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CH337403A - Photographische Kamera mit einem das Objektiv enthaltenden Wechselteil - Google Patents

Photographische Kamera mit einem das Objektiv enthaltenden Wechselteil

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Publication number
CH337403A
CH337403A CH337403DA CH337403A CH 337403 A CH337403 A CH 337403A CH 337403D A CH337403D A CH 337403DA CH 337403 A CH337403 A CH 337403A
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CH
Switzerland
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depth
display device
camera according
field display
diaphragm
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Application number
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English (en)
Original Assignee
Deckel Hans Dr Ing
Deckel Friedrich Wilhelm Dipl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Deckel Hans Dr Ing, Deckel Friedrich Wilhelm Dipl filed Critical Deckel Hans Dr Ing
Publication of CH337403A publication Critical patent/CH337403A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B17/00Details of cameras or camera bodies; Accessories therefor
    • G03B17/02Bodies

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)
  • Indication In Cameras, And Counting Of Exposures (AREA)

Description


  Photographische Kamera mit einem das     Objektiv    enthaltenden Wechselteil    Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein  mit dem Objektiv versehenen Wechselteil zu schaf  fen, bei welchem an die gegebenen Bedingungen  des Objektivs alle übrigen Bestandteile in     bestmög-          lichster    Weise angepasst werden können. Die Ein  stellglieder und Skalen der einzelnen Bestandteile  des Wechselteils sollen dabei derart zueinander an  geordnet sein, dass sich eine übersichtliche und  leichte Einstellungsmöglichkeit ergibt. Der Wechsel  vorgang, das heisst das Entfernen oder Ansetzen des  Wechselteils an die Kamera, soll selbstverständlich  einfach und schnell durchführbar sein.  



  Dies wird nach der Erfindung dadurch gelöst,  dass das erfindungsgemässe Wechselteil ein Objektiv  mit mindestens einem in Richtung der optischen  Achse verstellbaren Glied, einen     Objektivverschluss     mit     Zeiteinstellglied,    eine     Blendeneinrichtung    mit       Blendeneinstellglied    und eine     Tiefenschärfe-Anzeige-          einrichtung    mit beweglichen     Anzeigeorganen    zu einer  in sich geschlossenen Einheit vereinigt.  



  In der nachstehenden Beschreibung werden an  hand der Zeichnung einige     Ausführungsbeispiele     des Erfindungsgegenstandes näher erläutert.  



  Es zeigen:       Fig.    1 die Kamera und das Wechselteil,       Fig.2    das Wechselteil in vergrössertem Schnitt,       Fig.    3 das     Prinzipschema    der     Tiefenschärfe-An-          zeigeeinrichtung,          Fig.4    bis 7 verschiedene konstruktive Einzel  heiten der     Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung,    eben  falls in vergrössertem Schnitt,       Fig.    8 das Wechselteil in Ansicht,       Fig.9    und 10 ein zweites     Ausführungsbeispiel     des Wechselteils und       Fig..ll    dieses Wechselteil in Ansicht.

      In     Fig.    1 ist     in    schematischer Form eine Kamera  K gezeigt, der ein Wechselteil W zugeordnet ist.  Dieses Wechselteil W vereinigt     zu    einer in sich  geschlossenen Einheit ein Objektiv O mit minde  stens einem in Richtung der optischen Achse ver  stellbaren Glied, einen     Objektivverschluss    V mit Zeit  einstellglied,

   eine     Blendeneinrichtung    B mit     Blen-          deneinstellglied    und eine     Tiefenschärfe-Anzeigeein-          richtung    T mit beweglichen     Anzeigeorganen.    Dieses  Wechselteil W wird mit Hilfe von nachstehend  im einzelnen erläuterten Befestigungsmitteln an der       Vorderwand    10 der Kamera K angesetzt. In     Fig.    1  ist die Wechseleinheit W im abgenommenen Zu  stand gezeigt und in geringfügigem Abstand vor  der Kamera K dargestellt.  



