-Paritätsschalter S4, die Odergatter 251,252,253,254 und die Paritätsanordnung 256 zum Einstecken von Paritätsfehlern werden im folgenden beschrieben.
Es soll jedoch hier schon darauf hingewiesen werden, daß »Gerade-« und »Ungeradee-Paritätssignalwerte im Verstärker ADP bei jedem ursprünglichen Codezeichen erzeugt werden und daß der eine oder der andere Signalwert vom Verstärker ADP für den Paritätsvergleich von der Bedienungsperson über den .Paritätsschalter 54 gewählt werden kann. Bei Verwendung von Paritätsfehlern werden diese über die Schaltung mit den Odergattern 251, 252, 253 und 254 programmiert, und sie führen zu einer Invertierung des Potentialwertes des Paritätsbits gegenüber einem Potentialwert gemäß dem speziellen Codezeichenzustand, unabhängig davon, ob seine Bits durch den Schalter S 10 als normal oder invertiert festgelegt wurden oder ob von gerader oder ungerader Parität Gebrauch gemacht wird.
Die in der linken Hälfte der F i g. 1 gezeigten Bauteile der Ansteuerschaltung ermöglichen die kontinuierliche Wiederholung irgendeines ausgewählten Codezeichens der Folge und erlauben die Ausführung des Weiterschaltens von erzeugten Codezeichen auf dreierlei Weise:
1. Bei der Einzelschrittbetriebsart, erfolgt die Übertragung von Zeichen jedesmal, wenn ein manuell betätigbarer Druckknopfschalter Sl gedrückt wird.
2. Ein Code kann auch durch einen entsprechenden Spannungsschrittimpuls auf einer Befehlssteuerleitung, beispielsweise der Frei-Besetzt-Leitung, auf einmal ausgelöst werden.
3. Bei der Betriebsart mit festen Taktgebern erfolgt die Übertragung der Folge mit einer von mehreren verfügbaren, vorbestimmten, kontinuierlichen Geschwindigkeit.
Jede Stufe des siebenstufigen Zählers 218 besteht aus einer aus Festkörperbauelementen aufgebauten bistabilen Kippschaltung, wie sie im Detail für die Zählerstufe A in F i g. 2 C gezeigt ist. Die bistabilen Kippschaltungen der Zählerstufen A bis G besitzen diodengekoppelte Auslöseschaltungen, die auf einen negativen Impuls an ihrem Auslöseeingang ansprechen. Die Eingangsleitung 262 zur Zählerstufe A bildet den Weg für die Auslöseimpulse zum aufeinanderfolgenden Kippen des Binärzählerstandes im Zähler 218. Der »O«-Ausgang jeder der ersten sechs Stufen ist mit dem Eingang der nachfolgenden Stufe verbunden, wodurch ein Ringzähler mit 128 binären Schaltzuständen entsteht, nach welchen der Zähler wieder von Null zu zählen beginnt. Durch Steuern des zeitlichen Auftretens der Impulse und/oder der Impulsamplitude auf den Eingangsleitungen 262 kann das Weiterschalten der Prüfnachricht durch alle 128 Zählerstände des Zählers 218 bewirkt werden. Eine gemeinsame Rückstelleitung 264 führt zu den Rückstelleingängen jeder Stufe des Zählers 218. Der Zähler kann entweder manuell oder auf ein Nachrichtenendsignal über eine Rückstell-Kippschaltung 324 zurückgestellt werden, das am Nachrichtenendsignalanschluß vom zugehörigen Gerät oder von einer Einsteckverbindung mit einem der Ausgänge 222 empfangen wird. Die Eingangssignale zur Leitung 262 werden von den Steuerbaugruppen des Generators hergeleitet, wie nun beschrieben wird.
