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CH339810A - Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige - Google Patents

Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige

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Publication number
CH339810A
CH339810A CH339810DA CH339810A CH 339810 A CH339810 A CH 339810A CH 339810D A CH339810D A CH 339810DA CH 339810 A CH339810 A CH 339810A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ring
depth
pivot
diaphragm
optical axis
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Deckel Hans Dr Ing
Deckel Friedrich Wilhelm Dipl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deckel Hans Dr Ing, Deckel Friedrich Wilhelm Dipl filed Critical Deckel Hans Dr Ing
Publication of CH339810A publication Critical patent/CH339810A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe für  photographische Aufnahmegeräte.  



  Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine       Tiefenschärfeanzeigeeinrichtung    zu schaffen, welche  einen sehr grossen     Verstellwinkel    der     Anzeigeorgane     gewährleistet und dadurch auch die Grundlage für  die Anwendung einer weiten, übersichtlichen Teilung  der mit den     Anzeigeorganen    zusammenspielenden       Entfernungskala        bildet.    Ausserdem soll die erfin  dungsgemässe Bauart eine einfache Herstellung er  möglichen.

   Ein weiteres Ziel der Erfindung ist die  Schaffung einer raumgedrängten Form der Einrich  tung, so dass ihre Unterbringung überall - insbeson  dere bei raumgedrängten Bauarten von photographi  schen Objektiven und Verschlüssen - ohne Schwie  rigkeiten vorgenommen werden kann.  



  Diese Aufgaben werden erfindungsgemäss da  durch gelöst, dass die     Tiefenschärfeanzeigeeinrichtung          Anzeigeorgane    aufweist, von denen jedes durch ein  Schwenkglied bewegbar ist, und dass die     einzelnen     Schwenkglieder durch einen     gemeinsamen        Mitnehmer     verstellbar sind, der unter Zwischenschaltung einer       Umwandlungskurve    vom     Blendeneinstellglied    seinen  Antrieb erhält.  



  Die weiteren Merkmale der Erfindung sind in  der nachstehenden Beschreibung anhand eines Aus  führungsbeispiels näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 das     Prinzipschema    der Einrichtung,       Fig.    2 bis 5 die bauliche Unterbringung der Ein  richtung in einem Wechselobjektiv.  



  Die Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe  besteht - wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist - in der  Hauptsache aus zwei Zeigerarmen 10, 12, die mit  der Entfernungsskala 14 zusammenarbeiten und auf    ihr den jeweiligen Bereich der Tiefenschärfe begren  zen. Die Zeiger 10, 12 sind an Ringen 16, 18 vor  gesehen, die koaxial zur optischen Achse der Kamera  dicht     nebeneinanderliegen.    Diese beiden Ringe sind  miteinander derart verkuppelt, dass beim Bewegen  des einen Ringes in einer Richtung, sich der andere  Ring in entgegengesetzter Richtung bewegt. Dieses  Ziel wird mit Hilfe eines Getriebes erreicht, welches  aus zwei gekröpften Schwenkhebeln 20 und 22 be  steht.

   Jeder von diesen     Schwenkhebeln    sitzt auf  einem Drehzapfen 24 bzw. 26 eines ortsfesten Ringes  28, der ebenfalls koaxial zur optischen Achse liegt.  An den freien Enden der Schwenkhebel sind Steuer  stifte 30 bzw. 32 befestigt, die in Schlitze 34 bzw. 36  der Zeigerringe 16 und 18 eingreifen. Ein seitlich  parallel zur optischen Achse verlaufender     Mitneh-          merstift    38 sitzt mit einem Ende bei 40 im Schwenk  hebel 20 fest, geht durch einen     Mitnehmerschlitz    42  des andern Schwenkhebels 22     hindurch    und gleitet  mit seinem andern Ende 44 in einem Schlitz 46 eines  Stellringes 48, der koaxial zur optischen Achse liegt.  



