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DE1108008B - Verfahren zum Herstellen eines Zuendleitungssteckers fuer Brennkraft-maschinen, insbesondere fuer Zuendleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zuendleitungsstecker - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Zuendleitungssteckers fuer Brennkraft-maschinen, insbesondere fuer Zuendleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zuendleitungsstecker

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Publication number
DE1108008B
DE1108008B DEB51308A DEB0051308A DE1108008B DE 1108008 B DE1108008 B DE 1108008B DE B51308 A DEB51308 A DE B51308A DE B0051308 A DEB0051308 A DE B0051308A DE 1108008 B DE1108008 B DE 1108008B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
ignition
insulating jacket
contact
core
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB51308A
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried Brekeller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Beru Werk Albert Ruprecht GmbH and Co KG
Original Assignee
Beru Werk Albert Ruprecht GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Beru Werk Albert Ruprecht GmbH and Co KG filed Critical Beru Werk Albert Ruprecht GmbH and Co KG
Priority to DEB51308A priority Critical patent/DE1108008B/de
Publication of DE1108008B publication Critical patent/DE1108008B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01TSPARK GAPS; OVERVOLTAGE ARRESTERS USING SPARK GAPS; SPARKING PLUGS; CORONA DEVICES; GENERATING IONS TO BE INTRODUCED INTO NON-ENCLOSED GASES
    • H01T13/00Sparking plugs
    • H01T13/02Details
    • H01T13/04Means providing electrical connection to sparking plugs

Landscapes

  • Spark Plugs (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen eines Zündleitungssteckers für Brennkraftmaschinen, insbesondere für Zündleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zündleitungsstecker Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Zündleitungssteckern für Ottobrennkraftmaschinen, insbesondere für Zündleitungen mit einer Widerstandsseele und mit einer Kontakthülse, die vom Leitungsende her zwischen den Isoliermantel und die Leitungsseele eingeschoben ist. Auf diese Weise soll ein guter Kontakt zwischen der Zündleitung und den an ihren Enden angebrachten Anschlußelementen erzielt werden.
  • Bei den Zündleitungen mit Kupferlitzenseele lassen sich die Zündleitungsstecker bzw. Anschlußelemente verhältnismäßig einfach und in kontaktsicherer sowie zuverlässiger Weise z. B. durch Eindrehen einer mit holzschraubenartigem Gewinde versehenen Kontaktschraube befestigen. Ferner besteht die Möglichkeit, das Anschlußelement an die Leitungsseele anzulöten.
  • Bei Zündleitungen mit Widerstandsseele aus graphitierten Spinnfasern ist durch Einstechen eines spitzen Kontaktstiftes in die nachgiebige Seele hinein ebenfalls eine gute Kontaktierung erzielbar. Bei diesen Widerstandsleitungen muß jedoch durch eine deren Isoliermantel umfassende und mit einem Wulstrand od. dgl. versehene aufgepreßte Manschette dafür gesorgt werden, daß dieser gute Kontakt im Laufe der harten Beanspruchungen beim Betrieb der Brennkraftmaschine nicht verlorengeht.
