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DE957963C - - Google Patents

Info

Publication number
DE957963C
DE957963C DENDAT957963D DE957963DA DE957963C DE 957963 C DE957963 C DE 957963C DE NDAT957963 D DENDAT957963 D DE NDAT957963D DE 957963D A DE957963D A DE 957963DA DE 957963 C DE957963 C DE 957963C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frequency
voltage
flag
torque
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT957963D
Other languages
English (en)
Inventor
Siegfried John Berlm Siemensstadt Dipl-Ing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE957963C publication Critical patent/DE957963C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R23/00Arrangements for measuring frequencies; Arrangements for analysing frequency spectra
    • G01R23/02Arrangements for measuring frequency, e.g. pulse repetition rate; Arrangements for measuring period of current or voltage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Details Of Television Scanning (AREA)
  • Manufacture Of Electron Tubes, Discharge Lamp Vessels, Lead-In Wires, And The Like (AREA)

Description

r] f \
zur
Die Erfindung bezieht sich auf eine Meßanordnung Anzeige der zeitlichen Frequenzänderung (-57-),
um pro Zeiteinheit auftretende Frequenzänderungen, z. B. zum Zwecke einer gesteuerten Energieverteilung in elektrischen Versorgungsanlagen, festzustellen.
Die Meßanordnung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem an das Versorgungsnetz angeschlossenen Frequenzmeßwertumformer gelieferter, einer jeweiligen Frequenz entsprechender Strom eine der Frequenz entsprechende Spannung erzeugt, die mit einer HilfsSpannung verglichen wird, daß ein durch den Spannungsunterschied beeinflußtes Einstellorgan durch Änderung der Hilfsspannung diesen Spannungsunterschied auszuregeln sucht und die bei der Ein- Stellung entstehende gegenelektromotorische Kraft dieses Einstellorgans als Maß der zeitlichen Frequenzänderung I -j- 1 dient.
Zur Erläuterung ist in der Zeichnung, teilweise in 2" schematischer Darstellung, ein Ausführungsbeispiel der Meßanordnung nach der Erfindung wiedergegeben.
In dem Frequenzmeßwertumformer MUF1, dessen Wirkungsweise in der Siemens-Zeitschrift Nov. 53, S. 379 ff., beschrieben ist, treibt zunächst die Span-
nungsquelle Sp1 einen Strom durch die Sekundärwicklung S1 des Hochfrequenzübertragers HF1 über den mit dieser Wicklung in Reihe geschalteten Gleichrichter Gl1 und die dargestellten Widerstände in den angeschlossenen Schaltungszweigen. Da hierbei auch das parallel zu dem Widerstand Wi1 liegende Rähmchen R1 eines Drehspulsystems beeinflußt wird, erzeugt dieses ein Drehmoment, welches die Fahne F1 ablenkt. Durch die Stellung der Fahne F1
ίο wird der Rückkopplungsgrad der gezeigten Röhrenschwingschaltung so eingestellt, daß auf der Primärseite des Hochfrequenzübertragers HF1 eine der Fahnenstellung entsprechende Hochfrequenzspannung entsteht, welche mittels der Sekundärwicklung S1 über den Gleichrichter Gl1 einen Gleichstrom treibt. Hat im Zuge der Fahnenablenkung die Hochfrequenzspannung und damit der genannte Gleichstrom einen solchen Wert erreicht, daß das Rähmchen R1 stromlos geworden ist, also kein Drehmoment mehr erzeugt, so wird die Ablenkung der Fahne F1 beendet. Dieser Zustand, bei dem auch durch den Widerstand Wi2 kein Strom fließt, entspricht der Einstellung des Frequenzmeßwertumformers MUF1, welche dieser bei der Netzfrequenz der Versorgungsanlage, also
z. B. bei 50 Hz, einnehmen soll, weil dann auch von der Anordnung Dp kein Drehmoment ausgeübt wird. Die Anordnung Dp ist nämlich über die Leitung L an das Netz N angeschlossen und enthält eine in der genannten Siemens-Zeitschrift beschriebene frequenzabhängige Schaltung, welche bei Abweichung der Frequenz von der Sollnetzfrequenz je nach der . Richtung der Abweichung ein nach der einen oder anderen Seite wirksames Drehmoment erzeugt, so daß die Fahne F1 aus der beschriebenen Stellung nach der einen oder anderen Seite abgelenkt wird. Es wird demzufolge der Rückkopplungsgrad der Röhrenschwingschaltung so geändert, daß der Hochfrequenzübertrager HF1 eine der Frequenzabweichung proportionale Hochfrequenzspannung liefert, welche mittels der Sekundärwicklung S1 über den Gleichrichter Gl1 einen entsprechenden Gleichstrom treibt. Ein Teil dieses Gleichstroms fließt über den Widerstand Wi2, und zwar gemäß der nach unten oder oben eingetretenen Frequenzabweichung in der einen oder anderen Richtung. Ein Teil dieses Stromes durchfließt das