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Donnerstag, 2. Oktober 2008

Kartoffeln

Herr Distelfliege kam heute mit einem Sack Kartoffeln heim, regionale Kartoffeln, die er für 1,99 erstanden hatte.
Also freuen wir uns auf viele, viele Kartoffelgerichte in den nächsten Tagen! *gg*

kartoffeln
Bild lizensiert unter "Creative Commons Attribution License" - Fotograf: Allie_Caulfield

Freitag, 3. Oktober 2008

Mein 1. Bild mit Gimp

..bearbeitet und bei Ipernity raufgeladen:

hauswand

Ich find Gimp gut, ist schneller als selbst der abgespeckte Photoshop, kann mehr und ich komme fürn Anfang damit gut klar.

Midgets, Photoshop, Gimp

Hier erstmal meine zwei letzten Midgets:

midget30

midget34

Mit Photoshop Elements bin ich nicht zufrieden, ich will jetzt mal Gimp versuchen, aber die Version, die ich bei sourceforge runterlade, lässt sich irgendwie nicht installieren oder ich mach irgendwas falsch. *grmbl*

Montag, 6. Oktober 2008

Dinge, die's wert sind? Fragezeichen. Teil 1

Tja, also ich bin von den Socken... ich hab anlässlich eines ziemlich bedeutsamen Erfolgserlebnisses in meiner jüngsten Vergangenheit, das hier nicht näher bezeichnet wird, von meinem Vater ein Geschenk in Form von Moneten bekommen. Da ich gefühlsmässig "eh schon alles habe" habe ich mir halt dann was geleistet, was ich eigentlich denke, nicht verdient zu haben.
Ich habe mir eine digitale Spiegelreflexkamera gekauft.

Tja, ich denke tatsächlich, ich hätte sowas gar nicht verdient, beispielsweise, weil andere viel mehr Zeit und Mühe in die Fotografie stecken, als ich je da reinzustecken bereit sein werde, und ich komme mir im Moment einerseits ziemlich euphorisch vor und auch lernbereit, auf der anderen Seite komme ich mir aber vor, wie wenn ich etwas habe was ich eh nie richtig ausschöpfen können werde...
Also, in etwa ist das so ein Gefühl wie damals, als ich mir immer eine grosse Trommel versagt habe, weil ich gedacht habe, mit meinem versagenden Rhythmusgefühl hätte ich keine Trommel "verdient".
Und ich komm mir vor als sollte ich dazu lieber schweigen, weil ich habe generell mein glückliches Leben, und luxuriöses Schwelgen in dem was ich wirklich machen will, mit dem richtigen Werkzeug und dem ganzen Überfluss, zwar verdient, aber andere, die ich kenne, hättens eben genauso verdient.

Vielleicht lässt sich dieses Schuldgefühl konstruktiv nutzen, indem ich mich dann doch dazu antreibe, diesen Schatz auch ordentlich nutzen zu lernen. Zur Not geh ich in einen VHS-Kurs zum Thema Fotografieren! Jawohl!
Eigentum verpflichtet! (Dabei hab ich in diesem Jahr doch eigentlich genug Lernstress gehabt..)

Wie dem auch sei, ich hab damit schon rumgeknipst und mir ist eine richtig tolle Aufnahme gelungen, vielleicht auch zwei, aber der Rest ist irgendwie nicht so gut gewesen, und ich habe absolut keine Ahnung, wie die 2 guten Aufnahmen im Gegensatz zu den 20 schlechten, zustande kamen.

Wo ich einen starken Unterschied merke zur Pocket-Digikamera, ist, daß halt auf ein Objekt scharf gestellt wird, und grade bei Nahaufnahmen verschwimmen die anderen Objekte aufs Extremste. Da muss das Hauptobjekt an sich schon schön scharf sein, sonst hilft das Nachschärfen am Computer auch nimmer so viel *g*

also, dieses Bild war eigentlich wirklich genau so, ich hab daran gar nichts modifiziert, ich glaube, einen Tick noch nachgeschärft, das hätte aber nicht sein müssen:

kuechenregal

Und das fand ich einfach... öh... ja... kitschig-schnuffig *g*
Es ist sichtlich bearbeitet worden:

regenwetter

Nicht gezeigt: Die 20 anderen Bilder, die "nix geworden sind".

