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Mittwoch, 1. April 2009

*aufschnauf*

Heute war wieder einer dieser Termine, Stichwort "Gruppenpsycho". Ich fühle mich erstmalig nach einem solchen Termin NICHT ausgepumpt, auf verlorenem Posten und völlig unzufrieden mit mir selbst. Ich fand alles sogar recht konstruktiv. Die nächsten Tage werd ich also wohl gut überleben und heute nacht auch keinen Albtraum kriegen, hoffe ich.

Ausserdem bekam ich ein Paket mit Spinnwolle!! Juhu!!!
Ich habe ja einiges mittlerweile gesponnen. Ich spinne noch das grüne Dochtgarn, das ich später mit sich selbst verzwirnen will. Dann hab ich 50g Bergschaf gesponnen, zu einer beachtlichen Länge. Das habe ich abgehaspelt auf die Beine eines Hockers, und die Spindel gleich mit dem nächsten Einfachgarn besponnen, das soll dann auch abgewickelt werden, und danach werden zwei weitere "Singles" gesponnen, die mit den ersten 2fach verzwirnt werden. Es soll ein Farbverlauf von Weinrot zu grünbeigebraun zu dunkelbraun entstehen. Von jeder Farbe sollen es 50g werden, mit einem Übergang dazwischen.

Donnerstag, 2. April 2009

Anja-Petra-Garn

Hab ich doch glatt vergessen, mein 2. Garn zu zeigen, bzw. mein erstes "richtiges" Garn. Es wiegt ca. 100g und ist 120 Meter lang. Das bunte ist ein Geschenk von Anja gewesen und das weisse ist die Rohwolle von Petra gewesen.

anjapetragarn

Das wird auf jeden Fall verstrickt! Zu was genau weiss ich noch nicht, aber es wird!

anjapetragarn2

Freitag, 3. April 2009

Frühjahrsputz

ich hab den sonnigen, warmen und windigen Frühlingstag damit verbracht, meine Bude von Grund auf zu reinigen. Mit Möbelrücken und allem Drum und Dran. Dabei habe ich festgestellt, dass ich immer noch eine Kleidermottenproblematik habe. Es waren zumindest noch ein-zwei Stellen da, wo offenbar Eier abgelegt wurden von den lieben Tierchen. Die gute Nachricht ist aber, dass nirgendwo Schäden sichtbar waren. Z.b. habe ich so eine Schwammunterlage zum Nadelfilzen, die ich nach meiner letzten Entrümpelungs+Putzorgie trotz Mottenbefalls in der Wolle nicht mit eingefroren oder entsorgt habe. In dieser Unterlage waren noch Wollfasern gewesen und auch ordentlich Motteneier, ich nehme es jedenfalls an, dass die Pünktchen Motteneier waren. Alles noch ungeschlüpft. Den Viechern blieb wohl keine Zeit zu schlüpfen und etwas anzugreifen. Anderes Beispiel, die haben seinerzeit den Fellbesatz meiner Trommeltasche befallen. Seitdem wird die Tasche immer wieder kontrolliert und auch regelmässig mal ausgeklopft. Keine Probleme mehr. Ein Rest des Fellbesatzes fuhr allerdings noch irgendwo in einer anderen Ecke rum, und war bei der letzten Putzaktion "durchgerutscht"... wie das Filzkissen. Auch der war voller Motteneier. Aber auch da noch keine Larven und natürlich auch noch keine Schäden.

Es sieht ganz so aus, als ob regelmässige wirklich gründliche Reinigungsorgien dem Viehzeug keine Chance mehr lassen. Es fliegt zwar vereinzelt rum, aber seine Eier und Larven finden keinen ruhigen Nährboden. Und das ist sehr gut.
Ich hänge mir nach einer Reinigungsorgie einen Zettel an die Wand, wann die nächste Reinigungsorgie stattfinden sollte. "Anfang April" stand auf dem Zettel... ha, ist das schon mal fast abgearbeitet, ein anderer Raum muss noch.

