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DE1040043B - Verfahren zur Herstellung von Estern von Chloraryloxyalkancarbonsaeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Estern von Chloraryloxyalkancarbonsaeuren

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Publication number
DE1040043B
DE1040043B DED20292A DED0020292A DE1040043B DE 1040043 B DE1040043 B DE 1040043B DE D20292 A DED20292 A DE D20292A DE D0020292 A DED0020292 A DE D0020292A DE 1040043 B DE1040043 B DE 1040043B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
esters
acids
glycol
reaction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED20292A
Other languages
English (en)
Inventor
Edgar Clay Britton
Charles Theodore Pumpelly
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dow Chemical Co
Original Assignee
Dow Chemical Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dow Chemical Co filed Critical Dow Chemical Co
Publication of DE1040043B publication Critical patent/DE1040043B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11DDETERGENT COMPOSITIONS; USE OF SINGLE SUBSTANCES AS DETERGENTS; SOAP OR SOAP-MAKING; RESIN SOAPS; RECOVERY OF GLYCEROL
    • C11D19/00Recovery of glycerol from a saponification liquor

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft die Herstellung von Estern aus Chloraryloxyessigsäuren oder Chloraryloxypropionsäuren und Teilestern der 2,2-Dichlorpropionsäure mit einem mehrwertigen Alkohol der aliphatischen Reihe. Diese Verbindungen stellen viskose Flüssigkeiten oder harzartige Stoffe dar, die in vielen organischen Lösungsmitteln einigermaßen löslich und in Wasser wenig löslich sind. Es wurde gefunden, daß die Ester als das Pflanzenwachstum fördernde Stoffe wirken und in Staub- und Sprühzubereitungen zur Förderung des Wachstums, zum Abtöten von Unkräutern und zur Sterilisation des Bodens im Hinblick auf das Pflanzenwachstum verwendet werden können.
Die neuen Verbindungen lassen sich herstellen, indem man 1. eine Chloraryloxyessigsäure oder eine Chloraryloxypropionsäure mit 2. einem Teilester aus 2,2-Dichlorpropionsäure und einem aliphatischen mehrwertigen Alkohol umsetzt. Geeignete Alkohole sind z. B. Glycerin, Äthylenglykol, Propylenglykol, Trimethylenglykol, Butylenglykol und die Di- und Trialkylenglykole der Äthylen-, Propylen- und Trimethylenreihe, wie Diäthylenglykol, Triäthylenglykol, Dipropylenglykol, Tripropylenglykol, Di-(trimethylen)-glykol und Tri-(trimethylen)-glykol. Man erhält gute Ergebnisse, wenn man die Chloraryloxyessigsäure oder Chloraryloxypropionsäure mit einem äquivalenten Anteil des Teilesters umsetzt, also stöchiometrische Anteile der Ausgangsstoffe verwendet. Indessen kann man auch einen großen Überschuß der Säure oder einen kleinen Überschuß des Teilesters in der Reaktionsmischung anwenden. Ein solcher Überschuß beeinflußt den Ablauf der Reaktion nicht merkbar. Die Umsetzung läßt sich in Gegenwart eines Esterifizierungskatalysators, z. B. Schwefelsäure oder Phenolsulfonsäure, ausführen, und zwar vorteilhaft in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, wie Äthylendichlorid, Monochlorbenzol oder Toluol. Die Entfernung des gebildeten Reaktionswassers aus der Umsetzungszone führt durchweg zu optimalen Ausbeuten der gewünschten Ester.
Zur Ausführung der Reaktion werden Säure, Teilester und gegebenenfalls Katalysator miteinander gemischt, worauf die erhaltene Mischung auf eine Temperatur zwischen 85 und 1500C so lange erhitzt wird, bis die Reaktion vollständig ist. Bei Anwendung von Temperaturen oberhalb der Siedetemperatur des Wassers kann man das Erhitzen unter etwas vermindertem Druck zur Entfernung des gebildeten Reaktionswassers ausführen. Bei Ausführung einer anderen Verfahrensweise kann man Säure, Teilester und gegebenenfalls Katalysatoi in einem inerten organischen Lösungsmittel dispergieren und das erhaltene Gemisch auf Siedetemperatur erhitzen. Während der Umsetzung läßt sich ein Gemisch aus Lösungsmittel und Reaktionswasser kontinuierlich aus dem Reaktionsgefäß abdestillieren, darauf kondensieren und das Lösungs- Verfahren zur Herstellung von Estern
von Chloraryloxyalkancarbonsäuren
Anmelder:
The Dow Chemical Company,
Midland, Mich. (V. St. A.)
