DE1044712B - Stapler, insbesondere Gabelstapler - Google Patents
Stapler, insbesondere GabelstaplerInfo
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- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
- B66F9/07—Floor-to-roof stacking devices, e.g. "stacker cranes", "retrievers"
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Description
Es ist bereits bekannt, Hubstapler in den Gängen zwischen aufgestellten Regalen anzuordnen. Ein normaler
Gabelstapler genügt den gestellten Anforderungen nicht, und es ist aus diesem Grunde bereits bekannt,
auf Schienen der Regale einen Kranwagen zu führen, der eine mit dem Hubstapler ausgerüstete
Laufkatze trägt.
Diese Einrichtung ist mit Rücksicht auf das Erfordernis des Kranwagens und der Laufkatze außerordentlich
kostspielig. Es kommt hinzu, daß bei Vorliegen einer Mehrheit von Regalreihen sich der
Kranwagen über die Gesamtheit der Reihen zu erstrecken und in statischer Beziehung der dadurch bedingten
Länge zu entsprechen hat.
Die Erfindung trägt dem dadurch Rechnung, daß das Hubgerüst in an sich bekannter Weise auf dem
die Stapelgestelle oder Regale tragenden Boden verfahrbar ist und mindestens mit seinem oberen Ende in
Schienen der Stapelgestelle geführt ist.
Beispiele der Erfindung sind in den Figuren gezeigt. Es stellt dar
Fig. 1 einen Gabelstapler, an einem Gestell geführt und abgestützt, mit einem Hubgerüst, einem Schlitten
und einem Lastträger,
Fig. 2 denselben Stapler in Ansicht von rechts,
Fig. 3 einen Grundriß der Gänge, Stapelgestelle und der Schienenführung,
Fig. 3 einen Grundriß der Gänge, Stapelgestelle und der Schienenführung,
Fig. 4 ein Hubgerüst mit Schienenführung, jedoch ohne Hubschlitten und Lastträger,
Fig. 5 den dazugehörigen Lastträger,
Fig. 6 eine Teilansicht des Lastträgers,
Fig. 7 einen Grundriß von Fig. 4 und 5 zusammengenommen,
Fig. 5 den dazugehörigen Lastträger,
Fig. 6 eine Teilansicht des Lastträgers,
Fig. 7 einen Grundriß von Fig. 4 und 5 zusammengenommen,
Fig. 8 ein Hubgerüst mit Lastträger, das an Schienen geführt ist, die in der Mitte des Ganges laufen
und nicht wie in Fig. 1 an den Seiten des Ganges bzw. am Gerüst selbst (die Schienen können am Boden oder
an der Decke befestigt sein oder statt an der Decke auch an Querverbindungen zwischen den Gestellen),
Fig. 9 eine Ansicht von Fig. 8 von links,
Fig. 10 einen Ouerschnitt durch einen Teil von Fig. 11,
Fig. 10 einen Ouerschnitt durch einen Teil von Fig. 11,
Fig. 11 einen Längsschnitt durch den Lastträger und
Fig. 12 den Grundriß des Lastträgers.