Aber was mal eine Mottenplage war, kann man jetzt nicht mehr so nennen. Eine einzige Motte hab ich beim Putzen aufgestört. (Friede ihrer Asche). Ich weiss nun auch, wo deren "Ecke" in meinem Zimmer ist. Dort hab ich denen jetzt ein bischen Rohwolle hingelegt. Ich nehme an, die wird dann zu allererst befallen. Da hab ich dann zumindest einen "Anzeiger" der mir sagt, wann ich spätestens wieder eine Aktion starten muss.

Samstag, 4. April 2009

Beleidigte Leberwurst

So langsam dämmerts mir, was Jinx in ihrem Podcast, (die genaue Folge weiss ich jetzt allerdings nicht) meinte, mit der Harmoniesucht in Handarbeitsblogs. Geh ich letztens in so nen Strickblog, auch noch von einem Kerl gemacht (gibts ja wenige) und schaue mich so interessiert um, abonniere den Blog, und was passiert? Anstatt schön weiter zu strickbloggen, geht Gejammere los, dass die Leserschaft einen Eintrag mit Kommentaren bedacht hätte und einen anderen gar nicht beachtet hätte. "Stinkesauer" war der gute Mann, wie er schrieb, und das tagelang. Daraufhin habe ich meinerseits einen Kommentar geschrieben, wo ich zum Ausdruck bringen wollte, dass man so auch seine LeserInnenschaft vergraulen kann, indem man sie für zu blöd erklärt, um die richtigen Einträge zu würdigen, z.b. und das mich das als Leserin abturnt. Der Kommentar hat die Moderation des Herrn nicht passieren können, d.h. wurde nicht veröffentlicht - dagegen andere, peacigere schon - und heute lese ich dort, dass der Blogbetrieb bis auf weiteres eingestellt wird. Das ist also die Harmoniesucht in den Handarbeitsblogs! Und ich dachte, Harmoniesucht wär 'ne Frauenkrankheit..
*muahaha*
Ich hatte ihm auch erzählt, dass ich vor einiger Zeit in meinem Blog auch unzufrieden war mit der Natur mancher Kommentare, und dass ich seitdem ein wenig andere Aspekte in den Vordergrund meiner Beiträge gestellt habe und damit mich ganz wohl fühle und es für mich auch spannend ist. Also, dass ich mehr über den Prozess was erzähle, als nur eine Kette fertiger Produkte zu zeigen.

Trotzdem falle ich jetzt mal ins übliche "Herzeig-Bloggen" zurück:

Ich habe zwei Dinge fertig bekommen:
1. "Houdini Socken" nach einem Muster von Cat Bordhi:
houdini2

2. Die Mütze für den Lebensgefährten, gezeigt an einem gekauften Mr. Bean-Teddy. (Patentmuster, ziemlich schwer, also eigentlich nicht schwer, aber da fallen die Maschen immer von selber runter, und es entstehen dauernd Fehler, die man dann nicht mehr verbessern kann...)
muetze1

Wer die HoudiniSocken stricken möchte, kann das kostenlose Muster hier finden:
Houdini Socken beim "twist collective".

Montag, 6. April 2009

Spinnerei

...heute hab ich bei Lucia schön gesponnen und gestrickt, und einen schönen Nachmittag verbracht. Bei uns beiden geht es gerade deutlich positiv voran. Und ich hoffe, auch bei euch sind positive Entwicklungen im Frühling zu sehen.

Ich habe hier mal ein Fluff-Foto: Das ist ein Paket mit Spinnwolle vom Wollschaf. Ich freu mich schon, die zu verspinnen. Hinterher - also im Sommer, soll mit der Wolle dann mal eine Pflanzenfärbaktion stattfinden.

spinnwolle

Genauso fluffig und flauschig, dabei aber noch schön rot und süss, ist Lucias Kater Robin:

robin3

Eine flauschige Woche wünsch ich... :-)

Donnerstag, 9. April 2009

Dünner spinnen

so langsam wirds, so langsam wirds.
Man hört ja immer wieder, dass dünn spinnen leichter ist als gleichmässig dick zu spinnen. Ich glaube, das glaub ich sogar. Im Moment hab ich aber mit der Gleichmässigkeit dicken Garns keine Probleme, weil ich immer so dünn spinne, wie ich grad kann, und mich da rantaste.
Hier ist mein aktuell dünnstes, das ich testweise verstrickt habe:

laceswatch2

Die Fasern sind von Anja (unter anderem) und es ist selbstgefärbte.. Eiderwolle? Jedenfalls schön langfaserig. Und grüne Merino und blaue Filzwolle aus dem Kreativkaufhaus. Navajo-Verzwirnt, also das gesponnene Einfachgarn war dreimal so dünn wie das hier Verstrickte.

