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DE1055521B - Verfahren zur Trennung von Gemischen der Dimethylester der Iso- und Terephthalsaeure - Google Patents

Verfahren zur Trennung von Gemischen der Dimethylester der Iso- und Terephthalsaeure

Info

Publication number
DE1055521B
DE1055521B DEC8325A DEC0008325A DE1055521B DE 1055521 B DE1055521 B DE 1055521B DE C8325 A DEC8325 A DE C8325A DE C0008325 A DEC0008325 A DE C0008325A DE 1055521 B DE1055521 B DE 1055521B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
solvent
terephthalate
dimethyl
isophthalate
ratio
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC8325A
Other languages
English (en)
Inventor
Manuel A Pino
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
California Research LLC
Original Assignee
California Research LLC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by California Research LLC filed Critical California Research LLC
Priority to DEC8325A priority Critical patent/DE1055521B/de
Publication of DE1055521B publication Critical patent/DE1055521B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring
    • C07C69/80Phthalic acid esters
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C67/00Preparation of carboxylic acid esters
    • C07C67/48Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives
    • C07C67/58Separation; Purification; Stabilisation; Use of additives by liquid-liquid treatment

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Trennung von Gemischen der Dimethylester der Iso- und Terephthalsäure Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Trennung von Iso- und Terephthalsäuredirnethyles-tergemischen durch zweifache Lösungsmittelextra@ktio.n.
  • Bei der Herstellung von aromatischen Carbonsäuren, zu denen Toluylsäuren, Phthalsäuren,, Pyromel_lithsäuren, Mellithsäuren u.,dgl. gehören, entstehen im aldgemeinen isomere Gemische. Diese Ge, mische sind, wenn überhaupt, mit Hilfe der üblichen Verfahren., z.. B. durch fraktionierte. Destillation, Kristallisation usw., nur sehr schwer zu trennen,, weil die Siedebereiche, die hohen Schmelzpunkte und andl.re physikalische Kennzahlen der betreffenden Säuren zu dicht beieinander liegen.
  • Isophtha,lsäure und Terephthalsäure werden gewöhnlich nach Verfahren, hergestellt., bei denen sie als Gemische entstehen, z. B. durch Oxydation eines Gemisches aus m- und p-Kylol. Man kann diese Säuregemische nach den üblichen Verfahren, z. B. durch fraktionierte Destillation, nicht trennen, weil die Isophthalsäure zur Sublimation neigt .und dieTerephthalsäure einen so hohen Schmelapunkt besitzt, daß stets die Gefahr einer thermischen Zersetzung besteht. Wenn Gemische aus Iso- und Terephtha.lsäure mit Methanol verestert werden, entstehen niedrigsch.melzende Gemische der Dim@ethylester, die verflüssigt und der Destillation unterworfen werden können. Die Siedepunkte dieser Methylester und Terephthalate liegen jedoch so dicht beieinander, daß eine Trennung durch fraktionierte Destillation nicht gelingt.
  • Es wurde nun gefunden., daß man Gemssohe aus Iso- und Terephthalsäuredimethylestern nach dem. erfindungsgemäßen zweifachen Lösungsmittelextraktionsverfahren trennen kann. Nach diesem. Verfahren wird das Gemisch aus dem Iso- und Terephthalsäuredimethylester zuerst mit einem Lösungsmittel behandelt, das durch ein relativ hohes Löslichkeitsverhäl.tnis gegenüber diesen Estern Gekennzeichnet ist. Der Ausdruck »,hohes Löslichkeitsverhältnis« bezeichnet das Vermögen .des einen Lösungsmittels, eine viel größere Menge Iso- als Dimethylterephthalat zu lösen, weshalb eine Lösungsmittelmenge _ angewandt wird, die gerade ausreicht, um den jeweils stärker löslichen Isophthalsäuremethylester in einem Gemisch bestimmter Zusammensetzung vollständig aufzulösen. Bei, dieser Extraktion bleibt ungelöstes Dimethylterephthalat auf Grund seiner geringeren Löslichkeit zurück, und kann dann in fast reinem -Zustand abgeschieden werden.