  Dieser     Stellring    48 ist mit dem     Blendeneinstell-          glied    gekuppelt, und zwar mit Hilfe seines abgebo  genen     Mitnehrnerlappens    50. Die     Blendeneinrichtung     und ihr Stellglied sind in     Fig.    1 der Einfachheit  halber nicht gezeigt. Es ist nur eine linear geteilte       Blendenskala    52 dem     Mitnehmerlappen    50 symbo  lisch zugeordnet.

   In der Antriebskette zwischen dem  Stellring 48, 50 und den Zeigern 10, 12 ist wie  bereits erwähnt, der     Umwandlungsschlitz    46 einge  schaltet zu dem Zweck, die     gleichförmige    Bewegung  des     Blendenstellgliedes    in eine ungleichförmige Bewe  gung der Zeiger umwandeln zu können. Die Um  wandlungskurve 46 und somit auch der Grad der  Bewegungsumwandlung zwischen     Blendeneinstellung     und     Tiefenschärfenanzeige    kann den gegebenen Ver-           hältnissen    entsprechend beliebig     gewählt    bzw. ein  gestellt werden.  



  Die praktische Anwendung dieser Tiefenschärfe  anzeigeeinrichtung stellt das Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    2 bis 5 dar. Bei dieser Bauart ist ein Halte  glied in Form eines     Bajonettringes    60 vorgesehen,  welcher mittels einiger Schrauben 62 an der Vorder  wand der Kamera 64 befestigt ist. Ein zylindrischer  Ansatz 66 der Kamera 64 greift in eine zylindrische  Senkung 68 des     Bajonettringes    60 ein und dient zur  Zentrierung desselben in bezug auf die optische  Achse     (Fig.3).    Die     Bajonettschlitze    des     Bajonett-          rin-es    60 sind mit 70 bezeichnet.

   Das zylindrische,  nur teilweise gezeigte     Verschlussgehäuse    72 üblicher  Form ist am Umfang mit einigen     Flanschaugen    74  versehen, welche durch entsprechende     Ausnehmun-          gen    76 an der Vorderwand der Kamera 64 hindurch  gehen und in die zylindrische Senkung 68 des     Bajo-          nettringes    60 eingreifen, sowie hier mittels Schrauben  78 mit demselben fest verbunden sind. Damit ist das       Verschlussgehäuse    72 mit dem     Bajonettring    60 ver  bunden und zugleich an der Kamera 64 gehalten.  



  Im Innern des     Verschlussgehäuses    72 sind die  nicht dargestellten     Verschlusssektoren    untergebracht.  Die Betätigung des Verschlusses (Spannen und Aus  lösen) geschieht von der Kamera aus über ebenfalls  nicht dargestellte Mittel. Die Einstellung der Belich  tungszeit geschieht am Verschluss mit Hilfe des Zeit  stellringes 80, der an der     Verschlussfrontseite    dreh  bar gelagert ist. Der innerhalb der Kamera 64 und  des     Bajonettringes    60 liegende Zeitstellring 80 ist mit  einem äussern Stellring 82 verbunden, und     zwar    der  art, dass in eine Öffnung 84 dieses Stellringes 82 eine  abgebogene Zunge 86 des Zeitstellringes 80 eingreift.

    Die Zunge 86 durchdringt dabei einen bogenförmigen  Schlitz 88 des     Bajonettringes    60. Ein     Beilagring    90  ist mit Schrauben 91 mit dem     Bojonettring    60 fest  verbunden und sichert den Stellring 82 in axialer  Richtung.  



  Der     Bajonettring    60 dient zur lösbaren Halte  rung einer vor der     Verschlusseinheit    liegenden     Objek-          tiveinheit.    Diese     Wechselobjektiveinheit    hat eine  zweiteilige Fassung 92, 93 mit     Bajonettvorsprüngen     94, die mit den     Bajonettschlitzen    70 des Bajonett  ringes 60 zusammenarbeiten. Die Teile 92, 93 der  Fassung sind durch nicht dargestellte Mittel mitein  ander verspannt. Die ganze Fassung hat eine hohl  kappenähnliche Form und weist vorn am innern Bund  96 einige Gewindegänge 98 auf, in welche ein zweiteili  ger Stellring 100, 102     einschraubbar    ist.