Wie F i g. 1 zeigt, umfassen die Steuerungsbaugruppen einen Leistungsschalter, einen Automatikschalter S2, den Wiederholungssignalschalter S3, den bereits erwähnten »Gerade-Ungeradee-Paritätsschalter S4, den Ausblendpolaritätsschalter S5, den Frei-Besetzt-Polaritätsschalter S 6, einen manuell betätigbaren Schrittschalter Sl, den manuell betätigbaren Rückstellschalter S8, den Taktgeber-Wählschalter S9 und den den Codezeichenzustand bestimmenden Schalter SlO, auf den oben schon Bezug genommen wurde. Zusätzlich ist eine Anschlußtafel 274 mit Anschlußbuchsen zur Verbindung mit verschiedenen, zugehörigen, externen Geräten vorgesehen. Die Anschlußtafel 274 besitzt die Anschlüsse 276, 277, 278 und 279 zur Verbindung mit einem äußeren Taktgeber, einer Frei-Besetzt-Leitung, einer Nachrichtenendsignalleitung bzw. einer Ausblendsignalausgangsleitung. Schaltungseinzelheiten der Steuerung sind in den Fig. 2A, 2B, 2D und 3D bis 3F gezeigt. Der Generator 210 enthält in sich abgeschlossene Baugruppen, die drei verschiedene Taktgeber bilden. In F i g. 1 sind links oben zwei astabile Kippschaltungen (Multivibratoren) 282 und 284 sowie ein Frequenzteiler 286 gezeigt. Einzelheiten dieser Schaltungen sind in Fig. 2A dargestellt.
Der erste Multivibrator 282, der als Taktgeber 1 bezeichnet wird, liefert Ausgangsimpulse von 37,5 Hz, und sein Ausgang ist mit dem Anschluß 1 des Wahlschalters S9 verbunden. Der zweite Multivibrator 284, als Taktgeber 2 bezeichnet, liefert Ausgangsimpulse von 20 Hz, und sein Ausgang ist an den Anschluß 2 des Wählschalters S9 gelegt. Ein Zweig des Ausgangs des 20-Hz-Taktgebers 2 steht mit dem Auslöseeingang des als Taktgeber 3 bezeichneten Frequenzteilers 286 in Verbindung, wodurch der 20-Hz-Ausgang zu einem 10-Hz-Ausgang wird. Der Ausgang des Taktgebers 3 ist mit dem Anschluß 3 des Wählschalters S9 verbunden. Es sind ebenfalls Maßnahmen zum Anschluß und zur Verwendung von extern erzeugten Taktgeberimpulsen über den äußeren Stecktafelanschluß 276 vorgesehen, der durch eine Leitung 288 mit dem Anschluß 5 des Wählschalters S9 verbunden ist. Der Anschluß 4 des Wählschalters 59 ist über eine Leitung 290 mit dem beweglichen Kontaktarm des Frei-Besetzt-Polaritätsschalters S6 verbunden, dessen feststehender Kontaktarm über eine Invertierverstärkerschaltung an den Frei-Besetzt-Anschluß 277 angeschlossen ist. Über die Leitung 292 und die Verstärkerschaltungen 294 besteht eine Verbindung von der Frei-Besetzt-Leitung 290 zu einer Besetztlampe 296, mit der sichtbar angezeigt werden kann, wann das Empfangsgerät für ein Codezeichen frei ist, wovon vor allem beim Weiterschalten von Hand Gebrauch gemacht wird.
Wenn das kontinuierliche Weiterschalten des Zählers 218 bei automatischem Betrieb gewünscht wird, so wird der Schalter S2 in seine Stellung für kontinuierlichen Betrieb gebracht, in der er einen Stromkreis über die Leitung 298 vom beweglichen Kontaktarm
299 des Wählschalters S9 schließt. Abhängig von der gewählten Stellung des Wählschalters S9 gelangen die gewählten Steuersignalimpulse über den Schalter S2 auf eine Ausblendverzögerungsschaltung 309. Das Ausgangssignal eines Taktgebers oder das Frei-Besetzt-Signal ergibt über die Ausblendverzögerung 390 Signalimpulse auf der Steuerleitung 302, die über ein Odergatter 304 an einen Signalinvertierverstärker 306 (die zwei Schaltungen 304 und 306 bilden ein Weder-Noch-Gatter) an die Eingangsleitung 262 des siebenstufigen Zählers 218 angeschlossen ist. Ein Zweig der Steuerleitung 302 stellt eine Verbindung zum Eingang einer monostabilen Ausblend-Kippschaltung her, die an einen zweistufigen Ausblendinvertierverstärker 308 angeschlossen ist, dessen Ausgang über den Ausblendpolaritätsschalter S5 Ausblendimpulse liefert, die entweder auf die negativen oder die positiven Flanken der Steuersignalimpulse direkt bezogen sind. Vom Schalter S5 wird ein ausgewähltes Phasensignal von einer oder von beiden Stufen des Verstärkers 308 auf einen Verstärker 310 mit zwei Transistoren gegeben, der positive Ausgangsimpulse über die Leitung 312 auf den Ausblendungsanschluß 279 der externen Anschlußtafel 274 gibt.