Apropos... das ganze war ein Einsteigermodell... hat 6,1 Megapixel (meine Sony-Pocket-Digi hat 7,2 Megapixel...) aber ich häng irgendwie noch der Ansicht an, daß Megapixel nicht alles sind. *g*

Dienstag, 7. Oktober 2008

Herbstfoto

Ob ihrs glaubt oder nicht, an diesem Bild ist NULL bearbeitet, ausser daß ich es etwas verkleinert habe, damit es nicht mehr 3 MB gross ist.

blaetter
Nullo nachbearbeitet! Ich schwöre!

Irgendwie bin ich grad bissel angeschlagen, heute wars schön warm, aber ich habe mich glaub ich minimalst leicht erkältet, und wenig geschlafen habe ich noch dazu heute.

Ich war bischen zum hiesigen Neubaugebiet spazieren und habe dort Baugruben inspiziert:

blumentopf

Und dabei ein bissel die Kamera ausprobiert. Manuell scharfstellen lernen:

kraut

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Seltsame Bildgrössen

Ein Kommentar von Treibgut brachte mich drauf, ich habe es jetzt nochmal ausprobiert:

Originaldatei, 800 px breit, habe ich gespeichert so daß sie 136 KB hat.
von Ipernity erstellte, verkleinerte Kopie dieser Datei, 500 px breit - 146 KB.
Ich schätze mal das ist einfach so weil wenn JPGs von JPGs erstellt werden ist das halt nicht möglich ohne Qualitätsverlust, daher muss man niedrigere Komprimierungsrate wählen, dann werden die Dateien grösser, usw.

Donnerstag, 9. Oktober 2008

Wieder einer fertig

Ein paar Midget Blöcke auf meinem Bügelbrett (der Stapel links sind alle anderen bisher fertigen)

buegelbrett

Und hier der fertige Nr. 86

midget86

Ich mag die Kamera!
Die Farben sind einzigartig schön, die sie so erzeugt, bei meiner Pocket-Digi muss ich im Grafikproggi immer erst die Rot + Gelb Anteile erhöhen bevor ich die Bilder jemandem zumuten kann. *g*

Klein und gemächlich

...der Midget Sampler geht im Moment langsamer voran - aber ich mach was - also ein Blöckchen in der Woche ist Minimum, weil ich im Quiltfriends Forum schliesslich einen Block der Woche veranstalte, wo jetzt auch einige mitmachen - und das ist total schön, daß das Projekt dort jetzt neues Leben hat!

Mein Zwischenstand von Block Nr. 86 (Grandmothers Brooch)

makingof86

Freitag, 10. Oktober 2008

Internationaler Tag gegen die Todesstrafe

Das ist heute, der 10.10.
Die Webseite von Amnesty widmet sich auch diesem Thema.
Ich habe heute keine Zeit, da ich arbeiten muss, aber ich hab für meine ai-gruppe (der ich wegen Zeitmangels jetzt genau ein Jahr ferngeblieben bin) noch ein kleines Transparent gemalt und fahre das gleich zu der Mahnwache wo es dann andere hochhalten dürfen, während ich in Brotteigen wühle *chch*

Ich frag mich grad, ob ich meine eeeeeedle Kamera mitnehmen soll, damits evtl. auch schöne Bilder für die Homepage der Gruppe 1310 gibt.

Tjo, und ausserdem, also das kleine junge ai-Grüppchen sucht auch noch Fördermitglieder, damit es nicht soviel auf der Strasse sammeln gehen muss, um den Gruppenetat zu bestreiten, und mehr Aktiönchen in der Zeit machen kann :-)
Wenn wer zuviel Kohle hat, oder ein Herz für die Weißrusslandgruppe offenbaren möchte, oder beides, wendet euch doch direkt an die Gruppe!

Samstag, 11. Oktober 2008

Bild zu gestern nachgereicht

Hier ist jetzt das schöne Pild von dem schönen Transpi, was wir gemalt haben, ich und meine Mama. (die hier grad zu Besuch bei mir ist)

transpi

Die Mahnwache war nett und das Wetter war vor allem angenehm, auch wenn vor der weißruss. Botschaft hier kaum was los ist, sie liegt einfach in einer ruhigen Ecke..