   Die Teile 100,  102 sind durch einige Schrauben 104     miteinander    fest  gespannt. Im     Innern    des Teils 102 ist eine     T-förmige     Büchse 106 drehbar gelagert und mit diesem Teil in  bezug auf axiale Bewegung verbunden. Diese axiale  Verbindung, welche relative Drehungen zulässt, ist  durch den Ring 28 der in     Fig.    1 gezeigten Einrich  tung hergestellt, der - wie besonders     Fig.    4 zeigt   auf einer     Bundfläche    108 des Teils 102     aufliegt    und  mittels     einiger    Schrauben 110 und     Abstandbüchsen     112 an der Büchse 106 befestigt ist.

   Ein Ring 114    von     Z-förmigem    Querschnitt ist durch mehrere  Schrauben 116 mit der Büchse 106 festgespannt.  



  Im Innern der Büchse 106 ist eine Fassung 118  mit     Objektivgliedern    120 und 122 festgeschraubt. Im       Objektivrohr    des     Verschlussgehäuses    72 ist ausserdem  noch ein ortsfestes     Objektivglied    124 angeordnet.  Beim Verdrehen des Stellringes 100, 102 werden  also die Teile 106, 114, 118 mit     Objektivgliedern     120, 122 axial, d. h. in Richtung der optischen Achse  nach vorn oder hinten bewegt. Eine Sicherung gegen  Drehbewegung bietet diesen Teilen ein     Führungsbol-          zen126    des Ringes 114, der in eine Führungsbohrung  128 der unbeweglichen     Bajonettfassung    92 eingreift.  



  Im Hohlraum 130 zwischen den     Teilen    106 und  114 ist eine aus mehreren     Blendenlamellen    132 be  stehende     Irisblende    untergebracht. Ihr Stellring 134  ist über den     Mitnehmerstift    136, der durch einen  bogenförmigen Schlitz 138 der Büchse 106 hindurch  geht, mit dem Stellring 48 der     Anzeigeeinrichtung     verbunden.

   Der Arm 50 des Stellringes 48 steht zu  gleich mit einem Kupplungsring 140 in Eingriff, der  zwischen den     zwei    Fassungsteilen 92, 93 gelagert ist  und mit seinem einen Bund 142 durch einen Um  fangsschlitz 144 dieser     Teile    nach innen     hereingreift.     Der Arm 50 des Ringes 48 greift dabei in einen  Schlitz 146 des Kupplungsbundes 142 ein. Der Kupp  lungsring 140 hat noch einen Kupplungszahn 148,  der beim Ansetzen des Wechselobjektivs vor den  Verschluss mit einer der Kupplungsrasten 150 an der  Stirnseite des Stellringes 82 eingreift. Der Kupplungs  ring 140 selbst ist durch eine Wehfeder 152 axial  belastet und der Kupplungseingriff somit gesichert.

    Durch diesen Kupplungsring ist somit eine Verbin  dung geschaffen zwischen dem Zeitstellring 80 des  Verschlusses und dem Stellring 134 der     Blendenein-          richtung    im Wechselobjektiv. Der Kupplungsring 140  selbst kann in axialer Richtung entgegen der Feder  wirkung verstellt und für eine neue relative Kupp  lungslage der Stellglieder eingestellt werden.  



  Die in     Fig.    1 schematisch dargestellte Tiefen  schärfeanzeigeeinrichtung ist bei der Bauart nach       Fig.2    um das Teil 102 herum und zwischen den  Ringen 28 und 48 angeordnet. Es dürfte sich er  übrigen, die Einzelheiten dieser Einrichtung noch  mals zu erläutern. Die Zeiger 10 und 12 erstrecken  sich dabei durch einen Umfangsschlitz 154 des Teils  93 nach aussen. Die     Teifenschärfeanzeigeeinrichtung     wird also mit dem Stellring 100, 102 axial verstellt,  nicht aber verdreht.  



