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DE1225915B - Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses fuer eine Widerstandszuendleitung bei Brennkraftmaschinen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses fuer eine Widerstandszuendleitung bei Brennkraftmaschinen

Info

Publication number
DE1225915B
DE1225915B DES84150A DES0084150A DE1225915B DE 1225915 B DE1225915 B DE 1225915B DE S84150 A DES84150 A DE S84150A DE S0084150 A DES0084150 A DE S0084150A DE 1225915 B DE1225915 B DE 1225915B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
line
wire
bent
internal combustion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES84150A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Otto Cords
Walter Koetz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SUEDDEUTSCHE KABELWERKE
ZWEIGNIEDERLASSUNG DER VEREINI
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE KABELWERKE
ZWEIGNIEDERLASSUNG DER VEREINI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SUEDDEUTSCHE KABELWERKE, ZWEIGNIEDERLASSUNG DER VEREINI filed Critical SUEDDEUTSCHE KABELWERKE
Priority to DES84150A priority Critical patent/DE1225915B/de
Publication of DE1225915B publication Critical patent/DE1225915B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R43/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors
    • H01R43/01Apparatus or processes specially adapted for manufacturing, assembling, maintaining, or repairing of line connectors or current collectors or for joining electric conductors for connecting unstripped conductors to contact members having insulation cutting edges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Air Bags (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses für eine Widerstandszündleitung bei Brennkraftmaschinen Um die Ausbreitung hochfrequenter elektrischer Wellen, deren Größe insbesondere im Bereich des U-KW-Bandes liegt, zu vermeiden, sind die in der Technik bereits bekannten Widerstandszündleitungen im Gebrauch. Sie werden bei Brennkraftmaschinen, wie vorzugsweise Otto-Motoren, benutzt, um das Auftreten von Störungen zu unterbinden. Der ursprünglich verwendete Widerstandsdraht ist wendelfähig um einen fadenartigen Träger aufgebracht. Im Zuge der Weiterentwicklung solcher Leitungen ist die Drahtwendel durch einen Halbleiter meist auf thermoplastischer Basis ersetzt worden, der als zugfesten Kern einen axial verlaufenden Tragfaden führt, der beispielsweise aus Glasseide oder Cordonette-Zwirn besteht. Dieser Halbleiter ist mit einer Kunststoffhülle umgeben. * " Die Verbindung einer solchen Widerstandszündleitung mit den Zündkerzen bzw. dem Verteiler und der Zündspule der Zündanlage erfolgt über Kontaktstücke. Bisher waren dieselben in Form von Metallhülsen ausgebildet, die Innen- und Außengewinde trugen. Um sie an der Widerstandszündleitung zu befestigen, wurden deren Enden auf die beiden Gewinde aufgeschraubt. Dabei schneidet das Innengewinde in den Halbleiter ein, wähmd das Außengewinde sich entsprechend in die Innenwand der Isolierhülle der WiderstAdszündleitung eingräbt. Da ein derartiger Anschluß aber den zugfesten Kein der letzteren nicht mit erfaßt, sind auch schon andere Kontakthülsen ausgebildet und benutzt worden.
  • Die in dieser Richtung vorangetriebene neuere zeigt Kontakthülsen mit einem Dom, der iü axiäle,r Richtung in den thermoplastischen Halbleiterinässekern eindringt. Der hülsenfönnige Teil selbst ist mittels federnder Glieder, deren Enden in je eine Spitze auslaufen und hakenförinig nach innen umgebogen sind, durch Eindrücken der letzteren in der Leiterisolierung festgehalten.
  • Die Dornhalterung ist nun aber vielfach von dem Werkstoff des Halbleiters abhängig und gewährleistet daher nicht immer eine feste und ausreichend sichere Kontaktgabe. Außerdem gestaltet sich die Ausbildung der Werkzeuge für eine serienweise Fertigung zum Aufbringen der Kontaktstücke auf die Enden der Widerstandszündleitungen zu umständlich und zeitraubend, so daß ein zu hoher Kostenaufwand entsteht.