Sonntag, 12. Oktober 2008

Jagdzeit

Gestern bin ich mit meiner Mama und Lucia durch Friedrichshain gewandert und wir waren auf der Jagd nach Fotos, vor allem zur Verwendung in Lucias Collagen und Orakelbildern. Da es rapide dunkelte, war die Jagd für mich auch eine echte Anti-Verwackelungs-Herausforderung.

blaetter2

Blätter. Mal wieder! Ich liebe Herbst wegen den Blättern, die rumliegen.

borntofly

Am Boxi gibts einen Wunschbaum, das habe ich gar nicht gewusst..

jagdzeit

Dienstag, 14. Oktober 2008

noch schnell Midgets

midget35

Hier der 35er Block "Butterfly"

Und hier der Fortschritt an Block 41 - der ist so fuzzelig... ich hätte den nicht von Hand sondern mit der Maschine nähen sollen, dann wär ich schon fertig!

midget41fortschritt

Mittwoch, 15. Oktober 2008

M.A.L. - Blog action day zum Thema Armut, ganz persönlich.

Was ist "M.A.L."? das ist abgekürzt von Ryuu's Idee der Aktion "mein armes Leben". Wir hatten diese Idee anlässlich einer Diskussion zur Aktion "Best things are free".

Es geht darum, das Private politisch zu machen, und dazu zu stehen, daß man halt einkommensmässig gesehen arm ist.
Es geht NICHT darum, zu jammern oder Armut als etwas anzusehen, was selbstverschuldet ist, oder wo man sich doch einfach gut fühlen könnte damit und es aufwerten und dann wäre es ja kein Problem mehr.
Sondern darum, daß dieses verschämte Schweigen dazu, weil man eben ein geringes Einkommen hat, und deshalb nicht auf sonstwie großem Fuß leben kann, sich umwandelt in ein sich-sichtbar machen und durchaus ein "na und?"

Armut ist, laut EU-Definition, wenn man weniger als 60% des durchschnittlichen Einkommens des Landes hat. Was ist eigentlich dieses ominöse Durchschnittseinkommen? Ich weiss es auch nicht, aber die seriöseste Zahl, die ich halbwegs finden konnte, ist vom statistischen Bundesamt und von 2005. Eine aktuellere Zahl finde ich grade nicht - da ist das Durchschnittseinkommen pro "Verbrauchereinheit" - äh, also irgendwie pro Nase, so hab ich das verstanden - im Jahr 22700 Euro.
Doch, das ist schon pro Nase. Wikipedia hilft mal wieder weiter.
Beispiel: In einer fünfköpfigen Familie erzielt die Ehefrau 5000 Euro Einkommen, der Ehemann arbeitet nicht, zwei Kinder sind 6 bzw. 8 Jahre alt, ein weiteres 15. Das Nettoäquivalenzeinkommen beträgt 5000/(1 + 0,5 + 0,5 + 0,3 + 0,3) = 1923 EUR.
Also, dieses Netto-Äquivalenz-einkommen ist dann pro Monat 1891 Euro. Im Schnitt. Davon 60% genommen:
1135 Euro im Monat. Das ist dann (2005) die Armutsgrenze.
Also, wer weniger hat, im Monat, ist arm.

Es handelt sich dabei, auch laut Wikipedia, um Relative Armut - weil diese relativ zum Durchschnitt berechnet wird.

Jetzt müsst ich glatt mal überlegen, ob ich überhaupt arm bin.
Müsst ich dann das Einkommen von mir und meinem Allerwertesten zusammenrechnen und durch 1,5 teilen, weil man durch z.b. einen gemeinsam genutzen Haushalt so allerhand weniger ausgeben muss. rechnet man jede weitere erwachsene Person ja mal 0,5... also als halbe Person, nicht als ganze Person. Jo, also *überschlag* - wir liegen eindeutig weit drunter, unter den 60%, also sind wir arm.

Nicht daß ich mich arm fühlen würde - ich finde schon, daß ich ein irre tolles Leben habe, wo ich auch sehr glücklich mit allem bin. Aber arm sein - bei aller Liebe zum mehr-Zeit-haben und keine 40-Stunden-Woche haben - heißt halt auch, daß man auf vieles, was anderen normal erscheint, verzichten muss.

