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DE1069462B - - Google Patents

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Publication number
DE1069462B
DE1069462B DENDAT1069462D DE1069462DA DE1069462B DE 1069462 B DE1069462 B DE 1069462B DE NDAT1069462 D DENDAT1069462 D DE NDAT1069462D DE 1069462D A DE1069462D A DE 1069462DA DE 1069462 B DE1069462 B DE 1069462B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
interchangeable lens
coupling
depth
aperture
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1069462D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1069462B publication Critical patent/DE1069462B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein für photographische Kameras bestimmtes Wechselobjektiv mit eingebauter Blendeneinrichtung und eingebauter Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung mit beweglichen Anzeigeorganen, welche von der Blendeneinrichtung angetrieben werden und mit der Entfernungsskala zusammenarbeiten.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Bildung eines Wechselobjektivs, welches innerhalb seines raumgedrängten und nach außen geschlossenen Aufbaues die zur Einstellung bzw. Anzeige der Entfernung, der Schärfentiefe und der Blende nötigen Einrichtungen aufnimmt. DasWechselobjektiv soll mittels einer geeigneten Verbindung zu dem kameraseitigen VerschlufJ auch eine rasche und einfache Einstellung bzw. Anzeige der Zeit, der Zeitblendenpaarung und des Belichtungswertes ermöglichen. Eine weitere Aufgabe der Erfindung stellt die Forderung nach einem fehlerfreien Zusammenwirken dieser Einrichtungen dar, womit die Anzeige und Einstellgenauigkeit erhöht werden. Zur einfachen Handhabung des Wechselobjektivs soll schließlich die Anzahl der Betätiger für die einzelnen Einrichtungen herabgesetzt werden.
Diese Aufgaben werden erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß im Inneren des Wechselobjektivs die Blendeneinrichtung an einem mit dem axial verstellbaren Objektivglied beweglichen Teil der Halterung desselben angeordnet ist und die Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung an einem axial unbeweglichen Teil der Halterung lagert und daß ein Glied einer die Blendeneinrichtung und die Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung verbindenden Getriebekette ein Kupplungsglied bildet, welches beim Ansetzen des Wechselobjektivs mit dem Zeitstellglied des Kameraverschlusses gekuppelt wird. Bei einer bevorzugten Wechselobjektivbauart ist das Kupplungsglied als ein am Umfang des Wechselobjektivs angeordneter Kupplungsring ausgebildet, der entgegen der Wirkung einer Well feder die Kupplung zu dem Zeitstellglied in axialer Richtung unterbricht und in dieser Lage durch Drehung um die Achse in verschiedene Kupplungsstellungen zu diesem einstellbar ist.
Weitere Merkmale der Erfindung werden in der nachstehenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein Prinzipschema der Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung,
Fig. 2 das Ausführungsbeispiel des Wechselobjektivs im Teilschnitt,
Fig. 3 und 4 Einzelheiten des Wechselobjektivs in Teilschnitten, und
Fig. 5 das Wechselobjektiv in Draufsicht.
Die beispielsweise dargestellte Einrichtung zum Anzeigen der Schärfentiefe besteht — wie aus Fig. 1
Wechselobjektiv
für photographische Kameras
Anmelder:
Dr.-Ing. Hans Deckel,
München 25, Waakirchner Str. 7,
und Dipl.-Ing. Friedrich Wilhelm Deckel, Zug (Schweiz)
Vertreter: Dr. jur. H. Lersch, Rechtsanwalt,
München 22, Maximilianstr. 35
ersichtlich ist — in der Hauptsache aus zwei Zeigerarmen 10, 12, die mit der Entfernungsskala 14 zuzusammenarbeiten und auf ihr den jeweiligen Bereich der Schärfentiefe begrenzen. Die Zeiger 10,12 sind an Ringen 16, 18 vorgesehen, die koaxial zur optischen Achse der Kamera dicht nebeneinander liegen. Diese beiden Ringe sind miteinander derart gekuppelt, daß beim Bewegen des einen Ringes in einer Richtung sich der andere Ring in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dieses Ziel wird mit Hilfe eines Zahnrad-Umkehrgetriebes erreicht, welches an einem ortsfesten Ring 20 angeordnet ist und zwei Zahnritzel 22,24 aufweist, die, auf verschiedener Höhe liegend, miteinander im Eingriff stehen. Das Zahnritzel 22 greift außerdem in die Verzahnung 26 des Ringes 16, während das Zahnritzel 24 mit der Verzahnung 28 des Ringes 18 im Eingriff steht.
