DE3404091C2 - - Google Patents
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/20—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature
- G05D23/24—Control of temperature characterised by the use of electric means with sensing elements having variation of electric or magnetic properties with change of temperature the sensing element having a resistance varying with temperature, e.g. a thermistor
-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D23/00—Control of temperature
- G05D23/19—Control of temperature characterised by the use of electric means
- G05D23/1927—Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors
- G05D23/193—Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces
- G05D23/1931—Control of temperature characterised by the use of electric means using a plurality of sensors sensing the temperaure in different places in thermal relationship with one or more spaces to control the temperature of one space
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- Steam Or Hot-Water Central Heating Systems (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Steuereinrichtung für eine
Heizungsanlage, bei der die Vorlauf- oder Rücklauftemperatur abhängig von der
Außentemperatur
nach einer anlagenspezifisch eingestellten Heizkurve
geregelt wird, wobei für eine gewünschte Erhöhung bzw.
Erniedrigung der Raum- bzw. Vorlauf- oder Rücklauf
temperatur ein positiver bzw. negativer Korrekturwert an
einem Stellglied manuell einstellbar ist, wobei ein aus
dem elektrischen Korrekturwert abgeleitetes elektrisches
Stellsignal die Heizkurve verschiebt.
Eine derartige Steuereinrichtung ist in der Firmen
schrift Stiebel Eltron, Wärmepumpenanlagen, Dezember 1979
beschrieben. Die Heizkurve legt fest, bei welcher Außen
temperatur welche Vorlauf- oder Rücklauftemperatur
erreicht werden muß, um die notwendige Raumheizung zu
erreichen. Bei einer Anlage mit kleineren wärmeabstrah
lenden Flächen muß die Vorlauf- oder Rücklauftemperatur
höher sein, als bei einer Anlage mit größeren wärmeab
strahlenden Flächen. Die jeweilige Heizkurve wird nach
der Installation der Heizungsanlage einmal eingestellt.
Sie soll dann nicht mehr verstellt werden.
Gelegentlich hat der Benutzer den Wunsch die Raumtem
peratur bzw. die Vorlauf- oder Rücklauftemperatur
abweichend von der eingestellten Heizkurve manuell zu
verstellen. Die Steuereinrichtung weist hierfür ein
Stellglied auf, an dem sich ein Korrekturwert einstellen
läßt. Dadurch wird die gewünschte Heizkurve parallel
verschoben. Dies bedeutet, daß die Vorlauf- bzw. die
Rücklauftemperatur unabhängig von der jeweiligen Außen
temperatur und von dem Verlauf der eingestellten Heiz
kurve um einen bestimmten Betrag erhöht bzw. erniedrigt
wird. Dies ist unbefriedigend, weil beispielsweise ein
Höherstellen der Vorlauftemperatur um einen bestimmten
Betrag bei höheren Vorlauftemperaturen eine geringere
Erhöhung der Raumtemperatur zur Folge hat als bei nied
rigeren Vorlauftemperaturen. Verändert man beispiels
weise bei einer Fußbodenheizung die Vorlauftemperatur
um einen bestimmten Betrag, so wird sich genügend genau
die Raumtemperatur um den gleichen Betrag ändern. Bei
Radiatorenheizungen dagegen mit entsprechend hohen Vor
lauftemperaturen ist für eine Raumtemperaturänderung
um 1 K eine Vorlauftemperaturänderung um etwa 2,5 K
erforderlich. Der Benutzer kann eine gewünschte Raum
temperaturerhöhung somit kaum exakt einstellen und an
einer Skala ablesen. Er müßte hierfür die Heizkurve und
die Außentemperatur ermitteln.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Steuereinrichtung
der eingangs genannten Art vorzuschlagen, die eine
gewünschte Raumtemperaturänderung weitgehend unabhängig
von der jeweiligen Heizkurve und der jeweiligen Außen
temperatur einstellen und erreichen läßt.