Also z.b. ein Auto zu haben ist da nicht drin - weil das nicht nur stinkt, sondern auch sehr viel Geld kostet, das dann anderweitig fehlen würde. Da wir kein Auto haben, fehlt es wenigstens nicht anderweitig. Hätten wir eins, würden wir das Geld fürs Auto wohl ganz schön zusammenkratzen müssen. Auch eine Monatskarte für die Öffis würde zu Buche schlagen.. daher..:
Mein Verkehrsmittel:
schaefersee
Hab ich mir vor ca. 10 Jahren für damals 200 DM gebraucht gekauft, und seitdem bin ich fast täglich mit dem Rad unterwegs. Es hält sich wirklich gut und wurde auch noch nicht geklaut! :-)

Was auch meist nicht drin ist, ist eine Zentralheizungswohnung. Diese kosten nämlich mehr als Ofenheizung. Wir haben ja das Glück, daß wir in Mieter-Selbsthilfe-Sanierung mit unserem Haus in so ein Förderprogramm reinkamen, und als diejenigen, die damals mit aufm Bau gearbeitet haben, und zwar für lau, gelle, müssen wir nicht soviel Miete zahlen, bzw. zahlen für Zentralheizungs-Wohnung (noch) ebensoviel wie für eine gleich grosse Ofenheizungswohnung. Für alle anderen bedeutet niedriges Einkommen in Berlin: Kohlen schleppen und Ofen heizen.

Was Ryuu auch schon erwähnte, war der berühmte Computer, der schon völlig veraltet ist, mit von der Partie. Vor diesem supi kleinen Mac (für 480 Euro), den ich jetzt nutze, hatte ich einen alten Compi vom Lidl, 1999 erworben oder 1998, der wirklich lange durchgehalten hat. Lüfter ratterte wie ein Traktor, zum Hochfahren brauchte er 10 Minuten, bei myvideo gibts entweder nur Bild oder nur Ton - youtube geht mit langer Verzögerung, myspace lässt alles abstürzen: Zu alt selbst zum surfen im Internet. Wegen noch anderen Ausgaben ließ die Computer-Erneuerung meine "Hohe Kante" sozusagen auf Null schrumpfen, da auch der Monitor zeitgleich kaputt ging und ein neuer her musste.
Wenn die Waschmaschine auch noch hinüber gewesen wäre, wär das bissel schlecht gewesen. ;-)

Ich glaube, das klingt für euch alle fürchterlich normal und ich denke, viele von euch kennen das vom eigenen Alltag und "was soll daran arm sein"?

Eigentlich bin ich ja auch froh, daß ich die ganzen Sachen nicht am Hacken habe, mit dem Reiche so beschäftigt sind: man muss Statussymbole anhäufen, pflegen und zur Schau stellen, sich Alarmanlagen kaufen und sich hinter Mauern und Zäunen und in speziellen Vierteln verschanzen - unschön.

Bei unsereins ist es ja z.b. völlig normal, und gar nicht anrüchtig, wenn das Geschirr nicht zusammenpasst und vom Flohmarkt zusammengewürfelt ist.

glaeserwanne
Motz-Trödelladen, Berlin-Friedrichstrasse: 1 Glas/Plastikbecher für 30 Cent.

Ich würde schon sagen, daß Armut (also Leben mit relativ niedrigem Einkommen) für mich die meiste Zeit keine Einschränkung, sondern eben mein Lifestyle ist. Für meinen Partner sieht das schon wieder anders aus, für ihn ist es eine Einschränkung, bzw. es ist einfach nicht der Lebensstil, den er wählen würde, wenn er auch die Wahl hätte, mehr Geld zu haben. Den Unterschied ob das selbst gewählt ist, oder ob es einschränkt, kann man ganz gut an unseren Kontoständen ablesen. Bei mir ist meistens genug drauf, um zur Not eine neue Waschmaschine, oder einen neuen Monitor, oder eben eine unvorhergesehene grössere Anschaffung machen zu können. Das bedeutet eigentlich nix anderes, als daß ich mit dem wenigen Geld, das ich nach Hause bringe, genug Geld habe, so daß sich sogar noch etwas anstauen kann.
Der Umkehrschluss geht natürlich nicht, daß also jeder, der vll. 4000 Euro im Monat hat und das alles ausgibt oder Schulden macht, in Armut leben würde. *gg* Aber ich würde mal sagen, wenn mir jemand sagt, er wäre auch arm und käme so super klar und das wäre alles so prima und selbstgewählt und toll - daß mich dann schon interessieren würde, was am Monatsende auf dem seinen Konto ist. Weil Geldsorgen sind voll ungeil und das kann doch niemandem Spaß machen???