  • Bei den vorgenannten Widerstandszündleitungen handelt es sich im Grunde um eine größere Anzahl fadenartiger parallel geschalteter Schichtwiderstände, wobei gewöhnlich Seidenfäden die isolierenden Widerstandsträger bilden, auf deren Oberfläche mehr oder weniger gut haftenbleibendes Graphitpulver zur Leitendmachung aufgetragen ist. Infolge der mechanischen Erschütterungen während des Betriebs und unter dem Einfluß der Zündhochspannung neigen die Graphitteilchen zur Loslösung vom Trägermaterial, was dazu führen kann, daß der Widerstandswert der Zündleitung labil wird. Um diesem Nachteil zu begegnen, ist man in neuerer Zeit dazu übergegangen, Widerstandszündleitungen mit einer Vollseele zu bauen, bei der die leitfähigen pulverförmigen Stoffe in eine massive Kunststoffseele, z. B. aus Polyvinylchlorid, eingebettet sind. Da diese Widerstandsseele nicht fest, sondern verschiebbar im Isoliermantel der Zündleitung liegt und da sie zu hart ist, um einem Kontaktstift oder einer Kontaktschraube das Eindringen zu gestatten, mußte nach neuen Wegen für die Kontaktierung der Anschlußelemente mit der Leitungsseele gesucht werden, wobei sich herausstellte, daß die beiden zu kontaktierenden Teile auf einer verhältnismäßig großen F1än'@P unter Druck miteinander in Berührung gebracht werden müssen, weil andernfalls ein zu hoher übergangswiderstand entstehen und die daraus resultierende zu große Wärmeentwicklung zur örtlichen überhitzung und zum Ann-noren der Seele führen würde. Neben der Sicherstellung einer guten Kontaktierung und eines niedrigen Gestehungspreises kommt es bei solchen Anschlußelementen noch besonders auf gute Montierbarkeit bei möglichst geringem Aufwand an Arbeitszeit an. Bei den in Betracht kommenden großen Stückzahlen muß die Montage einfach und zuverlässig sein, damit keine Stockungen im Montagefluß auftreten.
  • Um die beschriebenen Nachteile zu beheben, ist schon vorgeschlagen worden, eine Kontakthülse mit einem Steilgewinde zwischen die Leitungsseele und den Isoliermantel der Zündleitung einzuschrauben. Die Kontakthülse umschließt dann zwar die Seele, aber es ist keine Gewähr gegeben, daß sie gegen deren gesamte Oberfläche dicht anliegt. Zudem ist es schwierig, beim Einschrauben einer solchen Kontakthülse jedes Verschieben oder Verdrillen der Seele zu vermeiden.
  • Ein anderer Vorschlag geht dahin, zwischen den Isoliermantel und die Leitungsseele aus Halbleitermaterial eine mit zwei Längsschlitzen versehene, hohlgebohrte Kontaktschraube einzuführen, die ähnlich einer Spannzange wirken soll. Aber auch diese Ausführung ist nicht zuverlässig genug, da hierbei ebenfalls keine genügend feste Flächenberührung mit der Seele hergestellt werden kann, abgesehen davon, daß auch in diesem Falle große Gefahr besteht, daß die Seele verdrillt bzw. weggeschoben wird. Außerdem hängt die Spannwirkung der Kontaktschraube von der Elastizität des Isoliermantels ab, die sehr stark mit der Temperatur schwankt. Die Kontaktschraube ist teuer in der Herstellung und ihre Montage zeitraubend.
  • Es sind ferner Spannhülsen vorgeschlagen worden, die aus zwei gebogenen Laschen bestehen, welche mit dem äußeren Kontaktorgan des Anschlußelementes zusammen einteilig gestanzt sind. Diese Spannhülsen sind zwar in der Herstellung billiger, aber der bei der Einführung derselben in den Isoliermantel auftretende Gegendruck erschwert ihr ordnungsgemäßes Einsetzen. Auch kommt keine genügend feste Flächenberührung mit der Leitungsseele zustande.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zum Herstellen eines Zündleitungssteckers zu schaffen, bei dem die beschriebenen Nachteile der bekannten Stecker vermieden werden und eine einwandfreie elektrische und mechanische Verbindung mit der Leitungsseele gesichert und außerdem die Gewähr gegeben ist, daß diese einwandfreie Verbindung bei allen vorkommenden Betriebsbedingungen erhalten bleibt.
  • Gemäß dem Verfahren nach der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß nach dem Einbau der Hülse gegen die Außenfläche des Isoliermantels oder gegen Befestigungshaken oder Krallen, die am außenliegenden Kontaktknopf angebracht sind und in den Isoliermantel bis zur Hülse eingreifen, ein Druck ausgeübt wird, der eine bleibende Verformung der Hülse und der Leitungsseele hervorruft.