  • Ebenso sind Kontakthülsen für Zentralkontaktierung auf Metalldrähten bekannt, bei denen eine Kontakthülse in die Buchse des Verteilers eingesteckt wird. Die Kontakthülse ist rotationssymmetrisch ausgestattet und mit federnder Aufweiterung versehen, die an ihrem Boden mit dem Leiter des Verbindungsdrahtes in Kontakt steht. An dem Verfahrensrand der Hülse sind kleine Haken angebracht, die zur mechanischen Verankerung an dem Leitungsdraht von außen dienen.
  • Kontaktgebungen dieser Art haben den Nachteil, .daß bei Erschütterungen über längere Zeiträume hin eine einwandfreie elektrisch störsichere Verbindung nicht mehr gegeben ist.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses für eine Widerstandszündleitung bei Brennkraftmaschinen, vorzugsweise Otto-Motoren, bei dem eine Kontakthülse mit federnden Haltelappen in den isolierenden Stoffmantel der Halteleitung, deren axial verlaufender Kein aus einem thermoplastischen Halbleiter besteht, verankert wird. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein als Teilkontakt dienender recht7 winklig hakenartig gebogener Draht mit seinem kifrzeren Schenkel in Durchmesserrichtung durch den Halbleiter getrieben wird und im Isoliermantel endet, während das längere Drahtende, das ebenfalls vor der Stirnseite der Leitung über den ganzen Durchmesser derselben verläuft, axial umgebogen wird und sich auf die Oberfläche des Isolierstoffmantels der Leitung auflegt, und daß weiterhin über diesen Draht die Kontakthülse aufgebracht wird.
  • Um ferner die Kontaktverbindung zwischen der Halbleiterseele und der Kontakthülse noch stärker zu sichern, wird als Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen, den vorgebogenen Kontaktdraht vor dem Einbringen in seine kontaktgebende Lage etwa auf eine Temperatur von 150' C zu erwärmen. Hier- ,durch wird nicht nur das Einführen idee )Drahtes ,durch den Halbleiter und seine isolierende Kunst-#stoffumhüllung erleichtert, sondern es erfolgt gewissermaßen ein Einschmelzen des erwärmten Draht-,endes in den vorüberg end mit erwärmten Werk-,stoff des Halbleiters, wodurch eine Trennung der Kontaktstelle auf mechanischem Weg ohne Zerstörung des Kontaktendes der Leitung amge.#össen -wird.
  • Die erfindungsgemäße Anbringung der'Kontaktstücke auf die Enden der Widerstandszündleitung verbürgt aber auch noch eine äußerst einfache Ge-:staltung der Werkzeuge. Erreicht ist dies durch die Verwendung eines zylindrischen Drehkörpers mit Längsnuten auf seiner Mantelfläche, der synchron mit dem Ablauf der einzelnen Arbeitsvorg4nge in 'bestimmten Zeitabschnitten weitergedreht wird, ohne ,die Widerstandszündleitung für diese besonders ein--spannen und handhaben zu müssen.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren und die Vorrich--tung -zur Durchführung desselben sind an Hand der Abbildungen in einer beispielsweisen A-U5fiihrugg zu erkennen. Die Abbildungen veranschaulichen die ein-:zelnen im Takt mit der Bewegung der Werkzeuge -erlangten Fertigungsphasen und den Hauptteil der Vorrichtung zur Durchführungdes Verfährens.
  • Um die Enden von W.iderstandszündleitungen mit Kontaktstücken zu versehen, ist erfindun sgQn3#äß ein zylindrischer Drehkörper 1 (A b b. 1) zur Aufnahme und Halterung der einzelnen Widerstandszündleitungen während -,dur Anbringung Ader kontaktgebenden Teile auf den En-,den der :Leitung vorgesehen. Der Drehkörper 1 trägt -auf seines 0-bexff#iclie in.bestimm# ten Abständen voneinander verteilt eine Anzahl rillenartiger Nuten 2 bis 9, die parallel zur Längsachse des Drehkörpers verlaufen. Die Drehung dieses 'Werkzeuges erfolgt in der durch den gekrümmten -Pfeil,angedeuteten Richtung um die Ach5e10. Ent--sprechend -der -zditlich festgesetzten taktweis#en Drehung tritt jeweils eines der Werkzeuge in'Tätigkeit, #die -vor -und 1interden iStünsditen -des Drelikörpers J worgesehen -sind und -einen Teil der.Aufbringung des #kusöhlÜßkontaktes -vornehmen. Sie -sind nichtbesonders dar estellt.