Der Antrieb der Einrichtung geschieht, wie bereits erwähnt, von der Blendeneinrichtung aus. Zu diesem Zweck ist das Blendenstellglied mit einem Stellring 30 der Anzeigeeinrichtung verbunden, und zwar mit Hilfe eines abgebogenen Mitnehmerlappens 32 am Stellring 30 selbst. Die Blendeneinrichtung und ihr Stellglied sind in Fig. 1 der Einfachheit halber nicht gezeigt; es ist nur eine lineargeteilte Blendenskala 34 dem Mitnehmerlappen 32 symbolisch zugeordnet.
In die Antriebskette zwischen dem Stellring 30 und den Zeigern 10,12 ist ein Umwandlungsglied eingeschaltet, zu dem Zweck, die gleichförmige Bewegung des Blendenstellgliedes in eine ungleichförmige Bewe-
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gung der Zeiger nach den jeweils gegebenen Betriebsbedingungen umwandeln zu können. Am Stellring 30 sitzt ein Mitnehmerzapfen 36, dessen Ende bei 38 abgesetzt ist, um einen Anlenk- und Drehpunkt für eine Schwingplatte 40 zu bilden. Die Schwingplatte 40 liegt dabei zwischen den Ringen 16,18 und trägt selbst einen Mitnehmerstift 42, der in einen radial liegenden Schlitz 44 des Zeigerringes 16 eingreift und die Mitnahme desselben bei einer um die optische Achse gerichteten Drehbewegung des Stellringes 30 und somit auch der Schwingplatte 40 bewerkstelligt. Ferner trägt die Schwingplatte 40 einen Steuerstift 46, der mit einem als Umwandlungskurve fungierenden Schlitz 48 eines ortsfesten Ringes 50 zusammenarbeitet. Durch diese Überlagerung wird eine Ungleichförmigkeit bei der Bewegungsübertragung von der Schwingplatte 40 auf den Zeigerring 16 und somit auch auf den Zeigerring 18 erreicht. Die Umwandlungskurve 48 und somit auch der Grad der Bewegungsumwandlung zwischen Blendeneinstellung und Schärfentiefeanzeige kann den ao gegebenen Verhältnissen entsprechend beliebig gewählt bzw. eingestellt werden.
Die praktische Anwendung dieser Anzeigeeinrichtung stellt das Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 bis 5 dar. Bei dieser Bauart ist ein Halteglied in Form eines Bajonettringes 60 vorgesehen, welches mittels einiger Schrauben 62 an der Vorderwand der Kamera 64 befestigt ist. Ein zylindrischer Ansatz 66 der Kamera 64 greift in eine zylindrische Senkung 68 des Bajonettringes 60 ein und dient zur Zentrierung desselben in bezug auf die optische Achse (Fig. 3). Die Bajonettschlitze des Bajonettringes 60 sind mit 70 bezeichnet. Das zylindrische, nur teilweise gezeigte Verschlußgehäuse 72 üblicher Form ist am Umfang mit einigen Flanschaugen 74 versehen, welche durch entsprechende Ausnehmungen 76 an der Vorderwand der Kamera 64 hindurchgehen und in die zylindrische Senkung 68 des Bajonettringes 60 eingreifen sowie hier mittels Schrauben 78 mit demselben fest verbunden sind. Damit ist das Ve'rschlußgehäuse 72 mit dem Bajonettring 60 verbunden und zugleich an der Kamera 64 gehalten.