  Die Befestigungsmittel, welche die Wechselein  heit mit der Kamera lösbar verbinden, bestehen  gemäss     Fig.2    aus einem     Bajonettring    14, der an  der     Vorderwand    10 der Kamera K befestigt ist.  



  Die Wechseleinheit hat einen Gegenbajonett  ring 16, der mit dem     Bajonettring    14 zusammen  arbeitet. Am Bund 18 des     Bajonettringes    16 ist mit  tels einiger Schrauben 20 ein Gewindeflansch 22  befestigt, auf den ein Gewindestellring 24 auf  schraubbar ist. Der Stellring 24 besitzt einen nach  innen vorspringenden Rand 26, welcher in einen       Ringraum    28 zwischen zwei, durch     einige    Schrauben  30 zusammengespannten Halteringen 32, 34 ein  greift. Der Haltering 32 weist einen achsparallelen  Schlitz 36 auf, in welchen ein mit dem ortsfesten       Gewindeflansch    22 verschraubter Führungszapfen  38 eingreift.

   Durch diese Anordnung der Teile wird  erreicht, dass beim Betätigen des Gewindestell  ringes 24 sich die Halteringe 32, 34 nach vorn  oder rückwärts bewegen, ohne hierbei einer Ver  drehung zu unterliegen, wobei sich das Objektiv<B>0</B>      der Wechseleinheit W zwecks optischer Einstel  lung der Kamera K ebenfalls nach vorn oder       rückwärts    bewegt.  



  Am innern Bund 40 des Halteringes 34 ist  ein     Verschlussgehäuse    42 der üblichen zylindrischen  Rundform mit Hilfe einer     überwurfmutter    44 be  festigt, die auf das hintere     Objektivrohr    46 des       Verschlussgehäuses    42     aufschraubbar    ist. Im In  nern des     Verschlussgehäuses    42 sind die     Verschluss-          mechanismen    bekannter Art und Arbeitsweise zum  Antrieb und Steuern der nicht dargestellten     Ver-          schlusssektoren    untergebracht.

   Die nicht dargestell  ten Betätigungsglieder des Verschlusses, das     heisst     sein Spann- und/oder     Auslöseorgan    können dabei  als achsparallele,     teleskopartige    Wellen ausgebildet  sein, die nach hinten herausgeführt sind und mit  kameraseitigen Antriebsmitteln in Eingriff stehen.  



  Im     Verschlussgehäuse    42 ist die bereits er  wähnte     Blendeneinrichtung    B, zum Beispiel eine       Irisblende    bekannter     Art    und Arbeitsweise, einge  baut. Ihre Betätigung erfolgt mittels eines Stell  ringes 48, welcher an der Rückseite des     Verschluss-          gehäuses    42 drehbar gelagert ist.  



  Zwischen dem vordern und hintern Objektiv  rohr des     Verschlussgehäuses    42 sind die Glieder  64 und 66 des Objektivs O eingebaut, so dass beim  Verdrehen des Gewindestellringes 24 das     Verschluss-          gehäuse    42 zusammen mit beiden     Objektivgliedern     64, 66 axial verstellt und die Entfernung eingestellt  wird.  



  Die Einrichtung zum Anzeigen der Tiefenschärfe  besteht - wie aus     Fig.    3 ersichtlich ist - in der  Hauptsache aus zwei Zeigerarmen 70, 72, die mit  der     Entfernungsskala    74 zusammenarbeiten und auf  ihr den jeweiligen Bereich der Tiefenschärfe be  grenzen. Die Zeiger 70 ,72 sind an Ringen 76, 78  vorgesehen, die koaxial zur optischen Achse der  Kamera dich     nebeneinanderliegen.    Diese beiden  Ringe sind miteinander derart verkuppelt, dass  beim Bewegen des einen Ringes in einer Richtung  sich der andere Ring in entgegengesetzter Rich  tung bewegt.

