DE1068776B - - Google Patents
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01T—SPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
- H01T13/00—Sparking plugs
- H01T13/02—Details
- H01T13/04—Means providing electrical connection to sparking plugs
- H01T13/05—Means providing electrical connection to sparking plugs combined with interference suppressing or shielding means
-
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Description
- Anschlußelement für Zündkabel mit hohem Widerstand
Um zu verhindern, (taß die Zündanlage von Kraft- fahrzeugen eine Strahlung aussendet, die den UKW- Rundfunk- und den F,2rnsehempfang stört, «-erden in die Zündkabel in der Nähe der Zündkerzen und de.,; Zündverteilers Widerstände von einigen Kiloohm ein- gesclia!tet. Um die Widerstände einzusparen, hat man 7ii11(lkal)el entwickelt, deren leitendeAder selbst einen sehr hohen Widerstand hat. Ein Stück dieses Kabels, (las die in Kraftwagen gebräuchliche Länge der \"er- bindungsleitungen zwischen (lern Zündverteiler und den Zündkerzen (etwa '!_ m) hat, hat den erforder- lichen Widerstand von einigen Kiloohm. Es hat sich außerdem gezeigt, daß die Zündkabel mit verteiltem \Viderstand die Störstrahlung besser unterdrücken als konzentrierte Widerstände und gut leitende Kabel. Die leitende Ader solcher Kabel ist entweder aus einem mit Kohle versetzten Kunststoff hergestellt, oder ein Widerstandsdraht ist in Spiral- form auf den Mantel eines zylindrischen Isolierträgers (Kunststoff- oder Gewebefaden) aufgewickelt. Bei diesem Kabel ist es sehr schwierig, einen Stecker zuverlässig anzubringen. Da die beschriebenen leitenden Adern nicht gelötet werden können, kommt nur eine Klemmverbindung in Betracht. Es ist aber notwendig, daß der Innenleiter dabei über eine große Fläche seines Umfangs festgeklemmt wird, weil bei nur kleinflächigem Kontakt die leitende Kohleschicht oder der dünne Widerstandsdraht an der Kontakt- stelle infolge des außerordentlich hohen Cbergangs- widerstandes thermisch zu stark beansprucht wird. Bei (lern erfindungsgemäßen Anschlußelemeilt wird zur I-Ierstellting eines großflächigen Kontaktes mit der leitenden Kabelader eine geschlitzte Spannhülse, deren Innendurchmesser nur wenig größer ist als der Außen- durchmesser der leitenden Kabelader, durch die elastische Spannung d(,r Isolierstoffumhüllung groß- flächig gegen die leitende Kabelader gepreßt. Das Hiilsenende, das von dem angebrachten Kabel abragt, ist mit einem Stecker, einer Buchse zum Aufstecken auf einen Bolzen oder einem anderen elektrischen An- schlußmittel leitend verbunden. Zweckmäßig weist die Spannhülse an einer Seite, die zwischen die leitende Ader und die Umhüllung des Kabels eingeführt wird, eine sich zurr Ende hin ver- mindernde Wandstärke auf. Bei einer weiteren Ausgestaltung des errn(lungs- genläßen Ansclilußelements weist der in die Isolier- stt>ffulilhullnng des Kabels einzuführende Teil der Spannhülse ein Außengewinde auf, (las in (Ire Kabel- umhüllring eingeschraubt wird. Dadurch ist ein größerer :1np1-eß(Irtick zwischen der Icitenden Kahel- a(Icr und der Spannliiilse zu erreichen. Da sich (las Ge- win(@e (fei Spannhüls= in die Kab(-lumhüllung ein- schneidet oder zumindest eindrückt, ist das Anschluß- elernert außerdem derart an dem Kabel gehalten, daß es nicht mehr abgezogen, sondern nur noch abge- schraubt werden kann. Durch die Buchse zum Aufstecken auf einen Bolzen oder ein anderes elektrisches Anschlußmittel an der erfindungsgemäßen Spannhülse kann deren daran an- grenzende Stirnfläche verschlossen sein. Um ein solches Anschlußelement an einem Kabel zu befestigen, wird die aus der Isolierstoffumhüllung herausragende leitende Ader in die Spannhülse ge- schoben, bis sie auf dem Hülsenboden aufsteht. Wenn die Hülse dann in die Isolierstoffumhüllung einge- schraubt wird, muß die leitende Ader ebenfalls in die Isolierstoffumhüllung zurückgeschoben werden. Da sie sich bei den gebräuchlichen Widerstandskabeln im Isolierschlauch leicht verschieben läßt, bereitet das bei dem ersten Anschlußelement, das an einem Kabel- stück angebracht wird, keine Schwierigkeiten, denn die leitende Ader kann am freien Kabelende um das benötigte Stück aus der Umhüllung