Im Innern des Verschlußgehäuses 72 sind die nicht dargestellten \rerschlußsektoren mit ihren Antriebsund Steuermechanismen bekannter Art und Arbeitsweise untergebracht. Die Betätigung des Verschlusses (Spannen und Auslösen) geschieht von der Kamera aus über ebenfalls nicht dargestellte Mittel. Die Einstellung der Belichtungszeit geschieht am Verschluß mit Hilfe des Zeitstell ringes 80, der an der Verschlußfrontseite drehbar gelagert ist. Der innerhalb der Kamera 64 und des Bajonettringes 60 liegende Zeitstellring 80 ist mit einem äußeren Stellring 82 verbunden, und zwar derart, daß in eine öffnung 84 dieses Stellringes 82 eine abgebogene Zunge 86 des Zeitstellringes 80 eingreift. Die Zunge 86 durchdringt dabei einen bogenförmigen Schlitz 86 des Bajonettringes 60. Ein Beilagering 90 ist mit Schrauben 91 mit dem Bajonettring 60 fest verbunden und sichert den Stellring 82 in axialer Richtung.
Der Bajonettring 60 dient zur lösbaren Halterung einer vor der Verschlußeinheit liegenden Objektiveinheit. Diese Wechselobjektiveinheit hat eine zweiteilige Fassung 92, 94 mit Bajonettvorsprüngen 96, die mit den Bajonettschlitzen 70 des Bajonettringes 60 zusammenarbeiten. Die Teile 92, 94 der Fassung sind durch einige Schrauben 98 miteinander verspannt. Die ganze Fassung hat eine hohlkappenähnliche Form und weist vorn am inneren Bund 100 einige Gewindegänge 102 auf, in welche ein Stellring 104 einschraubbar ist.
Im Innern des Stellringes 104 ist eine T-förmige Büchse 106 drehbar gelagert und mit diesem Teil in bezug auf axiale Bewegung verbunden. Diese axiale Verbindung, welche relative Drehungen zuläßt, ist durch einige Segmente 108 hergestellt, die ■— wie Fig. 2 zeigt — durch Schrauben 110 mit der Büchse 106 fest verschraubt sind und auf einer Bundfläche 112 des Stellringes 104 aufliegen. Ein Ring 114 von Z-förmigem Querschnitt ist durch mehrere Schrauben 116 mit der Büchse 106 festgespannt.
Im Innern der Büchse 106 ist eine Fassung 118 mit Objektivgliedern 120 und 122 festgeschraubt. Im Ojektivrohr des Verschlußgehäuses 72 ist außerdem noch ein ortsfestes Objektivglied 124 angeordnet. Beim Verdrehen des Stellringes 104 werden also die Teile 106, 114, 118 mit Objektivgliedern 120, 122 axial, d. h. in Richtung der optischen Achse nach vorn oder hinten bewegt. Eine Sicherung gegen Drehbewegung bietet diesen Teilen ein Führungsbolzen 126 des Ringes 114, der in eine Führungsbohrung 128 der unbeweglichen Bajonettfassung 92 eingreift.
Im Hohlraum 130 zwischen den Teilen 106 und 114 ist eine aus mehreren Blendenlamellen 132 bestehende Irisblendeneinrichtung bekannter Art und Arbeitsweise untergebracht. Ihr Stellring 134 ist über einen gekröpften Mitnehmerarm 136, der durch einen bogenförmigen Schlitz 138 des Ringes 114 hindurchgeht, mit dem Stellring 30 der Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung verbunden. Diese Verbindung stellt ein Kupplungsring 140 her, der zwischen den zwei Fassungsteilen 92, 94 gelagert ist und mit seinem einen Bund 142 durch einen Umfangschlitz 144 des Teiles 94 nach Innen hereingreift. Der Arm 32 des Ringes 30 greift dabei in einen Schlitz 146 des Kupplungsringes 140 ein. Der Kupplungsring 140 hat noch einen Kupplungszahn 148, der beim Ansetzen des Wechselobjektivs vor den Verschluß mit einer der Kupplungsrasten 150 an der Stirnseite des Stellringes 82 eingreift. Der Kupplungsring 140 selbst ist durch eine Wellfeder 152 axial belastet und der Kupplungseingriff somit gesichert. Durch diesen Kupplungsring ist somit eine Verbindung geschaffen zwischen dem Zeitstellring 80 des Verschlusses und dem Stellring 134 der Blendeneinrichtung im Wechselobjektiv. Der Kupplungsring 140 selbst kann in axialer Richtung entgegen der Federwirkung verstellt und für eine neue relative Kupplungslage der Stellglieder eingestellt werden.