Rähmchen R1, so daß dieses gegenüber dem Drehmoment der Anordnung Dp ein Gegendrehmoment ausübt und die Ablenkung der Fahne F1 beendet. Auch in dem zu der beispielsweise dargestellten Meßanordnung gehörenden Meßwertverstärker MV1 treibt zunächst nach der Einschaltung der Meßanordnung die Spannungsquelle S^3 einen Strom durch die Sekundärwicklung S2 des Hochfrequenzübertragers HF2 über den Gleichrichter Gl2 und die dargestellten Widerstände in den angeschlossenen Schaltungszweigen. Da hierbei auch das Rähmchen R1 des Drehspulsystems im Meßwertverstärker MF1 beeinflußt wird, erzeugt dieses ein Drehmoment, welches die Fahne F2 ablenkt. Durch die Stellung der Fahne F2 wird der Rückkopplungsgrad der Schwingschaltung im Meßwertverstärker MF1 so eingestellt, daß auf der Primärseite des Hochfrequenzübertragers HF2 eine der Fahnenstellung entsprechende Hochfrequenzspannung entsteht, welche mittels der Sekundärwicklung S2 über den Gleichrichter Gl2 einen Gleichstrom treibt. Hat im Zuge der Fahnenablenkung die Hochfrequenzspannung und damit der genannte Gleichstrom einen solchen Wert erreicht, daß das Rähmchen Ri im Meßwertverstärker MV1 stromlos geworden ist, also kein Drehmoment mehr erzeugt, so wird die Ablenkung der' Fahne F2 beendet. Bei diesem Zustand fließt auch durch das Instrument / kein Strom.
Tritt nun in der Versorgungsanlage eine Frequenzabweichung ein, so wird von dem Frequenzmeß wertumformer MUF1 ein der jeweiligen Frequenzabweichung entsprechender-Strom geliefert, welcher, wie schon gesagt, den Widerstand Wi2 durchfließt. An diesem Widerstand steht demzufolge eine dem diesen Widerstand durchfließenden Strom proportionale Spannung, welche mit einer von der Spannungsquelle Sp2 gelieferten, an dem Vergleichspotentiometer Wi3 abgreifbaren Hilfsspannung verglichen wird. Durch den infolge der Frequenzabweichung vorhandenen Spannungsunterschied wird der mit einem permanenten Magnetfeld versehene Motor M je nach dem Vorzeichen in dem einen oder anderen Drehsinn zum Laufen gebracht und verstellt somit als Einstellorgan den Abgriff des Vergleichspotentiometers Wi3, um den Spannungsunterschied auszuregeln. Da der durch den ohmschen Widerstand des Motors M hervorgerufene Spannungsabfall, der ein Drehmoment im Rähmchen i?2 des Meßwertverstärkers MV1 erzeugt, durch den am Reihen widerstand Wi11 hervorgerufenen Spannungsabfall, welcher im Rähmchen R3 ein Gegendrehmoment erzeugt, kompensiert ist, wirkt nur die bei der Einstellung des Motors M entstehende gegenelektromotorische Kraft ablenkend auf das Rähmchen R2, so daß die hierdurch hervorgerufene Ablenkung der Fahne F2 dieser Kraft
und somit der zeitlichen Frequenzänderung f-=^-
\dt
entspricht. Durch die Ablenkung der Fahne F2 wird nunmehr der Rückkopplungsgrad der Röhrenschwingschaltung im Meßwertverstärker MV1 so eingestellt, daß auf der Primärseite P2 des Hochfrequenzübertragers HF2 eine der Fahnenablenkung entsprechende Hochfrequenzspannung entsteht, welche mittels der Sekundärwicklung S2 über den Gleichrichter Gl2 einen Gleichstrom treibt, welcher das Rähmchen Ri zur Erzeugung eines Gegendrehmomentes zwecks Beendigung der Fahnenablenkung beeinflußt. Das hierbei ebenfalls von diesem Strom durchflossene Instrument / zeigt die zeitliche Frequenzänderung

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Meßanordnung zur Anzeige der zeitlichen Frequenzänderung I -~-1 in einer elektrischen Versor-V »* /
    gungsanlage, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einem an das Versorgungsnetz angeschlossenen Frequenzmeßwertumformer gelieferter, einer
    jeweiligen Frequenz entsprechender Strom eine der Frequenz entsprechende Spannung erzeugt, die mit einer Hilfsspannung verglichen wird, daß ein durch den Spannungsunterschied beeinflußtes Einstellorgan durch Änderung der Hilfsspannung diesen Spannungsunterschied auszuregeln sucht und die bei der Einstellung entstehende gegenelektromotorische Kraft dieses Einstellorgane als Maß der zeitlichen Frequenzänderung \-j-\ dient.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    5 609 578/201 7. (609 797 2. 57)
DENDAT957963D Expired DE957963C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE957963C true DE957963C (de) 1957-01-24

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ID=582426

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT957963D Expired DE957963C (de)

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DE (1) DE957963C (de)

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