   Dieses Ziel wird mit     Hilfe    eines       Zahnrad-Umkehrgetriebes    erreicht, welches an einem  ortsfesten Ring 80 angeordnet ist und zwei Zahn  ritzel 82, 84 aufweist, die auf verschiedener Höhe  liegend miteinander in     Eingriff    stehen. Das Zahn  ritzel 82 greift ausserdem in die Verzahnung 86 des  Ringes 76, während das     Zahnritzel    84 mit der  Verzahnung 88 des Ringes 78 in Eingriff steht.  



  Der Antrieb der Einrichtung geschieht, wie  bereits erwähnt, von der     Blendeneinrichtung    aus.  Zu diesem Zweck ist das     Blendenstellglied    mit  einem Stellring 90 der     Anzeigeeinrichtung    verbun  den, und zwar mit     Hilfe    eines abgebogenen Mit  nehmerlappens 92 am Stellring 90 selbst. Die       Blendeneinrichtung    und ihr Stellglied sind in     Fig.    3  der     Einfachheit    halber nicht gezeigt; es ist nur  eine linear geteilte     Blendenskala    94 dem     Mitnehmer-          lappen    92     symbolisch    zugeordnet.

      In der Antriebskette zwischen dem Stellring 90  und den Zeigern 70, 72 ist ein     Umwandlungsglied    ein  geschaltet zu dem Zweck, die gleichförmige     Bewegung     des     Blendenstellgliedes    in eine ungleichförmige Be  wegung der Zeiger nach den jeweils gegebenen  Betriebsbedingungen umwandeln zu können. Am  Stellring 90 sitzt ein     Mitnehmerzapfen    96, dessen  Ende bei 98 abgesetzt ist, um einen     Anlenk-    und  Drehpunkt für eine Schwenkplatte 100 zu bilden.

    Die Schwenkplatte 100 liegt dabei zwischen den  Ringen 76, 78 und trägt selbst einen     Mitnehmer-          stift    102, der in einen radial liegenden Schlitz 104  des Zeigerringes 76 eingreift und die Mitnahme  desselben bei einer um die optische Achse gerich  teten Drehbewegung des Stellringes 90 und somit auch  der Schwenkplatte 100 bewerkstelligt.     Ferner    trägt  die Schwenkplatte 100 einen Steuerstift 106, der  mit einem als     Umwandlungskurve    fungierenden  Schlitz 108 des ortsfesten Ringes 80 zusammen  arbeitet. Durch diese Überlagerung wird eine Un  gleichförmigkeit bei der Bewegungsübertragung von  der Schwenkplatte 100 auf den Zeigerring 76 und  somit auch auf den Zeigerring 78 erreicht.

   Die Um  wandlungskurve 108 und somit auch der Grad der  Bewegungsumwandlung zwischen     Blendeneinstellung     und Tiefenschärfe-Anzeige kann den gegebenen Ver  hältnissen entsprechend beliebig gewählt werden.  



  Die Unterbringung der in     Fig.    3 schematisch an  gedeuteten     Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung    geht am  besten aus den     Fig.4    bis 7 hervor. Der ortsfeste  Ring 80 ist mit Hilfe einiger     Abstandbüchsen    110  und Schrauben 112 am Haltering 34 festgezogen und       bildet    Auflager für die übrigen Teile der Einrich  tung, die mit den gleichen Bezugszeichen wie in     Fig.    3  versehen sind. Die Zeigerarme 70, 72 bewegen sich  dabei in einem entsprechenden Schlitz 114 zwischen  Haltering 34 und Stellring 24.

   Der Stellring 90 der       Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung    hat den abgebo  genen     Mitnehmer    92, der in eine     Mitnehmeröffnung     <B>118</B> des     Blendenstellgliedes    48 eingreift.  