Sonntag, 12. April 2009

Cherry Plum

cherryplum2

:-)

Freitag, 17. April 2009

alle meine Garne

all yarns

Hier nun die Fotos von den handgesponnenen Garnen! In der Mitte ist mein zweites, also das, was direkt nach meinem ersten kurzen "Seil" kam.
Links davon sind zwei 100g - Stränge Bergschaf, die eigentlich als Farbverlaufsgarn für ein Revontuli-Tuch gedacht waren, die aber dafür irgendwie zu dick geworden sind.
Rechts davon sind meine zwei Neuzugänge: Ein grünes Merino 2fach Garn, schön weich und in verschiedenen Grüntönen, und eins aus Eiderwolle 3fach, also Navajogezwirnt. Die Wolle ist von Anja handgefärbt und die graubraune ist von der selben Schafrasse, aber naturfarben von Wolle-Traub bestellt.

allyarns2

Neues von der wolligen Seite des Lebens

In der Bäckersprache heisst es, ein Brötchenteig ist "wollig" wenn er besonders gut ist, also weich und elastisch und überhaupt nicht klebrig.
Heute hatte ich mehr oder weniger frei, ich habe mich zwar ein wenig mit meiner To-Do-Liste befasst, aber letztendlich überwog die Freizeitbeschäftigung. Ich habe zwei Garne fertiggestellt, Fotos fehlen aber davon noch.
Mein "Lacelappen" wie ich das Teil liebevoll nenne, nach dem Muster Laminaria von Elizabeth Freeman, ist mittlerweile so weit gediehen:

Laminaria

Der Witz an dem Teil ist, dass die Reihen immer länger werden und auch immer länger zu stricken dauern. Mittlerweile brauch ich für eine einzige Reihe eine halbe Stunde, vor nicht allzu langer Zeit war es noch eine Viertelstunde. Ich habe 5 Wiederholungen des Blossom Charts gestrickt und wollte dann schon zum Edging Chart 1 übergehen, als mir auffiel, dass ich mir vorgenommen hatte, 6 Blossom Charts zu machen... na, den einen schaff ich auch noch. Ich freue mich sehr drauf dass dieser Lacelappen fertig wird! Der wird sicher total schön!

Ausserdem habe ich noch den Tip von TQ beherzigt, und mich im Panschen mit Ostereierfarben versucht. Am Dienstag war ich nämlich bei einem Drogeriemarkt meines Vertrauens Verzweifeltseins (ich fühlte mich sehr zu kurz gekommen, nachdem ich mir am Samstag in 3 Läden anhören durfte, dass Ostereierfarben ausverkauft waren). Dort habe ich nach Restbeständen von Ostereierfarbe gefragt, und die nette Frau ging extra ins Lager, und holte mir eine Auswahl von allem, was noch da war, und ich suchte mir dann diese klassischen Färbetabletten aus, und nahm gleich 5 Packungen.
Das Ergebnis sieht man hier:

eiderwolle1

Hätte ich gewusst, wieviel ich für ein bischen Wolle brauche, hätte ich gleich 10 Packs gekauft. Nun gut. Einiges ist etwas pastellig geworden, aber getreu nach dem Motto "Es gibt keine hässlichen Farben, nur hässliche Farbkombinationen" werde ich auch dafür eine Verwendung finden, wo das einfach nur super aussieht.
Nachdem ich nach einer Tour durchs Haus dann bei MitbewohnerInnen eine Mikrowelle vorfand und diese benutzen durfte, hab ich das auch schnell und stressfrei über die Bühne bekommen.

eiderwolle2

Ausgespült habe ich das nachher nicht, also, nach dem Fixieren jetzt. Ich hab aber so mit Handtuch drum und drauftrampeln herumgewerkt um das Wasser rauszudrücken, und da färbte nix ab. Also dachte ich mir: Wozu noch ausspülen? Ausserdem spül ich dann das gesponnene Garn eh nochmal aus, dann brauch ich das ja nicht doppelt machen.

