DE1046289B - Selbsttaetige, elektronische Regeleinrichtung fuer Warmwasserheizungsanlagen - Google Patents
Selbsttaetige, elektronische Regeleinrichtung fuer WarmwasserheizungsanlagenInfo
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- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
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- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/20—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
- G05D23/24—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige elektronische Regeleinrichtung für Warmwasser-Sammelheizungsanlagen
mit einer aus temperaturabhängigen Widerständen von positivem und negativem Temperaturkoeffizienten
gebildeten, über einen Transformator mit Niederspannung gespeisten Meßbrücke, die
an den Eingang eines Wechselspannungsverstärkers angeschlossen ist.
Es sind bereits Regeleinrichtungen bekannt, bei welchen mittels einer mechanisch verstellbaren Brückenschaltung
eine Größe in Abhängigkeit von einer anderen geregelt wird. Bei diesen bekannten Ausführungen
war vor allem eine Anpassung der konstruktiven Ausbildung des Gebers an das Steuerverfahren erforderlich,
die sich auf das allgemeine Aussehen desselben nachteilig auswirkte. Außerdem gab die mögliche
Verschmutzung der Schleifkontakte bei diesen mit Ausdehnungsrohr, Ubertragungsstab, elektrischem
Widerstand und Kontaktarm versehenen Gebern Anlaß zu Störungen.
Als Temperaturfühler sind auch Brückenschaltungen mit Widerständen von positivem und negativem
Temperaturkoeffizienten bekannt, die über einen Transformator mit Niederspannung gespeist und an
einen Wechselspannungsverstärker angeschlossen sind. Es ist weiterhin bekannt, die Brückenwiderstände so
auszubilden und anzuordnen, daß je zwei diagonal einander gegenüberliegende Zweige von gleicher Art
in bezug auf den Temperaturkoeffizienten sind. Zur Vergrößerung der Empfindlichkeit der Regelung können
auch elektronische und magnetische Verstärker Verwendung finden. Es ist weiterhin bekannt, daß der
in der Spule eines empfindlichen in Reihe mit einem als Temperaturfühler dienenden, temperaturabhängigen
Widerstand geschalteten Anspreohinstrumentes fließende Strom von einem anderen temperaturabhängigen
Widerstand günstig beeinflußt werden kann.
Schließlich sind auch Regeleinrichtungen für Klimaanlagen bekannt, bei denen sich die Meßgrößen in
einem einstellbaren Bereich ändern können, ohne daß die Einrichtung anspricht. Die Einstellung der Grenzen
erfolgt über die Gitterspannung von Gasentladungsröhren. Bei Auswanderung der Meßgröße über
die eingestellten Bereichsgrenzen wird ein Motor in Tätigkeit gesetzt, der ein geeignetes Stellglied um
einen konstanten Betrag verstellt. Ist nach der Verstellung die Meßgröße noch außerhalb des Sollwertbereiches,
erfolgt eine neuerliche Verstellung des Stellgliedes.
Durch die konstanten Verstellschritte eignet sich die bekannte Einrichtung nicht gut für Heizungsanlagen mit stark voneinander abweichenden Leistungen.
Zur progressiven Regelung von Heizungsanlagen Selbsttätige,
elektronische Regeleinrichtung
für Warmwasserheizungsanlagen
für Warmwasserheizungsanlagen
Anmelder:
Fr. Sauter A. G.
Fabrik für elektr. Apparate,
Basel (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Sommerfeld, Patentanwalt,
München 23, Dunantstr. 6
München 23, Dunantstr. 6
Beanspruchte Priorität:
Schweiz vom 13. September 1955
Schweiz vom 13. September 1955
Dipl.-Ing. Hugo von Tolnai, Basel (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
wird üblicherweise eine starre oder eine elastische Rückführung benötigt, welche dazu dient, den Regelkreis
stabil zu halten. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, eine möglichst betriebssichere Regeleinrichtung
zu schaffen, die auf einfachste Weise die Regelung einer Warmwasser-Sammelheizungsanlage
den örtlichen Verhältnissen anpaßt.