  Die     Anbringung    der einzelnen Skalen ist am  besten aus     Fig.    8 ersichtlich. Die Entfernungsskala  74 ist am Umfang des axial verstellbaren und     ver-          drehbaren    Gewindestellringes 24 angebracht und  arbeitet mit einer Hauptmarke 120 des radial unbe  weglichen Halteringes 34 zusammen.

   Die durch den  Schlitz 114 herausragenden Enden der Zeigerarme  70, 72 spielen mit der Entfernungsskala 74 am Ge  windestellring 24 zusammen und begrenzen     dort    den  der eingestellten Entfernung und     Blendenöffnung     entsprechenden Bereich der Tiefenschärfe, in vorlie  gendem Falle beispielsweise den     Tiefenschärfenbe-          reich    von 3 bis 8 m bei Entfernung von 5 m und  Blende 5, 6. Die     Blendenskala    94 ist dabei am Um  fang des Kupplungsringes 58 angeordnet und arbeitet  ebenfalls mit der Hauptmarke 120 zusammen.

   Da  die eingestellte     Blendenöffnung    bereits durch den  angezeigten     Tiefenschärfenbereich    bei der Einstellung  berücksichtigt ist, könnte die     Blendenskala    94 auch  ohne weiteres weggelassen werden.      Es sei noch erwähnt, dass an der Frontseite des       Verschlussgehäuses    42 ein Zeitstellring 50 drehbar  gelagert ist. Am Rand des Zeitstellringes 50 ist ein  Rohrstutzen 52 befestigt, welcher an seiner untern  Stirnseite mehrere Kupplungsrasten 54 aufweist. In  eine dieser Kupplungsrasten 54 greift ein Kupp  lungszahn 56 eines Kupplungsringes 58, welcher den  Rohrstutzen 52 umgreift und am Rande des Blenden  stellringes 48 aufsitzt.

   Eine Nase 60 des Blenden  stellringes 48 greift dabei in einen     Mitnehmerschlitz     62 des Kupplungsringes 58. Durch Verschieben des  Kupplungsringes 58 in Richtung der optischen Achse  und entgegen der Eigenfederung des     Blendenstell-          ringes    48 kann der Kupplungseingriff zwischen     Zeit-          und        Blendeneinstellglied    gelöst und in neue Relativ  stellung gebracht werden.  



  Die Zeitskala 122 am Umfang des Rohrstutzens  52 spielt auch mit der Hauptmarke 120 zusammen  und die relative Kupplungslage zwischen dem Zeit  stellring 50 und dem     Blendenstellring    48 ist ein  stellbar, zum Beispiel mit Hilfe einer Skala 124 mit  Belichtungswerten am Kupplungsring 58 und einer  Marke 126 am Rohrstutzen 52.  



  Das zweite Ausführungsbeispiel der Erfindung  gemäss     Fig.    9 bis 11 unterscheidet sich von der  ersten Bauart nur dadurch, dass bei der zweiten  Bauart die Teile zur Ausführung der axialen Bewe  gung der Wechseleinheit an der Kamera angebracht  sind. Das Objektiv, der     Objektivverschluss,    die     Blen-          deneinrichtung    sowie die     Tiefenschärfe-Anzeigeein-          richtung    sind     unverändert    geblieben und deshalb mit  den gleichen Bezugszeichen versehen.  



  An der Vorderwand 10 der Kamera ist gemäss       Fig.9    mit Hilfe von einigen Schrauben 212 ein  Führungsring 214 festgehalten. Der vorspringende  Bund 216 dieses Führungsringes 214 arbeitet mit  einer entsprechenden Führungsfläche 218     eines    Ge  winderinges 220 zusammen, der in einer zylindrischen  Senkung 222 der     Kameravorderwand    10 drehbar  gelagert ist. In den Gewindering 220 greift eine  Gewindebüchse 224 ein, welche durch einen orts  festen Führungslappen 226 gegen Verdrehen ge  sichert ist, der in ihren axial verlaufenden Schlitz  228 eingreift.