Die einfachste Form der Ausführung ist in Fig. 1 dargestellt. Es bedeutet 1 ein Stapelgestell für Stapelplatten oder Stapelbehälter, 2 ein an diesem befestigte obere Laufschiene, 3 eine entweder am Gestell oder am Boden oder an beiden befestigte untere Laufschiene, welche entweder selbst Stromschiene ist oder ebenso wie 2 von einer Stromschiene begleitet sein kann. 4 ist ein dem Gestell 1 gegenüberstehendes zweites Stapelgestell, welches die Begrenzung der Gangbreite andeutet. 5 in Fig. 2 bedeutet das Hub-
Die einfachste Form der Ausführung ist in Fig. 1 dargestellt. Es bedeutet 1 ein Stapelgestell für Stapelplatten oder Stapelbehälter, 2 ein an diesem befestigte obere Laufschiene, 3 eine entweder am Gestell oder am Boden oder an beiden befestigte untere Laufschiene, welche entweder selbst Stromschiene ist oder ebenso wie 2 von einer Stromschiene begleitet sein kann. 4 ist ein dem Gestell 1 gegenüberstehendes zweites Stapelgestell, welches die Begrenzung der Gangbreite andeutet. 5 in Fig. 2 bedeutet das Hub-
Stapler, insbesondere Gabelstapler
Anmelder:
Steinbock G.m.b.H.,
Moosburg (Obb.)r Steinbockstr. 38
Dipl.-Ing. Jakob Loef, Moosburg (Obb.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
gerüst, das im allgemeinen rahmenförmig ist. An seinem oberen Ende ist mit Zapfen 6 eine Rolle 7 in
der Schiene 2 geführt. An seinem unteren Ende befinden sich Räder 8 und 9, welche entweder in der
Schiene 3 laufen und dann zweckmäßig aus Eisen sind oder neben ihr auf dem Fußboden laufen können und
in diesem Falle eine elastische Bereifung bekommen. Die Räder 8 und 9 können starr oder um eine vertikale
Achse beweglich, sie können mit einem Antrieb versehen sein oder nicht. In der Fig. 2 ist der Antrieb
durch einen vertikalen Motor 10 angedeutet, der an einer am Rahmen 5 befestigten Konsole 11 mit dem
Rad um die gemeinsame vertikale Achse schwenkbar gelagert ist. Es ist ersichtlich, daß das Hubgerüst
mittels der Schienen 2 und 3 in der Papierebene der Fig. 2 verschiebbar ist. In dem Hubrahmen 5 befindet
sich der Hubmechanismus, z. B. eine hydraulische Presse 12 mit dem Kolben 13., die entweder mit dem
Schlitten 16 direkt oder mittels einer Kette 14 verbunden ist. Diese Kette kann über eine Rolle 15 geführt
und in bekannter Weise mit dem einen Ende an dem Hubzylinder 12 und mit dem anderen Ende an
dem Schlitten 16 befestigt sein. Dieser Schlitten gleitet mit oder ohne Rollen in Führungen des Hubgerüstes 5
und wird in bekannter Weise durch den Hubmechanismus 12/13 bis zum Anschlag oben oder unten in
dem Hubgerüst 5 bewegt. In dem Schlitten 16 sind Gabeln 17 starr oder quer verschieblich befestigt. Auf
den Gabeln 17 gleiten Gabeln 18 mit einem vorzugsweise U-förmig gestalteten horizontalen Teil 18 α und
einem vertikalen Teil 18 b. Beide Teile wurzeln in dem gemeinsamen Stück 18 c, das an den Enden ein
Gelenk 19 trägt. Dieses ist durch eine Lasche 20 an einen Kniehebel 21 angeschlossen, der bei 22 an dem
Schlitten 16 gelagert ist. Ebenfalls an dem Schlitten 16 gelagert sind eine oder zwei hydraulische Pressen
23, und zwar mit ihrem Zylinderende 24, während das Kolbenende 25 an dem Kniehebel 21 befestigt ist, und
zwar unmittelbar oder mittels einer Achse 26. Der Hubantrieb 28 kann irgendwo am Hubgerüst, beispielsweise
auf einer Konsole 27 angeordnet sein. Er
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wird in bekannter Weise durch Schläuche oder Leitungen, die nicht gezeichnet sind, sowohl mit der
Presse 12 als auch mit den Pressen 23 verbunden. Solche Verbindungen sind beispielsweise in den Fig. 8
und 9 gezeigt und allgemein ebenso bekannt wie die dazugehörigen Steuerelemente, seien sie elektrischer
oder hydraulischer Art. Auf den Gabeln 18 ruht die Last, beispielsweise eine Palette 29., wie in Fig. 1
und 2 gestrichelt gezeichnet. Die Schiene 2 kann, wie in Fig. 3 gezeigt, so geführt werden, daß es möglich
ist, aus der Schiene 2 am Gestell 1 auf das Gestell 4 oder weitere Gestelle überzugehen. Auch können
Weichen angeordnet werden, welche die Kurven direkt miteinander verbinden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Mittels der Hydraulik 12/13 wird der Schlitten 16 mit
dem Lastträger im Hubgerüst 5 auf- und abwärts "bewegt. Das Hubgerüst wird auf den Rädern 8 und 9
und mit den Rollen 7 am Gestell 1 so verschoben, daß es einer Öffnung des Gestells 4 genau gegenübersteht.