Wenn bei manueller Steuerung der Zähler 218 jeweils nur um einen Schritt weitergeschaltet werden soll, so wird der Schalter S2 in seine Schrittschaltstellung gebracht, in der er die Ausblendverzögerungsschaltung
300 über die Leitung 314 mit dem Ausgang einer monostabilen Signalschritt-Kippschaltung 316 verbindet. Die manuell betätigbare, monostabile Schrittschalt-Kippschaltung 318 wird durch Schließen des manuell betätigbaren Schrittschalters Sl ausgelöst, der einen Massestromkreis über die Torschaltung 318 schließt. Jedesmal, wenn der Schrittschalter Sl geschlossen wird, gelangt ein Kippimpuls von einer Millisekunde Dauer über die Leitung 314, den Steuerschalter S2, die Ausblendverzögerung 300, die Leitung 302, das Odergatter 304 und den Invertierverstärker 306 zur Zählereingangsleitung 262, wodurch der binäre Zählerstand 218 um einen einzigen Schritt vorwärts geschaltet wird.
7 8
Wenn eine der Ablauffolgestellen der 128 Zeichen- mal-Invers-Torschaltung 246 und über Verstärker 242
Stellenanschlüsse der Decodierschaltung 220 so an- (ODl bis ODT) Signale auf die Anschlußtafel 244
gesteuert werden soll, daß eine kontinuierliche Wieder- bringen. Einer der Codierzeichenverstärker ADl bis
holung des von diesem Anschluß gesteuerten Ausgangs- AD 7, dessen Eingang durch eine Ausgangsleitung von
Codezeichens erfolgt, wird der Wiederholschalter S3 5 einer bestimmten Codierschaltung 234 her negatives
in seine »Wiederhok-Stellung gebracht. Durch diesen Potential führt, gibt gleichzeitig mit der Abgabe eines
Vorgang wird die Leitung 320, die über das Odergatter Datensignalwertes zu der Anschlußtafel 244 auch an
304 und den Invertierverstärker 306 zur Zählerein- eine zugehörige, als Treiberschaltung wirkende An-
gangsleitung 262 führt, geerdet, und ein ständig nega- Zeigeeinrichtung LDl bis LDl, wodurch in dieser Ein-
tives Eingangssignal wird an der ersten Stufe des Zäh- io richtung vorgesehene Datenlampen 322 ausgeschaltet
lers verursacht. Dieser Vorgang schaltet den Zähler werden. Falls zwischen der ausgewählten Codier-
in den nächsten Binärzustand; die Matrixschaltung schaltung und einem der Codebitverstärker ADl bis
bleibt dabei in dieser Ablauf stellung erregt, wodurch ADl keine Verbindungsleitung angebracht ist, bleibt
ein konstanter Datenausgangswert, der das gewählte die zugeordnete Datenlampe eingeschaltet.