Ja, zum Spinnen zurück, da muss ich sagen, dass ich wieder was neues lerne. Nachdem ich schon so ein wenig versucht habe, "langen Auszug" zu spinnen, also wo man die Fasern mit einer Hand lässig hält und die von der Spindel so wegzieht und damit sehr schnell einen toll gleichmässigen feinen Faden hinkriegt, wollte ich dann auch "Spinning from the Fold" ausprobieren.
Es gibt dazu ein Video von Spindlicity. Zuerst wollte ich das Video nicht sehen, weil es mit dem Spinnrad losgeht, aber danach in dem Video kommt vor, wie man diese Technik mit einer Spindel ausführt, und das ist sehr sehenswert. Was auch toll ist: Mitten im Lehrvideo hört man ihr Kind reinquaken: "Mummy, my yarn is thick!" da spinnt also das Kind fleissig nebenbei mit.

Aber dieser lange Auszug.... Das ist echt toll. Wenn man auf Youtube Videos anschaut von Leuten, die spinnen, also so traditionell, keine Hobby-Westlerinnen jetzt, spinnen die meist mit diesem langen Auszug, weil das andere sowieso zu lang dauert, nehme ich einfach mal an.
Zuerst ging es überhaupt nicht. Entweder, ich bekam zu wenig Drehung, und mein Garn löste sich einfach in Wohlgefallen auf, und fiel auseiander, oder es war viel zu viel Drehung, und es brach vor lauter Überdrehtheit auseinander. Das ging stundenlang, und ich wollte schon aufgeben, als ich auf einmal den Dreh rausbekam.
Ich hatte quasi zwei Probleme:
Zum einen habe ich beim "spinning from the fold" die gefalteten Fasern im falschen Winkel gehalten, so dass zu wenig Fasern von der Drehung erfasst und aus dem Bündel rausgezogen wurden.
Und zum anderen hatte ich mit der Hand, die so am Faden rumpusselt, also nciht die, die die Fasern hält, nicht das Gefühl gehabt, wie ich die Drehung der Spindel quasi an den seitwärts ausgezogenen Faden weitergeben soll. Der ganze Drall staute sich nur zwischen der Hand und der Spindel an und oben wo ich das Faserbündel auszupfen wollte, kam nix davon an. Wenn man ständig mit den Fingern so rumdreht und rumfummelt an dem Faden, kommt genug Drehung "vorbei". Und die Spindel muss richtig richtig schnell drehen, sonst wird das bei mir nix mit dem langen Auszug. Da muss richtig ein Fahrtwind erzeugt werden von der Spindel, dann ist das genau richtig.

Samstag, 18. April 2009

Den Tag vor dem Abend gelobt..

...ich glaube, ich hab mich zu früh gefreut. Beim Spinnen mit der "Langer-Auszug-Technik" sind die Anfangsschwierigkeiten wieder da. Is aber auch fies, wenn die Spindel immer vollgeladener mit Garn wird und immer schwerer.
Zusätzlich hab ich natürlich auch noch ein Bündel mit Fasern mit anderen Fasern irgendwie durch von Hand rumzuppeln zusammengemischt. Dass sich das dann nicht so gleichmässig ausziehen lässt wie ein gekaufter Kammzug, ist auch irgendwie klar. Naja, Übung macht die Meisterin.

Heute war ich unterwegs mit dem Männe, und zwar sind wir zum Baumarkt und haben nochmal Teile gekauft (4 Spindeln reichen mir ja nicht, ne) und danach sind wir in die Firma gefahren und haben die mit der schicken Standbohrmaschine durchlöchert. Das geht natürlich vieeeeeel besser, wie mit einer Handbohrmaschine!