   Die Gewindebüchse 224 weist auf  ihrer Stirnseite     Bajonettschlitze    230 auf, die mit       Bajonettvorsprüngen    231 eines     Bajonettringes    232  zusammenarbeiten. Dadurch wird eine in bekannter  Weise     herstellbare    und lösbare Kupplungsverbindung  der Teile 232 und 224 erreicht. Mittels einiger  Schrauben 233 ist der     Bajonettring    232 mit dem  Haltering 34, 40 fest verbunden, welcher am Ver  schluss 42 angebracht ist. In einen ringförmigen Spalt  236 zwischen den Teilen 232 und 34 greift ein  nach innen vorspringender Bund 237 eines Betäti  gungsringes<B>238</B>     ein,    der am Umfang des Gewinde  ringes 220     geführt    ist.  



  Um eine Verbindung zwischen dem Betäti  gungsring<B>238</B> an der Wechseleinheit und dem       verdrehbaren    Glied 220 der     Verstellmittel    an der  Kamera zu schaffen, ist eine lösbare Kupplungs-         einrichtung    vorgesehen     (Fig.    10). Diese Einrichtung  besteht aus einem Kupplungszahn 240, der in einem  mit dem Betätigungsring 238 fest verbundenen Stell  knopf 242 in radialer Richtung verstellbar angeordnet  und durch eine Feder 244 belastet ist.

   Der Kupp  lungszahn 240 greift in eine axiale Kupplungsnut  246 des Gewinderinges 220 ein.     Beim    Ansetzen  der Wechseleinheit an die Kamera legt sich der  Kupplungszahn 240 an den zylindrischen Umfang  des Gewinderinges 220 auf und wird bei der  Drehbewegung zum Einrenken des Bajonettverschlus  ses in die Kupplungsnut 246 einschnappen. Eine  Rille 248, die am Schaft des Kupplungszahnes 240  vorgesehen ist und gegebenenfalls mit roter Farbe       gekennzeichnet    sein kann, wird bei nicht vollständig  hergestelltem     Kupplungseingriff,    wie     Fig.    10 zeigt, aus  dem Stellknopf 242 herausragen und sichtbar sein.  



  Es zeigen schon die beschriebenen Ausführungs  beispiele klar, dass der Erfindungsgegenstand wert  volle Vorteile bietet. Zunächst wird durch die Zu  sammenfassung der einzelnen Bestandteile, nämlich  des Objektivs, des     Objektivverschlusses,    der Blende  und der Tiefenschärfe-Anzeige zu einer in sich ge  schlossenen Einheit erreicht, dass an die gegebenen  Bedingungen des Objektivs alle übrigen Bestandteile  der Wechseleinheit in     bestmöglichster    Weise ange  passt werden können. Dabei liegen am Wechselteil  die verschiedenen Einstellglieder und ihre Einstell  skalen dicht beieinander, wodurch sich wiederum eine  übersichtliche und leichte Einstellungsmöglichkeit er  gibt.

   Der Wechselvorgang, das heisst das Entfernen  und Ansetzen des Wechselteils an die Kamera, lässt  sich einfach und schnell durchführen. Schliesslich  erlaubt die beschriebene Anordnung eine raumge  drängte, runde und     gefällige    Form des Wechselteils,  so dass den gegenwärtigen Bestrebungen hinsichtlich  einer einfachen und trotzdem     gefälligen    Form auf  dem Sektor der     photographischen    Geräte voll Rech  nung getragen wird.  



  Die Zuordnung der einzelnen Bestandteile des  Wechselteils ist nicht auf die dargestellten Konstruk  tionsbeispiele beschränkt, sondern sie könnte den  gegebenen Betriebsverhältnissen entsprechend abge  wandelt     sein.    Die     Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung     könnte ferner einen andern als gezeigten Aufbau be  sitzen und natürlich auch an einer andern als dar  gestellten Stelle der Wechseleinheit bzw. des Ver  schlusses untergebracht sein. So könnten beispiels  weise die     Blendeneinrichtung    und die Tiefenschärfe  Anzeigeeinrichtung nicht nur an einem mit dem axial  verstellbaren     Objektivglied    beweglichen Teil ange  ordnet sein, sondern auch an einem axial unbeweg  lichen Teil.