Die in Fig. 1 schematisch dargestellte Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung ist bei der Bauart nach Fig. 2 um den inneren Bund 100 des Teiles 94 herum und zwischen den Ringen 30 und 50 angeordnet. Der ortsfeste Ring 50 hat hier am Umfang einen erhöhten Rand 154, welcher den Stellring 104 teilweise abdeckt. Es dürfte sich erübrigen, die Einzelheiten der Tiefenschärfeeinrichtung nochmals zu erläutern. Die Zeiger 10 und 12 erstrecken sich dabei durch einen bogenförmigen Schlitz 156 des Teiles 50 nach außen, und die Entfernungsskala 14 ist am Umfang des Stellringes 104 angebracht. Die Tiefschärfe-Anzeigeeinrichtung wird also mit dem Stellring 104 nicht axial verstellt.
Die Anordnung der Skalen ist am besten aus Fig. 5 ersichtlich. Die Entfernungsskala 14 ist am Umfang des axial verstellbaren und verdrehbaren Stellringes 104 angebracht und arbeitet mit einer Marke 158 des unbeweglichen Teiles 50,154 zusammen. Die durch den Schlitz 156 herausragenden Enden der Zeigerarme 10,12 spielen mit dieser Entfernungsskala 14 zusammen und begrenzen dort den der eingestellten Entfernung und Blendenöffnung entsprechenden Bereich der Tiefenschärfe. Die Blendenskala 34 ist dabei

Claims (6)

am Umfang des Kupplungsringes 140 angeordnet und arbeitet mit einer Hauptmarke 160 des ortsfesten Bajonettringes 60 zusammen. Da die eingestellte Blendenöffnung bereits durch den angezeigten Tiefenschärfenbereich bei der Einstellung berücksichtigt ist, könnte die Blendenskala 34 auch ohne weiteres weggelassen werden. Die Zeitskala 162 am Umfang des Stellringes 82 spielt auch mit der Hauptmarke 160 zusammen, und die relative Kupplungslage zwischen dem Zeitstellring 80 sowie dem Blendenstellring 134 ist einstellbar, z. B. mit Hilfe einer Skala 164 mit summaren Belichtungswerten am Stellring 82 und einer Marke 166 des Kupplungsringes 140. Die Vorteile der Erfindung sind folgende: Die zwischen den Teilen 106 und 114 der axial beweglichen Halterung gelagerte Blendeneinrichtung 132,134 und die zwischen den Teilen 94 und 50 der festen Halterung gelagerte Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung 10 bis 46 sind durch das Kupplungsglied 140 verbunden. Dasselbe steht anderseits unmittelbar im Eingriff mit dem Zeitstellring 82 des Kameraverschlusses. Diese kurzen und einfachen Verbindungsketten zwischen den während der Einstellung treibenden und getriebenen Gliedern verringern das Eingriffsspiel und erhöhen die Einstellgenauigkeit. Es sind nur drei Betätiger erforderlich: der Entfernungsstellring 104, der Kupplungsring 140 und der Zeitstellring 82. Diese dienen zur Einstellung der Entfernung, der Tiefenschärfe, der Zeit und der Blende. Die Relativlage der beiden letztgenannten Betätiger zeigt den Belichtungswert an. Die Lage jedes dieser Betätiger zur gehäusefesten Marke 160 zeigt die Zeit und die Blende an. Durch geeignete Anordnung der Skalen für die Zeit, die Blende und den Belichtungswert auf diesen beiden Betätigern wird die Anzeige der Zeit und der Blende auf eine einzige gehäusefeste Marke 160 bezogen, und zudem werden für jeden eingestellten Belichtungswert alle ihm zugeordneten gleichwertigen Zeitblendenpaarungen sichtbar. Von der Lage des Kupplungsringes 140 hängt zugleich die Stellung der beiden Zeiger 10 und 12 der Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung ab. Die Entfernungsskala 14 des