  • Es hat sich gezeigt, daß das zur Zeit für die Herstellung der Isolierschläuche von Zündleitungen gebräuchliche Polyvinylchlorid genügend hart und zugleich auch genügend elastisch ist, um auf die Außenfläche des Isoliermantels ausgeübten Druck auf das eingeführte hülsenförmige Kontaktorgan weiterzuleiten und dieses samt der darin befindlichen Widerstandsseele bleibend zu verformen. Diese bleibende Verformung gibt die Gewähr, daß die Güte der erzielten Kontaktierung bei allen vorkommenden Betriebsbedingungen und während der ganzen Lebensdauer der Widerstandsleitung erhalten bleibt.
  • Zum Verformen wird die eingebaute Hülse zweckmäßig durch zweiseitigen Druck auf die Außenfläche des Isoliermantels zusammengepreßt. Dieser Druck kann unmittelbar auf den Isoliermantel ausgeübt werden oder auch mittelbar beispielsweise über mit der Hülse verbundene Befestigungsmanschetten, die den Isoliermantel umgeben. Es bestehen natürlich auch weitere Möglichkeiten, den Druck mittelbar auszuüben, beispielsweise können mit der Hülse verbundene Haken oder Klauen von außen her zusammengepreßt und durch den Isoliermantel hindurchgestochen werden. Die Befestigungsmanschetten oder Klauen können mit einem an der Hülse befestigten Kontaktorgan verbunden sein. Die jeweils zu wählende Ausführungsart richtet sich nach dem Verwendungszweck und den Gegebenheiten an der Brennkraftmaschine und an der Zündeinrichtung.
  • Von Grenzfällen abgesehen, wird bei der Verformung der Hülse die Elastizitätsgrenze des verwendeten Materials überschritten. Zum Zusammendrükken können entsprechend ausgebildete Zangen oder Drückwerkzeuge verwendet werden. Bei der Ausführungsart mit auf die Hülse drückenden Klauen fallen die Befestigung des Anschlußelementes und die Verformung der Hülse in einen Arbeitsgang zusammen. Bei allen Ausführungsarten handelt es sich um einfache gestanzte oder gedrehte, gewindelose Formteile, deren Montage keine Schwierigkeiten bereitet.
  • Zur Veranschaulichung der bei der Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung verwendbaren Einzelteile und der nach diesem Verfahren herstellbaren Zündleitungsstecker selbst bringen die Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf ein Kontaktorgan eines Zündleitungssteckers mit Hülse von der Anschlußseite her und Fig. 2 eine Seitenansicht zu der Fig. 1; Fig.3 zeigt das Kontaktorgan nach den Fig.1 und 2 nach dem Einsetzen in den Isoliermantel, zum Teil im Längsschnitt; Fig.4 stellt ein anderes Ausführungsbeispiel des Anschlußelementes im Längsschnitt dar; Fig. 5 das gleiche Element in Seitenansicht und Fig. 6 dieses Element in Draufsicht; Fig. 7 ist ein Querschnitt A-B der Fig. 5 durch die Zündleitung und das Element nach dem Einsetzen desselben; Fig. 8 bringt ein weiteres Ausführungsbeispiel des Anschlußelementes in abgewinkeltem Zustand; Fig. 9 und 10 sind den Linien C-D bzw. E-F der Fig. 8 entsprechende Querschnitte durch das Element und die Leitung nach dem Anbringen des Anschlußelementes; Fig. 11 ist die perspektivische Ansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels; Fig. 12 zeigt einen Längsschnitt durch eine Zündleitung mit Anschlußelementen und Fig. 13 eine Seitenansicht, teils im Schnitt, eines der in der Fig. 12 dargestellten Anschlußelemente in vergrößertem Maßstab; Fig. 14 ist ein Aufriß und Fig.15 ein Längsschnitt einer anderen Ausführungsform des Anschlußelementes; Fig. 16 ist ein Querschnitt nach Linie G-H der Fig. 15.