Vertreter: Dr.-Ing. H. Ruschke, Berlin-Friedenau,
und Dipl.-Ing. K. Grentzenberg, München 27,
Pienzenauerstr. 2, Patentanwälte
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 22. April 1954
Charles Theodore Pumpelly und Edgar Clay Britton,
Midland, Mich. (V. St. A.),
sind als Erfinder genannt worden
mittel wiedergewinnen. Wenn notwendig, kann man weiteres Lösungsmittel in die Reaktionszone einführen. Nach fertiger Umsetzung kann man das gewünschte Produkt durch fraktionierte Destillation unter vermindertem Druck abtrennen.
Gemäß einem anderen Verfahren lassen sich die neuen Verbindungen auch erhalten, wenn man 1. 2,2-Dichlorpropionsäure mit 2. einem Teilester aus einer Chloraryloxyessigsäure oder einer Chloraryloxypropionsäure und einem aliphatischen mehrwertigen Alkohol umsetzt. Geeignete Alkohole sind z. B. Glycerin, Äthylenglykol, Propylenglykol, Trimethylenglykol, Butylenglykol und in Di- und Trialkylenglykole der Äthylen-, Propylen- und Trimethylenreihe. Die Reaktionsbedingungen und die Methoden, nach denen die Ausgangsstoffe miteinander umgesetzt werden und die Abtrennung des gewünschten Produktes erfolgt, sind die gleichen wie zuvor beschrieben.
Es ist bereits bekannt, Ester der 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure mit durch einen mehrfach chlorierten Phenoxyrest substituierten einwertigen aliphatischen Alkoholen als Pflanzenwuchskontrolhnittel zu verwenden. Mit diesen Estern wird jedoch eine gute Abtötungswirkung nur bei breitblätterigen Pflanzen erzielt, während bei schmalblätterigen Pflanzen überhaupt kein Erfolg festzustellen ist.
80S 640/482
3 4
Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren herge- mit einem Chlorgehalt von 40,3 % und einer Verseifungs-
stellten Ester vermögen dagegen innerhalb eines weiten zahl von 227. Ausbeute 62,3 % der Theorie.
Bereiches sowohl breitblätterige, z. B. zu 95 bis 100%,
als auch schmalblätterige Pflanzen, z. B. zu 70 bis 100%, Beispiel 3
abzutöten. Diese neuartige Wirkung ist als überraschend 5 _ „ _. ,, . „,„,,-.,,
zu betrachten und zwar im Hinblick auf die Eigenschaften 2,2-D1chlorpropionsäure-2-(2A5-tnchlorphenoxy-
der bekannten Pflanzenwuchskontrollmittel nicht voraus- propionsäure)-ester des Diäthylenglykols
sehbar. 105 g (0,45 Mol) Diäthylenglykolmono-^-dichlor-
propionsäureester (Kp. 148 bis 1500C bei 9 mm Druck),
Beispiel 1 io 121 g (0,45 Mol) 2-(2,4,5-Trichlorphenoxy)-propionsäure
ο ο tv 1,1 ... ο λ j- !.ι ι. · und 1 ecm konzentrierte Schwefelsäure wurden in
2,2-Dichlorpropionsaure-2,4-dichlorphenoxyessig- onn ·.·, , *· ,, ·j ■,· · x. .· ·■·
säureester des Äthvlenglvkols ccm AthvlendlchlOTld dispergiert, worauf die er-
y haltene Mischung 16 Stunden zum Sieden erhitzt wurde.