heraus#eschoben werden. Beim Anbr;ngen des zweiten Anschluß- elenients am anderen Ende des Kabelstücks kann die leitende Ader dagegen nicht mehr in die Umhüllung zurückgeschoben werden, weit sie sich bei kurzen 1\al)elstiicken nicht so zusammendrücken laßt, (laß sie -sich uln (las Einspannstuck verkürzen würde. Deshaif) "vird einem weiteren 1'.rhndtiiigsmerktnal gemäß vor- ;eschlagen, bei Autozün(lkabeln nur ein Anschlnß- elelnent finit einseitig durch einen Bollen verschlosse- ner Spannhülse zu verwenden. Bei dem z%v(2itt2ri An- schlußeleinent ist dagegen auch die zweite Stirnfläche der Spannhülse durchbrochen, damit das Ende der leitenden Kabelader, das zunächst aus der Umhüllung herausragt, noch durch die Spannhülse hinausgescho- 1,en «-erden kann, während diese in die Isolierstoff- umhüllung eingeschraubt wird. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Auti>rüncll;al>cls mit rrfindungsgernäßen Anschluß- elemeilten. Das Kabel besteht aus einer starkwandigen Isolier- stoffumhüllung 1 aus elastischem Kunststoff und einer leitenden Ader 2, die aus mit Kohle versetztem Kunst- stoff hergestellt ist und deren Widerstand pro 1,Ieter einige Kiloohm beträgt. Das Zündkabel, das unterbrochen gezeichnet ist, hat die bei Kraftfahrzeugen übliche Länge von etwa 1/z in. Es ist an einem Ende mit einer Steckbuchse zum Aufstecken auf den Ziindkerzenbolzen versehen und am anderen Ende mit einem Stecker, der in eine Buchse am Zündverteiler eingesteckt wird. Diese Atl- schlußelemente sind erfindungsgemäß ausgeführt und am Kabel befestigt. Beide haben eine einfach- oder kreuzgeschlitzte Spannhülse 3 bzw. 4, deren Wand- stärke sich zum Ende 5 bzw. 6 hin vermindert. Auf den Mantel der Spannhülse ist ein Holzschrauben- gewinde geschnitten. Die Spaiinhiilse 3 ist mit einer Buchse 7 verbunden, die einen wenig größeren Außendurchmesser hat als die Isolierstoffumhüllung 1 des Kabels. Die beiden Teile sind in einem Stück, vorzugsweise aus Messing, godreht. In der Nähe des freien Endes ist in die Buchse 7 eine Nut eingestochen und in diese Nut tangential ein Schlitz 8 eingeschnitten, so daß die Buchsenwandung auf einem Teil ihres Umfangs durchbrochen ist. In die Nut und den Schlitz 8 ist eine haarnadelförmige, aus Runddraht hergestellte Feder 9 mit einwärts gekröpften Enden eingeschoben. Die Buchse 7 wird in bekannter \Veise auf den Bol- zen einer Zündkerze aufgeschoben und durch die Feder auf deren Gewinde festgehalten. l»e Buchse 7 ist ferner in eine Griff hiilse 10 aus Isolierstoff fest eingepreßt oder eingespritzt, deren erweiterter Ansatz 11 über den Zündkerzenkopf ge- schoben wird. Die Griffhülse 10 ist am hinteren Ende ungefähr so lang wie die Spannhülse 3, damit die leitende Kabelader 2 in diese leicht eingeführt werden kann. Uni ztt verhindern, daß das Kabel bereits am Ende der Spannhülse 3 abgebogen und diese dadurch beschädigt @el-cfen kann, ist die Griffhülse 10 durch die aufgeschraubte Hülse 12 verlängert. Die Steckbuchse wird zuerst am Zündkabel befestigt. Dazu wird die Schraubhülse 12 abgenommen und die in der Umhüllung 1 leicht verschiebbare Kabelader 2 eile Stück vorgeschoben und in die Spannhülse 3 ein- geführt. Dann wird die Spannhülse 3 in die Umhül- lung 1 eingeschraubt, wobei die leitende Ader 2 wie- der zurückgeschoben wird, weil die buchsenseitige Stirufl;iche der Spannhülse 3 verschlossen ist. Zuletz; wird die Verlängerungshülse 12 -auf die Ciriffliiilse 10 aufgeschraubt. All die Spannhülse 4 am anderen Kabelende ist eine 1`hcrti,urfhiiise 13 angelötet, die die Kabehirn- hullting 1 umfaßt und an ihrem freien Ende mit Aus- kröpfunger 14 verseehen ist. Die L'licrwurfhülse 13 kann einmal oder niehrfacli geschlitzt sein. Durch die Auskröpfungen und Schlitze liegt sie federnd in einer passenden Buchse am Ziindverteiler des Kraft- wagens an und gewährleistet guten Kontakt. Die vordere Stirnfläche 16 der Spannhülse 4 is! durchbohrt. Zum Befestigen des Steckers wird die Spannhülse 4 auf das herausragende Ende 15 der leitenden Kabelader 2 geschoben und dann in die Um- hüllung 1 eingeschraubt. Dabei schiebt sich die leitende Ader 2 durch die Bohrung in der Hülsen- stirnfläche 16. 7-um Schluß wird das überstehende Aderende 15 abgeschnitten.