Es soll also eine selbsttätige, elektronische Regeleinrichtung für Warmwasser-Sammelheizungen geschaffen
werden, die ohne große Abänderungen für Heizungsanlagen verschiedener Größe Verwendung
finden kann. Die Einrichtung soll dabei betriebssicher arbeiten und keine Neigung zum Pendeln haben.
Gemäß der Erfindung ist eine selbsttätige, elektronische Regeleinrichtung für Warmwasser-Sammelheizungsanlagen
sonst nach der eingangs angeführten Gattung gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender
Merkmale und Maßnahmen:
a) ein Vorlauf- und ein Außentemperaturfühler mit positivem Temperaturkoeffizienten sind in zwei parallelen
Zweigen der Brücke angeordnet;
b) ein Raumtemperaturfühler mit negativem Temperaturkoeffizienten ist in dem zum Vorlauftemperatur·'
fühler anliegenden Brückenzweig angeordnet;
c) an den Ausgang des Verstärkers sind zwei Pentoden geschaltet, die unmittelbar mit Wechselspannung
gespeist werden, deren Phasenlage an beiden Röhren um 180° gegeneinander verschoben ist;
809 698/111
d) durch das Fehlen einer festen Gittervorspannung sowie eines Kathodenwiderstandes bei den Pentoden
wird erreicht, daß der volle Anodenstrom durch beide Röhren fließt und zwei in den Anodenkreisen liegende
Relais angezogen werden, sofern kein Eingangssignal an die Steuergitter gelegt wird;
e) bei gestörtem Brückengleichgewicht durch die auftretende Wechselspannung wird eine der beiden
Pentoden gesperrt, so daß das zugehörige Relais abfällt und durch einen Schrittregler ein Impuls einstellbarer
Länge erzeugt wird, der das Verstellen des Regelgliedes um einen der Impulslänge entsprechenden Betrag
bewirkt;
f) gleichzeitig wird der Verstärker für eine einstellbare Zeit blockiert, so daß beide Relais angezogen
bleiben und ein weiterer Impuls des Schrittrelais und damit eine neuerliche Verstellung des Regelgliedes
erst nach Ablauf einer eingestellten Zeit möglich ist.
In der Zeichnung ist ein Alisführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes für die Regelung einer Heizungsanlage
in schematischer Darstellung veranschaulicht. Es zeigt
Fig. 1 ein Schaltschema einer erfindungsgemäßen progressiven Regeleinrichtung und
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel eines elektronischen Verstärkers mit Vorstufe.
In der Fig. 1 sind ein Vorlauftemperaturfühler 3 und ein Außentemperaturfühler 4 in zwei parallelen
Zweigen einer Meßbrücke angeordnet. Diese Fühler bestehen aus je einer Spule Reinnickel draht mit positivem
Temperaturkoeffizienten. Um die Brückenschaltung mit größter Empfindlichkeit arbeiten zu lassen,
ist ein Raumtemperaturfühler 5 in dem zum Vorlauftemperaturfühler 3 anliegenden Brückenzweig angeordnet.
Diese Maßnahme bedingt aber, daß für den Raumtemperaturfühler 5 Thermistoren mit negativem Temperaturkoeffizienten
verwendet werden.
Der Ausgang der Brücke besteht aus den Abgriffen von zwei vorzugsweise auf einer Achse parallel laufenden
Potentiometern 6 und 7, deren Einstellung demzufolge eine annähernd lineare Beziehung zwischen
Außen- und Vorlauftemperatur festlegt. Diese Anordnung ist nicht aus dem Schaltschema ersichtlich. Zwei
veränderliche Widerstandes und 9, welche beispielsweise
tagsüber selbsttätig kurzgeschlossen sind, dienen dazu, nachtsüber eine wählbare Absenkung der Temperatur
vorzunehmen oder während einer Anheizzeit däe Wassertemperatur zu erhöhen. Außerdem sind noch ein
Abgleichwiderstand 10 und ein Korrekturwiderstand 11 vorgesehen. Dieser Korrekturwiderstand 11 ermöglicht
eine Parallelverschiebung der Heizplankurven im Bereich von !beispielsweise + 10° C.