Ich hatte schon das Glück, daß ich nur selten wirklich jeden Euro (oder früher DM) drei mal umdrehen musste. Und wenn, dann hab ich das ziemlich sportlich gesehen, also wirklich superstreng ein Haushaltsbuch geführt, ausgerechnet, wieviel Geld ich am Tag für Essen und alles ausgeben kann, und vorher natürlich brav noch was abgezogen falls irgendwas unvorhergesehenes fällig wird. Und dann auch wirklich versucht, jeden Tag noch einen Euro weniger auszugeben als veranschlagt. Das war auch nur deshalb nicht schrecklich und deprimierend, weil ich mit der Strategie halbwegs bald wieder auf ein kleines Polster kam und etwas entspannter sein konnte. Ich glaube, ich wäre ne gute "Schulden-Nanny" - es gibt da ja diese Sendung, wo so ein Schuldnerberater Leuts aus den roten Zahlen führt *g* - zumindest für mich selbst.

Als wir mal im Urlaub waren, verlor ich mein Portemonnaie, und wir hatten auf einmal nur noch halb soviel Geld wie vorher (also den Inhalt des Portemonnaies meines Freundes). Ich habe damals die Finanzministerin gespielt und ein sehr strenges Regime eingeführt, auch ausgerechnet, was man am Tag an Geld hat, und dann Unternehmungen geplant, die nichts oder wenig kosten dürfen. Das war also quasi jeden Tag die Nummer: An den Strassenrand stellen, zu einem Ausflugsziel trampen, mit vorher geschmierten Broten als Proviant, dort in der Natur rumwandern und abends zurücktrampen. Morgens zu Fuss eine halbe Stunde zum "Netto" zum Lebensmitteleinkaufen laufen, weil alle anderen Läden (Dänemark!) viel zu teuer waren, und eine halbe Stunde zurück laufen zum Zeltplatz. Und wenn beim Essen kaufen es gelang, etwas, das satt macht, zu kaufen, das unter dem Tagesbudget liegt, dann konnte man nach 2-3 solchen Tagen Eintrittskarten ins Museum kaufen, oder unterwegs einen geräucherten Hering vom Fischstand essen.
Der Urlaub war schon trotzdem schön, aber keine Fahrräder ausleihen können, keine Bustickets, das war schon zeitweilig voll anstrengend.

Bei aller Sportlichkeit und "brich den Spar-Rekord" - Wohlstand ist einfach gemütlich und super angenehm, und ohne gehts auf die Dauer eben nicht.
Obwohl ich das Glück habe, dank meiner eben so gepolten Interessenlage, trotz relativer Armut in Wohlstand zu leben, und Wohlstand meint hier etwas gefühltes - werde ich die Aktion "Mein armes Leben" von ryuu mitmachen, weil ichs einfach eine gute Sache finde. Und der Blog Action day 2008 zum Thema Armut ist eine ganz feine Gelegenheit, um damit anzufangen.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Herbstblattmanie

Ich steh einfach drauf, auf Herbst-Blätterfotos.
Das Foto ist zwar nicht von heute (heut war das WEtter nicht danach..) aber geil! Und die Zigarettenkippe!

leavesagain

Die Farbe ist nicht mit Grafikprogramm angepasst!
Wieso hat dieser Eintrag so viele Ausrufezeichnen?
Ist das vielleicht ein Zeichen von Regression in die Adoleszenz?

Freitag, 17. Oktober 2008

Mein armes Leben (M.a.L.) 2: Willkommen in der UrlaubsStadt!

Ich finde ja Städte ungemein schön - diese Quirligkeit und Buntheit, und auch die krassen Gegensätze, die Städte so offenbaren.

fenster
Alt und Modern: Hochhäuser durch ein Fenster des S.Bahnhofes "Hackescher Markt" in Berlin.