Codezeichen bildet, an den parallelen Generator- 15 Unter Bezugnahme auf die Fig. 3D, 3E und 3F
ausgängen Dl bis Dl und am Paritätsausgang P auf werden nun weitere Einzelheiten mehrerer Ausgangs-
der Anschlußtafel 244 bewirkt wird. Diese Anordnung schaltungen beschrieben.
führt zu einem gleichbleibenden Signalwert am Daten- Wenn eine Codierschaltung 234 durch eine Masseausgang; gleichzeitig wird die Ausblendsignalschaltung signal eines zugeordneten Verstärkers 232 aktiviert überbrückt, wodurch die Frei-Besetzt-Schaltung des 20 oder erregt wird, wird Massepotential an die genannten zugeordneten Gerätes in der Annahme einer Steuerung Datenanschlüsse Cl bis Cl und CP gelegt, je nachdem, seiner Arbeitsweise geprüft wird. Das dauernd zu- welches Binärzeichen die genannte Codierschaltung geführte Codesignal wird deshalb unter Steuerung der abgibt. Die Anschlüsse Cl bis Cl und CP führen zu Frei-Besetzt-Schaltung des zugeordneten Gerätes wie- den Eingängen der entsprechenden Codebitverstärker derholt empfangen und aufgezeichnet oder auf andere 25 ADl bis ADl und ^4DP, die sämtlich die bei ,4Dl Weise verarbeitet. gezeigte Schaltung aufweisen. Wenn Massepotential
Die F i g. 2C bis 2H zeigen die Einzelheiten der als auf den Eingangsanschluß Cl kommt, wird die Basis Matrix aufgebauten Decodierschaltung und ihrer Ver- des Transistors β 1 in der ersten Stufe in Sperrichtung bindungen zwischen den Zählerausgangsleitungen »0« vorgespannt, und der Transistor Ql schaltet ab. Sein und »1« und den 128 Ausgängen 222. Die 128 Zeichen- 3°. Kollektor wird negativ, die Spannung an der Ausausgänge liegen in Stromkreisen, die über getrennte gangsleitung 350 nimmt einen negativen Wert an, wo-Widerstände am oberen Ende der Matrix (F i g. 2 E durch die Basis des Transistors Q 2 in Durchlaßrich- und 2F) an einer 12-Volt-Spannungsquelle parallel tung vorgespannt und der Transistor Q 2 eingeschaltet geschaltet sind. Sämtliche Matrixdioden sind genauso wird, so daß sein Kollektor an Masse liegt und seine wie die Sperrdioden 288 so gepolt, daß sie Masse- 35 Ausgangsleitung 352 Massepotential führt. Wenn umpotential an allen Ausgängen 222 und den Paritäts- gekehrt keine Ausgangsleitung der Codierschaltung fehlerstellenanschlüssen 230 von wenigstens einer der mit Cl verbunden ist, so ist der Transistor Ql in der sieben Zählerstufen bewirken, an die mit Ausnahme ersten Stufe eingeschaltet und der Transistor in der der gewählten Ablaufstellenanschlußleitung jene zweiten Stufe abgeschaltet, so daß die Spannungswerte Ausgänge angeschlossen sind, die einer der im Zähler 4° auf den beiden Ausgangsleitungen 350 und 352 um-218 vorhandenen binären Zahl in dezimaler Form gekehrt sind.