  • Das zuerst verwendete Lösungsmittel wird eingedampft und das mit dem stärker löslichen Isophthalat angereicherte Gemisch mit einem anderen Lösungsmittel, extrahiert, das ein relativ niedrigeres Löslichk,eitsverh.ältnis gegenüber" Dimethylisophthalät und Dim;ethylterephthalat als das anfänglich benutzte Lös.ungsm:ittel aufweist, wobei .die Lösungsmittelmenge in diesem Fall. gerade so groß gewählt wird., daß sie ausreicht, um den weniger löslichen Terephthalsäuredim@ethyliester völlig aufzulösen, was zur Folge hat, draß bei dieser Extraktion Isophtbalsäuredimtethylester ungelöst zurückbleibt und in: praktisch reiner Form erhalten werden kann. Das zuletzt angewandte Lösungsmittel kann dann aus dem Extrakt, der nunmehr wenig Dimethylisophthalat neben Dimethylterephthalat enühä1t, entfernt werden. Das hierbei verbleibende feste Gemisch wird dann entweder allein oder mit frischem Ausgangsmaterial wieder in den Kreislauf gegeben, um dort die zweifache Lösungsmittelextraktion in der vorstehend beschriebenen Weise zu durchlaufen.
  • Zur ausführlicheren, Erläuterung des Verfahrens dient folgernde Überlegung: Wird z. B. ein Gemisch von 72 Teilen Dinvethylisophthalat und 28 Teilen Dimethyl,terep@hthalat mit einem Lösungsmittel behanr delt, das für diese -Ester ein hohes Löslichkeitsverhältnis von z. B. 1.8 Teilen Isophthalat zu 1 Teil Terephthalat besitzt, wendet man gerade so viel Lösungsmittel an, daß das Dimethylisophthalät vollständig, von dem Di.methyl.terephtliälat nur- 72/18 oder 4 Teile gelöst werden. Dabei bleiben also 28-4 = 24 Teile eines praktisch reinen Dimethylterephthalatesungelöst zurück,,das abgeeschieden Das Lösungsmittel wird dann aus der 72 Teile Dimethylisophthalat und 4 Teile Dimethylterephtlialat enthaltenden Lösung, abgetrennt .und das -erhaltene feste,Gem-isch anschließend mit einem Lösungsmittel behandelt, das für die Ester ein niedrigeres, Löslichkeitsverhältnis von z. B. 12 Teilen Dimethylisophthalat zu 1 Teil Dim@ethylterephthalat besitzt. Es wird gerade so viel Lösungsmittel angewandt, um die 4 Teile Dimethylterephthalat aufzulösen, wobei 4 - 12=48 Teile Dimethylisoghthalat mit in Lösung gehen. Dadurch verbleiben 24 Teile Dimethylisophthalat ungelöst, die dann in praktisch reiner Form abgetrennt werden: Schließlich wird -das Lösungsmittel abgedampft und der feste, 48 Teile Dimethyl@isophthalat und 4 Teile Dimethylterephthalat enthaltende Rückstand, wie vorstehend erwähnt, in den: Kreislauf zurückgegeben.
  • In dem vorstehenden Beschreibungsteil) wurde für die erste Extraktion ein Lösungsmittel mit einem relativ hohen Löslichkeitsverhältnis für das Dimethylisophthalat gegenüber dem Dimethylterephthalat angewandt: Wenn jedoch das Ausgangsgemisch ein Verhältnis von Isophthalat zu Terephthalat enthält, das gleich oder größer als das Löslichkeitsverhältnis des anfänglichen Lösungsmittels ist, ist es zweckmäßig, die Reihenfolge der anzuwendenden Lösungsmittel. umzukehren und das"Lösungsmittel mit dem niedrigeren Löslichkeitsverhältnis in der ersten Extraktion in gerade so großer Menge anzuwenden, daiß das gesamte Terephthalat in dem Ausgangsgemisch gelöst wird.