Die Brücke wird über einen Transformator 12 mit Niederspannung gespeist, wobei durch die Dreileiteranordnung
dafür gesorgt wird, daß die Leitungswiderstände bei dem Vorlauftemperaturfühler 3 und dem
Außentemperaturfühler 4 keine Rolle spielen.
Im Schaltschema der Fig. 1 sind ferner ein Verstärker 13 mit nachgeschaltetem Relais für Schrittregelung
14, eine Schaltuhr 15 mit Stufenschalter 16 und ein Regelglied 17 mit dazugehörendem Motorantrieb 18
dargestellt. Durch den Stufenschalter 16 sind mehrere Heizpläne möglich, die von der Schaltuhr gesteuert
oder eingehalten werden. Außerdem wird ein Schütz
19 planmäßig geschaltet, welches eine Umwälzpumpe
20 für den Wärmeträger der Heizungsanlage in Betrieb setzt. Hierzu ist ein Dreiphasennetz 21 vorgesehen.
Der Motorantrieb 18 zum Regelglied 17 und die Schaltuhr 15 sind nur an eine Phase angeschlossen.
Nach dem durch den Stufenschalter jeweils eingestellten Heizplan werden ferner zwei Kontakte 22 und 23
gesteuert, welche beispielsweise tagsüber die beiden veränderlichen Widerstände 8 und 9 selbsttätig kurzschließen.
An Stelle einer Rückführvorrichtung ist das nicht näher dargestellte Relais für Schrittregelung 14 vorgesehen.
Dieses kann sowohl mechanisch als auch elektronisch arbeiten. Die mechanisch arbeitenden Schrittrelais
mit zwei voneinander unabhängig einstellbaren
ίο Zeiten für die Impulsdauer und den Schaltvorgang bestehen
üblicherweise aus zwei Hilfsrelais, die zwei Kleinmotoren nach Erhalt eines Steuerimpulses in Betriöb
setzen, welche ihrerseits durch besondere Schaltmittel die beiden eingestellten Zeiten einhalten und
dafür sorgen, daß kein zweiter Regelimpuls während der Schaltdauer des vorhergehenden durchgegeben
wird.
Zur Durchführung des gleichen oben beschriebenen Schaltplanes können ebenfalls elektronische Impulsgeber
verwendet werden, die normalerweise mit zwei Schaltröhren, beispielsweise Thyratrons oder Glimmtrioden,
arbeiten.
Die Länge der Impulszeit wählt man nach der Laufzeit des Regelgliedes, und zwar derart, daß während
der Dauer eines Impulses das Regelglied um etwa 1 % des gesamten Bereiches verstellt wird.
Der. Schaltvorgang oder die Dauer des einzelnen Vorganges hingegen richtet sich mach der Trägheit der
Regelstrecke. Der Schaltvorgang sollte so groß sein, daß die Meßbrücke die Änderung, welche zu Beginn
des Schältvorganges, und zwar während der Impulsdauer in der Heizungsanlage, vorgenommen wird,
wenigstens teilweise erfassen kann, bevor ein neuer Befehl an das Regelglied erfolgt. Damit wird das Pendein
der Regeleinrichtung verhindert.
Der in der Fig. 2 dargestellte elektronische Verstärker besteht aus einem zweistufigen Spannungsverstärker.
Die Meßbrücke ist an den Punkten 24 und 25 an die Vorstufe angeschlossen. Ein Kondensator 26 dient
als integrierendes Glied nach der Brücke, und ein Spannungsteiler 27 ist zum Verändern der Empfindlichkeit
vorgesehen. Die Verstärkerröhre ist beispielsweise eine Doppeltriode mit den beiden Systemen 28
und 29, die von einem Netzteil 30 mit Gleichspannung gespeist werden. Dieser Netzteil besteht aus einem
Gleichrichter 31 und einer Siebkette 32, die ihrerseits aus den Kondensatoren 33 und 34 und den Widerständen
35 und 36 besteht.
