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DE99627C - - Google Patents

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Publication number
DE99627C
DE99627C DENDAT99627D DE99627DA DE99627C DE 99627 C DE99627 C DE 99627C DE NDAT99627 D DENDAT99627 D DE NDAT99627D DE 99627D A DE99627D A DE 99627DA DE 99627 C DE99627 C DE 99627C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parallelogram
saddle
seat
rail
pressed down
Prior art date
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Active
Application number
DENDAT99627D
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English (en)
Publication of DE99627C publication Critical patent/DE99627C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02Rocking chairs
    • A47C3/025Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame
    • A47C3/0252Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame connected only by an elastic member positioned between seat and base frame
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C3/00Chairs characterised by structural features; Chairs or stools with rotatable or vertically-adjustable seats
    • A47C3/02Rocking chairs
    • A47C3/025Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame
    • A47C3/0255Rocking chairs with seat, or seat and back-rest unit elastically or pivotally mounted in a rigid base frame pivotally mounted in the base frame, e.g. swings

Landscapes

  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schaukelvorrichtung, welche an Stühlen, Fahrradsätteln u. s. w. angebracht werden kann und dem Sitzenden nicht allein jede Verschiebung seiner Lage in der Längsrichtung gestattet, sondern auch durch ihre Construction eine gewisse Elasticität besitzt, so dafs der Sitz oder Sattel jeder Lagenveränderung des Körpers folgt. Dies wird im wesentlichen durch eine Construction erreicht, die aus der Verbindung der den Sattel aufnehmenden Schiene mit einem Parallelogramm besteht, dessen Seiten gelenkig mit einander verbunden sind.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht, und zwar ist Fig. 1 eine Seitenansicht einer Ausführungsform der Erfindung in ihrer Anwendung auf Fahrradsättel, Fig. 2 ist eine Stirnansicht dieser Ausführungsform, Fig. 3 ein Querschnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1.
Das den eigentlichen Sitz oder Sattel tragende Parallelogramm wird dadurch mit' dem zur Befestigung des Sattels am Rade dienenden Stück A1 verbunden, dafs die beiden untersten Seiten dieses Parallelogramms A2A3 an der Oberseite des Stückes A1 mittels Scharniere -B B1 angelenkt sind. Diese als Unterseiten des Parallelogramms dienenden Gelenkstücke A2 Aa sind derart dreieckig gestaltet, dafs die ,kurzen Seiten derselben sich glatt an die schiefen Seiten des Mittelstückes A1 anlegen können (Fig. 1), wobei dann die. oberen Seiten der Stücke A2A3 mit der. Oberseife des Mittelstückes A1 eine einzige gekrümmte oder dachförmige Oberfläche bilden, welche als Auflager für die den Sitz oder Sattel tragende Schiene E dient, die ebenfalls mittels Scharniers / an den beiden oberen Seiten J und J1 befestigt ist. Diese Stücke J und J\ welche mit den unteren Seiten A2 As ebenfalls durch Scharniere zusammenhängen, sind derart angeordnet, dafs sie beim Zusammendrücken des Parallelogramms sich entweder in eine entsprechende Nuth der Unterseiten A2 A3 oder hinter dieselben legen, wobei dann die Schiene E mit ihrer gekrümmten Basis auf der gekrümmten Oberfläche der Stücke A2 A l Aa rollen kann. Der Bewegung der Schiene E und des daran befestigten Sattels folgend, wird beim Herunterdrücken des Sitzes oder Sattels auch die entgegengesetzte Seite des Parallelogramms dadurch etwas gehoben, dafs das die Schieneis und die Seitenstücke J J1 verbindende Scharnier / oberhalb der Schiene E gelegen ist und nur durch ein besonderes kleines Ansatzstück, durch welches das Scharnier hindurchgeht, mit der Schiene E zusammenhängt. Wird daher der Sattel in der Richtung des Stückes As heruntergedrückt, so wird gleichzeitig das Stück A'2 etwas gehoben und umgekehrt, so dafs der Sitzende sich bequem auf dem Sattel oder dem Stuhl schaukeln kann, wobei das Parallelogramm A3A2JJ1, der Bewegung des Körpers folgend, sich verschiebt. Dabei wird gleichzeitig auch noch erreicht, dafs der Sitzende mit dem Sattel sich auch in der
Verticalrichtung verschieben kann, indem der Sattel dabei das ganze Parallelogramm in der Höhenrichtung verschiebt. Dies ist besonders wichtig bei Fahrradsätteln, wo der Reiter beim Fahren über Hindernisse oft aus dem Sattel geschleudert wird. Dies ist bei der vorliegenden Erfindung ausgeschlossen, indem beim Fahren über einen Stein und dadurch bewirktes Emporschleudern des Reiters sich auch der Sattel gleichzeitig hebt, so dafs der Fahrende eigentlich niemals aus dem Sattel geschleudert werden kann. Bei Anwendung der vorliegenden Erfindung auf Fahrradsattel wird daher die Sicherheit des Fahrers ganz bedeutend erhöht, da derselbe auch beim Fahren über Hindernisse kaum aus dem Sattel herausgeschleudert werden kann. Die beim Rollen der Schiene E auf der Basis A der Stücke A3A1A2 hervorgebrachte Verschiebung derselben und des Parallelogramms ist in Fig. ι durch punktirte Linien angedeutet.
Die Schiene E selbst ist wieder mittels Scharniere F G an dem Sattel selbst befestigt. Das Mittelstück A1 wird mittels des durchbohrten Ansatzes A* an der Sattelstange C des Fahrrades befestigt und durch die Schraubei) festgestellt. Die Schiene E besteht zweckmäfsigerweise aus federndem Metall, um, dem Körpergewicht unter Einwirkung der Unebenheiten des Bodens nachgebend, sich ausdehnen zu können, wenn die Vorrichtung an Fahrradsätteln angebracht ist. Die seitliche Verschiebung des ganzen Mechanismus wird durch Muttern und Eingreifen der Seiten JJ1 in Einschnitte der unteren Seiten A2A3 verhindert.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schaukelvorrichtung für Stuhlsitze, Fahrradsättel und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs eine nach unten gekrümmte, den Sitz aufnehmende Schiene (E) bei (I) derart gelenkig auf einem mittels Scharniere an einem festen Mittelstück (A1) angelenkten Parallelogramm (A2A3JJ1J befestigt ist, dafs dieselbe auf der von der Oberseite der dreieckig gestalteten Theile (A2 A3) des Parallelogramms gebildeten gewölbten Oberfläche sich abrollen kann, wobei beim Herunterdrücken des Sitzes oder Sattels sich gleichzeitig abwechselnd die entgegengesetzte Seite des Parallelogramms hebt und der Sitz oder Sattel, der Bewegung des Körpers folgend, auch in der Höhenrichtung federn kann.
2. Eine Ausführuugsform der Schaukelvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die oberen Seiten des Parallelogramms (JJ1) beim Herunterdrücken, des Sattels sich in in den Unterseiten des Parallelogramms angebrachte Längsschlitze einlegen, wobei sie gleichzeitig durch entsprechende Schlitze der Schiene (E) hindurchgreifen, deren als Drehpunkt dienender Vereinigungspunkt mit dem Parallelogramm oberhalb ihres tiefsten Punktes gelegen ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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