Erfindungsgemäß ist obige Aufgabe bei einer Steuerein
richtung der eingangs genannten Art dadurch gelöst, daß
der Korrekturwert und ein der jeweiligen Vorlauf- oder
Rücklauftemperatur entsprechendes elektrisches Tempera
tursignal in einer Anpassungsschaltung zu dem Stellsignal
verarbeitet werden, das bei einem positiven Korrekturwert
und niederer Vorlauf- oder Rücklauftemperatur die Heiz
kurve weniger anhebt als bei einer höheren Vorlauf- oder
Rücklauftemperatur, das bei einem negativen Korrektur
wert und niedererer Vorlauf- oder Rücklauftemperatur die
Heizkurve weniger absenkt als bei einer höheren Vorlauf-
oder Rücklauftemperatur und das bei einem Null-Korrektur
wert die Heizkurve unbeeinflußt läßt. Solange keine
Verstellung erfolgt (Null-Korrekturwert), arbeitet die
Heizungsanlage nach der eingestellten Heizkurve. Wird
das Stellglied um einen bestimmten Betrag verstellt,
dann hat dies bei einer niedrigeren Vorlauf- oder Rück
lauftemperatur auf diese eine geringeren Einfluß als
bei einer höheren Vorlauf- oder Rücklauftemperatur, so
daß die sich jeweils ergebende Raumtemperaturänderung
der Verstellung proportional ist. Dies hat den Vorteil,
daß der Benutzer am Stellglied eine gewünschte Raum
temperaturänderung einstellen kann. Dementsprechend läßt
sich das Stellglied auch mit einer Temperaturskala ver
sehen, die sich auf die Raumtemperatur bezieht. Ein
weiterer Vorteil besteht darin, daß die Steuereinrichtung
ohne besondere Anpassungen sowohl bei Hochtemperatur-
Heizungsanlagen als auch bei Niedertemperatur-Heizungsan
lagen verwendet werden kann.
In bevorzugter Ausgestaltung der Erfindung ist die Anpas
sungsschaltung von einem stromgesteuerten Operationsver
stärker gebildet. Der Steuerstrom ist proportional zur
Vorlauftemperatur, und die Eingänge des Operationsver
stärkers liegen im Querzweig einer Schaltungsbrücke, die
das Stellglied enthält. Ein derartiger Operationsverstär
ker ist in der Firmenschrift 'VALVO, Technische Informa
tionen, 820413, Zweifach-Operationsverstärker NE 5517'
beschrieben. Mit diesem läßt sich die Anpassungsschaltung
einfach aufbauen.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der
folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels. In der
Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Heizkurve und
Fig. 2 den Schaltplan einer Steuereinrichtung.
An einen Heizkurveneinsteller 1 ist ein Außentemperatur
fühler 2 angeschlossen. Dem Heizkurveneinsteller 1 ist
ein Verstärker 3 nachgeschaltet, welcher an einen Ver
gleicher 4 angeschlossen ist. Mit dem Vergleicher 4 ist
eine Schalteinrichtung 5 verbunden, welche die Wärme
quelle der Heizungsanlage schaltet.
An den Vergleicher 4 ist über einen weiteren Verstärker 6
ein Vorlauftemperaturfühler 7 angeschlossen. Dieser ist
auch mit einem Zweifach-Operations
verstärker OTA verbunden.
Es ist eine Schaltungsbrücke vorgesehen, in deren einen
Brückenzweig Widerstände R 1, R 2 sowie ein als Potentio
meter ausgebildetes Stellglied P geschaltet ist und in
deren anderen Brückenzweig Widerstände R 3 und R 4 liegen.
Das Stellglied P braucht nicht in unmittelbarer Nähe
der Schaltung angeordnet sein. Es kann in einem Tempera
turführungsraum der Heizungsanlage angeordnet sein.
Der invertierende Eingang des Operationsverstärkers OTA
liegt über einen Widerstand R 5 zwischen den Widerständen
R 1 und R 2. Der andere Eingang des Operationsverstär
kers OTA liegt zwischen den Widerständen R 3 und R 4.
Zwischen beide Eingänge ist ein Widerstand R 6 geschaltet.