entspricht. Immer wenn sich der Zähler 218 auf einem Die Normal-Invers-Torschaltung 240 für jedes Codebestimmten binären Zählerstand befindet, hat die zeichendatenbit besteht aus zwei Odergattern 246 N Matrixausgangsleitung, die diese Zahl dezimal angibt, und 246/, von denen je ein Anschluß mit einer der über die Zählerstufen keine Verbindung mit Masse, 45 zwei Ausgangsleitungen 350 und 352 des zugeordneten so daß diese Leitung ein negatives Potential von an- Codebitverstärkers ,4Dl bis AD 7 verbunden ist. nähernd 12 Volt führt. Mittels der Einsteckverbindun- Ferner besitzt jedes der Odergatter 246N und 246/ gen 224 kann dieser negative Signalwert auf einen der einen zweiten Eingang 354 und 356, der entsprechend Eingänge gegeben werden. ... mit individuellen, festen Anschlüssen des einpoligen,
In Fig. 3A sind links oben die Details des Ver- 50 den Zustand des Codezeichens bestimmenden Schalstärkers 232, der für das binäre Zeichen »0« vorgesehen ters 5Ί0 in Verbindung steht. Die Ausgänge beider ist, dargestellt. Wenn der Binärzähler den der Steuer- Odergatter 246 N und 246/ sind über die Sperrdioden signalstelle entsprechenden Ausgang 222 erreicht hat, 358 mit einer gemeinsamen Leitung 360 verbunden, der an den ersten, also den für das Binärzeichen be- die an den Eingang des zugeordneten Datenausgangsstimmten Codiereingang 226 angeschlossen ist, wird 55 Verstärkers ODl bis OD 7 angeschlossen ist. Wenn ein negatives Potential auf den Eingang des Verstär- sich der Schalter SlO in der Stellung »Normal« befinkers 232 der zugehörigen Codierschaltung 234 ge- det, liegt Massepotential über die Eingangsleitung 354 geben. Ein negativer Wert am Eingang eines Verstär- am Odergatter 246/, und sein Ausgang führt dadurch kers spannt den Transistor Q dieses Verstärkers so ebenfalls Massepotential, wodurch der Ausgang nicht vor, daß er leitend wird und an den Eingang sowie über 60 imstande ist, die zugeordneten Datenausgangsverstärdie einzelnen Dioden 236 auch an die verschiedenen ker ODl bis OD1 anzusteuern. Die »Normal«-Stellung Codedatenzeichen-Ausgangsleitungen (in diesem be- des Schalters SlO öffnet den Stromkreis über die Leisonderen Fall auf alle sieben Ausgangsleitungen), die tung 356 zum Odergatter 246 N, so daß sein Ausgang von der gewählten Codesignalerzeugereinheit 234 korn- von dem Signalwertzustand gesteuert wird, der auf der men, Massepotential legt. Die Signalgrößen auf diesen 65 Ausgangsleitung 350 der ersten Stufe der zugeordneten Codierschaltungs-Ausgangsleitungen werden auf die Codeverstärker ADl bis ADl auftritt. Wenn eine Eingänge Cl bis C7 von zugeordneten Codezeichen- Codierschaltung 234 Massepotential am Biteingang verstärkern ADl bis ^4D7 gegeben, die über die Nor- des entsprechenden Codeverstärkers bewirkt, so wird
die Ausgangsleitung 350 der ersten Stufe negativ, wodurch der Ausgang 360 oder das Odergatter 246 N negatives Potential führt und eine Durchlaßvorspannung auf die Basis des Transistors β 3 im zugeordneten Datenausgangsverstärker gegeben wird. Dadurch nehmen der Kollektor des Transistors Q3> und sein Ausgang Massepotential an; die beiden Basen einer Zwei-Transistorenausgangsstufe Q 4 und Q5 im Datenausgangsverstärker werden dabei in Sperrichtung vorgespannt, so daß der zugeordnete Datenausgangsleitungsstromkreis geöffnet wird. Im Fall der Codierschaltung 234 für das binäre Zeichen »0«, die das Massepotential an sämtlichen sieben Datenbitleitungen an die Anschlüsse Cl bis Cl legt, kommen so alle Datenausgangsanschlüsse D1 bis Dl in den offenen stromlosen Zustand.
Die umgekehrte Stellung des Codebitzustandsschalters 510 kehrt den Zustand an den Ausgangsanschlüssen um, da das Odergatter 246/dann den Datenausgangsverstärker steuert und ein Normalsignalausgang von der zweiten Stufe jedes der Codeverstärker ADl bis ADl Massepotential führt, das den Transistor Q3 abschaltet und die Transistoren Q4 und Q5 leitend macht, wodurch ein Strom weg zu den zugeordneten Generatorausgängen Dl bis Dl hergestellt wird.