50 g (0,269 Mol) Äthylenglykolmono-2,2-dichlorpro- Das Erhitzen wurde unter fortwährendem Abdestillieren
pionsäureester (Kp. 148 bis 1500C bei 9 mm Druck) und 15 von Äthylendichlorid und dem gebildeten Reaktions-
60 g (0,275 Mol) 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure wurden wasser ausgeführt, wobei Abtrennung des Wassers und
in 300 ecm Äthylendichlorid dispergiert, worauf das Ge- Zurückführung des Äthylendichlorids in das Verfahren
misch kurze Zeit zum Sieden erhitzt wurde. Dann wurden erfolgte. Das Reaktionsgemisch wurde dann mehrereMale
dem Gemisch 0,5 ecm konzentrierte Schwefelsäure züge- mit Wasser gewaschen und hierauf unter vermindertem
setzt und hierauf das Erhitzen bei einer Temperatur von 20 Druck fraktioniert destilliert, wobei der 2,2-Dichlor-
89 bis 9O0C für die Dauer von 17 Stunden fortgesetzt. Die propionsäure-2-(2,4,5-trichlorphenoxy)-ptopionsäureester
Temperatur des Reaktionsgemisches wurde dann auf 91 des Diäthylenglykols als viskose Flüssigkeit vom Kp. 215
bis 92° C gesteigert und das Gemisch bei dieser Tem- bis 2200C bei 0,8 mm Druck abgetrennt wurde, der einen
peratur 24 Stunden gehalten. Während des Erhitzens Brechungsindex njD von 1,5290 bie 25°, ein spezifisches
destillierte kontinuierlich Äthylendichlorid zusammen mit 25 Gewicht von 1,4066 bei 25°/25°C und einen Chlorgehalt
dem gebildeten Reaktionswasser ab. Nach Abtrennung von 36,3 % aufwies. Ausbeute 39,8 % der Theorie,
des Wassers wurde das Äthylendichlorid in das Verfahren
zurückgeführt. Nach Beendigung der Umsetzung wurde Beispiel 4
das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck frak- ο •■> τ->· i_i ■ ·· ο /o < j· 1-1 t_ *
tioniert destiffilrt, wobei sich der 2,2-Dichlorpropionsäure 30 2,2-Dichlorpropionsaure-2-(2,4-dichlorphenoxy)-
-2,4-dichlorphenoxyessigsäureester des Äthylenglykols als propionsaureester des Dipropylenglykols
viskose Flüssigkeit abschied. Der Ester hat einen Kp. von 100 g (0,35 Mol) Dipropylenglykol^^-dichlorpropion-
221,5 bis 223,50C bei 2 mm Druck, einen Brechungsindex säuremonoester (Kp. 134 bis 135°C bei 7 bis 8 mm Druck),
n\D von 1,5335 bei 25°, ein spezifisches Gewicht von 89 g (0,35 Mol) 2-(2,4-Dichlorphenoxy)-propionsäure und
1,4430 bei 25°/25°C und einen Chlorgehalt von 35,9%. 35 1 ecm konzentrierte Schwefelsäure wurden zusammen in
Ausbeute 34,8 % der Theorie. 200 ecm Äthylendichlorid dispergiert, worauf die erhaltene Mischung 17 Stunden zum Sieden erhitzt wurde.
Beispiel 2 Das Erhitzen wurde in der vorstehend beschriebenen
Weise unter fortwährendem Abdestillieren von Äthylen-
2,2-Dichlorpropionsäure-bis-(2,4,5-trichlorphenoxy- 40 ,Ud1101M und Reaktionswasser unter Zurückführung des
essigsäureester des Glycerins Äthylendichlorids in das Verfahren durchgeführt. Nach
92 g (1 Mol) Glycerin und 510 g (2 Mol) 2,4,5-Trichlor- beendeter Umsetzung wurde das Gemisch mehrere Male phenoxyessigsäure wurden in 300 ecm Äthylendichlorid mit Wasser gewaschen und danach unter vermindertem dispergiert und das erhaltene Gemisch 55 Stunden zum Druck fraktioniert destilliert, wobei der 2,2-Dichlorpro-Sieden erhitzt. Während des Erhitzens wurde fortlaufend 45 pionsäure-2-(2,4-dichlorphenoxy)-propionsaureester des Äthylendichlorid zusammen mit dem gebildeten Reak- Dipropylenglykols als viskose Flüssigkeit mit einem tionswasser abdestilliert und das Äthylendichlorid nach Brechungsindex njD von 1,5048 bei 25°, einem spezi-Abtrennung des Wassers in das Verfahren zurückgeführt. fischen Gewicht von 1,2943 bei 25°/25°C, einem Chlor-Nach beendeter Umsetzung wurde das Äthylendichlorid gehalt von 29,6% und einer Verseifungszahl von 238 vom Reaktionsgemisch durch fraktionierte Destillation 50 isoliert wurde. Kp. 203 bis 2200C bei 1 mm Druck; Ausunter vermindertem Druck getrennt, wobei der Bis- beute 55% der Theorie.
