Das war der #Inktober 2018
Jedes Jahr im Oktober gibt es eine Zeichenchallenge namens Inktober. Dazu gibt es auch sogenannte Prompts, also Ideen, was man zeichnen könnte. Für mich ist es eine Chance, mich wieder zum zeichnen zu motivieren. Dieses Jahr habe ich keine Liste von Prompts benutzt, sondern einfach gezeichnet, wie es kam.
Zuvor hatte ich von Anna Heger Comics ein handgebundenes Mini-Sketchbook geschenkt bekommen. Darin will ich mir ein Album von meinem Zuhause in Berlin, also die Gegend, wo ich wohne und mich bewege, zeichnen.
Hier sind die Bücher, in denen ich dieses Jahr gezeichnet habe:

Die zwei oberen Bücher sind selbstgebunden, mit einem "Coptic Stitch", Anleitungen dazu findet ihr bestimmt mit einer Websuche, wir haben die von "Sea Lemon" auf Youtube benutzt.
Die ersten Zeichnungen habe ich noch in einem gekauften Notizbuch gemacht, das ich bisher immer super zum Urban Sketching geeignet fand, weil das doch sehr dünne Papier ganz gut mit Aquarellfarben klar kommt, ohne dass es durchsuppt. Auch mehrere Lasurschichten gehen darauf. Aber seit ich die aus echtem Aquarellpapier gemachten Sketchbooks benutze, merke ich, dass mir das dünne Notizbuchpapier nicht mehr reicht. Die Farben werden darauf auch sehr stumpf.

Hier ist ein Sperrmüllhaufen in der Proskauer Strasse. Ich habe den zuhause gezeichnet, von einem schnell gemachten Handyfoto, denn ich war im Oktober auch mal krank und wollte dann nicht im kalten Zug stehen, während ich zeichne. Das ist jetzt in dem kleinen Sketchbook.
Und in dem folgenden Bild das selbe nochmal in dem Notizbuch mit dem dünnen Papier:

Ich mochte an diesem Müllhaufen, dass da ein weinroter Kühlschrank und ein lila Sofa lagen. Das war ein Design-Müllhaufen!

Meine ersten Zeichnungen waren einfach von Fotos aus dem Internet. Hier ist der Leuchtturm von "Fire Island" in New York City, daneben ein Frauenportrait, und darunter die erste Zeichnung in dem Mini-Sketchbook: Da haben wir in einem Strassencafe gesessen und ich habe das Fahrrad und die Autos am Straßenrand gezeichnet. Das ist mir sehr aufgefallen beim Zeichnen: Wieviele Autos überall sind. Ich zeichne sie ungern, aber sie sind einfach überall, und sie weglassen ist dann auch nicht authentisch.

Das Wartezimmer bei meiner Ärztin, wo ich vier Stunden saß, weil es so voll war. In dem Moment, wo ich gezeichnet habe, war aber trotzdem ein Stuhl leer.

Der Blankenstein-Park in Friedrichshain, hier war früher das zentrale Schlachthofgelände von Berlin, das aber in den 70er Jahren stillgelegt wurde.

Die Baustelle in der Rigaer Strasse. Hier wurden die ältesten Gebäude des Bezirks abgerissen, um Luxuswohnungen zu bauen, und das Bezirksamt hat genehmigt, dass die Strasse über Jahre voll gesperrt wird, nicht mal zu Fuß kann man durch. Was die Leute, die da wohnen, sehr ärgert, und mich auch. Aus dem "kein Zutritt" hat jemand ein "kein Zuteitt" gemacht.

Das sind zwei verschiedene Tage, einmal war ich zu Besuch und bekam Tee serviert, und das war die gläserne Lieblingsteekanne dort. Daneben ist eine Ampel bei mir um die Ecke. In Friedrichshain werden Ampeln so oft von Plakaten umklebt, dass der Umfang des Masts vervielfacht wird. Diese Ampel wurde zwar letztens kahl rasiert, aber Papierreste kleben noch genug dran.

Sonntag Nachtmittag: Die Leute stehen an am Berghain

Das Pissoir am Boxhagener Platz. Es ist rechteckig, die meisten waren aber achteckig und wurden landläufig "Cafe Achteck" genannt. Das habe ich vor Ort gezeichnet.

An diesem Tag war ich zu schlapp, raus zu gehen, und habe einfach die Oberbaumbrücke von einem Postkartenmotiv, das ich online gefunden habe, abgezeichnet. Es hat so hellblaue Outlines, die man kaum sieht, ich mag die schwarzen Tintenoutlines lieber.

Hier waren wir bei der Eröffnung einer Mall in Berlin, es war langweilig, voll die gesichtlose Mall, in der eh nur die immer gleichen Ketten vertreten sind. Ich habe das wieder mit dem Handy geknipst und dann vom Foto abgezeichnet. Und zwar zwei Mal, weil ich mit dem ersten Sketch so unzufrieden war. Mein Wassertankpinsel ist kaputt, und ich weiß glaube ich auch, woran es liegt: er ist undicht geworden, so dass das Wasser seitlich in die Spitze fließt, und nicht mehr durch den vorgesehenen Wasserkanal mittig in die Spitze. D.h. dass sich die Spitze nicht mehr durch nachfließendes Wasser selbst reinigt und dass es überhaupt sehr lästig geworden ist, damit zu malen. Ich frage mich, ob das lösbar ist mit einem selbst gebastelten Dichtungsring....