Alsdann wird durch Einführen von Drucköl unter den Kolben der Presse 23 der Kniehebel 21 um seinen
Drehpunkt 22 verschwenkt und über die Lasche 20 die Schubgabeln 18 mit der darauf ruhenden Palette so
verschoben, daß die Stapelplatte in dem Gerüst 4 verschwindet. Sie wird auf eine in dem Gerüst vorgesehene
Unterlage, z. B. 30, abgesetzt und die Schubgabel zurückgezogen. Der Antrieb der Schubgabeln
kann auch auf andere Weise erfolgen, z. B. mechanisch, elektromotorisch, mit Preßluft usw.
Es ist ersichtlich, daß der Stapler gemäß Fig. 1 zwar in seiner Bauart äußerst einfach ist, aber die
eigene Seite nur bedienen kann, wenn er über die Kurve auf die Gegenseite am Gerüst 4 fährt. Er muß
also kurvengängig sein und erfordert verhältnismäßig teuere Schienen. Außerdem ist es umständlich, eine
Stapelplatte z. B. von Seite 1 nach Seite 4 zu transferieren.
Es sind daher in den Fig. 4 bis 12 Abwandlungen dieses Staplers dargestellt, welche diesen Nachteil
nicht haben, sondern beide Seiten des Ganges ohne Ortsveränderung des Hubgerüstes bedienen können,
darüber hinaus aber sogar die Möglichkeit haben, die Stapelplatten und -behälter in dem Gang selbst abzusetzen
und aufzunehmen, was der Stapler Fig. 1 und 2 nicht vermag. Bei diesem Stapler müßte die
Last im allgemeinen außerhalb des Ganges aufgenommen werden und die Schienen 2 durch entsprechende
Kurven oder Verlängerungsstücke so miteinander verbunden werden, daß der Stapler auch außerhalb
des Ganges operieren kann. Alle diese Nachteile vermeidet die Ausführung gemäß Fig. 4. Die Laufschienen,
das Hubgerüst und der Antrieb sind gleich den entsprechenden Teilen der Fig. 1 und 2. Die
Unterschiede liegen vor allem in dem Hubschlitten und dem Lastträger. Der Hubschlitten 31 ist gemäß
Fig. 6 U-förmig ausgebildet, mit Führungen 32 im Hubgerüst 5. Seine dreiecksförmigen Streben 33 in
Fig. 7 vereinigen sich in einem Lager 34 Fig. 5, in welchem der Lastträger mittels eines Königszapfens
35 im Kreise drehbar aufgehängt ist. Der Lastträger
36 ist mit dem Königszapfen starr verbunden und besteht aus einem oberen horizontalen Teil 36 a, einem
vertikalen Teil 36 b und dem unteren horizontalen Teil 36 c, der also sowohl U-förmig als auch gleichzeitig
gabelförmig ausgebildet ist. An ihm befinden sich in ähnlicher Weise wie bei Fig. 1 und 2 hydraulische
Pressen, Hebel, Laschen und Gleitschuhe 37, 38, 39, 40, in ähnlicher Weise wie die vorbeschriebenen
entsprechenden Teile 23, 21, 20 und 18. Auf den Gleitschuhen 40 liegt die Stapelplatte oder eine andere
Last 41. Am Rahmen 5 befinden sich eine oder zwei hydraulische Pressen 42 mit Kolben 43, Rollen 44,
Ketten 45, deren freies Ende 46 am Hubschlitten 31, in Fig. 4 in niedrigster Lage angedeutet, angreift. Die