  • 'Von -einer in -größerer Länge gefertigten Widergtandszündle#tui#g-wird der in -d!,-r-Nut-2 liegende Teil 11-derWiderstandstündleitung mittels ein#s-Schndid--messers-12 in der -gewünsdhten 'Länge abgetrennt. Beim hä#ffisten Arbeitstakt gdlai#gt dieses abgeschnitlene'L-eituixgsstück durch-Bewegen des Drehkörpers-1 --in der dingezdichneten Pfeilrirhtung in die'Stellung der eNut3. -Da#sdlbst wird jeder der -beiden zweimal rechtwülklig gdbQgeoen-häkenförm#gen, gQgebenen--falls'erwürmten K-ontaktdrähte-1,3.genläß A-b.b.-2 mit -dem kurzscherikligen, :Encle-14 mittels an beiden -Stirnseiten des -zylind-rischen-Drehköxpers 1 angeord--noter -Na ,gdlungsgeräte durch.die Widerstandszünd-*leitur#g 11 -Zetiidben, so daß es den'Halbleiter 15 -in -Durcbmesserricht"g #durchstößt,und noch zum Teil in die isolierende'Umhüllung16 eindringt, wie dies -der -A b;b. 3 -entnommen werden kann. Der -längere Schenkel 17 des Drahtes 13 erfährt. an seinem freien ,Ende-18 -eine redhtwinklige Abbiegung, in Längsrich--tung zur Achse du-Widerstandszündleitung-11 und #sich--aiif div-Obeffläche ihrer Isolierhülle 16 auf, ,-v#ie-dies-die-'Ab.b.--1-und-3 veranschaulicht.,Djas Um--biegen -des ' `freien. Endes 18 erfolgt in -der Stellung der N ut 4. Die Widerstandszündleitung11 ist während dieser Vorgänge mittej-s.p#ner Abdeckung 22, die den Drehkörper 1 teilweise umschließt, festgehalten.
  • Um die Widerstandszündleitung an die Zündspule bzw. den Zügdvert-eilgr und 4iQ 7-üudk.eYge4- Anzuschließen, diegt eiiie *T<o t?.Lktl -wi c P e, M Q 19, 5i. - ,der A-bb. 4 und 5 in zwei LängsansIchten erkennbai ist. Eine, de , rirtige Hülse19 ist in der Stellung der Nutß Kauf das Ejide der Widerstandszündleitung11 aufgeschoben. Sie wird in der nächsten Nut 6 durch je zwei Klenunbacken. 20 und 21 an der Widerstandszündleitung durch An- und Umpressen befestigt, wobei die hakenförmigen Halterungen 23 in die Isolierhülle 16 der Leitung eingedrückt werden. Die Arbeitsvorgänge an den Nuten 4, 5 und 6 werden ebenfalls durch je ein Werkzeug an beiden Stirnseiten des Drelikörpers 1 durchgeführt, so daß die Widerst M_dszündleitung in einem Arbeitszyklus an beiden Endexi mit KonIakten versehen wird. In der Stellung ,de# Nut 7 erfÄhrt die in dieser Weise mit einem Anschluße kontakt versehene Widerstandszündleitun2 eine elek# trische Prüfung. Sie kann so erfolgen, daß an d#U beiden Enden der Leitung eine Spannung angelegt und der elektrische 'Widerstand des Stromkreises bestimmt wird. Die -Stirnflächen des Drebkörpers 1 sind zu diesem Zweck elektrisch gegeneinander isoliert.