  • Bei dem in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Beispiel eines Außensteckers ist die geschlossene Kontakthülse 1 mit zwei kegeligen Ringwülsten 4 versehen, die nach der Einführung der Hülse in das Zündleitungsende eine gute Verankerung im Isoliermantel 3 gewährleisten. Die Einführung der Hülse 1 zwischen die Leitungsseele 2 und den Isoliermantel 3 kann mit Hilfe eines Vibrators erfolgen. Die Hülse ist an ihrem Einsteckende zur leichteren Einführung in den Isoliermantel 3 abgeschrägt. Der im Ausführungsbeispiel kugelförmige, vierflügelige Kontaktkopf 5 ist mit dem Bund 6 der Hülse 1 vernietet und dient zur Herstellung der elektrischen Verbindung mit dem Zündstromverteiler bzw. der Zündspule.
  • In dem Längsschnitt der Fig. 3 ist die Formänderung zu erkennen, welche die Hülse 1 und die Leitungsseele 2 nach dem Zusammenbau durch die Einwirkung der Kräfte P erhalten haben. Es ist zu erkennen, daß die Leitungsseele 2 dabei durch in Richtung des Pfeiles Z wirkende äußere Zugkräfte nicht beansprucht wird, also zugentlastet ist. Ein Eindringen von Wasser in das Leitungsinnere ist nach erfolgter Verformung der Hülse 1 und der Leitungsseele 2 so gut wie ausgeschlossen. Die Verankerung des Zündleitungssteckers im Isoliermantel 3 kann anstatt oder außer den Wülsten 4 mit Hilfe einer oder mehrerer, aus dem Kontaktkopf 5 ausgestanzter Krallen 7 erfolgen. In der Fig. 2 sind solche Krallen 7 gestrichelt angedeutet.
  • Die Fig. 4 bis 7 zeigen einen Innenstecker, dessen gerollte Hülse 1 die Leitungsseele 2 nicht ganz umschließt. Der äußere Kontaktkopf 5 kann mehrflügelig oder, wie gezeichnet, einflügelig ausgebildet sein. Er ist über den Steg 8 mit der Hülse 1 verbunden. Die Hülse 1 ist mit einer das Einschieben erleichternden Nase 9 ausgestattet. Die Hülse 1, der Kontaktkopf 5 und der diese beiden Teile verbindende Steg 8 sind aus einem Stück gestanzt und anschließend durch Prägen, Biegen und Rollen in die Gebrauchsform gebracht.
  • Der Zusammenbau dieses Steckers geschieht folgendermaßen: Die Hülse 1 wird zwischen den Isoliermantel 3 und die Leitungsseele 2 eingeführt. Dann werden die Hülse 1 und die von dieser umfaßte Leitungsseele 2 durch die am Isoliermantel 3 angreifenden Kräfte P des in den Fig. 5 und 6 schraffiert angedeuteten Werkzeuges verformt. Schließlich wird der Kontaktkopf 5 abgewinkelt und seine Klaue 7 in den Isoliermantel 3 eingedrückt. Die Fig. 7 zeigt in einem Schnitt A -B der Fig. 5 die Form von Hülse 1 und Leitungsseele 2 nach dem Zusammenbau.
  • Die Fig. 8 bis 10 zeigen ein Ausführungsbeispiel des Steckers, bei dem der zweiflügelig ausgebildete Kontaktkopf 5 um den äußeren Umfang des Isoliermantels 3 gelegt und mit den Klauen 7 in dem letzteren befestigt ist, wie insbesondere aus der Fig. 9, die einen Schnitt C-D der Fig. 8 darstellt, ersichtlich ist. Die Hülse 1 ist mit dem Kontaktkopf 5 -über den Steg 8 verbunden. Die Fig. 10 ist ein Querschnitt, welcher der Linie E-F der Fig. 8 entspricht. Aus dieser Fig. ist die Form der Hülse 1 und der Leitungsseele 2 nach dem Verformen zu ersehen.