dazugehörige Antriebshydraulik mit Motor 47, Pumpe 48, Flüssigkeitsbehälter 49 kann beispielsweise am
oberen Querstück des Hubgerüstes 5 befestigt sein und ist mit den Pressen 42 sowohl als auch mit den
ίο Pressen 37 in bekannter Weise durch Leitungen verbunden,
wobei die Leitungen zu den Pressen 37 zweckmäßig durch den hohl ausgeführten Königszapfen 35
geführt sind. Ebenso ist eine Lagerung des hydraulischen Antriebs am Hubschlitten 31/33 selbst möglich.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist bezüglich der Längsverschiebung in den Schienen 2 und 3 ähnlich
wie bei dem Stapler gemäß Fig. 1 und 2. Durch eine solche Vorrichtung könnte auch der Lastträger
mittels Königszapfen 35 im Lager 34 mechanisch oder hydraulisch gedreht werden. In den Fig. 4 und 5 ist
lediglich eine Drehbarkeit von Hand vorgesehen, die in den meisten Fällen genügen dürfte. Damit kann der
Lastträger mit den Gabelspitzen, wie gezeichnet, nach links, nach rechts, aus der Papierebene heraus oder in
die Papierebene hinein zeigend gedreht werden. Es kann also eine Last in Längsrichtung des Ganges aufgenommen
oder abgesetzt werden, ebenso wie außerhalb des Ganges. Es kann die Last mittels der Schubgabeln
38, 39, 40 unter Wirkung der Pressen 37 in die Gestelle 1 und 4 eingesetzt oder aus ihnen herausgezogen
werden, ohne daß das Hubgerüst 5 dabei von der Seite des Gestells 1 auf die Seite des Gestells 4
hinüberwechseln muß, denn das Hubgerüst 5 ist offen ausgeführt. Die Hubpresse sitzt nicht in der Mitte,
sondern seitlich. Die auf der Stapelplatte 41 ruhende Last, die durch die Begrenzung 50 angedeutet ist,
kann dat>ei durch das Gerüst 5 hindurchgeschoben werden, ebenso wie durch die U-förmige Öffnung des
Schlittens 31 (s. Fig. 6). Durch die Normung der Stapelbehälter und der Stapelplatten ist es möglich
geworden, Hubschlitten und Lastträger zu bauen, welche den Abmessungen derart genormter Lasten angepaßt
sind.
Eine weitere Abwandlung des Erfindungsgedankens ist in Fig. 8 mit 12 dargestellt. Diese Ausführung ist
besonders für solche Fälle gedacht, in denen keine Gestelle 1 und 4 den Gang bilden, sondern frei aufeinandergesetzte
Stapelbehälter. In diesem Falle ist die Schiene 2 an der Decke des Raumes angeordnet
oder, wenn, wie in Fig. 8 gezeichnet, doch ein Gestell vorhanden ist, an einer Traverse 51. Die Schiene 3
kann in den Boden eingelassen sein. Sowohl in der Schiene 2 als auch in Schiene 3 gleiten die Laufschlitten
52 und 53. Der Laufschlitten 52 besteht aus einem Drehkranz 54, an dem Rollenpaare 55 mit vertikaler
und 56 mit horizontaler Achse angeordnet sind. Der Schlitten 53 ist derart gekröpft, daß er mit
seinem wesentlichen Teil innerhalb der Laufschiene 3 sich befindet und aus dem Boden nicht herausragt.