Entfernungsstellringes 104 spielt mit der gehäusefesten Marke 158 zusammen. Das Wechselobjektiv weist somit den Vorzug einer einfachen, raschen und sicheren Einstellung sowie fehlerfreien Anzeige auf. Durch gedrängte Anordnung und Gestaltung aller hierzu erforderlichen Mechanismen wird eine räumlich gedrungene und nach außen geschlossene Form des Wechselobjektivs erreicht. Die Erfindung ist nicht auf das gezeigte Ausführungsbeispiel beschränkt. Es kann z. B. auch eine anders als dargestellt beschaffene Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung in diesem erfindungsgemäß ausgerüsteten Wechselobjektiv eingebaut werden. Ferner kann die lösbare Kupplung zwischen dem Zeit- und Kupplungsstellring andere Formen besitzen. Patentansprüche:
1. Wechselobjektiv für photographische Kameras, welches mit eingebauter Blendeneinrichtung und eingebauter Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung mit beweglichen Anzeigeorganen ausgerüstet ist, welche von der Blendeneinrichtung angetrieben werden und mit der Entfernungsskala zusammenarbeiten, dadurch gekennzeichnet, daß im Inneren des Wechselobjektivs die Blendeneinrichtung (132,134) an einem mit dem axial verstellbaren Objektivglied (120,122) beweglichen Teil (106,114) der Halterung desselben angeordnet ist und die Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung (10 bis 46) an einem axial unbeweglichen Teil (94,50) der Halterung lagert und daß ein Glied einer die Blendeneinrichtung mit der Schärfentiefe-Anzeigeeinrichtung verbindenden Getriebekette ein Kupplungsglied (140) bildet, das beim Ansetzen des Wechselobjektivs mit dem Zeitstellglied (82) des Kameraverschlusses gekuppelt wird.
2. Wechselobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (140) als ein am Umfang des Wechselobjektivs angeordneter Kupplungsring ausgebildet ist, der entgegen der Wirkung einer Wellfeder (152) die Kupplung zu dem Zeitstellglied (82) in axialer Richtung unterbricht und in dieser Lage durch Drehung um die Achse in verschiedene Kupplungsstellungen zu diesem einstellbar ist.
3. Wechselobjektiv nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das während der Einstellung in axialer Richtung unbewegliche Kupplungsglied (140) einen Schlitz (146) aufweist, der einen axial vorspringenden Lappen (136) des in axialer Richtung beweglichen Blendenstellgliedes (134) aufnimmt.
4. Wechselobjektiv nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schärf en tiefe-Anzeigeeinrichtung zwei Zeiger (10,12) aufweist, die von dem Blendenstellglied (134) angetrieben werden, aus dem Inneren des Wechselobjektivs herausragen und mit der Entfernungsskala (14) am Umfang eines zur Entfernungseinstellung beweglichen Wechselobjektivteiles (104) zusammenarbeiten.
5. Wechselobjektiv nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der Getriebekette zwischen dem Blendenstellglied (134) und den Zeigern (10, 12) ein Umwandlungsgetriebe (22 bis 46) vorgesehen ist, welches die gleichförmige Bewegung des Blendenstellgliedes (134) in eine ungleichförmige Bewegung der Zeiger (10,12) umwandelt.
6. Wechselobjektiv nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstell- und Kupplungsglieder die Form von zur optischen Achse koaxial angeordneten Ringen (80, 82,134) aufweisen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 649/132 11.59
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