  • Im allgemeinen werden Gemische verwendet, deren; Dimethylisophtbalatanteil höher als der der anderen Isomeren ist, da Isophthal- und Terephthalsäure gewöhnlich durch Oxydation von Xylolgemischen hergestellt werden, in denen das in den aus Kohlenteer und Erdölkohlenwasserstoffen stammenden Xylolgemischen enthaltene m-Xyl@ol vorherrscht.
  • Nach dem erfindungsgemäßen zweifachen Lösungsmittelextraktionsverfahren können zwei beliebige, verschiedene Lösungsmittel verwendet werden, die ein verschiedenes Lösungsvermögen gegenüber dem Isoun.d Terepht`halatsäuredimethy'lester besitzen. Dabei sollen die Lösungsmittel so ausgewählt werden, daß sie eine Kombination ergeben, in der das eine Lösungsmittel durch ein hohes Löslichkeitsverhältnis für Isophthalät zu TerephthaIat z. B. von 16 : 1 oder höher und das andere durch ein niedrigeres Lösungsverhältnis für Isophthalat zu Terephthalat z. B. von 15 :1 oder darunter gekennzeichnet ist. Für die Praxis sind diejenigen Lösungsmittel von Vorteil, die außer den vorstehenden Kennzeichen leicht verfügbar und nicht kostspielig sind und ferner niedrige Siedepunkte besitzen, die ihre Abtrennung aus den Lösungen der Dimethylester in der üblichen Weise, z.. B. durch Verdampfen, Destillieren usw., erleichtern. Bevorzugte Lösungsmittel mit einem relativen hohen Löslichkeitsverhältnis sind z. B. Aceton und Benzol; da sie Dimethylisophthälat und D@imethylterep@hthala,t in dem Verhältnis von 20,0 : 1,bzw. 19,5 : 1 lösen. Sie sind außerdem leicht verfügbar und destillieren bei verhältnismäßig niedrigen Temperaturen. Andere Lösungsmittel, wie Isopropytalkoho1 und TetrachJorkohlensto.ff, besitzen ähnliche Eigenschaften und sind für das erfindungsgemäße Verfahren .ebenso geeignet.
  • Als Lösungsmittel mit einem relativen niedrigeren Löslichkeitsverhältnis können nach dem, erfindungsgemäßen zweifachen Lösu.ngsm;ittelextraktionsverfahren z. B. Äthylalkohol, Äthylacetat, Methylalkoholy Methylacetat, Essigsäureanhydrid, Toluol, Xylol, Dimethyl-o-phthalat und Isopentan verwendet werden, da diese alle ,ein Lösilichkeitsverhältnis für Isöphthialat gegenüber Terephthalat von unter 15 -: 1 haben. 95o/oiger Äthylalkohol und lfethylacetat werden unter ihnen bevorzugt, weil sie verhältnismäßig leicht zugänglich sind.
  • Die folgende Tabelle zeigt die Löslichkeitsverhältnisse mehrerer Lösungsmittel für Dimethylisophthalat gegenüber Terepht'halat bei 20° C.