Auch er hat Rollen 57 und 58 (welche nicht höher zu sein brauchen als die Laufschiene) mit horizontaler
und 59 mit vertikaler Achse. Wird eine Kurvengängigkeit dieses Laufschlittens 53 angestrebt, so
müßte ebenso wie beim Schlitten 52 der wesentliche Teil des Schlittens außerhalb der Schiene 53 verlaufen,
was aber Nachteile für die Bauhöhe der Konstruktion bzw. das Absetzen der Last erbringt. Auch
der Schlitten 53 kann mit einem Drehkranz versehen sein. An beiden Schlitten befinden sich Königszapfen
60 und 61, um die das Hubgerüst 5 im Kreise ver-
schwenkbar ist. Der Drehkranz 54 oder gegebenenfalls zwei solcher Drehkränze nehmen dabei Horizontalkräfte
auf und verhüten ein Kippen des Hubgerüstes 5, wenn es quer zur Laufrichtung der
Schlitten 52 und 53 verschoben wird. Im Hubgerüst 5 läuft der Hubschlitten 62, der in Fig. 11 und 12 noch
einmal besonders herausgezeichnet ist. Er läuft mittels Rollen 63 im Hubgerüst 5 und besteht aus einer
geschlossenen oder durchbrochenen Platte 65 mit Armen 66. An der Platte 65 sind Lager 67 angebracht,
in welchen Preßzylinder 68 eingespannt sind. In den Preßzylindern sind Kolben 69 mit Kolbenstangen 70,
die durch eine Öffnung 71 am freien Ende der Preßzylinder 68 austreten und mit den Schubgabeln 72
lösbar oder fest verbunden sind. Die Schubgabeln 72 sind zweckmäßig U-förmig ausgeführt und können
auf Rollen 73 abgestützt sein. An der Platte 65 ist beispielsweise mit Lagern 74 eine hydraulische Presse
75 befestigt mit einem nach unten austretenden Kolben 76. Am Ende des Zylinders sowie am Ende des
Kolbens befinden sich Seilrollen 77, und zwar jeweils mehrere je nach Länge der Konstruktion, so daß das
Hubseil, welches mit dem Trum 78 auf die Presse aufläuft und mit dem Trum 79 sie verläßt, die Hydraulik
mehrfach umschlingt. An den Ecken des Schlittens befinden sich Seilrollen 80 und 81 mit vertikaler
Achse und an den oberen Armen 66 Seilrollen 82, über welche die Seiltrume 78 und 79 bis zu ihrer Befestigung
83 am Hubgerüst 5 geführt sind. An den Lagern 67 bzw. an der Platte 65 ist der Hubmotor 84 mit
Pumpe 85 und Behälter 86 befestigt. Sowohl zu diesem Aggregat als auch in das Innere des Preßzylinders 75
führen flexible Leitungen 87 zu Steuereinrichtungen 88.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist folgende: Das Hubgerüst 5 kann zusammen mit den
Schlitten 52 und 53 an den Laufschienen 2 und 3 verschoben und um die an diesen gelagerten Königszapfen 60 und 61 unter Abstützung auf Drehkranz 54
im Kreise herumgeschwenkt werden. Dadurch ist es möglich, den Gang von beiden Seiten sowie in der
Längsrichtung zu bestreichen und Lasten beliebig aufzunehmen und abzusetzen. Der Schlitten wird durch
die Hydraulik 75 oder durch eine andere bekannte Antriebsweise im Hubgerüst auf- und abwärts bewegt.
Bei der gezeichneten Antriebsart wird der Kolben 76 durch die Flüssigkeit nach unten ausgetrieben. Je
nach Übersetzung wird das Seil hierbei um das Vier-, Sechs-, Acht- oder Mehrfache des Kolbenhubes verkürzt
und die Enden 78 und 79 über die Rollen 80, 81 und 82 eingezogen. Dadurch hebt sich der Schlitten
im Hubgerüst 5. In der untersten Stellung des Schlittens ist der Kolben 76 ganz eingeschoben. Die Betätigung
der Schubgabel 72 erfolgt anders als in Fig. 1 mit 7, kann aber auch auf die Gegenstände dieser
Figuren Anwendung finden. Die Kolben 69 können in den Zylindern 68 hydraulisch vor- und rückwärts bewegt
werden. Dabei passieren die Kolbenstangen 70 die Öffnung 71 und verschieben die mit ihnen verbundenen
Schubgabeln 72 beispielsweise auf Rollen 73, so daß auch die darauf ruhende Last, Stapelplatte,
Stapelbehälter, verschoben wird. Diese tritt in die vorhandenen Stapel ein oder wird aus ihnen herausgenommen.