Der Verstärker ADP der Paritätsschaltung gleicht dem Verstärker ADl; er besitzt in der ersten Stufe eine Ausgangsleitung 364. Die Ausgangsleitung 362 der ersten Stufe ist mit festen Anschlüssen 1 und 4 verbunden, und die Ausgangsleitung 364 der zweiten Stufe ist mit festen Anschlüssen 2 und 3 des zweipoligen Paritäts-»Geraden-Ungerade«-Umschalters 54 verbunden. Die Leitungen 366 und 368 der beweglichen Kontaktarme des Paritätsschalters 54 sind mit verschiedenen Eingängen einer Reihe von vier Paritäts-Odergattern 251 bis 254 verbunden. Andere Eingänge verschiedener der vier Paritäts-Odergatter 251 bis 254 sind an die zwei Leitungen 354 und 356 vom Schalter £10 angeschlossen, und andere Eingänge von verschiedenen der vier Paritäts-Odergatter stehen mit Ausgangsleitungen 370 und 372 der zwei Ausgänge eines Paritätsfehlerverstärkers AEP in Verbindung, dessen Schaltung derjenigen der Verstärker AD 1 bis AD 1 und ADP ähnlich ist.
Wenn keine Paritätsfehler-Steckverbindung zwischen den Paritätsfehleranschlüssen 256 und einer Klemme 230 bei der gewünschten Paritätsfehlerablaufstelle auf der Wählanordnung 216 hergestellt worden ist, ist der Eingang des Paritätsfehlervorverstärkers 380 (Fig. 3F) offen, und der Eingang des in der ersten Stufe liegenden Transistors Q 6 des Paritätsfehlerverstärkers AEP ist in Sperrichtung vorgespannt, wodurch eine negative Spannung auf die Ausgangsleitung 370 gegeben wird; der in der zweiten Stufe befindliche Transistor Ql wird dabei leitend, so daß Massepotential an seiner Ausgangsleitung 372 auftritt.
Wenn ein Paritätsfehler erzeugt werden soll, wird zwischen irgendeinem der Paritätsfehleranschlüsse 256 und der Klemme 230, die an der gewünschten Stelle einen Paritätsfehler bewirkt, eine Steckverbindung angebracht. Wie bereits beschrieben, weisen alle Klemmen 230 Massepotential auf. Dies gilt nicht, wenn sich die Dezimalzählung gerade an dieser gewünschten Ablaufstelle befindet und die zugeordnete Klemme 230 negativ ist. Massepotential, das über einen der Paritätsfehleranschlüsse 256 zum Vorverstärker 380 kommt, hat keinen Einfluß auf den Paritätsfehlerverstärker AEP, so daß seine zwei Ausgänge negatives Potential auf der Leitung 370 und Massepotential auf der Leitung 372 aufrechterhalten. Wenn jedoch ein negatives Potential über die Steckverbindung auf den Eingang des Vorverstärkers 380 gegeben wird, so wird dessen Ausgang negativ, und die Ausgangspotentiale des Paritätsfehlerverstärkers werden umgekehrt, d. h., die Leitung 370 nimmt Massepotential und die Leitung 372 negatives Potential an.
Aus F i g. 3 D wird ersichtlich, daß wenn sich eine
ίο der drei Eingangsleitungen eines der vier Gatter 251, 252, 253 und 254 auf Massepotential befindet, die gemeinsame Ausgangsleitung 382 der Gatter auf Massepotential bleibt und der Paritätsdatenausgangsverstärker 242 P (oder ODP) in Tätigkeit gesetzt wird, der einen Stromkreis zum Paritätsanschluß (8) auf der Anschlußtafel 244 herstellt. Wenn an keinem Eingang der Gatter 251 bis 254 Massepotential liegt, tritt ein negatives Ausgangspotential auf der gemeinsamen Ausgangsleitung 382 auf, und der Paritätsdatenver-Stärkerausgang zum Paritätsanschluß (8) wird geöffnet (kein Strom).