(2,4,5-trichlorphenoxyessigsäure)-ester des Glycerins in
Form einer viskosen Flüssigkeit als Rückstand erhalten Beispiel 5
wurde
566 g (IMoI) des obigen Bis-(2,4,5-trichlorphenoxy- 55 S^-Dichlorpropionsäure-^-chlor^-methylphenoxyessigsäure)-esters des Glycerins und 143 g (1 Mol) 2,2-Di- essigsäureester des Trimethylenglykols
chlorpropionsäure wurden in 300 ecm Äthylendichlorid 100 g (0,49 Mol) Trimethylenglykol-2,2-dichlorpropiondispergiert, worauf das erhaltene Gemisch 24 Stunden säuremonoester (Kp. 180 bis 1850C bei 0,12 mm Druck), zum Sieden erhitzt wurde. Während des Erhitzens wurden 98 g (0,49 Mol) 4-Chlor-2-methylphenoxyessigsäure und fortlaufend Äthylendichlorid und das gebildete Reaktions- 60 1 ecm konzentrierte Schwefelsäure wurden zusammen in wasser abdestilliert. Nach Abtrennung des Wassers er- 350 ecm Äthylendichlorid dispergiert, worauf das erfolgte die|Zurückführung des Äthylendichlorids in das Ver- haltene Gemisch 19 Stunden zum Sieden erhitzt wurde, fahren. Das Reaktionsgemisch wurde dann mit einem Das Erhitzen wurde in üblicher Weise durchgeführt und Liter Äthylendichlorid verdünnt, die erhaltene Lösung die Reaktionsmischung danach mehrere Male mit Wasser mehrere Male mit Wasser gewaschen und darauf mit 65 gewaschen. Dann wurde die gewaschene Mischung unter wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Dann wurde das vermindertem Druck fraktioniert destilliert, wobei 2,2-Di-Äthylendichlorid durch fraktionierte Destillation entfernt, chlorpropionsäure - 4 - chlor - 2 -methylphenoxyessigsäurewobei als Rückstand ein 2,2-Dichlorpropionsäure-bis- ester des Trimethylenglykols vom Kp. 180 bis 1850C bei (2,4,5-trichlorphenoxyessigsäure)-ester des Glycerins er- 0,12 mm Druck mit einem Brechungsindex njD von 1,5131 halten wurde. Dieser stellte einen harzartigen Stoff dar 70 bei 25°, einem spezifischen Gewicht von 1,3154 bei
25°/25°C und einem Chlorgehalt von 28,7% erhalten wurde. Ausbeute 39,9 °/0 der Theorie.
Beispiel 6
5 2,2-Dichlorpropionsäure-2,4,5-trichlorphenoxy-
essigsäureester des Propylenglykols
1 Mol Propylenglykol^^-dichlorpropionsäuremonoester (Brechungsindex njD von 1,4576 bei 25° und einem spezifischen Gewicht von 1,2780 bei 257250C), 1 Mol 2,4,5-Trichlorphenoxyessigsäure und 2 ecm konzentrierte Schwefelsäure wurden in 400 ecm Äthylendichlorid dispergiert, worauf das erhaltene Gemisch in üblicher Weise 22 Stunden zum Sieden erhitzt wurde. Das Reaktionsgemisch wurde dann unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert, wobei sich der 2,2-Dichlorpropionsäure-2,4,5-trichlorphenoxyessigsäureester des Propylenglykols abschied.
1 Mol Äthylenglykolmono^^-dichlorpropionsäureester, 1 Mol 2,4-Dichlorphenoxyessigsäure und 5 ecm Schwefelsäure werden gemischt und 16 Stunden auf eine Temperatur von 90 bis 1000C erhitzt. Danach wird das Reaktionsgemisch unter vermindertem Druck fraktioniert destilliert, wobei der Äthylenglykol-2,2-dichlorpropionsäure-2,4-dichlorphenoxyessigsäureester in einer Ausbeute von 40 % erhalten wird. Der Äthylenglykol-2,5-dichlorpropionsäure-2,4-a[ichlorphenoxyessigsäureester siedet bei 221,5 bis 223,50C bei 2 mm Druck.