Mit 37 und 38 sind die Widerstände zur selbsttätigen Gittervorspannungfoezeichnet. Der Kondensator 39
dient der Kopplung der Anode 40 des ersten Systems 28 mit dem Gitter 41 des zweiten Systems 29. Für das
zweite System 29 sind außerdem ein Gitterableitwiderstand 42 und ein Kondensator 43 zwecks Unterdrükkung
von Schwingungen hoher Frequenz vorgesehen. 44 und 45 sind Anodenwiderstände.
Die zweite Verstärkerstufe ist mit der ersten über den Koppelkondensator 46 verbunden. Am Ausgang
dieser Verstärkerstufe sind zwei Pentoden 47 und 48 geschaltet, in deren Anodenkreis sich je ein Gleichstromrelais
49, 50 befindet. Damit sich die Röhren bei Ankunft eines Signals von genügender Amplitude und
geeigneter Phasenlage gegenseitig nicht beeinflussen, sind die Widerstände 51 und 52 zur Entkopplung der
Gitter 53 und 54 vorgesehen. Die Kathoden 55 und 56 liegen an Erde. Der Mittelpunkt 61 der Transformatorwicklung
62 und die Bremsgitter 63 und 64 befinden sich ebenfalls auf Erdpotential. Die Heizung der Kathoden
55 und 56 und diejenige der Kathode der Doppeitriode liegen in Reihe an der Sekundärwicklung 57
eines die Primärwicklung 58 besitzenden Transformators mit den Wechselstromnetzklemmen 59 und 60.
Zur Glättung des durch die Relais 49 und 50 fließenden Gleichstromes sind zwei Kondensatoren 65 und 66
vorhanden.
Die beiden Anoden der Pentoden 47 und 48 werden mit Wechselspannung aus der Transformatorwicklung
62 gespeist, wobei die Phasenlage der Spannung an beiden Röhren um 180° gegeneinander verschoben ist.
Durch das Fehlen eines Kathodenwiderstandes sowie einer festen Gittervorspannung wird nun erreicht,
daß die Röhren leiten, sofern kein Signal von genügender Amplitude und geeigneter Phasenlage an die Steuergitter
53 und 54 gelegt wird, um den Anodenstrom zu sperren. Bei abgeglichenem Regelkreis sind folglich die
beiden Gleichstromrelais 49 und 50 angezogen. Diese Schaltweise hat folgende Vorteile:
a) Einsparung von Elementen, die eine feste oder selbsttätige Gittervorspannung im Anodenkreis erzeugen
; ao
b) die Steuerleitungen, die über die Relaiskontakte
führen, können derart geschaltet werden, daß der Abfall beider Relais sämtliche Ausgangsspannungen unterbricht
und gleichzeitig ein Störsignal betätigt. Schaltet man sämtliche Röhrenheizungen in Serie, so besitzt
man hiermit eine einfache Sicherheitsschaltung, welche jeden Heizfadenbruch ohne zusätzliche Schaltelemente
signalisiert.
Die Arbeitsweise des elektronischen Verstärkers mit dem Relais für Schrittregelung ist folgende:
Bei abgeglichenem Regelkreis beträgt die Ausgangsspannung der Meßbrücke Null. Die beiden Gleichstromrelais
49 und 50 am Ausgang des Verstärkers sind angezogen, und das Relais für Schrittregelung
steht in der Ausgangslage still.
Beim Auftreten einer Störung wird das Gleichgewicht der Brückenschaltung verschoben. Die jetzt
am Eingang des Verstärkers auftretende Spannung bewirkt, daß eines der beiden Gleichstromrelais am Ausgang
abfällt und einen der Störung entgegengesetzten Befehl an das Regelglied erteilt. Gleichzeitig beginnt
das Schrittrelais zu laufen, welches über einen Haltekontakt während einer Schaltdauer an Spannung gelassen
wird. Nach Ablauf der einstellbaren Impulszeit wird der Verstärker künstlich in die Mittelstellung
übergeführt, so daß beide Gleichstromrelais angezogen bleiben und die Durchgabe eines neuen Regelimpulses
während der Schaltdauer des vorhergehenden verhindert wird. Dieser Zustand wird aufrechterhalten, bis
der Schaltvorgang des ersten Regelimpulses abgelaufen ist. Danach wird die Blockierung des Verstärkers aufgehoben.