  • Die Fig. 11 bis 13 zeigen weitere Ausführungsbeispiele des Steckers nach der Erfindung. Die Fig. 12 stellt einen Längsschnitt durch eine anschlußfertige Zündleitung dar, die mit dem Stecker der Fig. 11 an die Zündspule bzw. an den Zündstromverteiler und mit dem Zündkerzenstecker der Fig. 13 an dem Anschlußstift 10 der in Fig. 12 gestrichelt dargestellten Zündkerze 11 angeschlossen ist. Die Zündleitung ist unterbrochen gezeichnet. Sie hat im allgemeinen eine Länge von 0,4 bis 1 m und einen Widerstand von etwa 8 bis 20 kOhm.
  • Der in der Fig. 11 dargestellte Stecker hat einen zweiflügeligen Kontaktkopf 5, der über einen Steg 8 mit der geschlitzten Hülse 1 verbunden ist. Die Krallen 7 dienen nicht nur zum Verankern des Steckers im Isoliermantel 3, sondern sind so lang ausgebildet, daß sie beim Zusammenbau die geschlitzte Hülse 1 zusammendrücken und zugleich deren Kontaktierung mit der Leitungsseele 2 bewirken. Der Kontaktkopf 5 wird zweckmäßig aus federndem Messingblech hergestellt, während die eingelötete geschlitzte Hülse 1 aus einem weichen, leicht verformbaren Metall, vorzugsweise auch aus Messing, gefertigt wird. Wie in der perspektivischen Darstellung der Fig. 11 durch Pfeile angedeutet ist, erfolgt der Zusammenbau dieses Stekkers durch Einwärtsbiegen der beiden Flügel des Kontaktkopfes 5, nachdem die Hülse 1 zwischen den Isoliermantel 3 und die Leitungsseele 2 geschoben ist.
  • Der Zündkerzenstecker nach dem unteren Teil der Fig. 12 ist zweiteilig ausgebildet. Der Isoliergriff 12 wird auf die Zündleitung geschoben. Dann wird die geschlossene Hülse 1 auf die Leitungsseele 2 in der gleichen Weise geschoben, wie oben im Zusammenhang mit der Fig. 1 beschrieben worden ist. Anschließend wird der Isoliergriff 12 auf das Steckergehäuse 13 aufgeschraubt. Der als Hohlzylinder ausgebildetete Kontaktkopf 5 ist zusammen mit der Hülse 1 aus einem Stück gedreht. Er hat eine kegelige Auflagefläche 14 und ist in das Steckergehäuse 13 eingeharzt. Beim Aufsetzen des Zündkerzenstekkers auf die Zündkerze 11 wird der mit einer Bohrung 15 versehene Kontaktkopf 5 über den Anschlußstift 10 geschoben, wobei der Federring 16 in bekannter Weise in die Gewindegänge des Anschlußstiftes einrastet.
  • In der Fig. 13 ist der mit der Hülse 1 einteilige Kontaktkopf 5 der Fig. 12 in vergrößertem Maßstab dargestellt. Die Hülse 1 ist hier nur mit einem einzigen kegeligen Wulst 4 ausgestattet. Die am äußeren Umfang des Isoliermantels 3 zwecks Verformung und Kontaktierung der Hülse 1 mit der Leitungsseele 2 angreifenden Kräfte sind durch Pfeile P angedeutet.