Der nichtinvertierende Eingang des Operationsverstär
kers OTA ist über einen Widerstand R 7 mit dessen Ausgang
verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers OTA
ist an den Verstärker 3 angeschlossen.
Zwischen den Widerständen R 1 und R 2 tritt die Span
nung U 1 und zwischen den Widerständen R 3 und R 4 tritt
die Spannung U 2 auf. Die Spannung am Ausgang des Opera
tionsverstärkers OTA ist mit U 3 bezeichnet. Die Spannung
U 4 liegt an seinem mit dem Vorlauftemperaturfühler 7
verbundenen Eingang. Es fließt der Strom I 1. In Null
stellung des Fernverstellers besteht Brückengleichge
wicht. Es gilt U 1 = U 2 = U 3. Diese Spannungsgleichheit
ist unabhängig von dem jeweiligen Wert der Spannung U 4
bzw. des Stromes I 1. Die Heizungsanlage arbeitet also
nach der in Fig. 1 dargestellten Heizungskurve K.
Wird das Stellglied P verstellt, dann tritt Brückenun
gleichgewicht auf. Die Steuerspannung U 3 wird jetzt
nicht nur durch das Ausmaß der Verstellung des Stell
gliedes P, sondern auch durch den jeweiligen Wert der
Vorlauftemperaturspannung U 4 bzw. des Stromes I 1 beein
flußt. Bei niedrigeren Vorlauftemperaturen ist der
Strom I 1 kleiner als bei höheren Vorlauftemperaturen.
Die Spannung U 3 ist also vorlauftemperaturabhängig
geführt, solange das Stellglied P nicht in Nullstellung
steht.
Durch die Spannung U 3 wird über den Verstärker 3 im End
effekt die Heizkurve K verstellt.
Die Heizkurve K der Fig. 1 ist die Heizkurve einer
Hochtemperatur-Heizungsanlage. Sie verläuft so, daß sich
bei Außentemperaturen zwischen -15°C und +20°C eine Vor
lauftemperatur zwischen 90°C und 20°C einstellt. Will
der Benutzer die Raumtemperatur um beispielsweise 5 K
erhöhen, dann verstellt er das Stellglied P um einen
positiven Korrekturwert, nämlich 5 K, die sich an einer
Skala des Stellgliedes P ablesen lassen. Dadurch ergibt
sich die angehobene Heizkurve H. Wie aus Fig. 1 zu
entnehmen, verläuft diese linear zwischen 105°C und 25°C.
Sie verläuft nicht parallel zur Heizkurve K. In höheren
Vorlauftemperaturbereichen ist sie stärker gegenüber der
Heizkurve K angehoben, als in niedrigeren Vorlauftem
peraturbereichen. Ist beispielsweise die Vorlauftempera
tur nach der Heizkurve K auf 80°C, entsprechend einer
Außentemperatur von -10°C eingestellt, dann beträgt bei
einer Verstellung des Stellgliedes P um 5 K die Anhebung
der Heizkurve H etwa 13 K. Damit ist dem Umstand Rechnung
getragen, daß eine Erhöhung der Raumtemperatur um einen
bestimmten Wert bei hohen Vorlauftwemperaturen eine
größere Vorlauftemperaturerhöhung nötig ist als bei niedri
gen Vorlauftemperaturen.
Dem Diagramm ist auch zu entnehmen, daß bei einer Vor
lauftemperatur von 20°C eine Erhöhung der Vorlauftem
peratur um 5 K genügt, wenn die Raumtemperatur von 20°C
auf 25°C angehoben werden soll.
Will der Benutzer die Raumtemperatur absenken, dann
betätigt er das Stellglied P im Gegensinne. Bei einer
gewünschten Erniedrigung der Raumtemperatur um 5 K
ergibt sich die korrigierte Heizkurve N. Wird beispiels
weise ausgehend von einer Vorlauftemperatur von 90°C
die Raumtemperatur um 5 K erniedrigt, dann stellt sich
eine Erniedrigung der Vorlauftemperatur auf 77°C ein.