Als letztes habe ich einfach aus Spaß ein Urlaubsfoto von Mai abgezeichnet. Das ist von der Radtour nach Dänemark, die ich in meinem anderen Blog verblogge... und noch nicht damit fertig bin.
Insgesamt habe ich 18 Zeichnungen gemacht, jeden Tag zeichnen habe ich wie immer nicht geschafft, aber das macht nichts, denn ich habe immerhin überhaupt gezeichnet!
Zuvor hatte ich von Anna Heger Comics ein handgebundenes Mini-Sketchbook geschenkt bekommen. Darin will ich mir ein Album von meinem Zuhause in Berlin, also die Gegend, wo ich wohne und mich bewege, zeichnen.
Hier sind die Bücher, in denen ich dieses Jahr gezeichnet habe:
Die zwei oberen Bücher sind selbstgebunden, mit einem "Coptic Stitch", Anleitungen dazu findet ihr bestimmt mit einer Websuche, wir haben die von "Sea Lemon" auf Youtube benutzt.
Die ersten Zeichnungen habe ich noch in einem gekauften Notizbuch gemacht, das ich bisher immer super zum Urban Sketching geeignet fand, weil das doch sehr dünne Papier ganz gut mit Aquarellfarben klar kommt, ohne dass es durchsuppt. Auch mehrere Lasurschichten gehen darauf. Aber seit ich die aus echtem Aquarellpapier gemachten Sketchbooks benutze, merke ich, dass mir das dünne Notizbuchpapier nicht mehr reicht. Die Farben werden darauf auch sehr stumpf.
Hier ist ein Sperrmüllhaufen in der Proskauer Strasse. Ich habe den zuhause gezeichnet, von einem schnell gemachten Handyfoto, denn ich war im Oktober auch mal krank und wollte dann nicht im kalten Zug stehen, während ich zeichne. Das ist jetzt in dem kleinen Sketchbook.
Und in dem folgenden Bild das selbe nochmal in dem Notizbuch mit dem dünnen Papier:
Ich mochte an diesem Müllhaufen, dass da ein weinroter Kühlschrank und ein lila Sofa lagen. Das war ein Design-Müllhaufen!
Meine ersten Zeichnungen waren einfach von Fotos aus dem Internet. Hier ist der Leuchtturm von "Fire Island" in New York City, daneben ein Frauenportrait, und darunter die erste Zeichnung in dem Mini-Sketchbook: Da haben wir in einem Strassencafe gesessen und ich habe das Fahrrad und die Autos am Straßenrand gezeichnet. Das ist mir sehr aufgefallen beim Zeichnen: Wieviele Autos überall sind. Ich zeichne sie ungern, aber sie sind einfach überall, und sie weglassen ist dann auch nicht authentisch.
Das Wartezimmer bei meiner Ärztin, wo ich vier Stunden saß, weil es so voll war. In dem Moment, wo ich gezeichnet habe, war aber trotzdem ein Stuhl leer.
Der Blankenstein-Park in Friedrichshain, hier war früher das zentrale Schlachthofgelände von Berlin, das aber in den 70er Jahren stillgelegt wurde.
Die Baustelle in der Rigaer Strasse. Hier wurden die ältesten Gebäude des Bezirks abgerissen, um Luxuswohnungen zu bauen, und das Bezirksamt hat genehmigt, dass die Strasse über Jahre voll gesperrt wird, nicht mal zu Fuß kann man durch. Was die Leute, die da wohnen, sehr ärgert, und mich auch. Aus dem "kein Zutritt" hat jemand ein "kein Zuteitt" gemacht.
Das sind zwei verschiedene Tage, einmal war ich zu Besuch und bekam Tee serviert, und das war die gläserne Lieblingsteekanne dort. Daneben ist eine Ampel bei mir um die Ecke. In Friedrichshain werden Ampeln so oft von Plakaten umklebt, dass der Umfang des Masts vervielfacht wird. Diese Ampel wurde zwar letztens kahl rasiert, aber Papierreste kleben noch genug dran.
Sonntag Nachtmittag: Die Leute stehen an am Berghain
Das Pissoir am Boxhagener Platz. Es ist rechteckig, die meisten waren aber achteckig und wurden landläufig "Cafe Achteck" genannt. Das habe ich vor Ort gezeichnet.
An diesem Tag war ich zu schlapp, raus zu gehen, und habe einfach die Oberbaumbrücke von einem Postkartenmotiv, das ich online gefunden habe, abgezeichnet. Es hat so hellblaue Outlines, die man kaum sieht, ich mag die schwarzen Tintenoutlines lieber.
Hier waren wir bei der Eröffnung einer Mall in Berlin, es war langweilig, voll die gesichtlose Mall, in der eh nur die immer gleichen Ketten vertreten sind. Ich habe das wieder mit dem Handy geknipst und dann vom Foto abgezeichnet. Und zwar zwei Mal, weil ich mit dem ersten Sketch so unzufrieden war. Mein Wassertankpinsel ist kaputt, und ich weiß glaube ich auch, woran es liegt: er ist undicht geworden, so dass das Wasser seitlich in die Spitze fließt, und nicht mehr durch den vorgesehenen Wasserkanal mittig in die Spitze. D.h. dass sich die Spitze nicht mehr durch nachfließendes Wasser selbst reinigt und dass es überhaupt sehr lästig geworden ist, damit zu malen. Ich frage mich, ob das lösbar ist mit einem selbst gebastelten Dichtungsring....
Als letztes habe ich einfach aus Spaß ein Urlaubsfoto von Mai abgezeichnet. Das ist von der Radtour nach Dänemark, die ich in meinem anderen Blog verblogge... und noch nicht damit fertig bin.
Insgesamt habe ich 18 Zeichnungen gemacht, jeden Tag zeichnen habe ich wie immer nicht geschafft, aber das macht nichts, denn ich habe immerhin überhaupt gezeichnet!
distelfliege - 3. Nov, 12:53