  • Die Fig.14 bis 16 zeigen den Aufriß und den Längsschnitt sowie den Querschnitt G-H der Fig. 15 eines Zündkerzensteckers bei dem der auf den Anschlußstift 10 der Zündkerze 11 aufzuschiebende Kontaktkopf 5 mit der zum Umfassen des Isoliermantels 3 bestimmten Befestigungsmanschette 17 aus einem Blech gestanzt ist. Die elektrische Verbindung zwischen der geschlitzten Hülse 1 und dem Kontaktkopf 5 erfolgt entweder über die in den Isoliermantel 3 eingreifende Befestigungskralle 7 oder über den gestrichelt eingezeichneten Steg B. Statt nur einer Befestigungskralle 7 können auch mehrere solcher Befestigungskrallen angebracht werden. Falls ein Steg 8 vorgesehen ist, kann dieser zurückgebogen sein, um zwischen dem Isoliermantel 3 und der Befestigungsmanschette 17 eingeschoben zu werden. Der Steg 8 kann aber auch durch Punktschweißung mit dem Zwischenstück 18 verbunden werden. Wenn die elektrische Verbindung über eine Befestigungskralle 7 erfolgen soll, wird zunächst die geschlitzte Hülse 1 zwischen den Isoliermantel 3 und die Leitungsseele 2 geschoben. Dann wird die Befestigungskralle 7 so weit eingedrückt, daß sie mit der eingeschobenen geschlitzten Hülse 1 in Kontakt kommt. Anschließend wird die Befestigungsmanschette 17 aus der in der Fig. 16 gestrichelt angedeuteten ursprünglichen Lage durch Eindrücken der Randkanten 20 in ihre endgültige Lage gebracht. Beim Eindrücken der Randkanten 20 wird zugleich die geschlitzte Hülse 1 zusammengedrückt und leitend mit der eingeschlossenen Leitungsseele 2 verbunden. Durch Schlitze 19 kann die Befestigungskralle 7 etwas gefedert werden, so daß eine Kontaktverschlechterung im Motorbetrieb nicht zu befürchten ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen eines Zündleitungssteckers für Ottobrennkraftmaschinen, insbesondere für Zündleitungen mit einer Widerstandsseele, mit einer Kontakthülse, die vom Leitungsende her zwischen den Isoliermantel und die Leitungsseele eingeschoben wird, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Einbau der Hülse (1) gegen die Außenfläche des Isoliermantels (3) oder gegen Befestigungshaken oder Krallen (7), die am außenliegenden Kontaktkopf (5) angebracht sind und bis zur Hülse (1) in den Isoliermantel eingreifen, ein Druck (P) ausgeübt wird, der eine bleibende Verformung der Hülse (1) und der Leitungsseele (2) hervorruft.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck (P) auf den Kontaktkopf (5) bzw. auf eine mit diesem verbundene, den Isoliermantel (3) umgebende Befestigungsmanschette (17) ausgeübt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck (P) von zwei einander entgegengesetzten Richtungen ausgeübt wird.
  4. 4. Nach dem Verfahren gemäß Anspruch 1 bis 3 hergestellter Zündleitungsstecker, gekennzeichnet durch Widerhaken, kegelige Ringwülste (4) oder sonstige Vorsprünge am Außenumfang der HüIse (1), die von innen in den Isoliermantel (3) eingreifen.
  5. 5. Zündleitungsstecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) an ihrem Einsteckende abgeschrägt ist.
  6. 6. Zündleitungsstecker nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (1) mit einer Nase (9) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1743 664; französische Patentschrift Nr. 859 611; britische Patentschriften Nr. 431557, 578 938. In Betracht gezogene ältere Patente: Deutsche Patentschrift Nr. 1068 776.
DEB51308A 1958-12-03 1958-12-03 Verfahren zum Herstellen eines Zuendleitungssteckers fuer Brennkraft-maschinen, insbesondere fuer Zuendleitungen mit einer Widerstandsseele, und nach diesem Verfahren hergestellter Zuendleitungsstecker Pending DE1108008B (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB431557A (en) * 1935-01-28 1935-07-10 Samuel Levi Collins Improvements in and relating to electrical terminal connections
FR859611A (fr) * 1939-05-17 1940-12-23 Attache-fil pour bougies d'allumage
GB578938A (en) * 1944-07-28 1946-07-17 British Insulated Cables Ltd Improvements in terminal connectors for electric cables
DE1743664U (de) * 1957-02-20 1957-04-25 Beru Werk Ruprecht Gmbh Co A Kabelstecker.
DE1068776B (de) * 1959-11-12

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