Was ich allerdings mal nicht so toll fand, war ein Besuch in Amsterdam, der eine Woche dauerte, und eigentlich ein Urlaub sein sollte. Zunächst mal, sind die meisten anderen Städte - im Vergleich zu Berlin - unglaublich teuer. Ein Döner für 4 Euro, oder ging das noch weiter oben los?
Es war mir in der Innenstadt von Amsterdam fast nicht möglich, aufs Klo zu gehen, ohne jedesmal Geld dafür zu bezahlen oder mich in einem Cafe hinzusetzen und etwas zu konsumieren. Es gab auch so gut wie keine Ecken, wo man ins Gebüsch hätte gehen können. Pissoirs gab es nur für Männer.
Also, Essen gehen zu teuer. Aufs Klo gehen kostet überall Geld.
Auch alles andere war relativ teuer, so daß ich mich von meinem Urlaubsziel, dessen Preisklasse ich wohl überschätzt hatte, ziemlich zurückgewiesen fühlte, auf einmal war mir die Stadt zu schick. Urlaub ist halt teuer, und ich könnte wenn ich so arg Wert drauf legen würde, mir das schon leisten, dafür müsste ich dann halt auf andere Dinge verzichten, die mir wichtiger sind als sich im Urlaub alles leisten zu können.
Zumal es mir wirklich bloss um Grundbedürfnisse geht, wenn Museen Eintritt kosten, ist mir das ja noch verständlich, und das geb ich ja auch ohne mich zu ärgern aus. Wenn aber allein schon der Urlaub, also Essen, Unterkunft, Klo, Fahrkarten - das Geld auffrisst, das man hätte für Museen ausgeben wollen, hmtja... nä... ungeil ist das.

In Zukunft werde ich wohl Städte von der Urlaubszielliste streichen - ausser, ich kenne dort jemanden und kann dort auf Besuch vorbei kommen. Auf dem Land kann man von A nach B trampen, man kann sich im Gebüsch erleichtern und man kann die Landschaft kostenlos geniessen.
Und ich fühle mich einfach willkommener und wohler, wenn ich nicht dauernd das Gefühl habe, ich muss mich in einen Ort erst "einkaufen" bis er sich mir erschliesst.

Sonntag, 19. Oktober 2008

Pakoras - leckeres fritiertes Gemüse

Zutaten:

* Gemüse in mundgerechten Stücken
* 4 geh. Eßlöffel Kichererbsenmehl (Gram Flour)
* 2 EL Öl
* 1/2 - 1 kleines Glas Wasser
* 1 TL Salz
* Gewürze nach Lust u. Laune
* Fritierfett (Kokosfett, Palmfett, Erdnußfett, z.b.)
* Wok

Zubereitung



Das ganze Zeugs für den Teig in einer Schüssel vermischen.



Schön glattrühren. Es sollte ein dickflüssiger Teig entstehen.
Inzwischen wird das Fritierfett schön heiß gemacht, und jetzt muß man nur noch das Gemüse (ich habe Blumenkohl + Brokkoli verwendet) in den Teig tauchen, kurz abtropfen lassen und dann in dem heißen Fett goldbraun ausbacken.



Dazu mache ich Reis und ein Chutney/Sösschen oder so etwas.



Guten Appetit wünsch ich!

Montag, 20. Oktober 2008

Starfoto des Tages

..und hier noch ein Resultat meiner Übungen.
Dieses Bild habe ich absichtlich dunkler aufgenommen, um keine Bildinformationen zu verlieren, und es am Computer aufgehellt und die Farbe verändert.
Hoffe, ich habs nicht übertrieben *g*

klangschale

Ich finds irre.

'ne Wissenschaft für sich

Seamera gab mir vorgestern im Chat den Link zu einem Fotolehrgang im Internet.
Ich habe jetzt viel über die "Hardware" gelesen und heute die ersten Tests gemacht, die bislang auch funktioniert haben.
Da bei der Kamera ein "Universalobjektiv" dabei war, das so vom Normalen bis zum leichten Tele/leichten Weitwinkel zoomen kann, habe ich gleich den Unterschied zw. Weitwinkel und Tele, wie der dort erklärt war, ausprobiert.
(Bilder sind nix besonderes geworden, bloss so zum Testen... mal gucken ob ich später welche hochlade).
Danach habe ich das Kapitel über Belichtung angefangen zu lesen und gelernt, wo ich an meiner Kamera die Belichtungszeit verstellen kann.
Dabei gibts an meiner Kamera gnadenhalber, damit ich nicht zwei Sachen auf einmal machen muss, zwei Automatik-Programme: Beim einen stellt man eine Zeit ein, und die Kamera sucht automatisch eine passende Blende/einen Blendenwert dazu aus. Oder man stellt die Blende ein, und die Kamera sucht automatisch eine passende Belichtungszeit dazu aus.
Aber bis ich mir diesen ganzen Kram merke und ein Gefühl dafür kriege, wird noch einiges Wasser die Spree runter fliessen...
Der Vorteil an einer Digi ist natürlich der, daß ich nach Herzenslust nur zum Ausprobieren lauter Mist zusammenfotografieren kann, ohne daß es mich ein irres Geld kostet, um die Resultate zu sehen.