Die neuen Ester wurden geprüft und als herbizid wirkend befunden. Für eine solche Verwendung können die Produkte auf einem inerten feinverteilten Festkörper dispergiert und in Staubform angewendet werden. Auch können solche Gemische in Wasser mittels eines Netzmittels dispergiert und die erhaltenen wäßrigen Suspensionen als Spritzmittel angewendet werden. In anderen Anwendungsformen können die Produkte als Bestandteile von Öl-in-Wasser-Emulsionen oder wäßrigen Dispersionen mit oder ohne Zusatz von Netz-, Dispergier- oder Emulgiermitteln verwendet werden.
Die als Ausgangsstoffe verwendeten Teilester, wie sie vorstehend beschrieben sind, können durch Umsetzung 1. einer Chloraryloxyessigsäure, einer Chloraryloxypropionsäure oder der 2,2-Dichlorpropionsäure mit 2. einem aliphatischen mehrwertigen Alkohol, z. B. Glycerin, Äthylenglykol, Propylenglykol, Trimethylenglykol, Butylenglykol oder die Di- und Trialkylenglykole der Äthylen-, Propylen- und Trimethylenreihe, hergestellt werden. Die Umsetzung kann in Gegenwart eines Esterifizierungskatalysators, wie Schwefelsäure, und vorteilhaft in einem mit Wasser nicht mischbaren Lösungsmittel, wie Äthylendichlorid, durchgeführt werden. Die Anwendung einer Menge von mindestens 1 Mol des mehrwertigen Alkohols mit einer Säuremenge, die molmäßig geringer ist als der Zahl der Hydroxylgruppen des verwendeten Alkohols entspricht, ist für die Durchführung der Synthese der Teilester wesentlich. Die Umsetzung vollzieht sich glatt bei Temperaturen zwischen 90 und 1500C. Nach der Reak+ion kann man den gewünschten Teilester durch fraktionierte Destillation unter vermindertem Druck isolieren.
Unter dem Ausdruck "Butylenglykok in der vorliegenden Beschreibung sind 1,2-Butylenglykol, 1,3-Butylenglykol, 2,3-Butylenglykol und 1,4-Butylenglykol zu verstehen. Der Ausdruck -> Alkylen«, wie er hier gebraucht wird, bezieht sich auf einen zweiwertigen aliphatischen Kohlenwasserstoffrest, der zwei freie Valenzen besitzt, die an verschiedene Kohlenstoffatome gebunden sind. Der Ausdruck yaliphatischer mehrwertiger Alkohol« bezieht sich auf solche Alkohole, die keine anderen reaktionsfähigen Gruppen außer Hydroxylgruppen enthalten.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung von Estern von Chloraryloxyalkancarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man Chloraryloxyessigsäuren oder Chloraryloxypropionsäuren der Benzolreihe mit Teilestern aus 2,2-Dichlorpropionsäure und aliphatischen mehrwertigen Alkoholen umsetzt.
2. Verfahren zur Herstellung von Estern von Chloraryloxyalkancarbonsäuren, dadurch gekennzeichnet, daß man 2,2-Dichlorpropionsäure mit Teilestern aus Chloraryloxyessigsäuren oder Chloraryloxypropionsäuren der Benzolreihe und aliphatischen mehrwertigen Alkoholen umsetzt.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß man die Umsetzung in Gegenwart von mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmitteln ausführt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 523 188.
©S09 64O/4S2 9.58
DED20292A 1954-04-19 1955-04-21 Verfahren zur Herstellung von Estern von Chloraryloxyalkancarbonsaeuren Pending DE1040043B (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US768779XA 1954-04-19 1954-04-19
US425022A US2817676A (en) 1954-04-19 1954-04-22 Chloroaryloxyacetates and chloroaryloxypropionates of the partial esters of 2, 2-dichloropropionic acid and an aliphatic polyhydric alcohol

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1040043B true DE1040043B (de) 1958-10-02

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US2817676A (en) 1957-12-24
GB768779A (en) 1957-02-20

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