   Darüber hinaus wäre es ohne weiteres  auch möglich, dass die     Blendeneinrichtung    an einem  mit dem axial     verstellbaren        Objektivglied    beweg  lichen Teil angeordnet ist, während die Tiefen  schärfe-Anzeigeeinrichtung von einem axial unbe  weglichen Teil getragen ist.

   Eine andere Variations  möglichkeit wäre dadurch gegeben, dass die Blenden  einrichtung an einem axial unbeweglichen Teil an-      geordnet ist, während die     Tiefenschärfe-Anzeigeein-          richtung    von einem axial beweglichen Teil getragen  wird.     Schliesslich    ist es ohne Belang, ob zwischen  dem     Zeiteinstellglied    des     Objektivverschlusses    und  dem     Blendeneinstellglied    der     Blendeneinrichtung    eine  relativ verstellbare Kupplung besteht oder nicht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Photographische Kamera mit einem Wechselteil, dadurch gekennzeichnet, dass dieses Wechselteil ein Objektiv mit mindestens einem in Richtung der opti schen Achse verstellbaren Glied (64, 66), einen Objektivverschluss (42) mit Zeiteinstellglied (50), eine Blendeneinrichtung mit Blendeneinstellglied (48) und eine Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) mit beweglichen Anzeigeorganen zu einer in sich geschlossenen Einheit vereinigt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung und die Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) an einem mit dem axial verstellbaren Objektivglied (64, 66) beweglichen Teil (42) angeordnet sind. 2. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung und die Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) an einem axial unbeweglichen Teil angeordnet sind. 3.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung an einem mit dem axial verstellbaren Objektivglied beweg lichen Teil angeordnet ist, während die Tiefen schärfe-Anzeigeeinrichtung von einem axial unbe weglichen Teil getragen ist. 4. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Blendeneinrichtung an einem axial unbeweglichen Teil angeordnet ist, während die Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung von einem axial beweglichen Teil getragen ist. 5.
    Kamera nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Objektivverschluss (42) sich auf dem axial beweglichen Teil (32) befindet und das Objektiv (64, 66), die Blendeneinrichtung sowie die Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) trägt. 6. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blendeneinstellglied (48) durch eine lösbare Kupplungseinrichtung (58 bis 62) mit dem Zeiteinstellglied (50) verbunden ist. 7.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blendeneinstellglied (48) über einen Mitnehmer (92, 118) das Betätigungsorgan (90) für zwei mit der Entfernungsskala (74) zusam menspielende Zeiger (70, 72) der Tiefenschärfe- Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) bewegt. B. Kamera nach Patentanspruch, welche das Wechselteil mittels einer lösbaren Befestigungsein richtung trägt, dadurch gekennzeichnet, dass die Tiefenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) in nerhalb des dem Wechselteil zugeordneten Teils (32) der Befestigungseinrichtung (230, 232) angeord net ist. 9.
    Kamera nach Unteranspruch 8, dadurch ge kennzeichnet, dass die Befestigungseinrichtung als Bajonettring (232) ausgebildet ist, welcher die Tie- fenschärfe-Anzeigeeinrichtung (70 bis 108) um schliesst. 10. Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in der Getriebekette zwischen dem Blendeneinstellglied (48) und den Zeigern (70, 72) ein Umwandlungsgetriebe (82 bis 108) vorgesehen ist, welches die gleichförmige Bewegung des Blenden einstellgliedes (48) in eine ungleichförmige Bewe gung der Zeiger (70, 72) umwandelt.
CH337403D 1955-01-05 1955-12-17 Photographische Kamera mit einem das Objektiv enthaltenden Wechselteil CH337403A (de)

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