  Die Anordnung der Skalen ist am besten aus       Fig.5    ersichtlich. Die Entfernungsskala 14 ist am  Umfang des axial verstellbaren und     verdrehbaren     Stellringes 100 angebracht und arbeitet mit einer  Marke 160 des unbeweglichen Fassungsteils 93 zu  sammen. Die durch den Schlitz 154 herausragenden  Enden der Zeigerarme 10, 12 spielen mit dieser Ent  fernungsskala 14 zusammen und begrenzen dort den  der eingestellten Entfernung und     Blendenöffnung     entsprechenden Bereich der Tiefenschärfe.

   Die     Blen-          denskala    52 ist dabei am Umfang des Kupplungs-           ringes    140 angeordnet und arbeitet mit einer Haupt  marke 156 des ortsfesten     Bajonettringes    60 zusam  men. Da die eingestellte     Blendenöffnung    bereits  durch den angezeigten     Tiefenschärfenbereich    bei der  Einstellung berücksichtigt ist, könnte die Blenden  skala 52 auch ohne weiteres weggelassen werden.  Die Zeitskala 158 am Umfang des Stellringes 82  spielt auch mit der Hauptmarke 156 zusammen und  die relative Kupplungslage zwischen dem Zeitstellring  80 sowie dem     Blendenstellring    134 ist einstellbar  z.

   B. mit Hilfe einer Skala 162 mit Belichtungswer  ten am Stellring 82 und einer Marke 164 des Kupp  lungsringes 140.  



  Die beschriebene     Tiefenschärfeanzeigeeinrichtung     gewährleistet einen sehr grossen     Verstellwinkel    der  vom     Blendenstellglied    angetriebenen Zeiger 10 und  12, so dass die Entfernungsskala 14 - wie     Fig.    5  deutlich erkennen lässt - mit einer weiten, über  sichtlichen Teilung bedacht werden kann. Damit wird  die Einstellung beträchtlich erleichtert. Ferner schafft  sie die     Grundlage    für eine sowohl einfache als auch  raumgedrängte Bauart, so dass eine solche Tiefen  schärfeanzeigeeinrichtung überall ohne Schwierig  keiten angebracht werden kann, also nicht nur wie  dargestellt, an einem photographischen Objektiv, son  dern auch an einem Verschluss oder an der Kamera  selbst.

   Darüber hinaus kann die     Anzeigeeinrichtung     selbstverständlich auch an einer andern als darge  stellten Stelle des Objektivs bzw. seiner Halterung  in ähnlicher Weise angebracht bzw. verwendet wer  den.  



  Zwischen dem     Zeitstellglied    und dem Blenden  stellglied kann eine Kupplung bestehen oder auch  nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe für photographische Aufnahmegeräte, dadurch ge kennzeichnet, dass sie Anzeigeorgane 10, 16 und 12, 18) aufweist, von denen jedes durch ein Schwenk glied (20, 22) bewegbar ist, und dass die einzelnen Schwenkglieder durch einen gemeinsamen Mitneh- mer (38) verstellbar sind, der unter Zwischenschal tung einer Umwandlungskurve (46) vom Blendenein- stellglied seinen Antrieb erhält. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Umwandlungskurve (46) von einem Stellglied.(48) getragen wird, welches mit dem Blendenstellglied gekuppelt oder von demselben ge bildet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schwenkglieder als ortsfest ge lagerte Schwenkhebel (20, 22) ausgebildet sind. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Mitnehmer die Form eines zur optischen Achse parallelen Stiftes (38) aufweist, der mit einem Ende in einem die Umwandlungskurve bildenden Schlitz (46) eines Stellringes (48) gleitet. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anzeigeorgane als radiale Arme (10, 12) an zur optischen Achse koaxialen Ringen (16, 18) ausgebildet sind.
CH339810D 1955-02-10 1956-01-23 Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige CH339810A (de)

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DE339810X 1955-02-10

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CH339810D CH339810A (de) 1955-02-10 1956-01-23 Einrichtung zur Tiefenschärfe-Anzeige

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