    Löslichkeits-
    Lösungsmittel verhältnis
    Isophthalat zu
    Terephthalat
    Isopentan ... .. ................. 11,3:1
    Tetrachlorkohlenstoff ... .. ...... 17,5: 1
    Aceton ... .. ................... 20,0: 1
    Essigsäureanhydrid . .. .. .. .. .. .. 10,0:1
    Methanol ......., ........... . 13,9:1
    Äthanol (95o/oig) .. 1.. .. .. ....... 12,8 : 1
    Isopropanol .................... 19,2:l
    Äthylacetat .................... 14,2 :1
    Dimethyl-o-phthalat ............ 6,7:1
    Benzol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 19,5 : 1
    Toluol .:....................... 13,8:1
    Xylol . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 12,0: 1
    Wie -bereits gesagt, kann die zweifache Lösungsmittelextraktion in verschiedener Reihenfolge durchgeführt-werden, die von dem zu trennenden Gemisch und :der Natur der benutzten Lösungsmittel- abhängt-Das Verfahren kann in einzelnen Ansätzen oder kontinuierlich durchgeführt werden. Die reinen ungelösten, Isophthalat-undTerephthalatrückstände können durch Filtration; Dekantation usw. gewonnen werden. Die Lösungsmittel kann man aus denn gelösten isomeren Gemisch durch Verdampfen, Destillieren usw. abtrennen. Die Extraktionen können bei jeder gewünschten Temperatur bzw. bei jedem Drucke durchgeführt werden. Notwendig ist nur, daß die Temperatur unter dem Schmelzpunkt sowohl des Dimethylisophthalats als auch des Dimethyl.terephthalats bzw. ihres Eutektiiku.ms gehalten wird, dias bei 61,2o C liegt. Obwohl Änderungen: der Temperaturen, bei denen die Trennungen durchgeführt werden, gewöhnlich eine Erhöhung oder Herabsetzung der Löslichkeit ,der lsomeren Ester zur Folge haben, haben solche Temperaturänderungen auf die Löslichkeitsverhältnisse der Lösungsmittel, nur einen geringen oder gar keinen Einfluß.
  • Die zur vollständigen Auflösung entweder des Dimethylisophthalats oder des Dimethylte@rephthal;ats notwendige Lösungsmittedmenge wind leicht durch Verwendung der reinen Ester allein bestimmt, wobei das Maß vermerkt wird, bis zu welchem sie tin dem einzelnen Lösungsmittel bei einer bestimmten, bei der Trennung anzuwendenden Temperatur löslich sind. Von 100 g Benzol werden,,bei etwa 20' C 72,0'g Dimethylisophth'alat gelöst, während z. B. je 100-g Aceton 89,0 g Dimethylisophthalat lösen. Nachdem die Löslichkeit eines einzelnen Esters in dem angewandten: Lösungsmittel bestimmt ist, braucht man nur eine Probe des zu trennenden Isomerengem,isches zu analysieren, um die relativen Anteile der isomeren Ester und die zur vollständigen Lösung des gewünschten Isomeren notwendige Lösungsmittelmenge zu. bestimmen.
  • Das folgende Beispiel dient zur Erläuterung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • B-eispiek 47 Gewichtsteile einer Mischung isornerer Phtha-Tate, die auf Grund. einer Ultraviolettanalyse 74,5 Gewichtsprozent Dimethylisophthalat und. 25,5 Gewichtsprozent Dimethylterephthalat enthielt, wurden zu einem feinen Pulver vermahlen. Zu dem. Gemisch wurden 54 Gewichtsteile Benzol: gegeben, d. h. ein 10%iger Überschu.B gegenüber der zur völlii@gen Auflösung des vorhandenen Dimethylisophthala:ts notwendigen Menge. Das Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur einige Stunden stehen gelassen, um wenige Grad abgekühlt und filtriert. Der aus Dimethylterephthalat bestehende Filterkuchen wurde mit 2 Teilen Benzol, jedesmal etwa 6 Gewichtsteilen, gewaschen und dann im Vakuum bei 90° C etwa 3 Stunden getrocknet. Es wurden etwa 5,7 Gewichtsteile Dimethylterephthalat mit einem Schmelzpunkt von 140,0 bis 140,2° C erhalten. In der Literatur ist der Schmelzpunkt des Dimethylterephthalats mit 140° C angegeben. Damit wurden etwa 47,5% des in: der ursprünglichen Mischung enthaltenen Dimethylterephthalats gewonnen.