Bei entsprechender Abmessung der Teile der Fig. 12 und bei Wahl eines anderen Antriebes des Hub-Schlittens
ohne die Seilrollen 80 und 81 läßt sich erreichen, daß das Hubgerüst, der Hubschlitten, der
Lastträger und alle dazugehörenden Teile innerhalb eines Kreises liegen, der um den Mittelpunkt des zu
befördernden Stapelbehälters bzw. der Stapelplatte durch deren Ecken geht.
Claims (12)
1. Stapler, insbesondere Gabelstapler, mit einem auf Schienen von Stapelgestellen geführten Hubgerüst
oder Hubmast und einem an diesem geführten Hubschlitten mit Lastträger, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hubgerüst in an sich bekannter Weise auf dem die Stapelgestelle oder Regale
tragenden Boden verfahrbar ist und mindestens mit seinem oberen Ende in Schienen der Stapelgestelle
geführt ist.
2. Stapler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schienen an den Stapelgestellen
mittels Kurven und Weichen so geführt sind; daß der Stapler die verschiedenen Gänge und Seiten
der Gänge befahren kann (Fig. 1 bis 3).
3. Stapler nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schiene (2) an Querverbindungen
der Gestelle (1 und 4) befestigt ist.
4. Stapler nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schiene (2) zugleich Stromschiene
oder von einer Stromschiene begleitet ist.
5. Stapler nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in der oberen Schiene nur eine
Laufrolle vorgesehen ist und die unteren Laufrollen um vertikale Achsen verschwenkbar sind.
6. Stapler nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gerüst mittelbar mittels
Schlitten (52/53 in Fig. 9) an den Schienen (2 und 3) geführt ist.
7. Stapler nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Hubgerüst um Königszapfen (60 und 61) der Schlitten (52 und 53) verschwenkbar
ist.
8. Stapler nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Schlitten und Hubgerüst
Drehkränze bzw. Kugeldrehkränze (54) eingeschaltet sind.
9. Stapler nach Anspruch 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Hubschlitten mittels einer
an ihm selbst angeordneten Hydraulik (75/76) bewegt wird (Fig. 8 und 9).
10. Stapler nach Anspruch 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastträger aus einer oder
mehreren hydraulischen Pressen (68) besteht oder solche beinhaltet.
11. Stapler nach Anspruch 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Lastträger U-förmig gestaltete
Gabeln (72) verschieblich derart angeordnet sind, daß die hydraulischen Pressen dieselben
vor- und rückwärts bewegen können.
12. Stapler nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hubgerüst, der Hubschlitten, der Lastträger und alle zugehörigen Teile innerhalb eines Kreises liegen, der um den
Mittelpunkt der zu befördernden Last des Stapelbehälters oder der Stapelplatte beschrieben ist und
durch deren Ecken oder nahezu durch deren Ecken geht.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 884 021;
deutsche Patentanmeldungen D 13970 XI/81 e (bekanntgemacht
am 7.7.1955), D 13969 XI/81 e (bekanntgemacht am 14. 7. 1955).
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© Mö 679/722 a 11.5*
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10390A DE1044712B (de) | 1955-10-03 | 1955-10-03 | Stapler, insbesondere Gabelstapler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST10390A DE1044712B (de) | 1955-10-03 | 1955-10-03 | Stapler, insbesondere Gabelstapler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1044712B true DE1044712B (de) | 1958-11-20 |
Family
ID=7455089
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST10390A Pending DE1044712B (de) | 1955-10-03 | 1955-10-03 | Stapler, insbesondere Gabelstapler |
Country Status (1)
| Country | Link |
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