Unter der Voraussetzung, daß ein normaler Codezeichenzustand (Schalter 510 »Normal«) vorliegt, daß gerade Parität (Schalter 54 in der »Gerade«-Stellung) gewählt ist, daß keine Paritätsfehlersteckverbindung hergestellt ist und daß die für die binäre »0« vorgesehene Codierschaltung 234 durch eine Ablaufstellenzählung aktiviert ist, so herrscht in der Paritätsschaltung folgender Zustand:
Von der Binär-»0«-Codierschaltung 234 ist keine Pa-
. ritätsbitausgangsleitung vorhanden, und deshalb weisen die Paritätscodeverstärkerausgangsleitungen 362 und 364 Massepotential bzw. negatives Potential auf. Dadurch sind folgende Signalwerte an den Eingängen der Paritätsfehler-Odergatter 251 bis 254 vorhanden:
tatsächlich relativ
Leitung 354 — geerdet (+)
40 Leitung 356 — offen (0)
Leitung 366 — geerdet (+)
Leitung 368 — negativ ■(-)
Leitung 370 — negativ (-)
Leitung 372 — geerdet (+)
Oder-Gatter
Leitung 25? 252 253 254
354 XXX
(0)
XXX
XXX
XXX
XXX
XXX
XXX
(0)
XXX
XXX
(+)
356 XXX
366 XXX
368 XXX
370
372
Obgleich drei der Oder-Gatter 252, 253 und 254 wenigstens mit einem ihrer Eingänge an Massepotential liegen, hat der Eingang des Gatters 251 kein Massepotential, so daß sein Ausgang die gemeinsame Leitung 282 negativ macht, wodurch der Paritätsbitanschluß (8) auf der Anschlußtafel 244, wie zuvor beschrieben, keinen Strom führt. Dies ist der korrekte Datenbitzustand für einen Datenausgang mit sieben Bits zur Darstellung der binären »0« mit einer durch das achte Bit dargestellten geraden Parität.
Es wird noch ein weiteres Beispiel angenommen, bei dem alle Voraussetzungen mit Ausnahme einer eingefügten Paritätsfehlersteckleitung mit dem vorher-
gehenden Beispiel übereinstimmen. Das Einstecken eines Paritätsfehlers bringt die Paritätsfehlerverstärkerleitung 370 auf Massepotential und die Leitung 372 auf negatives Potential; dies ist demnach eine Umkehrung des Zustande nach dem vorhergehenden Beispiel. Es sind nun folgende Signalwerte an den Eingängen der Oder-Gatter 251 bis 254 vorhanden:
tatsächlich relativ
Leitung 354 — geerdet (+)■
Leitung 356 — offen (0)
Leitung 366 — geerdet (+)
Leitung 368 — negativ (-)
Leitung 370 — geerdet (+)
Leitung 372 — negativ (-)
IO
»5
Oder-Gatter
Leitung 251 252 253 254
354 XXX
(0)
XXX
XXX
XXX
XXX
XXX
XXX
(0)
XXX
XXX
(+)
356 XXX
366.. XXX
368 XXX
370
372
Man erkennt, daß vor allen vier Oder-Gattern wenigstens ein Eingang an Massepotential liegt, wodurch das Ausgangssignal auf der gemeinsamen Leitung 382 Massepotential annimmt, das, wie bereits beschrieben, den Paritätsbitanschluß (8) auf der Anschlußtafel 244 in stromführenden Zustand bringt. Dieser Zustand ist das Kennzeichen für den falschen Wert für das achte, das Paritätsbit, das einem sieben Bit umfassenden Ausgangszeichen zur Darstellung der binären »0« hinzugeführt wurde, wenn bei der Paritätskontrolle gerade Parität verwendet wird, da er eine ungerade Paritätszählung »1« zeigt.
Ähnliche Beispiele für andere Zustände, z. B. Codebitzustandsumkehr mit ungerader oder gerader Parität und mit oder ohne Paritätsfehlerumkehr, werden damit dem Fachmann auch ohne weitere Beschreibung verständlich.
Die Treiberstufe LDP zum Ansteuern der das Paritätsbit anzeigenden Lampe und diese Lampe 322 arbeiten in der gleichen Weise, wie dies bereits für die Datenbit-Treiberstufen LD1 bis LDl und ihre Lampen 322 beschrieben wurde.