Danach waren wir noch in Schuhläden, weil der Mann einen Schuh-tick hat im Moment. Aber er hat nix gesehen, was ihm total gefällt. Dafür hab ich so ne "Wandersandalen" gesehen die mir einfach nur perfekt passen. Und arg teuer waren sie auch nicht. Die hab ich mir dann gekauft. So kann ich meine ganzen selbstgestrickten Socken ausführen, so dass man auch was davon sieht... hähä... genial!

Dienstag, 21. April 2009

calorimetry

..so heisst diese Kopfbedeckung, bzw. sie hat eigentlich keinen Namen, und deshalb verwenden viele den Namen des Strickmusters, das es hier in der Knitty gibt, für sie.
Ich finde den Namen etwas umständlich für den deutschen Sprachraum. Muss ich sagen. Aber ist hübsch geworden!

calori

Das mit dem Pfeil is das seeeeeeeeeeeeelbst gesponnene!! sieht so geil aus! Aber es kratzt wie blöd. Es ist hart wie stroh. Ich bin halt was das Spinnen angeht echt nicht so... muss halt sehr viel Twist drauf geben - Anfängerin halt. Aber das Aussehen ist toll.
Um dem Kratzen zu begegnen, habe ich eine schwarze gekaufte, ultraweiche Wolle genommen und das Garn damit kombiniert. Die Weichheit der Wolle "übertönt" das Kratzen der selbstgesponnenen Wolle.

kopfbedeckung
Bild: Kamera-Poserei. *hüstel*

Mittwoch, 22. April 2009

Alltagskram

Die Nomadin hat über Alltagskram gebloggt und ich mach das jetzt einfach auch. Es geht um Besteck. Ich habe mich zu unserem Bestecklagerplatz begeben und das genau so fotografiert wie es da stand:

besteck1

besteck2

Bei uns ist es auch so, dass das "grosse Besteck" nicht in einer Schublade ist. In unserer Küche gibt es eh keinerlei Schublade. Es landete direkt nach dem Einzug in diesem Blumentopf und dort stehts heute noch drin.
Daneben ist noch Besteck auf so einer drehbaren Hängevorrichtung, was unpraktisch ist, aber wir haben sie geschenkt bekommen. Der Rest des Bestecks liegt in einem Schubladeneinsatz ohne Schublade. Das grosse Gemüsemesser ist auch da drin, weil ich mir nicht die Hand daran aufschneiden will, wenn ich etwas aus dem Blumentopf angle. Ausserdem will ich nicht, dass die Klinge sich an anderen Teilen stösst und beschädigt wird. Als ich die Fotos gemacht habe, war es aber im Abwasch.

die grosse Frage lautet: Was bedeuten die beiden Steckdosen an der Wand, wenn man sie Feng Shui-mässig beurteilt? Sie werden eigentlich nie benutzt, weil sie an einer unpraktischen Stelle sind.

Samstag, 25. April 2009

Tour (lange Ladezeit)

Wir sind heute 40 km zu unserem "Garten", naja, eben der Wildnis im Umland Berlins, mit dem Fahrrad gefahren. Das Wetter war toll und alles andere auch. Ich übergebe an: Die Bilderlawine.

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Montag, 27. April 2009

Berliner Mauerweg

Als wir letztens die Tour nach Oranienburg machten, fuhren wir eine ganze Weile auf dem Berliner Mauerweg. Das war keine Absicht gewesen, sondern hat sich so ergeben. Die Strecke hintenrum hinter Pankow, vor Schildow draussen, fand ich richtig schön zu fahren.
tour15

So kamen wir auf die Idee, beim nächsten Mal gezielt den Berliner Mauerweg zu benutzen. Denn, den Löwenanteil der Strecke einfach an der B96 entlangzugurken, sich als RadfahrerInnen auf das Niveau stinkender Blechhaufen herabzulassen, kann auf Dauer keine Option sein. Denn das Auge, die Nase und nicht zuletzt das Sicherheitsempfinden fahren mit. Und es ist ja auch der Weg das Ziel.