Aus den Werten der Fig. 1 lassen sich auch die
korrigierten Heizkurven H und N flacherer Heizkurven K
gewinnen.
Anstelle der Vorlauftemperatur kann auch die Rücklauf
temperatur der Heizungsanlage ausgewertet werden.
Claims (3)
1. Steuereinrichtung für eine Heizungsanlage, bei der
die Vorlauf- oder Rücklauftemperatur abhängig von der
Außentemperatur nach einer anlagenspezifisch eingestellten
Heizkurve geregelt wird, wobei für eine gewünschte Erhö
hung bzw. Erniedrigung der Raum- bzw. Vorlauf- oder Rück
lauftemperatur ein positiver bzw. negativer Korrekturwert
an einem Stellglied manuell einstellbar ist, wobei ein aus
dem elektrischen Korrekturwert abgeleitetes elektrisches
Stellsignal die Heizkurve verschiebt, dadurch gekennzeich
net, daß der Korrekturwert (U 1, U 2) und ein der jeweiligen
Vorlauf- oder Rücklauftemperatur entsprechendes elektri
sches Temperatursignal (U 4) in einer Anpassungsschaltung
(OTA) zu einem Stellsignal (U 3) verarbeitet werden, das
bei einem positiven Korrekturwert und niedererer Vorlauf-
oder Rücklauftemperatur die Heizkurve weniger abhebt als
bei einer höheren Vorlauf- oder Rücklauftemperatur, das
bei einem negativen Korrekturwert und niedererer Vorlauf-
oder Rücklauftemperatur die Heizkurve weniger absenkt als
bei einer höheren Vorlauf- oder Rücklauftemperatur, und
das bei einem Null-Korrekturwert die Heizkurve (K) un
beeinflußt läßt.
2. Steuereinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß bei einer Vorlauftemperatur zwischen 80°C
und 90°C die Heizkurve um etwa das 2,5fache des Betrags
der gewünschten Temperaturerhöhung angehoben ist, und daß
bei einer Vorlauftemperatur von etwa 20°C die Heizkurve
um den Betrag der gewünschten Temperaturerhöhung angehoben
ist, und daß die angehobene Heizkurve zwischen diesen
Punkten linear verläuft.
3. Steuereinrichtung nach einem der vorhergehenden An
sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Anpassungsschal
tung von einem stromgesteuerten Operationsverstärker (OTA)
gebildet ist, daß der Steuerstrom proportional der Vor
lauftemperatur ist, und daß die Eingänge des Operations
verstärkers (OTA) im Querzweig einer Schaltungsbrücke
liegen, die das Stellglied (P) umfaßt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843404091 DE3404091A1 (de) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Steuereinrichtung fuer eine heizungsanlage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19843404091 DE3404091A1 (de) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Steuereinrichtung fuer eine heizungsanlage |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3404091A1 DE3404091A1 (de) | 1985-08-08 |
| DE3404091C2 true DE3404091C2 (de) | 1988-10-13 |
Family
ID=6226891
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19843404091 Granted DE3404091A1 (de) | 1984-02-07 | 1984-02-07 | Steuereinrichtung fuer eine heizungsanlage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3404091A1 (de) |
Families Citing this family (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3537271A1 (de) * | 1985-10-19 | 1987-04-23 | Stiebel Eltron Gmbh & Co Kg | Steuerschaltung fuer eine heizungsanlage |
| DE3709085A1 (de) * | 1987-03-19 | 1988-09-29 | Thomas Baehr | Verfahren zum steuern der vorlauftemperatur einer heizungsanlage |
| DE69128989D1 (de) * | 1990-07-30 | 1998-04-09 | Black & Decker Inc | Vorrichtung zur Regelung einer Flüssigkeitsheizung |
| EP4332445A1 (de) * | 2022-08-31 | 2024-03-06 | Danfoss A/S | Verfahren zur steuerung eines temperaturbeeinflussungssystems und temperaturbeeinflussungssystem |
-
1984
- 1984-02-07 DE DE19843404091 patent/DE3404091A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3404091A1 (de) | 1985-08-08 |
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