Durch die Einführung des sogenannten Schaltvorganges, der nach der Trägheit der Regelstrecke eingestellt
werden sollte, kann die Meßbrücke die Änderung, welche zu Beginn des Vorganges, und zwar
während der Impulsdauer in der Heizungsanlage vorgenommen wird, wenigstens teilweise erfassen, bevor
ein neuer Steuerbefehl an das Regelglied ergeht.
Claims (1)
- PATENTANSPBUCH:Selbsttätige, elektronische Regeleinrichtung für Warmwasser-Sammelheizungsanlagen mit einer aus temperaturabhängigen Widerständen von positivem und negativem Temperaturkoeffizienten gebildeten, über einen Transformator mit Niederspannung gespeisten Meßbrücke, die an den Eingang eines Wechselspannungsverstärkers angeschlossen ist, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale und Maßnahmen:a) ein Vorlauf- (3) und ein Außentemperaturfühler (4) mit positivem Temperaturkoeffizienten sind in zwei parallelen Zweigen der Brücke angeordnet ;b) ein Raumtemperaturfühler (5) mit negativem Temperaturkoeffizienten ist in dem zum Vorlauftemperaturfühler anliegenden Brückenzweig angeordnet ;c) an den Ausgang des Verstärkers (13) sind zwei Pentoden (47, 48) geschaltet, die unmittelbar mit Wechselspannung gespeist werden, deren Phasenlage an beiden Röhren um 180° gegeneinander verschoben ist;d) durch das Fehlen einer festen Gittervorspannung sowie eines Kathodenwiderstandes bei den Pentoden wird erreicht, daß der volle Anodenstrom durch beide Röhren fließt und zwei in den Anodenkreisen liegende Relais (49, 50) angezogen werden, sofern kein Eingangssignal an die Steuergitter gelegt wird;e) bei gestörtem Brückengleichgewicht durch die auftretende Wechselspannung wird eine der beiden Pentoden gesperrt, so daß das zugehörige Relais abfällt und durch einen Schrittregler (14) ein Impuls einstellbarer Länge erzeugt wird, der das Verstellen des Regelgliedes (17) um einen der Impulslänge entsprechenden Betrag bewirkt;f) gleichzeitig wird der Verstärker für eine einstellbare Zeit blockiert, so daß beide Relais angezogen bleiben und ein weiterer Impuls des Schrittrelais und damit eine neuerliche Verstellung des Regelgliedes erst nach Ablauf einer eingestellten Zeit möglich ist.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 915 366;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 691 276;
schweizerische Patentschrift Nr. 261 750.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen809 698/111 12.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1046289X | 1955-09-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1046289B true DE1046289B (de) | 1958-12-11 |
Family
ID=4554608
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES46378A Pending DE1046289B (de) | 1955-09-13 | 1955-11-15 | Selbsttaetige, elektronische Regeleinrichtung fuer Warmwasserheizungsanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1046289B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1294079B (de) * | 1960-02-09 | 1969-04-30 | Stone & Company Deptford J | Temperaturregeleinrichtung |
| DE3142643A1 (de) * | 1981-10-28 | 1983-05-11 | Daimler-Benz Ag, 7000 Stuttgart | Klimaanlage fuer kraftfahrzeuge |
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| CH261750A (de) * | 1946-12-03 | 1949-05-31 | Ericsson Telefon Ab L M | Sicherheitsanordnung an einem Regler, welcher Elektronenröhren aufweist. |
| DE915366C (de) * | 1944-09-10 | 1954-07-19 | Siemens Ag | UEberwachungseinrichtung fuer eine Messgroesse zur Ausloesung von Steuervorgaengen oder Signalen |
| DE1691276U (de) * | 1949-07-01 | 1955-01-13 | N S F Nuernberger Schraubenfab | Elektrische bruekkenschaltvorrichtung. |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1919869U (de) * | 1965-05-03 | 1965-07-15 | Alfred Dohm | Dose, insbesondere zur aufnahme von filmen. |
-
1955
- 1955-11-15 DE DES46378A patent/DE1046289B/de active Pending
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