  • Das Filtrat aus der vorstehend beschriebenen Extraktion wurde so weit eingedampft, bis kein Benzol-5eruch mehr wahrzunehmen war. Etwa 29,3 Gewichtsteile des so erhaltenen Rückstandes wurden dann mit etwa 160 Gewichtsteilen 95 %igem Äthylalkob ,o1 gründlich durchgemischt, also ein Überschuß von 10 % gegenüber der zur vollständigen Auflösung des vorhandenen Dimethylterephthalats notwendigen Menge. Das Gemisch wurde auf etwa 20° C abgekühlt. Etwa 10 Gewichtsteile Dimethylisophthalat blieben ungelöst. Das Gemisch wurde filtriert und der Rückstand mit 20 Gewichtsteilen Äthylalkohol gewaschen. Die Kristalle wurden schließlich 3 Stunden bei 40° C getrocknet und ergaben 7 Gewichtsteile Dimethylisophthalat vom Schmelzpunkt 66,8 bis 67° C. In der Literatuir findet sich für Dimethylisophthalat ein Schmelzpunkt von 67 bis 68° C.
  • In dem. Beispiel wurden also das Dimethylisophthalat und das Diinethylterephthalat in einer einzigen Stufe des erfindungsgemäßen zweifachen Lösungsmittelextraktionsverfahrens in erheblicher Ausbeute gewonnen. Diese Ausbeuten können natürlich durch Wiederholung der Trennung wesentlich erhöht werden.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Trennung von Gemischen. der Dimethylester der Iso- und Terephthaleäure, dadurch gekennzeichnet, daß man die Gemische nacheinander mit zwei Lösungsmitteln extrahiert, die ein unterschiedliches Lösungsvermögen für das Isophthalat gegenüber dem Terephthalat aufweisen, wobei man das Gemisch zuerst mit einer Lösungsmittelmenge extrahiert, die gerade ausreicht"um das Isophthalat völlig zu lösen, das ungelöste Terephthal.at abscheidet, das Lösungsmittel abtrennt, das zurückbleibende Gemisch dann mit einer Lösungsmittelmenge extrahiert, die ,gerade ausreicht, um das Terephthalat völlig zu lösen, und das ungelöste Isophthalat isoliert.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man die Reihenfolge beim Inberührungbringen des Gemisches mit den Lösungsmitteln umkehrt, wenn das Verhältnis von Isop.hthalat zu Terephthalat im Ausgangsglemisoh größer ist als das Löslichkeitsverhältnis des ein verhältnismäßig ihohes Löslichkeitsverhältnis aufweisenden Lösungsmittels.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzol und Äthylalkohol als erstes bzw. zweites Lösungsmittel verwendet, wenn das Verhältnis von: Dimethylisophthalat zu Dimethylterephthalat kleiner als 20. 1 ist und bei einem umgekehrten Verhältnis der Ausgangsstoffedie Reihenfolge der Lösungsmittel umkehrt.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man Aceton und Methylacetiat als erstes bzw. zweites Lösungsmittel verwendet, wenn das Verhältnis von Dimethylisoghthalat zu Dimethylterephth:alat ldeiner als 19,5: 1 ist und bei einem umgekehrten Verhältnis der Ausgangsstoffe die Reihenfolge der Lösungsmittel vertauscht.
  5. 5. Verfahren, nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß m#an das Lösung-mittel durch Verdampfen entfernt und den auf diese Weise erhaltenen Rückstand dem Kreislauf wieder zuführt. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2664440, 2578326, 2 479 067; britische Patentschriften Nr. 695 566, 644 707, 623836; belgische Patentschrift Nr. 494 439; österreichische Patentschrift Nr. 163 644; »Chemistry & Industry«, 1953, S.244; 1951, S. 3; 1945, S. 314.
DEC8325A 1953-10-19 1953-10-19 Verfahren zur Trennung von Gemischen der Dimethylester der Iso- und Terephthalsaeure Pending DE1055521B (de)

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DE1150064B (de) 1959-11-19 1963-06-12 Olin Mathieson Verfahren zur Trennung von Gemischen aus dem Bis-(hydroxyaethyl)-ester der Isophthalsaeure und der Terephthalsaeure

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