Der Innenstadtbereich ist allerdings auch keine Option, man verfranst sich quasi in Xberg und Mitte, ohne wirklich ein paar Kilometer in Richtung Norden voranzukommen. Aber ich glaube, an der Schönhauser, genau gesagt, am Mauerpark, wäre es toll, zu starten. Von da geht es dann gleich nach Pankow hoch, zu der Strasse "Esplanade" wo früher lauter kleine Furzbotschaften von unbedeutenden sozialistischen Bruderstaaten der DDR drin waren (hab ich mir sagen lassen).
Dann gehts in den Bürgerpark Pankow, da bin ich auch schon durchgegangen, schön grün. Das lasse ich mir doch gefallen. Und dann muss man zwar ein wenig Zickzack durch Pankow fahren, aber dann ist man auch schon draussen aus der Stadt und auf dem Teil der Tour, der wirklich richtig schön ist, und wo wir auch entlanggefahren sind. Man kommt an Seen vorbei und es gibt auch schöne Rastplätze.
Danach verfranst sich der Mauerweg allerdings wieder, geht mal nach Westen, dann wieder nach Osten, aber nur sehr zögerlich nach Norden. Aber vielleicht ist es ja trotzdem einen Versuch wert, wenn der Weg sehr schön zu fahren ist, nehme ich ein paar km mehr schon in Kauf.

Mittwoch, 29. April 2009

Alltagskram - Duschzeug

Auch das stammt wieder von der Nomadin. Sie hat ja so eine minimalistisch-stylische Duschzeugecke mit neutralen Behältnissen. Bei mir ist das nicht wirklich so.
Aber zu sagen hab ich trotzdem was dazu. ;-)
Es ist ja nämlich so, dass ich mich vor einer Weile mit Naturkosmetik und so fort befasst habe, aufgrund einer aufdringlich werbenden Kosmetik-Kette ohne irgendein Zertifikat, der man halt einfach glauben soll, dass sie voll korrekt sind und alles mit ökologischen Zutaten von Hand und ethisch hochkorrekt herstellen. (Obwohl die Mengen eher einer Massenproduktion entsprechen, die sie umsetzen, als einer Manufaktur). Also für diese Versprechen soll man Fantasiepreise bezahlen wie einen halben Tageslohn für ein kleines Fläschchen mit Shampoo.
Da zahl ich doch lieber halbwegs realistische Preise für Sachen mit Naturkosmetik-Siegel. Da darf auch kein Tierversuchszeug drin sein, (ist glaub ich auch eh verboten, wie mich, ich glaube, Martin in einem damaligen Blogkommentar aufklärte) und bestimmte Chemostoffe nicht...
Hier hab ich neben einer Uraltflasche Sonnencreme, ein Rosenduschgel mit jenem Siegel von einer normalen Kommerzdrogeriekette. Und dahinter ein öchtös Bio-Shampoo von Logona.
Ich finde, die Naturkosmetik-Sachen riechen ja zunächst unscheinbar. Aber dafür mag ich sie immer lieber, je mehr ich die benutze. Weil es einfach dezent ist, die Parfümierung. Dezent und sehr angenehm. Die Rosen-Duschgel-Tube ist jetzt leider leer. *schnüff*
Davor sieht man noch die Filzseife, die Petra gemacht hat, und wo ich momentan überlege, ob ich sie zum Anbrechen nicht doch zu schade finde, und wenn nicht, wie man so eine Filzseife eigentlich nach Benutzung lagert bzw. wieder trocken bekommt. Muss ich mich mal bei ihr erkundigen. Oder eine Internetrecherche machen.

duschzeug

Donnerstag, 30. April 2009

Pastellrosa retten

Ich hatte ja vom Ostereierfarben-Panschen einen pastellrosa Kammzug bzw. ein Stückchen... und den hab ich die letzten Tage versponnen, damit der wech ist. *uah pastellrosagrusel*
Ein erstes Ergebnis:

3goettinyarn

Weisse Eiderwolle, graubraune Eiderwolle, rosa und rot gefärbte Eiderwolle gemischt, dreifach gezwirnt.
Ich dachte mir, wenn die Eiderwolle schon so kratzt, kann ich doch wenigstens ein rituell verwendbares Garn spinnen, mit rotem, weissen, und schwarzem "Single" und das dann dreifach-Göttin-Garn nennen. Jetzt nach dem Waschen und ordentlich gegen die Hauswand schlagen, ist es sogar angenehm auf der Haut. Könnte also doch was draus stricken.

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