  • Die nächste Arbeitsstellung, -also die Lage der *Nut 8, _gibt die als elektrisch ginw * andfrei befun d eng Zündleitung frei. Sie fällt unter der Einwirkun2 g der --#Schwerkratt aus der Nut.8 heraus, wie dies in A(2#r A b»b. 3 angedeutet -ist. Für den Fall, daß die elek,-trische Prüfung ein Freigeben der mit dera'Kontaktgns,chlgß versehenen Widerstandszündleitung nicht ,erlaubt, wird sie bis gur Stellung der Nut 9 mitgenommen und erst dortfreigegeben.
  • Die A b-b. 4 und 5 brinizen in zwei Länesschnitten eine Darstellung des fertigen Anschlußkontaktes 19 -an der Zilnd-leitung, woraus zu erkennen ist, wie der -T#oiatak-tdr.Ili,t-13 die elektrische Verbindun g e4nq#r#--seits mit dem -HalbleitQrl5.und andererseits mit.der #ihn -fest umschließenden Konteckthülse 19 vermittelt. f#erner.-ist gr.sichtlich, wie die zunächst abgewinkelten -hakeffförnligen Halter#ungen-23 nach dem in der #Nut-# j(A-,b,b. 1) #ozgenornmenen Arbeitsgang die'iso-Iie,--rende '.Umhüllung 16 der W iderstands2#ündleitppg Ihineingedrückt we'rden.
  • Die A b b. 4 zei2t das Ende einer Widerstandszündleitung 11 mii-der aufgebrachten Kontakthülse imd den vorspringenden Kontaktno#kpn- g4, die ',bei Ansehließ m # .,. en,der,Wid.erstandszündlgitijpg -in -die -GeggnKQntakthülse,einrasten.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: -1. -Verfahren zur Herstellung . des J#ontaktanschlusses für eine WiderstandszündleiÜin"g '12ei Brennkraftmasphinen, vorzugsweise QttgL-_,Motoren, bei dem eine -Kontakthülse mit -federnden Ualtelgppen in den Isolierstöffmantel der -Leitung, -eeren axial verlaufender Kein aus.eineni -therm_opl@,stischen *Flglbl.eiter besteht, verankert wird, -d a.d u r c h gekennzei.chnet, daß ein als Teilkontakt dienender-rechtwinklig hakenartig .gebogener Draht-(13),mit seinem-kürzeren -Scheu--kel,(14) in Durchmesserrichtung.duzch den Halbleiter. (15) getrieben wird -.und im Isoliefmantel (16) - endet, während das - längere Drahtende (18), das -äbenfalls vor der Stirnseite der Leitung rüber den. ganzen -Durchmesser derselben verläuft, axial umiebogen wird und sich auf die Oberfläche des Isolierstoffmantels (16) der Leitung (11) auflegt, und daß weiterhin über diesen Draht die Kontakthülse (19) aufgebracht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der gebogene Kontaktdraht (13) vor dem Einbringen in seine Kontaktstellung erwärmt wird. 3. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Erwärmung des Drahtes bis auf etwa 150' C erfolgt. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 bis 3, gekennzeichnet durch einen zylindrischen Drehkörper (1) mit rillenartigen Nuten (2 bis 9) an seinem Umfang, der eine taktweise Drehung der Einstellung in. Bezug auf die einzelnen Werkzeuge vor seinen Stirnseiten derart erlaubt, daß synchron mit der Drehung der Einstellung jeweils eine der Fertigungsphasen erfolgt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 1068 776; französische Patentschrift Nr. 1247 994.
DES84150A 1963-03-13 1963-03-13 Verfahren zur Herstellung des Kontaktanschlusses fuer eine Widerstandszuendleitung bei Brennkraftmaschinen Pending DE1225915B (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068776B (de) * 1959-11-12
FR1247994A (fr) * 1959-10-26 1960-12-09 Perfectionnements apportés aux dispositifs pour l'antiparasitage de moteurs à combustion interne à allumeur électrique

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1068776B (de) * 1959-11-12
FR1247994A (fr) * 1959-10-26 1960-12-09 Perfectionnements apportés aux dispositifs pour l'antiparasitage de moteurs à combustion interne à allumeur électrique

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