Also, hier ist ein Glas Weihrauch mit bissel Weitwinkel - der Hintergrund wirkt klein:
weihrauchweit

Und das selbe Glas mit ein bischen Tele, der Hintergrund wirkt gross:
weihrauchtele

Interessant!

Und das da hab ich auch gelernt:
lichter
Abreissende Lichter sind ein Phänomen, wo helle Bereiche in der Digitalkamera nicht mehr in hellen Schattierungen, sondern rein weiß dargestellt werden: Dort sind ausser rein Weiß keinerlei Bildinformationen mehr drin. Deshalb habe ich gelernt, ist es besser, Bilder etwas dunkler zu machen, also daß sie eklig grau und farblos wirken, und diese im Grafikprogramm dann heller und bunter zu machen, weil man so diese rein weißen Bereiche nicht mehr hat, und überall im Bild Informationen sind.
Bei der automatischen Funktion ist es oft so, daß die Bilder sofort hell und bunt sind und tolle Farben haben, aber eben auch die abreissenden Lichter enthalten sind. Dieses Bild ist etwas dunkler aufgenommen (indem ich eine kürzere Belichtungszeit eingestellt habe) und dann aufgehellt und dann habe ich die Farben noch satter und wärmer eingestellt am Computer, dafür habe ich kaum abreissende Lichter drin. Cool.

Dienstag, 21. Oktober 2008

Lost in NAW

Ich hab heute bissel Trommelfotos gemacht, aber anstatt die zu bearbeiten, habe ich mal - nach langer, langer Zeit wieder - ein maggisches Pild gemacht.
Betitelt "Lost in NAW".
Weil es nur auf schwarzem Hintergrund gut wirkt:

Hier lang zum Gucken!

Samstag, 25. Oktober 2008

Zahn ab oder dran

In den nächsten zwei drei Wochen darf ich mich wohl des öfteren mit einem Teilkronen-provisorium rumschlagen, das einen meiner Zähne solange schützt, bis die spätere Teilkrone fertig ist.... Heute, na klar - auf ein Wochenende - ist es zum 1. Mal abgefallen. Ich habs zwar selbst wieder raufgesetzt, aber musste den zahnärztlichen Notdienst anrufen, da ja alles zu hat und ich nicht weiß, ob Haushaltsklebstoff gut für meine Gesundheit wäre, also kleb ich das nicht selbst wieder an. ;-)
Jetzt kann ich erstmal schauen daß ich das wieder schön hingeklebt bekomme und Lucia wollte mich eigentlich besuchen, naja, lass ich mir das dann halt wieder rankleben und geh dann sie besuchen. Dann kann ich mir gleich die zwei berühmten Kätzchen angucken *g*
Das kann ja nur eine Sachen von ein paar Minuten sein. Also so ein Plastikding ankleben.
Nachdem meine alte Teilkrone so bombenfest saß, dass sie gar nicht abging, hat meine Zahnärztin wohl vorsichtshalber mit dem Kleber gespart, damit sie das Provisorium auch wieder runterbekommt, haha.

Edit: Dieser Spass hat mich jetzt 1 1/2 Stunden meiner Zeit und 17 komma nochwas Euro gekostet. Für einen Tropfen Klebstoff, Provisorium andrücken und wieder wegschicken. Diese Wochenend-Notdienst-Abzocke ist echt eine bodenlose Frechheit!!

Herbst-Mosaik

Herbstfarben

Quasi so zum aufwachen, hab ich mich mal bei den Fotos meiner Flickr- und Ipernity-Kontakte bedient, und ein Mosaik damit gemacht zum Thema Herbst.
Diese schönen Bilder sind von: Martin, Karan, ryuu, mir, Jana, Fetzenweib, Esme und Bodecea.

Ich hoffe, euch machts nix aus, daß ich mich so an euren Fotos bedient habe.
Das Ergebnis finde ich total schick!

Donnerstag, 30. Oktober 2008

3x3

farbenformen

von Samstag, den 25.10.2008

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