Claims (1)
-
PATEI;TANSPRtiCHE: 1. Anschlußelement für Zündkabel, deren leitende Ader mit hohem @'i'iderstand von einer starkwandigen, elastischen Isolierstoffumhüllung umgeben ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine, geschlitzte Spannhülse, deren Innendurchmesser nur wenig größer ist als der Außendurchmesser der leitenden Kabelader, durch die elastische Spannung der Isolierstoffumhiillung großflächig gegen die leitende Kabelader gepreßt wirb und das von (lern angebrachten Kabel abragendc Hülsenende mit einem Stecker, einer Buchse zum Aufstecken auf einen Bolzen oder einem anderen elektrischen Anschlußmittel leitend verbunden is'. 2. Anschlußelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sparinhiilse an einer Seite, die zwischen die leitende Ader und die Uni- hi.illung des Nabels wird, eine sich zum Ende hin vermindernde @'l'alidstärke aufweist. 3. Ansclilußeleni:nt nach Anspruch 1 und 2, da- durch gekennzeichnet, (laß in die äußere Hülsen- oberfläche ein Gewinde geschnitten ist. 4. .Anschlußelernent nach Anspruch 1 bis 3, da- durch gekennzeichnet, daß die Sl)annhiilse und das daran befindliche Anschlußmittel in eine Schutz- hülse aus Isolierstoff eingesetzt ist. 5. Kabel mit Anschlußelenienten nach An- spruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß eines der leiden an dem Kabel zu befestigenden An- schlußelenente so ausgebildet ist, daß der Innen- leiter des Kabels hindurchgeschoben werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 449 356.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068776B true DE1068776B (de) | 1959-11-12 |
Family
ID=594047
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068776D Pending DE1068776B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068776B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108008B (de) * | 1958-12-03 | 1961-05-31 | Beru Werk Ruprecht Gmbh Co A | Verfahren zum Herstellen eines Zuendleitungssteckers fuer Brennkraft-maschinen, insbesondere fuer Zuendleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zuendleitungsstecker |
| DE1115319B (de) | 1959-03-14 | 1961-10-19 | Hirschmann Radiotechnik | Anschlusselement fuer Kabel mit leitender Ader aus elastischem Material |
| DE1128501B (de) * | 1960-06-20 | 1962-04-26 | Krone Kg | Anschlusskontakte von Fernmeldekabel-Abschlussgeraeten |
| DE1225915B (de) * | 1963-03-13 | 1966-09-29 | Sueddeutsche Kabelwerke | Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses fuer eine Widerstandszuendleitung bei Brennkraftmaschinen |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2449356A (en) * | 1942-12-16 | 1948-09-14 | Howard M Wilkoff | Method of making shielded ignition leads |
-
0
- DE DENDAT1068776D patent/DE1068776B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2449356A (en) * | 1942-12-16 | 1948-09-14 | Howard M Wilkoff | Method of making shielded ignition leads |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108008B (de) * | 1958-12-03 | 1961-05-31 | Beru Werk Ruprecht Gmbh Co A | Verfahren zum Herstellen eines Zuendleitungssteckers fuer Brennkraft-maschinen, insbesondere fuer Zuendleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zuendleitungsstecker |
| DE1115319B (de) | 1959-03-14 | 1961-10-19 | Hirschmann Radiotechnik | Anschlusselement fuer Kabel mit leitender Ader aus elastischem Material |
| DE1128501B (de) * | 1960-06-20 | 1962-04-26 | Krone Kg | Anschlusskontakte von Fernmeldekabel-Abschlussgeraeten |
| DE1225915B (de) * | 1963-03-13 | 1966-09-29 | Sueddeutsche Kabelwerke | Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses fuer eine Widerstandszuendleitung bei Brennkraftmaschinen |
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