Claims (12)

Patentansprüche: 55
1. Generator zur Erzeugung einer Folge von binär codierten Zeichen mit einer einen Zähler enthaltenden Ansteuerschaltung, mit von dieser zu betätigenden, fest eingestellten Codierschaltungen, die Zeichen erzeugen und mit einer an die Codierschaltungen angeschlossenen Ausgangsschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Codierschaltungen (234) durch ein an ihren Eingang (226) gelegtes Auslösesignal derart aktivierbar ist, daß an ihrem Ausgang ein binär codiertes Zeichen erscheint, daß die Ansteuerschaltung (212) Ausgänge (222) aufweist, welche unter Steuerung durch den Zähler (218) der Reihe nach jeweils ein Auslösesignal für die Codierschaltungen (234) abgeben, und daß zwischen die Ausgänge (222) der Ansteuerschaltung (212) und die Eingänge der Codierschaltungen (234) eine Wählanordnung (216) eingefügt ist, in welcher Verbindungen zwischen dem Eingang (226) jeder Codierschaltung (234) und einen oder mehreren, für jede Codierschaltung (234) verschiedenen Ausgängen (222) der Ansteuerschaltung (212) einstellbar sind.
2. Generator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuerschaltung (212) einen Einzelschrittschalter (57) für den Zähler (218) besitzt.
3. Generator nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansteuerschaltung (212) einen Wählschalter (S9) zur Auswahl beliebiger externer oder interner Zähltaktgeber (282, 284,286) und zur Auswahl einer Zählerauslösung durch einen externen Einzelbefehl besitzt.
4. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ansteuerschaltung (212) eine Rückstelleinrichtung (58, 324, 326) zur Nullstellung des Zählers vorgesehen ist.
5. Generator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Ausgängen der Codierschaltungen (234) erscheinenden Zeichen neben den Zeichenbits auch ein Paritätsprüfbit enthalten.
6. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in die Ausgangsschaltung des Generators eine Invertieranordnung derart eingefügt ist, daß die Codewerte aller Zeichenbits der von den Codierschaltungen (234) abgegebenen Zeichen und/oder der Codewert des Paritätsbits aller oder beliebig ausgewählter Zeichen invertierbar ist.
7. Generator nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Invertieranordnung für jede Bitstelle der Zeichen einen Verstärker (ADl bis AD 7, ADP) enthält, der das an seinen Eingang gelegte Bitsignal an zwei Ausgängen normal und invertiert abgibt, und daß an jeden Verstärker (ADl bis ADl, ADP) logische Gatter (246,251, 252, 253, 254) derart angeschlossen sind, daß sie unter Steuerung durch einen Schalter (SlO) das normale oder das invertierte Bitsignal zum Generatorausgang (Dl bis DP) durchlassen.
8. Generator nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den dem Paritätsprüfbit zugeordneten Verstärker (ADP) und den dem Paritätsprüfbit zugeordneten logischen Gattern (251, 252, 253, 254) ein Umpolschalter (S4) angeordnet ist.
9. Generator nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine mit mehreren Eingängen (256) versehene Wählanordnung vorgesehen ist, daß zwischen den Eingängen (256) der Wählanordnung und den Ausgängen (230) der Ansteuerschaltung (212) frei wählbare Verbindungen einstellbar sind und daß die dem Paritätsprüfbit zugeordneten Gatter (251, 252, 253, 254) über die Wählanordnung derart steuerbar sind, daß bei Zuführung eines Auslösesignals zu einem der Eingänge der Wählanordnung das Paritätsprüfbit zusätzlich invertiert wird.
10. Generator nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an die Eingänge (256) der Wähl-
anordnung Schaltungselemente zur Verhinderung einer Rückwirkung zwischen den Ausgängen (230) der Ansteuerschaltung (212) angeschlossen sind.
11. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Zähler (218) der Ansteuerschaltung (212) ein Binärzähler ist und daß an die Ausgänge des Zählers (218) eine als Diodenmatrix aufgebaute Decodierschaltung (220) angeschlossen ist, die die binär codierten
Zählerstände derart decodiert, daß an den Ausgängen (222) der Ansteuerschaltung (212) der Reihe nach Auslösesignale erscheinen.
12. Generator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausgangsschaltung Anzeigeeinrichtungen {LD I bis LDP) zur sichtbaren Anzeige des am Generatorausgang (Dl bis DP) auftretenden Zeichens vorgesehen sind.
Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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